Kunst und Kultur

Karsten Berlin: Ich nehme mir die Freiheit, zu malen, was mich bewegt und mir Freude macht

Karsten Berlin Profil eins

Karsten Berlin, Kunstmaler! Diese drei Worte machen mich neugierig. Ist Berlin sein echter Name oder „nur“ ein Künstlername?  Zunächst bekomme ich da keine Aufklärung.

Ein wenig führt mich sein Geburtsort  Gardelegen auf die Spur. Weit weg von Berlin, aber eben doch nicht so weit. Gardelegen ( vielleicht bekannt durch den berühmten Sohn der Stadt, dem Sänger Otto Reuter), liegt in der südwestlichen Altmark zwischen Berlin und Hannover, nördlich von Magdeburg.

Heute nun wohnt Karsten Berlin in dem kleinen ländlichen Ort Schwiesau bei Klötze, wo er seine meiste Freizeit verbringt. Er nutzt hier, so wie er sagt, die Weite und Stille, die das Landleben zu bieten hat, um seine Kreativität durch seine Malerei ausleben zu können.

Der Beruf als Banker hat ihn 2002 nach Hannover geführt. Dort hat er neben dem Leben auf dem Land auch wegen des kulturellen und künstlerischen Angebotes in der Stadt ein weiteres, inspirierendes Arbeitsumfeld gefunden.

Im Gespräch klärt er mich auch schnell auf, daß Berlin sein echter Familienname ist. Berlins gibt es, wie ich feststellte, in der Altmark sehr viele.

Soweit die Berlin-Story. 

Bruno vier

Und Kunstmaler?

Das darf sich Karsten Berlin heute ohne Zweifel nennen. Und irgendwie war es eine logische Entwicklung bis zu diesem Berufstitel. Wie man auf seiner Homepage http://www.karsten-Berlin-Kunstmaler.jimdo.com  nachlesen kann, beschäftigt er sich seit früher Jugend mit der Malerei. Aber erst seit 2005 hat er sich als Autodidakt der Ölmalerei genähert, und zehn Jahre später wurde das immer intensiver.

Die Teilnahme an einem Malkurs in der Nähe von Hannover erweckte in ihm die Leidenschaft zur Malerei. Man kann sagen: Die Malerei läßt ihn seitdem nicht mehr los.  Es entstehen kleine und großformative Bilder auf Leinwand, und erste Verkaufserfolge stellen sich ein. Viele Ausstellungen in der Altmark, im Harz, auf Rügen, in Niedersachsen und Westfalen folgen. Ganz aktuell wird er im Landtag in Magdeburg ab Juni 2018 seine Werke zeigen.

Karsten Berlin faßt sein Schaffen kurz und knackig so zusammen:

„Ich liebe die wunderbare Welt der Vielfalt und nehme mir die Freiheit, zu malen, was mich bewegt und mir Freude macht.“ 

Seine Ausdrucksweise ist sehr vielfältig. Sie reicht von der gegenständlichen Malerei bis zur Abstraktion. Anfänglich malte er mit Aryl- und später dann mit Ölfarben. Aktuell nutzt er aber auch diverse andere Materialien als Möglichkeit, Gefühle und Stimmungen auf seine individuelle Art festzuhalten.

Schauen wir uns eine wie immer willkürliche Auswahl seiner Werke an:

Bruno achtundzwanzig Bruno fünf Bruno drei Bruno zwei Bruno eins Bruno acht Bruno sechs Bruno neun Bruno zehn Bruno elf Bruno zwölf Bruno dreizehn Bruno vierzehn Bruno fünfzehn Bruno sechszehn Bruno siebzehn Bruno achtzehn Bruno neunzehn Bruno zwanzig Bruno einundzwanzig Bruno zweiundzwanzig Bruno dreiundzwanzig Bruno vierundzwanzig Bruno fünfundzwanzig Bruno sechsundzwanzig Bruno siebenundzwanzig  Bruno neunundzwanzig Bruno einunddreißig Bruno zweiunddreißig Bruno dreiunddreißig Bruno vierunddreißig Bruno fünfunddreißig Bruno sechsunddreißig  Bruno achtunddreißig Bruno neununddreißig Bruno vierzig Bruno einundvierzig Bruno zweiundvierzig Bruno dreiundvierzig Bruno vierundvierzig

Peter Grau

(mehr zu Karsten Berlin auch auf seiner zweiten Homepage  https://www.karsten-Berlin.menschkunst.de).

Petra Martini: Eine deutsche Künstlerin, die in Norwegen lebt

Martini eins

Unsere erste virtuelle Begegnung übers Internet war etwas außergewöhnlich.  Ich schrieb aus dem brandenburgischen Neuruppin auf meinem Computer, Petra Martini antwortete mit ihrem Smartphone von einem Berg. Aber nicht in den Alpen weilte sie, sondern in Norwegen.  Dort gibt es eben nicht nur  Wasser und Fjorde, sondern auch Hügel und Berge. „Ich bin gern auf dem Berg, denn dort bekommt man den Kopf frei“. Und sie schiebt gleich nach:  „Ich lebe seit 15 Jahren in Norwegen.“

Martini fünf

Petra Martini gehört also nicht zu den vielen deutschen Urlaubern, die oft und gern nach Norwegen reisen. Sie ist vielmehr nach 15 Jahren fast eine Einheimische, beherrscht die norwegische Sprache.

Das ist für mich nicht überraschend, denn eine Sprache lernt man am besten dort, wo sie gesprochen wird.  Überraschend für Petra Martini ist dann, als ich ihr schreibe, daß ich in Norwegen mit Stephan Plätzer einen deutschen Mittelstreckler kenne, der dort schon seit langem in Syfteland, Hordaland lebt (siehe auch auf meiner Homepage unter http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=805).

Petra schreibt zurück:   „Glaub ich nicht. Den kenne ich“.

Martini drei

Sie selbst wohnt in der Provinz Sogn og fjordane.  Und wie schön es dort und in der Umgebung ist, läßt sie ihre Facebook-Freunde mit herrlichen Fotos miterleben:

Martini neu acht Martini neu sieben Martini neu fünf Martini neu sechs Martini neu vier Martini neu drei Martini neu eins Martini neu zwei

Anfangs wollte ich noch mehr dieser Fotos hier vorstellen, doch das verschiebe ich auf später.

Zunächst aber möchte ich Petra Martini als Künstlerin vorstellen.

Mit dem Zeichnen hat sie schon in früher Jugend begonnen. Später bleibt sie dabei und wenn man allein das folgende Bild anschaut, merkt man, wie produktiv sie ist.

Martini vierunddreißig

So ist es für mich kein Probleme, in einer wie immer willkürlichen Auswahl einige Werke von ihr vorzustellen. Überwiegend sind es Aquarelle. Aber auch mit Öl- und Acrylfarben kann sie gut umgehen.

Aquarelle:

Martini sieben Martini sechs Martini neunzehn Martini neun Martini acht Martini zehn Martini elf Martini zwölf Martini dreizehn Martini vierzehn Martini fünfzehn Martini sechszehn Martini siebzehn Martini achtzehn Martini zwanzig Martini fünfundzwanzig Martini sechsundzwanzig Martini siebenundzwanzig Martini achtundzwanzig Martini neunundzwanzig Martini einunddreißig Martini zweiunddreißig

 

Ölbilder:

Martini einundzwanzig Martini vierundzwanzig Martini dreiunddreißig Martini sechsunddreißig Martini achtunddreißig Martini vierzig

 

Acrylbilder:

Martini siebenunddreißig Martini zweiundzwanzig Martini dreiundzwanzig Martini fünfunddreißig Martini neununddreißig

Peter Grau

Gottfried Seigner: In jedem meiner abstrakten Bilder ist etwas von unserer Welt zu finden

seigner vierunddreißig

Es freut mich immer, wenn meine Facebook-Freunde aus dem künstlerischen Bereich ihre neuesten Werke zu Schau stellen. Da ich natürlich nicht zu allen Ausstellungen fahren oder fliegen kann, bin ich dankbar, wenn die Künstler auf Facebook aktiv sind. Das ist eben dann für mich ein Schaufenster zur Kunstwelt.

seigner fünfunddreißig

Der Österreicher Gottfried Seigner hat wie viele andere die Chance erkannt und nutzt sie. Und so „zwingt“ er mich praktisch auch, ihn hier vorzustellen.

seigner siebenunddreißig

Auf seiner Homepage www.seigner-art.at gibt er einen Einblick in sein Leben, das er passender Weise so überschreibt:

Skizzen aus einem bewegten Leben

seigner neununddreißig

Geboren wurde Gottfried Seigner im Jahr 1945 im oberösterreichischen Gmunden. Das ist eine relativ kleine Gemeinde (heute 13000 Einwohner) im Salzkammergut (da fällt mir sofort das Lied ein: im Salzkammergut, da kann man gut lustig sein). Gmunden liegt im Alpenvorland am Nordufer des Traunsees. Gewissermaßen der Hausberg ist der 1691 m hohe Traunstein. Doch genug der Fakten, Wikipedia ist sowieso unerschöpflich, wenn man sich diesem Medium hingibt.

Zurück zu Gottfried Seigner. Er kommt also aus einer beschaulichen Gegend, doch beschaulich oder gar langweilig gestaltet sich sein Leben nicht. Es wirkt eher rast- und ruhelos.

Zunächst absolviert er im Handwerk eine Ausbildung als Bauzeichner. Vielleicht ist das schon ein kleiner Fingerzeig für seine spätere Entwicklung zum Kunstmaler.

Doch zunächst arbeitet er im Elektro-Groß-und Einzelhandel, danach als Kundenbetreuer in der Werbeagentur Klambt Verlag Regensburg.

1968 läßt er sich als außerordentlicher Student (was immer außerordentlich auch ist…) an der Universität Salzburg im Fach Germanistik einschreiben. Das korrespondiert dann mit der Tätigkeit als freier Journalist und freischaffender Schriftsteller.
Und er illustriert seine eigene Lyrik.

Die Arbeit mit Worten und  Texten allein aber scheint ihn nicht auszufüllen.

1973 geht er erste Schritte in der Malerei, arbeitet  mit Pastellkreide und Tusche, malt Aquarelle und gründet eine Galerie.  Das scheint ihm zu gefallen, denn ab 1975 arbeitet er auch anderen Galerien in Salzburg mit.

Aber auch damals war es anscheinend nicht leicht, sich allein mit Kunst zu ernähren. Das muß man schlußfolgern, wenn man in Gottfried Seigners „Skizzen aus dem Leben“ weiter liest: 1976 Prokurist in einer Gebäudereinigungsfirma, 1979 selbständiger Gebäudereiniger.

Aber die Kunst, speziell die Malerei,  läßt ihn nicht mehr los. Er befaßt sich mit Zeichnungen, Gemälden, Grafiken, besucht Kurse, um sich weiterzubilden.  Seit 2006 ist er Stammgast bei der Sommerakademie in Eggenfelden.

Und er stellt seine Werke auf nationalen und internationalen Ausstellungen aus.

Doch wie malt Gottfried Seigner?

Schauen wir uns gemeinsam eine von mir wie immer sehr willkürlich getroffene Auswahl seiner Werke an. Zunächst werfen wir den Blick auf seine Lieblingswerke (wobei sich diese Betrachtung sicher oft auch ändert):
seigner vierundvierzig Seigner fünfundvierzig seigner vierzig seigner einundvierzig seigner zweiundvierzig seigner dreiundvierzig

Dann aber nehme ich mir seine Homepage vor und wähle dort einiges aus:

Radierung:
seigner siebenundzwanzig seigner achtundzwaanzig

 

Acryl auf Holz:

seigner neunundzwanzig

 

Abstrakte Kunst:

seigner dreiundzwanzig seigner vierundzwanzig seigner fünfundzwanzig seigner sechsundzwanzig

 

Werke aus dem Jahr 2011:

seigner neunzehn seigner zwanzig seigner einundzwanzig seigner zweiundzwanzig

2012:

seigner siebzehn seigner achtzehn

 

2013:

seigner fünfzehn seigner sechszehn

2014:

seigner dreizehn seigner vierzehn

2015:

seigner neun seigner zehn seigner elf seigner zwölf

2017:

seigner fünf  seigner sieben seigner acht

2018:

seigner dreißig seigner einunddreißig seigner eins seigner zwei seigner drei seigner vier

Mehr zum Wirken des Künstlers ist auf seiner sehr übersichtlichen, klar strukturierten Homepage www.seigner-art.at   zu lesen und zu schauen. Und weil auch seine Fotographien sehenswert sind, werde ich später mal darüber schreiben. Diesmal hätte das den Rahmen wohl gesprengt.

Bei einer ersten Reaktion auf diese Geschichte schreibt mir Gottfried Seigner: In meinem Fundus befinden sich etwa 3000 Arbeiten… Und es kommt  täglich Neues hinzu.

Peter Grau

Das Wort zum Sonntag: Vielen Dank für alle Glückwünsche

 

Die Tage gehen ins Land, mein Geburtstag ist Vergangenheit.

Nachlesen kann ich auf Papier, wer an mich gedacht hat. Drei Briefe erreichten mich: Einer aus Berlin von meinem Lauffreund Jürgen, einer von meinem Neuruppiner Freund Günther und einer vom Verband der Sportjournalisten Berlin-Brandenburg, genauer von Jürgen Fischer, den ich sicherlich schon seit 40 Jahren kenne.

Die meisten Glückwünsche aber kamen über Facebook. Rund 190 Freunde dachten an mich.  Einen Teil von ihnen kenne ich persönlich, aus meiner Journalisten-Zeit. Andere sind virtuelle Freunde, die ich bei Facebook gewonnen habe.  Alle habe ich registriert, nur bei wenigen konnte ich mich bisher persönlich bedanken. Ich schaffe das zeitlich einfach nicht. Deshalb an dieser Stelle: Dank an alle, die an mich dachten.  Ich denke auch an sie, wenn sie wieder Geburtstag haben. Und wenn ich nicht jedem Glückwünsche schicke, sei mir das verziehen. Inzwischen, im März 2018, sind es allein 2082 Freunde bei Facebook geworden. Eigentlich zuviel, um sich mit ihnen ständig zu „unterhalten“. Aber ich habe mich daran gewöhnt, will sie nicht mehr missen. Jeden Tag erfahre ich viel von ihnen, und manchmal darf ich auch solche Meldungen nutzen, um mit ihnen meine Homepage zu verschönern.

Vor allem Künstler und deren Werke habe ich in der letzten Zeit vorgestellt, sowohl auf meiner Homepage als auch auf meiner zweiten Facebook-Seite (Peter Grau, Journalist, Kunst-und Kulturseite).

Wie lange ich dafür die Kraft aufbringen werde, weiß ich nicht. Ganz damit aufhören will ich nicht, weil ich damit soviel Freude habe und neues Wissen erlange. Aber ich will in den nächsten Monaten mich vor allem auch mit meinem eigenen Leben befassen, mich an all das erinnern, was ich in nunmehr 78 Jahren erlebt habe. Und  das soll dann in einem Buch münden. Zwar sehe ich jetzt schon das Problem, daß ein Buch wohl nicht reichen wird. Aber sammeln möchte ich erstmal den Stoff und dann kann ich entscheiden, was daraus wird. Mal sehen, wie ist in einem Jahr aussieht.

Man wird bei Geburtstagen oft gefragt, was man denn geschenkt bekommen habe. Hier ist ein Blick auf meinen Gabentisch:

Geburtstag fünf Geburtstag sechs  Geburtstag zwei Geburtstag eins Geburtstag sieben Geburtstag neun Geburtstag acht Geburtstag vier Geburtstag zehn Geburtstag elf Geburtstag zwölf Geburtstag dreizehn Geburtstag vierzehn Geburtstag sechszehn Geburtstag fünfzehn Geburtstag siebzehn Geburtstag zwanzig Geburtstag neunzehn Geburtstag einundzwanzig Geburtstag zweiundzwanzig

Depeche Mode – Von Ostberlin bis Mexiko

Ich freue mich immer,  wenn ich auf Facebook neue Entdeckungen machen kann. Und eine solche hat mir Marion Mergen beschert.  Sie schrieb über ihre Erinnerungen an ein Depeche Mode-Konzert, was sie vor nunmehr dreißig Jahren am 7. März 1988 in Ostberlin in der Werner –Seelenbinder-Halle  besucht hatte.

Mergen sechs

Marion Mergen (Mari März):

DER SOUND DER ANDEREN
Heute vor genau 30 Jahren war ich dabei, als Depeche Mode Geschichte schrieb. Ostdeutsche Geschichte. Zu einer Zeit, als niemand auch nur im Traum daran dachte, dass dieses Ungetüm aus Stahl und Beton eines Tages verschwinden würde. Ich war fünfzehn … damals … am 7. März 1988. Der Geburtstag der FDJ – der Freien Deutschen Jugend. Ein bitterer Witz, der mir zu dieser Zeit so langsam bewusst wurde. FREI. Dieses Attribut gab es hinter der Mauer nicht. Jedenfalls nicht für mich in Ost-Berlin. Schon gar nicht mitten in der Pubertät – als Freigeist und Outlaw zwischen all den Söhnen und Töchtern der Staatssicherheit. In meiner Schule, die nicht umsonst den Namen des Begründers dieser paranoiden und menschenverachtenden Organisation trug. Felix Dzierzynski. Etwas Gutes hatte dieser Umstand allerdings. Ich war mit meiner Freundin Romana die Einzige in unserer Klasse, die überhaupt englische Musik hörte und mit diesem SOUND DER ANDEREN etwas anfangen konnte. Ich weiß heute ehrlich gesagt nicht mehr, wie wir es geschafft haben, legal an diese Karte zu kommen, für die zahllose DM-Fans in der DDR mehrere Monatsgehälter und sogar ganze Motorräder auf dem Schwarzmarkt bezahlten oder aber zu Hunderten vor der Werner-Seelenbinder-Halle in Berlin/Prenzlauer Berg in dieser unglaublichen Märznacht umsonst warteten.
Wir hatten damals kein Telefon, kein Internet, im DDR-Fernsehen wurde darüber nicht berichtet, auf der Eintrittskarte stand nicht mal der Name der Band … und trotzdem wussten meine Freundin und ich, dass diese „goldene“ Eintrittskarte mehr wert war als alles Geld der Welt. Depeche Mode machte übrigens 100.000,00 DM Verlust an jenem Abend … und doch spielten sie. Für uns! Die Atmosphäre am Einlass war mit nichts zu vergleichen. Ich habe sie sehr still und bedrückend in Erinnerung. Angst ging um. Die einen (wie wir) fürchteten, dass uns jemand die Karte wegnehmen könne. Ich hatte meine im Stiefel versteckt. Und die anderen (so viele) konnten die bittere Wahrheit kaum ertragen, dass sie ohne Karte das einzigartige Konzert ihrer Idole nur von draußen erleben durften. Viele weinten an diesem Abend. Heulten sich die Seele aus dem Leib. Ich auch. Obwohl ich zu den Glücklichen gehörte, die Dave Gahan, Martin Gore, Andrew Fletcher und (damals noch) Alan Wilder live erleben durften, flennte ich die ganze Zeit … als ein Traum Realität wurde, wir die Unfreiheit für einen unvergesslichen Moment vergaßen, als unsere Idole von den heimlich geschmuggelten BRAVO-Postern stiegen und wir uns fühlen durften wie ganz normale Teenager jenseits der Mauer. Ein Jahresvorrat an Tränen ging an diesem Abend drauf. Nicht nur bei mir…“

Soweit der authentische Bericht von Marion Mergen. Und ich muß gestehen: Schon beim Lesen dieses Berichtes flossen bei mir die Tränen, obwohl ich kein Depeche Mode-Fan war (allerdings gefällt mir deren Musik heutzutage). Aber solche Tränen sind leicht erklärbar. All das, was wir damals in der DDR erlebten, blieb bis heute in unserem Gedächtnis. Und vor allem auch das, was wir damals nicht erleben durften. Eben, weil wir eingemauert waren.

 

Die Erinnerungen verblassen

Dreißig Jahre sind eine sehr lange Zeit. Manches verblaßt. Doch erinnern konnte ich mich zumindest,  daß Ulrike, eine meiner Töchter, damals auch Depeche Mode-Fan gewesen ist. Sie war etwa im Alter von Marion Mergen, wir lebten ebenfalls in Ostberlin. Ulrike, die nun seit vielen Jahren in Mexiko-Stadt lebt schrieb mir dazu jetzt:

„Ich habe dunkel in Erinnerung, daß damals in unserer Schulklasse 2 Tickets verteilt wurden. Mit Sicherheit weiß ich, daß wir alle für René gestimmt haben, weil er der Mega-Fan von Depeche Mode war. Ich denke fast, daß ich ebenfalls eine Eintrittskarte hatte, auf der allerdings nicht mal der Name der Band stand. Also hatte ich vielleicht das zweite Ticket. Oder ich habe damals soviel darüber gelesen, daß ich denke, daß ich dabei war“.  Meine zweite Tochter Petra allerdings ist der Meinung, daß ihre Schwester nicht live dabei war. Gleich, wie es war.  Dieses Konzert hat Ulrike damals sehr bewegt.

 

Doch nun kommt der Knalleffekt. Drei Tage, nachdem ich die Geschichte von Marion Mergen gelesen hatte, bekam ich folgende Fotos aus Mexiko zugeschickt:

Mergen Ulrike Depeche zwei

Mergen Depeche Ulrike

Depeche Mode tourt gerade in Amerika, und Ulrike hatte kurzfristig mit ihrer Kollegin Valentina  (rechts) Tickets für ein Konzert der nunmehr dreiköpfigen Band in einem Baseball-Stadion von Mexiko-Stadt erstehen können. Sie konnte ihr Glück kaum fassen.

Peter Grau

Über das Konzert von Depeche Mode 1988 in  Ostberlin kann man auch im Folgenden nachlesen

http://www.spiegel.de/einestages/depeche-mode-in-der-ddr-a-946720.html.

Und über Marion Mergen, die ja der eigentliche Auslöser dieser Geschichte war, werde ich bald auf meiner Homepage berichten.

Mergen eins

Wer sehr neugierig ist, kann sich über sie, die auch mit ihrem Künstlernamen Mari März  bekannt ist, unter  www.mari-März.de   oder www.korrekt-getippt.de  informieren.

Armin Mueller – Stahl: Maler, Schauspieler, Musiker, Schriftsteller

 

Armin neu sechs

Manchmal sind meine Geschichten ein Selbstläufer. So war es in diesem März 2018 mit meiner Begegnung mit Armin Mueller- Stahl.  Zunächst traf ich ihn gemeinsam mit 600 anderen Kunstinteressenten beim Konzert in der Neuruppiner Pfarrkirche. Darüber habe ich hier auf meiner Homepage unter http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=12032  berichtet. Und gleichzeitig angekündigt, daß ich die in der Kirche ausgestellten gemalten Werke des Künstlers mir nochmals in Ruhe ansehen würde.  Das habe ich getan und dabei die Mehrzahl der dort gezeigten Bilder fotografiert, um sie nun hier zu Gesicht zu bringen.

Armin achtunddreißig Armin vierunddreißig Armin sechsundvierzig Armin siebenundvierzig

Doch vorher wollte ich einiges zu seinem Leben schreiben, beginnend mit seiner Geburt am 17. Dezember 1930 im ostpreußischen Tilsit, über die Jugend- und Schauspieljahre in der DDR und später in der Bundesrepublik, dann über seine erfolgreichen Filmjahre in Hollywood und natürlich auch über seine Erlebnisse mit  Pinsel und Farben als Maler.

Beginnen wollte ich mit seinem bekannten Satz: „ Bin schon Gaukler über 60 Jahre“, den ich irgendwo mal gelesen hatte und den er auch in Neuruppin in verkürzter Form – Ich bin ein Gaukler – wiederholte.  Um mehr darüber zu erfahren, nahm ich den Umweg über das Allwissens-Medium Google, das vieles erzählt, was man wissen möchte, wissen muß.

Mir wurde klar, daß ich mich nicht auf meiner Homepage über Armin Mueller –Stahl auslassen muß, sondern für die, die sich ihm nähern wollen,  auf Google, auf seine Bücher und auf andere Quellen zu verweisen sollte.

Empfehlen kann ich zudem einen sehens – und hörenswerten Film, den Wolfram Kons für NTV drehte und der mit Besuchen im Zuhause des Künstlers an der Ostsee und in Los Angeles so authentisch herüberkommt: https://www.youtube.com/watch?v=BaMRuvONIAc.

Ich war schnell gefesselt von diesem Film, auch weil er nicht nur etwas zur Person des Künstlers sagte, sondern besonders auch über seine Malerei, die Herangehensweise, die Absichten…

 

Armin zweiunddreißig

Das scheint für mich der richtige Einstieg zu sein, um nun die Bilder in der Neuruppiner Pfarrkirche vorzustellen:

Armin einunddreißig Armin sechsunddreißig Armin achtunddreißig Armin dreiunddreißig Armin vierunddreißig Armin dreiundvierzig Armin vierzig Armin neununddreißig Armin zweiundvierzig Armin einundvierzig Armin vierundvierzig Armin fünfundvierzig Armin sechsundvierzig Armin siebenundvierzig Armin achtundvierzig Armin neunundvierzig  Armin einundfünfzig Armin zweiundfünfzig Armin dreiundfünfzig Armin vierundfünfzig Armin fünfundfünfzig Armin sechsundfünfzig Armin siebenundfünfzig Armin achtundfünfzig Armin neunundfünfzig Armin sechszig Armin einundsechzig Armin einundsechszig Armin zweiundsechszig Armin dreiundsechszig Armin vierundsechszig Armin fünfundsechszig Armin sechsundsechzig Armin achtundsechszig Armin neunundsechzig Armin siebzig Armin zweiundsiebzig Armin vierundsiebzig Armin dreiundsiebzig Armin sechsundsiebzig Armin fünfundsiebzig

 

Jetzt, im Nachhinein, finde ich eine noch bessere Beziehung zu den Werken von Armin Mueller Stahl. Und ich kann ebenfalls empfehlen, im Internet eine  28-minütige Begegnung des Fernsehjournalisten Jörg Thadeusz  (RBB) mit Armin Mueller – Stahl nachzuempfinden, die vieles über ihn aussagt: https://www.youtube.com/watch?v=2g7QT-N0c48.

 

Die Ausstellung der Werke Armin Mueller-Stahls in der Neuruppiner Pfarrkirche ist noch bis Ostern 2018 zu sehen. Aber wer es nicht mehr dorthin schafft, kann auch woanders pfündig werden, beispielsweise in Lübeck:

Armin Kunsthaus Lübeck

Das Kunsthaus Lübeck  (http://www.kunsthaus-luebeck.de/), das auch  für die Neuruppiner Ausstellung mit verantwortlich zeichnete, hat ein breites Angebot der Werke Armin Mueller – Stahls auf Lager. Nachzuschauen auch in dem sehenswerten Katalog über die Graphikeditionen des Künstlers, den ich in der Neuruppiner Ausstellung erwerben konnte:

Armin Katalog Graphikeditionen

Peter Grau

Armin Mueller-Stahl: Mit der Geige und mit vielen Bildern in Neuruppin zu Gast

Wenn Armin Mueller-Stahl kommt, dann strömen die Neuruppiner in ihre größte Veranstaltungshalle, die Kulturkirche.

Armin eins

Früher hieß diese Kirche Pfarrkirche St. Marien, war  in den Jahren 1801 bis 1806 als quergelagerte Saalkirche errichtet worden. Ich  habe 1968 in dieser Kirche geheiratet . Die Einheimischen sprechen auch heute noch von der Pfarrkirche, doch Gottesdienste werden dort nicht mehr abgehalten und auch keine Paare mehr getraut. Seit  2002 ist sie ein modernes Kultur-und Kongreßzentrum,  eben eine Kulturkirche. Und sie lockt mehr und mehr  die Künstler unterschiedlichsten Genres an.

Armin Mueller-Stahl, der Weltstar mit vielen Begabungen, kommt gern hierher. Der Schauspieler, Musiker, Maler und Schriftsteller, hat die Welt gesehen und erlebt, feierte in Hollywood Erfolge, aber fühlt sich nach wie vor wohl in Deutschland.  Und das spürt man an diesem Sonntagabend (11. März 2018), an dem er  gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Günther Fischer (Klavier, Saxophon, Klarinette), Tobias Morgenstern  (Akkordeon) und  Tom Götze (Kontrabass, Tuba) ein zweistündiges Konzert gibt.

Armin neu fünf

Gleichzeitig wird eine Ausstellung seiner Bilder eröffnet, u.a. ein Zyklus aus Shakespeares Dramen. Bis Ostern ist diese Ausstellung noch zu sehen.

Armin neun

600 Kunstinteressierte füllen die Kirche:

Armin neu zwei

Sie geizen nicht mit Beifall, als die vier Musiker, stilgerecht in dunklem Gewande gekleidet und wohlbehütet, auf der Bühne stehen:

Armin neu acht

Schnell gewöhnt man sich an die nicht eben alltägliche Zusammensetzung der Instrumente:

Armin neu sieben  Armin neu elf    Armin neu zehn

 

Die vier Musiker begeistern das Publikum mit einer Musik, die oft leicht jazzig angehaucht ist (man erkennt  die Handschrift von Günther Fischer, der sowohl als Filmkomponist als auch als Jazzvirtuose bekannt wurde).

Armin 11 März 2018 048

Günther Fischer

 

Doch über allem schwebt die Souveränität eines Armin Mueller –Stahls, der als Geigenvirtuose brilliert:

Armin neu zwölf

Armin neu neun

Auch mit seinen einfühlsamen Songs und seinem Sprechgesang überzeugt er. Da fühle ich mich ein wenig zurückversetzt in meine Berliner Jahre um 1960 bis 1980, wo ich gern ins Berliner Ensemble gegangen bin. Zwar gastierte Armin Mueller-Stahl  nicht dort, aber den Sprechgesang habe ich dort erstmals kennengelernt.

Die erste Stunde des Konzerts vergeht wie im Flug, ehe der „Meister“ die Richtung vorgibt: Ein Päus-chen, bitte.“

Zeit für mich, einen Blick zum Bühnenbereich zu werfen:

Armin zehn Armin sechszehn Armin zwölf

Aber ich schaue auch einige der  ausgestellten Werke des Künstlers an (den ausgedehnten Rundgang nehme ich mir für spätere Tage vor):

Armin 11 März 2018 020 Armin neu drei Armin 11 März 2018 022 Armin elf  Armin 11 März 2018 028 Armin 11 März 2018 057

 

Auch die zweite Stunde des Konzertes vergeht wie im Flug. Nach zwei Zugaben verabschieden sich die vier Künstler:

Armin 11 März 2018 056

Das Publikum ist zufrieden und die Künstler auch. „ Wir kommen immer gern nach Neuruppin“, sagt Armin Mueller –Stahl zum Abschied. Wir freuen uns schon auf seine Rückkehr.

Peter Grau

(P.S.: Der Rundgang durch die Ausstellung folgt später)

 

Grit Boss: Farbrausch – Welten

Wer verfolgt hat, welche Künstler ich bisher vorgestellt habe, der wird bemerkt haben, daß ich jemand bin, der Farben mag. Je greller, desto besser; je bunter, desto eher „springe“ ich an.

Grit zwei Sternenstaub

So ist es kein Wunder, daß mir die Bilder von Grit Boss so ausnehmend gut gefallen. Nicht von ungefähr hat sie in  ihrer Homepage den Namen Farbrausch verankert.

Dabei hatte ich die Künstlerin einige Zeit aus den Augen verloren, doch weil sie immer mal wieder einige ihrer Werke auf Facebook verbreitete und zudem, was mir auffiel, passende kurze Geschichten dazustellte, befasse ich mich nun wieder mit ihr und ihrem Schaffen.

Auf ihrer Homepage  www.farbrausch-welt.blogsport.de   bekommt man schnell einen Eindruck, wie und warum sie malt:

„Malen bedeutet für mich, auf der Suche zu sein, Sehend zu werden.

Manchmal erzähle ich in meinen Bildern Geschichten, webe einen Teppich aus Vergangenem, aktuellem Erleben und Zukünftigem. Fragen, Themen, die mich beschäftigen und bewegen, finden Ausdruck in den Bildern. Ich experimentiere mit Farben und Materialien.“

Soweit der Orginalton Grit Boss.

Suche ich sonst immer nach wichtigen Entwicklungsperioden im Leben „meiner“ Künstler, will ich es diesmal anders handhaben. Ich habe zwar ein lesenswertes Interview mit ihr in der Schweriner Volkszeitung vom 2. Dezember 2017 gefunden, doch diesmal möchte ich allein ihre Werke „sprechen“ lassen.

Grit fünf

 

Wobei ich auch da nicht ganz ohne Sprache auskomme. Grit Boss hat die angenehme Angewohnheit, ihren Bildern oft eine eigene Deutung voranzustellen bzw. mitzuteilen, aus welchem Anlaß das jeweilige Bild entstanden ist.

Da mir diese Vorgehensweise recht gut gefällt, habe ich sie mir nachfolgend zu eigen gemacht.  Vor jedem Bild steht demnach der Originaltext der Künstlerin.

Lassen Sie sich in die Farbenwelt der Grit Boss entführen!

Die Goldene Prachtstrasse ( Acryl 100 x 80 cm)

Grit Boss: Das Licht der eben aufgegangenen Sonne verzaubert mit ihrem grellen Licht und Farbspiel alles, was eben noch ihr grau- braunes Farbenkleid trug.
Mich berührt das jedesmal auf´s Neue, und ich fühle mich für einen Moment wie eine Königin, die eine goldene Prachtstrasse entlang fährt:

Grit eins

 

Grit Boss: Inmitten  seiner Abläufe  erreicht ihn plötzlich ein Geruch, durchströmt ihn, nimmt ihn gefangen. Er schließt die Augen, spürt dem nach. Ist versunken, auf der Suche nach Erinnerungen, Sehnsüchten, Wünschen. Ist ganz in sich:

Grit drei

 

November, Nebeldunst, die letzten Blätter fallen. Doch wenn die Sonne sie berührt, erstrahlen sie in unglaublicher Farbintensität, als hätten sie die Glut des Sommers gespeichert.
Gefallene Blätter sinnbildlich für die, die nicht mehr bei uns sind. Die Blätter erscheinen mir wie die vielen einzelnen Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse. In den Erinnerungen werden diese Menschen in uns lebendig und bereichern das Leben:

Grit sechs

 

 Überschwemmungen an der Sude. Der blaue Himmel mit den Spiegelungen im Wasser hatte es mir angetan, vielleicht, weil er im Moment so selten ist:

Grit sieben

 

Das Grau der letzten Zeit inspirierte mich zu diesem Bild: Hoffnungsschimmer. (Spachtelmasse, Holzasche und Acryl):

Grit acht

 

Charlie, der Schafbock. Am Wochenende, war dicker Nebel. Ich zog mit der Kamera los, um Bilder zu machen, vom Verschwinden ins Nichts, dann trabte er mir entgegen und streckte mir seine Nase entgegen. Es zog mich so in den Bann, daß ich es gleich malen mußte:

Grit 10

 

Farben beeinflussen die Stimmung, können Energie und Freude schenken und so kann so ein kleines Bild auch einen ganzen Raum verändern! Einen Titel hat das Bild noch nicht. (Acryl, 50 x 40). Aber ich wünsche allen damit ein tolles Wochenende! Wer mag kann dieses oder andere Bilder bei mir auch erwerben:

Grit neu zwei

 

Ein kleines Farbenspiel ( Acryl, 30 x 60):

Grit elf

 

Ein bißchen blauer Himmel für uns alle. Ich male zur Zeit ein paar Meeresbilder für meine Ausstellung September 2018 im Warnemünder Strandhotel:

Grit fünfzehn

 

Mal etwas Spaß zwischendurch:

Grit sechszehn

 

Zum 1. Januar: Laßt uns das neue Jahr begrüßen! Jeden Tag willkommen heißen, ihm die Tür öffnen und schauen, was er für uns bereit hält. Das Schöne auch im Verborgenen entdecken, nach neuen Möglichkeiten suchen und anderen Freude schenken! Ein frohes neues Jahr!

Grit siebzehn

 

Alles ist miteinander verbunden. Altes durchdringt Neues, Vergangenes Zukünftiges:

Grit achtzehn

 

Küste von Falais, Etretat, Nordfrankreich. Dieser Ausblick! Gleich im Anschlußs genossen wir dann den Garten von Monet mit all unseren Sinnen. Berührende Erlebnisse:

Grit neunzehn

 

Saint Michelle, bin noch dabei die Eindrücke des Frankreich- Urlaubs zu verarbeiten:Grit zwanzig

 

Juhu, meine neuen Kalender sind da! Ein bunter fröhlicher Kalender. Beide Teile sind 28 x 21 cm groß, es ist auch Platz für diverse Eintragungen! Wer mag, kann auch einen erwerben!

Grit einundzwanzig

 

Das Bild trägt den Titel Evolution.
Draußen ist es recht ungemütlich, aber man kann es sich ja drinnen kuschelig machen!

Grit Evolution

 

 

Einfach mal so. Gespachtelt:

Grit vierundzwanzig

 

Tanzen, gemeinsam Spaß haben, was gibt es Schöneres?
(Acryl, 80 x 100):

Grit fünfundzwanzig

 

Ein neues Bild ist fertig! Bei dem Titel war ich mir noch nicht ganz sicher, 12. oder 13. Fee?

Grit sechsundzwanzig

 

Zwei Tage Stromausfall, malen bei Kerzenschein. Es war spannend, so zu malen; wie früher, wie die alten Meister. Wie schön, daß wir die Vorzüge von Strom und Technik nutzen können. Unsere Abhängigkeit von all den lieb gewonnenen Hilfen im Alltag wird einem schlagartig bewußt:

Grit siebenundzwanzig

 

Liebe Freunde! Ich bin wieder da! Dank eines Sticks kann ich die Wartezeit bis zum Internet-Neuanschluss bei der Telekom nun überbrücken. Es war schon komische Zeit, ich hatte mich doch schon so daran gewöhnt, mit anderen in den Austausch zu gehen, zu sehen, was andere für großartige Werke produzieren und auch Rückmeldungen über meine Sachen zu bekommen!
Zum Bild: Es läuft nicht alles rund! (Acryl-mix):

Grit achtundzwanzig

 

Hier ist nun das Bild, welches beim Stromausfall und bei Kerzenlicht entstand ( Acryl, gespachtelt):

Grit neunundzwanzig

 

Nicht nur Sonnenscheinwetter hat seinen Reiz, finde ich:

Grit dreißig

 

Alles ist im Fluss, jeder Tag bringt Unerwartetes, Uunvorhersehbares. So hat gestern das Gewitter mein Atelier komplett überschwemmt! Ich war schon froh, daß nicht auch noch der Keller voll war. Ich nahm es nach 1 Stunde Wasser schippen dennoch gelassen, hoffe, daß sich die Schäden an den Schränken in Grenzen halten und ging mit dem Hund hinaus,  fand die ersten Pilze in diesem Jahr. Also ein völlig normaler, verrückter Tag!

Grit einunddreißig

 

Glücksgefühle- ein Rausch der Sinne. So fühle ich mich gerade im Nachklang zum Erlebten beim Kunstmarkt in Falkensee bei Berlin.  Warum? Wegen der vielen schönen Begegnungen, dem Miteinander, dem Spaß und der Anerkennung:

Grit zweiunddreißig

 

Dunkle Wolken über der Opalküste in Nordfrankreich, die ihren Namen zurecht verdient. Das wenige Licht läßt sie in ihrem Smaragdgrün erstrahlen:

Grit vierunddreißig

 

Die Ostsee im Abendlicht. An dieser  Studie habe ich lange gekämpft. Wellen und Wolken faszinieren mich sehr, doch es nicht einfach. Irgendwann setze ich einen Schlußpunkt, sonst mache ich mehr kaputt:

Grit fünfunddreißig

 

Das Rosenblütenmeer. Auch wenn sich der Sommer hier nur stundenweise zeigt und es viel geregnet hat, lassen sich die Blumen nicht beirren und öffnen weiter jeden Tag neue Blüten, uns und den Insekten zur Freude:

Grit sechsunddreißig

 

Vassili, der russische Waldkater. Er kennt alle Wege, viele Geheimnisse, doch er schweigt. Er kennt alle Abläufe und weiß, wie es Dir geht. Legt sich dann zu Dir, beruhigt Dich mit seinem Schnurren. Vor allem weiß er, wie er es schaffen kann, daß du ihm die Futterschüssel füllst, obwohl du gar nicht willst. Er ist selbstbestimmt, kommt, wann er will, geht, wann er will. Wir können viel von Katzen lernen:

Grit siebenunddreißig

 

Wiedermal das Meer ( Öl, gespachtelt):

Grit achtunddreißig

 

Ein verrückter Vogel, entstanden aus Strandgut:

Grit neununddreißig

 

Jede Ausstellung verbinde ich mit einem kleinen Kurzurlaub, entdecke die Schönheit meiner Umgebung, so wie hier: Rees am Rhein:

Grit vierzig

 

Dieses spezielle Grün, auch Grit-grün genannt, weil es seit Jahren meine Lieblingsfarbe ist, ziert  auch die Wand in meiner Küche. Eine Spiegelung hat mich zu diesem verschlungenen Bild inspiriert:

Grit einundvierzig

 

Wo aufhören,  – das ist hier die Frage… Doch ich glaube, daß ich es nun mit diesem Grit-grün bewenden lasse.  Wer noch mehr schauen möchte, kann sich ja auf der Homepage von Grit Boss (www.farbrausch-welt,blogsport.de) tummeln.

Und er wird dort auch einige Bilder von Ausstellungen und aus dem Mal-Atelier der Künstlerin erblicken:

 

Grit neun Grit 13 Grit dreiunddreißig

Peter Grau

 

Brunhild Schwertner: Landschaften im Licht – impressionistische Malerei

Schaut man auf ihre Facebook-Seite, weiß man sofort Bescheid, welche künstlerische Richtung sie bevorzugt: Impressionistische Malerei Brunhild Schwertner.

Brun eins

Als ich dann auch auf ihrer Homepage  www.impressionistische-malerei.jimdo.com  stöbere, gefallen mir ihre Werke auf Anhieb. Vielleicht liegt es auch daran, daß diese Malrichtung bei „meinen“ Künstlern bisher nicht eben häufig vorkommt.

Brun zwei

Es ist der Vorteil  meiner Homepage, daß ich mich auch selbst mehr mit den Kunstrichtungen befasse, zu meinem Nutzen und zum Nutzen meiner Leser. Unter Impressionismus finde ich folgende Erklärung:

„Die Darstellung des Lichts und der atmosphärischen Bedingungen wurde im Impressionismus zur malerischen Hauptaufgabe. Farbe wurde als Folge von Licht und Atmosphäre gesehen und als Träger des Lichts wiedergegeben. Der teilweise Verzicht auf Schwarz und erdige Farbtöne ließ die Farbpalette aufhellen.

Die Künstler lösten sich von der malerischen Abbildungsfunktion. Unmittelbarkeit der Momentaufnahme und Zufälligkeit des Bildausschnittes sind charakterisierende Merkmale impressionistischer Bildwerke.“

Zu den Malern, die diese Malrichtung praktizieren, gehörten u.a.: Claude Monet, Edouard Manet, Pierre-Auguste Renoir, Edgar Degas. Vincent van Gogh, Paul Cezanne (alle Frankreich) und Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt (alle Deutschland).

 

Brunhild Schwertner findet ihre Motive vor allem in der Natur. Sie selbst beschreibt das mit Landschaften im Licht.“ Und fügt hinzu: „Monets Bilder haben meinen Malstil impressionistisch beeinflußt.“

????????????????????????????????????

Wie aber kam Brunhild Schwertner dazu, so zu malen? Lassen wir sie dazu selbst erzählen:

„Begonnen hat alles bereits als Kind. Ich war immer fasziniert von Farben und habe bereits zur Schulzeit mehr Zeit mit Malen verbracht  als andere Kinder. Ich wollte gern immer Neues entdecken und zu Papier bringen. Für meine ersten Bilder benutzte ich Bleistift, Buntstifte und Wasserfarben. Van Goghs Bilder und sein Leben faszinierten mich. Ich wollte auch gern so kraftvolle und ausdrucksstarke Bilder malen können. Mit 18 Jahren malte ich meine ersten Ölbilder.“

Im Unterschied zu manch anderen Künstlern hat sie immer ihren eigenen Weg gesucht:

„Eine spezielle Kunstausbildung habe ich für mich abgelehnt, weil ich mich nicht von „Kunstprofessoren“ verbiegen lassen wollte. Irgendeine Art der Förderung hatte ich also nicht. Bis heute bin ich ein Einzelgänger geblieben. Dadurch bin ich aber auch unabhängig geblieben und muss nicht „gefällig“ malen. “

Brun Porträt zwei

Genug der Worte, es ist Zeit, ihre Werke anzuschauen. Wie immer habe ich eine willkürliche Auswahl zusammengestellt. Und wenn man die einzelnen Bilder anklickt, erschließen sich die Werke noch besser.

Brun vier Brun drei Brun sechs Brun fünf Brun sieben Brun acht Brun neun Brun zehn Brun elf Brun zwölf Brun dreizehn Brun fünfzehn Brun vierzehn Brun sechszehn Brun siebzehn Brun achtzehn Brun neunzehn Brun zwanzig Brun einundzwanzig Brun zweiundzwanzig Brun dreiundzwanzig Brun vierundzwanzig Brun fünfundzwanzig Brun sechsundzwanzig Brun siebenundzwanzig  Brun neunundzwanzig Brun dreißig Brun einunddreißig Brun zweiunddreißig Brun dreiunddreißig Brun achtunddreißig Brun dreiundvierzig Brun zweiundvierzig Brun einundvierzig Brun vierzig Brun neununddreißig Brun siebenunddreißig Brun fünfunddreißig Brun sechsundreißig

Brun vierundvierzig

 

Werner Eix: Ein realistisch-impressionistischer Mal-und Zeichenstil

Eix vier

Wenn man sich mit Künstlern beschäftigt, merkt man schnell, daß sie oft miteinander vernetzt sind. Vernetzt im Internet, speziell auch bei Facebook. Durch solch eine Vernetzung wurde  ich auch mit Werner Eix bekannt.

Eix Porträt eins

Als ich mit dem Ex-Sprinter, Lehrer und Maler Matthias Schlicht in Berlin sprach, kamen wir auch auf einen seiner Künstlerkollegen, den in Hamburg lebenden Werner Eix, zu sprechen. Und beinahe hätte es wenige Tages später mit einem Dreiertreffen geklappt.   Dort wollten wir uns über künstlerische Belange austauschen. Zwar kam es dann nicht zu dem Treffen, aber meine Facebook-Verbindung zu Werner Eix blieb intakt.  Und schnell kam ich auch auf die Idee, ihn mit seinen Werken hier auf meiner Homepage vorzustellen.

Ein Maler mit ostfriesischen Wurzeln

Werner Eix Porträt vier

Werner Eix stammt aus Leer in Ostfriesland und verbrachte seine Jugend überwiegend im deutschen Teil des Rheiderlandes, in Ostfriesland westlich der Ems.

Über diese Jahre schreibt Werner Eix : „ Die ostfriesische Landschaft mit ihrer herben, aber auch lichtintensiven Schönheit hat mich schon früh fasziniert und künstlerisch sehr geprägt. Später beeindruckte mich die abwechslungsreiche Landschaft und Architektur Schleswig-Holsteins.“

Eix fünfundzwanzig Eix fünf Eix zweiundzwanzig Eix einundzwanzig Eix neunzehn Eix siebzehn

 

Die Kunst ließ ihn bis heute nicht los.

Schon während seiner Gymnasialzeit bekam er eine erste künstlerische Ausbildung durch das Dozenten-und Künsterehepaar Kupfer, mit den Schwerpunkten Zeichnen und Aquarelltechnik.
„ Nach dem Abitur – unter anderem mit dem Hauptfach Kunst – begann ich – inzwischen wohnhaft in Hamburg – nebenberuflich in vielen Semestern eine intensive Ausbildung in der Acryl- und Ölmalerei, nahm aber auch immer wieder an speziellen Seminaren in meiner niedersächsischen Heimat teil und pflege bis heute intensiven Kontakt mit dortigen Künstlern.
Bei vielen Aufenthalten in Schweden, Dänemark, Norwegen und auch Schottland – hauptsächlich im Sommer – lernte ich die dortige, in einem intensiven Licht erscheinende Landschaft als Malmotiv kennen und lieben.
In den USA, vor allem in Maine und in Quebec (Kanada), haben mich die eher rauhe Landschaft,  aber auch die farblich intensiven Bilder dortiger Malerinnen und Maler wie z.B. Jennifer McChristian, Karen Winters, Judith Anderson und Roger Dale inspiriert.“

Doch wie könnte man seinen Mal-und Zeichenstil beschreiben? „Ich bezeichne ihn als realistisch/impressionistisch“, erklärt es Werner Eix  selbst. „ Dabei versuche ich auf einer weitgehend realistischen Stilbasis Lichteffekte und Schattenpartien vor allem in den Landschaften impressionistisch herauszuarbeiten, in der Öl-und Acrylmalerei besonders mit Hilfe der Spachteltechnik, um einen besonders plastischen, dreidimensionalen Eindruck entstehen zu lassen.“

Soweit die Originalworte des Künstlers, die ich aus  http://www.Kulturkreis-Bunde.de 

entnahm.

Eix siebenundvierzig Ausstellung Eix neun Eix acht Eix sieben Eix Porträt zwei

Und auf  http://www.Kulturkreis-Bunde.de  sind auch diverse Ausstellungen aufgelistet, die Werner Eix mit seinen Werken bestritt und  in denen er auf sich aufmerksam machte.

Einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt seiner Werke kann man im folgenden bewundern:

Eix achtundzwanzig Eix siebenundzwanzig Eix sechsundzwanzig Eix neunundzwanzig Eix dreiundzwanzig Eix zwanzig Eix fünfundzwanzig Eix sechs Eix zwei Eix drei Eix zehn Eix elf Eix dreizehn Eix vierzehn Eix zwölf Eix sechszehn Eix fünfzehn Eix achtzehn Eix zweiunddreißig Eix vierzig Eix einundvierzig Eix dreiundvierzig Eix sechsundvierzig Eix fünfzig Eix neunundvierzig Eix achtundvierzig Eix neununddreißig Eix achtunddreißig Eix siebenunddreißig Eix sechsunddreißig

Eix dreißig Rheinsberg Eix vierunddreißig