Kunst und Kultur

Manuela Rathje: Die Vielschichtigkeit der Malerei ermöglicht mir, Erlebtes und Phantasie zum Ausdruck zu bringen

Manou vier Porträt

Manuela Rathje macht es mir leicht, über sie und ihre Werke zu schreiben und ihre Malkurse vorzustellen. Warum? Weil sie eine Homepage erstellt hat, die über alles ausgiebig informiert. Unter www.ateliermanou.de kann man tief in das Leben der Künstlerin eintauchen, die lange  in Kiel gelebt hat und nun in  Flintbek, einer Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde 13 km südwestlich von Kiel, wohnt.

Wie beschreibt sie selbst ihr bisheriges Leben und ihren Weg zur Kunst?

„Nach meiner Ausbildung zur Bauzeichnerin wechselte ich meinen Beruf und arbeitete 30 Jahre lang in einer Sparkasse als Bankkauffrau mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen. Im Jahr 1996 begann ich, Aquarelle zu malen, bevor ich 2010 die Maltechnik auf der Basis von Acrylfarben erlernte. Unterstützung in meiner künstlerischen Laufbahn erhielt ich in diversen jahrelangen Fortbildungen an Kunstakademien und bei namhaften Künstlern. Von 2012 bis 2013 qualifizierte ich mich in einer kunstpädagogischen Fortbildung, um dort ein fundiertes, fachgerechtes Wissen zu erlangen. Ich ließ mich zur Atelierista (Atelierleiterin) ausbilden. Diese Ausbildung war für mich ein Schlüsselerlebnis.

Manou eins Atelier

2013 gründete ich das Atelier Manou, um dem Künstlerischen einen Raum zu geben und Kindern und Erwachsenen die Möglichkeit der kreativen künstlerischen Entfaltung in Malkursen und Workshops anzubieten.“

Die kulturelle Förderung von Kindern und Jugendlichen liegt Manuela Rathje sehr am Herzen. Deshalb ist sie auch als Projektleiterin und als Referentin tätig, um Erzieher und Lehrkräfte anzuleiten. In die gleiche Richtung geht die Leitung von Kunstprojekten , so etwa an einer Brennpunktschule Mastbrook im Jahr 2016 oder aber ein Theaterprojekt „Malerische Theaterstücke“ an der Grundschule Neuwerk. Für die Stadt Neumünster arbeitet sie als Referentin für kunstpädagogische Projekte für Schulen. Seit Beginn 2016 ist sie außerdem als Dozentin an der Freien Kunstakademie Hamburg und beim Unternehmen Bösner, das Künstlermaterialien und Künstlerbedarf vertreibt, tätig.

Der Ursprung für all diese Aktivitäten aber liegt in ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit. Und darüber kann man in einem interessanten Interview unter  http://andrechahil.com/mit-der-kraft-der-farben-im-interview-mit-manuela-rathje/  erfahren, das Andre Chahil mit ihr führte.

Manou zwei mit Chahil

Manuela Rathje und Andre Chahil

Doch was und wie malt Manuela Rathje? 

Lassen Sie uns wie gewohnt in eine willkürliche Auswahl ihrer Werke eintauchen:

Porträts:

Manou zwölf Manou elf Manou fünfzehn Manou vierzehn Manou sechszehn

Landschaften:

Manou achtzehn Manou siebzehn Manou einundzwanzig Manou zwanzig Manou neunzehnManou zweiundzwanzig

Tiere:

Manou fünfundzwanzig Manou sechsundzwanzig Manou siebenundzwanzig Manou achtundzwanzig Manou neunundzwanzig Manou zweiunddreißig Manou dreißig Manou dreiunddreißig Manou vierunddreißig Manou einunddreißig

Figuratives und Abstraktes:

Manou sechsunddreißig Manou achtunddreißig Manou vierzig Manou zweiundvierzig Manou neununddreißig Manou einundvierzig

 

Maria Nicoletta Ferrari: Eine italienische Malerin, die mit den Farben spielt

Ferrari siebenundzwanzig

Manchmal ist es für Künstler oder Künstlerinnen einfach, mit ihren Werken bei mir Eingang zu finden, mein Herz zu erwärmen. Seit einiger Zeit bekomme ich, wie viele andere auch, fast täglich die Arbeitsergebnisse einer Italienerin „geliefert“, die mich im Zusammenspiel von Farbe und Landschaft, Porträt u.s.w. überzeugen und erfreuen.

Maria Nicoletta Ferrari, allein ihr Name ist Musik in meinen Ohren. Und ihr Heimatland Italien weckt bei mir Sehnsüchte. Leider war ich nie dort, Bis 1990 durfte ich es nicht dank der Mauer, danach ergab es sich einfach nicht. So muß ich Italien weiter aus der Ferne beobachten, mich an Filmen erfreuen oder eben an Kontakten zu Italienerinnen und Italinern.

Ferrari Porträt eins

Maria Nicoletta Ferrari wurde in Turin geboren, lebt auch heute noch in der Region von Piemont im Nordwesten Italiens. Schon in ihrer Jugendzeit fand sie zur Kunst. Anfangs befaßte sie sich vor allem mit Keramik, ehe sie die Ölmalerei entdeckte. Dabei holte sie sich auch immer wieder Anregungen von anderen Künstlern, so etwa von Armando Farina.  Sie studierte an der Sapienza Universita di Roma.

Ferrari dreizehn

Mit ihren Werken blieb sie nicht im stillen Kämmerlein, sondern präsentierte sie auch in diversen Ausstellungen.

Seit 2001 gab sie an der UNIRE (der Universität der drei Generationen) in Piossasco bei Turin unentgeltlichen Unterricht in Malkursen.

Genug der Worte. Wichtiger sind die Werke der Künsterlerin.

Sehen Sie eine Auswahl davon (mehr ist auf ihrer Homepage www.mnferrari.it) anzuschauen:

Ferrari neun Ferrari zwölf Ferrari zwei Ferrari sieben Ferrari sechs Ferrari vier Ferrari acht Ferrari zehn

Ferrari elf Ferrari neunzehn  Ferrari fünfzehn Ferrari achtzehn Ferrari sechszehn Ferrari siebzehn Ferrari zwanzig Ferrari einundzwanzig Ferrari zweiundzwanzig Ferrari dreiundzwanzig Ferrari vierundzwanzig Ferrari sechsundzwanzig Ferrari fünfundzwanzig Ferrari neunundzwanzig Ferrari einunddreißig Ferrari zweiunddreißig Ferrari dreißig

 

Jürgen Grafe: Seine leuchtenden Farben versprühen Lebensfreude

Grafe eins zwei

Ich bin begeistert von der Fülle, die ich bei Jürgen Grafe antreffe. Ich danke Facebook, daß ich diesen besonderen Künstler noch kennenlernen darf. Warum noch?  Wäre unser beider Leben normal verlaufen, wäre ich schon eher auf ihn aufmerksam geworden. Beide sind wir Jahrgang 1940, er ist in Dresden aufgewachsen, ich in Erfurt und danach in Ostberlin. Doch einesteils habe ich mich lange Zeit vor allem um den Sport gekümmert. Weder in Zeitungen, in Radio und Fernsehen oder auf Ausstellungen ist er einfach nicht zu mir vorgedrungen.

Warum nicht? Weil er nicht der Liebling der DDR-Funktionäre war, nicht systemkonform agierte und deshalb wenig Chancen hatte, die Öffentlichkeit zu erreichen.

Dabei hatte Jürgen Grafe ganz normal von 1962 bis 1969 an der Hochschule für bildende Künste in Dresden Malerei, Graphik und Plastik studiert. Doch was bei ihm so reibungslos anfing, kam später ins Schlingern. Warum, werde ich mir demnächst mal von ihm genauer erzählen lassen. Jedenfalls wurde Jürgen Grafe aus der DDR 1986 zusammen mit seiner Ehefrau Ingrid ausgebürgert und landete zuerst in Frankfurt/Main. Beide wurden 1985  aus politischen Gründen verhaftet,verurteilt und ins DDR-Gefängnis gesteckt.

Grafe neu vierunddreißig

Die Wende kam 1989, politisch für die DDR und persönlich auch für die Familie Grafe. Die Sehnsucht nach Dresden war nach dem Fall der Mauer immer groß und der Gedanke, wieder zurück in die Elbestadt zu gehen, war anfangs sehr stark. Der Gedanke erfüllte sich mit Leben, rund zehn Jahre.

„In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“(Hermann Hesse).

Dieser neuerliche Anfang in Dresden stillte zwar die erste Sehnsucht, aber die Umstände waren anders (mehr darüber später mal). So kam die Sehnsucht für die Familie Jürgen Grafe, zurück nach Frankfurt/Main zu gehen. Seit 2012 leben und wohnen sie nun in Oberursel im Taunus.

Wie nähert man sich einem solchen vielseitigen Künstler? Zunächst über seine Homepage  www.grafe-original-fine-art.com. Auf einer sehr professionell angelegten Seite erfährt man viel über ihn, über seine künstlerische Arbeit und sein Anliegen.

Als seine Vorbilder gibt er u.a. Salvador Dali, Pablo Picasso, Marc Chagall und Ernst Fuchs an. Man ist deshalb auch nicht überrascht, daß diese Künstler in seinen Werken immer wieder auftauchen. Er interpretiert sie auf seine unverwechselbare Art und Weise.

Grafe vier

Grafe neu fünfdreißig Dali Grafe neu sechsunddreißig Grafe neu siebenunddreißig Grafe neu achtunddreißig Grafe neu neununddreißig Grafe neu vierzig Grafe neu einundvierzig Grafe neu zweiundvierzig

Vor großen Künstlern hat er nie Berührungsängste gehabt. Auch hat er nie an fehlendem Selbstbewußtsein gelitten. So nutzte er auch die Bekanntschaften mit A.R. Penk (ebenfalls gebürtiger Dresdner, 2017 gestorben), Marcus Lüpertz (der kürzlich in meinem jetzigen Wohnort Neuruppin eine Ausstellung hatte, siehe   http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=7910 ), Jörg Immendorf u.a., um sich weiter zu entwickeln. 

Seine unverwechselbare Handschrift ist geprägt durch seine außergewöhnlichen und spektakuläre Performance. Seine Happenings der Extraklasse auf XXL Leinwänden, sind sein absolutes Markenzeichen und sind mit steigendem Interesse von Presse und Fernsehen verbunden, wie er es selbst beschreibt.

Grafe elf   Grafe acht Vogue Galerie

Und wie er diese fand, eine ganz spezielle Malweise entwickelte, beeindruckt sowohl quantitativ als auch qualitativ.  Wenn Jürgen Grafe beispielsweise 250 Werke in Erinnerung an Salvador Dali vorstellt, kann man nur staunen. Und dieses Staunen wiederholt sich dann, wenn man erfährt, daß er nicht nur zuhause im stillen Kämmerlein malt, sondern vor allem auch live in öffentlichen Einrichtungen, in Hotels und Betrieben oder anderswo. 

Und da lebt er dann sein Credo aus:  „Es war einmal…“ so beginnen nicht nur nahezu alle Märchen, die uns bis heute mit Hintersinn erzählen, was uns allzu leicht aus dem Blickfeld gerät. In Jürgen Grafe scheint ein solcher Erzähler mit Pinsel und Farbe zu stecken. Er betrachtet in seinen Arbeiten mit „Argusaugen“ seine Erinnerungen, nimmt gleichzeitig dadurch Kontakt zum Betrachter auf, holt diesen in seine Welten und  trägt ihn lautlos fort von einem Strom kraftvoller Farbigkeiten, die eine unvermittelte Sogwirkung ausüben. 

Leuchtende Farben versprühen Lebensfreude. Viele Menschen haben davon zu wenig. Deshalb sind sie von meinen Bildern so begeistert.“

Genug der Worte, laßt uns Taten, sprich Bilder, Farben,  Personen, Städte, Ausstellungen, Live-Auftritte sehen. Nicht alles möchte ich bei diesem seinem ersten Auftritt auf meiner Homepage vorstellen. Ich kann es einfach auch nicht, weil es zu umfangreich würde.

Genießen wir also gemeinsam eine erste Auswahl quer durch sein Schaffen (und wie immer jedes Bild einzeln anklicken, um es zur vollen Entfaltung zu bringen)

Grafe einunfünfzig

Grafe neu zwei rechts Grafe neu vier Grafe neu fünf links Grafe neu sechs Grafe neu sieben Grafe neu acht Grafe neu zwölf Grafe neu elf Grafe neu dreizehn Grafe neu vierzehn Grafe neu fünfzehn Grafe neu sechszehn Grafe neu siebzehn Grafe neu achtzehn Grafe neu neunzehn Grafe neu zwanzig Grafe neu einundzwanzig Grafe neu zweiundzwanzig Grafe neu dreiundzwanzig Grafe neu vierundzwanzig Grafe neu fünfundzwanzig Grafe neu siebenundzwanzig

Grafe neu dreißig Grafe neu einunddreißig Grafe neu zweiunddreißig

Grafe neu neunundzwanzig

 

 

Ulrike Bonnke-Fürst: Meine Lieblingsfarbe ist Bunt!

Manchmal dauert es etwas länger, bis ich Künstler auf meiner Homepage vorstelle. Das ist dann kein böser Wille, sondern eher des großen Angebotes geschuldet.

Fürst eins Porträt

Ulrike Bonnke-Fürst lernte ich vor einigen Monaten auf Facebook kennen. Sie war mir wegen ihrer Aquarelle aufgefallen.  Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, fällt mir ein, daß wir damals auch mit Wasserfarben malten. Man hatte einen Malkasten mit vielleicht 20 Farben, dazu ein oder zwei Pinsel – mehr war es in den 50er und 60er Jahren nicht im thüringischen Erfurt. Wie leicht haben es doch heute Kinder und Jugendliche, wenn sie mögen. Ob Wasserfarbe oder Buntstift, die Auswahl ist riesig.

Zurück zu den Aquarellen. Betrachte ich meine vielen Facebook-Freunde aus dem künstlerischen Bereich, so sind Aquarell-Maler eher selten. Woran das liegen mag, weiß ich nicht. Acryll und Öl dominieren, zudem noch das abstrakte Malen.

Fürst achtundzwanzig

Ulrike Bonnke-Fürst hatte auch mal eine eigene private Malschule, in der sie Kindern intensiven Malunterricht gab. „ Damals tat ich das mit großem Erfolg. Die Kindern konnten sogar Mappen erstellen, um sich für ein Kunststudium zu bewerben. Es ist bedauerlich, daß heutzutage in den Schulen der künstlerischen Ausbildung einfach zu wenig Raum gelassen wird.“

Sie selbst hat das Malen auch „nur“ auf einer privaten Kunstschule erlernen können. „Aber diese sind oft viel besser als die staatlichen Schulen“.

Lange hat sie gelehrt, doch heutzutage „arbeite ich lieber für mich an der Staffelei“.

Fürst fünfundzwanzig

Wo sie gelehrt hat und wo sie ausgestellt hat,  kann  man auf ihrer Homepage www.exhibition-art.de  nachlesen. Seit 1993 war sie als Dozentin an zahlreichen Volkshochschulen tätig. Zwischendurch von 1997 bis 2001 war sie Inhaberin eines Geschäftes für Künstlerbedarf mit angeschlossener Malschule für Kinder und Erwachsene.

Fürst neunundzwanzig Ausstellung

Interessant auch die Stationen ihrer künstlerischen Ausbildung (ebenfalls auf ihrer Homepage nachzulesen) und natürlich auch, womit sie malt.

Meine Medien sind:

Aquarellfarbe, Acrylfarbe und Gouachen.

Zeichnerische Mittel sind alle Arten von Stiften, Pastellstifte und Kreiden, Aquarellstifte, Bleistifte, Kohle, Tinte und Feder, Künstlerbuntstifte.

Zum Illustrieren verwende ich Aquarellfarbe, Kreidestifte und Buntstifte, ebenso Designergouachen.

Die Bildträger sind Leinwände, Papiere, Kartons.“

Genug der Theorie. Schauen wir uns gemeinsam eine Auswahl ihrer Werke an.

Aquarelle:

Fürst vier Fürst zwei Aquarell Fürst zwei Fürst sechs Fürst sieben Fürst acht Fürst neun Fürst zehn Fürst zwölf Fürst dreizehn Fürst vierzehn Fürst fünfzehn Fürst sechzehn

 

Acryl:

Fürst siebzehn Fürst achtzehn Fürst neunzehn Fürst zwanzig

 

Gouache:

Fürst einundzwanzig Fürst zweiundzwanzig Fürst dreiundzwanzig

 

Annett Kruppa: Sie spielt mit Formen und Farben

Annett Kruppa gehörte zu den ersten Künstlern, die ich im Februar 2017 auf meiner Homepage unter   http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=5351    vorgestellt habe.  Damals dominierten allerdings ihre Bilder.  Erwähnt habe ich nur, daß sie Innenarchitektin studierte, an einer eigenen Malschule „Art Factory“ unterrichtet und einen eigenen Online-Shop für Kunst, Handarbeiten und Kunsthandwerk  betreibt (www.minnamiez-ideenreich.de).

Kru eins

Heute soll der Text ein wenig mehr über Annett Kruppa sagen.  Und sie hat es mir sehr leicht gemacht, denn auf ihrer Homepage hat sie sich selbst vorgestellt. Authentisch also das Folgende:

„Geboren wurde ich in Gifhorn, einer Kreisstadt im Osten Niedersachsens, die zwischen Hannover, Braunschweig und Wolfsburg. Hier schloß ich auch erfolgreich meine schulische Ausbildung mit dem Abitur ab und – wer hätte es gedacht?! – mein bestes Fach war immer Kunst.
Der Wunsch nach einem Studium, mit dem ich Kreativität und finanzielle Aspekte unter einen Hut bringen konnte, brachte mich 1984 nach Hildesheim, wo ich bis 1987 Innenarchitektur an der Fachhochschule studierte. Verschiedene Lebensstationen führten mich später unter anderem auch nach Süddeutschland, wo ich bei einer Ladenbaufirma arbeitete. Aber trotz all dem Sonnenschein am schönen Rhein… mich zog es zurück in den Norden.
Und hier bin ich geblieben und fühle mich nun seit 25 Jahren in Hildesheim und Umgebung heimisch.
Mein ganzes Leben war geprägt von der Lust an Kreativität. Schon als Kind habe ich meiner Oma und meiner Mutter beim Malen, Nähen und Stricken über die Schulter geschaut und habe es ihnen gleich getan, denn “ wie die Alten sungen, so zwitschern auch die Jungen!“
Und so habe ich in den letzten 45 Jahren nicht nur viele Erfahrungen mit den unterschiedlichsten kreativen Techniken gesammelt – ich möchte dieses Wissen und die Freude auch gerne weitergeben.
Fortbildungen und Wissenserweiterungen sowie die Experimentierfreudigkeit gehören  immer noch dazu… „Denn der Weg ist das Ziel!“

Kru einundzwanzig

Mein Motto

Die Art Factory soll ein offenes Haus als Begegnungsstätte für Kunst, Kunsthandwerk und Kultur sein.  Ein Treffpunkt, in dem die Menschlichkeit groß geschrieben wird.
Fröhlichkeit, Lachen, Spaß am Leben… wer den ernsthaften, verbissenen Kampf mit Formen und Farben sucht – wird ihn hier nicht finden!!!
Malen soll vor allem eins: Spaß machen! „

(mehr dazu auf der Homepage www.art-factory-nordstemmen.de)

Wie gewohnt folgt nun eine Auswahl ihrer Werke:

Kru zwei Kru drei Kru vier Kru fünf Kru sechs Kru sieben

Kru acht Kru neun Kru zwölf Kru elf Kru dreizehn Kru sechszehn Kru vierzehn Kru fünfzehn

Kru neunzehn Kru achtzehn Kru siebzehn Kru zwanzig

 

 

 

Brigitte Jochum: Sie malt expressiv-realistisch

Jochum neunundzwanzig

 Bei der Malerin Brigitte Jochum wiederholt sich das, was ich auch schon bei anderen Künstlern festgestellt habe. In Jugendzeiten spielt das Zeichnen und Malen eine große Rolle. Dann aber kommt aus den unterschiedlichen Gründen eine schöpferische Pause, und irgendwann entdeckt man seine Liebe zum Malen wieder.

Brigitte Jochum hat es selbst schön beschrieben: „ Manchmal braucht die künstlerische Kreativität seine Zeit, um geweckt zu werden“.

Jochum eins

 

Brigitte Jochum-Furtner  wuchs in St. Margrethen in der Schweiz auf und malte und zeichnete als Kind sehr gern. Dann aber kam der Bruch, weil, wie sie schreibt, „ein Lehrer und eine Berufsberaterin mir das Zeichnen und das Malen ausgetrieben haben.“  Neugierig frage ich nach.  Und ich erfahre eine Lebensgeschichte, die den Rahmen hier sprengen würde.

Kurz zusammengefaßt:  Brigitte Jochum geht in der Schweiz in die 6. Klasse und hat Streß mit ihrem Klassenlehrer. Der wiederum war von ihrer Schwester und anderen beim Schulinspektor angezeigt worden und nun rächte sich der Klassenlehrer an ihr.   Für das Malen blieb da keine Zeit mehr und die Lust ließ natürlich nach. Noch stärker wurde das, als sie in der 8. Klasse bei einer Berufsberaterin einen Lebensbaum zeichnen mußte. “ Zuerst vorskizzieren und so weiter, “ erinnnert sich Brigitte Jochum. “ Natürlich war ich zu langsam, wurde nicht fertig. Das Urteil der Beraterin: Keine Energie, Kraft, Willenstärke etc.  Und sie schlug mir vor, als Verkäuferin in ein Musikgeschäft zu gehen, was ich natürlich nicht wollte“.

Jedenfalls herrschte von nun an Mal-Pause. Und die berufliche Entwicklung hatte viele Aspekte. Au-Pair-Mädchen in einem Bergdorf in der Französischen Schweiz, ein Jahr in einer Klosterschule in Rorschach, dann eine Damenfriseur-Lehre, 12 Jahre Arbeit als Friseuse in Rorschach, einer Stadt am Bodensee.

Dann folgte der Umzug aus der Schweiz nach Österreich. Der Grund war einfach: Sie lernte einen jungen Mann namens Wolfgang kennen, heiratete ihn 1976 und hieß fortan nicht mehr Brigitte Furtner, sondern Brigitte Jochum. Schnell gewöhnte sie sich an das Leben in Dornbirn, einer größeren Stadtgemeinde im Bundesland Vorarlberg mit etwa 44.000 Einwohnern.  Ihr Mann hatte gemeinsam mit seinem Bruder eine kleine Druckerei übernommen, und sie übernahm 1984 die Buchhaltung und die Lohnverrechnung.  Aber auch da verlief nicht alles reibungslos. Familiäre Streitigkeiten mit ihrer Schwägerin zwangen sie, eine neue Stelle bei der Firma SEFAR Thal  in der nahen Schweiz anzunehmen. Dort arbeitete sie zehn Jahre lang.

Soweit die Kurzfassung ihres beruflichen Lebens. Ich habe das nur so ausführlich gebracht, um zu zeigen, daß man auch nach einem solchen turbulenten Leben zum Malen zurückfinden kann.

Bei Brigitte Jochum half, daß sie 2002  von drei Freundinnen überredet wurde, an einem Malurlaub in Italien teilzunehmen. Und dort entbrannte bei ihr wieder das so lange verschüttete künstlerische „Fieber“. Noch aber glaubte sie nicht so recht an ihre Fähigkeiten. „ Ich malte anfangs nur abstrakt, weil ich glaubte, nicht zeichnen zu können.“ Doch das stellte sich letztendlich als Trugschluß heraus. Sie tat viel, um ihre Fähigkeiten zu entdecken, besuchte 2004 einen Zeichenkurs bei Gerhard Mangold, danach Kurse für Aktzeichnen bei Johannes Kaufmann und Edgar Leissing.

Viele Kurse folgten, unter anderem bei Agi Huber, Ilona Griss-Schwärzler, Peter Feichter, Erwin Kastner, Maria Gabriel, Voka, Werner Bösch, Wolfgang Abfalter und Dietmar Wölfel.

Und sie malt nun nicht mehr „nur“ abstrakt. „ Mein neuer Stil ist Expressiv – Realistisch in Acryl und Mixed Media“, schreibt sie auf ihrer Homepage  www.brigitte-malatelier. „Meine bevorzugten Motive sind Menschen in Bewegung, Portraits und Tiere.

Malen gehört heute zu meinem Leben und ist mein Lebenselixier, das ich sehr genieße und auslebe.

Ich bin Ich. Kreativ und neugierig.

 

Und wenn Sie nun neugierig geworden sind, wie Brigitte Jochum malt, kann diese Neugier mit der folgenden Auswahl einiger Bilder gestillt werden:

Porträts:

Jochum zwei Jochum drei Jochum vier Jochum sechs Jochum fünf

Menschen in Bewegung:

Jochum sieben Jochum acht Jochum neun Jochum zehn Jochum zwölf Jochum elf Jochum vierzehn Jochum dreizehn Jochum fünfzehn Jochum sechszehn

 

Tiere:

Jochum siebzehn Jochum zwanzig Jochum neunzehn Jochum achtzehn Jochum einundzwanzig Jochum zweiundzwanzig Jochum dreiundzwanzig Jochum vierundzwanzig

Abstrakt:

Jochum fünfundzwanzig Jochum sechsundzwanzig Jochum siebenundzwanzig Jochum achtundzwanzig

Weitere Werke sind auf der Homepage http://www.brigitte-malatelier.at.        zu sehen.

Kurt Buschmann: Saxophonist, Komponist, Maler und Poet

Kurt vierundzwanzig ProfilfotoKurt zweiundsechzig

Jazzmusik mag ich und Saxophonisten ebenso. Damit rennt also Kurt Buschmann, mit dem ich einige Zeit bei Facebook befreundet bin, offene Türen ein.  An seinem kürzlichen Geburtstag habe ich versprochen, ihn auf meiner Homepage vorzustellen. Da wußte ich noch nicht, wie umfangreich das werden würde.

Für meine Geschichten über Künstler gibt es bisher immer ein Muster: zuerst wird in einem Text der Künstler vorgestellt und dann seine Werke. Das betrifft bisher vor allem Maler. Doch nun ein Musiker…

Kurt zweiundvierzig

Mir kam der Gedanke, das Ganze einmal anders aufzuziehen. Ich merke, daß meine Leser auch viel auf Bilder „anspringen“, vielleicht sogar mehr als auf lange Texte, die wiederum ich so mag.

Deshalb also zunächst eine Auswahl von Fotos, die mit und für Kurt Buschmann gemacht wurden.  Vor allem als Mensch, aber auch besonders als Saxophonist und Mitglied in verschiedenen Bands ist er abgebildet. Doch schauen wir gemeinsam:

Kurt eins Kurt zwei Kurt drei Kurt fünf Kurt sechs Franj NIkisch

Kurt neun mit Julia Neigel

(c) www.buchwald-fotografie.de)

Kurt zehn Kurt elf Porträt Kurt zwölf Kurt dreizehn

Kurt vierzehn Kurt fünfzehn Kurt sechszehn Kurt achtzehn Kurt zwanzig Kurt zweiundzwanzig The Rolling Bushmen Trio

Kurt einundzwanzig Porträt gemalt

Kurt zwanzig Kurt zweiundzwanzig The Rolling Bushmen Trio Kurt dreiundzwanzig Kurt fünfundzwanzig Kurt sechsundzwanzig Kurt siebenundzwanzig

Kurt achtundzwanzig Kurt neunundzwanzig Kurt dreißig Kurt zweiunddreißig Kurt dreiunddreißig Kurt einunddreißig

Kurt vierunddreißig

Kurt und Zappa eins

 

Genug der Bilder, wir wollen Musik hören. Doch da ist die Auswahl fast noch schwieriger. Man klickt ein Stück bei You tube an und kann anschließend viele weitere anklicken und hören. Einmal sind es Promotionsvideos, etwa aus den Jahren 2015 oder 2016. Zum anderen normale Konzertmitschnitte, wie etwa mit Soltoros, mit den Hamburg Blues Bandits, mit Abi Wallenstein, mit Zabba Lindner und vieles andere. Zuletzt tourte Kurt Buschmann mit Ike Moriz. Beide waren schon 2016 zusammen, ein Mitschnitt eines Auftritts auf der „Love Swings Tour“ ist hörenswert.

Es ist  allerdings für mich zu aufwendig, alle links zu diesen Musikstücken hier aufzuführen. Deshalb nur eine kleine Auswahl:

https://www.youtube.com/watch?v=TOSzLkXeXtg

https://www.youtube.com/watch?v=N1javLDCvZ4

https://www.youtube.com/watch?v=NGdMdwKuQmc (Hamburg Blues Bandits und Kurt Buschmann – Lucille)

https://www.youtube.com/watch?v=82SH6T5jb80&feature=youtu.be

Hörens- und sehenswert ist auch ein 7-Minuten-Film, der uns den Künstler Kurt Buschmann näherbringt:

https://www.youtube.com/watch?v=mxEgAv4BjsI (Kurt Buschmann- Ein Portrait)

Anfangs habe ich schon erwähnt, daß die öffentlichen Auftritte in seiner bisherigen Musiker-Karriere sehr zahlreich sind.  Ähnlich umfangreich ist auch das, was Kurt Buschmann im Internet anbietet. Angefangen von seiner Homepage www.kurt-Buschmann.de (gerade in Überarbeitung) und weitergeführt in diversen Facebook-Seiten, so etwa Kurt Buschmann-saxuelle Akzente (ein deutlicher Hinweis auf sein Saxophon), Colorworks & Lyrics von Kurt Buschmann – Kujobu und Kurt Buschmann Group und Kurt Buschmann – Unterricht für Saxophon, Saxonett, Cajon und Djembé.

Auch da bleibt angeraten, dort selbst herumzustöbern.

Genug der Hinweise. Werden wir wieder konkret, sprich, zeigen wir Bilder.

More than four – music for beautiful people (Promotionsvideo 2015):

Kurt zweiundfünfzig Kurt einundfünfzig More than four

 

The Rolling Bushmen – saints in action: 

Kurt Dreiundfünfzig kurt vierundfünfzig Kurt fünfundfünfzig Kurt sechsundfünfzig

Einiges aus der schon angesprochenen Facebookseite über die saxuellen Akzente:

Kurt vierundvierzig Kurt fünfundvierzig Kurt sechsundvierzig Kurt siebenundvierzig Kurt achtundvierzig Kurt neunundvierzig

Gemeinsam mit Ike Moriz:

Kurt fünfzig mit Ike Moriz

 

Bisher ging es vor allem um die Musik. Wenig wurde besprochen oder mit Bildern zu Gesicht gebracht, daß Kurt Buschmann nicht nur Musiker ist, sondern auch Komponist (was schwer mit Bildern darstellbar ist), Maler und Poet.

Maler und Poet

Wie er malt, stellt er selbst in einem 2-Minuten-Video auf You Tube unter  dem Titel  Kurt Buschmann (Kujobu) – Colorworks 2016   vor (https://www.youtube.com/watch?v=ynQHjO2Llgs). Untermalt mit einfühlsamen Saxophonklängen kann man sich ganz dem Schauen hingeben. Und wem die Bilder zu schnell vorbeirauschen, der kann sich  anschließend auf der Facebookseite Colorworks &Lyrics von Kurt Buschmann-Kujobu satt sehen. Darauf jetzt nur eine kleine Auswahl:

Kurt Colorworks eins

Kurt fünfundreißig Kurt sechsunddreißig

Kurt Color zwei Kurt Color vier Kurt Color drei Kurt Color fünf Kurt Color sechs Kurt Color acht Kurt Color sieben Kurt Color elf Kurt Color neun Kurt Color zwölf

Viel Farbe wird also verbraucht:

Kurt Color dreizehn

 

Kurt siebenunddreißig Kurt achtunddreißig Kurt vierzig Kurt einundvierzig

Oft stellt Kurt Buschmann auch die  passenden Verse zu seinen Bildern (siehe auch auf seiner Facebookseite Colorworks & Lyrics):

Kurt Colorworks zwei Kurt Colorworks drei Kurt Colorworks vier kurt Colorworks fünf Kurt Colorworks sechs Kurt Colorworks sieben Kurt Colorworks acht

Poesie, das ist auch ein passendes Stichwort für das, was er nun mit Kerstin Seidel erlebt. Sie, die mir bei Facebook vor allem mit ihren poetischen Einwürfen auffällt, hat die Poesie der Liebe entdeckt (oder er hat sie entdeckt). Gleich, wie es war, Kurt Buschmann und Kerstin Seidel sind seit kurzem ein Paar und haben sich ein „Nest“ in Hamburg gebaut (bzw. sind dabei, es wohnlich einzurichten). Beide sind an die Öffentlichkeit gewöhnt und scheuen sich deshalb auch nicht, mit ihrem Privaten offen umzugehen.

Kurt sieben mit Kerstin Kurt vier mit Kerstin Seidel   Kurt sechzig Kurt einundsechszig Kurt achtundfünfzigKurt neunundfünfzig

(c)  Die letzten vier Fotos sind von Renate Heinrich-Kouschak fotografiert worden


Nachdem wir uns visuell und musikalisch, zeichnerisch und ganz persönlich mit Kurt Buschmann befaßt haben, möchte ich noch  einige textliche Passagen  zum Besten geben, die ich auf der Internet-Seite Jazz-Fun gefunden habe. (Diese Seite wird von Jacek Brun, Seilerstraße 35, 29614 Soltau ; www.do-bra.de; info@jazz-fun.de herausgegeben).

 Ein Leben vor allem mit der Musik

Kurt Buschmann wurde am 7. September 1955 in Seeon in Bayern geboren. Seine ersten musikalischen Gehversuche machte der Saxophonvirtuose und Percussionist Kurt Buschmann mit acht Jahren auf dem Akkordeon. Zwei Jahre später sang er bereits in einem Vokalsextett, zum 14. Geburtstag bekam er seine erste Gitarre. Mit sechszehn Jahren gründete er seine erste Rockband „WHO KNOWS“, verkündete seinen Eltern: „Ich werde Musiker!“ und zog mit dreiundzwanzig Jahren, den bayerischen Blues im Gepäck, nach Hamburg.
Obwohl er damals in diversen Duos und Bands spielte und auch noch in Hamburg den bayerischen Blues auf viele Bühnen brachte, war die Gitarre nie so ganz sein Instrument. Erst mit sechsundzwanzig Jahren hatte er die offenbarende Begegnung mit dem Saxophon. Kurz danach entdeckte er seine (zweite) Liebe zur Percussion.

(Perkussion, (engl. Percussion von lat. percussio „Schlagen“, „Takt“, percutere, „schlagen“), ist der Oberbegriff für das Spiel aller Musikinstrumente aus dem Bereich der Schlag- und Effektinstrumente. Perkussion, ausgehend vom Händeklatschen, gehört zu den ältesten Formen des Musizierens.)

Eine lange Reihe an Projekten, Bands (u.a. seine Band in den 80ern Per Express – NDR-Hörfest Gewinner 1985) und Künsterbegleitungen (Ted Herold, London Boys, Inga Rumpf, Peter Behrend u.a.) pflastern seit WHO KNOWS seinen musikalischen Weg. Über den Gitarristen Rainer Baumann (u.a. Frumpy, Roger Chapman, Jack Bruce, Rainer Baumann Band), der ihn immer wieder zu seinen Clubsessions einlud, öffneten sich für Kurt Buschmann die Türen zur Hamburger Bluesszene.
Im September 2003 feierte Kurt Buschmann sein 30jähriges Bühnenjubiläum und nahm bei einem Konzert in Elmshorn vor über tausend Leuten Abschied von der Rhythm’n Blues Band Heggen’s Heroes, bei der er über sechs Jahre neben Henry Heggen, Roy Dyke, Martin Scheffler, Bernd Ohnesorge sowie Detlef Bösche (seit 2001) die Clubs und Konzertsäle zum Kochen brachte und die CD „making love in lola – live“ realisierte.

Neben seinen eigenen aktuellen Projekten wie der Kurt Buschmann Group, Sax’n DJ, Caty Grace & Kurt Buschmann und The Walkin‘ Bushmen ist Kurt Buschmann in Bands wie The Walkin‘ Bamsi Kosaken, Paddy Korn & The Grand Lobby, Liaison (die Band des Jazzgitarristen und Sängers Hartmut Naumann) sowie als Gastmusiker in diversen Formationen wie den Speedos (Walkingact aus Essen) oder 8 to the bar zu hören und zu sehen gewesen bzw. ist es noch.

Soweit der kurzgefaßte Auszug aus Jazz und Fun (mehr ist nachzulesen unter https://www.jazz-fun.de/kurt-buschmann.html).

Spätestens jetzt wird aber klar, daß die Persönlichkeit Kurt Buschmann und sein bisheriges Musikschaffen nicht in wenigen Sätzen wiedergegeben werden kann.  Es bleibt also noch viel Raum für spätere Geschichten über einen Musiker, Maler und Poeten, den ich vorher nicht kannte (Berlin und Neuruppin sind eben räumlich doch weit von Hamburg entfernt). Und meine virtuelle Begegnung mit Kurt Buschmann ist ein Zeichen dafür, wie man über Facebook-Freundschaften neue, interessante Leute kennenlernen kann.

Peter Grau

(die Fotos dieses Beitrages sind grundsätzlich aus Veröffentlichungen  Kurt Buschmanns entnommen worden. Die meisten Foto stammen von ihm selbst.  Für einzelne Fotos, die von anderen Fotografen stammen, wird Kurt Buschmann demnächst die  (c)  nachreichen. )

Nachtrag:  Wie bei mir üblich habe ich mich nach der Fertigstellung dieses Artikel vor der Veröffentlichung im Netz mit  der Hauptperson, also Kurt Buschmann, abgestimmt. Und er meinte, daß er noch einige Aktualisierungen vornehmen wolle. Wir werden das im Oktober bei einem Zusammentreffen in Berlin gemeinsam vornehmen.  Aber ich stelle diese Geschichte trotzdem schon vorher ins Internet. Sie soll ja auch nur einen ersten Eindruck des Künstlers  Kurt Buschmann vermitteln. Weitere Eindrücke sind in der Zukunft nicht ausgeschlossen, ja erwünscht.

Thyra Holst: Wenn Filz spricht … und Landschaft tanzt

Diese Überschrift kommt ein wenig geheimnisvoll daher. Thyra Holst ist eine Künstlerin aus Overath bei Köln, die ich über Facebook kennenlernte. Aber Filz?  Ich kenne aus der Politik, daß man da von Filz spricht…

Und mit dem Material Filz kam ich in Berührung, als unsere Tochter einige Zeit lang sich mit Filzarbeiten beschäftigte.  Außerdem gab es hier in Neuruppin ab und an Verkaufsausstellungen von Filzarbeiten.

Über eine solche Ausstellung habe ich auch auf der Homepage  von Thyra Holst (www.thyraholst.de) gelesen. Im Burgenmuseum Nideggen fand eine solche Ausstellung vom 29. Mai bis zum 31. Dezember 2016 unter dem Thema „ Alles Filz oder was?“ statt.  Vom Filz-Handwerk des 13. Jahrhunderts bis zur heutigen Filzkunst wurden dort Hüte, Hausschuhe, Wandbehänge, Teppiche und auch Kuriositäten ausgestellt.  „. Der handgefertigte Filz hat seit Jahrhunderten für das Überleben und die Produktivität des Menschen gesorgt. Archäologische Funde verdeutlichen, dass die bis heute gepflegten Traditionen des Filzens von einer sehr alten und künstlerisch bedeutsamen Filzkultur abstammen.“ Soweit der Text zur Vorstellung dieser Ausstellung. Thyra Holst hat dort mit einer Sonderschau agiert.

Und ganz aktuell hat sie mir auch noch etwas über das Alleinstellungsmerkmal von Filz geschrieben: „Strickpullover kann man aufrebbeln; Gewebe fallen auseinander, wenn man die Schnittkanten nicht schützt; gesponnenes Garn kann man wieder aufdrehen, aber Filz kann man nie wieder in seine Bestandteile (die Wollfasern) zerlegen: Filz bleibt Filz!

Doch es soll hier ja nicht nur der Filz untersucht werden. Ich will mich ja der Künstlerin Thyra Holst nähern…  Wie so oft versuche ich das über ihre Homepage www.thyraholst.de  und werde schnell fündig.

Thyra Porträt zwei gut

Die Künstlerin äußert sich dort über ihre

Motivation und Inspiration

Mein Werk ist leise. Es flüstert den Betrachtenden etwas zu. Die Betrachtenden haben, wenn sie es möchten, die Chance, eingefahrene Denkweisen ein kleines bisschen zu verändern. Mein Werk besteht aus Farbklängen und klaren Linien, die ich mittels überlieferter textiler Handwerkstechniken entstehen lasse. Ich vergegenständliche den Ausdruck meiner tiefsten Seele durch den Werkstoff Filz. Er saugt im Herstellungsprozess meine ganze Kraft in sich auf.

Es ist mein Ziel, die Betrachtenden in ihrem Inneren anzurühren. Ich arbeite konzeptionell und mich bewegt der Gedanke, dass jeder Mensch und jede Situation viele Seiten hat. Die Unkenntnis über den Kern einer Sache und die Vielfalt eines Menschen bringt mich immer wieder von Neuem in ein Spannungsfeld. Der Themenkomplex Vielfalt, Toleranz, Empathie ist mein Motor.

Ich habe als Kind schon getanzt und wurde nach dem Abitur von Else Lang und Karl Foltz tanzpädagogisch ausgebildet. Nach 10 Jahren Unterrichtstätigkeit habe ich mich beruflich neu orientiert. Aber meine tänzerische Erfahrung hilft mir noch heute, Linien und Formen zu finden.

Und die Künstlerin erklärt

Material und Technik

Es begeistert mich handwerklich, lose Wollfasern von zahlreichen Schafrassen oder Alpakas durch Wärme, Seife und Bewegung vorsichtig reibend miteinander zu verbinden und anschließend kraftvoll zu Nassfilz zu walken. Die Technik des Nassfilzens von Tierhaaren ist einige Jahrtausende alt, die japanische Technik des Nunofilz, die gewebte pflanzliche und tierische Stoffe mit dem Nassfilz verbindet, ist hingegen etwa zwanzig Jahre jung. Etwas jünger als die Nassfilztechnik ist das Spinnen. Ich arbeite seit 15 Jahren mit textilen Materialien.  Und ich verwende nichttextile Materialien, z.B. filze ich Stahlwolle ein, ich webe mit Super-8-Film oder bringe Nassfilz auf Porenbeton auf. Einigen Textilerinnen mögen meine Experimente für ungebührlich halten, aber ich bin der Ansicht, dass sich im Querdenken und im Brechen von Regeln die wahre Kreativität verbirgt.“

Soweit die Künstlerin Thyra Holst und nun können wir uns schon viel mehr vorstellen,  was sie treibt und was sie antreibt.

Auf ihrer Homepage merkt man dann auch schnell, daß sie nicht nur mit Filz arbeitet, sondern sich auch viele Gedanken zu ihrer Arbeit macht.

So gibt es eine Rubrik „Abstrakte Landschaftscollagen“ und dort sind nicht nur einige Werke von ihr zu sehen, sondern zugleich auch Erklärungen über ihre Motivation und Inspiration sowie darüber, was sie damit gesellschaftlich aussagen will:

 

Thyra dreizehn Thyra vierzehn Thyra fünfzehn Thyra siebzehn Thyra achtzehn Thyra neunzehn

Thyra zwanzig

Motivation und Inspiration

Thyra Holst ist begeistert von der schottischen Landschaft auf den Äußeren Hebrideninseln, denn sie ist abwechslungsreich, von großer Kraft und rauer Schönheit. Dass dort Gneis, das älteste Gestein der Erde, von anderem Gestein durchdrungen wurde, kann sie fühlen und sie muss diesem tiefen Eindruck Ausdruck verleihen. Die nassen Gras- und Moosflächen, die bei jedem Schritt federn und die Schichtung des Bodenaufbaus fühlen lassen, führten zu der Entscheidung, diese Schichtung als Merkmal für ihr eigenes und ganz neues Interpretationsformat aufzunehmen und so entwickelte sie ihr Collagenformat. Die Ergebnisse sind so vielfältig wie die Landschaft. Die als Malgrund verwendete Pappe erlaubt es, die Ebenen miteinander zu verweben um Vorder- und Hintergrund zu vertauschen und beim Betrachtenden für einen Moment der Überraschung zu sorgen. Und auch das Einarbeiten von Pflanzenteilen, Wolle oder Mineralien lässt den Betrachter genauer hinschauen, ist die Technik bisher doch nur mit Sand, Gips oder Marmormehl bekannt. Die erzeugte reliefartige Oberfläche bewirkt, dass beim nächsten Farbauftrag die Pigmente von den erhabenen Stellen abfließen und sich in den benachbarten Vertiefungen sammeln. So wird die Struktur deutlich sichtbar und zeigt durch die innovativ verwendeten Zutaten eine neue Wirkung. Um die Schichtung der Formen und ihre scharf geschnittenen Kanten zu konterkarieren, werden die Collagen statt in Rahmen auf großen Bögen Büttenpapier mit gerissenen Rändern präsentiert.

Gesellschaftliche Aussage

Thyra Holst beobachtet bei jeder Werkschaffung eine Metapher zwischen ihren Collagen und der Gesellschaft, die heute, gestern und morgen große Aktualität besitzt: Um Harmonie zu erreichen ist es wichtig, Kompromisse zu schließen und um nicht alles aneinander anzugleichen ist es unerlässlich, gleichzeitig Achtung vor der Identität aller Beteiligten – der Formen, Farben und Strukturen zu wahren.

 

Eine weitere Rubrik auf ihrer Homepage läßt uns in die Textilkunst hineinblicken:

Die dort aufgeschriebenen Texte habe ich weiter oben schon abgedruckt. So bleibt mir, einen Querschnitt durch die aufgeführten Werke zu bringen:

Thyra fünf  Thyra sieben Thyra acht Thyra zehn Thyra elf

Thyra einundzwanzig Thyra zweiundzwanzig

Mehr dazu auf der Homepage der Künstlerin unter der Rubrik Textilkunst.

Und mehr von Thyra Holst kann man  sehen, wenn man ihre nächste Ausstellung besucht. Sie findet von Mitte November 2017 bis Ende Januar 2018 in der Bildungswerkstatt von Schloß Eulenbroich in Rösrath statt. Dort stellt Thyra Holst gemeinsam mit der Kölner Künstlerin Renée Politzer aus und wird ca. 20 ihrer Filzarbeiten und abstrakten Landschaftscollagen vorstellen.

Peter Grau

Künstler werden auf meiner Facebook-Seite vorgestellt

Vor rund einem Jahr, am 15. August 2016, habe ich auf meiner Homepage  www.petergrau-leichtathlet.de  eine neue Rubrik eingerichtet:  Kunst und Kultur.

Warum? Weil ich entdeckt habe, daß ich mich nicht nur um Sportler kümmern sollte, sondern auch um Künstler der unterschiedlichsten Richtungen.

Begonnen habe ich mit einem Besuch in Seebüll in Schleswig-Holstein in der großen Gedenkstätte für den expressionistischen Maler Emil Nolde. Es folgten viele andere Künstler, Maler, Fotografen, Sänger, Bildhauer.

Einige der folgenden Künstler (x) habe ich bereits auf  dieser meiner Facebook-Kulturseite vorgestellt. Die anderen Künstler werde ich nach und nach hier vorstellen.

Maria Nicoletta Ferrari (x)

Ulrike Bonnke-Fürst (x)

Brigitte Jochum (x)

Thyra Holst (x)

Charlotte Sailer (x)

Anne Ekhoff (x)

Annett Kruppa

Christel Haag (x)

Bernadette Möllmann

Nortrud Becher-König (x)

Marianne Kühn-Berger

Gisela May

Kathleen Friedrich

Lene Krämer

Ute Vehse (x)

Katja M. Zippo (x)

Harald Krull

Isabel Santol

Gisela Hammer

Silvie Höllstin

Ines Wiese (x)

Bettina Breitkopf (x)

Njörn Unaveus (x)

Maritim pro Arte Hotel

Volker Senzel (x)

Andrea Matheisen (x)

Sabine Steinhage (x)

Markus Lüpertz (x)

Angelika Hinkelmann (x)

Marianne Muno (x)

Karin Goeppert (x)

Nicoleta Albei-Wigger

Hjördis Tomalik

Maximilian Lochner (x)

Ulla Neuhaus (x)

Uli Hoiß (x)

Manfred von Kühnemund (x)

Marita Brettschneider (x)

Papa Binnes Jazzband (x)

Stefanie Seiler (x)

Halina Maria Jaworski (x)

(bereits auf meiner Facebook-Kunstseite vorgestellt  =    x)

 

Auf meiner Homepage sind all diese Künstler leicht zu erreichen, wenn man auf der Eingangsseite den Namen des Künstlers einfach in die Lupe rechts oben eingibt.  Dann kann man die Geschichte über den Künstler lesen.

 

Um noch mehr Leser und Zuschauer für diese Geschichten zu gewinnen, habe ich kürzlich bei Facebook eine Extra-Seite   Peter Grau, Journalist, Kunst-und Kulturseite eingerichtet. Die bereits auf meiner Homepage erschienenen Geschichten  werde ich in der nächsten Zeit dort nochmals zu Gesicht bringen.

 

Peter Grau

Ulla Neuhaus: Aquarellmalerei auf Folie und Seide

Ulla Neuhaus lebt in der Stadt Husum im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Literarisch ist Husum als „graue Stadt am Meer“ bekannt. In eben dieser Gegend, etwa eine halbe Autostunde entfernt,  war ich vor einiger Zeit, um in Seebüll die Werke des expressionistischen Malers Emil Nolde zu besichtigen.

Beide Künstler sind nicht zu vergleichen. Warum sollten sie auch? Jeder Künstler ist für sich zunächst eine Persönlichkeit. Dann aber wird es für mich interessant. Ich versuche mich anzunähern, zu entdecken. Und das Schöne an der heutigen Zeit ist, daß man dazu nicht weit fahren und eine Ausstellung besuchen muß, möge sie auch noch so schön sein.

Man hat es einfacher, denn das Internet öffnet bereitwillig die Tore. Die meisten Künstler sind sehr kommunikativ, stellen sich sowohl auf eigenen Webseiten als auch bei Facebook oder Instagram vor.

Ulla zehn Ulla elf

So auch Ulla Neuhaus.  Aber bei ihr fällt es mir zunächst schwer, all das zu sortieren, was sie anbietet. Zuerst war ich leicht irritiert, als ich auf einer ihrer Webseiten (www.nordsee-atelier.com)  nur mit Englisch konfrontiert wurde. Zwar war dann beim Anklicken dieser kurzen Worte viel deutsch zu lesen, aber warum anfangs soviel englisch?

Unter ME wurde es mir dann schnell klar, welche internationalen Verbindungen die gebürtige Dortmunderin aufgebaut hatte. Ulla Neuhaus selbst hat das wie folgt beschrieben:

Gründung des Kunstvereins ART 7

Ulla Porträt

“ 1991 gründete ich in Ulm einen eigenständigen Kunstverein, in dem jeder Künstler/-in willkommen war, der/die auch als solche/r zu Diskussionen über Politik und Allgemeines, über Kunst und speziell zur eigenen Kunstrichtung bereit war. Für mich speziell lag der Reiz darin, Künstler zusammen zu bringen, die bislang keinen geeigneten Verein gefunden hatten, die keine großen Summen als Mitgliedsbeiträge bezahlen konnten oder wollten und die Gespräche untereinander für wertvoll und konstruktiv hielten.  Zudem reizte schon damals auch der Gedanke, Künstler aus Europa zusammen zu bringen und miteinander Treffen zu starten, um regelmäßige Diskussionen zu führen und um Ausstellungen gemeinsam zu organisieren.

Durch eine Annonce gestartet ließ der erste Künstler nicht lang auf sich warten. Sehr rege und schnell fand sich eine Gruppe von Künstlern aus sieben europäischen Staaten und einem Teilnehmer aus Indien. Vereinbart wurde ein wöchentliches Treffen, um sich erst einmal kennen zu lernen und um weitere Schritte zu überlegen, durchzusprechen und auch zu diskutieren. Diese Länder waren vertreten: Deutschland, Marokko, Spanien, Italien, Rumänien, Bosnien und Indien. Wir waren  nun eine Künstlergruppe von 12 Personen, darunter drei weibliche Künstler, die Gedanken, Ideen und Gespräche austauschten und oftmals in eine politische Diskussion verfielen durch die Vielschichtigkeit der so unterschiedlichen Länder, aus denen diese Künstler stammten. Damals gab es z. B. Krieg im ehemaligen Jugoslawien, und der Künstler aus Bosnien machte sich natürlich Gedanken um sein Land und um seine Familie.

Es waren sehr interessante Erfahrungen, die man machte, wenn man z. B. die Einstellungen und Ideen eines Künstlers aus Marokko hörte. Auch Rumänen, Spanier oder Iteliener besitzen eine andere Mentalität als Künstler hier in Deutschland, und so musste einiges ge- und erarbeitet werden, damit alle Künstler sozusagen an einem Strang ziehen.“

Soweit die Künstlerin zu ihren internationalen Bestrebungen.  Nun wird es aber Zeit, sich ihren Werken zu widmen. Vielfältig das Schaffen und so soll zunächst ein Werk aus jeder Rubrik genügen:

Fiction:

Ulla fünf

Sunrise:

Ulla sechs

Sea:

Ulla sieben

Animals:

Ulla acht

Beach:

Ulla neun

Dann wende ich mich der zweiten Webseite zu (  http://www.silk-art.jimdo.com). Dort erklärt Ulla Neuhaus ihre gegenwärtige Maltechnik:

Als langjährige Künstlerin liegt mein Hauptaugenmerk auf der Aquarellmalerei, früher wie üblich auf Bütten-Papier oder Bütten-Karton sowie Aquarellpapier. Heute seit fast 3 Jahren auf einem Untergrund aus Seide und Leinwand, seit ca. 1 Jahr mit Aquarellfarben auf Folie. Eine ganz neue Richtung, interessant, farblich explosiv mit höchster Brillanz der Aquarellfarben.

Begonnen hatte das Ganze mit der Neugier auf einen neuen Untergrund. Wie durch einen Zufall geriet ich an das Material Seide, auf dem ich Aquarellfarben probieren wollte. Eigentlich spannt man ja die Seide auf einen Rahmen, was mir dann aber nicht gefiel, da sich die malende Hand durch die Seide drückte, es ergab sich kein Halt. So entstand die Idee, das Seidenmaterial auf einem festen Untergrund zu applizieren. Nach mehreren missglückten Versuchen entstand dann das erste Seidenbild auf Leinwand im Jahr 2008. Nach einer längeren Pause ließ mir dieses Material aber keine Ruhe, so dass ich 2011 weiter machte. Eine ganze Serie aus der Reihe der Aquarellbilder auf Seide entstand.

Seide ist ein faszinierendes Material, welches den Aquarellfarben freien Lauf lässt, somit das Aussehen des gemalten Untergrundes darauf nicht vorhersehbar ist, – aber gerade das ist ja spannend an diesem Material, der Seide.

Als zweites kam dann die Folienmalerei hinzu, hier wurde von mir aus reinem Interesse an Ungewöhnlichem dieses Papier ausprobiert. Es sieht aus in etwa wie ein Blatt Fotopapier, es handelt sich aber um ein Blatt Kunststoff in Form einer Folie. Sie ist nicht sehr schwer, daher muss man, wenn man ein Bild kreieren möchte, sie zuvor auf einem festen Untergrund wie z. B. einer Hartfaserplatte aufziehen.

Diese Folie bewirkt eine immense Strahlkraft der Aquarellfarben, die Farbintensität ist sehr ungewöhnlich. Auch hierbei handeln die Aquarellfarben beim Erstauftrag ganz eigenständig, wodurch sich ein spannender Hintergrund bildet. Das Material hat so viele ungewohnte Eigenschaften, dass man sich erst hineinfinden muss, um damit arbeiten zu können. Das Material ist einzigartig und es lohnt sich immer, es einmal auszuprobieren.

Soweit die Künstlerin über ihre Maltechnik.

Ulla dreizehn Ulla zwölf

Nun aber ist es wieder Zeit, ihre Werke sprechen zu lassen. Gerade hat Ulla Neuhaus das folgende Video auf ihrer Facebook-Seite vorgestellt. Eindrucksvoll, wie ich finde:

https://www.facebook.com/ulla.neuhaus.1/videos/vb.100004033280455/1133980973413001/?type=2&theater