Tagebuch

Diskuswerfer Robert Harting beendet beim ISTAF in Berlin seine Karriere

R Harting zwei Logo

Normalerweise bin ich bei den Pressekonferenzen des Internationalen Stadionfestes (ISTAF) immer dabei, doch diesmal mußte ich darauf verzichten, weil am gleichen Tag in Neuruppin eine Bombe entschärft werden sollte.  Zwar erwies sich die Bombe später nur als ein altes Wasserleitungsrohr, aber nun war es zu spät, um noch nach Berlin zu fahren.

Doch wie gewohnt verschickte Sven Ibald nach der PK eine Pressemitteilung, die ich im folgenden zitiere:

Nur drei Wochen nach der Leichtathletik-EM gehen am 2. September 2018 beim 77. ISTAF im Berliner Olympiastadion Europas Beste und Top-Athleten aus aller Welt an den Start. Emotionaler Höhepunkt: Der Berliner Diskus-Olympiasieger und mehrfache Welt- und Europameister Robert Harting tritt in seinem „Wohnzimmer“ zum letzten Mal in den Diskusring und beendet am 2. September seine großartige Karriere. „Das ISTAF ist einfach seit Jahren mein Heimspiel, mein Zuhause“, so Robert Harting. „In extremen Situationen freue ich mich, bei meiner Familie, meinen Freunden zu sein – deshalb der Abschied beim ISTAF.“ Am 24.05.2018 informierten die Veranstalter gemeinsam mit Robert Harting und Top-Sprinterin Gina Lückenkemper über den Stand der Vorbereitungen.

 

Meeting-Direktor Martin Seeber: „Wir freuen uns riesig auf den Leichtathletik-Supersommer in Berlin. Wenn die EM das Sport-Festival ist, ist das ISTAF im Anschluss die Zugabe – mit den größten Hits, ausgelassener Stimmung und großen Emotionen. Kompakt an einem Sonntag-Nachmittag wollen wir den Fans möglichst alle deutschen Medaillengewinner im Duell mit Stars aus der ganzen Welt präsentieren. Im Mittelpunkt wird der letzte Wurf in der Karriere von Robert Harting stehen. Gemeinsam mit den Fans verabschieden wir nicht nur einen extrem erfolgreichen Athleten, sondern auch einen überragenden Kämpfer für die Werte des Sports. Das wird sicherlich emotional – aber auch ein großes Fest. Wir wollen mit Robert feiern, nicht trauern.“

Robert Harting feiert Abschied in seinem Wohnzimmer

Harting klein ISTAF 044

Robert Harting und das ISTAF – das gehört seit einem Jahrzehnt zusammen. 2008 geht er zum ersten Mal beim Internationalen Stadionfest in Berlin an den Start und wird bei seiner Premiere Dritter. 2009 folgt sein WM-Triumph in Berlin und ein umjubelter ISTAF-Auftritt (Platz 3). Von 2010 bis 2014 heißt der Sieger stets Robert Harting. 2015 und 2016 kann der Ausnahme-Athlet nicht starten, im Vorjahr wird er Fünfter. Sein neunter ISTAF-Start wird sein letzter Auftritt als Leistungssportler – und ein ganz besonderer: Ein offener Doppeldecker-Bus wird zum Diskuswurf ins Stadion gefahren und am Ring zur mobilen Bühne für Freunde, Familie und Weggefährten. Und den letzten Würfen der Diskus-Asse gilt die volle Aufmerksamkeit des gesamten Stadions – die übrigen Wettbewerbe werden so geplant, dass sie dann beendet sind. Zudem wird es einen Harting-Fanblock geben. „Mehr wollen wir noch nicht verraten. Wir werden Robert mit verschiedenen Aktionen überraschen“, kündigt Meeting-Direktor Martin Seeber an. „Robert hat für die deutsche Leichtathletik viel mehr gewonnen als Medaillen. Das wollen wir würdigen.“

Gina Lückenkemper: „Das ISTAF wird wieder eine richtig geile Party!“

Mar einundvierzig

Auch Gina Lückenkemper freut sich auf den Leichtathletik-Supersommer in der Hauptstadt – und geht mit großen Zielen in die Saison: „Ich möchte wie 2016 mit zwei EM-Medaillen nach Hause fahren“, sagt Deutschlands schnellste Sprinterin. „Und es gibt nichts Schöneres, als eine erfolgreiche Saison mit den tollen Fans beim ISTAF zu feiern. Das haben wir mit der Staffel im Vorjahr erlebt. Das ISTAF-Publikum hat uns gepusht, der Funke ist übergesprungen. Das war einfach super. Das ISTAF wird wieder eine richtig geile Party – insbesondere, wenn die deutsche Mannschaft bei der EM erfolgreich ist und weil Robert dann seinen Abschied feiert.“

Robert Harting ist für Gina Lückenkemper die „herausragende Persönlichkeit“ der deutschen Leichtathletik. „2012 hatte ich meinen ersten internationalen Start – und Robert ist nach seinem Olympiasieg zum Hürdenläufer geworden. Das werde ich nie vergessen“, sagt die heute 21-Jährige. „Wenn man ihm dann in den Athletenhotels beim Essen begegnet ist, hat die kleine Gina gedacht: Mein Gott, der große Robert Harting.“ Heute sei es wahrscheinlich anders herum, vermutet Gina Lückenkemper und schmunzelt: „Wahrscheinlich denkt Robert: Oh Gott, die Lückenkemper!“

Weitere Weltstars beim ISTAF / Auch Kim Collins feiert Abschied

Mit Stabhochsprung-Weltrekordler Renaud Lavillenie (Frankreich) und Weitsprung-Europameisterin Ivana Spanovic (Serbien) haben auch die ersten internationalen Stars bereits zugesagt. Am 2. September heißt es zudem ein zweites Mal Abschied nehmen: Publikumsliebling und Ex-Weltmeister Kim Collins (St. Kitts and Nevis) wird im Olympiastadion ein letztes Mal über die blaue Bahn sprinten und die Spikes im Anschluss an den Nagel hängen.

Die Disziplinen*

Männer: 100 m, 800 m, 110 m Hürden, 5.000 m, Dreisprung, Kugelstoßen, Stabhochsprung, Diskuswurf, Speerwurf.

Frauen: 100 m, 200 m, 100 m Hürden, 1.500 m, 3.000 m Hindernis, Weitsprung, 4 x 100 m.

 

Der Zeitplan*

Das ISTAF wird wieder an einem Sonntag veranstaltet. Los geht’s um 13:30 Uhr mit dem ISTAF SCHOOLS CUP.  Das Hauptprogramm beginnt gegen 15 Uhr und endet um 18 Uhr.

*Änderungen möglich

 

Für die jüngsten ISTAF-Fans: großer „Kids Club“ und bewachter „Kinderwagen-Parkplatz“

 

Fernsehen: 90 Minuten ISTAF im Ersten – Übertragung in über 100 Länder

Die ARD plant eine Übertragung von ca. 16:30 bis 19 Uhr im Ersten. Zudem ist das ISTAF auch international ein Renner. Schon jetzt steht fest, dass das Meeting in über 100 Ländern zu sehen sein wird.

Tickets ab 9 Euro

25.000 Eintrittskarten sind bereits verkauft. Alle Informationen und Ticket-Angebote unter www.istaf.de, www.tickets.istaf.de, der Tickethotline 01806 – 300333 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) oder an allen CTS-Vorverkaufsstellen.

 

Olaf Brockmann: Impressionen vom Leichtathletik-Meeting in Schanghai

Die Diamond League ist eine Serie von Leichtathletik-Meetings auf höchstem Niveau. Weltklasseathleten kämpfen dort um Siege und Prämien, locken viele Zuschauer in die Stadien. Doch einen großen Mangel hat diese Serie: Die Wettkämpfe sind für die Masse der Zuschauer in aller Welt nicht im Fernsehen oder im Internet zu verfolgen.  So konnte beispielsweise das Meeting in Doha mit dem spektakulären Dreifach-Sieg der deutschen Speerwerfer nur beim Bezahlsender Eurosport 2 Hd gesehen werden.  Und genau so sah es beim Meeting im chinesischen Schanghai aus.

Ich bekomme zwar die Resultate im Internet und auch in der Zeitschrift „Leichtathletik“ mit, aber wie vielen anderen fehlt mir das Visuelle.  Da kann ich dann glücklich sein, weil ich mit Olaf Brockmann befreundet bin. Und der besucht viele Meetings mit seiner Kamera und schickt dann die Fotos in alle Welt.

So auch aus Schanghai.

Zuerst traf er sich mit dem Doppel-Olympiasieger und Dreifach-Weltmeister im Dreispung, Chris Taylor:

Schanghai vierzehn Schanghai fünfzehn

 

Später besuchte er einen Tag vor dem Meeting die Pressekonferenz:

Schanghai siebzehn Schanghai neunzehn Schanghai achtzehn Schanghai zwanzig Schanghai zweiundzwanzig Schanghai einundzwanzig Schanghai vierundzwanzig Schanghai dreiundzwanzig Schanghai achtundzwanzig

Und am Wettkampftag ließ er sich auch nicht von dem Regen abhalten, eine Reihe von Fotos zu „schießen“:

Schanghai achtunddreißig Schanghai einunddreißig Schanghai dreiunddreißig Schanghai zweiunddreißig Schanghai dreißig Schanghai neunundzwanzig Schanghai vierunddreißig Schanghai fünfunddreißig Schanghai sechsunddreißig Schanghai siebenunddrerißig Schanghai sechsundvierzig Schanghai vierundvierzig Schanghai neununddreißig Schanghai vierzig Schanghai einundvierzig Schanghai zweiundvierzig Schanghai dreiundvierzig Schanghai fünfundvirezig Schanghai siebenundvierzig Schanghai achtundvierzig Schanghai neunundvierzig Schanghai fünfzig Schanghai einundfünfzig Schanghai zweiundfünfzig Schanghai dreiundfünfzig

 

Die Ergebnisse stammen aus einer Pressemitteilung des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF):

IAAF Diamond League Shanghai
Shanghai (SS), 12/05/2018

Men’s results

100 Metres – Men Wind: -0.5 m/s
Pts
1 Prescod , Reece GBR 10.04 8
2 Su , Bingtian CHN 10.05 7
3 Xie , Zhenye CHN 10.17 6
4 Ujah , Chijindu GBR 10.18 5
5 Young , Isiah USA 10.18 4
6 Guliyev , Ramil TUR 10.20 3
7 Gatlin , Justin USA 10.20 2
8 De Grasse , Andre CAN 10.25 1
9 Kiryu , Yoshihide JPN 10.26

400 Metres – Men
Pts
1 Gardiner , Steven BAH 43.99 8
2 Makwala , Isaac BOT 44.23 7
3 Haroun , Abdalleleh QAT 44.51 6
4 Kerley , Fred USA 44.71 5
5 Taylor , Christian USA 45.24 4
6 Cherry , Michael USA 45.60 3
7 Norwood , Vernon USA 45.82 2
8 Guo , Zhongze CHN 47.04 1
9 Francis , Javon JAM 47.06

800 Metres – Men
Pts
1 Kinyamal , Wycliffe KEN 1:43.91 8
2 Kitilit , Jonathan KEN 1:43.95 7
3 Lewandowski , Marcin POL 1:45.41 6
4 Gakeme , Antoine BDI 1:45.73 5
5 McBride , Brandon CAN 1:45.78 4
6 Murphy , Clayton USA 1:45.97 3
7 Osagie , Andrew GBR 1:46.36 2
8 van Rensburg , Rynardt RSA 1:46.57 1
9 Lekuta , Solomon KEN 1:47.51
10 Windle , Drew USA 1:47.77
11 Ma , Junyi CHN 1:50.00
Som , Bram NED DNF

1500 Metres – Men
Pts
1 Cheruiyot , Timothy KEN 3:31.48 8
2 Tefera , Samuel ETH 3:31.63 7
3 Iguider , Abdelaati MAR 3:32.72 6
4 Simotwo , Charles Cheboi KEN 3:33.54 5
5 Soget , Justus KEN 3:34.33 4
6 Wote , Aman ETH 3:34.43 3
7 Andrè , Thiago BRA 3:35.40 2
8 Birgen , Bethwell KEN 3:35.95 1
9 Kibet , Vincent KEN 3:36.44
10 Gregson , Ryan AUS 3:36.94
11 Taki , Kumari KEN 3:37.66
12 Sasínek , Filip CZE 3:41.24
13 Luo , Yuxi CHN 3:45.68
Bett , Reuben KEN DNF
Kiplangat , Cornelius KEN DNF

5000 Metres – Men

1 Balew , Birhanu BRN 13:09.64
2 Chelimo , Paul USA 13:09.66
3 Waithaka , Stanley Mburu KEN 13:10.14
4 Rutto , Cyrus KEN 13:10.79
5 Edris , Muktar ETH 13:10.98
6 Melak , Nibret ETH 13:10.99
7 Hadis , Abadi ETH 13:11.04
8 Rop , Albert BRN 13:12.72
9 Kiplangat , Davis KEN 13:13.55
10 Kissa , Stephen UGA 13:25.40
11 McSweyn , Stewart AUS 13:31.97
12 Ayeko , Joel UGA 14:08.39
Kangogo , Cornelius KEN DNF
Kazi , Tamás HUN DNF
Kipruto , Conseslus KEN DNF
Letting , Vincent KEN DNF
Liu , Hongliang CHN DNF
Gebrhiwet , Hagos ETH DNS

110 Metres Hurdles – Men Wind: +0.2 m/s
Pts
1 McLeod , Omar JAM 13.16 8
2 Ortega , Orlando ESP 13.17 7
3 Shubenkov , Sergey ANA 13.27 6
4 Levy , Ronald JAM 13.33 5
5 Parchment , Hansle JAM 13.48 4
6 Merritt , Aries USA 13.65 3
7 Darien , Garfield FRA 13.74 2
8 Zeng , Jianhang CHN 13.76 1
9 Manga , Aurel FRA 13.86

Pole Vault – Men
Pts
1 Lavillenie , Renaud FRA 5.81 8
2 Lisek , Piotr POL 5.81 7
3 Xue , Changrui CHN 5.71 6
4 Marschall , Kurtis AUS 5.71 5
5 Barber , Shawnacy CAN 5.61 4
5 Yao , Jie CHN 5.61 4
7 Holzdeppe , Raphael GER 5.61 2
8 Huang , Bokai CHN 5.61 1
9 Kendricks , Sam USA 5.46
10 Vloon , Menno NED 5.46
11 Wojciechowski , Pawel POL 5.31
Chapelle , Axel FRA DNS

Long Jump – Men
Pts Wind
1 Manyonga , Luvo RSA 8.56 8 +0.2
2 Shi , Yuhao CHN 8.43 7 +0.7
3 Frayne , Henry AUS 8.15 6 +1.5
4 Henderson , Jeff USA 8.11 5 +0.9
5 Huang , Changzhou CHN 8.03 4 -0.5
6 Gao , Xinglong CHN 8.00 3 +0.5
7 Forbes , Damar JAM 7.99 2 +1.1
8 Hartfield , Michael USA 7.88 1 +0.8
9 Gotch , Jarvis USA 5.74 +0.2

Women’s results

200 Metres – Women Wind: -0.4 m/s
Pts
1 Miller-Uibo , Shaunae BAH 22.06 8
2 Schippers , Dafne NED 22.34 7
3 Jackson , Shericka JAM 22.36 6
4 Ta Lou , Marie-Josée CIV 22.58 5
5 Kambundji , Mujinga SUI 22.72 4
6 Prandini , Jenna USA 23.02 3
7 Jefferson , Kyra USA 23.05 2
8 Stevens , Deajah USA 23.05 1
9 Wei , Yongli CHN 23.56

3000 Metres Steeplechase – Women

1 Chepkoech , Beatrice KEN 9:07.27
2 Jeruto , Norah KEN 9:09.30
3 Jepkemei , Daisy KEN 9:15.56
4 Chepngetich , Roseline KEN 9:21.05
5 Kirui , Purity KEN 9:21.34
6 Chepkemoi , Joan KEN 9:22.85
7 Chemutai , Peruth UGA 9:22.94
8 Yavi , Winfred Mutile BRN 9:44.02
9 Chebet , Caren KEN 9:46.58
10 Cherono , Fancy KEN 9:47.48
11 Gathoni , Ann KEN 9:47.71
12 Adamu , Birtukan ETH 9:48.38
13 Xu , Shuangshuang CHN 9:55.56
14 Ketema , Maritu ETH 10:05.61
15 Pease , Sarah USA 10:08.39
Gyürkés , Viktória HUN DNF
Tuigong , Caroline KEN DNF

100 Metres Hurdles – Women Wind: +0.9 m/s
Pts
1 McNeal , Brianna USA 12.50 8
2 Nelvis , Sharika USA 12.52 7
3 Harrison , Kendra USA 12.56 6
4 Stowers , Jasmin USA 12.71 5
5 Pedersen , Isabelle NOR 12.76 4
6 Visser , Nadine NED 12.81 3
7 Roleder , Cindy GER 12.81 2
8 Harper-Nelson , Dawn USA 12.94 1
9 Wu , Shujiao CHN 13.08

400 Metres Hurdles – Women
Pts
1 Muhammad , Dalilah USA 53.77 8
2 Russell , Janieve JAM 53.78 7
3 Watson , Sage CAN 55.23 6
4 Nel , Wenda RSA 55.63 5
5 Linkiewicz , Joanna POL 55.84 4
6 Nugent , Leah JAM 56.54 3
7 Xiao , Xia CHN 58.48 2
8 Moline , Georganne USA 59.51 1
Petersen , Sara Slott DEN DNS

High Jump – Women
Pts
1 Lasitskene , Mariya ANA 1.97 8
2 Demireva , Mirela BUL 1.94 7
3 Jungfleisch , Marie-Laurence GER 1.88 6
4 Okuneva , Oksana UKR 1.85 5
4 Spencer , Levern LCA 1.85 5
6 Treasure , Alyxandria CAN 1.85 3
6 Wang , Yang CHN 1.85 3
8 Tabashnyk , Kateryna UKR 1.85 1
9 McPherson , Inika USA 1.80
10 Kinsey , Erika SWE 1.80

Triple Jump – Women
Pts Wind
1 Ibargüen , Caterine COL 14.80 8 +0.1
2 Ricketts , Shanieka JAM 14.55 7 0.0
3 Williams , Kimberly JAM 14.35 6 0.0
4 Diallo , Rouguy FRA 14.21 5 -0.3
5 Knyazyeva-Minenko , Hanna ISR 14.19 4 +0.6
6 Prokopenko , Viktoriya ANA 13.93 3 -0.1
7 Dzindzaletaité , Dovilé LTU 13.73 2 +0.1
8 Jagaciak , Anna POL 13.67 1 -0.2
9 Wang , Wupin CHN 13.18 -0.6
10 Li , Yanmei CHN 13.01 +0.3

Shot Put – Women
Pts
1 Gong , Lijiao CHN 19.99 8
2 Thomas-Dodd , Danniel JAM 18.70 7
3 Saunders , Raven USA 18.63 6
4 Leantsiuk , Yuliya BLR 18.42 5
5 Guba , Paulina POL 18.25 4
6 Márton , Anita HUN 18.16 3
7 Gao , Yang CHN 18.12 2
8 Adams , Valerie NZL 18.01 1
9 Boekelman , Melissa NED 17.11
10 Guo , Tianqian CHN 17.05
11 Hill , Daniella USA 16.57

Javelin Throw – Women
Pts
1 Lyu , Huihui CHN 66.85 8
2 Witek , Marcelina POL 64.49 7
3 Tugsuz , Eda TUR 63.20 6
4 Khaladovich , Tatsiana BLR 62.15 5
5 Gleadle , Elizabeth CAN 61.53 4
6 Viljoen , Sunette RSA 60.79 3
7 Molitor , Katharina GER 59.38 2
8 Roberts , Kelsey-Lee AUS 57.47 1
9 Ratej , Martina SLO 56.46
10 Liu , Shiying CHN 54.60

Peter Grau

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

Drei deutsche Speerwerfer beim Meeting in Doha vorn

Olaf Brockmann, der Wiener mit deutschen Wurzeln (siehe auch meine Geschichte über ihn auf meiner Homepage unter  http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=12469) , hat den Boden bereitet. In einem speziellen Spaziergang mit Olympiasieger Thomas Röhler lockerte er ihn anscheinend so, daß er zwei Tage später beim Meeting der Diamond League den Speer im zweiten Durchgang auf die Siegweite von 91,78 m   fliegen ließ. Die weiteren Plätze belegten  Johannes Vetter (91,56 m) und   Andreas Hofmann (90,08 m) und machten damit den Triumph perfekt:

Doha dreiundfünfzig Doha vierundfünfzig Doha zweiundfünfzig

Solch ein Glück wünscht man sich als Journalist, wenn man mit den Sportlern sympathisiert und  nicht bei jedem Wettkampf das berühmte Haar in der Suppe suchen muß, um dann Negativschlagzeilen zu produzieren.

Da hat es Olaf Brockmann einfach. Er sucht die Nähe zu den Athleten und schreibt lieber positive Dinge (wie ich übrigens auch immer).  Während des Meetings am 4. Mai  sammelte er aber mit seiner Kamera noch andere Eindrücke (die handelnden bzw. abgebildeten Personen sind der Redaktion, sprich mir, bekannt und können auf Wunsch mitgeteilt werden):

Doha siebenundsechzig Doha siebenundfünfzig Doha fünfundfünfzig Doha sechsundfünfzig Doha achtundfünfzig Doha neundundfünfzig Doha sechszig Doha einundsechszig Doha zweiundsechswzig Doha dreiundsechszig Doha vierundsechszig Doha fünfundsechzig Doha sechsundsechzig Doha achtundsechszig

Die Fans waren begeistert:

Doha siebzig Doha einundsiebzig Doha zweiundsiebzig Doha dreiundsiebzig Doha vierundsiebzig

Peter Grau

(Fotos: Olaf Brockmann)

Zwei Marathons in Hamburg und in Düsseldorf – eine Nachbetrachtung


Habe ich zuvor über wenig erfreuliche Aspekte bei den Boxwettkämpfen geschrieben, kann ich nun wieder frei und locker über das schreiben, was mir seit langem am Vertrautesten ist: das Laufen.

Wer wie ich lange Jahre aktiv gelaufen ist, dann lange Zeit über die Laufwettbewerbe geschrieben hat, den läßt die Lust, die Freude am Laufen nicht los. Und wenn der Hamburg-Marathon ruft, dann bin ich noch mehr mit dem Herzen dabei. Warum?  Weil ich 1987 selbst in Hamburg lief. Darüber habe ich unter http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=1541  geschrieben.

Die Erinnerungen werden immer wieder wach, wenn ich jedes Jahr die Fernsehübertragungen aus Hamburg verfolge.

 

Hamburg Marathon logo

Die Strecke 2018:

Hamburg Marathon eins Strecke Hamburg Marathon zwei Strecke

Diesmal schauten wie immer alle auf die Wettervorhersagen, bangten und ließen sich dann vom guten, wenn auch etwas zu warmem Wetter positiv überraschen.

Da schaute es an diesem Sonntag in der anderen Marathon-Stadt Düsseldorf ganz anders aus. Dort waren die Straßen sehr naß und auch während des Laufes regnete es fast pausenlos, zumindest während der ersten Hälfte.  Keine guten Voraussetzungen für die vielen deutschen Spitzenläufer, die eine schnelle Zeit laufen und sich damit für die Europameisterschaft im August in Berlin qualifizieren wollten.

Hamburg im Fernsehen, dazu Düsseldorf im Livestream, an diesem Vormittag war ich ständig mit dem Schauen beschäftigt.

Sonne beim Hamburg-Marathon

Hamburg Marathon logo

Interessant ist es für mich, was mir nun, vier Tagen nach dem Marathon, vor allem in Erinnerung geblieben ist. Zuviele Informationen erhält man täglich, sodaß ich mich an die Sieger schon nicht mehr erinnern kann. Allein Philipp Pflieger blieb mir in Erinnerung. Zum einen war er während der Übertragung recht oft im Bild und zum anderen hatte ich im September 2017 seinen Lauf in Berlin hautnah verfolgt. Verfolgen wollen, muß es heißen, denn ich stand bei km 40 und kurz vorher gab Pflieger das Rennen auf. Um so mehr freute ich mich diesmal mit ihm, als er sein Zeitziel errreichte und sich mit 2:13:39 h für die EM in Berlin qualifizierte.

Mehr zum Hamburg-Marathon ist zu lesen und zu schauen unter     

https://www.hdsports.org/marathon/ergebnisse-hamburg-marathon-2018-fotos

https://www.runnersworld.de/marathon/aethiopische-sieger-in-hamburg.550910.htm

https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Aethiopier-Deksisa-siegt-Pflieger-laeuft-zur-EM,hamburgmarathon226.html

Fotos: https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/hamburg_marathon/Der-Hamburg-Marathon-2018-in-Bildern,marathon1676.html

 

Viel Regen in Düsseldorf

 Düsseldorf logo

Düsseldorf scheint es mit dem Wetter für  Marathonläufer oft nicht gut zu meinen. Ich kann mich daran erinnern, daß ich 2009 den Lauf im Journalistenauto begleitete und daß damals die Temperaturen viel zu hoch waren.  Diesmal schüttete es schon vor dem Start und auch während des Marathons ließ der Regen anfangs nicht nach.  Das war  für schnelle Zeiten Gift. Und es war auch schwierig, dieses Rennen in einem Livestream darzubieten. Allerdings darf man da dem Veranstalter keine Vorwürfe machen, denn in Düsseldorf wurden viel weniger Gelder für den Livestream aufgewendet als etwa für die Fernsehübertragung des Hamburg-Marathons. Zudem waren die Bedingungen für die Begleitmotorräder sicher nicht die Besten. So hatten die beiden Moderatoren, Jan Wochner  und Jan Fitchen, Mühe, zu kommentieren. Auch deshalb, weil sie nicht genügend Informationen bekamen. Sie wurden dann förmlich vom Einlauf überrascht, als zunächst  Gilbert Yegon   und dann in geballter Masse die besten deutschen Läufer einliefen, angeführt von Tom Gröschel, der damit auch deutscher Meister wurde.

Düsseldorf Tom Gröschel

Tom Gröschel jubelt über den Meistertitel und die gute Zeit (Foto:  Foto: METRO Marathon Düsseldorf / Klaus-Dieter Weber)

Über den Verlauf des Marathons und die Ergebnisse konnte ich dann bald in der folgenden Pressemitteilung nachlesen:

PRESSEMITTEILUNG – METRO MARATHON DÜSSELDORF:

Volha Mazuronak läuft Streckenrekord in Düsseldorf, Gilbert Yegon gewinnt nach Umweg, Tom Gröschel und Fabienne Amrhein Deutsche Meister

Volha Mazuronak sorgte für den Höhepunkt beim METRO Marathon Düsseldorf. Die Weißrussin stellte mit 2:25:25 Stunden einen Streckenrekord auf. Bei teilweise regnerischen Bedingungen lief Mazuronak, die beim Olympia-Marathon in Rio 2016 als Fünfte beste Europäerin war, zu einem souveränen Start-Ziel-Sieg. Als Zweite überraschte Fabienne Amrhein (MTG Mannheim), die sich auf 2:32:35 Stunden steigerte und damit für die Europameisterschaften in Berlin im Sommer nominiert werden dürfte. Dritte wurde die Kenianerin Rose Maru mit 2:33:55, als Vierte lief die Titelverteidigerin Doroteia Peixoto Alves (Portugal) nach 2:35:15 ins Ziel.

Volha Mazuronak, die seit Dezember von Wolfgang Heinig trainiert wird und zeitweise auch eine Trainingspartnerin der deutschen Hindernis-Rekordlerin Gesa Krause ist, lief die erste Hälfte in 73:02 Minuten. Damit lag sie noch knapp über dem Streckenrekord der Kenianerin Agnes Jeruto, die das Rennen 2012 in 2:25:47 gewonnen hatte. Doch Volha Mazuronak, die eine Bestzeit von 2:23:54 aufweist, lief die zweite Hälfte schneller. „Ich bin sehr zufrieden und freue mich, dass ich den Streckenrekord nach der schnelleren zweiten Hälfte gebrochen habe“, sagte die Weißrussin, die bei den Europameisterschaften in Berlin im Sommer 10.000 m laufen möchte, um dann bei einem Herbst-Marathon an den Start zu gehen.

„Ich freue mich sehr über meinen ersten deutschen Meistertitel“, sagte Fabienne Amrhein, die im Ziel als Zweite auch über eine neue Bestzeit jubeln konnte. Der erwartete Zweikampf mit Franziska Reng (LG Telis Finanz Regensburg) war bereits nach 18 km beendet. Nachdem sie wesentlich zu schnell losgelaufen war, gab Franziska Reng bereits frühzeitig wegen Magenbeschwerden auf.

Bei den Männern gewann Gilbert Yegon zum zweiten Mal nach 2014 den METRO Marathon Düsseldorf. Der Kenianer lief 2:13:55 Stunden, hatte jedoch Pech, da er zu den Läufern der Spitzengruppe gehörte, die durch eine fehlerhafte Streckenabsperrung nach rund acht Kilometern fehlgeleitet wurden. Die Spitzengruppe rannte dadurch rund einen Kilometer mehr. Als Zweiter kam Richard Mutai nach 2:14:08 ins Ziel. Der Kenianer musste ebenfalls den Umweg laufen. „Ich habe überhaupt nicht bemerkt, dass wir falsch gelaufen sind“, sagte Gilbert Yegon, der sich langfristig auf einen Herbst-Marathon vorbereiten wird und gerne in Frankfurt an den Start gehen möchte.

Überraschend sicherte sich Tom Gröschel (TC Fiko Rostock) bei seinem Debüt den deutschen Meistertitel. Als Dritter der Gesamtwertung lief er 2:15:20 Stunden, nachdem er erst 1,5 km vor dem Ziel Sebastian Reinwand (ART Düsseldorf) überholt hatte. Auf den Rängen vier und fünf liefen Reinwand (2:15:27) und Marcus Schöfisch (Leipzig/lauftraining.com/2:15:59) persönliche Bestzeiten. An einem außergewöhnlich guten Tag für den deutschen Männer-Marathon rannten Philipp Baar (ART Düsseldorf/2:16:17) und Karsten Meier (LG Braunschweig/2:16:26) gute Debüts und belegten die Ränge sechs und sieben. Sie blieben ebenfalls unter der EM-Team-Norm von 2:17:00. Maximal sechs Läufer können nominiert werden.

Insgesamt hatten für die verschiedenen Wettbewerbe beim 16. METRO Marathon Düsseldorf rund 16.000 Läufer gemeldet. 3.700 von ihnen gingen über die Marathondistanz an den Start.

Ergebnisse, Männer:
1. Gilbert Yegon KEN 2:13:55
2. Richard Mutai KEN 2:14:08
3. Tom Gröschel TC Fiko Rostock 2:15:20
4. Sebastian Reinwand ART Düsseldorf 2:15:27
5. Marcus Schöfisch Leipzig/lauftraining.com 2:15:59
6. Philipp Baar ART Düsseldorf 2:16:17
7. Karsten Meier LG Braunschweig 2:16:26
8. Luis Alberto Orta Millan VEN 2:16:30

Düsseldorf Voha

Die Siegerin Mazuronak Volha (Foto: METRO Marathon Düsseldorf / Klaus-Dieter Weber)
Frauen:
1. Volha Mazuronak BLR 2:25:25
2. Fabienne Amrhein MTG Mannheim 2:32:35
3. Rose Maru KEN 2:33:55
4. Doroteia Peixoto Alves POR 2:35:15
5. Fadime Suna Celik TUR 2:36:21

Düsseldorf logo

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.metro-marathon.de

 

 

Ein Eklat im Boxring und ein geschenkter Sieg

Wenn man sich wie ich für viele Sportarten interessiert (obwohl der Name meiner Homepage vor allem die Leichtathletik zu favorisieren scheint), gibt es im Fernsehen, im Internet und in der Presse viel Unterhaltung. Da ist es dann schwer, noch selbst kreativ zu werden, selbst zu schreiben.

So erging es mir am Wochenende rund um den 29. April 2018.

Eingeläutet wurde das Ganze am Samstag mit einem Boxabend.

Da ging ich zunächst skeptisch heran. Ich hatte es zuvor zweimal erlebt, daß sich zwei Fernsehsender ( Sport 1 und MDR) am gleichen Abend mit Boxveranstaltungen die Zuschauer am Bildschirm abjagen wollten. Im Grunde sind es wohl nicht die Sender, sondern zwei nicht eben freundschaftlich verbundene Boxställe, der Berliner Sauerland-Boxstall (schon lange etabliert) und der noch nicht so lange im Geschäft befindliche Magdeburger SES-„Stall“ von Ulf Steinforth (den ich vor einigen Jahren am Rande des Dessauer Leichtathletikmeetings mal kurz kennenlernte).

Für mich war es einfach frustrierend, denn wo sollte man hinschauen, wo wurden die spannenderen und boxtechnisch bessere Kämpfe geboten? Das konnte man nicht ahnen. So zappte ich hin und her, und am Ende erlebte ich etwas, was ich so noch nicht gesehen hatte.

Kopfstöße und Massenprügelei im Ring

Schwergewichtler Tom Schwarz aus dem SES-Boxstall war am 21. April im Kampf gegen Senad Gashi zwar favorisiert, aber der körperlich kleinere Gashi   versuchte es, sich mit Kopfstößen zu wehren. Unsportlich (auch wenn mein früherer Liebling, Käpt`n Huck, meinte, daß das zum Boxen gehöre) und der Ringrichter verwarnte ihn zunächst. Da lag Schwarz einige Minuten auf dem Ringboden und man befürchtete das Schlimmste. Aber er gab nicht auf, doch    stieß weiter mit dem Kopf und wurde dann deswegen disqualifiziert. Dann kam der Eklat: Gashi  rannte auf Schwarz zu, deutete an, daß er weiterkämpfen wolle. Und zugleich waren auch Trainer, Bekannte und Sicherheitsleute im Ring und schlugen aufeinander ein. Nur mit Mühe wurden die wilden Kämpfer auseinandergetrieben… Das Publikum pfiff, und ich war am Ende froh, nicht live dabei gewesen zu sein. Eigentlich wollte ich ins Berliner Hotel Estrel fahren, und am Ring zuschauen.

So manövriert sich das Boxen mehr und mehr ins Abseits.

Aber irgendwie hänge ich immer noch an dieser Sportart, auch wenn es mir manchmal schwerfällt. Und zu dem Mißvergnügen tragen auch oft die sogenannten Boxexperten bei, die ihren „Senf“ bei den langen Fernsehübertragungen dazugeben. Und das ist dann teilweise akustisch schwer zu verstehen (weil die Ex-Boxer keine geschulten Stimmen haben)  und teilweise irritierend, weil sie keine fehlerfreien  Sätze bilden können. Da denke ich immer mit Wehmut an einen Henry Maske, der ein Vorbild für einen Experten im Fernsehen war.

Mehr zur Boxschlacht ist nachzulesen bei https://www.mdr.de/boxen/agit-kabayel-miljan-rovcanin-tom-schwarz-senad-gashi-100.html.

König Abraham ist kein König mehr

Trotz dieses Eklats sah ich mir dann eine Woche später wieder Boxen an. Positiv zunächst, daß Boxen diesmal nur auf einem Sender lief. Auf Sport 1, das sich großspurig durch Axel Schulz so ankündigen läßt: Wir sind Boxen. Abgesehen davon, daß dieses „Deutsch“ nicht meines ist, klingt es überheblich, wenn man weiß, daß auch woanders Boxen angeboten wird.

Jedenfalls schaute ich am 28. April doch wieder, ersparte mir aber die vielen Vorkämpfe ab 18.30 Uhr. Erst gegen 22.30 Uhr begann dann der eigentlich Hauptkampf mit Arthur Abraham, für den ich früher geschwärmt habe, der aber nun kurz vor Ausklang seiner Karriere viel von seiner Klasse verloren hat. Sein dänischer Gegner war meistens überlegen und am Ende wohl der Sieger nach Punkten. Doch die Punktrichter sahen es anders, schenkten Abraham den Sieg. Es blieb ein schaler Beigeschmack.

Mehr zum Kampf Abraham gegen Nielsen ist nachzulesen unter: https://www.welt.de/sport/article175922480/Arthur-Abraham-Umstrittenes-Urteil-Er-verarscht-doch-die-Leute.html

Eigentlich wollte ich nun über schönere Sporterlebnisse berichten, über die beiden Marathons des Sonntags in Hamburg und in Düsseldorf. Doch ich möchte das nicht mit den Negativerlebnissen beim Boxen vermischen. Es kommt also in einem Extra-Bericht.

Peter Grau

Zuerst die Schere, dann ab in die Baugrube

Wenn ich nach Berlin fahre, verbinde ich meistens etwas Nützliches mit einem Blick in meine Berliner Vergangenheit. Und wenn ich dann die kleinen Spaziergänge unternehme, kommen die Bilder von früher schnell wieder zum Vorschein.

Diesmal ist zunächst der Friseur-Besuch angesagt. Bei meiner Lieblings-Friseuse Antje Roland in der Gundelfinger Straße in Karlshorst hole ich mir einen jugendlichen Haarschnitt.

Roland sechs Roland zehn

Friseurgeschäft   Roland Schere 4,  Gundelfinger Str. 12 , 10318   Berlin-Karlshorst

Roland Friseur drei Roland Friseur

 

Dann aber fahre ich Richtung Tierpark, ins Neubauviertel. Damals, in den Jahren 1971 bis 1992, wohnten wir im Hans-Loch-Viertel, und unsere beiden Töchter gingen dort zur Schule.

Wie mag es heute aussehen?

Die zwei sehr hohen Hochhäuser stehen noch. Warum auch nicht…

Dolge eins

Ganz in der Nähe befand sich damals unsere Kaufhalle. Und nun?  Alles weg, nur eine große Sandfläche ist zu sehen.

Dolge zwei Dolge drei Dolge vier

Ein Passant klärt mich auf. Hier sollen bald neue sechsstöckige Wohnhäuser entstehen.

 

Neugierig geworden gehe ich weiter und sehe am Bauzaun ein Hinweisschild:Dolge sechs

Meinen Lieblings-Italiener Marco Polo gibt es also noch. Gleich nach der Wende 1990 ist er dort eingezogen und hat seitdem die  Gäste bewirtet.

Doch wie sieht es jetzt aus? Da gehört Mut dazu, durchzuhalten. Und jetzt ist ja noch kein Baulärm zu hören. Doch wie wird es später werden?

Dolge fünf

Geradezu sehe ich einen flachen Betonklotz. Dort war früher eine schöne Gaststätte, wo wir u.a. Jugendweihe feierten. Jetzt aber sieht alles mehr nach Abriß aus.

Dolge sieben

Dolge fünfzehn

Nicht abgerissen ist das Gebäude der Schule, in der Ulrike schlau gemacht wurde und nebenher noch Geige lernte.

Dolge neun

Dolge zehn Dolge zwölf Dolge dreizehn

Als aus dem Schulgebäude ein Elternpaar mit seinem Kind kommt, spreche ich sie an. Mich irritiert, weil ich nur das  Schild Grundschule sehe.

Dolge vierzehn

Ich erzähle,  daß meine Tochter  von 1984 bis 1986 dort zur Schule gegangen ist.  Ob es  neben der Grundschule noch die „höhere“ Schule gebe,  frage ich. Ja, sie befindet sich am anderen Ende des Gebäudes.

Dolge sechszehn

Am Eingang wird darauf verwiesen, daß der richtige Eingang auf der Hofseite ist:

Dolge achtzehn

So ist es. Die Hausnummer 60 ist geblieben. Nur der Name der Schule hat sich verändert. Hieß die Schule damals Wolodja-Dubinin-Oberschule, heißt sie heute Paul-und Charlotte-Kniese-Schule.

Sie bietet bis zu 800 Schülern Platz, in der Grundschule und in der Sekundarstufe I, also in der 1. bis 10. Klasse. Und sie ist heute vor allem für sehbehinderte und blinde Schüler vorgesehen.

Dolge neunzehn

Der Blick auf die Sporthalle und  das Schulgebäude:

Dolge siebzehn Dolge zwanzig

Ich will noch weitere Bilder machen, doch da versagt der Akku meiner Kamera. Zurück also zum Auto und dort den Ersatzakku geholt.

Weiter treibt mich die Neugier.

Ein neues Gebäude ist hier nahe der Schule in Bau, mit dem passenden Namen BETONOASE.

Dolge zweiundzwanzig

Ansonsten kann ich mich an die anderen Straßen und Gebäude noch gut erinnern. Nur die Natur hat sich sehr zum Positiven entwickelt:

Dolge einundzwanzig Dolge dreiundzwanzig Dolge vierundzwanzig Dolge fünfundzwanzig Dolge sechsundzwanzig Dolge siebenundzwanzig Dolge neunundzwanzig

Und ich weiß auch, daß sich früher dort,  wo nun das Grün grüßt, ein Kindergarten und eine Kinderkrippe befanden:

Dolge achtundzwanzig

 

Das Schild Mellenseestraße ist mir sehr geläufig. In der Mellenseestraße 60 habe ich von  1971  bis 1992  gewohnt.

Dolge dreißig

Der Anfang der Mellenseestraße:

Dolge einunddreißig

Dann bin ich wieder am großen Bauplatz, nur eben an der anderen Seite:

Dolge dreiunddreißig

Und nochmals die beiden Hochhäuser abgelichtet:

Dolge vierunddreißig

Dann beschließe ich meinen Rundgang in die Vergangenheit. Mal sehen, wie es in einem Jahr hier aussehen wird.

Peter Grau

Holländische Blütenpracht

Andreas Wiesinger hat uns in den letzten Monaten vor allem mit spektakulären Winterbildern erfreut. Nun aber hat er eine Stipvisite nach Holland unternommen und sich von der Blütenpracht beeindruckt gezeigt:

Tulpe eins Tulpe zwei Tulpe vier Tulpe fünf Tulpe drei Tulpe sechs Tulpe sieben Tulpe acht Tulpe neun Tulpe zehn

(alle Fotos: Andreas Wiesinger)

Zwei Marathon-Spektakel in London und in Wien

Nicht einfach, wenn zwei Marathons an einem Sonntag stattfinden. Doch im Zeiten des Internets kein Problem, live dabei zu sein.  An diesem 22. April konnte ich so vom Schreibtisch aus die Marathons von London und Wien verfolgen:

London 2018 eins

London 2018 zwei

 

In Wien war Olaf Brockmann direkt am Ort des Geschehens. Mehr dazu ist bald in seiner Rubrik nachzulesen und vor allem nachzuschauen.

Ich aber war zumindest mit dem Herzen noch mehr beim London-Marathon dabei. Warum? Weil ich dort 1996 selbst gelaufen bin. Und auch wenn ich damals schlecht vorbereitet antrat, war es  ein aufregendes Erlebnis für mich. Meine Gedanken dazu habe ich vor zwei Jahren auf dieser Homepage unter http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=1607  wiedergegeben.

London-Marathon klein 8 MeilenScan_Pic0040

Peter Grau 1996 beim London-Marathon ( dritte Reihe, im gelben Trikot, mit Startnummer  2457)

Immer, wenn ich an diesen Lauf zurückdenke, erinnere ich mich vor allem auch, daß es damals der bis dahin wärmste London-Marathon gewesen ist. „ Der Asphalt kochte und dampfte“, schrieb ich.

Deshalb war es auch keine Überraschung, daß ich, der ich zu wenig trainiert hatte und außerdem kein Hitzeläufer war und bin, am Ende froh war, das Ziel erreicht zu haben:

London-Marathon Buckingham

London 1996 Grau im Ziel

Peter Grau 1996 bei Hitze im Ziel

 

2018 wiederholt sich die Hitzeschlacht

Und nun, in diesem Jahr 2018, erwischte es die rund 40.000 Teilnehmer wieder. Wieder war es zu heiß, sowohl für die Spitzenleute als auch noch mehr für die breite Masse.  Hitze und Marathon, das verträgt sich nicht so gut (Ausnahmen bestätigen die Regel. Mein Freund Roland Winkler mochte beispielsweise immer die Hitze, fühlte sich da pudelwohl).

Mit hohen Zielen waren die Frauen und Männer angetreten, wollten möglichst die bestehenden Weltrekorde angreifen. Mary Keitany (Kenia), die im Vorjahr im reinen Frauenlauf gewann, aber den Weltrekord von Paula Radcliffe aus dem Jahr 2003 ( 2:15:25) verfehlte, wünschte sich diesmal männliche Schrittmacher. Dem Wunsch wurde vom Veranstalter stattgegeben, und Keitany spannte sich gemeinsam mit  Tirunesh Dibaba eine Zeit lang hinter die auf Weltrekord-Tempo beginnenden „Hasen“.  Doch die beiden Frauen mußten später dafür büßen.  Dibaba kam nicht ins Ziel, Keitany schleppte sich als Fünfte in Ziel.

Am klügsten eingeteilt hatte sich Vivian Cheruiyot (Kenia) den Lauf , und sie durfte sich am Ende über den Sieg in 2:18:31 h freuen.

Cheruiyot im Ziel London 2018

Vivian Cheruiyot im Ziel (Foto: Virgin Money London Marathon)

 

Bei den Männern  triumphierte der gegenwärtig weltbeste Marathonläufer Eliud Kipchoge (Kenia) in 2:04:27 h.

Kipchoge auf dem Weg zum Sieg in London 2018

Eliud Kipchoge auf dem Weg zum Sieg (Foto: Virgin Money London Marathon)

Er gewann damit nach 2015 und 2016 zum dritten Mal in London, doch der Weltrekord seines Landesmannes Dennis Kimetto (mit 2:02:57 in Berlin 2014 aufgestellt) blieb vor allem wegen der Hitze unerreichbar. Vielleicht versucht es Kipchoge im Herbst im weltrekordträchtigen Berlin erneut?

Mehr über die  beiden Marathons ist bei Runner`s World nachzulesen:

London-Marathon: https://www.runnersworld.de/marathon/eliud-kipchoge-und-vivian-cheruiyot-gewinnen-london-marathon.550624.htm

Wien Marathon: https://www.runnersworld.de/marathon/salaheddine-bounasser-ueberrascht-bei-heissem-wien-marathon.550626.htm

Weltjahresbestzeit und Streckenrekord beim Berliner Halbmarathon 2018

Berliner Halbmarathon 2018 Kiptanui
Erick Kiptanui (Kenia) siegt in 58:42 min beim Berliner Halbmarathon (Foto: SCC Events/Camera 4)
  Erick Kiptanui überraschte beim 38. Berliner Halbmarathon am 8. April 2018 mit einem Streckenrekord: Der Kenianer gewann das Rennen mit der Weltklassezeit von 58:42 Minuten und stellte damit auch die Jahresweltbestzeit ein. Der kenianische Newcomer, der am Sonntag erst sein drittes Rennen in Europa lief und dabei seinen dritten Sieg feierte, erzielte auf der schnellen Strecke die fünftbeste je gelaufene Zeit weltweit und verpasste den Weltrekord um lediglich 19 Sekunden.

In dem von Kenianern dominierten Rennen belegten Kiptanuis Landsleute Emmanuel Kiprono und Richard Mengich in 60:29 beziehungsweise 60:36 die Ränge zwei und drei. Bester deutscher Läufer war Homiyu Tesfaye (Eintracht Frankfurt), der als Achter eine Zeit von 62:13 erreichte.

38. Berliner Halbmarathon

Homiyu Tesfaye (links) im Ziel des Halbmarathons (Foto: SCC Events/Petko Beier  http://pebe-sport.de )

38. Berliner Halbmarathon

Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) gelang als 13. mit 63:14 eine persönliche Bestzeit (Foto: SCC Events/Petko Beier  http://pebe-sport.de )

Berliner Halbmarathon 2018 Kejeta

Melat Kejeta im Ziel (Foto: SCC Events/Petko Beier    http://pebe-sport.de)

Schnellste Frau war die für Grün-Weiß Kassel startende Äthiopierin Melat Kejeta mit 69:04 Minuten. Als Zweite lief die Schweizerin Martina Strähl in 69:29 Schweizer Rekord, Rang drei belegte Anne-Mari Hyryläinen (Finnland) mit 71:04. Die 3.000-m-Hindernis-Europameisterin Gesa-Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier) kam im zweiten Versuch erstmals ins Ziel eines Halbmarathons und stellte mit 72:16 eine deutsche Jahresbestzeit auf. Siebente wurde Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt), die mit 72:44 eine persönliche Bestzeit erreichte.

Für die 38. Auflage des einzigen deutschen Halbmarathons mit internationaler Strahlkraft hatten 36.000 Athleten gemeldet. Dies ist eine Rekordzahl für das Rennen, bei dem rund 250.000 Zuschauer an den Strecke standen.

Bereits auf den ersten Kilometern hatten Erick Kiptanui und sein Landsmann Vincent Kipchumba, der als Tempomacher fungierte, einen deutlichen Vorsprung herausgelaufen. Mit Rückenwind erreichten sie die 10-km-Marke in superschnellen 27:32 Minuten – eine Zwischenzeit, die bei gleichbleibendem Tempo ausgereicht hätte, um den Weltrekord von 58:23 Minuten zu unterbieten. „Es war mein Plan, so schnell zu laufen. Denn ich wusste, dass Berlin eine flache Strecke hat“, sagte Erick Kiptanui, der vom renommierten italienischen Coach Renato Canova trainiert wird. Nachdem Kipchumba zwischen Kilometer 12 und 13 aus dem Rennen gegangen war und nun Gegenwind herrschte, konnte Kiptanui das Tempo nicht mehr ganz halten. Doch er zeigte eindrucksvoll, dass er das Vermögen hat, zum nächsten kenianischen Top-Marathonläufer zu werden. „Ich werde auf jeden Fall auf der Straße weiter laufen und plane auch ein Marathon-Debüt“, sagte Erick Kiptanui, der sich in früheren Jahren zunächst als 1.500-m-Läufer versucht hatte.

Für Homiyu Tesfaye lief es in Berlin nicht ganz so gut wie erhofft. Den avisierten deutschen Rekord von 60:34 Minuten verpasste der 24-Jährige deutlich. Mit 62:13 Minuten lief er aber trotzdem eine ordentliche Zeit. „Ich konnte heute leider nicht meine Trainingsleistungen umsetzen“, sagte Homiyu Tesfaye, den zuletzt auch eine Erkältung behindert hatte. „Aber insgesamt bin ich zufrieden, es ist schließlich meine zweitbeste Halbmarathonzeit. Und ich werde auch in der Zukunft weiter Halbmarathon laufen.“

Zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg bei den Frauen lief Melat Kejeta mit 69:04 Minuten. „Nach zehn Kilometern habe ich mich nicht mehr so gut gefühlt, denn ich bin etwas erkältet, und zudem hatten wir dann Gegenwind“, sagte die seit gut vier Jahren in Kassel lebende Äthiopierin. Sie hat die deutsche Staatsbürgerschaft beantragt und hofft, mittelfristig für Deutschland starten zu können.

38. Berliner Halbmarathon

Gesa Felicitas Krause und Katharina Hennig im Ziel (Foto: SCC Events /Petko Beier   http://pebe-sport.de)
Ein gleichmäßiges, solides Rennen lief Gesa Krause, die auf Platz fünf als beste deutsche Läuferin ins Ziel kam. Vor gut einem Jahr war sie bei ihrem ersten Halbmarathon-Versuch in Ras Al Khaimah (Vereinigte Arabische Emirate) nicht ins Ziel gekommen. „Ich bin heute gut ins Rennen gekommen, und es hat Spaß gemacht. Aber das ist natürlich nach wie vor Neuland für mich“, sagte Gesa Krause, die sich nun wieder auf die 3.000-m-Hindernisstrecke konzentrieren wird. In Berlin will sie im Sommer ihren Europameisterschafts-Titel verteidigen. „Aber es ist durchaus möglich, dass ich wieder zum Berliner Halbmarathon zurückkommen werde“, sagte Gesa Krause, die gut die Hälfte der Strecke gemeinsam mit Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) lief. Ihre Trainingspartnerin wurde am Ende Siebte. „Ich bin zufrieden mit meiner Bestzeit, aber es lief nicht so richtig rund. Eigentlich ist es mein Anspruch, eine 70-Minuten-Zeit zu erreichen“, sagte Katharina Heinig, die Tochter der früheren Marathon-Weltklasseläuferin Kathrin Dörre-Heinig.

Der ehemalige Fußball-Profi Hans Sarpei kam nach 2:06:52 Stunden ins Ziel und war zufrieden mit seiner Leistung in seinem ersten Lauf über eine derart lange Strecke.“Viele haben mich angefeuert, meinen Namen gerufen und Fotos gemacht. Das hat mich echt gepusht, das war schön.“

(Quelle:  Presssemitteilung SCC Events)

 

 

Vom Berliner Hotel Intercontinental bis zur Goldelse

Auch wenn ich doch recht oft in Berlin bin, kann ich immer wieder Neues entdecken. Neugierig bleibe ich, und wenn sich die Gelegenheit ergibt, nutze ich auch oft die Zeit vor oder nach einer Pressekonferenz, um mich in der nahen Umgebung umzuschauen.

Ausgangspunkt des Schauens ist diesmal das Hotel Intercontinental in der Budapester Straße, wo die Pressekonferenz (PK) zum Berliner Halbmarathon stattfindet. Vor der PK war ich zunächst irritiert, wähnte mich vor dem falschen Hotel. Später aber erfuhr ich im Hotel an einem Modell, daß in den letzten Jahren doch einiges gebaut, ausgebaut wurde.

Interconti fünf

Aber wenn man sich nicht ganz sicher ist, dann sucht man das Namensschild:

Interconti eins

Interconti zwei

Die Pressekonferenz ist beendet. Zeit, um sich im Hotel umzusehen:

Interconti vier Interconti sechs Interconti sieben Interconti acht

Auffällig , daß nicht nur „unsere“  PK im Hause stattfindet, sondern daß vor allem einige medizinische Kongresse abgehalten werden:

Interconti drei

Vieles dreht sich um lädierte Schultern, und auch wenn meine beiden Schultern heil sind, lasse ich mir von einem freundlichen Mitarbeiter erklären, wie dessen Firma mit Hilfe von Ultraschall-Geräten die Operationen vorbereitet.

Doch dann verlasse ich das gastliche Haus, und schaue zunächst auf die Werbung für  eine Gemälde-Ausstellung:

Interconti neun

Dorthin werde ich bald mal gehen. Die Kunst ist ja seit einiger Zeit neben dem Sport mein zweites „Standbein“ geworden.

Ich wende mich Richtung Tiergarten:

Interconti zehn

Bald stehe ich auf der Cornelius-Brücke:

Interconti dreizehn

Von dort aus sieht es so aus:

Interconti zwölf

Weiter führt mich der Weg:

Interconti vierzehn Interconti fünfzehn Interconti sechszehn Interconti siebzehn

Bald bin ich auch an der mexikanischen Botschaft:

Interconti neunzehn Interconti achtzehn Interconti einundzwanzig  Interconti dreiundzwanzig Interconti zweiundzwanzig

Zu sehen ist von hier aus auch die imposante „Goldelse“:

Interconti zwanzig

An weiteren Botschaften komme ich vorbei, wie überhaupt in dieser Gegend viele Botschaften ihre Heimstatt gefunden haben.

Interconti fünfundzwanzig Interconti sechsundzwanzig

Blick auf das CDU-„Schiff“:

Interconti siebenundzwanzig

Das Hotel Berlin, in dem früher auch Pressekonferenzen des ISTAF stattfanden:

Interconti achtundzwanzig

Das Hotel Plaza in der Nürnberger Straße. Übernachtet habe ich hier zwar noch nicht, aber 1991 habe ich dort den Arbeitsvertrag mit der Kölner Zeitschrift „Leichtathletik“ abgeschlossen:

Interconti dreißig

Und dann zum Abschluß auf dem Heimweg  nochmals der Blick auf die Goldelse.

Interconti einunddreißig Interconti dreiunddreißig

Text und Fotos:  Peter Grau