Archiv für den Tag: 11. September 2017

Kurt Buschmann: Saxophonist, Komponist, Maler und Poet

Kurt vierundzwanzig ProfilfotoKurt zweiundsechzig

Jazzmusik mag ich und Saxophonisten ebenso. Damit rennt also Kurt Buschmann, mit dem ich einige Zeit bei Facebook befreundet bin, offene Türen ein.  An seinem kürzlichen Geburtstag habe ich versprochen, ihn auf meiner Homepage vorzustellen. Da wußte ich noch nicht, wie umfangreich das werden würde.

Für meine Geschichten über Künstler gibt es bisher immer ein Muster: zuerst wird in einem Text der Künstler vorgestellt und dann seine Werke. Das betrifft bisher vor allem Maler. Doch nun ein Musiker…

Kurt zweiundvierzig

Mir kam der Gedanke, das Ganze einmal anders aufzuziehen. Ich merke, daß meine Leser auch viel auf Bilder „anspringen“, vielleicht sogar mehr als auf lange Texte, die wiederum ich so mag.

Deshalb also zunächst eine Auswahl von Fotos, die mit und für Kurt Buschmann gemacht wurden.  Vor allem als Mensch, aber auch besonders als Saxophonist und Mitglied in verschiedenen Bands ist er abgebildet. Doch schauen wir gemeinsam:

Kurt eins Kurt zwei Kurt drei Kurt fünf Kurt sechs Franj NIkisch

Kurt neun mit Julia Neigel

(c) www.buchwald-fotografie.de)

Kurt zehn Kurt elf Porträt Kurt zwölf Kurt dreizehn

Kurt vierzehn Kurt fünfzehn Kurt sechszehn Kurt achtzehn Kurt zwanzig Kurt zweiundzwanzig The Rolling Bushmen Trio

Kurt einundzwanzig Porträt gemalt

Kurt zwanzig Kurt zweiundzwanzig The Rolling Bushmen Trio Kurt dreiundzwanzig Kurt fünfundzwanzig Kurt sechsundzwanzig Kurt siebenundzwanzig

Kurt achtundzwanzig Kurt neunundzwanzig Kurt dreißig Kurt zweiunddreißig Kurt dreiunddreißig Kurt einunddreißig

Kurt vierunddreißig

Kurt und Zappa eins

 

Genug der Bilder, wir wollen Musik hören. Doch da ist die Auswahl fast noch schwieriger. Man klickt ein Stück bei You tube an und kann anschließend viele weitere anklicken und hören. Einmal sind es Promotionsvideos, etwa aus den Jahren 2015 oder 2016. Zum anderen normale Konzertmitschnitte, wie etwa mit Soltoros, mit den Hamburg Blues Bandits, mit Abi Wallenstein, mit Zabba Lindner und vieles andere. Zuletzt tourte Kurt Buschmann mit Ike Moriz. Beide waren schon 2016 zusammen, ein Mitschnitt eines Auftritts auf der „Love Swings Tour“ ist hörenswert.

Es ist  allerdings für mich zu aufwendig, alle links zu diesen Musikstücken hier aufzuführen. Deshalb nur eine kleine Auswahl:

https://www.youtube.com/watch?v=TOSzLkXeXtg

https://www.youtube.com/watch?v=N1javLDCvZ4

https://www.youtube.com/watch?v=NGdMdwKuQmc (Hamburg Blues Bandits und Kurt Buschmann – Lucille)

https://www.youtube.com/watch?v=82SH6T5jb80&feature=youtu.be

Hörens- und sehenswert ist auch ein 7-Minuten-Film, der uns den Künstler Kurt Buschmann näherbringt:

https://www.youtube.com/watch?v=mxEgAv4BjsI (Kurt Buschmann- Ein Portrait)

Anfangs habe ich schon erwähnt, daß die öffentlichen Auftritte in seiner bisherigen Musiker-Karriere sehr zahlreich sind.  Ähnlich umfangreich ist auch das, was Kurt Buschmann im Internet anbietet. Angefangen von seiner Homepage www.kurt-Buschmann.de (gerade in Überarbeitung) und weitergeführt in diversen Facebook-Seiten, so etwa Kurt Buschmann-saxuelle Akzente (ein deutlicher Hinweis auf sein Saxophon), Colorworks & Lyrics von Kurt Buschmann – Kujobu und Kurt Buschmann Group und Kurt Buschmann – Unterricht für Saxophon, Saxonett, Cajon und Djembé.

Auch da bleibt angeraten, dort selbst herumzustöbern.

Genug der Hinweise. Werden wir wieder konkret, sprich, zeigen wir Bilder.

More than four – music for beautiful people (Promotionsvideo 2015):

Kurt zweiundfünfzig Kurt einundfünfzig More than four

 

The Rolling Bushmen – saints in action: 

Kurt Dreiundfünfzig kurt vierundfünfzig Kurt fünfundfünfzig Kurt sechsundfünfzig

Einiges aus der schon angesprochenen Facebookseite über die saxuellen Akzente:

Kurt vierundvierzig Kurt fünfundvierzig Kurt sechsundvierzig Kurt siebenundvierzig Kurt achtundvierzig Kurt neunundvierzig

Gemeinsam mit Ike Moriz:

Kurt fünfzig mit Ike Moriz

 

Bisher ging es vor allem um die Musik. Wenig wurde besprochen oder mit Bildern zu Gesicht gebracht, daß Kurt Buschmann nicht nur Musiker ist, sondern auch Komponist (was schwer mit Bildern darstellbar ist), Maler und Poet.

Maler und Poet

Wie er malt, stellt er selbst in einem 2-Minuten-Video auf You Tube unter  dem Titel  Kurt Buschmann (Kujobu) – Colorworks 2016   vor (https://www.youtube.com/watch?v=ynQHjO2Llgs). Untermalt mit einfühlsamen Saxophonklängen kann man sich ganz dem Schauen hingeben. Und wem die Bilder zu schnell vorbeirauschen, der kann sich  anschließend auf der Facebookseite Colorworks &Lyrics von Kurt Buschmann-Kujobu satt sehen. Darauf jetzt nur eine kleine Auswahl:

Kurt Colorworks eins

Kurt fünfundreißig Kurt sechsunddreißig

Kurt Color zwei Kurt Color vier Kurt Color drei Kurt Color fünf Kurt Color sechs Kurt Color acht Kurt Color sieben Kurt Color elf Kurt Color neun Kurt Color zwölf

Viel Farbe wird also verbraucht:

Kurt Color dreizehn

 

Kurt siebenunddreißig Kurt achtunddreißig Kurt vierzig Kurt einundvierzig

Oft stellt Kurt Buschmann auch die  passenden Verse zu seinen Bildern (siehe auch auf seiner Facebookseite Colorworks & Lyrics):

Kurt Colorworks zwei Kurt Colorworks drei Kurt Colorworks vier kurt Colorworks fünf Kurt Colorworks sechs Kurt Colorworks sieben Kurt Colorworks acht

Poesie, das ist auch ein passendes Stichwort für das, was er nun mit Kerstin Seidel erlebt. Sie, die mir bei Facebook vor allem mit ihren poetischen Einwürfen auffällt, hat die Poesie der Liebe entdeckt (oder er hat sie entdeckt). Gleich, wie es war, Kurt Buschmann und Kerstin Seidel sind seit kurzem ein Paar und haben sich ein „Nest“ in Hamburg gebaut (bzw. sind dabei, es wohnlich einzurichten). Beide sind an die Öffentlichkeit gewöhnt und scheuen sich deshalb auch nicht, mit ihrem Privaten offen umzugehen.

Kurt sieben mit Kerstin Kurt vier mit Kerstin Seidel   Kurt sechzig Kurt einundsechszig Kurt achtundfünfzigKurt neunundfünfzig

(c)  Die letzten vier Fotos sind von Renate Heinrich-Kouschak fotografiert worden


Nachdem wir uns visuell und musikalisch, zeichnerisch und ganz persönlich mit Kurt Buschmann befaßt haben, möchte ich noch  einige textliche Passagen  zum Besten geben, die ich auf der Internet-Seite Jazz-Fun gefunden habe. (Diese Seite wird von Jacek Brun, Seilerstraße 35, 29614 Soltau ; www.do-bra.de; info@jazz-fun.de herausgegeben).

 Ein Leben vor allem mit der Musik

Kurt Buschmann wurde am 7. September 1955 in Seeon in Bayern geboren. Seine ersten musikalischen Gehversuche machte der Saxophonvirtuose und Percussionist Kurt Buschmann mit acht Jahren auf dem Akkordeon. Zwei Jahre später sang er bereits in einem Vokalsextett, zum 14. Geburtstag bekam er seine erste Gitarre. Mit sechszehn Jahren gründete er seine erste Rockband „WHO KNOWS“, verkündete seinen Eltern: „Ich werde Musiker!“ und zog mit dreiundzwanzig Jahren, den bayerischen Blues im Gepäck, nach Hamburg.
Obwohl er damals in diversen Duos und Bands spielte und auch noch in Hamburg den bayerischen Blues auf viele Bühnen brachte, war die Gitarre nie so ganz sein Instrument. Erst mit sechsundzwanzig Jahren hatte er die offenbarende Begegnung mit dem Saxophon. Kurz danach entdeckte er seine (zweite) Liebe zur Percussion.

(Perkussion, (engl. Percussion von lat. percussio „Schlagen“, „Takt“, percutere, „schlagen“), ist der Oberbegriff für das Spiel aller Musikinstrumente aus dem Bereich der Schlag- und Effektinstrumente. Perkussion, ausgehend vom Händeklatschen, gehört zu den ältesten Formen des Musizierens.)

Eine lange Reihe an Projekten, Bands (u.a. seine Band in den 80ern Per Express – NDR-Hörfest Gewinner 1985) und Künsterbegleitungen (Ted Herold, London Boys, Inga Rumpf, Peter Behrend u.a.) pflastern seit WHO KNOWS seinen musikalischen Weg. Über den Gitarristen Rainer Baumann (u.a. Frumpy, Roger Chapman, Jack Bruce, Rainer Baumann Band), der ihn immer wieder zu seinen Clubsessions einlud, öffneten sich für Kurt Buschmann die Türen zur Hamburger Bluesszene.
Im September 2003 feierte Kurt Buschmann sein 30jähriges Bühnenjubiläum und nahm bei einem Konzert in Elmshorn vor über tausend Leuten Abschied von der Rhythm’n Blues Band Heggen’s Heroes, bei der er über sechs Jahre neben Henry Heggen, Roy Dyke, Martin Scheffler, Bernd Ohnesorge sowie Detlef Bösche (seit 2001) die Clubs und Konzertsäle zum Kochen brachte und die CD „making love in lola – live“ realisierte.

Neben seinen eigenen aktuellen Projekten wie der Kurt Buschmann Group, Sax’n DJ, Caty Grace & Kurt Buschmann und The Walkin‘ Bushmen ist Kurt Buschmann in Bands wie The Walkin‘ Bamsi Kosaken, Paddy Korn & The Grand Lobby, Liaison (die Band des Jazzgitarristen und Sängers Hartmut Naumann) sowie als Gastmusiker in diversen Formationen wie den Speedos (Walkingact aus Essen) oder 8 to the bar zu hören und zu sehen gewesen bzw. ist es noch.

Soweit der kurzgefaßte Auszug aus Jazz und Fun (mehr ist nachzulesen unter https://www.jazz-fun.de/kurt-buschmann.html).

Spätestens jetzt wird aber klar, daß die Persönlichkeit Kurt Buschmann und sein bisheriges Musikschaffen nicht in wenigen Sätzen wiedergegeben werden kann.  Es bleibt also noch viel Raum für spätere Geschichten über einen Musiker, Maler und Poeten, den ich vorher nicht kannte (Berlin und Neuruppin sind eben räumlich doch weit von Hamburg entfernt). Und meine virtuelle Begegnung mit Kurt Buschmann ist ein Zeichen dafür, wie man über Facebook-Freundschaften neue, interessante Leute kennenlernen kann.

Peter Grau

(die Fotos dieses Beitrages sind grundsätzlich aus Veröffentlichungen  Kurt Buschmanns entnommen worden. Die meisten Foto stammen von ihm selbst.  Für einzelne Fotos, die von anderen Fotografen stammen, wird Kurt Buschmann demnächst die  (c)  nachreichen. )

Nachtrag:  Wie bei mir üblich habe ich mich nach der Fertigstellung dieses Artikel vor der Veröffentlichung im Netz mit  der Hauptperson, also Kurt Buschmann, abgestimmt. Und er meinte, daß er noch einige Aktualisierungen vornehmen wolle. Wir werden das im Oktober bei einem Zusammentreffen in Berlin gemeinsam vornehmen.  Aber ich stelle diese Geschichte trotzdem schon vorher ins Internet. Sie soll ja auch nur einen ersten Eindruck des Künstlers  Kurt Buschmann vermitteln. Weitere Eindrücke sind in der Zukunft nicht ausgeschlossen, ja erwünscht.