{"id":10346,"date":"2017-11-06T22:32:11","date_gmt":"2017-11-06T21:32:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=10346"},"modified":"2017-11-06T22:35:52","modified_gmt":"2017-11-06T21:35:52","slug":"frankfurt-marathon-2017-arne-gabius-glaenzt-bei-comeback-katharina-heinig-strahlende-deutsche-meisterin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=10346","title":{"rendered":"Frankfurt-Marathon 2017:  Arne Gabius gl\u00e4nzt bei Comeback, Katharina Heinig strahlende Deutsche Meisterin"},"content":{"rendered":"<p><strong>Trotz windigen Wetters liefert der Mainova Frankfurt Marathon Spitzenresultate \/ \u00c4thiopischer Dreifachsieg bei den M\u00e4nnern mit 2:05er-Siegerzeit \/ Olympiasiegerin Vivian Cheruiyot gewinnt das Frauenrennen\u00a0<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_10347\" aria-describedby=\"caption-attachment-10347\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Frankfurt-eins.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-10347\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Frankfurt-eins-300x200.jpg\" alt=\"2017 Frankfurt Marathon Frankfurt, Germany October 29, 2017 Photo: Victah Sailer@PhotoRun Victah1111@aol.com 631-291-3409 www.photorun.NET\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Frankfurt-eins-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Frankfurt-eins-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10347\" class=\"wp-caption-text\"><strong>Sieger: Shura Kitata Tola (\u00c4thiopien) Foto:Mainova Frankfurt Marathon<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein beeindruckendes Comeback von <strong>Arne Gabius<\/strong> in unter 2:10 Stunden; die sechstbeste Siegerzeit des Jahres 2017; eine Olympiasiegerin triumphiert in der Festhalle und Lokalmatadorin<strong> Katharina Heinig<\/strong> gl\u00e4nzt bei ihrem Heimspiel als Deutsche Meisterin: Der Mainova Frankfurt Marathon hat sowohl international als auch aus deutscher Sicht wieder Spitzenresultate geliefert.<\/p>\n<p><strong>Der \u00c4thiopier Shura Kitata Tola und die Kenianerin Vivian Cheruiyot haben die 36. Ausgabe<\/strong> <strong>des Laufklassikers am Main gewonnen.<\/strong> Der deutsche Lauf-Star Arne Gabius blieb bei seinem starken Rennen mit 2:09:59 Stunden als Sechster haarscharf unter 2:10. Kitata lief bei schwierigen Bedingungen mit starkem Wind hochklassige 2:05:50 und f\u00fchrte vor seinen Landsleuten Kelkile Gezahegn Woldaregay (2:06:56) und Getu Feleke (2:07:46) einen \u00e4thiopischen Dreifachsieg an. \u201eIch habe von Beginn an erwartet, dass ich gewinne. Sicher war ich mir dann nach 30 Kilometern, als wir uns mit einer Dreiergruppe absetzen konnten. Ich habe gehofft, dass ich schneller laufen kann, aber das Wetter war nicht so einfach\u201c, sagte der 21 Jahre junge \u00dcberraschungssieger.<\/p>\n<p>Die Vorentscheidung im M\u00e4nnerrennen fiel bei Kilometer 30. Das \u00e4thiopische Trio Getu Feleke, Kelkile Gezahegn Woldaregay und Shura Kitata Tola setzte sich aus einer f\u00fcnfk\u00f6pfigen Spitzengruppe ab. Zun\u00e4chst forcierte Feleke das Tempo. Bei Kilometer 37 attackierte jedoch Shura Kitata Tola und lie\u00df seinen Landsleuten auf dem Weg in die vor Begeisterung brodelnde Festhalle keine Chance mehr. Bester Europ\u00e4er war \u00fcberraschend der britische Deb\u00fctant Dewi Griffiths. Der Waliser lief als F\u00fcnfter 2:09:49 und erreichte die zweitbeste Zeit eines europ\u00e4ischen L\u00e4ufers in diesem Jahr.<\/p>\n<p>Alle Wettbewerbe zusammengerechnet verzeichneten die Veranstalter 26.482 Meldungen aus 108 Nationen, davon 14.513 L\u00e4ufer \u00fcber die 42,195-Kilometer-Distanz. Die Bedingungen waren f\u00fcr die L\u00e4ufer besser als bef\u00fcrchtet, durch den starken Wind aber sehr herausfordernd. \u201eLetztlich habe ich mit meinem Optimismus Recht behalten und es gab recht vern\u00fcnftige Rennbedingungen, das zeigen auch die Ergebnisse mit vielen hochklassigen Zeiten\u201c, sagte Veranstalter Jo Schindler. \u201eEs war toll, mit welcher Begeisterung die L\u00e4ufer das Ziel erreichten.\u201c<\/p>\n<p>Auch der Sportliche Leiter Christoph Kopp zog ein positives Res\u00fcmee: \u201eSportlich ist alles gut gegangen, auch wenn nicht alle Tr\u00e4ume von Einzelnen in Erf\u00fcllung sind. Ich wusste, dass das Potenzial f\u00fcr starke Leistungen da ist. Wir konnten aufgrund der Wetterbedingungen aber nicht davon ausgehen, dass diese F\u00e4higkeiten auch umgesetzt werden.\u201c Der Sieger Shura Kitata Tola erzielte trotz schwieriger Bedingungen mit 2:05:50 Stunden die weltweit sechstbeste Marathon-Siegerzeit in diesem Jahr und schob sich an Position elf der Weltjahresbestenliste. Mit acht L\u00e4uferinnen unter 2:30 Stunden gab es eine bemerkenswerte Leistungsdichte im Frauenfeld. Dazu setzten sich europ\u00e4ische L\u00e4ufer stark in Szene. Zus\u00e4tzlich zum Briten Griffiths und zu Arne Gabius brachte der Pole Henryk Szost mit 2:10:09 eine beachtliche Leistung.<\/p>\n<p>Mit gro\u00dfer Begeisterung erlebte Dr. Constantin Alsheimer, Vorstandsvorsitzender von Titelsponsor Mainova, den Frankfurter Marathontag: \u201eDa war sehr viel Leidenschaft im Spiel und die Veranstaltung war perfekt organisiert. Es war ein gro\u00dfartiges Rennen mit emotionalen Momenten auch f\u00fcr die Zuschauer, das war fantastisch.\u201c<\/p>\n<p>Drei Marathonstarts in Frankfurt, dreimal mit der von Christoph Kopp vergebenen \u201eGl\u00fccksnummer 7\u201c und dreimal unter 2:10 Stunden: Frankfurt erwies sich f\u00fcr den deutschen Rekordhalter Arne Gabius einmal mehr als ideales Pflaster. \u201eEs war richtig hart im Gegenwind, und ich bekam im letzten Teil Probleme mit meiner linken Oberschenkelr\u00fcckseite. Aber ich bin volles Risiko gegangen, um die Zeit von unter 2:10 noch zu erreichen\u201c, sagte Gabius, der eine deutsche Jahresbestzeit lief. Mit seinen 2:09:59 schob er sich an dritte Stelle der europ\u00e4ischen Jahresbestenliste.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ArneGabius-Festhalle-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10348\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ArneGabius-Festhalle-1-300x199.jpg\" alt=\"ArneGabius Festhalle-1\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ArneGabius-Festhalle-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ArneGabius-Festhalle-1-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Arne Gabius \u00a0 (Foto: Mainova Frankfurt Marathon)<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch bin sehr erleichtert, dass es noch f\u00fcr unter 2:10 gereicht hat. Der schwierige Part war zwischen Kilometer 20 und 30. Ich habe aber nie ans Aufgeben gedacht. Die Geburt meines Sohnes war motivierend, aber w\u00e4hrend des Rennens war ich so fokussiert, ich habe nicht st\u00e4ndig dran gedacht. Jetzt werde ich die Zeit genie\u00dfen. Meine Oberschenkel sp\u00fcre ich sehr, aber in den n\u00e4chsten Wochen brauche ich ohnehin nur meine H\u00e4nde zum Windeln wechseln\u201c, so Gabius, der drei Tage vor dem Lauf zum ersten Mal Vater geworden ist.<\/p>\n<p>Die 5.000-Meter-Olympiasiegerin Vivian Cheruiyot lief in ihrem zweiten Marathon eine pers\u00f6nliche Bestzeit von 2:23:35. Lange Zeit lag sie auf Streckenrekordkurs von 2:21:01, doch im starken Wind konnte auch sie das Tempo nicht durchhalten. \u201eHier zu gewinnen gibt mir Selbstvertrauen. Es war sehr windig. Ich bin couragiert gelaufen und dachte, dass ich 2:20 erreichen kann. Aber ich bin zufrieden mit der Zeit. Ich bin noch neu im Marathon und werde mich weiter verbessern.\u201c<\/p>\n<p>Zweite wurde Yebrgual Melese in 2:24:30 vor ihrer \u00e4thiopischen Landsfrau Meskerem Assefa, die nach 2:24:38 im Ziel in der Festhalle war. Die beiden konnten am Ende den R\u00fcckstand auf die Siegerin Cheruiyot noch deutlich verk\u00fcrzen. Als F\u00fcnfte jubelte die US-Amerikanerin Sara Hall \u00fcber eine pers\u00f6nliche Bestzeit von 2:27:21.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Arne Gabius sich erwartungsgem\u00e4\u00df den deutschen Meistertitel sicherte, gab es bei den Frauen eine \u00dcberraschung: Katharina Heinig (Eintracht Frankfurt) \u00fcberholte in der Schlussphase die Titelverteidigerin Fate Tola (LG Braunschweig) und war als Achte und beste Europ\u00e4erin in 2:29:29 im Ziel. Tola folgte unmittelbar dahinter als Neunte mit 2:30:12. Beide blieben damit klar unter der Norm f\u00fcr die Europameisterschaften in Berlin 2018 von 2:32:00 Stunden.<\/p>\n<p>Katharina Heinig brachte mit einem packenden Finish die Festhalle zum Kochen. \u201eEs war ein Hammerrennen und hinten raus wirklich hart. In der Stadt war eine klasse Stimmung, der Einlauf in die Festhalle ist Wahnsinn. Es war ein Sieg f\u00fcr die ganze Stadt. Als Deutsche Meisterin bin ich sicher n\u00e4chstes Jahr bei der EM in Berlin dabei\u201c, sagte die Frankfurterin strahlend.<\/p>\n<p>Fate Tola, die Zweite der deutschen Meisterschaften, sagte: \u201eIch bin rundherum zufrieden. Ich bin w\u00e4hrend des Rennens m\u00fcde geworden, daher konnte ich das Tempo nicht halten. Der Wind war sehr stark, da hatte ich keine Kraft mehr. Aber trotzdem bin ich zufrieden, ich bin Zweite bei der Deutsche Meisterschaft und habe die Norm f\u00fcr die EM, alles okay.\u201c Mit den Marathon-Deb\u00fctantinnen Laura Hottenrott in 2:34:43 und Franziska Reng in 2:34:57 haben zus\u00e4tzlich zwei deutsche L\u00e4uferinnen das Team-Limit f\u00fcr die EM von 2:35:00 Stunden unterboten.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse, M\u00e4nner:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Shura Kitata Tola ETH 2:05:50<\/li>\n<li>Kelkile Gezahegn ETH 2:06:56<\/li>\n<li>Getu Feleke ETH 2:07:46<\/li>\n<li>Martin Kosgey KEN 2:09:39<\/li>\n<li>Dewi Griffiths GBR 2:09:49<\/li>\n<li>Arne Gabius GER 2:09:59<\/li>\n<li>Henryk Szost POL 2:10:09<\/li>\n<li>Scott Smith USA 2:12:21<\/li>\n<li>Scott Fauble USA 2:12:35<\/li>\n<li>Mark Korir KEN 2:12:37<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Frauen:<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Vivian Cheruiyot KEN 2:23:35<\/li>\n<li>Yebrgual Melese ETH 2:24:30<\/li>\n<li>Meskerem Assefa ETH 2:24:38<\/li>\n<li>Abebech Afework ETH 2:26:45<\/li>\n<li>Sara Hall USA 2:27:21<\/li>\n<li>Merima Mohammed BRN 2:27:49<\/li>\n<li>Sylvia Medugu KEN 2:29:09<\/li>\n<li>Katharina Heinig GER 2:29:29<\/li>\n<li>Fate Tola GER 2:30:12<\/li>\n<li>Anna Incerti ITA 2:32:11<\/li>\n<\/ol>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><strong>\u201eAufgeregt, gl\u00fccklich und voller Euphorie\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Katharina-Heinig-Frankfurt-2017.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-10349\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Katharina-Heinig-Frankfurt-2017-300x200.jpg\" alt=\"Frankfurt Marathon 2017\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Katharina-Heinig-Frankfurt-2017-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Katharina-Heinig-Frankfurt-2017-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p>K<strong>atharina Heinig\u00a0 (Foto:\u00a0 Mainova Frankfurt Marathon)<\/strong><\/p>\n<p><strong>Deutsche Meisterin Katharina Heinig in Hochstimmung nach ihrem gegl\u00fcckten \u201eHeimspiel\u201c beim Mainova Frankfurt Marathon \/ Nationales und internationales Ausrufezeichen gesetzt mit beeindruckenden Resultaten der Topathleten\u00a0 \/ Mehr Frauen an der Startlinie und eine erstaunlich gute Finisher-Quote<\/strong><\/p>\n<p>Jo Schindler hatte am Tag <strong>nach<\/strong> der 36. Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon frische Zahlen dabei. Der Renndirektor freute sich \u00fcber die aufgrund der schwierigen Bedingungen sehr gute Finisher-Quote. 11.146 L\u00e4ufer erreichten beim Laufklassiker am Main am Sonntag das Ziel in der wieder mal au\u00dferordentlich stimmungsvollen Festhalle \u2013 ein erstaunliches Plus im Vergleich zum Vorjahr, als die L\u00e4ufer von strahlendem Sonnenschein verw\u00f6hnt waren.<\/p>\n<p>Es lie\u00dfen sich weder die Breitensportler noch die Profis in dem windumtosten Rennen von ihrem Kurs abbringen. Nach den gezeigten sportlichen Leistungen hat der \u00e4lteste deutsche Stadtmarathon national und international ein weiteres Ausrufezeichen gesetzt. Legt man die schnellsten zehn Zeiten zugrunde, belegt der Laufklassiker am Main in Deutschland Rang zwei und weltweit Platz 7. Die Zeit von 2:05:50 Stunden des \u00e4thiopischen Champions Shura Kitala Tola (die sechstbeste Siegerzeit weltweit 2017) war ebenso Weltklasse wie die Tatsache, dass in Frankfurt erstmals die ersten acht Frauen in der Festhalle allesamt unter 2:30 Stunden geblieben sind.<\/p>\n<p>\u201eEs war eine sehr sch\u00f6ne Ausgabe des Mainova Frankfurt Marathon. Wir haben wieder bewiesen, dass in Frankfurt Topathleten und Breitensportler gleicherma\u00dfen gute Bedingungen f\u00fcr einen schnellen Marathon geboten werden\u201c, sagte Schindler, der sich auch \u00fcber den um vier Prozent gestiegenen Anteil von Frauen an der Startlinie freute.<\/p>\n<p>Eine Teilnehmerin, n\u00e4mlich die Frankfurterin Katharina Heinig, war nach ihrem beherzten Lauf zum Deutschen Meistertitel in 2:29:29 Stunden auch am Tag danach noch \u201eaufgeregt, gl\u00fccklich und voller Euphorie.\u201c Der ganze Druck und die Anspannung nach ihrer tollen Leistung auf heimischem Pflaster seien schlagartig von ihr abgefallen. Dass die 28-J\u00e4hrige unter diesen Rennbedingungen nicht weit \u00fcber ihrer pers\u00f6nlichen Bestzeit blieb in der unter der Begeisterung der Zuschauer brodelnden Festhalle, \u201erechne ich mir hoch an\u201c, sagte Heinig.<\/p>\n<p>Die neue Deutsche Meisterin wird in der kalten Jahreszeit unter anderem wieder in Kenia und auch in S\u00fcdafrika in der H\u00f6he trainieren. Das n\u00e4chste Ziel sei, \u00fcber Unterdistanz-Rennen \u201emeine Grundschnelligkeit zu verbessern, was mir dann im Marathon zugutekommt\u201c, so Heinig. Im Fokus stehen bei Katharina Heinig und auch bei der DM-Zweitplatzierten Fate Tola (2:30:12), deren Kr\u00e4fte bei ihrem dritten Marathonlauf 2017 am Ende schwanden, die Europameisterschaften in Berlin im Sommer.<\/p>\n<p>Arne Gabius, der mit dem Verband im Streit liegt, kann sich in Berlin eine R\u00fcckkehr auf die Bahn im 10.000-Meter-Rennen vorstellen. Doch nach seinem weiteren fulminanten Frankfurter Lauf wollte der deutsche Lauf-Star erstmal schnellstm\u00f6glich zur\u00fcck ins heimische Stuttgart zu seiner Frau und seinem drei Tage vor dem Mainova Frankfurt Marathon geborenen Sohn.<\/p>\n<p>Obwohl von Schmerzen in der hinteren Oberschenkelmuskulatur geplagt, hielt Gabius w\u00e4hrend des Rennens eisern an seinem Ziel fest, unter 2:10 Stunden ins Ziel zu kommen. \u201eIch bin volles Risiko gegangen \u2013 entweder schaffe ich es oder ich komme humpelnd nach 2:12 Stunden ins Ziel\u201c, lautete seine Devise im letzten Renndrittel. Letztlich schaffte er es mit einer abermals starken Leistung am Main auf die Sekunde genau: 2:09:59.<\/p>\n<p>Damit ist Arne Gabius der einzige deutsche L\u00e4ufer, der jemals drei Marathons unter 2:10 Stunden bew\u00e4ltigt hat. Alle seine beeindruckenden Finishs waren in: Frankfurt. \u201eArne ist ja fast schon ein Frankfurter\u201c, betonte der Sportliche Leiter Christoph Kopp die besondere Beziehung von Gabius zum Mainova Frankfurt Marathon.<\/p>\n<p>Besondere Freude machten den Veranstaltern auch die Leistungen der zweiten deutschen Garde bei den Deutschen Meisterschaften. Hinter Gabius deuteten Jonas Koller (2:16:03) und Frank Schauer (2:16:30) ihr Potential mehr als nur an. Auch bei den Frauen setzten Laura Hottenrott (2:34:43) und Franziska Reng (2:34:57) Ausrufezeichen. F\u00fcr gro\u00dfen Jubel in der Festhalle sorgte auch Klemens Wittig. Der 80 Jahre alte Dortmunder erreichte in der Altersklasse M80 in 3:39:54 Stunden eine neue europ\u00e4ische Bestleitung.<\/p>\n<p>Einen neuen pers\u00f6nlichen Rekord erreichte auch Vivian Cheruiyot. Die Olympiasiegerin \u00fcber 5000 Meter gewann den Laufklassiker am Main in 2:23:35 Stunden und fand anschlie\u00dfend pers\u00f6nliche Gl\u00fcckw\u00fcnsche des kenianischen Staatspr\u00e4sidenten in ihrem Emailfach. \u201eEin Marathonsieg ist etwas ganz Besonderes\u201c, sagte die mehrfache Weltmeisterin \u00fcber 5000 und 10.000 Meter. \u201eAuch wenn der starke Wind meinen kleinen K\u00f6rper fast hat wegfliegen lassen.\u201c<\/p>\n<p>Daheim in Kenia wolle sie auf jeden Fall berichten, dass man in Frankfurt einen schnellen, top organisierten Marathon laufen kann. \u201eIch\u201c, sagte Cheruiyot, \u201ekomme gerne wieder.\u201c<\/p>\n<p><strong>Alex Westhoff<\/strong><br \/>\nPR+Kommunikation Mainova Frankfurt Marathon<br \/>\nTel: +49 (0)1525-4693847 Fax: +49 (0)69 3700468-11<br \/>\n<a href=\"mailto:aw@frankfurt-marathon.com?\">mailto:aw@frankfurt-marathon.com<\/a> <a href=\"http:\/\/www.frankfurt-marathon.com\">www.frankfurt-marathon.com<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz windigen Wetters liefert der Mainova Frankfurt Marathon Spitzenresultate \/ \u00c4thiopischer Dreifachsieg bei den M\u00e4nnern mit 2:05er-Siegerzeit \/ Olympiasiegerin Vivian Cheruiyot gewinnt das Frauenrennen\u00a0 Ein beeindruckendes Comeback von Arne Gabius in unter 2:10 Stunden; die sechstbeste Siegerzeit des Jahres 2017; eine Olympiasiegerin triumphiert in der Festhalle und Lokalmatadorin Katharina Heinig gl\u00e4nzt bei ihrem Heimspiel als &hellip; <a href=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=10346\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Frankfurt-Marathon 2017:  Arne Gabius gl\u00e4nzt bei Comeback, Katharina Heinig strahlende Deutsche Meisterin<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[11,5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10346"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10346"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10346\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10352,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10346\/revisions\/10352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}