{"id":1356,"date":"2016-03-24T18:03:11","date_gmt":"2016-03-24T17:03:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=1356"},"modified":"2016-04-22T20:58:07","modified_gmt":"2016-04-22T18:58:07","slug":"andreas-busse-vom-weltklasse-mittelstreckler-zum-veranstaltungsmanager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=1356","title":{"rendered":"Andreas Busse &#8211; Vom Weltklasse-Mittelstreckler zum Veranstaltungsmanager"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-mit-Fisch1.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1357\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-mit-Fisch1-218x300.jpg\" alt=\"?\" width=\"218\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-mit-Fisch1-218x300.jpg 218w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-mit-Fisch1.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Andreas Busse mit einem \u201eFeuerfisch\u201c (leon fish) 2013 in Kuba am Strand von Cayo Libertad<\/strong><\/p>\n<p>Der<strong> Dresdner Andreas Busse<\/strong> sorgte als <strong>Mittelstreckler<\/strong> in den 80er Jahren f\u00fcr Aufsehen, als er in die Weltspitze vorstie\u00df. <strong>1980 bei den Olympischen <\/strong><strong>Spielen in Moskau<\/strong> ging er zweimal auf Medaillenjagd, aber es blieb am Ende nur ein <strong>vierter <\/strong><strong>Platz<\/strong>. \u201e Entt\u00e4uscht war ich trotzdem nicht, denn immerhin war mit <strong>Sebastian Coe, Steve <\/strong><strong>Ovett, Steve Cram und J\u00fcrgen Straub<\/strong> die Weltspitze komplett vertreten, und ich war gerade mal 20 Jahre alt.\u201c Und seine Leistungen wurden in den n\u00e4chsten Jahren noch besser. Mit <strong>1:34:10 min \u00fcber 1500 m<\/strong> kurz vor Los Angeles 1988 konnte er sich erneute Medaillenchancen ausrechnen. Doch dann die gr\u00f6\u00dfte Entt\u00e4uschung seiner Laufbahn: <strong>Der Boykott der Ostblockstaaten<\/strong>. Dahin waren alle Medaillentr\u00e4ume.\u201c 1988 beendete er seine sportliche Karriere.<br \/>\n<strong>Heute ist Andreas Busse Projektleiter f\u00fcr Veranstaltungen in Karlsruhe.<\/strong><\/p>\n<p>Am Rande der diesj\u00e4hrigen Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig konnte sich der mittlerweile<strong> 56-J\u00e4hrige<\/strong> noch gut an alles erinnern. F\u00fcr seinen <strong>Doppelstart in Moskau<\/strong> \u00fcber 800 m und 1500 m hat Andreas Busse eine einfache Erkl\u00e4rung: \u201e<strong>Ich war schnell genug und hatte auch die <\/strong><strong>entsprechende Ausdauer<\/strong>\u201c. Es war ein hartes Programm, zumal er sich kurz vor Moskau noch eine Zerrung zugezogen hatte. \u201e Au\u00dferdem hatten wir alle andere Rennen erwartet, mit einem Sieger <strong>Coe<\/strong> \u00fcber 800 m und <strong>Ovett<\/strong> \u00fcber 1500 m. Doch dann war das Ergebnis genau umgekehrt.\u201c Und Busse wurde nur <strong>F\u00fcnfter \u00fcber 800 m.<\/strong><br \/>\nAnschlie\u00dfend hatte er nur kurz frei. \u201e Da sah ich mir live das Handballfinale zwischen der DDR und der UdSSR an, welches die DDR mit 23:22 nach Verl\u00e4ngerung gewann. Das war mein einziges Olympiaerlebnis\u201c. Ansonsten war er st\u00e4ndig selbst aktiv, zun\u00e4chst bei<strong> 3 L\u00e4ufen \u00fcber 800 m <\/strong>und dann nochmals bei <strong> 3 <\/strong><strong>L\u00e4ufen \u00fcber 1500 m<\/strong>, wo er im Finale <strong>Vierter<\/strong> wurde.<br \/>\nHeutzutage ist ein solches Programm <strong>schwer vorstellbar<\/strong>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/OS-1980-1500-m-Straub-Coe-Cram-Ovett-Busse-v.r..jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1358\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/OS-1980-1500-m-Straub-Coe-Cram-Ovett-Busse-v.r.-300x254.jpg\" alt=\"OS 1980 1500 m Straub, Coe, Cram, Ovett, Busse (v.r.\" width=\"300\" height=\"254\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/OS-1980-1500-m-Straub-Coe-Cram-Ovett-Busse-v.r.-300x254.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/OS-1980-1500-m-Straub-Coe-Cram-Ovett-Busse-v.r.-1024x868.jpg 1024w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/OS-1980-1500-m-Straub-Coe-Cram-Ovett-Busse-v.r..jpg 1685w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Finale \u00fcber 1500 m bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau. Von rechts: Straub, Coe, Cram, Ovett, Busse (296); Foto: Sportverlag \/ Schlage<\/strong><\/p>\n<p><strong>Schwer vorstellbar<\/strong> auch, was man empfinden w\u00fcrde, wenn einem kurz vor dem Gr\u00f6\u00dften, der Teilnahme an Olympischen Spielen, pl\u00f6tzlich mitgeteilt wird, da\u00df <strong>boykottiert<\/strong> wird. \u201eIch war im bulgarischen Plowdiw im Trainingslager, als der Trainer uns das mitteilte. Da brach bei mir eine Welt zusammen. Dabei waren wir ein Jahr zuvor im Rahmen des L\u00e4nderkampfes USA-DDR schon mal in Los Angeles gewesen, kannten also die Wettkampfanlagen und das olympische Dorf in der \u201eUniversity of Southern California\u201c.<br \/>\nDa war es dann nur ein schwacher Trost, als nach der Olympiade die von ihm in <strong>Potsdam erzielten 1:34:10<\/strong> mit dem Ergebnis von Los Angeles verglichen wurden und f\u00fcr ihn ein dritter Platz errechnet wurde. \u201e<strong>Ich war f\u00fcr die DDR nun <\/strong><strong>Bronzemedaillengewinner<\/strong>, bekam den Vaterl\u00e4ndischen Orden in Bronze und durfte nach Kuba fahren.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogrammkarte-eins.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1359\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogrammkarte-eins-205x300.jpg\" alt=\"Andreas Busse klein Autogrammkarte eins\" width=\"205\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogrammkarte-eins-205x300.jpg 205w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogrammkarte-eins.jpg 384w\" sizes=\"(max-width: 205px) 100vw, 205px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogramm-zwei.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1360\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogramm-zwei-220x300.jpg\" alt=\"Andreas Busse klein Autogramm zwei\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogramm-zwei-220x300.jpg 220w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogramm-zwei-753x1024.jpg 753w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Andreas-Busse-klein-Autogramm-zwei.jpg 807w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/a><br \/>\n<strong>Zwei Autogrammkarten aus fr\u00fcheren Zeiten<\/strong><\/p>\n<p><strong>Andreas Busse<\/strong> blieb zwar weiter aktiv, aber die j\u00fcngeren und schnelleren <strong>Hauke Fuhlbr\u00fcgge<\/strong> und <strong>Jens-Peter Herold<\/strong> r\u00fcckten nach. \u201e Als man mir sagte, da\u00df ich zu alt sei und die Reise zu den Olympischen Spielen 1988 nach Seoul zu teuer sei, <strong>h\u00f6rte ich dann auf<\/strong>, und das ziemlich abrupt\u201c.<\/p>\n<p><strong>Finanzfachmann in Berlin<\/strong><\/p>\n<p>Aber zumindest fiel er nicht beruflich nicht in ein Loch. Er hatte zun\u00e4chst in Dresden ein Kfz-Ingenieurstudium begonnen, war dann zum Sportstudium gewechselt. An der Dresdner Au\u00dfenstelle der DHfK Leipzig studierte er, aber dann kam der Abschied vom Sport und das Angebot, in Berlin in der Zentrale des Deutschen Verbandes f\u00fcr Leichtathletik (DVfL) zu arbeiten. Diese Gelegenheit packte er beim Schopfe und war ab 1989 in der Storkower Stra\u00dfe in Berlin in der Abteilung Finanzen besch\u00e4ftigt. Dort befa\u00dfte er sich vor allem mit den Abrechnungen gr\u00f6\u00dferer Veranstaltungen wie DDR-Meisterschaften und Crossmeisterschaften. Als Delegationsleiter begleitete er auch eine Mannschaft nach Bulgarien.<br \/>\n\u201e Zur Wende und mit der Aufl\u00f6sung des DVfL Ende 1990 haben wir das noch vorhandene Material an die Sportclubs verkauft.\u201c Sie waren also <strong>praktisch diejenigen, die das Licht ausmachten<\/strong>. Aber <strong>nicht<\/strong> im Sinne der Floskel, die auf die wachsende Republikflucht anspielte. Die war ja mit der Einheit nicht mehr n\u00f6tig.<\/p>\n<p><strong>Projektleiter f\u00fcr Veranstaltungen<\/strong><\/p>\n<p>Andreas Busse aber mu\u00dfte sich nun um eine <strong>neue Arbeitsstelle <\/strong>bem\u00fchen. Als beim Sport-und B\u00e4deramt der Stadt Karlsruhe eine Stelle im Bereich Veranstaltungsbetreuung ausgeschrieben wurde, bewarb er sich dort. Er wurde angenommen und ist seit dem 2. Januar 1991 in Karlsruhe als Projektleiter t\u00e4tig. <strong>Aktuell<\/strong> ist Andreas bei der Karlsruher Event GmbH, einer st\u00e4dtischen Tochter, als <strong>Projektleiter f\u00fcr <\/strong><strong>Sportveranstaltungen<\/strong> angestellt.<br \/>\n\u201eSeit nunmehr 20 Jahren betreue ich das Indoor-Meeting der Leichtathletik.\u201c Aber auch f\u00fcr andere Sportarten wie Handball, Basketball, Volleyball, Boxen oder Radsport und Turnen oder Tischtennis hatte er mit den Hut auf.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Die Europahalle<\/strong>\u201c war eine f\u00fcr den Sport sehr taugliche Halle. Aber auch <strong>Konzerte<\/strong> wurden dort durchgef\u00fchrt. Die Zahl der dort Auftretenden ist lang gewesen und reichte von Andr\u00e9 Rieu und Hansi Hinterseer \u00fcber die \u00c4rzte, BAP, Boss Hoss, Deep Purple, Chris de Burgh, PUR, Yes, Hooters oder Status Quo, Die Toten Hosen, Silbermond bis zu Mario Barth, Bylent Ceylan, Helene Fischer uvm.<\/p>\n<p>Ein wenig stolz ist Andreas Busse vor allem darauf, da\u00df er das Indoor-Meeting mit aufgebaut hat. <strong>Gr\u00fcnder <\/strong>und lange Zeit dabei war <strong>Siegfried K\u00f6nig<\/strong> als 1. Meeting Direktor, der vor allem f\u00fcr die <strong>Athletenverpflichtung<\/strong> zust\u00e4ndig war. Der holte dann <strong>Alain Blondel<\/strong> mit ins Boot und zog sich selbst aus beruflichen Gr\u00fcnden zur\u00fcck. Auch mit Blondel kommt Andreas Busse sehr gut aus. \u201eAlain war Trainer und ist Manager, war 2014 in Z\u00fcrich bei den letzten Europa-Meisterschaften Technischer Direktor und nutzt seine guten Verbindungen, auch bis in die IAAF- Zentrale hinein. Alain ist auch einer der Mitinitiatoren der neuen Indoor-World-Tour bei der IAAF, sozusagen \u201eunser Mann vor Ort\u201c.<br \/>\nEr ist in Karlsruhe unser Sportdirektor und als meine rechte Hand die perfekte Erg\u00e4nzung.\u201c<br \/>\nAndreas Busse aber tr\u00e4gt die Hauptverantwortung f\u00fcr die gesamte Durchf\u00fchrung und ist ganzj\u00e4hrig u.a. mit dieser Veranstaltung befa\u00dft. \u201eHier sehe ich mich sowohl als \u201eStrippenzieher\u201c wie auch als Teamleiter.\u201c<\/p>\n<p><strong>2014: Das Aus f\u00fcr die Europahalle<\/strong><\/p>\n<p>Eine echte Bew\u00e4hrungsprobe f\u00fcr das ganze Team begann im Mai 2014, als die Europahalle von der Geb\u00e4udeverwaltung wegen diverser Probleme, vor allem aus brandschutztechnischer Sicht <strong>gesperrt<\/strong> wurde. Das Indoor-Meeting stand damit auf der Kippe. Die Hauptfrage war, ob man in einer der vorhandenen <strong>Messehallen<\/strong> die Leichtathletik anbieten kann. Andreas Busse schildert das in einem R\u00fcckblick so: \u201e In der Europahalle war die Leichtathletikanlage fest eingebaut, konnte also nicht einfach ausgebaut werden. <strong>Mobile Anlagen<\/strong> aber gibt es nur wenige. Ich hatte das Gl\u00fcck, in Karlsruhe den geb\u00fcrtigen Amerikaner <strong>Darrell Tuxford<\/strong> zu haben, der mit der Sportartikelfirma Nordic gute Kontakte hatte. Tuxford kaufte in <strong>G\u00f6teborg <\/strong>die alte EM-Anlage f\u00fcr die Stadt Karlsruhe. Die Rundbahn war fertig konfektioniert, wurde auf Paletten gelagert und transportbereit. Das Infield aber bestand nur aus einzelnen Rollen. Die h\u00e4tten geklebt werden m\u00fcssen, und die Gefahr war gro\u00df, da\u00df das nicht h\u00e4lt bzw. nicht pa\u00dft. So lie\u00dfen wir bei der estnischen Firma \u201eKanstet\u201c den Unterbau als Gu\u00df anfertigen, mit Holzplatten belegen, und die L\u00e4ufer darauf verkleben, um dann alles wieder in einzelne kleine Platten zerschneiden und palettieren zu lassen. Insgesamt 17 Trucks aus Schweden und Estland haben das Material nach Karlsruhe gebracht, und hier wurde das Puzzle wieder zusammengesetzt.<br \/>\nMeine Hauptaufgabe bestand darin, alle technischen Gewerke und die Leichathletik-spezifischen Dinge termingerecht zusammen zu f\u00fchren.\u201c<br \/>\nVoller Spannung erwartete man dann den ersten Testwettkampf, aber die Anlage hielt das, was sie versprach. Und auch die folgenden Bew\u00e4hrungsproben beim Indoor-Meeting, bei den S\u00fcddeutschen Meisterschaften und den Deutschen Meisterschaften 2015 verliefen erfolgreich. \u201e So gut, da\u00df beim DLV gleich der Gedanke aufkam, sich f\u00fcr Hallen-Europameisterschaften zu bewerben.\u201c<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Busse-und-Blondel-klein.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1361\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Busse-und-Blondel-klein-225x300.jpg\" alt=\"Busse und Blondel klein\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Busse-und-Blondel-klein-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Busse-und-Blondel-klein.jpg 518w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und deshalb wurden Andreas Busse (links) und Alain Blondel auch nach<strong> Prag<\/strong> geschickt, um sich die <strong>Hallen-EM 2015<\/strong> anzusehen.<\/p>\n<p><strong>Schon 25. Hochzeitstag<\/strong><\/p>\n<p><strong>Beruflich<\/strong> lief also bei Andreas Busse vieles wie gew\u00fcnscht. Und auch <strong>privat<\/strong> setzte er auf Kontinuit\u00e4t. \u201eWir hatten gerade unseren 25. Hochzeitstag.\u201c Seine Frau <strong>Petra <\/strong> kennt er schon fast ein Leben lang, seit ihrer gemeinsamen Vereinszugeh\u00f6rigkeit beim<strong> SC Einheit <\/strong><strong>Dresden<\/strong>. <strong>Petra Krug<\/strong> war ebenfalls Leichtathletin, spezialisierte sich auf die 400 m H\u00fcrden, lief 1989 ihre Bestzeit von 54,35 s und gewann 1989 auch die letzten DDR-Meisterschaften.<br \/>\nAn der <strong>Leipziger DHfK<\/strong> schlo\u00df sie ihr <strong>Sportstudium<\/strong> ab und hatte bei der SG Dynamo Hohensch\u00f6nhausen in Berlin ihre erste Arbeitsstelle als Trainerin einer Jugendgruppe. Sie war noch einiges l\u00e4nger als Andreas aktiv, trainierte zuletzt bei <strong>Inge Utecht <\/strong>zusammen mit <strong>Ellen Fiedler<\/strong> in Berlin. Im Juni 1991 kam ihr Sohn <strong>Marc<\/strong> zur Welt.<br \/>\nAnschlie\u00dfend versuchte sie es nochmals, sich f\u00fcr die Olympischen Spiele 1992 zu qualifizieren. Doch sie hatte eine Schilddr\u00fcsenunterfunktion, und es dauerte zulange, bis sie richtig medikament\u00f6s eingestellt war. Der Zug nach Barcelona war damit abgefahren, und Petra beendete <strong>1992<\/strong> ihre Karriere.<\/p>\n<p>Heute arbeitet <strong>Petra Busse<\/strong> als <strong>\u00dcbungsleiterin<\/strong> bei der SG Siemens in Karlsruhe und bietet vom Kindergarten bis zum Seniorensport, von der R\u00fcckenschule \u00fcber Nordic Walking bis hin zu Stepp-Aerobic alles im Verein an.<br \/>\nAndreas Busse ist ebenfalls noch sehr aktiv, <strong>f\u00e4hrt t\u00e4glich<\/strong> 15 km mit dem <strong>Rad <\/strong>zur Arbeit, spielt bei der SG Siemens zweimal pro Woche <strong>Tischtennis<\/strong>. Einige Zeit hat er auch Nordic Walking praktiziert. \u201e Nur das Laufen habe ich heruntergeschraubt. Wenn ich heute mal laufe, dann maximal 45 Minuten und ganz moderat\u201c.<\/p>\n<p><strong>Ruhe und Entspannung beim Angeln<\/strong><\/p>\n<p>Ruhig und moderat geht es auch bei seinem wichtigsten Hobby zu, dem Angeln. \u201eSchon als Kleinkind bin ich mit einer kleinen <strong>Handangel<\/strong> losgezogen und war stolz, wenn ich einen Fisch gefangen hatte. Auch ins Trainingslager in <strong>Kienbaum <\/strong>bin ich oft mit Koffer und Angel angereist. Ich hatte immer einen Angelausweis, sp\u00e4ter den Fischereischein. In Karlsruhe haben wir eigene Seen, auch am Rhein angele ich gern.<br \/>\n<strong>Und was ist f\u00fcr ihn das Besondere am Angeln?<\/strong><br \/>\n\u201e<strong>Die Ruhe, die Entspannung und das Naturerlebnis<\/strong>. Ich finde es einfach sch\u00f6n, wenn ich beispielsweise einen Eisvogel beobachten kann. Und das kann ich hier in Karlsruhe, wo ich mich insgesamt sehr wohl und inzwischen auch heimisch f\u00fchle.\u201c<\/p>\n<p><strong>Peter Grau<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Andreas Busse mit einem \u201eFeuerfisch\u201c (leon fish) 2013 in Kuba am Strand von Cayo Libertad Der Dresdner Andreas Busse sorgte als Mittelstreckler in den 80er Jahren f\u00fcr Aufsehen, als er in die Weltspitze vorstie\u00df. 1980 bei den Olympischen Spielen in Moskau ging er zweimal auf Medaillenjagd, aber es blieb am Ende nur ein vierter Platz. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=1356\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Andreas Busse &#8211; Vom Weltklasse-Mittelstreckler zum Veranstaltungsmanager<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[7],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1356"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1356"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1356\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1636,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1356\/revisions\/1636"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1356"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1356"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1356"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}