{"id":147,"date":"2015-12-02T18:27:13","date_gmt":"2015-12-02T17:27:13","guid":{"rendered":"http:\/\/petergrau.laufserver.de\/?p=147"},"modified":"2016-03-03T09:01:20","modified_gmt":"2016-03-03T08:01:20","slug":"zu-besuch-bei-karsten-just-vom-400-m-laeufer-zum-orthopaeden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=147","title":{"rendered":"Zu Besuch bei Karsten Just: Vom 400-m-L\u00e4ufer zum Orthop\u00e4den"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_198\" aria-describedby=\"caption-attachment-198\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/petergrau.laufserver.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/012.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-198\" src=\"http:\/\/petergrau.laufserver.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/012-300x225.jpg\" alt=\"Karsten Just in seinem &quot;Knochenjob&quot;\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/012-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/012-1024x768.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-198\" class=\"wp-caption-text\"><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just1.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just1-300x225.jpg\" alt=\"just1\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignnone size-medium wp-image-478\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just1.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Karsten Just in seinem &#8222;Knochenjob&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Karsten Just war \u00fcber Jahre hinweg ein wichtiger Teil schneller deutscher Staffeln \u00fcber 4&#215;400 Meter. Ich sah ihn in dieser \u201eRolle\u201c beispielsweise 1993 bei der spektakul\u00e4ren Weltmeisterschaft in Stuttgart. Anla\u00df genug, ihn bei einem Besuch darauf anzusprechen, und ihn aus seinem sportlichen und beruflichen Leben erz\u00e4hlen zu lassen.<\/strong><\/p>\n<p>\u201e Es war f\u00fcr mich der emotionalste Punkt meiner sportlichen Karriere, dieser Lauf 1993 bei der WM im Stuttgarter Gottlieb-Daimler-Stadion in der 4&#215;400-m-Staffel, der uns Bronze brachte und eine sensationelle Siegerehrung inmitten der Abschlu\u00dfzeremonie\u201c, erinnert sich der Berliner Karsten Just 21 Jahren danach. \u201e Gemeinsam mit meinen Staffelkameraden Rico Lieder, Olaf Hense und Thomas Sch\u00f6nlebe habe ich die Ehrenrunde von damals tief in meinem Innern gespeichert.\u201c Die Laufbahn ist nicht mehr da, weil der Fu\u00dfball wie in manch anderen fr\u00fcheren Leichtathletik-Stadien auch<br \/>\nin Stuttgart das alleinige Zepter \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just3.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-480\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just3-192x300.jpg\" alt=\"just3\" width=\"192\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just3-192x300.jpg 192w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just3.jpg 479w\" sizes=\"(max-width: 192px) 100vw, 192px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Karsten Just (3. von links) mit Hense, Rico Lieder und Thomas Sch\u00f6nlebe auf der Ehrenrunde bei der WM 1993 in Stuttgart<\/p>\n<p><strong>Hallen-Weltrekord 1991<\/strong><\/p>\n<p>Doch die Medaille ist noch pr\u00e4sent, ziert seinen Schreibtisch zuhause in Berlin-Pankow, genauso wie die Staffel-Bronzemedaille vom Weltcup in Barcelona 1989, die Bronzemedaille von der EM 1990 in Split oder die Goldmedaille f\u00fcr die Hallenweltmeisterstaffel 1991 in Sevilla, die man mit Weltrekord errang und der 15 Jahre lang hielt.<br \/>\n1997 hatte sich der 400-m- L\u00e4ufer von der aktiven Leichtathletik verabschiedet und fortan der Berufsausbildung gewidmet.<\/p>\n<p><strong>100 Patienten am Tag <\/strong><\/p>\n<p>Wir sind in der Orthop\u00e4diepraxis im Gesundheitszentrum \u201eAm Borsigturm\u201c in Berlin-Tegel verabredet. Dr. Karsten Just ist dort seit 9 Jahren als Orthop\u00e4diearzt t\u00e4tig, f\u00fchrt mit seiner Kollegin Dr. Halder die Praxis.<br \/>\nMan sieht es dem geb\u00fcrtigen Berliner an, da\u00df er mal Leistungssport betrieben hat. Rank und schlank kommt er daher, mit 1,96 Metern K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe ist er nach wie vor eine imposante Erscheinung. Mit ein wenig Stolz zeigt er dem Besucher die Praxisr\u00e4ume. Viele kleine Einzelr\u00e4ume f\u00fcr die normalen Behandlungen sind zu sehen, R\u00e4ume f\u00fcr Akupunktur, andere mit einem Wasserbett ausgestattet, einem Vibrationsger\u00e4t GALILEO 2000 zur Behandlung chronischer R\u00fcckenschmerzen, moderne Ger\u00e4te all\u00fcberall. Und man kann sich ausmalen, welch Leben hier herrscht, wenn die Patientenschar \u201e einf\u00e4llt\u201c. \u201e Ich habe am Tag bis zu 100 Patienten. Der Tag geht von fr\u00fch 8 Uhr bis abends 19.00 Uhr, manchmal mit Mittagspause, manchmal arbeite ich auch durchgehend. Das sind also 10-11 Stunden pro Tag. Hinzu kommen die vielen administrativen Aufgaben wie Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, Krankenkassenanfragen, Abrechnungen, die au\u00dferhalb der Sprechstunden zu erledigen sind.\u201c<br \/>\nEs sieht nach purem Stre\u00df aus, und es ist auch Stre\u00df, aber Karsten Just l\u00e4\u00dft keinen Zweifel daran, da\u00df er dem gewachsen ist. \u201e Durch den Leistungsport war ich sehr gut darauf vorbereitet. Man lernt durch den Sport, sich Zwischenziele und ein Hauptziel zu setzen, daran zu arbeiten und am Ende das Ziel zu erf\u00fcllen. Ich habe es im Sport gelernt, Willen und Kampfgeist zu zeigen, um etwas zu erreichen.\u201c<br \/>\nUnd im Sport war Kampfgeist vor allem auch deshalb n\u00f6tig, weil sich Karsten Just mit den 400 Metern die Strecke aussuchte, die nach seiner Meinung das Allerschwerste im Sport ist. \u201e Es ist das Intensivste, was man seinem K\u00f6rper antun kann. Vom anaeroben Stoffwechsel her, von der Laktatbildung. Solch hohe Werte schafft man in keiner anderen Disziplin, in keiner anderen Sportart.\u201c<\/p>\n<p><strong>Wollte in die Staffel<\/strong><\/p>\n<p>Der am 17.9. 1968 in Berlin geborene Karsten Just war in der DDR den \u201enormalen\u201c sportlichen Weg gegangen. Als Sch\u00fcler hatte er mit der Leichtathletik bei der BSG Medizin Buch angefangen, kam dann ins Trainingszentrum und wurde f\u00fcr die Kinder-und Jugendsportschule gesichtet, die damals KJS Ernst Grube hie\u00df und heute den Namen von Coubertin tr\u00e4gt. Er wohnte von da an im Internat, in der N\u00e4he der fr\u00fcheren Werner-Seelenbinder-Halle, dem heutigen Velodrom. Trainiert wurde er, der nunmehr dem TSC Berlin angeh\u00f6rte, von Alfred Papendieck. Jeden Tag 4-6 Stunden Schule, dazu noch 2 Trainingseinheiten pro Tag, das war ein hartes Pensum, aber Karsten Just unterwarf sich dem ohne Murren.<br \/>\nSchon damals war er von stattlicher Gr\u00f6\u00dfe, hatte zudem von der Mutter, die 800-m-L\u00e4uferin war, und vom Vater, der Mehrk\u00e4mpfer war, die n\u00f6tigen Gene mitbekommen. \u201e Es war f\u00fcr mich klar, da\u00df ich L\u00e4ufer werden, und sp\u00e4ter, da\u00df ich die 400 m laufen w\u00fcrde. Weil ich nicht die F\u00e4higkeit hatte, unter normalen Bedingungen, sprich ohne Doping, eine Zeit unter 45 gar 44 Sekunden zu laufen, blieb mir nur die Nische der 4&#215;400-Meter -Staffel. Und diese Staffel steuerte ich mit aller Konsequenz an.\u201c Als wesentliches Motiv wirkte dabei f\u00fcr ihn zu DDR-Zeiten die Aussicht, ins westliche Ausland reisen zu k\u00f6nnen. \u201e Kurz vor der Wende hatte ich 1989 beim Weltcup und 1990 bei der EM in Split die ersten internationalen Eins\u00e4tze in der Staffel.\u201c Mit der Wende kamen auch f\u00fcr die Vereine viele Ver\u00e4nderungen. Neue M\u00f6glichkeiten boten sich. Karsten Just ging wie manch anderer Ostberliner Athlet bzw. Athletin zum LAC Halensee. Dort wurde er von nun an von Frank Hensel trainiert, dem heutigen Generalsekret\u00e4r des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).<br \/>\nUnd es folgte 1991 der n\u00e4chste internationale Einsatz, als er erstmals in einer gesamtdeutschen Nationalmannschaft bei der WM antrat. Inzwischen war er zwar das Motiv der \u201eWestreisen\u201c weggefallen, aber \u201e wenn man einmal internationale Luft geschnuppert hat, will man da immer wieder hin. Man mu\u00df sich eben neue Motivationen suchen.\u201c Denn es war nicht einfach, gerade auf dieser schwierigen Strecke, den 400 Metern, nach denen er sich immer wie \u2018vom Bus \u00fcberfahren\u2018 f\u00fchlte. Aber trotzdem blieb er weiter auf dieser, seiner Strecke. \u201e Nun waren es eher der Drang nach \u201aRuhm und Ehre\u2018, der Wille, meine eigenen Ziele zu erreichen, eine Medaille zu erringen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Neun Jahre Studium<\/strong><\/p>\n<p>Aber nicht nur sportliche Ziele hatte Karsten Just. 1990 begann er an der Humboldt-Universit\u00e4t in Berlin ein Medizinstudium. \u201eIch wollte Sportarzt werden, wollte auch nach meiner Karriere im Sport involviert sein. Trainer zu werden war dagegen nicht so mein Traum\u201c. Da wu\u00dfte er aber noch nicht, was den Sportarzt ausmacht, welche Ausbildung daf\u00fcr ben\u00f6tigt wird. \u201eSp\u00e4ter hat sich das relativiert, weil ich merkte, da\u00df Sportarzt an sich kein echter Beruf ist, sondern eher ein Hobby. Es gibt nur einige wenige Sport\u00e4rzte, die sich mit dem Sport wirklich ihren Lebensunterhalt verdienen k\u00f6nnen. Nur ein Beispiel: Die Pl\u00e4tze bei den Fu\u00dfball-Bundesligisten sind limitiert.\u201c So schwenkte Karsten Just bald um auf eine \u201enormale\u201c Arzt-Ausbildung.<br \/>\nInsgesamt 9 Jahre studierte er, legte zwischendurch jeweils vor internationalen H\u00f6hepunkten Urlaubssemester ein. \u201e Dann hatte ich meine Approbation in der Tasche, die staatliche Zulassung, als Arzt t\u00e4tig sein zu d\u00fcrfen.\u201c Es folgten 6 Jahre Facharztausbildung, d.h. nach der Theorie des Studiums erlernte er nun den Arzt in der Praxis, als Assistenzarzt in Kliniken und Orthop\u00e4diepraxen. Am Ende durfte er sich Facharzt f\u00fcr Physikalische und Rehabilitative Medizin am Bewegungsapparat nennen und sp\u00e4ter mit der Zusatzbezeichnung Sportmedizin und Naturheilverfahren. Kurzgefa\u00dft: Karsten Just ist Orthop\u00e4de\/Sportmediziner.<br \/>\nUm sich fit zu halten, fing er nach seiner Leichtathletik-Karriere mit Tennis an. Dreimal in der Woche spielte er, oft auch in Mannschaften. \u201e Ich hatte ja immer noch Ehrgeiz, und den mu\u00dfte ich irgendwie kanalisieren.\u201c 12 Jahre lang praktizierte er das, aber dann konnte er es neben seiner Praxis zeitlich einfach nicht mehr schaffen und stieg auf Fitness und Laufen um. Fitness hei\u00dft dabei Klimmz\u00fcge, Liegest\u00fctze, Stabilisations\u00fcbungen, Gymnastik, Krafttraining, und das alles zuhause. \u201e Ich mu\u00df ja meinen Patienten noch etwas vormachen k\u00f6nnen\u201c. Zwar konnte er sein Idealgewicht von 86 kg aus Leichtathletik-Zeiten nicht mehr ganz halten, aber mit 95 kg kann er sich noch immer sehen lassen. \u201e Fr\u00fcher durfte kein Gramm \u00fcberfl\u00fcssiges Fett an mir sein, aber da trainierte ich auch 8 Stunden pro Tag. Heute komme ich auf zweimal pro Woche und das ist einfach zu wenig. Aber bei mehr w\u00fcrden Familie und Beruf leiden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Viele Fortbildungen<\/strong><\/p>\n<p>Und die Zeit ist knapp, denn nicht nur die Praxis fordert alles, sondern auch Fortbildungsma\u00dfnahmen kosten viele Wochenenden. Bei Sport\u00e4rztetagungen und Sportmediziner-Kongressen sammelt er die neuesten Erkenntnisse. \u201e Man hat erstens eine Fortbildungspflicht als Arzt, aber ich habe auch einen Fortbildungswillen, m\u00f6chte immer auf dem Laufenden sein.\u201c<\/p>\n<p><strong>Stippvisite in M\u00fcnchen<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-479\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just2-216x300.jpg\" alt=\"just2\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just2-216x300.jpg 216w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/just2.jpg 273w\" sizes=\"(max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und manchmal kommt die Fortbildung auch per Zufall. \u201e Zur Leichtathletik-WM 2009 in Berlin war ich als Gast geladen, sa\u00df neben dem M\u00fcnchner Arzt Dr. M\u00fcller-Wohlfahrt. Im Gespr\u00e4ch bekam er mit, da\u00df wir Kollegen sind. Als dann zuf\u00e4llig Manager Jos Hermens vorbeihuschte und sagte \u201e Hallo Justy\u201c, da fragte M\u00fcller- Wohlfahrt: Woher kennt Ihr Euch denn? und Hermens antwortete: ,Na, der war doch 400-m-L\u00e4ufer in der Staffel in Stuttgart.\u2018 M\u00fcller-Wohlfahrt lud mich ein, ihm in seiner Praxis in M\u00fcnchen mal \u00fcber die Schulter zu schauen\u201c.<br \/>\nKarsten Just fuhr nach M\u00fcnchen, und sah, wo sportmedizinisch \u201eNorden\u201c ist. Es war beeindruckend, was sich ihm dort auf 1600 Quadratmetern darbot. \u201e Er sch\u00f6pft aus dem Vollen, hat alle Untersuchungsmethoden vor Ort, ist technisch sehr gut ausger\u00fcstet und hat auch immer schnell die Diagnosen parat, vor allem, weil er sehr viel Tastsinn in seinen Fingern hat und die Muskelverletzungen erf\u00fchlt\u201c, kann Just die Bewunderung nicht verhehlen.<br \/>\nVergleichen will er sich damit nicht, sondern stellt fest: \u201e Mein Ziel ist es, alle Patienten, die Beschwerden haben und zu mir kommen, auch zufriedenstellen. Wenn ich das erreicht habe, kann ich beruhigt nach Hause fahren.\u201c<br \/>\nNur 7 km sind es von seiner Praxis bis nach Berlin-Pankow, aber auf das Fahrrad verzichtet er. \u201e Das ist mir zu gef\u00e4hrlich. Ich fahre auch nicht Ski, treibe keinen Extremsport, mache nichts, was risikovoll w\u00e4re. Ich mu\u00df mit allen zehn Fingern und mit dem Geist immer da sein. Ich war noch nie krank, seitdem ich hier in der Praxis bin. Gesund ern\u00e4hren, den Schlaf nutzen, ein wenig Sport treiben sind daf\u00fcr die einfachen Rezepte.\u201c<br \/>\nSehr wichtig f\u00fcr ihn ist zudem, da\u00df er ein gl\u00fcckliches Familienleben mit seiner Lebensgef\u00e4hrtin Kathleen und seinen zwei Jungen Tom (12 Jahre) und Leon (8 Jahre) f\u00fchrt. Beide Burschen sind begeisterte Sportler, spielen im Verein Tennis. \u201eLaufen ist komischerweise nicht ihr Ding. Talentiert sind sie beide, aber ob sie dann mal in meine Fu\u00dfstapfen treten, wird sich zeigen.\u201c<br \/>\nKarsten Just hat den Weg vom Sport in den Beruf gemeistert. \u201e Dieser Beruf ist auch eine Berufung f\u00fcr mich, und deshalb habe ich ihn auch ausgesucht\u201c, res\u00fcmiert er. \u201e Wenn dann irgendwann auch mal der Sport dabei ist, wenn ich Nachwuchsathleten aus der Leichtathletik, aber auch Tennis-oder Fu\u00dfballspieler behandele, dann ist es um so sch\u00f6ner.\u201c<br \/>\nPeter Grau<br \/>\n(auch in der Zeitschrift \u201eLeichtathletik\u201c, K\u00f6ln, Nr. 6 vom 4.2.2015 erschienen;<br \/>\nhttp:\/\/www.markenverlag.de\/index\/46\/63\/LEICHTATHLETIK\/Abonnement<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karsten Just war \u00fcber Jahre hinweg ein wichtiger Teil schneller deutscher Staffeln \u00fcber 4&#215;400 Meter. Ich sah ihn in dieser \u201eRolle\u201c beispielsweise 1993 bei der spektakul\u00e4ren Weltmeisterschaft in Stuttgart. 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