{"id":14885,"date":"2019-09-30T22:37:19","date_gmt":"2019-09-30T20:37:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=14885"},"modified":"2019-09-30T22:56:49","modified_gmt":"2019-09-30T20:56:49","slug":"kenenisa-bekele-aethiopien-gewinnt-den-berlin-marathon-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=14885","title":{"rendered":"Kenenisa Bekele (\u00c4thiopien) gewinnt den Berlin-Marathon 2019"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bekele-Berlin-Marathon-2019-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14888\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bekele-Berlin-Marathon-2019-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bekele-Berlin-Marathon-2019-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Bekele-Berlin-Marathon-2019-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Kenenisa Bekele (photo credit: SCC Events\/ Norbert Wilhelmi)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<table class=\"wp-block-table\"><tbody><tr><td>Geplant hatte ich, live beim Berlin-Marathon am Stra\u00dfenrand zu stehen, Fotos zu &#8222;schie\u00dfen&#8220; und die Stimmung des Marathons aufzusaugen. Doch lie\u00dfen mich die  Wettervorhersagen mit Dauerregen von der Reise nach Berlin Abstand nehmen. Der &#8222;Ersatz&#8220; war dann die exzellente Fernseh\u00fcber- tragung in der ARD und die sachkundige Kommentierung durch Tim <br>Tonder. <br>F\u00fcr die Nachbetrachtung eignet sich die folgende Pressemitteilung des veranstaltenden SCC Berlin bestens: <\/td><\/tr><tr><td>Kenenisa Bekele verpasst Weltrekord um zwei Sekunden  <br>Kenenisa  Bekele ist beim BMW BERLIN-MARATHON ein sensationellen Comeback  gelaufen und hat mit 2:01:41 Stunden den Weltrekord um lediglich zwei  Sekunden verpasst. Der 37-j\u00e4hrige \u00c4thiopier stellte neben einer  Jahresweltbestzeit auch einen Landesrekord auf und wurde hinter dem  Kenianer Eliud Kipchoge, der in Berlin vor einem Jahr 2:01:39 Stunden  lief, zum zweitschnellsten L\u00e4ufer der Marathon-Geschichte. Dabei hatte  Kenenisa Bekele zum zweiten Mal auch Pech bei seinem zweiten Berliner  Triumph: 2016 hatte er in 2:03:03 Stunden gewonnen und den damaligen  Weltrekord um sechs Sekunden verpasst, dieses Mal fehlten \u00e4rgerliche  zwei Sekunden. <br><br>Er ist aber nicht der erste L\u00e4ufer, der derart  knapp an einem Weltrekord vorbei schrammte: 1985 verpasste der Waliser  Steve Jones in Chicago die Bestzeit sogar um nur eine Sekunde.&nbsp;Hinter  Kenenisa Bekele wurde sein Landsmann Birhanu Legese als Zweiter mit  2:02:48 Stunden zum drittschnellsten L\u00e4ufer aller Zeiten. Rang drei  belegte Sisay Lemma, der mit 2:03:36 Stunden ebenfalls eine  Weltklassezeit erzielte. Bester deutscher L\u00e4ufer war Jens Nerkamp  (Laufteam Kassel) mit einer pers\u00f6nlichen Bestzeit von 2:14:54 Stunden  auf Platz 37. Philipp Pflieger (LG Telis Finanz Regensburg) gab nach  Kilometer 30 auf.&nbsp;<br><br>Bei guten Wetterbedingungen gewann Ashete  Bekere (\u00c4thiopien) das Rennen der Frauen in 2:20:14 Stunden &#8211; das ist  die f\u00fcnftschnellste Zeit des Jahres. W\u00e4hrend Titelverteidigerin Gladys  Cherono (Kenia) nach rund 30 km aufgab, wurde Mare Dibaba (\u00c4thiopien) in  2:20:21 Zweite. Rang drei belegte die Kenianerin Sally Chepyego, die  nach 2:21:06 Stunden im Ziel war. Die aus \u00c4thiopien stammende Melat  Kejeta (Laufteam Kassel), die seit M\u00e4rz die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft  besitzt, lief ein gl\u00e4nzendes Marathondeb\u00fct: Die 27-J\u00e4hrige war als  Sechste nach 2:23:57 Stunden im Ziel und wurde damit zur  zweitschnellsten deutschen Marathonl\u00e4ufern aller Zeiten.<br><br>&nbsp;Der BMW  BERLIN-MARATHON war erstmalig die finale Station der Abbott World  Marathon Majors (AWMM)-Serie. Diese gewannen die Kenianer Eliud  Kipchoge, der in Berlin 2018 sowie in London im Fr\u00fchjahr gewonnen hatte,  und Brigid Kosgei. Sie hatte bei den Rennen in Chicago und London  triumphiert.<br><br><strong>Das Rennen der M\u00e4nner<br><\/strong>Ein  weiteres Mal produzierte der BMW BERLIN-MARATHON ein spektakul\u00e4res  M\u00e4nnerrennen h\u00f6chster G\u00fcte. Niemand h\u00e4tte vorher gedacht, dass der  Fabel-Weltrekord von Eliud Kipchoge in Gefahr geraten k\u00f6nnte. Doch genau  das passierte beim schnellsten Marathon der Welt. Nach einer  Halbmarathon-Zwischenzeit von 61:05 Minuten entwickelte sich in der  zweiten H\u00e4lfte des Rennens ein spannender Kampf dreier \u00e4thiopischer  L\u00e4ufer: Kenenisa Bekele, Birhanu Legese und Sisay Lemma.&nbsp;&nbsp;Kurz nach der  30-km-Marke fiel zun\u00e4chst Bekele zur\u00fcck und wenige Kilometer sp\u00e4ter  konnte sich Legese auch von Lemma l\u00f6sen. Doch Bekele kam zur\u00fcck, obwohl  er schon rund 100 Meter R\u00fcckstand hatte: Erst \u00fcberholte er Lemma, dann  zog er zwischen Kilometer 37 und 38 auch am bis dahin f\u00fchrenden Legese  vorbei.<br><br> So schnell lief Kenenisa Bekele in dieser Phase, dass  der Weltrekord in Reichweite kam. Am Ende verpasste er jedoch zum  zweiten Mal in seiner Karriere die globale Bestmarke um Sekunden.&nbsp;&nbsp;\u201eIch  wusste, dass ich in Topform war, obwohl meine Vorbereitungszeit k\u00fcrzer  als erhofft war. Ich wei\u00df, dass ich noch schneller laufen kann\u201c, sagte  Kenenisa Bekele, der dreifache Langstrecken-Olympiasieger und  Weltrekordler \u00fcber 5.000 und 10.000 m, und f\u00fcgte hinzu: \u201eIch habe  gezeigt, dass meine Karriere noch nicht vorbei ist.\u201c Der zweitplatzierte  Birhanu Legese war nicht entt\u00e4uscht \u00fcber den verpassten Sieg: \u201eIch  freue mich sehr \u00fcber meine Leistung und freue mich auch f\u00fcr Kenenisa &#8211;  er ist ein gro\u00dfer L\u00e4ufer.\u201c Als bester Europ\u00e4er platzierte sich der  \u00d6sterreicher Peter Herzog auf Rang zw\u00f6lf mit einer Steigerung auf  2:10:57 Stunden. Damit unterbot er auch die internationale Olympia-Norm  von 2:11:30 Stunden.<br><br><strong>Das Rennen der Frauen<br><\/strong>Es  war nicht der Tag der Topfavoritin: Gladys Cherono, die im vergangenen  Jahr den Streckenrekord auf 2:18:11 Stunden verbessert hatte, verlor  schon vor der 20-km-Marke den Anschluss an die Spitzengruppe und stieg  dann nach rund 30 km aus.&nbsp;&nbsp;W\u00e4hrend das Rennen nicht ganz so schnell war  wie erwartet, rannten an der Spitze lange Zeit die \u00c4thiopierinnen Mare  Dibaba, Ashete Bekere und Helen Tola sowie die Kenianerin Sally Chepyego  zusammen. Auf den letzten f\u00fcnf Kilometern entwickelte sich dann daraus  ein Duell zwischen Ashete Bekere und der Olympia-Dritten Mare Dibaba. Am  Ende hatte die 31-j\u00e4hrige Bekere die besseren Reserven und gewann mit  einer pers\u00f6nlichen Bestzeit von 2:20:14. \u201eIch glaube, dass ich auf  dieser Strecke auch unter 2:20 Stunden laufen kann\u201c, sagte Bekere, die  in Berlin nach Siegen in Valencia 2018 und Rotterdam im April den  dritten Marathon in Folge gewann.&nbsp;<br><br>F\u00fcr das mit Abstand beste  deutsche Resultat sorgte Melat Kejeta: Sie war anfangs mutig in der  Spitzengruppe mitgelaufen und konnte lange Zeit ein Tempo halten, das  auf 2:22 Stunden hinauslief. Erst auf den letzten sieben Kilometern  wurde sie deutlich langsamer. Dennoch erzielte sie das schnellste Deb\u00fct  einer deutschen Marathonl\u00e4uferin aller Zeiten. In der Liste der  schnellsten deutschen L\u00e4uferinnen aller Zeiten schob sie sich auf Anhieb  auf Platz zwei hinter Irina Mikitenko (2:19:19). Uta Pippig war 1994 in  Boston 2:21:45 gelaufen, jedoch ist diese Zeit nicht  Bestenlisten-tauglich, da die Strecke in Boston nicht die entsprechenden  Kriterien erf\u00fcllt. Der Olympia-Start 2020 in Tokio d\u00fcrfte Melat Kejeta  sicher sein. Anna Hahner, die f\u00fcr das SCC EVENTS PRO TEAM startet kam  nach 2:36:34 Stunden auf Platz 23 ins Ziel am Brandenburger Tor.<br><br>Eine Rekordzahl von 46.983 L\u00e4ufern aus 150 Nationen hatten f\u00fcr die 46. Auflage des BMW BERLIN-MARATHON gemeldet.&nbsp;<br><strong><br>Ergebnisse M\u00e4nner:<br><br><\/strong>1.&nbsp;Kenensia Bekele ETH 2:01:41 Stunden<br>2.&nbsp;Birhanu Legese ETH 2:02:48&nbsp;Stunden<br>3.&nbsp;Sisay Lemma ETH 2:03:36&nbsp;Stunden<br>4.&nbsp;Jonathan Korir KEN 2:06:45&nbsp;Stunden<br>5.&nbsp;Felix Kandie KEN 2:08:07&nbsp;Stunden<br>6.&nbsp;Yohanes Gebregergisch ERI 2:08:26&nbsp;Stunden<br>7.&nbsp;Guojian Dong CHN 2:08:28&nbsp;Stunden<br>8.&nbsp;Bethwel Yegon KEN 2:08:35&nbsp;Stunden<br>9.&nbsp;Kenta Murayama JPN 2:08:56&nbsp;Stunden<br>10.&nbsp;Abel Kipchumba KEN 2:09:39&nbsp;Stunden<br><br><br><strong>Ergebnisse Frauen:<br><br><\/strong>1. Ashete Bekere&nbsp; ETH 2:20:14&nbsp;Stunden<br>2. Mare Dibaba&nbsp; ETH 2:20:21&nbsp;Stunden<br>3. Sally Chepyego KEN 2:21:06&nbsp;Stunden<br>4. Helen Tola ETH 2:21:36&nbsp;Stunden<br>5. Sara Hall USA 2:22:16&nbsp;Stunden<br>6. Melat Kejeta&nbsp; GER 2:23:57&nbsp;Stunden<br>7. Sally Kipyego USA 2:25:10&nbsp;Stunden<br>8. Haftamnesh Tesfay ETH 2:26:50&nbsp;Stunden<br>9. Martina Str\u00e4hl&nbsp; SUI 2:31:24&nbsp;Stunden<br>10. Nina Lauwaert BEL 2:31:25&nbsp;Stunden<br><br><strong>Download: Die News Clips nach dem Rennen<br><\/strong>Professionell  geschnittene News Clips vom BMW BERLIN-MARATHON stehen allen Medien zum  Download zu Verf\u00fcgung. Die Verwendung der Bewegtbilder ist rechte- und  lizenzfrei. Der News Clip steht in zwei Versionen zur Verf\u00fcgung:1.&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/mailings.scc-events.com\/c\/36218815\/d41d8cd90-pynv0p\" target=\"_blank\">News-Flash-Video<\/a> <br><strong>&nbsp;<br>Foto-Download<br><\/strong>Foto in hochaufl\u00f6sender Qualit\u00e4t kann unter Angabe der Fotoquelle honorarfrei f\u00fcr redaktionelle Zwecke genutzt werden.<br><br>1.<strong><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/mailings.scc-events.com\/c\/36218070\/d41d8cd90-pynv0p\" target=\"_blank\">&nbsp;Kenenisa Bekele, der Gewinner des 46. BMW BERLIN-MARATHON<\/a><br><\/strong>photo credit: SCC EVENTS\/Norbert Wilhelmi2.<strong>&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/mailings.scc-events.com\/c\/36218071\/d41d8cd90-pynv0p\" target=\"_blank\">Ashete Bekere, die Siegerin des 46. BMW BERLIN-MARATHON<\/a><br><\/strong>photo credit: SCC EVENTS\/Norbert Wilhelmi<br><br>3.<strong> <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/mailings.scc-events.com\/c\/36218816\/d41d8cd90-pynv0p\" target=\"_blank\">Ali Crandall ist der einmillionste Finisher beim 46. BERLIN-MARATHON<\/a><\/strong><br>photo credit: SCC EVENTS<\/td><\/tr><\/tbody><\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geplant hatte ich, live beim Berlin-Marathon am Stra\u00dfenrand zu stehen, Fotos zu &#8222;schie\u00dfen&#8220; und die Stimmung des Marathons aufzusaugen. Doch lie\u00dfen mich die Wettervorhersagen mit Dauerregen von der Reise nach Berlin Abstand nehmen. 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