{"id":15282,"date":"2025-12-15T18:33:46","date_gmt":"2025-12-15T17:33:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=15282"},"modified":"2025-12-15T18:35:20","modified_gmt":"2025-12-15T17:35:20","slug":"zweitolle-tage-mit-paulie-in-neuruppin-und-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=15282","title":{"rendered":"Zwei tolle Tage mit Paulie in Neuruppin und Berlin"},"content":{"rendered":"\n<p>Enkeltochter Paulie ist am Donnerstag (9.10.2025) p\u00fcnktlich 16 Uhr mit dem Zug aus K\u00f6ln in Spandau angekommen.&nbsp; Flugs geht&nbsp; es&nbsp; zum Parkplatz. Seit Paulies erstem&nbsp; Lebensjahr fahren wir diese Strecke, immer vorbei am Haus mit dem Pferdekopf in der Mauer, gerade\u00fcber vom Havelpark.&nbsp; Auf der Autobahn herrscht geringer Verkehr, in Neuruppin decken wir uns bei REWE f\u00fcr drei Tage ein.&nbsp; Am Freitag (10.10.) folgt der obligatorische Besuch im Tierpark Kunsterspring. Hauptziel f\u00fcr Paulie sind die Bergziegen, die wie immer hungrig sind. Das F\u00fcttern klappt, auch wenn die Futterautomaten in die Jahre gekommen sind&nbsp; und nur widerwillig das Futter hergeben.&nbsp;&nbsp; Da ist es dann 17 Uhr beim Italiener in der Pr\u00e4sidentenstra\u00dfe einfacher. Der Chef&nbsp; Herr Fiore,&nbsp; empf\u00e4ngt uns pers\u00f6nlich, bittet zu Tisch.&nbsp; Speis und Trank munden uns k\u00f6stlich, mir wie \u00fcblich&nbsp; die gegrillten Lachsst\u00fccke, Paulie die&nbsp; Pasta Arrabiata.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Haupterlebnistag&nbsp; wird&nbsp; der Samstag (Sonnabend).<\/p>\n\n\n\n<p>Paulie hat im Internet ein Parkhaus auf dem Berliner Alexanderplatz ausgekundschaftet, ich bin gespannt, weil ich dort noch nie gewesen bin. Es ist eine Tiefgarage mit zwei Ebenen, direkt neben dem fr\u00fcheren Hotel Berlin, wo Paulie mit ihrer Mutter Petra fr\u00fcher schon mal \u00fcbernachtet hat. Einfach&nbsp; die Einfahrt, das Ziehen des Tickets und die Suche nach einem freien Platz. Der Vorteil &nbsp;eines Parkhauses: Wir m\u00fcssen nicht einsch\u00e4tzen, wie lange wir unterwegs sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Frohen Mutes begeben wir uns auf Entdeckungsreise. Ich spiele den Reisef\u00fchrer, f\u00fchle mich in dieser Gegend sehr wohl, weil ich seit 1961 dort oft langgegangen bin. Vom S-Bahnhof Alexanderplatz f\u00fchrte mich damals der Weg zu meiner Uni.&nbsp; Diesen Weg zeichne ich heute nach, links vorbei am Fernsehturm (hier habe ich fr\u00fcher in einer kleinen Gastst\u00e4tte oft mir ein Entenst\u00fcck vom Grill als Abendmahlzeit gekauft), vorbei an den Rathauspassagen mit der Bowlingbahn, dann aber Richtung Neptunbrunnen, an der Marienkirche vorbei und hin\u00fcber in die Spandauer Stra\u00dfe.&nbsp; Nach 100 m sehe ich auf der linken Seite das pr\u00e4chtige Geb\u00e4ude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakult\u00e4t. Dort&nbsp; habe ich von 1961 bis 1965 immer flei\u00dfig&nbsp; studiert. Auch heute wird dort noch Wirtschaftswissenschaft gelehrt. Wir aber m\u00fcssen weiter, das erste Ziel ist der Touristenpunkt Hackescher Markt. Wir laufen unter der Br\u00fccke hindurch, \u00fcber uns rattert die S-Bahn. Wir aber sind gleich mitten im wuseligen Marktgeschehen, und danach mitten im pulsierenden Leben. Die Gastst\u00e4tte, in der wir als Studenten oft Karten gespielt haben, existiert noch, wenn auch in anderer Form.&nbsp; Wir schlendern durch die vielen Passagen mit den zahlreichen L\u00e4den, Cafes, Restaurants.&nbsp; Weil wir Hunger und Durst versp\u00fcren, gehen wir in&nbsp; ein kleines Selbstbedienungsrestaurant, leisten und ein gut schmeckendes St\u00fcckchen Quarktorte, dazu einen Matcha-Tee (Paulie) und ich eine Cola. Erstaunlich, wie viele sich in die Warteschlange vor dem Verkaufstresen einreihen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir aber m\u00fcssen weiter. Auf der anderen Stra\u00dfenseite lockt ein gro\u00dfer, moderner Saal. Paulie ersp\u00e4ht gleich: Apple. Das lockt. Paulie hat gef\u00fchlt seit ihrer seit Geburt &nbsp;nur Ger\u00e4te der Firma&nbsp; Apple, ob&nbsp; Ipad (Handy), Tablett oder Laptop.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Andrang ist gewaltig, rund 120 Leute schauen sich die Ger\u00e4te an, sprechen mit den Beratern oder h\u00f6ren Vortr\u00e4gen zu.&nbsp;&nbsp; Wir beide, Paulie und ich, sind \u00fcberrascht und begeistert. Schwieriger gestaltet sich die Suche nach einem Berater bzw. Verk\u00e4ufer. Eigentlich wollte sich Paulie die neueste Kreation des AirPods Pro 3 anschauen und erkl\u00e4ren lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich h\u00f6re zum ersten Mal das Wort Air-Pod, frage mich, was das ist.&nbsp; Das Internet gibt Auskunft:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eEin Air Pod ist ein kabelloser In-Ear-Bluetooth-Kopfh\u00f6rer von Apple. Er wird in verschiedenen Modellvarianten angeboten, wie den Standard-AirPods, den Pro-Versionen mit aktiver Ger\u00e4uschunterdr\u00fcckung und den Over-Ear-Kopfh\u00f6rern AirPods Max. Die Kopfh\u00f6rer sind mit den meisten Bluetooth-f\u00e4higen Ger\u00e4ten kompatibel, funktionieren aber am besten mit Apple-Ger\u00e4ten.\u201c Doch was kann man mit diesen St\u00f6pseln im Ohr tun? Petra erkl\u00e4rt: Man kann Musik h\u00f6ren, kann&nbsp; Filme sehen (sprich die Stimmen h\u00f6ren), Podcasts h\u00f6ren (habe ich noch nie). Vor allem ist es wichtig f\u00fcr lange Reisen, mit der Bahn, mit dem Flugzeug (im Auto ist es dem Fahrer nicht gestattet, aber die Beifahrerin darf sich nat\u00fcrlich damit entspannen).<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Ich rede Petra ein, dass ich ihr die St\u00f6psel doch zu Weihnachten&nbsp; schenken k\u00f6nnte,&nbsp; sie&nbsp; aber schon jetzt benutzen d\u00fcrfe. Diesen Vorschlag findet sie gut.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Der erste Berater meint, der eigentliche Verk\u00e4ufer sei nicht da, also sollten wir das kleine Ger\u00e4t online bestellen.&nbsp; Das aber ist uns erstmal zu aufw\u00e4ndig. Also die n\u00e4chste Beraterin abgepa\u00dft, die aber eine \u00e4hnliche Auskunft gibt.&nbsp; Wir schauen uns dann nochmals das Angebot der 3 Varianten des Airpods an.&nbsp; Variante 1 hat sich Paulie vor 6 Jahren gekauft, ist also&nbsp; jetzt&nbsp; ziemlich veraltet.&nbsp; Wie aber ist die Variante 3? Da kommt der Zufall in Gestalt eines freundlichen Ehepaares zu Hilfe,, das&nbsp; sich gerade die Airpods anschaut . Ich frage den Mann , ob er ein solches Ger\u00e4t habe. Er bejaht es , preist das Air Pod 3 in hohen T\u00f6nen an. Es ist \u00fcberzeugend.&nbsp; Also heraus aus dem Verkaufssaal, vor die T\u00fcr und Paulie versucht,&nbsp; das Ger\u00e4t online zu bestellen. Erst wird die Kreditkarte gefordert, die ich aber nicht mithabe. Dann der Gedanke, das Geld zu \u00fcberweisen, aber das klappt auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Letzter Versuch:&nbsp; Paulie \u00fcberweist&nbsp; per Pay Pal,&nbsp; und das nimmt das System freudi g an. \u201eDas Ger\u00e4t wird&nbsp; im Verkaufsraum bereitgestellt,\u201c k\u00f6nnen wir lesen. Hoffentlich klappt das, bis 20 Uhr ist ge\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen ist es&nbsp; 16.30 Uhr, unser Hunger w\u00e4chst, die&nbsp; Zeit f\u00fcrs&nbsp; Mittagessen naht. Paulie hat schon vorher vorgeschlagen, beim Inder essen zu gehen. Sie schw\u00e4rmt davon, da\u00df sie vor zwei Jahren bei einem Berlin-Besuch ihrer Schulklasse bei einem Inder gespeist habe und es so k\u00f6stlich geschmeckt habe.&nbsp; Irgendwo in der N\u00e4he des Friedrichstadtpalastes, erinnert sie sich.<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Hackeschen Markt spazieren wir zur die Oranienburger Stra\u00dfe, vorbei am Restaurant, in dem Tochter Petra mal gearbeitet hat und wo heutzutage ein mexikanisches Restaurant die Kunden empf\u00e4ngt. Die j\u00fcdische Synagoge und das benachbarte Verwaltungsgeb\u00e4ude&nbsp; sind wie immer schwer bewacht, das kenne ich schon von fr\u00fcher her. Und Israel, das gerade f\u00fcr Schlagzeilen sorgt,&nbsp; sollte uns heute nochmals begegnen.&nbsp; Wir laufen durch ein neues Geb\u00e4ude, was in den letzten Jahren an Stelle des ehemaligen Kulturzentrums \u201eTacheles\u201c entstanden ist.&nbsp; Gleich sind wir am Friedrichstadtpalast, daneben ist das indische Restaurant \u201eBombay\u201c. Ich w\u00e4hne mich am Ziel, aber Paulie meint entt\u00e4uscht: \u201eDas war es nicht\u201c. Also im Internet schnell&nbsp; nachgeschaut und dort kommt der Tipp f\u00fcr einen Inder ganz in der N\u00e4he.&nbsp; Zur\u00fcck durch das \u201eneue\u201c Tacheles, und auf der Oranienburger Stra\u00dfe sehen wir gleich gerade\u00fcber ein gr\u00f6\u00dferes Restaurant.\u201c Das ist es\u201c, ruft Paulie erfreut aus und sie wird noch sicherer, als wir in die riesigen R\u00e4ume \u201eeintauchen\u201c. Rund 500 G\u00e4ste finden hier Platz, einfach umwerfend. Und umwerfend ist auch die Freundlichkeit&nbsp; der Kellner. Der Oberkellner bittet uns zu einem freien Tisch, direkt mit Aussicht auf die Stra\u00dfe. Perfekt! Und perfekt ist auch das Essen:&nbsp; H\u00e4hnchenst\u00fcckchen , einmal vegan, einmal normal, dazu Reis und eine k\u00f6stliche Tomatenso\u00dfe. Einziges Problem: es ist zuviel! Aber die L\u00f6sung ist einfach, wir bekommen das, was wir nicht schaffen , in einer Plastikschale samt Papiert\u00fcte mit auf den Heimweg.&nbsp; Aber noch geht es nicht zur\u00fcck nach Neuruppin.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>18 Uhr verabschieden wir uns vom Inder und spazieren zur\u00fcck zum Apple-Verkaufssaal.&nbsp; Ich f\u00fchle mich hier in der Gegendl recht heimisch, habe eine gute r\u00e4umliche Orientierung. Die ist auch n\u00f6tig, denn wir nehmen einen anderen R\u00fcckweg. Es geht durch die Auguststra\u00dfe, dort, wo fr\u00fcher mal ein Tanztreff&nbsp; der Humboldt-Universit\u00e4t&nbsp; war.&nbsp; Irgendwann sto\u00dfen wir auf die Sophienstra\u00dfe. Da wollte ich hin. Denn sie f\u00fchrt&nbsp; vorbei an der Sophienkirche zur\u00fcck ins Viertel am Hackeschen Markt. Und zur\u00fcck zum Apple-Saal. Die Spannung steigt. Ob unser \u201eUnternehmen\u201c&nbsp; geklappt hat, ob&nbsp; das Airpod unserer, Paulies Begierde schon geliefert wurde, fragen wir uns. Die Antwort kommt gleich und sie ist positiv.<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste freundliche Dame weist uns an den Ausgabetisch, dort, wo vor zwei Stunden&nbsp; noch eine lange Warteschlange stand. Die hat sich aber abgebaut.&nbsp;&nbsp; Ein freundlicher Verk\u00e4ufer empf\u00e4ngt uns, scannt die Daten von Paulies Handy, das System funktioniert , alles ist in Ordnung. Aus einem Regal hinter der Verkaufstheke entnimmt er&nbsp; ein kleines wei\u00dfes K\u00e4stchen,&nbsp; in welchem die Air Pods weich gelagert sind.&nbsp; Es folgt eine kurze&nbsp; Erkl\u00e4rung&nbsp; und dann bekommt Paulie das K\u00e4stchen. Wir sind gl\u00fccklich.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch aber ist das&nbsp; Tagesprogramm&nbsp; nicht abgearbeitet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Unser n\u00e4chstes Ziel: Das Berliner Lichterfest.&nbsp; Seit drei Tagen werden jeden Abend&nbsp; ab 19 Uhr einige ausgew\u00e4hlte Geb\u00e4ude, vor allem in der Innenstadt, angeleuchtet. Und nicht nur so einfach angeleuchtet, sondern mit phantasievollen, wechselnden Motiven bestrahlt.&nbsp; Auf mir bekannten Wegen geht es bis zur Br\u00fccke, zwischen dem ehemaligen Palasthotel und meinem Uni-Geb\u00e4ude auf der einen Seite und dem Museumsviertel und dem Berliner Dom auf der anderen Seite. Auf der Br\u00fccke stehen schon die Schaulustigen, aber von hier aus wird man wenig sehen.&nbsp; So gehen wir weiter, vorbei&nbsp; am Maxim-Gorki-Theater und einem neugebauten Eingang zum Deutschen Historischen Museum. Doch daf\u00fcr haben wir heute keine Zeit.&nbsp; Wir wollen zun\u00e4chst zum Geb\u00e4ude der Humboldt-Uni. Dort sehen wir die ersten Lichteffekte, aber gerade\u00fcber&nbsp; wird noch mehr geboten. Auf dem August-Bebel-Platz hat sich ein Menschenmeer versammelt, man staunt und fotographiert.&nbsp; Wie sch\u00f6n, da\u00df es Handys und Ipads&nbsp; gibt. Die Staatsoper, die St. Hedwigskathedrale, das Hotel de Rome (hier war bis 1945 die Dresdner Bank, sp\u00e4ter in der DDR eine Bankfiliale des Berliner Stadtkontors und so ganz nebenbei auch einige Zeit Sitz unserer Mittagskantine; ich arbeitete nebenan in der Staatsbank)&nbsp; und die Kommode, alles wird in Farbe getaucht.&nbsp; Wir sehen uns satt und schlagen dann den Weg zum Parkhaus ein. Aber so einfach ist das nicht.&nbsp; Auf der breiten Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe&nbsp; kommen uns aus Richtung Alexanderplatz\/Marienkirche Menschenmassen entgegen. Die Stra\u00dfe ist f\u00fcr den Autoverkehr gesperrt. Wir haben M\u00fche, uns gegen den Menschenstrom zu&nbsp; behaupten. Und mir f\u00e4llt ein, da\u00df ich am 4. November 1989&nbsp; auf dieser Stra\u00dfe an&nbsp; einem Protestmarsch (gegen die Zust\u00e4nde&nbsp; in der DDR, f\u00fcr freie Wahlen, Pressefreiheit) teilnahm, der bis zum Palast der Republik f\u00fchrte. Der allerdings existiert nun nicht mehr, wurde abgerissen und nun steht dort das Humboldt-Forum.&nbsp; Aber er steht noch: der Fernsehturm.&nbsp; In diese Richtung m\u00fcssen wir. Ganz einfach ist das heute am Abend nicht. Pl\u00f6tzlich ist die ganze Stra\u00dfe mit Polizeiautos abgesperrt. Es&nbsp; bleibt noch ein kleiner Durchschlupf. Vorbei an der Marienkirche, dann rechts Richtung S-Bahnhof-Alexanderplatz, durch den Bahnhof&nbsp; hindurch, auf den Alexanderplatz und dann machen wir einen&nbsp; kleinen Fehler, gehen nicht&nbsp; durch das Hotel Berlin (es hei\u00dft jetzt anders, Radisson In ), sondern um den Geb\u00e4udekomplex einschlie\u00dflich des neben dem Hotel neu entstehenden Hochhauses. Schwierig, weil dieser Bau den Gehweg verschwinden l\u00e4\u00dft, aber irgendwie schlagen wir uns durch, finden auch dann die Treppe hinunter in das Parkhaus. Auf der 2. Ebene steht unser gr\u00fcner Opel-Mokka und freut sich, endlich wieder bewegt zu werden.&nbsp; Vorher m\u00fcssen wir noch zahlen, f\u00fcr 7 Stunden und&nbsp; 7 Minuten wird die H\u00f6chsttagesgeb\u00fchr von 24 Euro gefordert. Aber das ist uns das Tagesvergn\u00fcgen wert.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch noch ist das Abenteuer Berlin nicht beendet. Wir haben vorhin bei der Suche nach dem Zugang zum Parkhaus schon in der Ferne L\u00e4rm geh\u00f6rt und eine Demonstration beobachtet. Viel Polizei ist im Einsatz, der Demonstrationszug wird nicht weiter Richtung&nbsp; Stra\u00dfe Unter den Linden und Brandenburger Tor gelassen, denn dort sind ja die Schaulustigen des Lichterfestes unterwegs&nbsp; Die Pal\u00e4stina-Demonstration mit 14.000 Teilnehmer wird an der Kreuzung Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe \/ Memhard-Stra\u00dfe&nbsp; angehalten, dort am fr\u00fcheren Pressecafe, neben dem Geb\u00e4ude des Berliner Verlages.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe, dass wir&nbsp; vom Parkhaus nicht in Richtung Demonstration , sondern in&nbsp; Richtung Karl-Marx-Allee, also Richtung Osten fahren k\u00f6nnen. Das sieht auch anfangs so aus, aber&nbsp; nur anfangs.&nbsp; Eine Absperrung auf der Stra\u00dfe verwehrt uns die Weiterfahrt.&nbsp; Also m\u00fcssen wir uns wohl oder \u00fcbel&nbsp; nach links bewegen, in Richtung Westen, in Richtung&nbsp; Demonstration.&nbsp; Ich fahre zun\u00e4chst langsam, halte nochmals an. Ich mu\u00df nach rechts Richtung Prenzlauer Allee fahren, aber da sehe ich mindesten 10 Polizeiautos&nbsp; in der Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe&nbsp; in der rechten Fahrspur parken.&nbsp; Ob sie wohl die ganze Stra\u00dfe sperren? Dann sind wir in der Mausefalle, denn geradeaus k\u00f6nnen wir nicht, weil da ja die Demonstranten laufen (zur Orientierung: es gibt in der Karl-Liebknechtstra\u00dfe &nbsp;in beiden Richtungen je 3 Fahrspuren, das wird uns bald helfen).<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich sehe, da\u00df ein Polizeiauto in die von mir gew\u00fcnschte Richtung f\u00e4hrt, fasse ich Mut, fahre dem Polizeiauto nach. Es klappt, die Fahrbahn ist frei, die rechts stehenden Polizeiautos st\u00f6ren nicht.&nbsp; Ich f\u00fchle mich, uns , gerettet. Mein Orientierungssinn in dieser Gegend macht mich sicher, die Freiheit naht. Rechts liegt der Friedhof, links das Geb\u00e4ude der ehemaligen Brotfabrik, dann die Tankstelle (etwas weiter hatte Tochter Petra fr\u00fcher mal eine Wohnung), dann links die Metzer Stra\u00dfe, wo ich&nbsp; seit 1961 lange Zeit wohnte. Wir fahren auf der Prenzlauer Allee entlang, wie so oft. Nun ist es f\u00fcr mich und das Navi kein Problem mehr.&nbsp; Bald sind wird auf der Autobahn, und der Rest ist ein Kinderspiel.&nbsp; 21.20 Uhr sind wir zuhause in der Friedrich-Ebert-Stra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p>Paulie probiert bald ihre Air Pods aus, auch an mir. Erstmals habe ich so etwas im Ohr, und darf Musik lauschen. Es klingt sehr gut, vielleicht kaufe ich mir irgendwann auch mal solch ein Zauberger\u00e4t.&nbsp; Paulie ist gl\u00fccklich, hat sie&nbsp; nun Unterhaltung f\u00fcr 8 Stunden (so lange h\u00e4lt der Akku, bevor neu geladen werde mu\u00df) Bahnfahrt, die sie&nbsp; am Sonntag (12.10.) wieder zur\u00fcck nach K\u00f6ln f\u00fchren wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Enkeltochter Paulie ist am Donnerstag (9.10.2025) p\u00fcnktlich 16 Uhr mit dem Zug aus K\u00f6ln in Spandau angekommen.&nbsp; Flugs geht&nbsp; es&nbsp; zum Parkplatz. Seit Paulies erstem&nbsp; Lebensjahr fahren wir diese Strecke, immer vorbei am Haus mit dem Pferdekopf in der Mauer, gerade\u00fcber vom Havelpark.&nbsp; Auf der Autobahn herrscht geringer Verkehr, in Neuruppin decken wir uns bei &hellip; <a href=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=15282\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Zwei tolle Tage mit Paulie in Neuruppin und Berlin<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15282"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15282"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15282\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15284,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15282\/revisions\/15284"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15282"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15282"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15282"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}