{"id":162,"date":"2015-12-02T20:04:52","date_gmt":"2015-12-02T19:04:52","guid":{"rendered":"http:\/\/petergrau.laufserver.de\/?p=162"},"modified":"2016-02-08T16:33:02","modified_gmt":"2016-02-08T15:33:02","slug":"162","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=162","title":{"rendered":"Hamburg-Aus f\u00fcr Olympia"},"content":{"rendered":"<p>Ver\u00f6ffentlicht am 30. November 2015<\/p>\n<p>An diesem Sonntag-Abend wird nat\u00fcrlich viel \u00fcber die Entscheidung der Hamburger gegen eine Olympiabewerbung im Jahr 2024 geschrieben, vor allem auch im Netz. Ich h\u00e4tte mir auch ein Ja gew\u00fcnscht, denn das w\u00e4re f\u00fcr mich vielleicht erstmals die Gelegenheit gewesen, auch einmal bei Olympia dabei sein zu k\u00f6nnen. Doch es sollte nicht sein.<br \/>\nUnd schon vorher habe ich gemeint, da\u00df man mit dieser Abstimmung die Demokratie \u00fcbertreibt\u2026 und kaum habe ich das gedacht, lese ich bei facebook vom Sportredakteur bei der BILD Berlin Sebastian Kayser die folgende Meinung, die mir so richtig aus dem Herzen spricht:<\/p>\n<h5 id=\"js_8f\" class=\"_5pbw\"><span class=\"fwn fcg\"><span class=\"fwb fcg\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sebastian.kayser.5?fref=nf\">Sebastian Kayser<\/a><\/span><\/span><\/h5>\n<p>\u2026wusste schon immer, dass man es mit der Demokratie auch \u00fcbertreiben kann. <a class=\"profileLink\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/olympics\/\">The Olympic Games<\/a> werden in Deutschland nicht stattfinden. Kein Wunder nach der Fehlerkette: Falsche Stadt, falsche Zeit, falsches Demokratie-Verst\u00e4ndnis.<br \/>\nIch bleibe dabei: Olympia-Chancen h\u00e4tte nur Berlin gehabt, und dann auch nur f\u00fcr 2028 oder 2032. Die Bewerbung f\u00fcr 2024, wo Deutschland die Fu\u00dfball-EM bekommt, war rausgeschmissenes Geld, v\u00f6llig sinnlos. Und dann mit Hamburg! Nur Berlin hat als deutsche Stadt weltweiten Klang. Das ist eindeutig. Aber wenn ich mich als DOSB und Politik schon entscheide, ins Rennen zu gehen, dann muss ich es durchziehen \u2013 OHNE Volksabstimmung. Erst Recht, wenn sich \u00fcber die IOC-Vorgaben hinweggesetzt wird, die da \u201cBestand nutzen\u201d lauteten. Hamburg hat im Gegensatz zu Berlin kaum nutzbare Sportst\u00e4tten. Die immensen Kosten haben nun anscheinend abgeschreckt. Umso mehr muss ich einfach mal anpacken, statt st\u00e4ndig hier noch ne Abstimmung und da noch ne Befragung zu machen. Das Volk hat die B\u00fcrgerschaft in Hamburg und das Abgeordnetenhaus in Berlin gew\u00e4hlt, und wenn die Ja zu Olympia sagen, dann wird es eben gemacht. Sonst brauche ich ja keine Wahlen, weder f\u00fcr den Bundestag noch f\u00fcr den Landtag noch in der Kommune.<br \/>\nF\u00fcr Deutschland war es das in den n\u00e4chsten Jahrzehnten mit Olympia. Schade, ich h\u00e4tte gern zu aktiven beruflichen Zeiten Olympia im eigenen Land gehabt. M\u00fcnchen 2022 h\u00e4tte die Spiele einfach nur abholen m\u00fcssen, die wurden quasi auf dem Silbertablett serviert. Stattdessen: klassisch verbockt, wie nur wir Deutschen es fertigbringen. Berlin 2000 und Leipzig 2012 waren einfach schlecht vorbereitet. Kein Vergleich zu dem Bums und der Power, die z. B. London 2012 an den Tag gelegt hat.<br \/>\nIch glaube, es bleibt nur eine L\u00f6sung: Berlin ordentlich angehen und mit aller Macht loslegen. Wird mit dieser Bundesregierung aber nichts, die es nicht fertig brachte, Hamburg eine klare Finanzierungszusage zu geben. Als die am Beginn der Abstimmung nicht da war, war klar, dass es in die Hose geht. Hei\u00dft: auf eine Regierung warten, die mehr auf den Sport z\u00e4hlt als die jetzige. Mit eigenem Sport-Ministerium und nicht als Anh\u00e4ngsel des Innenministeriums. Was soll das denn? Nur, wenn der Sport wieder die Rolle spielt, die ihm zusteht, als Botschafter au\u00dferhalb der Politik, wird das was. Wann das sein wird, das will ich mir lieber nicht ausmalen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<header>\n<h2>Die M\u00fchen des\u00a0Anfangs<\/h2>\n<div><span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 28. November 2015<\/span><\/div>\n<\/header>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist, wie ich mir schon dachte, garnicht so einfach, eine Homepage zu erstellen. Word Press hilft zwar, aber noch besser ist es, wenn man einen sachkundigen Helfer aus dem Umfeld findet. Und das gelang mir per Zufall, als ich k\u00fcrzlich meine alte Laufwirkungsst\u00e4tte, den Zachertsportplatz in Berlin-Lichtenberg, aufsuchte und einen \u201calten\u201d Lauffreund traf, der mir sofort Hilfe anbot. Bisher\u00a0 haben wir \u201cnur\u201d emails gewechselt, am 1. Dezember wollen wir bei ihm N\u00e4gel mit K\u00f6pfen machen. Meine Vorstellungen wechseln sehr h\u00e4ufig. Deshalb bin ich froh, wenn die \u201cGeburt\u201d n\u00e4herr\u00fcckt. Bis Weihnachten wird es auf alle F\u00e4lle fertig sein.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte die erste Seite in etwa aussehen! Aber so wird sie nicht. Ich \u00fcbe nur, die Fotos in die Beitr\u00e4ge hineinzubringen.<\/p>\n<p><img class=\"alignnone size-full wp-image-48\" src=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/lodon-marathon-1996.jpg?w=870\" alt=\"Lodon-Marathon 1996\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<header>\n<h2>Neuruppin-das Album<\/h2>\n<div><span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 18. November 2015<\/span><\/div>\n<\/header>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Am Sonntag (15. November) war letzter Tag bei der Korrektur eines neuen Buches aus dem in Neuruppin se\u00dfhaften Regionalverlag unter Leitung von Peter Pusch. Unter dem Titel \u201eNeuruppin-das Album\u201c gibt es in diesem Buch eine Stadtf\u00fchrung der besonderen Art. Reich bebildert mit \u00fcber 500 Postkarten, untermalt mit kurzen Texten, wird der Leser an die Hand genommen und durch Vergangenheit und Gegenwart der Stadt geleitet.<br \/>\nUnd ich habe mich wieder durch alle 200 Seiten gew\u00fchlt, eifrig Korrektur gelesen. Dieses Tun liegt mir immer noch bzw. schon seit langem. Es macht einfach Freude, wenn man Fehler entdeckt, wenn man zum Gelingen eines Buches beitragen kann. Leider gibt es bei den meisten Zeitungen keine Korrektoren mehr, denn das w\u00e4re auch heute noch eine T\u00e4tigkeit f\u00fcr mich. Das war vor vielen Jahren, als ich noch in Berlin wohnte, anders. Da durfte ich f\u00fcr die \u201eBerliner Zeitung\u201c Korrektur lesen.<br \/>\nDie fertige Fassung des Buches wurde auf einer CD per Post \u201edurch die L\u00fcfte\u201c nach Gera zur Druckerei geschickt. Zwei Wochen wird der Druck wohl dauern, und dann liegt das fertige Buch vor. Rechtzeitig zum Weihnachtsfest.<\/p>\n<header>\n<h2>Ein schwarzer Freitag<\/h2>\n<div><span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 14. November 2015<\/span><\/div>\n<\/header>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Er hatte so ganz normal begonnen, dieser Freitag, der 13. November. Schon fr\u00fch fuhr ich Richtung Berlin, zum Berliner Olympiastadion, wo 10.30 Uhr eine Pressekonferenz zur Konstituierung des Organisationskomitees f\u00fcr die Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 (K\u00fcrzel BEM 2018) stattfinden sollte. Auf dem Olympischen Platz vor dem Stadion traf ich Diskuswerfer Robert Harting, der dort wie ich sein Auto parkte. Schnell produzierte der Berliner noch ein Selfie, da\u00df er sp\u00e4ter ins Netz stellte. Und im kurzen Gespr\u00e4ch meinte er zur Aufdeckung der russischen Dopingpraktiken. \u201e Eigentlich freue ich wie auch andere Sportler dar\u00fcber, denn wir haben schon lange in dieser Richtung gedacht.\u201c Er sah jedoch auch die Gefahren f\u00fcr seine Sportart durch eine negative Stimmung in der \u00d6ffentlichkeit und eine Abkehr von der Leichtathletik.<br \/>\nUnd nun sollte gewisserma\u00dfen die Arbeit f\u00fcr die EM 2018 im Olympiastadion beginnen, f\u00fcr die Leichtathletik geworben werden.<br \/>\nDer Andrang zur Pressekonferenz war gro\u00df. Fotos knipsen, den Text erstellen, das war eine normale Aufgabe. Und weil es im Stadion kein WLAN gab, fuhr ich dann in den Olympiapark um die Ecke und setzte meinen Bericht und die Fotos f\u00fcr leichtathletik.de dort im B\u00fcro des TOP Sportmarketing Berlin ab. (siehe <a href=\"http:\/\/www.leichtathletik.de\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.leichtathletik.de<\/a>).<br \/>\nDie R\u00fcckfahrt nach Neuruppin war unproblematisch, weil ohne Stau und Zwischenf\u00e4lle. Am fr\u00fchen Abend kam dann die Nachricht, da\u00df der Internationale Leichtathletikverband (IAAF) die russischen Leichtathleten wie erwartet suspendiert hatte. Die sicher weitreichenden Auswirkungen bis hin zu einem Aus der russischen Athleten f\u00fcr die Olympischen Spiele 2016 in Rio sind noch nicht abzusehen.<br \/>\nWechsel der Sportart: 21 Uhr begann im ARD-Fernsehen das Fu\u00dfball-Freundschaftsspiel Frankreich und Deutschland. Und es endete im Pariser Stade France gegen 22.45 Uhr. Zweimal hatte man in der ersten Halbzeit schon sehr laute Explosionen geh\u00f6rt, sie aber noch als B\u00f6llersch\u00fcsse fehlgedeutet. Doch das waren unweit des Stadions bereits Bombenexplosionen, die eine Nacht des Schreckens mit vielen Opfern au\u00dferhalb des Stadions einleiteten. Bis 2 Uhr verfolgte ich das Geschehen am Fernseher, gebahnt, voller Entsetzen und Fassungslosigkeit. Ein Tag, der mit einem so hoffnungsfrohen Ausblick auf ein sportliches Gro\u00dfereignis in Berlin begann, endete so schrecklich. Es war ein wahrlich \u201eSchwarzer Freitag\u201c.<\/p>\n<header>\n<h2>Das Gl\u00fcck des\u00a0Mauerfalls<\/h2>\n<div><span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 9. November 2015<\/span><\/div>\n<\/header>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diesen 9. November 1989 erlebte ich in Neuruppin in meinem Arbeitszimmer. Ich sah im Fernsehen die Pressekonferenz des DDR-Fernsehens, auf der G\u00fcnter Schabowski eine neue Reiseregelung verk\u00fcndete und auf die Nachfrage, wann denn das g\u00fcltig sei, stammelte: \u201e Nach meiner Kenntnis\u2026 ist das sofort, unverz\u00fcglich\u201c. Verbl\u00fcfft und im ersten Moment nicht erfassend, was das bedeutete, eilte ich ins Wohnzimmer, wo die Glasermeister der Region eine Versammlung abhielten. Auch deren Verbl\u00fcffung war gro\u00df und die Versammlung wurde sofort abgebrochen.<br \/>\nIch habe es damals bedauert, da\u00df ich nicht mehr st\u00e4ndig in Berlin wohnte, wo ich die Chance gehabt h\u00e4tte, sofort an die Mauer zu eilen. Aber auch so war zwei Tage sp\u00e4ter meine Fahrt zum \u00dcbergang an der Berliner Invalidenstra\u00dfe, der Gang zum Grenzpolizisten, der mir nochmals einen Passierstempel in meinen Personalausweis dr\u00fcckte und der folgende Gang durch ein Menschenspalier nach Westberlin ein ber\u00fchrendes Ereignis.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/peter-visum-nov-1989.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-70\" src=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/peter-visum-nov-1989.jpg?w=450&amp;h=326\" alt=\"Peter Visum Nov. 1989\" width=\"300\" height=\"217\" \/><\/a><\/p>\n<header>\n<h2>Schatten \u00fcber der\u00a0Leichtathletik<\/h2>\n<div><span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 9. November 2015<\/span><\/div>\n<\/header>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Negativschlagzeilen im Sport h\u00e4ufen sich. Nicht nur im Fu\u00dfball, sondern aktuell auch in der Leichtathletik. Da wird es nicht leicht, sich unbeschwert weiter der Leichtathletik zu widmen, zumal man, wie ich, nicht direkt in das Ganze eingebunden ist, nichts davon gewu\u00dft hat und nun nur auf das angewiesen ist, was in den Medien verbreitet wird.<br \/>\nAber vielleicht ist es gerade deshalb so wichtig, mit den deutschen Ex-Leichtathleten zu sprechen, \u00fcber sch\u00f6ne Zeiten zu plaudern und zu beschreiben, wie n\u00fctzlich der Sport f\u00fcr die berufliche Entwicklung war. Und n\u00fctzlich bedeutet dabei nicht, da\u00df man damals materielle Reicht\u00fcmer angeh\u00e4uft hat (was f\u00fcr die meisten sowieso nicht m\u00f6glich war), sondern vielmehr, da\u00df man Tugenden wie Kampfkraft, Durchsetzungsverm\u00f6gen, Selbstbewu\u00dftsein erworben und gest\u00e4hlt hat.<br \/>\nUnd zweitens ist es wichtiger als jemals zuvor, selbst Sport zu treiben. Selbst laufen ist also f\u00fcr mich eine naheliegende Schlussfolgerung.<br \/>\n<\/p>\n<header>\n<h2>Noch 100 Tage bis zum ISTAF Indoor Berlin\u00a02016<br \/>\n<\/h2>\n<div>\n<span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 6. November 2015<\/span>\n<\/div>\n<\/header>\n<p><\/p>\n<p>Wenn es um Pressekonferenzen in Berlin geht, nehme ich gern die einst\u00fcndige Anfahrt von Neuruppin nach Berlin auf mich. So auch gestern, als das ISTAF-Indoor einlud, um auf die dritte Auflage am 13. Februar 2016 aufmerksam zu machen.<br \/>\nDiesmal fand sie direkt am Veranstaltungsort statt, der Mercedes-Benz Arena Berlin (vormals O2-World). Das Blau der O2-World ist verschwunden, nun dominiert Schwarz, was sehr modern wirkt. Hausherr Michael Hapka ist stolz darauf, weist auf Ver\u00e4nderungen hin. \u201e Seit dem 1. Juli 2015 hei\u00dfen wir Mercedes-Benz Arena. Manches ist moderner, frischer geworden.\u201c Und er betont, da\u00df er gl\u00fccklich ist, da\u00df auch die dritte Auflage des ISTAF-Indoor hier stattfindet. \u201e Bei der Premiere wu\u00dften wir noch nicht, wie es wird. Nun aber wissen wir es, da\u00df es gut wurde.\u201c<br \/>\nUnd wie um das zu betonen, erkl\u00e4rt Meeting-Direktor Martin Seeger, da\u00df die ARD diesmal zur besten Sendezeit am Samstag-Abend eine Zusammenfassung des Events bringt. Frank Kowalski, der in rund 1000 Tagen als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Leichtathletik-EM 2018 im Berliner Olympiastadion Gastgeber sein wird, lobt: \u201e Das ist f\u00fcr diese Veranstaltung der Ritterschlag.\u201c<br \/>\nBei beiden will Diskuswerfer Robert Harting dabei sein, der nach seinem Kreuzbandri\u00df eine lange Wettkampfpause einlegen mu\u00dfte. \u201e Ich freue mich darauf, auch wenn es nun f\u00fcr mich nicht mehr wie von selbst gehen wird. Die W\u00fcrfe auf Knopfdruck, bei denen ich dann mit einer Weite von 68,50 m oder \u00e4hnlich als Sieger aus dem Ring ging, wird es nicht mehr geben.\u201c Aber er l\u00e4\u00dft keinen Zweifel daran, da\u00df er die Diskusscheibe wieder weit werfen wird. \u201e Ich kann 2016 in Rio Olympiasieger werden. Aber ich habe durch die Verletzung eine andere Einstellung zum Sport gewonnen, und das finde ich sogar gut.\u201c<br \/>\n(mehr zur Pressekonferenz und zu Robert Harting ist bei <a href=\"http:\/\/www.leichtathletik.de\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.leichtathletik.de<\/a> nachzulesen).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/istaf-indoor-zachert-melle-0121.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-65\" src=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/istaf-indoor-zachert-melle-0121.jpg?w=450&amp;h=254\" alt=\"ISTAF Indoor, Zachert, Melle 012\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/pk-istaf-indoor-5-nov-2015-002.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-60\" src=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/pk-istaf-indoor-5-nov-2015-002.jpg?w=450&amp;h=338\" alt=\"PK ISTAF-Indoor 5.Nov. 2015 002\" width=\"300\" height=\"225\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/istaf-indoor-zachert-melle-007.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-62\" src=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/istaf-indoor-zachert-melle-007.jpg?w=450&amp;h=254\" alt=\"ISTAF Indoor, Zachert, Melle 007\" width=\"300\" height=\"169\" \/><\/a><br \/>\n<\/p>\n<header>\n<h2>Eine Stunde Laufspa\u00df<br \/>\n<\/h2>\n<div>\n<span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 4. November 2015<\/span>\n<\/div>\n<\/header>\n<p><\/p>\n<p>So sah ich 1985 aus, im Dreiergespann (links) auf der Hatz im Wald. \u201eEtwas\u201c j\u00fcnger und schlanker als heutzutage, und nat\u00fcrlich viel schneller. Aber auch heute macht mir Laufen noch Spa\u00df, auch wenn es m\u00fchsam ist, sich nach wochenlangen Laufpausen wieder heranzutasten. Um so mehr bereitet mir ein solcher Tag wie heute Spa\u00df. Eine Stunde war ich im Neuruppiner Stadtwald im speziellen Intervall-Training unterwegs, was gegenw\u00e4rtig einen st\u00e4ndigen Wechsel zwischen Laufen und Gehen bedeutet. Nicht eben prickelnd, aber immerhin mit Luft nach oben. Und wie immer hatte ich auch viel Zeit, die Gedanken schweifen zu lassen. Heute am 4. November flogen sie zur\u00fcck ins Jahr 1989, als ich mich am Berliner Alexanderplatz in die Millionenschar derer einreihte, die f\u00fcr Demokratie und Reformen demonstrierten und die alle noch nicht ahnen konnten, da\u00df sich wenige Tage sp\u00e4ter, am 9. November, die Mauer \u00f6ffnen w\u00fcrde.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/peter-19851.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-52\" src=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/peter-19851.jpg?w=387&amp;h=450\" alt=\"Peter 1985\" width=\"258\" height=\"300\" \/><\/a><br \/>\n<\/p>\n<header>\n<h2>Gl\u00fccklich im Ziel<br \/>\n<\/h2>\n<div>\n<span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 2. November 2015<\/span>\n<\/div>\n<\/header>\n<p><\/p>\n<p>Norbert Hensen, mein K\u00f6lner Journalistenkollege, hat es am Sonntag geschafft: Trotz zu wenig Trainingskilometern und Kr\u00e4mpfen nach 25 km erreichte er nach 5:11 h das Ziel. Viel Zeit verbrachte er aber zwischendurch auch mit Fotografieren. \u201cEs war ein Erlebnis\u201d, schrieb er trotzdem hinterher. Und ich tr\u00f6stete ihn, wenn er \u00fcberhaupt Trost brauchte, mit meinem Zielfoto vom Marathon 1996 in London, wo es mir<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/london-2457.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-47\" src=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/london-2457.jpg?w=317&amp;h=452\" alt=\"London 2457\" width=\"211\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/lodon-marathon-1996.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-48\" src=\"https:\/\/petergrauleichtathlet.files.wordpress.com\/2015\/11\/lodon-marathon-1996.jpg?w=450&amp;h=315\" alt=\"Lodon-Marathon 1996\" width=\"300\" height=\"210\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00e4hnlich erging. Zwar fotografierte ich\u00a0 nicht, aber ich hatte zu wenig trainiert, und zudem war es f\u00fcr Londoner Verh\u00e4ltnisse damals sehr warm.<br \/>\nZwei Fotos von meinem London-Marathon (eines bei ca. 10 km mitten im Pulk (2457) und dann im Ziel).<br \/>\n<\/p>\n<header>\n<h2>Grandiose Formel 1 in Mexiko<br \/>\n<\/h2>\n<div>\n<span class=\"posted-on\">Ver\u00f6ffentlicht am 1. November 2015<\/span>\n<\/div>\n<\/header>\n<p><\/p>\n<p>Spannend sind die Formel 1-Rennen zuletzt nicht mehr gewesen, vor allem wegen der \u00dcberlegenheit von Hamilton und Rosberg. So war es auch eben, bei der Formel 1-R\u00fcckkehr nach Mexiko. Aber alle Teilnehmer, alle Journalisten waren begeistert, sie lobten Mexiko \u00fcber den gr\u00fcnen Klee. Und es war ehrliche Freude der sportbegeisterten Mexikaner, gekr\u00f6nt mit der Siegerehrung.<br \/>\nDa kann ich ein wenig verstehen, da\u00df sich meine Tochter Ulrike seit vielen Jahren in diesem Land wohlf\u00fchlt.<\/td>\n<p><strong>21.3.2015:<\/strong> Dreiviertel der Lebensleiter sind erklommen, nun gilt der Blick auf das letzte Viertel. F\u00fcr die Feier ist das 3-G\u00e4nge-Programm angerichtet. Erster Gang: 12.30 Uhr beim Griechen um die Ecke. 14.00 Uhr zweiter Gang in den Musiksalon zuhause, Pianomusik und Erinnerungen des Jubilars an 75 abwechslungsreiche Jahre. Alle G\u00e4ste erhalten eine 32-seitige Zusammenfassung der Lebensstationen von Erfurt \u00fcber Berlin nach Neuruppin. Dritter Gang: im Kaffeesalon bei Torten, Sahne, Kaffee. Und nebenher wurde auch Sekt, Wein und Obstler gereicht. 17.30 Uhr vierter Gang, der Heimweg der G\u00e4ste. Fazit: ein gelungener Tag, ohne Wehmut, ohne Klagen ob des Alters.<\/p>\n<p><strong>15.3.2015<\/strong>: Mein runder Geburtstag wirft seine Schatten voraus. Die Einladungen sind verschickt, die Tortenproduktion im Hause l\u00e4uft.<br \/>\n<strong><br \/>\n12.3.2015<\/strong>: In der Bibliothek habe ich mir einige B\u00fccher ausgeliehen: \u201eDer Crash ist die L\u00f6sung\u201c (Welk, Friedrich), \u201e Die verbotene Reise\u201c (Peter Wensierski), \u201e Restlaufzeit\u201c (Hajo Schumacher) und \u201eAb jetzt ist Ruhe\u201c (Marion Brasch).<\/p>\n<p><strong>5.3.2015<\/strong>: Ab heute ist wieder Leichtathletik-Zeit. Bis zum Sonntag geht es bei der Hallen-EM in Prag um Medaillen. Erinnerungen an fr\u00fchere Europameisterschaften und Weltmeisterschaften werden wach. Die Halle hat mir immer Spa\u00df gemacht.<\/p>\n<p><strong>4.3.2015<\/strong>: Ausf\u00fchrlicher Lebenslauf ist fertiggestellt. 32 Seiten sind es geworden, und dabei habe ich noch viel gek\u00fcrzt. Sp\u00e4ter f\u00fcr die Homepage will ich das noch mit Fotos unterf\u00fcttern.<\/p>\n<p><strong>3.3.2015<\/strong>: Wie jeden Dienstag trafen wir uns wieder bei Peter Pusch zum Dreier-Gipfel in Sachen Homepage. \u00dcbten, wie man Fotos auf die Homepage verschiebt. Aber alles ist recht kompliziert, braucht noch viel \u00dcbung.<\/p>\n<p><strong>1.3.2015<\/strong>: Wieder mal eine halbe Stunde gelaufen. Zwar mit kleinen Gehpausen, aber immerhin. Das Wetter war auch lauffreundlich, k\u00fchl, so wie ich es mag. Und ein wenig Motivation habe ich aus den Briefen an meine Mutter gesch\u00f6pft, die ich gerade f\u00fcr meine Homepage ausgewertet habe, und in denen viel \u00fcber meine Lauferlebnisse zu lesen war.<\/p>\n<p><strong>23.2.2015<\/strong>: In wenigen Tagen habe ich das Buch \u201e Das hohe Haus. Ein Jahr im Parlament\u201c von Roger Willemsen mit gro\u00dfem Interesse gelesen. Willemsen sa\u00df dort nicht als Abgeordneter, sondern als ganz normaler Zuh\u00f6rer auf der Besuchertrib\u00fcne im Berliner Reichstag. Das gesamte Jahr 2013 verfolgte er, war in jeder Sitzungswoche dabei. Kein Thema war ihm zu abgelegen, keine Stunde zu sp\u00e4t. Er sprach nicht mit Politikern oder Journalisten, sondern machte sich sein Bild aus eigener Anschauung und durch die Lekt\u00fcre von etwa 50.000 Seiten Parlamentsprotokoll. Als \u201em\u00fcndiger B\u00fcrger\u201c und leidenschaftlicher Zeitgenosse mit offenem Blick erlebte er nicht nur die gro\u00dfen Debatten und Feierstunden, sondern auch Situationen, die nicht von Kameras erfa\u00dft wurden und jedem Klischee widersprachen: effektive Arbeit, geheime Tr\u00e4nen und echte Dramen. Der Bundestag funktioniert, aber anders als vielleicht gedacht.<\/p>\n<p>R.i.P: Das schreibe ich nun sehr ungern in meinem Tagebuch. Und noch mehr, wenn es \u00fcberraschend kommt. Heute, am 8. Februar 2016, das sind nur rund 12 Monate nach dem Eintrag vom Buchtip in diesem Tagebuch, erreicht mich die folgende Nachricht:<br \/>\nDer Bestseller-Autor und fr\u00fchere Fernsehmoderator <strong>Roger Willemsen <\/strong><strong>ist tot<\/strong>. Dies best\u00e4tigten sein B\u00fcro in Hamburg und sein Frankfurter Verlag S. Fischer am Montag.<br \/>\nWillemsen starb am 7. Februar 2016 im Alter von 60 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung in seinem Haus in Wentorf bei Hamburg.<br \/>\nDer Autor geh\u00f6rte zu den bekanntesten deutschen Intellektuellen. Im August 2015 wurde bekannt, dass der Autor an Krebs erkrankt ist. Die Diagnose erhielt er kurz nach seinem 60. Geburtstag. Daraufhin sagte er alle \u00f6ffentlichen Veranstaltungen ab und lebte seither weitestgehend zur\u00fcckgezogen aus der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<p><strong>ZDF-Sendung &#8222;Willemsens Woche&#8220; machte den Autor bekannt<\/strong><br \/>\nWillemsen, der vor allem mit essayistischen Reiseb\u00fcchern (\u201eDie Enden der Welt\u201c) bekannt wurde, landete zuletzt mit seinem Buch <strong>&#8222;Das Hohe<\/strong><strong> Haus<\/strong>&#8220; (2014) einen Bestseller. Er hatte ein Jahr lang das Geschehen im Bundestag von der Trib\u00fcne als Zuh\u00f6rer verfolgt.<br \/>\nIm Fernsehen machte sich der in Hamburg lebende Autor vor allem in den 90er Jahren mit der <strong>ZDF-Talksendung &#8222;Willemsens Woche<\/strong>&#8220; einen Namen. Im Schweizer Fernsehen moderierte er den &#8222;<strong>Literaturclub<\/strong>&#8222;.<br \/>\nDer 1955 in Bonn geborene Willemsen machte sich einen Namen als Journalist, Buchautor und Kulturkritiker. Einem gr\u00f6\u00dferen Publikum wurde er ab den 1990er Jahren im Fernsehen mit einer Sendung bekannt, in der er aufsehenerregende Interviews f\u00fchrte.<br \/>\nWillemsen auch als Dozent t\u00e4tig<br \/>\nDar\u00fcber hinaus moderierte er zahllose Kulturveranstaltungen und -sendungen, schrieb B\u00fccher und war als Dozent t\u00e4tig.<\/p>\n<p><strong>22.2.2015<\/strong>: Zwei Tage lang habe ich am Computer den Livestream von leichtathletik.de von den Deutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe verfolgt. Der Weg dorthin war mir zu weit, aber die \u00dcbertragung mit einem brillanten Kommentator Markus R\u00f6hrig lie\u00df einen hautnah dabei sein. Und ich erinnerte mich auch an das Jahr 1992, als ich direkt in Karlsruhe bei Hallenmeisterschaften dabei war, damals noch in der Europahalle und damals noch damit befa\u00dft, den Westen Deutschlands zu erkunden. Mir ist noch erinnerlich, da\u00df ich in den Pausen, vor und nach den Wettbewerben, laufenderweise das Umfeld der Halle erkundete und \u00fcber die schmucken Reihenh\u00e4user staunte. Ich wei\u00df, da\u00df ich damals sagte: \u201e \u201eHier ist die heile Welt\u201c. Und diesen Ausspruch wiederholte ich sp\u00e4ter oft, ob in Kiel im Stadtteil Mettenhof, ob in Sindelfingen, Bremen, Frankfurt, N\u00fcrnberg oder Ulm. Schade, da\u00df heute so vieles selbstverst\u00e4ndlich ist.<\/p>\n<p><strong>16.2.2015<\/strong>: Am Rosenmontag, an einem Tag, wo der Frohsinn in K\u00f6ln regiert, kam aus der Domstadt in Sachen Leichtathletik die Mitteilung, da\u00df nach sieben Jahren die T\u00e4tigkeit der CNG sport&amp; media GmbH f\u00fcr den K\u00f6lner Markenverlag und damit auch f\u00fcr die Zeitschrift \u201eLeichtathletik\u201c und das Laufmagazin \u201e aktiv Laufen\u201c beendet wird. Damit ist zwar nicht das Ende beider Zeitschriften angesagt, aber traurig bin ich doch, denn mit Anja Herrlitz, Norbert Hensen, Martin Neumann und Christian Ermert habe ich sehr lange zusammengearbeitet, viel mehr als nur sieben Jahre. Diese Nachricht \u00fcberraschte mich nicht v\u00f6llig, aber sie machte mich doch sehr traurig. F\u00fcr mich ist es ein Zeichen, wie schwer es heute Zeitungen und Zeitschriften haben, sich zu behaupten. Die Leselust f\u00fcr Werke auf Papier l\u00e4\u00dft nach, das Internet ist weiter auf dem Vormarsch. Ein Grund auch f\u00fcr mich, da\u00df ich meine Erinnerungen nicht in einem Buch niederlege, sondern auch den Weg \u00fcbers Internet gehe und mir eine Homepage \u201ebaue\u201c.<\/p>\n<p><strong>16.2.2015<\/strong>: Am heutigen Rosenmontag habe ich den K\u00f6lner Zug von Anfang bis Ende am Fernseher verfolgt. Ich wu\u00dfte, da\u00df meine Enkeltochter Paulie mit ihrer Mutter am Rande stehen wird und flei\u00dfig Kamelle auff\u00e4ngt. Mal sehen, wann das Paket bei uns ankommt. \u00dcbrigens war als Kommentator beim WDR erstmals der blonde Guido Cantz dabei, der ein geborener K\u00f6lner ist, den Karneval lebt und ansonsten im Fernsehen auch mit \u201eVersteckter Kamera\u201c unterwegs ist.<\/p>\n<p><strong>14.2.2015<\/strong>: Das ISTAF-Indoor lockte und es wurde ein Fest.<br \/>\nGegen 15 Uhr fuhren wir aus Neuruppin ab, auf fast leerer Autobahn. Mehr Verkehr erwartete uns in Berlin. In der Prenzlauer Allee war dann ziemlicher Stau und in der Warschauer Stra\u00dfe auch nochmal. Jedenfalls kamen wir gl\u00fccklich auf dem Parkplatz an der O2 World an, ganz dicht vor der Halle. 17.00 Uhr spazierten wir beide durch den Haupteingang, ich also nicht durch den Presseeingang. F\u00fcr meine Frau Ruth war es der erste Besuch in dieser Halle, sie war sehr beeindruckt. Nach leckerer Currywurst brachte ich sie auf ihren Platz, Block 207, Reihe 21, Platz 13. Und diese 13 brachte uns Gl\u00fcck. Ich verabschiedete mich, um die Pressepl\u00e4tze im 4. Stock suchen. Aber das war nicht so einfach. Die vielen Platzanweiser und Sicherheitsleute waren zwar freundlich, aber so richtig konnten sie mir nicht helfen. Doch das sollte sich sp\u00e4ter noch als Gl\u00fcckstreffer herausstellen. Es war dann ca. 17.45 Uhr und dann hatte ich den richtigen Einweiser getroffen, der meinte, die Pressepl\u00e4tze w\u00e4ren im Block 418 und 419, also ganz oben. Dann kam das Gl\u00fcck herangeflogen. Ich sah auf der gleichen Ebene (2. Stock) Ruth allein sitzen, d.h. ihre Nachbarn waren gerade unterwegs. Nun kam der erleuchtende Gedanke: einfach hingehen, hinsetzen\u2026 Und die beiden Pl\u00e4tze neben der 13 blieben frei, bis zum Schlu\u00df. Ich blieb also dort die ganze Zeit sitzen, hatte eine Supersicht, direkt auf die Stabhochsprunganlage, aber eben nicht von ganz oben. Ich war wieder \u00fcberw\u00e4ltigt von allem, aber es war eben das zweite Mal f\u00fcr mich. Ein besserer Zeuge war Ruth bei ihrer Premiere, und sie sah alles sehr positiv, kurzweilig, und auch an die laute Musik gew\u00f6hnte sie sich schnell. Es war richtig sch\u00f6n, als einer der Hallensprecher die Zuschauer animierte, zu Laola-Wellen und \u00e4hnlichem. Und viel wurde mit Lichteffekten gearbeitet, mit Feuerwerk\u2026 Einfach alles sehr modern und mitrei\u00dfend. Nach dem Fast-Weltrekord im Stabhochsprung durch den Franzosen Renaud Lavillenie (6,02 m \u00fcbersprungen, 6,17 m verpa\u00dft) gab es dann eine Umbauphase f\u00fcr die Diskuswerfer. Aber das dauerte zu lange f\u00fcr uns, weil ja noch eine lange Heimfahrt vor uns lag. Ich habe nochmals eine Currywurst gegessen und dann hinaus zum Parkplatz. Der \u201eGr\u00fcne\u201c war gut zu sehen. Es dauerte einige Minuten, ehe wir die Ausfahrt fanden, aber dann hatten wir das \u201e Loch\u201c gefunden und los ging es in der autoleeren Stadt. Stra\u00dfe der Pariser Kommune, Greifswalder Stra\u00dfe, Prenzlauer Promenade, Autobahn, gegen 22.30 Uhr waren wir zuhause. Ein gelungener Tag!<br \/>\nEinige Fotos habe ich bei facebook eingestellt (unter meinem Namen zu sehen).<\/p>\n<p><strong>13.2.2015<\/strong>: Eine Pressekonferenz des ISTAF-Indoor ist angesagt, 14 Uhr im Maritim- Hotel in Berlin. Ich bin gespannt, denn dort wird auch das Programmheft vorgestellt, und daf\u00fcr habe ich alle Geschichten \u00fcber die Athleten geschrieben. Eine dankbare Aufgabe f\u00fcr dieses spektakul\u00e4re Fest der Leichtathletik, das schon im vorigen Jahr alle begeisterte.<br \/>\nDie acht Geschichten: Renaud Lavillenie, Sosthene Moguenara, Dafne Schippers, Christophe Lemaitre, Cindy Roleder, Dayron Robles, Martin Wierig und Nadine M\u00fcller.<\/p>\n<p><strong>9.2.2015<\/strong>: Es gilt ein Jubil\u00e4um zu feiern: Nun schon drei Jahre haben wir unseren Hyundai i20, und sind mit ihm vollauf zufrieden. Vor allem aber m\u00f6gen wir nach wie vor seine Farbe: gr\u00fcn. Er f\u00e4llt auf, wir finden ihn leicht auf dem Parkplatz und gr\u00fcn bedeutet au\u00dferdem: die Hoffnung.<\/p>\n<p><strong>7.2.2015<\/strong>: Im Bonner General-Anzeiger ist ein bemerkenswertes Interview mit Dieter Baumann ver\u00f6ffentlicht worden. Es wurde von Berthold Mertes gef\u00fchrt, den ich seit langer Zeit gut kenne, vor allem auch als Marathonl\u00e4ufer. In Erinnerung ist er mir noch als \u201eHase\u201c f\u00fcr Katrin-D\u00f6rre Heinig beim Hamburg-Marathon. Diesen Marathon bestritt ich viele Jahre zuvor 1987 in 3:21 h, damals noch als DDR-B\u00fcrger auf einer Westreise, die ich wegen eines 90. Geburtstages meines Onkels genehmigt bekam. Bei Berthold Mertes habe ich mich f\u00fcr das Interview bedankt und angek\u00fcndigt, dieses Interview u.U. sp\u00e4ter auf meiner Homepage zu bringen.<\/p>\n<p><strong>4.2.2015<\/strong>: Heute ist meine Geschichte \u00fcber den 400-m-L\u00e4ufer Karsten Just in der Zeitschrift \u201eLeichtathletik\u201c erschienen, und das auf fast zwei Seiten. Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber jetzt ist die Freude um so gr\u00f6\u00dfer. Und es ist erstaunlich, wieviel dann zun\u00e4chst auf Facebook ihr positives Votum abgeben. Man bekommt schnell mit, wie sehr die Ex-Athleten an der beruflichen Entwicklung ihrer einstigen Konkurrenten interessiert sind. Das animiert mich, auch in Zukunft solche Geschichten zu schreiben. Und wenn sie nicht in der Zeitung oder bei leichtathletik.de gebracht werden k\u00f6nnen, dann habe ich ja immer noch meine Homepage im Hintergrund. Vielleicht wird sie ein wenig der Treffpunkt der Ehemaligen.<\/p>\n<p><strong>27.1.2015<\/strong>: Wir zwei \u201ePeters\u201c haben einen Dritten gewonnen, der schon Erfahrungen mit Homepages gesammelt hat. Ulrich Bredow ist vor zwei Jahren nach Neuruppin gezogen und will uns beiden bei unserem Bem\u00fchen helfen. Von nun an wollen wir uns jeden Dienstag treffen. Der Arbeitseifer hat uns gepackt.<\/p>\n<p><strong>21.1.2015<\/strong>: Erstes Treffen mit Peter Pusch vom Regionalverlag Ruppin. Mit ihm habe ich viele Jahre zusammengearbeitet, als Autor und Korrektor seines \u201e Kreiskalenders\u201c. Das war mehr als ein normaler Kalender. Vielmehr ein Sammelsurium von historischen Geschichten rund um die Stadt Neuruppin und die Region und ebenso aktuellen Geschichten. Nun mit dem 25. Jahrgang schlo\u00df dieses Kapitel. Peter Pusch aber will weiter aktiv bleiben und ebenfalls wie ich auch eine eigene Homepage erstellen. So trafen sich also zwei, die dasselbe anstreben.<\/p>\n<p><strong>20.1.2015<\/strong>: Gew\u00f6hnlich geht man mit guten Vors\u00e4tzen in ein neues Jahr. Und wer wie ich schon fast 75 Jahre seines Lebens hinter sich hat, dem dr\u00e4ngt sich das Wort \u201eErinnerungen\u201c f\u00f6rmlich auf. Erinnern aber kann man sich an vieles, vor allem an die vergangenen Lebensjahrzehnte. Doch wie h\u00e4lt man so etwas fest? Ein Buch zu schreiben verbietet sich vor allem aus Kostengr\u00fcnden. Aber es gibt ja das Internet, in dem ich mich von Beginn an tummele. Recht oft stie\u00df ich auf private Homepages von Leichtathleten, aber auch von Bekannten und Freunden. Warum also nicht selbst eine Homepage erstellen?<\/p>\n<p><strong>18.1.2015<\/strong>: Ich habe immer bedauert, kein Tagebuch geschrieben zu haben. Nun habe ich zwar entdeckt, da\u00df meine Briefe an meine Mutter mehr als ein Tagebuch waren, aber trotzdem m\u00f6chte ich f\u00fcr das letzte Viertel meines Lebens wieder ein Tagebuch f\u00fchren. Nicht f\u00fcr jeden Tag, aber immer dann, wenn etwas Wichtiges passiert ist. Und offen lasse ich auch, ob ich einiges aus der Vergangenheit in diesem Tagebuch aufleben lassen werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ver\u00f6ffentlicht am 30. November 2015 An diesem Sonntag-Abend wird nat\u00fcrlich viel \u00fcber die Entscheidung der Hamburger gegen eine Olympiabewerbung im Jahr 2024 geschrieben, vor allem auch im Netz. Ich h\u00e4tte mir auch ein Ja gew\u00fcnscht, denn das w\u00e4re f\u00fcr mich vielleicht erstmals die Gelegenheit gewesen, auch einmal bei Olympia dabei sein zu k\u00f6nnen. Doch es &hellip; <a href=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=162\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Hamburg-Aus f\u00fcr Olympia<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/162"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=162"}],"version-history":[{"count":29,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":979,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/162\/revisions\/979"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}