{"id":3056,"date":"2016-08-20T22:32:30","date_gmt":"2016-08-20T20:32:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=3056"},"modified":"2016-08-20T22:32:30","modified_gmt":"2016-08-20T20:32:30","slug":"cindy-roleder-europameisterin-und-olympiafuenfte-im-huerdensprint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=3056","title":{"rendered":"Cindy Roleder &#8211; Europameisterin und Olympiaf\u00fcnfte im H\u00fcrdensprint"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr die hochgewachsene<strong>\u00a0 Cindy Roleder (SC DHfK Leipzig)\u00a0<\/strong> war die sportliche Welt am 7. Juli 2016 in Ordnung .\u00a0 An diesem Tag setzte sie sich im Finale der Europameisterschaften in Amsterdam \u00fcber die <strong>100 m H\u00fcrden in\u00a0 12,62 s\u00a0<\/strong>\u00a0 durch.\u00a0 Und damit waren auch die Aussichten f\u00fcr ein erfolgreiches\u00a0 Auftreten bei Olympia bestens.<\/p>\n<p>Nachdem sie in Rio das Halbfinale in 12,69 s glatt \u00fcberstanden hatte, erhoffte sie sich\u00a0 im Finale eine kleine Steigerung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Roleder-Finale.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3049\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Roleder-Finale-293x300.jpg\" alt=\"Roleder Finale\" width=\"293\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Roleder-Finale-293x300.jpg 293w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Roleder-Finale.jpg 936w\" sizes=\"(max-width: 293px) 100vw, 293px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Cindy Roleder (ganz oben) im olympischen Endlauf von Rio 2016\u00a0\u00a0 (Foto:\u00a0 Olaf Brockmann)<\/strong><\/p>\n<p>Doch die kam nicht mehr, <strong>in 12,74 s<\/strong> <strong>wurde sie F\u00fcnfte<\/strong>. Das war allerdings die beste Plazierung einer deutschen H\u00fcrdensprinterin bei Olympia seit 1988 in Seoul. Doch danach war sie, im Unterschied zu manch anderen Athleten in \u00e4hnlicher Situation, ehrlich zu sich und zu den Medien. Sie zeigte sich nicht vollauf zufrieden, sondern konnte die Gedanken an eine m\u00f6gliche Medaille nicht verdr\u00e4ngen. \u201e Heute waren die drei US-M\u00e4dels besser &#8211; Brian Rollins (12,48 s) gewann vor Nia Ali (12,59 s) und Kristi Castlin (12,61)- , aber leider war es auch kein runder Lauf von mir, war ich beispielsweise zu dicht an der ersten H\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p>Aber sie blickte auch gleich zur\u00fcck: \u201e Vor drei Jahren, bevor ich zu Wolfgang K\u00fchne nach Halle\/Saale ins Mehrkampfteam wechselte, h\u00e4tte ich niemals damit gerechnet, da\u00df ich mal ein olympisches Finale erreichen w\u00fcrde.\u201c<\/p>\n<p>Dieser Wechsel zum Mehrkampf brachte ihr den erhofften Sprung nach vorn. Sie trainierte nun auch andere Disziplinen, \u201e es tut gut, nicht immer nur H\u00fcrden zu laufen. Und ich f\u00fchle mich wohl in der Trainingsgruppe mit Rico Freimuth und Michael Schrader. \u00a0Ich habe auch ein neues Selbstbewu\u00dftsein bekommen.\u201c \u00a0Und das zahlte sich schon 2015 aus, als sie bei der WM in Peking mit 12,59 s Zweite wurde.<\/p>\n<p>Beharrlich ist sie auf alle F\u00e4lle, wei\u00df ihren Kopf durchzusetzen. So wundert es nicht, als sie in einem Interview mit leichtathletik.de\u00a0 auf die Frage, wie sie zu Dieter Bohlen und Daniela Katzenberger und deren TV-Quotenhascherei stehe, antwortete: \u201eAuch wenn viele ihr Tun mehr als skeptisch beurteilen,\u00a0 finde ich es stark, da\u00df die beiden sich nie beirren lassen, ihren Kopf durchsetzen und sich deshalb auch behauptet haben.\u201c<\/p>\n<p>Ihr sportliches Tun hatte beim Turnen begonnen. Doch daf\u00fcr war sie bald zu gro\u00df. \u201e Aber vom K\u00f6rpergef\u00fchl her profitiere ich immer noch davon\u201c.\u00a0 \u00dcber den Wettbewerb \u201e Jugend trainiert f\u00fcr Olympia\u201c kam sie dann zur Leichtathletik, trainierte in Chemnitz viele Disziplinen. \u201eDoch weil es in Sachsen keinen Mehrkampftrainer gab, wurde ich dann H\u00fcrdensprinterin, denn daf\u00fcr hatte ich das meiste Talent.\u201c<\/p>\n<p>Ob sie auf ewig H\u00fcrdensprinterin bleiben wird, steht auf einem anderen Blatt. \u201e Ich trainiere auch im n\u00e4chsten Jahr in der Mehrkampfgruppe, auch weil sich das bew\u00e4hrt hat. Und ich werde sicherlich auch wieder einen Mehrkampf bestreiten\u201c.<\/p>\n<p><strong>Peter Grau \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Noch vor der EM 2016 in Amsterdam ver\u00f6ffentlichte die \u201eFrankfurter Allgemeine Zeitung\u201c unter der \u00dcberschrift\u00a0 \u201eH\u00fcrdensprinterin Cindy Roleder: Weniger ist manchmal mehr\u201c\u00a0einen Beitrag von Anne Armbrecht, Leipzig.<\/p>\n<p>Lesen Sie diesen Beitrag unter\u00a0\u00a0 http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/sport\/mehr-sport\/huerdensprinterin-cindy-roleder-geht-im-training-neue-wege-14327247.html<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Cindy Roleder<\/p>\n<p>100 m H\u00fcrden I\u00a0 Frauen<\/p>\n<p>Alter: 27 Jahre<\/p>\n<p>Land: Deutschland<\/p>\n<p>Bestleistung: 12,59 s<\/p>\n<p>Erfolge:\u00a0 Europameisterin 2016, F\u00fcnfte Olympia 2016,\u00a0 Vizeweltmeisterin 2015, Bronze EM 2014,\u00a0 Deutsche Meisterin 2016?, 2015, 2011<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr die hochgewachsene\u00a0 Cindy Roleder (SC DHfK Leipzig)\u00a0 war die sportliche Welt am 7. 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