{"id":343,"date":"2015-12-08T22:24:27","date_gmt":"2015-12-08T21:24:27","guid":{"rendered":"http:\/\/petergrau.laufserver.de\/?p=343"},"modified":"2016-03-11T22:42:13","modified_gmt":"2016-03-11T21:42:13","slug":"geschichte-aus-einem-laeuferleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=343","title":{"rendered":"Geschichten aus meinem L\u00e4uferleben"},"content":{"rendered":"<p>Es war ein freundlicher Tag, dieser 9. Mai im Jahre 1985. Und es sollte ein erfolgreicher Marathontag werden, an dem f\u00fcr mich am Ende eine Zahl stand: <strong>3:08:57<\/strong>.\u00a0 Drei Stunden, acht Minuten und 57 Sekunden. Am Tag zuvor war ich gemeinsam mit meinem Lauffreund Udo Frey aus Berlin angereist. Wir hatten uns Decin ausgesucht, diesen Ort in der CSSR, an der Elbe und nahe der Grenze zur DDR gelegen. Schon einmal war ich 1981 dort auf Marathonspuren gewesen. Doch da blieben die Uhren erst bei 3:17:55\u00a0\u00a0 stehen, vor allem auch den hohen Temperaturen von fast 30 Grad geschuldet. Nun sollte es eine neue Bestzeit werden. Am Abend zuvor, so kann ich mich erinnern, lie\u00dfen wir uns einige Gl\u00e4ser leckeren tschechischen Bieres schmecken. F\u00fcr Profis wohl nicht die richtige Vorbereitung, aber wir als Amateure konnten danach wenigstens ruhig schlafen. Hellwach aber waren wir an diesem Donnerstag (8. Mai war Tag der Befreiung) , gemeinsam mit vielen Gleichgesinnten, die sich zum Start auf dem Marktplatz der Stadt sammelten. Die Temperaturen waren marathonfreundlich und der erste Teil der 42.195 km verlief reibungslos. Schulter an Schulter lief ich mit Udo aus dem Ort hinaus und dann auf einer asphaltierten Stra\u00dfe entlang.\u00a0 Auf Asphalt laufen mochte ich schon immer. Bei einem kontinuierlichen Tempo blieb noch genug Zeit, um die Umgebung wahrzunehmen.\u00a0 Links flo\u00df die Elbe dahin und an der rechten Seite t\u00fcrmten sich die dichten W\u00e4lder des B\u00f6hmischen Mittelgebirges. Bald waren wir an der Grenze angelangt, zogen in Bad Schandau eine kleine Schleife im Ort und begaben uns dann auf die R\u00fcckreise. Lange blieben wir zwei\u00a0 zusammen, ehe sich Udo rund drei Kilometer vor dem Ziel absetzen konnte. Das war aber f\u00fcr mich nur eine \u201ekleine\u201c Niederlage, denn der Sieg wurde mir dann schwarz auf wei\u00df mit der neuen Bestzeit geliefert.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahren versuchte ich es zwar noch mehrmals, unter die omin\u00f6se 3-Stunden-Marke zu kommen, war einmal auch kurz davor, ehe mir eine Verletzung einen Streich spielte. Deshalb aber behielt ich Decin immer in bester Erinnerung. Mit 3:08:55 kann ich heutzutage schon ein klein wenig angeben.<\/p>\n<p>Aber wie war ich \u00fcberhaupt zum Marathon und zu einer solchen Zeit gekommen?\u00a0 Sport getrieben hatte ich in Jugendzeiten gern, bei Fu\u00dfball, Handball, Tischtennis und Tennis stellte ich mich nicht ungeschickt an. Sprintschnell war ich nie, doch schon damals machten mir etwas l\u00e4ngere Laufstrecken keine Angst. Aber eine Laufbewegung im eigentlichen Sinne gab es noch nicht.\u00a0 Sie entwickelte sich in der DDR nur langsam, aber dann ziemlich gewaltig. Und ich schwamm gern auf dieser Welle mit.<\/p>\n<p><strong>Aller Anfang ist schwer<\/strong><\/p>\n<p>Es begann am 3. Januar 1974 auf dem Zachertsportplatz in Berlin-Lichtenberg, also vor \u00fcber 40 Jahren. Dort lief ich meine ersten 400-m-Runden, 12 an der Zahl, in einem gem\u00e4chlichen Tempo von zusammen 27 Minuten. In den folgenden Monaten kam ich zwar nicht \u00fcber diese Distanz hinaus, aber es war immerhin ein Anfang. Die Jahresbilanz: 108 km.<\/p>\n<p>1975 schraubte ich mein Pensum wieder stark zur\u00fcck, es wurden gerade mal 8 km. Aller Anfang war also schwer. Doch dann, 1976, ging es sp\u00fcrbar aufw\u00e4rts. Es begann mit einem Neujahrslauf in Berlin-Friedrichshain. Der n\u00f6tige Auftakt , um mehr zu wagen. Zwar steigerte sich die Distanz nicht so schnell, doch es wurden im Urlaub in Cantnitz immerhin schon 6 km im St\u00fcck. Und am 7. November 1976 lief ich beim Stundenlauf der BSG Turbine Bewag auf den Willi-S\u00e4nger-Sportanlagen meinen ersten Wettkampf.\u00a0 Fast 30 Runden schaffte ich auf der Aschenbahn, 11.910 Meter genau. Im November folgte noch ein zweiter Stundenlauf, nun auf meinem heimischen Zachertsportplatz. Diesmal kamen 12.240 Meter heraus, gelaufen mit einem K\u00f6rpergewicht von 61 kg. Hinterher wog ich noch 60,5 kg, hatte also ein Pfund verloren.<\/p>\n<p>Jedenfalls hatte ich \u201eBlut\u201c geleckt. Von nun\u00a0 an reizten mich\u00a0 Wettk\u00e4mpfe.\u00a0 Ob es nun der Crosslauf in Wei\u00dfensee auf schwerem Boden oder der BVB-Stundenlauf im Stadion an der Siegfriedstra\u00dfe mit erreichten 12.900 Metern waren, der n\u00f6tige Anreiz war gegeben, auch mehr zu trainieren. Erleichtert wurde mir der Anfang, weil ich etliche Gleichgesinnte fand, die ebenfalls wie ich auf dem Zachertsportplatz fast bei Null anfingen und sich dann kontinuierlich steigerten. Zu ihnen z\u00e4hlten u.a. Udo Bauermeister, J\u00fcrgen Stark, Horst Prill,\u00a0 Gunther Hildebrandt,\u00a0 Siggi B\u00fcttner und Bernd Dehnke.<\/p>\n<p>1976 kamen immerhin schon 314 km heraus.<\/p>\n<p><strong>1977- ein Jahr im Aufwind<\/strong><\/p>\n<p>Im Januar 1977\u00a0 wagte ich mich an einen Halbmarathon, f\u00fcr den ich 106 Minuten brauchte. Im M\u00e4rz folgte ein kleiner R\u00fcckschlag, als ich beim 20-km-Pl\u00e4nterwaldlauf, der auf einem 5-km-Kurs durchgef\u00fchrt wurde, schon bei 15 km ausstieg, und das ohne ersichtlichen Grund. Vielleicht war das Anfangstempo von 21:35 min f\u00fcr die ersten 5 km zu schnell gewesen. Ich hatte an dieser Aufgabe einige Zeit zu knabbern und schwor mir, es nicht wieder zu tun. Und diesen Schwur hielt ich\u00a0 ein, auch wenn ich sp\u00e4ter etwa bei Hitzemarathons manchmal knapp vorm Aufgeben war.<\/p>\n<p>Wie einfach es aber war, mit einem h\u00f6heren Trainingspensum auch viele Wettk\u00e4mpfe bestehen zu k\u00f6nnen, zeigten mir die n\u00e4chsten Wettk\u00e4mpfe. Am 26. M\u00e4rz lief ich auf der Bahn \u00fcber 10.000 m 43:52 min,\u00a0 am 4. April beim Hf\u00d6-Cross in der Lichtenberger Parkaue 67:57 min \u00fcber 15 km, am 13. April 43:31 min beim 10-km-Lauf auf der Tartanbahn im Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark. Am 17. April beim ersten Wettkampf au\u00dferhalb von Berlin\u00a0 im nahen Oranienburg sprangen beim Sachsenhausen-Gedenklauf \u00fcber 15 km\u00a0 66:28 Minuten heraus. Damals in Oranienburg gewann\u00a0 Konstantin Lebedjew, der aus der Sowjetunion stammte und als Offizier in Elstal bei Berlin stationiert war.\u00a0 Lebedjew,\u00a0 ein sehr angenehmer Lauffreund, war fortan bei vielen Wettk\u00e4mpfen dabei, die auch ich bestritt. Nach dem Abzug der Roten Armee aus Deutschland verlor ich ihn zun\u00e4chst aus den Augen, doch \u00fcber Facebook bekam ich wieder Kontakt zu ihm.\u00a0 Jetzt, 2015, meldet er sich oft aus Kiew, berichtet \u00fcber die politischen Entwicklungen in der Ukraine und \u00fcber seine sportlichen Auftritte. Er konnte wie viele L\u00e4ufer von damals nicht von der Lauferei lassen.<\/p>\n<p>Seinen Stationierungsort Elstal habe ich viele Jahre sp\u00e4ter auch kennengelernt, als ich als Berichterstatter bei leichtathletischen Wettk\u00e4mpfen dort arbeitete. An einem Ort, an dem sich 1936 Sportler auf die Wettk\u00e4mpfe der Olympischen Spiele im Olympiastadion vorbereiteten. So konnte man dort auch das Zimmer besichtigen, das Jesse Owens damals bewohnte.<\/p>\n<p>Wie schnell ich mein\u00a0 Leistungsniveau steigern konnte, bewies ich am 8. Mai 1977, als ich im Erfurter Georgij-Dimitroff-Stadion\u00a0 bei gro\u00dfer Hitze einen Stundenlauf bestritt. Hitze war nie mein Freund , aber ich schaffte immerhin schon 13.146 Meter. Drei Tage sp\u00e4ter lief ich im Berliner Ernst-Grube-Stadion die 10.000 m in 43:14 Minuten. Es war ein angenehmes Gef\u00fchl, die Verbesserungen sp\u00fcren zu d\u00fcrfen, die allein auf einem besseren Training basierten.\u00a0 Und auch danach war es immer so, da\u00df ich relativ viele Wettk\u00e4mpfe bestritt und damit auch die Lust zum Trainieren wach hielt. Zudem trainierte ich auch mehr, weil ich in den Ergebnislisten nicht immer weit hinten stehen wollte.<\/p>\n<p><strong>Erster Marathon in Gr\u00fcnheide<\/strong><\/p>\n<p>Am 29. M\u00e4rz 1980 bestritt ich meinen ersten Marathonlauf. Und der war nicht einmal geplant. In Gr\u00fcnheide vor den Toren Berlins fand seit 1977 ein 100-km-Lauf statt, und man konnte dort auch mitlaufen, wenn man nicht den ganzen langen Kanten absolvieren wollte.\u00a0 So hatte ich geplant, nur 30 km als Training mitzulaufen. Doch da ich mich gut f\u00fchlte, meldete ich mich auch offiziell an.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Marathon-Premiere-in-Gr\u00fcnheide.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Marathon-Premiere-in-Gr\u00fcnheide-259x300.jpg\" alt=\"Marathon-Premiere in Gr\u00fcnheide\" width=\"259\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-383\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Marathon-Premiere-in-Gr\u00fcnheide-259x300.jpg 259w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Marathon-Premiere-in-Gr\u00fcnheide-883x1024.jpg 883w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Marathon-Premiere-in-Gr\u00fcnheide.jpg 1565w\" sizes=\"(max-width: 259px) 100vw, 259px\" \/><\/a><\/p>\n<p>5.30 Uhr war in Berlin aufstehen angesagt, 6.30 Uhr startete ich meinen Trabant, um 7.15 Uhr am Veranstaltungsort einzutreffen. Dort bekam ich dann die Startnummer 3, begr\u00fc\u00dfte etliche Bekannte und Punkt 8 Uhr ging es los. Der Start erfolgte inmitten eines Ferienobjektes mit vielen Bungalows, die wir auch zum Umziehen nutzten. Jeweils nach einer Waldrunde von 10 Kilometern kehrten wir zur\u00fcck, konnten dort Tee und Haferschleim zu uns nehmen. Ich tat das bei 20 und 30 km, dazu nur Tee bei 25 und 35 km. Von Anfang an lief ich mit dem Berliner Peter Schultze, der ca. 60 km laufen wollte und deshalb auch langsamer begann. Die ersten 10 km liefen wir in 55 Minuten, die folgenden 3&#215;10 km in jeweils 58 Minuten. Bis auf kurze Gehpausen an der Verpflegungsstelle waren wir st\u00e4ndig in Bewegung, und immer im Wald. Schon nach 10 Kilometern war ich sicher, da\u00df ich die Marathondistanz schaffen w\u00fcrde. Und die Zeit verging auch fast wie im Fluge, denn wir unterhielten uns oft und \u00fcber viele Dinge des Lebens und genossen die Waldluft. Erst ab 35 km wurden meine Beine etwas schwerer, aber das war wohl normal. Ehrgeiz hatte ich noch, um unter 4 Stunden zu bleiben und deshalb lie\u00df ich auch die letzte Verpflegungsstelle aus. Mit 4:02:20 h gelang mir das zwar nicht ganz, aber meiner Freude tat das keinen Abbruch. Frisch geduscht und schnell erholt ging es wieder zur\u00fcck nach Berlin. Meiner sehr laufinteressierten Mutter schrieb ich dann im Brief:<\/p>\n<p>\u201eInsgesamt habe ich jetzt ein Hoch. Ich wei\u00df nun auch, wie es am Rennsteig sein wird und wie ich mich dort verhalten mu\u00df. Solch ein Wettkampf ist leichter, als wenn ich 4 Stunden trainieren m\u00fc\u00dfte.\u201c<\/p>\n<p><strong>Der Kultlauf am Rennsteig<\/strong><\/p>\n<p>Rennsteiglauf, das war gewisserma\u00dfen das Mekka der DDR-L\u00e4ufer. Es geh\u00f6rte einfach zum guten Ton, jedes Jahr im Mai an diesem Lauf teilzunehmen, der \u00fcber Berg und Tal auf dem H\u00f6henweg \u201eRennsteig\u201c im Th\u00fcringer Wald f\u00fchrte. Ich war dort in meiner Jugend schon unterwegs gewesen, doch nicht als L\u00e4ufer, sondern als Skil\u00e4ufer. Von Erfurt waren wir in den 1950er-Jahren mit der Eisenbahn nach Oberhof gefahren und dann hie\u00df es, auf Skiern den Rennsteig erwandern. Ein wenig \u00fcbte ich auch das Abw\u00e4rtsfahren, so auf der ber\u00fchmten \u201eIdiotenwiese\u201c in Oberhof. Doch so richtig lernte ich das Wedeln, das Slalom-Fahren nicht, und auch nicht das \u201eSkaten\u201c, denn das kam erst viel sp\u00e4ter. Zu dieser Zeit aber konnte ich mir noch nicht vorstellen, da\u00df ich sp\u00e4ter mal viele Male am Rennsteiglauf teilnehmen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der erste offizielle Rennsteiglauf fand am 12. Mai 1973 als 100-km-GutsMuths-Gedenklauf statt, die Strecke f\u00fchrte von der Hohen Sonne bei Eisenach bis nach Masserberg. Am 9. Mai 1975 fand der Rennsteiglauf erstmals als Wettkampf statt und bald bestand das Angebot aus einer l\u00e4ngeren Strecke von ca. 70 km\u00a0 und einer k\u00fcrzeren Strecke von rund 45 km. Mir reichte immer die k\u00fcrzere Distanz, denn auch die war wegen der vielen H\u00fcgel und Berge recht strapazi\u00f6s.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Meine Rennsteigpremiere im Jahre 1980<\/strong><\/p>\n<p>Wie immer bei einer Premiere war die Aufregung gro\u00df, denn ich wu\u00dfte ja nicht, was da auf mich zukommen w\u00fcrde. Aber ich hatte ja die Erfahrung des ersten Marathons mit im Gep\u00e4ck. So bekam ich am 17. Mai meine Nerven in den Griff, konnte sogar in der Nacht zuvor einigerma\u00dfen schlafen. Wie sp\u00e4ter bei meinen oftmaligen Starts hier am Rennsteeig bekam ich die erste G\u00e4nsehaut, als die tausend K\u00f6pfe z\u00e4hlende L\u00e4uferschar sich im Startgebiet auf einer riesengro\u00dfen Wiese dr\u00e4ngte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_409\" aria-describedby=\"caption-attachment-409\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf-1984.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf-1984-300x265.jpg\" alt=\"Rennsteiglauf 1984\" width=\"300\" height=\"265\" class=\"size-medium wp-image-409\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf-1984-300x265.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf-1984-1024x904.jpg 1024w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf-1984.jpg 1411w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-409\" class=\"wp-caption-text\">Rennsteiglauf 1984<\/figcaption><\/figure>\n<p>Punkt 9 Uhr setzte sich die Herde in Bewegung. Blockstarts waren dabei nicht m\u00f6glich und so mu\u00dfte ich anfangs \u00f6fters gehen, sp\u00e4ter an jedem Anstieg und die gab es zuhauf.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf-300x236.jpg\" alt=\"Rennsteiglauf\" width=\"300\" height=\"236\" class=\"alignnone size-medium wp-image-412\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf-300x236.jpg 300w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf-1024x805.jpg 1024w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Rennsteiglauf.jpg 1653w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die einzelnen Stationen: Limbach 10 Uhr (1 x Tee), Masserberg 11 Uhr (2x Haferschleim, 1 x Tee), Neustadt 12.15 Uhr (1 x Haferschleim, 1 x Tee), Frauenwald 13.30 Uhr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Ziel-Rennsteiglauf.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Ziel-Rennsteiglauf-272x300.jpg\" alt=\"Das Ziel Rennsteiglauf\" width=\"272\" height=\"300\" class=\"alignnone size-medium wp-image-408\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Ziel-Rennsteiglauf-272x300.jpg 272w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Ziel-Rennsteiglauf-930x1024.jpg 930w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Ziel-Rennsteiglauf.jpg 1437w\" sizes=\"(max-width: 272px) 100vw, 272px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Und dann der grandiose Zieleinlauf in Schmiedefeld am Rennsteig. Nach 5 Stunden und 8 Minuten hatte ich die ca. 45 km \u00fcber Stock und Stein, \u00fcber Berge und durch T\u00e4ler bew\u00e4ltigt.<br \/>\nEs war mein erster Rennsteiglauf, und es sollten noch viele folgen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_410\" aria-describedby=\"caption-attachment-410\" style=\"width: 224px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Am-Ziel-Rennsteiglauf.jpg\"><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Am-Ziel-Rennsteiglauf-224x300.jpg\" alt=\"Auf der Erholungswiese nach dem Zieleinlauf\" width=\"224\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-410\" srcset=\"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Am-Ziel-Rennsteiglauf-224x300.jpg 224w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Am-Ziel-Rennsteiglauf-763x1024.jpg 763w, https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/Am-Ziel-Rennsteiglauf.jpg 1568w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-410\" class=\"wp-caption-text\">Auf der Erholungswiese nach dem Zieleinlauf<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber nicht nur die gro\u00dfen L\u00e4ufe s\u00e4umten meine L\u00e4ufer-Laufbahn. Genauso gern war ich bei k\u00fcrzeren Distanzen dabei. Als Beispiel darf ich dieses Jahr 1980 anf\u00fchren. Nach dem Rennsteiglauf folgten bald ein Stundenlauf (25.6.; 13.380 m), dann ein Stundenpaarlauf auf dem Zachertsportplatz (1.7.) mit Rainer Lehmann bei Dauerregen (uns immer abwechselnd schafften wir 15.756 m), sp\u00e4ter der Buchenwald-Gedenklauf in Weimar \u00fcber 25 km (13.9.; 2:02:15 h; auf einer schweren Strecke und kurz unterbrochen wegen eines Wolkenbruches in einem Hauseingang), ein 25-km-Lauf in Waren \u201eRund um die M\u00fcritz\u201c (5.10.; 1:57:02 h), ein 16-km-Lauf in Wendisch Rietz (1:22:04), ein 10.000-m-Lauf auf dem Kissingensportplatz (14.10.; 44:22), ein 33-km-Lauf \u201eRund um die M\u00fcggelberge\u201c (19.10.; 2:51:47), der Hubertuslauf \u00fcber 26 km in Neuruppin (2.11.), der Pfefferkuchenlauf \u00fcber eine Stunde (13.670 m; 21.12.) in der Siegfriedstra\u00dfe und der EBT-Silvesterlauf im Berliner Pl\u00e4nterwald \u00fcber 10 km in 41:34 min. Alles in einem Jahr!<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte ich jetzt \u00fcber jedes Jahr berichten, \u00fcber alte und neue Laufveranstaltungen. Aber es bringt mehr, wenn ich einige herausgreife und vor allem auch meine Entwicklung darstelle, die mit mehr Laufkilometern auch schnellere Zeiten auf allen Distanzen brachte. Klingt einfach, und im Nachhinein war es auch einfach. Auch deswegen, weil wir uns nicht allein bewegten, sondern in der Gemeinschaft, sei es bei der Sportgemeinschaft EBT (Empor Brandenburger Tor) Berlin, sei es in meinem Wohnumfeld in Berlin-Lichtenberg mit einer Laufgruppe, die nicht nur auf dem Zachertsportplatz trainierte, sondern auch von dort aus die Parks und das Waldumfeld des Pionierparks und der \u201eAlten F\u00f6rsterei\u201c, der Heimstatt des Fu\u00dfballclubs Union Berlin, laufenderweise unsicher machte.<\/p>\n<p>Fortsetzung folgt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war ein freundlicher Tag, dieser 9. Mai im Jahre 1985. 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