{"id":798,"date":"2016-01-15T18:44:30","date_gmt":"2016-01-15T17:44:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=798"},"modified":"2016-01-15T18:44:30","modified_gmt":"2016-01-15T17:44:30","slug":"nicole-best-ein-leben-zwischen-triathlon-und-gehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.petergrau-leichtathlet.de\/?p=798","title":{"rendered":"Nicole Best- ein Leben zwischen Triathlon und Gehen"},"content":{"rendered":"<p>Mehr als zehn Ironman-Starts, unz\u00e4hlige weitere Triathlon-Wettk\u00e4mpfe, flotte Zeiten im Laufen und den Weltmeistertitel im Bahngehen z\u00e4hlt Nicole Best zu ihren Erfolgen. Auf ihrer Homepage <strong>(www.nicolebest.com)<\/strong> sind die Ergebnisse fein s\u00e4uberlich aufgez\u00e4hlt. Und in ihrer Vita kann man dort nachlesen, wie sie zum Sport, zum Gehen und zum Triathlon gekommen ist.<\/p>\n<p>Ich traf sie zuletzt 2009 am Rande der Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in der Leipziger Arena, dort, wo auch in diesem Jahr 2016 wieder die deutschen Hallenmeisterschaften stattfinden. Diesmal aber ohne Nicole Best, denn das Gehen steht nicht auf dem Programm.<\/p>\n<p>\u00dcber ihren Auftritt bei den Hallenmeisterschaften 2009 habe ich in der \u201eLeichtathletik\u201c Nr. 11 vom 18. M\u00e4rz 2009 den folgenden Artikel geschrieben:<\/p>\n<p><strong>Unterwegs in zwei Welten<\/strong><\/p>\n<p>Triathleten gelten allgemein als ziemlich modern \u2013 neudeutsch darf sogar das Wort cool verwendet werden. Da kommt die \u201ealte Tante\u201c Leichtathletik meistens nicht mit. Es gibt aber eine Athletin, die beides auf h\u00f6chstem Niveau verbindet: Die Geherin <strong>Nicole Best <\/strong>wandelt zwischen Deutschen Hallen-Meisterschaften und dem Ironman auf Hawaii.<br \/>\nSie war mit 41 Jahren die \u00e4lteste Medaillengewinnerin bei den Deutschen Hallenmeisterschaften Ende Februar in Leipzig\u2026 Nat\u00fcrlich konnte Best der siegenden Olympiaf\u00fcnfzehnten von Peking, <strong>Sabine <\/strong><strong>Krantz <\/strong>\/TV Wattenscheid\/12:15,70) \u00fcber 3000 Meter nicht Paroli bieten, aber 13:37,89 Minuten und die Silbermedaille waren trotzdem ein riesiger Erfolg. Im \u201eSchlussspurt\u201c hatte sie <strong>Christin El\u00df<\/strong> (SC Potsdam) auf den dritten Rang verwiesen. Auch hier galt der Spruch von <strong>Danny Ecker<\/strong>: Nicht das Alter, sondern die H\u00f6he, sprich Leistung entscheidet. Christina El\u00df ist knapp halb so alt wie Nicole Best.<\/p>\n<p><strong>Training auf der Rolle<\/strong><\/p>\n<p>Dabei fr\u00f6nt die Hessin nur selten ihrer \u201ealten Liebe\u201c, dem Gehen. Im Winter hatte sie anfangs \u00fcberhaupt nicht spezifisch trainiert, \u201enur Laufen sowie f\u00fcr den Triathlon Rollentraining und Schwimmen.\u201c Triathlon? Richtig, Nicole Best ist seit vielen Jahren eine  erfolgreiche Triathletin. Seit 1992 bestreitet sie Triathlons. \u201e Ich mag vor allem die lange Distanz. Einmal im Jahr bin ich bei einem Ironman dabei.\u201c Oder auch zweimal, denn 2008 mu\u00dfte  sie erst in Klagenfurt antreten, um sich dort als Achte hinter sieben Profis und als klare W40-Siegerin f\u00fcr den Gipfel des Triathlons, die Weltmeisterschaft auf <strong>Hawaii <\/strong>(3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und ein Marathonlauf) zu qualifizieren. In sehr guten 9:32:02 Stunden gelang ihr das. Den Marathon absolvierte sie dabei in beachtlichen 3:22:11 Stunden. Im Oktober startete dann das gro\u00dfe Abenteuer Hawaii. \u201e Nach 10:33 Stunden war ich im Ziel, eine Stunde langsamer also. Aber die Witterungsbedingungen waren dort auch besonders schwierig. Es war hei\u00df, hei\u00dfer ging es nicht\u201c. <\/p>\n<p>Da hat es Nicole Best einfacher, wenn sie \u00fcber die k\u00fcrzere Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren , 10 km Laufen) Wettk\u00e4mpfe in der Hessenliga f\u00fcr ihren Darmst\u00e4dter Triathlonverein bestreitet. Aber auch in diesem Jahr soll es ein Ironman sein, im Sommer ist Roth an der Reihe.<br \/>\nAnfang 2009 galt die volle Konzentration der 41-J\u00e4hrigen jedoch den ganz kurzen Strecken. Im Januar stieg Best ins Gehtraining f\u00fcr die 3000 Meter en. \u201e Ich dachte, dass ich genug Kondition durch den Triathlon, durch das Ausdauertraining habe und nun nur etwas Technik trainieren m\u00fc\u00dfte. Aber da habe ich es gleich \u00fcbertrieben und mir eine Muskelverletzung zugezogen. Doch zwei Tage Pause wirkten Wunder, die Schmerzen gingen weg.\u201c  Im DM-Finale habe sie zwar noch etwas gemerkt, aber stets gedacht: \u201e Da mu\u00df ich jetzt durch\u201c.  Und ihre Endzeit lag dann mit 13:37,89 Minuten nur knapp 20 Sekunden \u00fcber ihrer Bestzeit aus dem Jahre 2000.<\/p>\n<p><strong>Elegante Technik<\/strong><\/p>\n<p>Nach wie vor macht es Freude, der zierlichen Nicole Best beim Gehen zuzuschauen. Sie hat diese nicht einfache Fortbewegungsart im Blut, k\u00f6nnte man denken.  Aber schon 1999, nachdem sie in Erfurt \u00fcber 10.000 Meter Deutsche Meisterin geworden war, hatte sie mir im Gespr\u00e4ch von ihrer neuen Liebe, dem Triathlon, vorgeschw\u00e4rmt\u2026.<\/p>\n<p>Soweit Ausz\u00fcge aus dem Artikel in der \u201eLeichtathletik\u201c.<br \/>\nUnd wie kam ich nun wieder in Kontakt zu Nicole Best. Ganz einfach: \u00fcber Facebook.<br \/>\n(Fotos sind auf ihrer Homepage zu sehen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als zehn Ironman-Starts, unz\u00e4hlige weitere Triathlon-Wettk\u00e4mpfe, flotte Zeiten im Laufen und den Weltmeistertitel im Bahngehen z\u00e4hlt Nicole Best zu ihren Erfolgen. Auf ihrer Homepage (www.nicolebest.com) sind die Ergebnisse fein s\u00e4uberlich aufgez\u00e4hlt. Und in ihrer Vita kann man dort nachlesen, wie sie zum Sport, zum Gehen und zum Triathlon gekommen ist. 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