Olaf Brockmann: Impressionen

Der Kenianer Eliud Kipchoge erster Mensch unter zwei Stunden im Marathon

Eliud Kipchoge nach seinem Superlauf

Olaf Brockmann, gerade zurück von der Leichtathletik-WM aus Doha, stürzte sich wenige Tage später in seiner Heimatstadt Wien auf den nächsten Höhepunkt. Marathonläufer Eliud Kipchoge wollte zum zweiten Mal versuchen, die Schallgrenze von 2 Stunden zu unterbieten.

 

Olaf Brockmann (links) mit Eliud Kipchoge drei Tage vor dem Marathon

Schon vor dem Lauf sprach Olaf Brockmann mit Eliud Kipchoge und verfaßte den folgenden Text:

 

Eliud Kipchoge: Ich will Geschichte schreiben

„Der Kurs ist ausgezeichnet, einfach perfekt, flach und schnell. Alles ist hervorragend vorbereitet“, bedankte sich Weltrekordler Eliud Kipchoge, der am Samstag früh im Prater als erster Mensch einen Marathon unter zwei Stunden laufen will. Erstmals überhaupt hat er seine Frau Grace und seine drei Kinder Lynne, Griffin und Gordon zu einem großen Bewerb einfliegen lassen: „Sie sollen erleben, wenn ich Geschichte schreibe.“

Wien als Nabel der Sportwelt.

Der Kenianer, schon jetzt der größte Marathonläufer aller Zeiten, versprühte bei der Pressekonferenz am Rande der Prater Hauptallee, wo er am Samstag auf einem Rundkurs laufen wird, unendlichen Optimismus. „Der Druck ist enorm, aber ich versuche, ruhig zu bleiben. Ich kann nicht sagen, dass ich zu 100 Prozent unter zwei Stunden laufe. Das kann man niemals sagen. Aber ich bin voller Zuversicht.“ In Monza vor zwei Jahren hatte er bei seinem ersten Versuch, diese magische Grenze zu unterbieten, mit Hilfe von Tempomachern das Ziel in 2:00:25 hauchdünn verfehlt. Danach verbesserte er den offiziellen Weltrekord in Berlin auf grandiose 2:01:39. Jetzt folgt Wien. „Berlin und Wien sind verschiedene Sachen – in Berlin ging`s um den Weltrekord, in Wien geht es darum, dass ich Geschichte schreibe.“

Wien sei für Eliud Kipchoge der ideale Ort für die Challenge: „Die Menschen hier lieben den Sport. Wien ist eine Sportstadt. Das Wetter ist jetzt sehr gut. Und die Strecke im Prater ist windgeschützt.“ Alles passt. Und auch auf den Wendepunkten am Lusthaus (wo die Kurve mit einer günstigen Überhöhung neu geteert wurde) und am Praterstern werde er „keine Zeit verlieren“. Kipchoge: „Im Rennen gibt es keinen einzelnen speziellen kritischen Punkt. Jeder Kilometer ist kritisch.“ Er müsse immer aufpassen. Schritt für Schritt. „Du kannst nicht physisch fit sein, ohne auch mental fit zu sein. Wenn dein Geist stark ist, dann wirst du gut sein.“

Insgesamt 41 Tempomacher, alles Weltklasseläufer, sind engagiert, die sich während der 42,195 km abwechseln, um Kipchoge zu der Traumzeit zu verhelfen. Kollegen aus seinem Trainingscamp in Kaptagat berichten, dass er in einer „unglaublich guten Form“ sei. Die Rede ist davon, dass er derzeit das Potenzial im Marathonlauf von 1:58 Stunden habe.

Immer wieder betont Kipchoge, dass er bei der INEOS 1:59 Challenge der Welt zeigen will, „dass Menschen keine Grenzen haben“. Der Kenianer: „Wer setzt die Grenzen? Alle Grenzen sind im Kopf. Ich möchte die Grenzen im Kopf verschieben.“ Alles sei möglich. Er glaubt, dass bis zu drei Milliarden Leute sein Rennen am Samstag sehen werden, 30 TV-Stationen übertragen live in 200 Länder. Der genaue Zeitpunkt des Starts auf der Reichsbrücke wird noch bekannt gegeben. Er will durch seinen Lauf vor allem weltweit Menschen motivieren.

Wurde vor zwei Jahren eine Million Dollar als Prämie für eine Zeit unter zwei Stunden ausgelobt, so war diesmal nie die Rede von einem Bonus. Kipchoge: „Geld spielt keine Rolle.“ Es gelte nur, in die Geschichtsbücher zu laufen. Er verschwende keine Gedanken daran, was passiert, wenn er sein Ziel verpasst. „Ich bin nur auf Samstag fixiert.“ Selbst Kenias stellvertretender Staatspräsident William Ruto fliegt nach Wien ein, um Kipchoges historischen Rekordversuch im Prater zu erleben.

Das weltweite Medieninteresse war schon bei der Pressekonferenz, von Michelle Sammet souverän geleitet, gewaltig. Kollegen von China bis Südafrika, von Kenia bis in die USA und allen großen Leichtathletik-Nationen Europas waren anwesend. Wien als Nabel der Sportwelt. Für Wolfgang Konrad, Renndirektor des Vienna City Marathons und mit seinem Team als lokaler Veranstalter in diese Challenge eng in die Organisation eingebunden, hat es eine derart weltumspannende Sportveranstaltung in Wien noch nie gegeben. „Es ist wie das Neujahrskonzert im Sport.“

Olaf Brockmann

Eliud Kipchoge im Ziel

Olaf Brockmann saß ganz in der Nähe der Ziellinie auf seinem Presseplatz und konnte von dort aus die Entwicklung des Rennens bestens beobachten. Dann durfte er jubeln. Aber andererseits war er wieder sehr schnell mit dem Abfassen seines ersten Artikels, der dann auf Facebook und bei krone.net erschien:

Sportgeschichte im Prater!

Eliud Kipchoge unterbot als erster Mensch in 1:59:41 die legendäre Zwei-Stunden-Grenze im Marathonlauf. Vor zwei Jahren hatte der jetzt 34 Jahre alte Kenianer diese Marke in Monza noch um 26 Sekunden verpasst. Jetzt ist er am Ziel aller seiner Träume angelangt. Und das bei uns in Österreich. Eine der größten Momente in der Geschichte der Leichtathletik. Eine Sternstunde des Sports!

„Ich bin überglücklich. Ich habe gezeigt, dass man Grenzen brechen kann. Die Tempomacher waren großartig, die Unterstützung von den Fan einmalig“, schwärmte Kipchoge. „Wir haben gezeigt, dass wir die Welt schöner machen.“



Noch vor Jahren war es unvorstellbar, dass ein Läufer über die 42,195 km eine solche Zeit laufen könnte. Aber Eliud Kipchoge, der größte Marathonläufer aller Zeiten, revolutionierte die Leistungen im Langlauf. Nach seinem ersten, knapp gescheiterten Versuch vor zwei Jahren, die Zwei-Stunden-Grenze zu durchstoßen, stellte er im Vorjahr in Berlin einen neuen Weltrekord in 2:01:39 Stunden auf. Ein nächster Meilenstein seiner großen Karriere. „Spätestens danach war ich überzeugt, dass ich auch unter zwei Stunden laufen kann!“, meinte der Kenianer, der in Wien in die Geschichtsbücher lief. Offizielle Zeit auf die Hundertstel: 1:59:40.20!

Eliud Kipchoge (in weiß) inmitten der Tempomacher


Mit Hilfe von insgesamt 41 Tempomachern, durch die Bank alles Weltklasseläufer, realisierte Kipchoge diese Traumzeit in der bis ins kleinste Detail vorbereitete INEOS 1:59 Challenge. Da das Ein- und Aussteigen der Pacemaker den Regeln des Leichtathletik-Weltverbandes widerspricht, kann die Zeit nicht als neuer Weltrekord anerkannt werden. Aber mit seiner Berliner Zeit von 2:01:39 ist er nicht nur offizieller Weltrekordler, sondern jetzt auch jener Mann, der die Zwei-Stunden-Grenze im Marathonlauf durchstieß. Der Größte aller Zeiten. Und es war gewaltig, wie Wien, wie Österreich diese Laufsensation angenommen hat. Zig Tausende Fans säumten die Strecke im Prater, beim Wendepunkt am Praterstern war die Hölle los. Die Zuschauer trugen ihn förmlich zur Traumzeit!

Ein glücklicher Eliud Kipchoge nach dem Lauf



Diese Traumgrenze wurde schon im Vorfeld dieser mit einem Millionen-Aufwand vorbereiteten Veranstaltung immer wieder mit dem legendären Meilen-Weltrekord von Roger Bannister verglichen worden war. Der Brite war am 6. Mai 1954 in Oxford 3:59,4 als Erster über die Meile unter vier Minuten gelaufen.

Österreich war damit an diesem 12. Oktober 2019 zum zweiten Mal in der Leichtathletik-Geschichte Schauplatz eines legendären Weltrekordes. Am 26. und 27. Mai 2001 hatte Roman Sebrle beim Mehrkampf-Meeting in Götzis als erster Zehnkämpfer die 9000-Punkte-Grenze übertroffen. Der Tscheche stellte damals mit 9026 Punkten einen Fabelrekord auf.

Jetzt also schrieb Eliud Kipchoge ein weiteres Stück Leichtathletik-Historie in Österreich. Die Prater Hauptallee wird für immer mit seinem Namen verbunden bleiben. Start des Marathons war auf der Reichsbrücke, dann führte das Rennen über den Praterstern auf die Hauptallee, wo auf einem Wendekurs (mit den Punkten Lusthaus und Praterstern) auf der geraden, flachen und windgeschützten Strecke der Marathon bewältigt wurde. Ziel war auf der Prater Hauptallee in Höhe des Stadionpark-Platzes, wo sich um Kipchoge schließlich unfassbare Freudenszenen abspielten.

Kipchoge war schon 2003 Weltmeister in Paris über 5000 m, dreimal war er Crosslauf-Weltmeister, dann folgten bei Olympia im Marathonlauf Bronze, Silber und Gold. Viermal gewann er den Marathon-Klassiker in London, dreimal in Berlin. Und mit seiner Zeit unter zwei Stunden ist er jetzt für ewig in die Geschichtsbücher gelaufen. Der Größte aller Zeiten. Man sollte ihm auf der Hauptallee ein Denkmal setzen.

Olaf Brockmann

Olaf Brockmanns Nachbetrachtungen:

Die letzten 100 Meter waren die schönsten Momente in meinem Leben. Dieses Gefühl zu wissen, dass ich die Grenze durchbreche, war einfach unbeschreiblich“, ging Eliud Kipchoge die letzten Augenblicke seines historischen Marathons noch einmal durch. Mit einem glücklichen Lächeln, schon jubelnd, lief er nach 42,195 km in 1:59:41 Stunden auf der Prater Hauptallee ins Ziel. Als erster Mensch bewältigte er einen Marathon unter zwei Stunden.

Was sich danach um den Wunderläufer im Prater abspielte, war sagenhaft. Die Fans, übrigens viel, viel mehr als erwartet, lagen Kipchoge zu Füßen, feierten ihn mit Sprechchören. Deshalb bedankte sich der 34-jährige Kenianer zunächst immer wieder bei den Zuschauern: „Sie haben mich entlang der Strecke wunderbar unterstützt. Ich bin ihnen sehr dankbar.“ Wie seinem Management, seinem Sponsor, seinem Trainer, seiner Familie (Frau und seine drei Kinder waren anwesend) und natürlich den 41 Tempomachern, die beim Rennen ein- und ausgestiegen sind und ihn zu dieser unfassbaren Traumzeit gezogen haben.

„Es ist eine goldene Ära“, schwärmte Eliud Kipchoge, „ich habe heute Sportgeschichte geschrieben. Ich habe gezeigt, dass der Mensch keine Grenzen kennt. Die Grenzen gibt es nur im Kopf. Man kann Mauern einreißen.“ Seit Monaten habe er auf dieses Event hintrainiert. „Daher ist dies der glücklichste Tag in meinem Leben.“ Er ist der Größte aller Zeiten. Im Marathon Olympiasieger und offizieller Weltrekordler (2:01:39), Sieger bei den größten Rennen in Berlin (3x) und London (4x). Wichtiger als die Weltrekordzeit ist Kipchoge das Durchstoßen der Zwei-Stunden-Grenze – mit Hilfe der Tempomacher, was gegen die Regeln des Weltverbandes verstößt.

Aber erstmals unter zwei Stunden! Sagenhaft. Die Zeit wurde sogar auf die Zehntel gemessen. Exakt 1:59:40.2 – nach den Regeln im Marathonlauf wird diese Zeit aber aufgerundet auf 1:59:41. Man darf sie nicht, wie es viele Berichterstatter gemacht haben, auf 1:59:40 abrunden. Aber ganz egal! Die Traumzeit ist Tatsache. Unter zwei Stunden. „Es war heute wie eine Reise zum Mond. Jetzt sind wir aber wieder auf der Erde gelandet.“ Mit beiden Beinen. „Der Druck war groß. Ganz Kenia hat von mir eine Zeit unter zwei Stunden erwartet.“ Selbst Kenias Staatspräsident Jomo Kenyatta hatte Kipchoge tags vor dem Rennen noch angerufen und motiviert. Circa drei Milliarden Menschen, heißt es, haben das Rennen live am TV in 200 Ländern verfolgt.

Natürlich sei er vor dem Rennen aufgeregt, sehr nervös gewesen, bekannte Kipchoge. „Von 9 Uhr abends hatte ich bis 3 Uhr nachts geschlafen. Dann aber lag ich lange wach.“ Um fünf Uhr sei er aufgestanden, habe Haferflocken gefrühstückt. „Die Zeit von 5 Uhr bis zum Start um 8:15 Uhr war die schlimmste Zeit meines Lebens!“ Mit dem Startschuss aber sei er ruhig gewesen. Im Rennen selbst lief er den Kilometer meist wie ein Uhrwerk in 2:50 Minuten. Den letzten Kilometer lief Kipchoge in 2:41. Er sagte: “Ich habe im Rennen nie Zweifel gehabt, es nicht zu schaffen.“

Texte und Fotos: Olaf Brockmann


Der Österreicher Lukas Weißhaidinger wurde bei der WM in Doha Dritter im Diskuswurf

Kein Journalist war in den letzten Jahren so dicht am besten Österreicher im Diskuswurf, Lukas Weißhaidinger,  wie Olaf Brockmann. Und je näher das Finale in Doha heranrückte, desto mehr steigerte sich die Nervosität nicht nur beim Athleten, sondern auch beim Journalisten. Zwar durfte Weihaidinger nicht mit seinem Lieblingsdiskus werfen , weil der wegen einer angeblichen Delle verboten wurde, aber auch mit dem Ersatzdiskus ließ er die Scheibe weit fliegen.  Und Olaf Brockmann hatte Grund zum Jubeln. Doch lange jubeln durfte er nicht, denn ganz Österreich wartete auf seinen Livebericht über Facebook. Und auch Brockmann stellte einen kleinen Rekord auf, denn kaum stand das Ergebnis fest, sandte er auch den folgenden  Bericht in alle Welt:

Jaaaa! Der große Traum wurde wahr! Lukas Weißhaidinger hat bei der Leichtathletik-WM in Doha die so heiß ersehnte Medaille gewonnen. Der Oberösterreicher holte mit 66,82 m Bronze und gewann damit in der 36-jährigen Geschichte der Leichtathletik-Weltmeisterschaften die überhaupt erste Männer-Medaille für Österreich. Er musste sich nur den Favoriten Daniel Stahl (Sd/67,59) und Fedrick Dacres (Jam/66,94) knapp geschlagen geben.

Luki: „Ich bin irrsinnig stolz!“

Der Wettkampf im Khalifa International Stadion begann für Luki so, wie er es sich erträumt hatte. „Ich werde im ersten Versuch gleich alles riskieren“, hatte er sich vorgenommen. Und das ging voll auf. Er schleuderte seine 2 kg schwere Scheibe gleich auf 66,74 m. Damit waren die Machtverhältnisse schon mal in Ordnung gebracht. Der Österreicher führte sogar nach dem ersten Durchgang, ehe, wie erwartet, freilich die ganz großen Kaliber Stahl und Dacres an ihm vorbeizogen. Danach steigerte sich Luki im dritten Versuch auf 66,82 m! Das war Bronze!

„Das war ein Wettkampf, wie man ihn sich nur wünschen kann. Es war immer extrem eng. Aber ich war ja von Anfang an dabei. Ich musste schon zittern, aber alles passte ja am Ende. Erstmals im Leben habe ich ein Stoßgebet zum Himmel geschickt!“ Dieses wurde erhört. „Und jetzt bin ich der erfolgreichste männliche Leichtathlet in der Geschichte Österreichs!“

Als dann die Medaille endgültig feststand, brach endloser Jubel in der kleinen rot-weiß-roten Kolonie aus, inklusiver Bruder und Mama Weißhaidinger. Die erste Männer-Medaille überhaupt! Sagenhaft! Bisher hatte es nur zweimal bei den Frauen WM-Edelmetall gegeben – durch Sigrid Kirchmann in Stuttgart 1993 (Hochsprung) und durch Steffi Graf in Edmonton 2001 (800 m).

Jetzt also die historische Bronze-Medaille. „Daraufhin habe ich mein ganzes Leben gearbeitet.“ Und für Edelmetall kassierte Weißhaidinger auch ordentlich! Der ÖLV hatte dank eines Sponsors (Helvetia) für Bronze 25.000 Euro ausgelobt. Dazu kam die Prämie der IAAF in Höhe von 20.000 Dollar. Also endlich mal ein toller Zahltag für Luki, der Verdienst für all die Mühen der letzten Jahre. Ein Verdienst natürlich auch von Trainer Gregor Högler, dem größten Tüftler, dem Wissenschaftler hinter Weißhaidinger.

Lukas Weißhaidinger und sein Trainer Gregor Högler

Vergessen war im Finale all das Theater der Qualifikation, in der Weißhaidinger nicht mit seinem Wettkampf-Diskus hatte werfen dürfen. So blieb ihm nur der Trainings-Diskus. Da hatte er nur als Zwölfter und Letzter das Finale erreicht. Aber im Finale segelte dann die Scheibe sensationell weit. So wie es die ganze Saison über gewesen war. Da hatte er heuer den zweiten Platz beim Diamond-League-Finale in Brüssel belegt und sogar das „Match“ Europa vs USA in Minsk gewonnen. Und jetzt die Krönung! WM-Bronze. Dann machte sich Luki jubelnd mit der rot-weiß-roten Fahne auf die Ehrenrunde.

In der Mixed-Zone lag er dann seinem Trainer Gregor Högler jubelnd in den Armen. Ein großartiges Duo, das inzwischen ein großes Team um Luki aufgebaut hat. Medaillen bei EM und WM hat er jetzt schon. Nächstes Jahr folgt Tokio. „Klar, da ist eine Olympia-Medaille ein Ziel. Dann hätte ich die ganze Sammlung komplett!“ Aber nach der Rückkehr ins Hotel gab es jetzt erst einmal eine Feier. Wohl auch mit dem einen oder anderen Bier…

Österreichs größte Erfolge bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften

Silber:
2001 Edmonton: Steffi Graf 800 m 1:57,20

Bronze:
1993 Stuttgart: Sigrid Kirchmann Hochsprung 1,97 m
2019 Doha: Lukas Weißhaidinger Diskus 66,82 m

Platz 6:
1993 Stuttgart: Theresia Kiesl 1500 m 4:08,04
1993 Stuttgart: Ljudmila Ninova Weitsprung 6,73 m
2017 London: Ivona Dadic Siebenkampf 6417

Platz 7:
1987 Rom: Klaus Bodenmüller Kugelstoßen 20,41 m
1991 Tokio: Hermann Fehringer Stabhoch 5,60 m
1991 Tokio: Ljudmila Ninova Weitsprung 6,72 m
1999 Sevilla: Steffi Graf 800 m 1:57,92
1999 Sevilla: Valentina Fedjuschina Kugelstoßen 18,17 m

Platz 8:
1983 Helsinki: Dietmar Millonig 5000 m 13:36,08
2009 Berlin: Gerhard Mayer Diskuswurf 63,17 m

Fotos:  Credit: Thomas Windestam (2), Olaf Brockmann (4)


Vor dem Finale schon gute Stimmung auf der Tribüne bei der kleinen rot-weiß-roten Kolonie (mit Präsidentin Sonja Spendelhofer und Sportkoordinator Hannes Gruber)

Beeindruckendes aus Doha

Olaf Brockmann ist auch weiterhin in  Doha auf der Foto-Pirsch, fängt mit seiner Kamera Interessantes ein. Eindrucksvoll, geheimnisvoll, eben aus einem Teil der Welt, der nicht nur mit politischen Spannungen für Schlagzeilen sorgt.  Fotos können etwas erzählen. Und gegenwärtig sind sie vielleicht ein Gegenpol gegenüber der doch vor allem negativen Vorberichterstattung der Leichtathletik-WM in Doha. Aber solches war auch bei früheren internationalen Leichtathletik-Veranstaltungen oft an der Tagesordnung und später bekam das sportliche Geschehen doch die Oberhand. Wahrscheinlich, daß es auch diesmal so sein wird.

Abendspaziergang in Doha

Olaf Brockmann nimmt sich bei seinen Besuchen von Leichtathletikveranstaltungen oft die Zeit, um auch noch Land und Leute vorzustellen. Bevor die Weltmeisterschaft am 27. September beginnt, sammelte er bei einem Abendspaziergang erste Eindrücke (allerdings war er auch zuvor schon einige Male im Land am Persischen Golf).

Vor der Leichtathletik-WM in Doha / Katar

Mein Wiener Kollege Olaf Brockmann ist wieder bei einer Weltmeisterschaft der Leichtathleten dabei. Gerade hat er bei Facebook seine Presseausweise aller bisherigen Weltmeisterschaften seit Helsinki 1983 publiziert.

Nun wagt er sich in die Hitze von Doha, der Hauptstadt von Katar, einem Land am Persischen Golf.

Doch im Stadion Khalifa ist es kühl. Bevor am 27. September die Weltmeisterschaften beginnen, hat sich Olaf Brockmann schon mal im Stadion umgesehen und fotographiert (bzw. von Rene van Zee fotographieren lassen)

Wie ist der Marathon-Weltrekord von Eliud Kipchoge im Vergleich zu anderen Weltrekorden einzuordnen?

Eliud vierundzwanzig

Auf seiner Facebook-Seite konnte man mitempfinden, wie sehr Olaf Brockmann dieses Ereignis genossen hat.

So schrieb er dort am folgenden Tag:

Noch lässt mich der Marathon-Weltrekord nicht los. Mit Manager Jos Hermens diskutierten wir in Berlin im Interconti noch, wie man die Zeit von Eliud Kipchoge (2:01:39) im Vergleich zu anderen Fabel-Weltrekorden der Leichtathletik einordnen kann. Oder was für uns Journalisten die größten Weltrekorde waren, die wir live erlebt haben. Schwer zu sagen. Allein in olympischen Leichtathletik-Disziplinen habe ich seit München 1972 über 160 Freiluft-Weltrekorde gesehen. Da scheint es müßig, ob die Sprintrekorde von Usain Bolt oder die 8,95 m von Weitsprung-Star Mike Powell höher einzuschätzen sind oder nicht. Aber anhand der „IAAF Scoring Tables of Athletics“, der sogenannten „ungarischen Tabelle“, kann man die Leistungen sehr wohl vergleichen. Nach dieser vom ungarischen Statistiker Dr. Bojidar Spiriev erstellten und von Attila Spiriev adaptierten Tabelle rangiert Kipchoges Weltrekord mit 1316 Punkten unter den aktuellen Einzel-Weltrekorden der Männer in den olympischen Disziplinen an siebenter Stelle. Gerade etwas besser als der neue Zehnkampf-Weltrekord von Kevin Mayer (9126), der mit 1302 Punkten berechnet wird.

An der Spitze der aktuellen Weltrekorde steht der Speerwurf-Weltrekord von Jan Zelezny (98,48 m) mit 1365 Punkten, gefolgt von Bolts Weltrekorden über 100 m in 9,58 (1356 Punkte) und über 200 m in 19,19 (1351). Dahinter folgen der Weitsprung-Weltrekord (1346) sowie die Rekorde über 400 m (1321) und im Diskuswurf mit 1320 Punkten (siehe auch die unten stehende Tabelle). Um die 1365 Punkte vom Speerwurf-Rekord zu egalisieren, müsste Kipchoge sogar schon 1:59:06 laufen, die 9,58 über 100 m entsprechen 1:59:34 im Marathonlauf, die 19,19 über 200 m 1:59:49 und die 8,95 m im Weitsprung 2:00:05.

Und dennoch: Die Punkte der „ungarischen Tabelle“ sind zwar ein wichtiger Gradmesser, spielen für meine persönliche Bilanz der live erlebten Weltrekorde keine entscheidende Rolle. Es kommt schließlich darauf an, wie man selbst die Weltrekorde erlebt habe. Da steht Kipchoges Weltrekord natürlich weit vorne an der Spitze, da ich hautnah dabei war, vom frühen Morgen im Interconti, beim Start, im Ziel, bei der Pressekonferenz. Und vor allem durch meinen Besuch im Rahmen des IAAF-Projekts „Day in the Life of Kipchoge“ in Eldoret und Kaptagat habe ich den größten Marathonläufer aller Zeiten, eine Legende, persönlich kennenlernen und lange interviewen können. Wie zuvor etwa auch Haile Gebrselassie in Addis Abeba.

Aber ich wage es nicht, eine Reihenfolge meiner live erlebten Männer-Weltrekorde aufzustellen. Absolute Highlights waren sicher die 8,95 m von Mike Powell, als er in dem denkwürdigen Duell mit Carl Lewis in Tokio 1991 die Bestmarke von Bob Beamon (8,90 m) verbesserte, die ersten 9000 Punkte im Zehnkampf durch Roman Sebrle in Götzis 2001 (9026) oder der erste Hürdensprint unter 13 Sekunden durch Renaldo Nehemiah in Zürich 1981 (12,93). Dann natürlich die Sprint-Weltrekorde von Carl Lewis bis hin zu Usain Bolt.

Aber, wie gesagt, es ist müßig, hier eine Wertung aufzustellen. Zu viel erlebt, zu viele Weltrekorde gesehen. Von Lasse Viren oder John Akii-Bua in München 1972 bis heute. Allein über 160 Rekorde in olympischen Disziplinen. Dazu kommen noch etwa 60 Hallen-Weltrekorde. Da waren unendlich viele Sternstunden dabei. Wie Seb Coes Weltrekorde in Zürich (1500 m 1979 und die Meile 1981), die Rekorde seines Gegenspielers Steve Ovett, oder jene von Said Aouti, Wilson Kipketer, David Rudisha oder Hicham El Guerouj. Oder natürlich die Weltrekorde von Haile Gebrselassie oder Kenenisa Bekele. Bis hin zu Eliud Kipchoge.

Noch ein Wort zur „ungarischer Tabelle“: Diese ist nicht mit der Punktetabelle für die Mehrkämpfe zu verwechseln. Die „IAAF Scoring Tables of Athletics“, die auf der IAAF Homepage unter „Scoring Tables“ zu finden ist, soll es hingegen ermöglichen, Ergebnisse verschiedener Athleten in verschiedenen Disziplinen vergleichbar zu machen, die IAAF nutzt diese Tabelle auch, um das Leistungsniveau von Meetings zu berechnen. (O.B.)

Der Link zur Tabelle: https://www.iaaf.org/about-iaaf/documents/technical

Die Punkte der olympischen Männer-Weltrekorde laut der „IAAF Scoring Tables of Athletics“:

100 m 1356 (Bolt 9,58)
200 m 1351 (Bolt 19,19)
400 m 1321 (Van Niekerk 43,03)
800 m 1301 (Rudisha 1:40,91)
1500 m 1302 (El Guerrouj 3:26,00)
5000 m 1295 (Bekele 12:37,35)
10.000 m 1295 (Bekele 26:17,53)
Marathon 1316 (Kipchoge 2:01:39)
20 km Gehen 1266 (Suzuki 1:16:36)
50 km Gehen 1269 (Diniz 3:32:33)
110 m Hürden 1294 (Merritt 12,80)
400 m Hürden 1296 (Young 46,78)
3000 m Hindernis 1288 (Shaheen 7:53,63)
4 x 100 m 1318 (Jamaika 36,84)
4 x 400 m 1281 (USA 2:54,29)
Hochsprung 1314 (Sotomayor 2,45)
Stabhoch 1311 (Lavillenie 6,16 Halle)
Weitsprung 1346 (Powell 8,95)
Dreisprung 1303 (Edwards 18,29)
Kugelstoßen 1308 (Barnes 23,12)
Diskus 1320 (Schult 74,08)
Hammer 1298 (Sedych 86,74)
Speer 1365 (Zelezny 98,48)
Zehnkampf 1302 (Mayer 9126)

(aufgestellt von Olaf Brockmann)

 

 

 

Ein Marathonspektakel mit Weltrekord in Berlin

Eliud sieben

Dem  Marathon in Berlin stand ich schon immer recht nahe. Spätestens seit 1990, als wir DDR-Läufer erstmals gemeinsam mit 25.000 Gleichgesinnten von West nach Ost und durch das Brandenburger Tor laufen durften. Damals gewann Uta Pippig den Frauenmarathon und noch heute schwärmt sie, die wie ich aus Ostberlin kam,  von diesem Erlebnis. Jedes Jahr ist sie dabei, nunmehr zwar nicht mehr aktiv, aber doch mit dem Herzen.

Eliud acht

 

Leider klang nach 1990 meine aktive Marathonzeit langsam aus (meinen letzten Marathon lief ich 1996 in London), aber als Journalist war ich viele Male Zeuge des Berlin-Marathons.  In den Anfangsjahren durften wir sogar immer in PKWs oder Kleinbussen auf die Strecke und konnten die Läufer und Läuferinnen hautnah verfolgen. So war ich auch bei den Weltrekorden von  Ronaldo da Costa (Portugal / 1998), Paul Tergat (Kenia / 2003), Haile Gebrselassie (Äthiopien / 2007 und 2008), Patrick Makau (Kenia / 2011), Wilson Kipsang (Kenia / 2013) und Dennis Kimetto (Kenia / 2014; 2:02:57) dabei.

Später sahen wir uns den Marathon immer im jeweiligen Pressehotel am Fernseher an und das war dann weniger aufregend.

2018 ersparte ich mir die wegen vieler Baustellen und starkem Autoverkehr schwerer gewordene Anreise von Neuruppin nach Berlin, setzte mich an den heimischen Fernseher und wurde damit  blendend unterhalten und informiert.

Und in Berlin hatte ich ja meinen guten Freund, den Wiener Journalisten Olaf Brockmann, der es sich kurzfristig überlegt hatte, von Wien nach Berlin zu fliegen. Damit waren aktuelle Fotos für meine Homepage garantiert.

Warum aber wollte Olaf Brockmann live dabei sein?  Ihn zog vor allem der Name Eliud Kipchoge, den er im Frühjahr 2017 Jahr in Kenia getroffen und interviewt hatte ( siehe auch   http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=7215     ).

Viel war im Vorfeld über einen eventuellen  Weltrekord des Kenianers geschrieben worden. Alles schien möglich.

Olaf Brockmann war in Berlin also hautnah dabei. Am Vortag fuhr er zunächst mit Uta Pippig  zum Bambini-Lauf in Berlin-Tempelhof, um den Nachwuchs zu beobachten:

Eliud drei

Und er hatte Spaß am munteren Treiben:

Eliud neun Eliud zehn Eliud elf Eliud zwölf

Am Rande der Läufer in Tempelhof traf er auch Wayne Carpendale:

Eliud dreizehn

Später ließ es sich Olaf Brockmann nicht nehmen, auf der Sport-und Gesundheitsmesse vorbeizuschauen.  Dort wurde u.a. auch für den Wien-Marathon 2019 geworben:

Eliud sechszehn

 

Ein Tag auf den Spuren eines Weltrekordläufers

Am  Morgen des 16. Septembers  war er rechtzeitig im Startbereich auf der Straße des 17. Junis, unweit des Reichstages und zwischen Brandenburger Tor und „Goldelse“. Dort lichtete er den voll konzentrierten Eliud Kipchoge ab:

 

Eliud achtzehn Eliud siebzehn Eliud neunzehn

Alle waren froh, als endlich der Startschuß für den Marathon fiel:Eliud neunundzwanzig Eliud achtundzwanzig Eliud siebenundzwanzig

 

Rechtzeitig bahnte sich Olaf Brockmann den Weg in den Zielbereich kurz hinter dem Brandenburger Tor.

Eliud dreiundzwanzig

Durch die Lautsprecherdurchsagen wurde er wie die vielen Zuschauer darauf vorbereitet, daß Eliud Kipchoge auf dem Weg zum Weltrekord sei. Und dann hatte er Glück und Geschick, als er den neuen Weltrekordler drei Meter vor der Ziellinie fotografieren konnte:

Eliud sieben

Nach 1:01:39 Stunden katapultierte sich Eliud Kipchoge auf den Weltrekord –Thron. Olaf Brockmann hielt den Strahlemann im Bild fest:

Eliud sechsundzwanzig Eliud fünfundzwanzig

Und auch ein Selfie sprang heraus:

Eliud sechs

 

Viele Texte und Videos zum Berlin-Marathon 2018

Am Wettkampftag und danach sprudelten die Geschichten zu diesem Weltrekordlauf nur so durch die Medien. Untermalt wurden sie von zahlreichen aktuellen Videoaufnahmen und später Kurzfilmen.

Einige davon seien hier aufgeführt:

Pressemitteilung des Veranstalters SCC Events:

http://mailings.scc-events.com/m/12797721/

laufen.de:

https://www.laufen.de/d/Jetzt-live-Weltrekordjagd-beim-BMW-Berlin-Marathon

Videos:

https://www.facebook.com/rene.hiepen/videos/10217697114523600/

https://www.facebook.com/berlinmarathon/videos

https://www.facebook.com/rene.hiepen/videos/10217823966534821/

Text: Peter Grau; Fotos: Olaf Brockmann

Der Leichtathletik-Vergleich der Kontinente in Ostrava

Das letzte Treffen der weltbesten Leichathleten in diesem Jahr  fand im tschechischen Ostrava statt. Am 8. und 9. September kämpften im sogenannten Continental Cup die Teams aus Amerika, Europa, Asien-Pazifik und Afrika um Zeiten, Weiten und Punkte.

Olaf Brockmann hatte diesmal aus Wien nur eine kurze Anreise. Wie gewohnt war er mit der Kamera unterwegs, um Eindrücke des Geschehens im Stadion und auf der Pressekonferenz festzuhalten.

Ostra eins

Ostra zwei Ostra vier Ostra drei Ostra fünf Ostra sechs Ostra sieben Ostra acht Ostra neun Ostra elf  Ostra zwölf

Die Wettkämpfe beginnen:

Ostra zehn Ostra dreizehn   Ostra vierzehn Ostra fünfzehn Ostra sechszehn Ostra siebzehn Ostra achtzehn Ostra neunzehn Ostra einundzwanzig Ostra zweiundzwanzig Ostra dreiundzwanzig Ostra vierundzwanzig Ostra fünfundzwanzig Ostra sechsundzwanzig Ostra siebenundzwanzig Ostra achtundzwanzig Ostra dreißig  Ostra einunddreißig Ostra zweiunddreißig Ostra dreiunddreißig Ostra vierunddreißig Ostra fünfunddreißig Ostra sechsunddreißig Ostra siebenunddreißig Ostra achtunddreißig Ostra neunddreißig

Ostra neunundzwanzig

(alle Fotos: Olaf Brockmann – Angaben zu den einzelnen Sportlern sind auf seiner Facebook-Seite nachzulesen)

 

Leichtathletik im Züricher Letzigrund

Das Leichtathletikmeeting im Züricher Letzigrund hat seit vielen Jahrzehnten einen sehr guten Ruf, gilt als das „Mekka der Leichtathletik“. Olaf Brockmann ist dort Stammgast.  So ist er auch diesmal dort, erfreut sich am Sport und läßt seiner fotografischen Lust freien Lauf.

Letzi eins

Wie so oft nutzt er die Pressekonferenz im Vorfeld, um in Ruhe die Sportler  abzulichten:

Letzi sieben

Letzi vier Letzi zwei Letzi drei Letzi fünf Letzi sechs Letzi acht Letzi neun Letzi zehn Letzi elf Letzi zwölf Letzi dreizehn

 

Einen Tag vor der eigentlichen Veranstaltung im Stadion findet am 28. August der Stabhochsprung der Männer  im Züricher Bahnhof  statt:

Letzi einundzwanzig Letzi zwanzig Letzi achtzehn Letzi neunzehn Letzi vierzehn Letzi siebzehn Letzi sechszehn Letzi fünfzehn

 

Zürich bietet vom Wasser her schöne Ausblicke:

Letzi zweiundzwanzig Letzi dreiundzwanzig Letzi vierundzwanzig Letzi fünfundzwanzig Letzi sechsundzwanzig Letzi siebenundzwanzig Letzi achtundzwanzig Letzi neunundzwanzig Letzi dreißig

 

Der Höhepunkt folgt dann am 29. August. 25.000 Zuschauer jubeln im Letzigrund-Stadion den Sportlern zu:

Letzi zweiunddreißig Letzi dreiunddreißig Letzi vierunddreißig Letzi fünfunddreißig Letzi sechsunddreißig Letzi siebenunddreißig Letzi achtunddreißig Letzi neununddreißig Letzi vierzig Letzi einundvierzig Letzi fünfundvierzig Letzi sechsundvierzig Letzi siebenundvierzig

(alle Fotos: Olaf Brockmann)