Archiv für den Monat: August 2018

Leichtathletik-EM in Berlin am Samstag :  Goldmedaillen im Hochsprung und im Weitsprung

 

 

Nachdem ich am Freitag (11.8.) die Wettbewerbe wieder am Fernseher verfolgte und dabei  den Goldwurf von Speerwerferin Christin Hussong den silbernen Dreisprung von Kristin Gierisch und die Bronzemedaillen von Siebenkämpferin Carolin Schäfer  und Hochspringerin  Marie-Laurence Jungfleisch erlebte, fuhr ich am Samstag (12.8.) wieder gen Berlin.

Eigentlich wollte ich schon morgens in der Frühe die Geherinnen und Geher über 20 km auf dem Kurs am Breitscheidplatz beobachten, aber gerade als ich 9 Uhr ins Auto stieg, bekam ich mit, daß die Wettbewerbe wegen eines Gasalarms verschoben werden mußten, blieb ich zunächst in Neuruppin. Und verfolgte fortan alles am Fernseher, auch den gemeinsamen Start der Geherinnen und Geher um 10.55 Uhr.  Leider wurde es dann nichts mit der von Christopher Linke anvisierten Medaille.

Gegen 17 Uhr aber setzte ich mich dann ins Auto und fuhr die nun schon gewohnte Strecke nach Berlin und zum Parkplatz in der Heerstraße /Ecke Flatowstraße. Drei Stunden blieb mir Zeit, mich im Stadion umzusehen:

Hoch eins Hoch zwei Hoch drei

Im Medienzelt ist bereits Betrieb:

Hoch vier

Auch der Cheforganisator der EM, Frank Kowalski, ist dort:

Hoch fünfHoch sechs

Und auch Siggi Heinrich, Urgestein der Leichtathletik-Berichterstattung von Eurosport, bereitet sich auf seinen nächsten Auftritt vor:

Hoch sieben

Ein Blick vom Marathontor ins Stadion:

Hoch acht

Das Verpflegungszelt für Volunteers, Mitarbeiter der Organisation und Journalisten:

Hoch neun

Hoch zehn

Ein Blick ins Schwimmbad. Dort fanden 1936 die olympischen Wettbewerbe statt:

Hoch elf

An diese Olympischen Spiele erinnert vieles hier. Und auf diesen Säulen sind die Sieger anderer Olympischen Spiele verewigt. Leider teilweise nicht mehr zu lesen…  Der Zahn der Zeit hat daran genagt.

Hoch zwölf Hoch dreizehn Hoch vierzehn Hoch fünfzehn Hoch sechszehn

Nun aber hinein ins Stadion, was sich langsam füllt:

Hoch siebzehn Hoch achtzehn

Nochmals ein Abstecher ins Medienzentrum. Mark Milde, Chef des Berliner Marathons, führt dort Gespräche mit Journalisten:

Hoch zwanzig Hoch neunzehn

Und mein Wiener Freund und Kollege Olaf Brockmann ist wie immer aktiv und lächelt auf meine Bitte hin:

Hoch einundzwanzig

Das Stadion hat sich inzwischen gefüllt:

Hoch fünfundzwanzig Hoch sechsundzwanzig Hoch siebenundzwanzig

Für jeden Wettbewerb werden die Athleten und Athleten einzeln vorgestellt.  Auch Hochspringer Mateusz Przybylko und Weitspringerin Malaika Mihambo dürfen erstmals jubeln. Ob sie ahnen können, was später mit ihnen geschieht?

Hoch dreiundzwanzig Hoch vierundzwanzig

Die Frauen haben ihr Finale über 400 m:

Hoch achtundzwanzig Hoch neunundzwanzig Hoch dreißig Hoch einunddreißig Hoch zweiunddreißig

Ihnen folgen die Männer, die ihr Finale über 800 m bestreiten:

Hoch siebenunddreißig Hoch achtunddreißig Hoch neununddreißig Hoch vierzig

Die Diskuswerferinnen bekommen vor ihrem Finale den ersten Beifall:

Hoch vierunddreißig Hoch fünfunddreißig Hoch sechsunddreißig

Zwischendurch ein Blick auf die untergehende Sonne:

Hoch dreiunddreißig

Im Weitsprung heimst Maleika Mihambo den ersten Beifall ein:

Hoch einundvierzig Hoch zweiundvierzig

Die Frauen kämpfen um die Medaillen über 200 m:

Hoch dreiundvierzig Hoch vierundvierzig

Weitspringer Przybylko begeistert mit seiner fehlerlosen Serie

und holt sich am Ende überraschend Gold:

Hoch fünfundvierzig Hoch sechsundvierzig Hoch siebenundvierzig Hoch einundfünfzig Hoch neunundvierzig Hoch fünfzig

Hoch vierundfünfzig

Hoch zweiundfünfzig

Da will Weitspringerin Malaika Mihambo nicht hintenanstehen. Ihre 6,75 m bedeuten ebenfalls Gold:

Hoch achtundfünfzig Hoch siebenundfünfzig Hoch sechsundfünzig Hoch fünfundfünfzig

Die Staffelläufe der Männer und Frauen über 4×400 m begeistern:

Hoch neunundfünfzig Hoch sechszig Hoch einundsechszig

Viel Arbeit weiterhin für die Journalisten:

Hoch zweiundsechszuig Hoch dreiundsechzig

Silke Bernart und  Peter Schmitt von der Medienabteilung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes schauen zu und übermitteln dann den deutschen Medaillengewinnern, wo und wann sie von Journalisten erwartet werden:

Hoch vierundsechszig

Die ersten Drei bei den Diskuswerferinnen werden gefeiert:

Hoch fünfundsechszig Hoch sechsundsechszig

 

Hoch siebenundsechszig Hoch neunundsechzig Hoch siebzig

Hoch achtzehn

Text und Fotos:  Peter Grau

 

Der 13. August 1961 – der Mauerbau durchkreuzt manche meiner privaten Pläne

Es ist heute Montag, der 13. August.

Diesen Tag werde ich nie vergessen, denn am 13. August 1961  brachte der Bau der Mauer eine Zäsur in mein Leben und in das Leben von 17 Millionen DDR-Bürgern.

Als ich die Nachricht im Stadtfunk hörte, nur wenige Schritte von meiner Wohnung in Erfurt entfernt, konnte ich es anfangs nicht glauben. Aber es war wahr.

Zu dieser Zeit lebte ich schon in Berlin, weilte nur gerade zu Besuch bei meiner Mutter in Erfurt.

In Berlin begann ich 1961 mit dem Wirtschaftswissenschaft-Studium an der Humboldt –Universität und hatte mir für die folgenden vier Jahre viel vorgenommen. Nicht nur studieren wollte ich, sondern vor allem auch die offene Grenze zwischen Ostberlin (wo ich wohnte) und Westberlin nutzen.  Ich war zwar schon vorher ein Jahr in Berlin, aber  ich verschob vieles auf die kommenden vier Jahre.  Westberlin bot so viel und ich wollte so viel erkunden.

Doch  die Mauer verhinderte das. Fortan stand eine immer undurchdringlichere Hürde zwischen mir und meinen privaten Sehnsüchten.  Ich zerbrach zwar daran nicht, denn auch das Leben in Ostberlin bot viele reizvolle Seiten. Man gewöhnte sich langsam daran, daß eben eine Mauer mitten in der Stadt stand. Man mußte sich daran gewöhnen, wollte man nicht bei einem Fluchtversuch sein Leben riskieren.

Aber die Mauer war eben nicht unsichtbar, sondern man stieß oft auf sie. So an der Bernauer Straße, unweit des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks und auch unweit meiner damaligen Wohnung in der Lychener Straße.  Oft war ich bei Leichtathletik-Sportfesten, bei Fußballspielen in diesem Stadion und selbst als Läufer dort auf der Bahn unterwegs. Und man konnte von dort den nahen „Westen“ sehen, riechen, fühlen. Doch man sah auch die Grenzsoldaten, die die Grenze dort sicherten, gegen ihre eigenen Bürger.

Ganz dicht an die Mauer heran kam ich beispielsweise auch, als ich im Rahmen meiner Arbeit bei der Staatsbank der DDR zu Besprechungen im Gebäude der Staatlichen Plankommission (dem früheren Luftfahrtministerium) weilte und dort von der Toilette aus die nahe Mauer in ca. 8 Meter Entfernung sah.  Der Westen war so nah und doch so fern.

Doch nicht nur die nahe Mauer in Berlin war für mich allgegenwärtig. Auch die Reisen in ferne Länder waren nach dem Bau der Mauer nur in Richtung Osten möglich, in die sozialistischen Länder. In Polen, in der CSSR, in Ungarn und Bulgarien war ich damals, mehr nicht. Reisen in die Sowjetunion und nach Rumänien ergaben sich nicht. Reisen nach Jugoslawien wurden nicht genehmigt,  weil von dort aus erhöhte Fluchtgefahr bestand.

So blieb mir für Reisen in die westlichen Länder nur das Fernsehen. Und die Hoffnung auf das Rentenalter, denn dann durften die meisten DDR-Bürger  gen Westen reisen.

Ganz so lange mußte ich dann doch nicht warten. Am 9. November 1989 fiel die Mauer und anschließend war für mich die Welt offen. Doch im Nachhinein betrachtet, war es für mich und meine Altersgenossen (wir waren nun bereits 50 Jahre) doch viel zu spät. Zwar konnten wir uns nun überall umsehen, ich konnte als Leichtathletik-Journalist an vielen internationalen Höhepunkten teilnehmen. Aber 28 Jahre Freiheit war uns genommen worden.

Nunmehr sind seit dem Fall der Mauer schon wieder fast 29 Jahre vergangen.  Die Erinnerungen an die Zeit mit der Mauer verblassen immer mehr. Doch sie dürfen nicht ganz verblassen. Deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben.

Peter Grau

 

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin – Blitz und Donner auf der Laufbahn und in der Luft

Die ersten Tage der Leichtathletik-Europameisterschaften habe ich mir zuhause am Fernseher angeschaut.  Ob ARD, ZDF oder/und Eurosport, die Information war allumfassend. Und vor allem: hautnah. Zudem hat man den Vorzug, die Interviews mit den Athleten serviert zu bekommen, d.h. ich muß nicht, wie früher, um jede Stimme „betteln“.

Aber sicherlich bekommt man einen direkten Eindruck vom Geschehen erst dann, wenn man live dabei ist.  Das wollte ich an diesem Donnerstag (9. August).

Fünf Minuten vor Ultimo

Die nachmittägliche 75-km-Anreise mit dem Auto verläuft  reibungslos. Auch der Parkplatz direkt an der Heerstraße ist optimal, was sich vor allem 22 Uhr bei der Abfahrt erweisen sollte.

15 Minuten Fußweg bis zum Akkreditierungsbüro im Reiterstadion sind trotz der heißen Temperaturen von 36 Grad kein Problem. Leichte Panik dann, als die strenge Aufpasserin am Tor meint:  Nun aber schnell, da hinten die Tür rechts hinein.  Um 17 Uhr ist Schluß. Und es ist gerade 16.55 Uhr.

Speer zwei Speer eins

Aber fünf Minuten reichen.  Ich bekomme meine Pressekarte.

 

Einen kurzen Abstecher mache ich noch ins Reitstadion, in dem 1936 bei der Olympiade die Reitwettbewerbe stattfanden. Doch heute ist von Wettkampf nichts mehr zu bemerken:

Speer drei

 

Am Tor zur „Freiheit“, bekomme ich dann von der strengen Person am Ausgang eine Gardinenpredigt: „Sie dürfen das Gelände nicht betreten, das ist verboten“.  Aber ich hatte es ja schon betreten, mich kurz auf einen Tribünenplatz gesetzt. Werde ich nun festgesetzt, bestraft?  Nein, ich darf gehen.

Mit der Pressekarte um den Hals bin ich zumindest dem Ziel Olympiastadion nähergerückt. Den Weg kenne ich ja schon viele Jahrzehnte.  Ganz in der Nähe liegt auch die Rudolf-Harbig-Halle, direkt neben der Waldbühne.  Und von dort ist es einfach, zum Olympiastadion zu gehen. Doch manchmal sind die Wege kürzer als gedacht. Links sehe ich eine Eingangspforte, die von einigen Journalisten angesteuert wird. Kurze Rucksackkontrolle und dann der Hinweis, wie ich gehen kann. Entweder durch den Tunnel oder aber links vorbei Richtung Maifeld.

Speer vier

Den Tunnel kenne ich noch von früher. Beim 25-km-Lauf der „Franzosen“ durften wir diesen Tunnel benutzen und kamen dann direkt auf die Laufbahn  der Olympiastadions. Dort war dann das Ziel.

Heute aber wähle ich den anderen Weg, sehe auch bald das Maifeld und rechterhand das Olympiastadion.

Speer fünf Speer sechs

Und ich treffe  Daniel Becker (links) und Jan-Malte Wagner

Speer fünfunvierzig

 

von der Zeitschrift „Leichtathletik“ auf dem Weg zum gekühlten Großraumzelt, in dem man Speis und Trank bekommt.

Zunächst nehme ich ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee zu mir, und dann spaziere ich mit den beiden Kollegen einmal rund ums Stadion.

Daniel sucht und findet einen Verkaufsstand, der diverse Süßigkeiten anbietet. Ich werde an die Kamellen erinnert, die ich alle Jahre nach dem Rosenmontagszug aus Köln im Paket bekomme.

Speer sieben Speer acht Speer neun

Dann aber hinein ins Innere des Berliner Olympiastadions.  Wie oft sind die Journalisten ganz oben plaziert, aber mit meinem Platz bin ich sehr zufrieden:

Speer elf

Zwar erscheinen die Athleten von dort aus ziemlich winzig, aber ich habe ja einen kleinen Bildschirm vor mir und diverse große Bildschirme im Stadionrund. Nur die Akustik ist dort oben wie seit Jahrzehnten schlecht.

Da die Abendveranstaltung noch nicht angefangen hat, kann ich in Ruhe mit anderen Journalisten sprechen, und ich spüre oft die Freude, die andere haben, wenn sie mich denn leibhaftig sehen:

Speer zwölf Speer dreizehn Speer fünfzehn Speer vierzehn Speer fünfzig

Auch wenn das weite Rund des Olympiastadions noch nicht gefüllt ist, lohnt sich schon ein Blick:

Speer sechszehn

Doch dann beginnen die Wettkämpfe, und man muß sich konzentrieren, um alle Wettbewerbe verfolgen zu können.

Im Stabhochsprung der Frauen freue ich mich, daß Carolin Hingst dabei ist. Sie kenne ich schon seit ewigen Zeiten. Vor allem habe ich mich immer wieder an eine kurze Begegnung in Jena erinnert, wo ich zwar mit der damaligen Siegerin ??    gesprochen habe, mir aber die kessen Zwischenbemerkungen von Carolin Hingst aufgefallen waren:

Speer siebzehn Speer dreiundfünfzig Speer zweiundfünfzig

Zwar schafft Carolin Hingst die 4,45 m nicht, aber allein die Teilnahme an diesem Finale ist für sie ein Erfolg.

Mehr erreichen wollen die deutschen Hürdensprinterinnen. Schon in den Halbfinals zementieren sie diesen Willen.

Den ersten Halbfinal-Lauf gewinnt Cindy Roleder:

Speer neunzehn Speer zwanzig Speer einundzwanzig

Der zweite Halbfinal-Lauf mit Ricarda Lobe (Bahn 7, als Dritte kommt auch sie ins Finale):

Speer fünfundzwanzig

Im dritten Halbfinal-Lauf setzt sich Pamela Dutkiewicz (Bahn 4) durch:

Speer sechsundzwanzig Speer siebenundzwanzig

Im Siebenkampf der Frauen ist die Österreicherin Ivona Dadic im Kugelstoßring aktiv:

Speer vierundzwanzig

Das Stadion ist gut gefüllt:

Speer zweiundzwanzig Speer dreiundzwanzig

Vor dem Finale der Speerwerfer werden die Athleten vorgestellt. Gespannte Erwartung bei Thomas Röhler:

Speer einunddreißig

Im dritten Durchgang wirft Thomas Röhler die Siegerweite von 89,47 m:

Speer vierunddreißig

Speer sechsunddreißig

Thomas Röhler (Gold) und Andreas Hofmann (Silber) auf der Ehrenrunde:

Speer achtunddreißig

 

Speer siebenunddreißig

 

Thomas Röhler im Siegerinterview direkt im Stadion:

Speer zweiundvierzig Speer einundvierzig

Interview nach dem Wettkampf mit Andreas Hofmann:

Speer vierzig

Vorstellung der Athletinnen des Finales über 100 m Hürden:

Speer dreiundvierzig

Spannung am Start des Finales der Frauen über 100 m Hürden:

Speer vierundvierzig

In den Startblöcken u.a. Elvira Herman (Bahn 3, Gold), Pamela Dutkiewicz (Bahn 6, Silber), Cindy Roleder (Bahn 5, Bronze), Ricarda Lobe (Bahn 1, Fünfte):

Speer sechsundvierzig

Die Hürdenfinalisten im Auslauf:

Speer siebenundvierzig Speer neunundvierzig

Speer achtundvierzig

 

Heimfahrt bei Blitz und Donner

Vom Hürdenfinale war ich so gefesselt, daß ich garnicht bemerkt habe, daß es zu regnen anfing. Und weil ich, wie schon erwähnt, von meinem Platz ganz oben die Lautsprecherdurchsagen nicht hören konnte, verpaßte ich auch die Warnung. Wegen des herannahenden Gewitters wurden die Zuschauer aufgerufen, im Stadion zu bleiben: “ Dort ist der sicherste Ort“.

Ich verließ also das Stadion und war überrascht, daß dort Blitz und Donner regierten, die ersten großen Regentropfen fielen. Doch bis zum Auto schaffte ich es, und dort ist man ja dem Hörensagen nach im Gewitter sicher.  Die Heimfahrt war dann spektakulär.  Der Regen wurde immer stärker, die Straßen schnell überschwemmt. Und grell zuckten die Blitze vom Himmel. Aber all das konnte mir nichts anhaben.  Um 23 Uhr landete ich wohlbehalten in Neuruppin.

Peter Grau

Paris – Treffpunkt der Leichtathleten am 30. Juni 2018 Schon einige Wochen liegt das Meeting der Diamond League-Serie in Paris zurück. Olaf Brockmann war dort am 30. Juni dabei, traf sich vorher mit einigen Sportlern: Am Wettkampftag machte er im Stade Charlety einige Schnappschüsse ( die Namen der Athleten sind auf der Facebook-Seite von Olaf Brockmann nachzulesen): Peter Grau

 

Paris zwei

Schon einige Wochen liegt das Meeting der Diamond League-Serie in Paris zurück.  Olaf Brockmann war dort am 30. Juni dabei, traf sich vorher mit einigen Sportlern:

Paris vier Paris drei Paris fünf Paris sechs Paris sieben Paris acht Paris neun

Am Wettkampftag machte er im Stade Charlety einige Schnappschüsse ( die Namen der Athleten sind auf der Facebook-Seite von Olaf Brockmann nachzulesen):

Paris eins Paris elf Paris zehn Paris zwölf Paris dreizehn Paris vierzehn Paris fünfzehn Paris sechszehn Paris achtzehn Paris neunzehn Paris zwanzig Paris einundzwanzig

Paris dreiundzwanzig Paris zweiundzwanzig

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

 

 

 

Peter Grau

Tierpark Kunsterspring: Besuch bei Fischotter, Waschbär, Rothirsch und Uhu

Der alljährliche Tierparkbesuch fand diesmal in den Sommerferien statt.  Der Vorteil war, daß es warmes Wetter herrschte, der Nachteil, daß beispielsweise die Bergziegen diesmal nicht in großer Masse zu besichtigen waren. Vor allem fehlten uns da die kleinen Ziegen, aber die waren eben erst „in Arbeit“.

Der Beginn des Spazierganges war wie immer, vom Parkplatz hinunter zum Eingang:

Kunster 2018 eins Kunster 2018 zwei

Zur Fütterung der Fischotter kamen wir etwas zu früh, aber eines dieser sehenswerten Tiere lag schon auf der Lauer, konnte es kaum erwarten:

Kunster 2018 drei

Kunster 2018 fünf Kunster 2018 sechs Kunster 2018 acht Kunster 2018 neun

Die Waschbären sind neugierig:

Kunster 2018 elf Kunster 2018 zehn Kunster 2018 zwölf

Die Schweine sind immer hungrig:

Kunster 2018 dreizehn Kunster 2018 vierzehn

Nicht nur Tiere sind zu sehen. Auch das Umfeld stimmt:

Kunster 2018 fünfzehn Kunster 2018 sechszehn Kunster 2018 siebzehn

Mein Liebling:  Der UHU!

Kunster 2018 neunzehn Kunster 2018 zwanzig

Der kleine Schwarzstorch ist geschlüpft. Noch ist er weiß:

Kunster 2018 zweiundzwanzig Kunster 2018 einundzwanzig Kunster 2018 dreiundzwanzig

 

Kunster 2018 vierundzwanzig Kunster 2018 fünfundzwanzig

Kunster 2018 zweiunddreißig

Kunster 2018 sechsundzwanzig Kunster 2018 siebenundzwanzig Kunster 2018 achtundzwanzig Kunster 2018 neunundzwanzig Kunster 2018 dreißig Kunster 2018 einunddreißig  Kunster 2018 dreiunddreißig Kunster 2018 vierunddreißig Kunster 2018 fünfunddreißig

Peter Grau

Hoch zu Roß – eine Reitstunde im Reiterhof Bert Deter in Wulkow bei Neuruppin

Deter sechszehn

Meine Enkeltochter Paulie lebt in Köln, und ist vielseitig interessiert. So nimmt sie beispielsweise schon fünf Jahre lang Reitunterricht. In Stommeln, 25 km vor den Toren von Köln, hat sie immer mehr Freude daran gefunden. Doch seit einem Jahr fand dort kein Unterricht mehr statt.

So liegt es auf der Hand, bei ihrem Ferienaufenthalt in Neuruppin nach einer Gelegenheit auszuschauen, wo man reiten kann. Wir bekommen den Tip, es in Wulkow bei Bert Deter zu versuchen.

Zunächst führt uns das Navi noch nicht zum Ziel, aber der Reiterhof Deter ist bekannt und eine freundliche Anwohnerin zeigt uns den Weg.

Als Erstes fallen uns die vielen Pferde auf der nahen Weide ins Auge.

Deter acht

Vier Jugendliche, die hier ihre Ferien aktiv verbringen, sitzen am Tisch, mittendrin ihre „Chefin“, die Pferdewirtschaftsmeisterin Dörthe Friedrichson. Paulie wird freundlich begrüßt und bald geht es auf die Weide, um die Pferde „einzufangen“:

Deter eins Deter zwei

 

In der Zwischenzeit taucht auch der Chef des Reiterhofes, Bert Deter auf, bietet meiner Tochter Petra und mir freundlich Kaffee an. Dann aber sind wir schnell im Fachgespräch. Offen erzählt uns Bert über Licht und Schatten auf seinem Reiterhof, läßt aber immer seine Liebe zum Pferd durchblicken. Wir erfahren in dieser kurzen Zeit sehr viel über den Reiterhof, der fast 50 Pferden eine Heimat bietet.  Rund 15 Pferde gehören Bert Deter, die anderen sind „Gastpferde“.

Später mache ich mich auf der Internetseite www.reiterhof-deter.de  sachkundig und nehme mir vor, später im Herbst mal wieder vorbeizuschauen und den Chef nochmals eingehend zu interviewen.

Beinahe hätte ich verpaßt, daß Paulie zunächst den ihr zugewiesenen „Andi“ gepflegt hat und dann mit einem Mal schon auf dem Pferd sitzt.

Deter fünf Deter vier Deter sechs Deter sieben

Dörthe gibt die letzten Anweisungen und flugs geht es Richtung Reitplatz.

Ich habe Paulie noch nie leibhaftig reiten gesehen. So bin ich sofort beeindruckt, wie gekonnt sie auf dem Pferd sitzt, und wie sie reitet, ohne Nervosität zu zeigen.  Ich bin sehr stolz auf meine Enkeltochter und halte alles mit der Kamera fest:

Deter neun Deter elf  Deter dreizehn Deter zwölf Deter vierzehn Deter achtzehn

Spätestens jetzt muß gesagt werden, daß an diesem Nachmittag sehr hohe Temperaturen herrschen. Mehr als eine Stunde reitet Paulie ohne Pause, eine physische Anstrengung für sie und natürlich auch für das Pferd.

Aber sie und die anderen jungen Reiterinnen kämpfen sich durch:

Deter zehn Deter siebzehn Deter vierundzwanzig

Vorteilhaft für Paulie ist, daß ihr mit Andi ein sehr ruhiges, 17 Jahre altes Pferd zugewiesen wurde. So hat sie wenig Mühe, es zu bändigen und auf die Hinweise von Dörthe zu reagieren. Die Pferdewirtschaftsmeisterin hat schnell gemerkt, daß Paulie schon mal geritten ist und lobt sie zwischenzeitlich auch.

Deter achtzehn Deter zweiundzwanzig Deter einundzwanzig Deter zwanzig Deter dreiundzwanzig

Paulie lobt ihr Pferd, auch wenn sie hinterher bemerkt, daß Andi manchmal in Galopp gefallen ist, wenn Paulie es noch garnicht gewollt hat. Aber insgesamt war es ein voller Erfolg.

Wir verabschieden uns von Dörthe und Bert und wissen, daß es nicht unser letzter Besuch auf dem Reiterhof gewesen ist.

Peter Grau

Deter Reiterhof Homepage eins

Deter Reiterhof zwei