Archiv für den Monat: Juni 2018

Beim Mehrkampfmeeting in Ratingen

Am 16. und 17. Juni 2018 war Olaf Brockmann Zuschauer und Fotograph beim Mehrkampfmeeting der Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen  in Ratingen:

Rati eins Rati zwei

 

Gemeinsam mit Christoph Leuchtenberg (sid/Mitte) und Andreas Schirmer (dpa/rechts) verfolgte er das Geschehen:

Rati fünfundzwanzig

Foto:  Christoph Leuchtenberg

 

Vor allem  war  Olaf Brockmann gespannt, wie sich seine beiden Landsfrauen aus Österreich, Ivona Dadic (rechts) und Karin Strametz, schlagen würden.

Rati einundzwanzig

Vieles nahm er mit seiner Kamera auf. Zunächst einige Fotos von Ivona Dadic:

Rati vier Rati fünf Rati drei Rati sieben Rati acht Rati zehn Rati elf Rati dreizehn Rati fünfzehn Rati siebzehn Rati achtzehn Rati zwanzig

 

Ivona Dadic gemeinsam mit ihrem Trainer Philipp Unfried:

Rati sechs

Eifrig fotographierte auch der Freund von Ivona Dadic, Dario Glavas:

Rati zwölf

 

Am Ende verfehlte  Ivona Dadic (links) mit 6413 Punkten nur knapp den östereichischen Landesrekord und wurde Zweite hinter der siegenden deutschen Siebenkämpferin Carolin Schäfer (6549 Punkte):

Rati neunzehn

 

Eine persönliches Bestleistung stellte als Achte Karin Strametz mit 5864 Punkten auf.  Auch sie wurde von Olaf Brockmann auf seinen „Film“ gebannt:

Rati zweiundzwanzig Rati dreiundzwanzig Rati vierundzwanzig  Rati neunundzwanzig Rati dreißig Rati einunddreißig Rati dreiunddreißig

Rati einunddreißig Rati dreißig  Rati siebenundzwanzig

Und Trainer Philipp Unfried war auch mit Karin Strametz zufrieden:

Rati sechsundzwanzig Rati zweiunddreißig

(alle Fotos: Olaf Brockmann)

Datenschutz im Montagssalon

Es treibt viele um: die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Entsprechend rege war auch das Interesse am Montagssalon am 25. Juni 2018 im Predigerwitwenhaus in der Neuruppiner Fischbänkenstraße.

Was verbirgt sich hinter dem Wort Montagssalon? Unter der Regie der Brandenburger Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft  werden regelmäßig an Montagen vielfältige Themen angesprochen und diskutiert. Wie umfangreich der Zuhörerkreis sein kann, ist in der Ankündigung des neuen Projektes zu lesen:

Kategorien

Architekturmarkt, Buchmarkt, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Markt für darstellende Kunst, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software- und Games-Industrie, Werbemarkt.

Bisher war dieser Salon an mir vorbeigegangen, obwohl ich die lokale Presse regelmäßig verfolge. Nun aber wurde mein Interesse durch eine Notiz geweckt:

Zum 10. Montagssalon wird am 25. Juni ab 17 Uhr Rechtsanwalt Marco Fischer über die neuen Regelungen zum Datenschutz Auskunft geben.

Und diese Auskünfte gibt es dann zwei Stunden lang ausgiebig. Mitgebracht hat Marco Fischer den Diplomjuristen Jörn Dornbusch, beide arbeiten bei der Rechtsanwaltsgesellschaft Maslaton, mit Hauptsitz in Leipzig (Webseite: www.maslaton.de).

Die Zuhörer kommen aus unterschiedlichen Arbeits-und Lebensbereichen. Entsprechend unterschiedlich sind die Interessen.

Warum bin ich dabei? Ich habe eine Webseite (Homepage), und ich habe zwei Facebook-Konten. Ein allgemeines Konto unter meinem Namen und ein spezielles Konto, das ich ausschließlich dazu benutze, mit dem Einverständnis der Künstler deren Werke vorzustellen (Peter Grau, Journalist, Kunst-und Kulturseite). Mit keinem dieser drei Aktivitäten verdiene ich Geld, es ist also alles rein privat.

Nach dem 25. Mai 2018, dem Inkrafttreten der Datenschutzverordnung, habe ich zunächst alles von außen beobachtet. Natürlich verunsicherte mich manches, trug ich mich manchmal mit dem Gedanken, alle drei Objekte einfach stillzulegen und mich nur noch meinem Buchprojekt zu widmen. Doch mittlerweile setzt sich die Überlegung durch, daß es für mich möglich sein wird, den Datenschutz-Anforderungen nachzukommen. Dazu dienen auch solche Veranstaltungen wie der Montagssalon.

Klar wurde mir, daß es gegenwärtig viele Auslegungsmöglichkeiten gibt, und auch bei den Experten nicht Einigkeit herrscht. Das wurde bei dieser Veranstaltung deutlich, als einige Male die beiden Referenten betonten, zu einzelnen Aspekten unterschiedlicher Meinung zu sein.

Wichtig, so Herr Fischer, daß man auf seinen Seiten zu erkennen gibt, daß man sich mit der Datenschutzverordnung beschäftigt hat, ihren Bestimmungen folgen will. So werde ich auf meiner Webseite neben dem Impressum eine Extra-Rubrik Datenschutz einrichten. Von Word Press wurde mir dazu angeboten, eine neue Version aufzuladen, die einiges in Richtung Datenschutz enthält. Doch ich bin zunächst daran gescheitert, daß gefordert wurde, vor dem Herunterladen alle Daten zu sichern. Da muß ich mich erst sachkundig machen, wie das technisch geht.

Einzelaspekte:

Vieles wurde behandelt, angefangen vom Geltungsbereich der Verordnung (Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogner Daten natürlicher Personen), über spezielle Erfordernisse für Webseiten (Internet-Hosting-Dienste, IP-Adressen; Cookies, Social Plugings, Google Web Fonts) bis zu Vorschlägen, wo man mehr nachlesen kann (www.lda.bayern.de  –  Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht).  Diskutiert wurde auch, ob jeweils das Kunsturhebergesetz (KUG) oder die neue Datenschutz-Grundverordnung den Vorrang hat. Gerade darüber herrscht teilweise Uneinigkeit.  Und all das habe ich auch als Anstoß empfunden, mich weiter damit zu befassen, auch den vielen englischen Begriffen auf den Grund zu gehen.

Nach der Veranstaltung habe ich mich von Herrn Fischer noch einige Fragen beantworten lassen, die mich speziell betreffen:

Darf ich weiter Zuschauer bei Sportveranstaltungen fotographieren und sie auf meiner Webseite veröffentlichen?

Weil es öffentliche Veranstaltungen sind, darf ich das und muß nicht jeden Einzelnen fragen, ob er zustimmt. Es scheint so, daß es nicht stimmt, daß man nur nicht fragen muß, wenn es eine größere Gruppe von mehr als sechs oder sieben  Personen ist.

Muß man seine Webseite rückwärtig überprüfen, ob alles datenschutzrechtlich „sauber“ ablief?

Nein, erst ab 25. Mai 2018 muß man sich darüber Gedanken machen.

Sicher blieben auch nach diesem Montagssalon noch viele Fragen offen. Der Teufel liegt wie immer im Detail. Und die Veröffentlichungen in den „Sozialen Medien“ und in der normalen Presse reißen auch nicht ab. Erste Beispiele von Abmahnungen und Strafbescheiden tauchen auf und verunsichern.

Grund, noch mehr darüber nachzudenken. Wahrscheinlich werde ich zumindest eine meiner Facebook-Seiten stillegen. Die Homepage aber werde ich weiter behalten und sie mit einer entsprechenden Datenschutzrubrik  verordnungskonformer machen.

Peter Grau

P.S.: Eine Nachlese zu dieser Veranstaltung ist im Blog des Veranstalters unter https://www.kreativagentur-brandenburg.de/montagssalon-zehntes-date/  anzuschauen.

Dick Gnauck: Ein Geher beim Triathlon in Neuruppin

Jedes Jahr im Juni ruft Neuruppin die Triathlonfreunde aus nah und fern. Wie immer will ich an diesem Samstag (23. Juni) beim Start im Jahnbad dabei sein, doch ich komme drei Minuten zu spät. Der „Strand“, vor dem sich sonst die Athleten im Wasser sammeln, um die 1,5 km im Schwimmen zurückzulegen,  ist leergefegt:

Gnauck eins

Aber die Brücke am Sprungturm ist wie immer von den Zuschauern gefüllt:

Gnauck zwei

Und ich fotografiere von hinten und muß deshalb niemanden fragen, ob er damit einverstanden ist. Ich muß zugeben, daß mich die neue Datenschutzverordnung schon beeinflußt, zumal ich nicht weiß, was ich darf und was nicht.  Vielleicht bekomme ich da am Montag bei einem Vortrag im Predigerwitwenhaus in der Fischbänkenstraße Auskunft.

Jedenfalls sehe ich bald die Schwimmer im Wasser:

Gnauck drei Gnauck fünf Gnauck sechs Gnauck sieben

Nach zwei Wasserrunden über jeweils 750 m werden die Schwimmer wieder hinauskommen. Matthias Haack, der Sportredakteur von der lokalen Zeitung „Ruppiner Anzeiger“, bringt sich in Stellung:

Gnauck neun Gnauck zehn

Dann kommen die Triathleten heraus, laufen hin zu ihren Rennrädern:

Gnauck acht Gnauck elf

 

Wo ist Dick Gnauck?

Im Vorhinein habe ich die Meldelisten studiert und bin dabei auf den Namen Dick Gnauck gestoßen. Sofort erinnerte ich mich,  daß Dick früher mal Geher war. Allerdings hatte ich zu seiner aktiven Zeit nicht mit ihm gesprochen, obwohl ich seit DDR-Zeiten die Geherszene intensiv für die Leichtathletik-Zeitungen verfolgte. Um so mehr reizt es mich, mit ihm zu reden und zu erfahren, wie er die letzten Jahrzehnte verbracht hat.

Gnauck zwölf

Mit Startnummer 22 ist er an den Start gegangen, doch die Nummern auf den Schwimmkappen sind nur schwer zu erkennen. Der Sprecher nennt zwar  später den Namen Dick Gnauck, doch seinen Umstieg auf das Rennrad verpasse ich.  Dagegen kann ich den Start anderer Athleten beobachten:

Gnauck vierzehn Gnauck fünfzehn Gnauck dreizehn Gnauck sechszehn

Zwischendurch fahre ich mit meinem Rad zu meinem Lieblingssee im Stadtpark, dem Goldfischteich. Doch nichts ist von den Goldfischen zu sehen,  nichts von den Enten, die sonst hier herumschwimmen.  Nur eine grüne „Grütze“ breitet sich aus:

Gnauck siebzehn Gnauck neunzehn Gnauck zwanzig Gnauck achtzehn

Die Triathleten sind also auf ihrer 40-km-Fahrt, vorbei am Tierpark Kunsterspring, dem ich in drei Wochen  wieder mal einen Besuch abstatten werde.  Da nach dem Radfahren noch ein 10-km-Lauf folgt, fahre ich schnell nachhause, um zu Mittag zu speisen.

Rechtzeitig bin ich dann zurück, um den Einlauf der Triathleten mit zu erleben.

Gnauck zweiundzwanzig Gnauck einundzwanzig

Vor allem will ich ja Dick Gnauck abpassen. Und da hilft mir dann, als er verkündet: Dick Gnauck (ASV Erfurt) im Ziel. Das ist dann schon eine erste Gemeinsamkeit zwischen uns beiden. Er für einen Erfurter Verein startend und ich in Erfurt geboren.  Die zweite Gemeinsamkeit: Wir haben beide sehr lange in Berlin gewohnt, Dick lebt heute noch dort.

Nicht sehr abgekämpft sieht er aus, als er sich eine Banane gönnt:

Gnauck fünfundzwanzig

 

Wir verabreden uns zum Gespräch.  Zunächst aber spaziert er zu seinem Rad (Baujahr 1992), um sich umzuziehen:

Gnauck fünfunddreißig       Gnauck achtundzwanzig Gnauck siebenundzwanzig Gnauck sechsundzwanzig

Dann gönnt er sich ein Bier und eine Bratwurst. Aber natürlich interessiert ihn auch das Ergebnis des Triathlons.  Er nimmt Lesebrille, die gut verpackt in der Seitentasche seines Bonesta-Trikots steckt, heraus und liest: Platz 3 in seiner Altersklasse TR55, das reicht für den Platz auf dem Treppchen:

Gnauck einunddreißig Gnauck zweiunddreißig

Gnauck dreiunddreißig Gnauck vierunddreißig

Und danach setzen wir uns in Ruhe auf eine Bank im Bereich des Schwimmbades und plaudern über alte Zeiten, über seine Anfangsjahre im Gehsport, seine berufliche Entwicklung (er studierte Ingenieurpädagogik und arbeitete danach als Lehrmeister), seine berufliche Neuausrichtung nach dem Ende der DDR 1990 und seine lange Karriere als Triathlet.  Über all das berichte ich später hier in einer Extrageschichte.

Für diesen Samstag haben wir unser Redepensum ausgereizt. Noch zwei Abschiedsfotos:

Gnauck siebenunddreißig Gnauck sechsunddreißig

Und dann folgt für Dick Gnauck noch die 90-km-Radfahrt gen Berlin. Mir reichen die 5 km bis Nachhause.  So kann ich mich dann in Ruhe auf den Abend vorbereiten. WM-Fußball steht auf dem Plan, Deutschland und Schweden treffen sich in Sotschi. Und nach der erfrischenden Begegnung mit Dick Gnauck erwartet mich viel Spannung, viel Herzklopfen und in der 95. Minute das sensationelle Tor von Toni Kroos, dem gebürtigen Greifwalder und heutigen Star von Real Madrid, zum erlösenden 2:1 –Sieg der deutschen Mannschaft. Intensiver kann  ein Sport-Samstag nicht sein.

Peter Grau

Mit dem Mountainbike durch das Glockner-Gebiet

Wie es der Zufall wollte, war nicht nur Andreas Wiesinger im Glocknergebiet, sondern ein weiterer  Facebook-Freund,der mit der Kamera „spielt“. Jakob Werlberger  war dort auf Tour, zu Fuß und mit dem Mountainbike. Zunächst führte seine Tour zur Kalser Glocknerstraße, zum Lucknerhaus, zum Figerhorn und zum Tristacher See:

Luckner eins Luckner fünf Luckner zwei Luckner drei Luckner sechs Luckner sieben Luckner acht

 

Eine weitere Tour führte ihn in das Gebiet um den Dürrenstein (Plätzwiese):

Luckner neun Luckner zehn Luckner elf Luckner zwölf Luckner dreizehn Luckner vierzehn Luckner fünfzehn Luckner sechszehn Luckner siebzehn Luckner achtzehn

(alle Fotos: Jakob Werlberger)

Zwischen Murmeltieren und Steinböcken

Der Großglockner ist mit einer Höhe von 3798 Metern der höchste Berg Österreichs. Andreas Wiesinger kennt sich in dieser Gegend aus, auf vielen Touren hat er das Gebiet  erkundet. Auch kürzlich war er dort, „im Glocknergebiet abseits der lauten Straße“.

Und wie immer ist er nicht nur gewandert oder gelaufen, sondern hat vor allem seine Kamera mitgehabt:

Glockner zwei Glockner eins Glockner drei Glockner vier Glockner sechs Glockner fünf Glockner neun Glockner sieben Glockner acht Glockner zehn Glockner elf

(alle Fotos: Andreas Wiesinger)

Olaf Brockmann beim Leichtathletik-Meeting in Stockholm

Nachdem sich Olaf Brockmann die Stadt angeschaut hat, widmet er sich dem sportlichen Geschehen rund um das Leichtathletik-Meeting am 10. Juni 2018 im Olympiastadion von Stockholm.

Holm eins

In diesem Stadion fanden 1912 die Olympischen Sommerspiele statt. Damals war Olaf Brockmann zwar noch nicht dabei (er wurde erst 1953 geboren), aber es dauerte nur 26 Jahre, bis er erstmals als Journalist in diesem Stadion weilte. „ Ich kann mich daran noch sehr gut erinnern. Seitdem mag ich dieses Stadion besonders.“  Keine Überraschung, denn Brockmann interessiert sich sehr für die Historie, natürlich auch im Sport.

So schaute er sich auch diesmal bereits vorher das Stadion an:

Holm achtundzwanzig Holm dreißig Holm neunundzwanzig Holm zweiunddreißig Holm dreiunddreißig Holm vierunddreißig Holm siebenunddreißig Holm neun

Auf der  Pressekonferenz und im Stadion  lichtete er  einige Sportler ab:

Holm zwei Holm drei Holm vier Holm fünf Holm sechs Holm acht Holm sieben

Am Wettkampftag hat er dann eine eindrucksvolle Begegnung. Er trifft den Olympiasieger im Diskuswerfen von 1976, Mac Wilkins:

Holm zehn

Und natürlich hält er auch das Auftreten seiner österreichischen Landsleute, Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger und dessen Trainer Gregor Högler, fest:

Holm sechsundreißig Holm fünfunddreißig Holm achtunddreißig Holm elf Holm siebenundzwanzig

Dann aber widmet er sich dem sportlichen Geschehen. Nachfolgend ein Querschnitt (wer mehr über die abgebildeten Athleten wissen möchte, kann sich auf der Facebook-Seite von Olaf Brockmann sachkundig machen).

Holm neun Holm zwölf Holm dreizehn Holm vierzehn Holm sechszehn Holm fünfzehn Holm siebzehn Holm achtzehn Holm neunzehn Holm zwanzig Holm einundzwanzig Holm zweiundzwanzig holm dreiundzwanzig Holm fünfundzwanzig Holm sechsundzwanzig Holm vierundzwanzig

(alle Fotos: Olaf Brockmann)

Datenschutz und kein Ende

Die neue Datenschutzverordnung  ist nun zwei Wochen in Kraft, und irgendwie habe ich das Gefühl, daß sich viele der Facebook-Teilnehmer noch verbal zurückhalten, sowohl aus Angst als auch aus einer gewissen  Unsicherheit und Unkenntnis. Viele hoffen, daß es mit dem teilweise erwarteten Abmahnsturm bis hin zu Millionenstrafen  nichts wird. Aber sicher kann man da natürlich nicht sein.  Es häufen sich weiter die Angebote von Anwälten und anderen Sachkundigen, die ihre Dienste anbieten, um beispielsweise  die Homepages auf den neuesten Stand zu  bringen.  Und es wird auch immer mehr klar, welche absurden Auswüchse diese Verordnung mit sich bringt.  Wenn ich, wie heute geschehen, bei meiner Apotheke ein DIN-A4-Papier unterschreiben muß, auf dem zusammengefaßt steht, daß ich zustimme, daß die Apotheke meines Vertrauens meine Daten weiter verwenden darf, dann kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Bis heute ist mir noch nicht klar, wohin diese Datenschutzverordnung zielt. Sollen damit vor allem die internationalen Konzerne „erzogen“ werden? Sollen die privaten Daten der Bürger geschützt werden, gleich, ob die das wollen oder nicht?  Was ist überhaupt privat, schützenswert?

Eine meine Facebook-Freundinnen schrieb mir eine interessante Überlegung:  „Wenn ich mir die ganze Geschichte um dieses Gesetz auf der Zunge vergehen lasse und über den Tellerrand hinausblicke, komme ich zu dem Schluß: Es steckt etwas ganz anderes dahinter! Facebook hat die stärkste Verbindung zwischen den vielen Nationalitäten geschafft, die es jemals gegeben hat und einzigartig ist! Mitteilungen sind sofort für jedermann sichtbar und können gleichzeitig weitergeleitet werden! Was müssen die Mächtigen für Ängste haben!!! Facebook zu stoppen und den Informationsfluß zu unterbinden, geht nur über ein solches Gesetz!“

Die Verunsicherung greift um sich

Persönlich bin ich von der Verordnung natürlich beeinflußt. Und das betrifft nicht nur die Homepage, sondern auch meine beiden Facebook-Seiten. Ich überlege immer noch, ob ich eine der Facebook-Seiten (oder beide) ruhen lasse. Andererseits warte ich noch ab, denn ich habe mich natürlich an beides gewöhnt, mag es nach wie vor.

Meine Lust, sehr oft auf den Auslöser meiner Kamera zu drücken, hat auch einen Dämpfer bekommen.  Habe ich in den letzten Monaten sehr viel fotographiert, hält sich das nun in Grenzen. Und ich habe sogar zwei Leichtathletik-Meetings, den Werfertag in Halle/Saale und das Anhalt-Meeting in Dessau, nicht besucht, weil ich dort vor allem Eindrücke aus dem Publikum bringen wollte und das mir nun nicht mehr traue (bzw. nicht jeden einzelnen Zuschauer fragen möchte, ob er mir das erlaubt).

Ich bin gespannt, wie sich das alles entwickelt.

Peter Grau

Olaf Brockmann: Impressionen aus dem Rom des Jahres 2018

Ende Mai 2018 besucht Olaf Brockmann nicht nur das Leichtathletik-Meeting im Olympiastadion von Rom, sondern entdeckt auch in bewährter Weise mit seiner Kamera die „Ewige Stadt“. Angefangen beim Kolloseum, fortgesetzt auf den berühmten Plätzen und Straßen der Stadt scheinen ihm die Motive nur so zuzufliegen.  Und er drückt so emsig auf den Auslöser seiner Kamera, daß es mehr und mehr Fotos werden. Das erschwert natürlich für mich die Auswahl. Als ich bei 50 angekommen bin, stoppe ich. Und versuche dann, alles ein wenig zu raffen, indem ich wie zuletzt immer zwei Fotos nebeneinander in einer Reihe postieren will. Doch da spielt dann die Technik nicht mehr mit.  Ich kann die Fotos nur untereinander positionieren, so wie in den Anfängen dieser Homepage.

Warum aber habe ich dieses Problem? Ich glaube, daß ich es mir selbst eingehandelt habe, als ich mich darum mühte, einiges auf meiner Homepage zu verändern. So etwa die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren. Und warum das Ganze? Aus „Angst“ vor der neuen Datenschutzverordnung. So richtig weiß ich noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Einmal möchte ich aus Verdruß meine Öffentlichkeitsarbeit völlig einstellen, wenige Minuten später schalte ich auf Widerstand und will alles so belassen, wie bisher.

Aber ob nebeneinander, oder untereinander, die Fotos von Olaf Brockmann wirken immer.

Roma eins Roma zwei

Roma vier Roma drei Roma fünf Roma sechs Roma sieben Roma acht Roma neun Roma zehn Roma elf

Roma dreizehn Roma vierzehn Roma fünfzehn Roma sechszehn Roma siebzehn Roma achtzehn Roma neunzehn Roma zwanzig Roma einundzwanzig Roma zweiundzwanzig Roma dreiundzwanzig Roma vierundzwanzig Roma fünfundzwanzig Roma sechsundzwanzig Roma achtundzwanzig Roma neunundzwanzig

Roma dreißig Roma einunddreißig Roma zweiunddreißig Roma dreiunddreißig Roma vierunddreißig Roma fünfunddreißig Roma sechsunddreißig Roma siebenunddreißig Roma achtunddreißig Roma neununddreißig Roma vierzig Roma einundvierzig Roma zweiundvierzig Roma dreiundvierzig Roma vierundvierzig Roma fünfundvierzig Roma sechsundvierzig Roma siebenundvierzig Roma achtundvierzig Roma neunundvierzig Roma fünfzig Roma eins

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

Olaf Brockmann beim Leichtathletik-Meeting in Rom

Olaf Brockmann nimmt wieder Fahrt auf. Die Meetings der Diamond League locken und der Wiener ist wieder bei einigen Veranstaltungen dabei. Zuletzt weilte er in Rom, beobachtete vor dem eigentlichen Wettkampftag am  31. Mai 2018   die Sportler im Hotel bzw. bei der Pressekonferenz:

Papst sechszehn Papst siebzehn

Papst eins Papst zwei Papst fünf Papst sechs Papst sieben Papst acht Papst neun Papst zehn Papst elf Papst zwölf Papst dreizehn Papst vierzehn

 

Als einige Sportler den Papst trafen, drückte Olaf Brockmann auf den Auslöser:

Papst fünfzehn Papst drei

Auch während der Veranstaltung im Olympiastadion von Rom

Papst zweiundzwanzig

lichtete er einige Sportler während des Wettkampfes bzw. in der Siegerpose hinterher ab:

Papst zwanzig Papst einundzwanzig Papst achtzehn Papst neunzehn Papst vierundzwanzig Papst dreiundzwanzig Papst fünfundzwanzig Papst sechsundzwanzig Papst achtundzwanzig Papst siebenundzwanzig

Wer genaueres über die einzelnen abgebildeten Sportler erfahren möchte, kann sich auf der Facebook-Seite von Olaf Brockmann sachkundig machen.

Peter Grau

(alle Fotos:  Olaf Brockmann