Tagebuch

Aus der Welt der Steine: Vom Sodalith bis zum Tigereisen

Steineexpertin Claudia Endres ist weiterhin eifrig dabei, neue Steine vorzustellen und ihnen bestimmte Eigenschaften zuzuordnen.  Gern übernehme ich ihre Ausführungen und erfreue mich an den Steinen.  Ein wenig  kann ich mich da zurückziehen aus einer Welt, die ansonsten  mit schrecklichen Ereignissen für Schlagzeilen sorgt.

Es folgt eine Auswahl von sechs Steinen:

SODALITH BLAU – ein Stein der Erhabenheit

Sodalith eins

Der Sodalith ist ein Stein der Erhabenheit und des Wahrheitsstrebens. Er macht uns unsere eigentliche Aufgabe bewusst, die wir mit ihm konsequent verfolgen. Mit ihm erkennen wir den Kern und die Wichtigkeit einer Sache. Er hilft uns, diese in unserem Alltag umzusetzen und mit Beharrlichkeit zu verfolgen.

Sodalith zwei

Der Sodalith unterstützt sachliche Denkprozesse, die zu logischen Schlussfolgerungen führen. Er regt die Phantasie an, fördert musische Talente und lässt uns neben dem objektiven Betrachten einer Sache auch noch das Herz sprechen.

Mit ihm fällt es uns leichter, Gefühle in Worte auszudrücken, ohne zu emotional zu werden. Mit ihm erkennen wir unsere wahren Wünsche und Gefühle  und lernen, diese zuzulassen und offen darüber zu sprechen. Gleichzeitig verhindert er aber unkontrollierte Gefühlsausbrüche und unlogische Argumentationen.

Sodalith drei

Doch was passiert, wenn wir ihn länger tragen?
Wer das wissen möchte, kann gerne hier weiterlesen:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1424803760935215/?type=3&theater

Sodalith vier

Eine Auswahl an Sodalith blau- Steinen aus Grönland, Afrika und Brasilien findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/…/s_4_79_nurxxSodalith%3Eblau.…

 

SERPENTIN – der Herzöffner

Serpentin eins

Es gibt kaum einen Stein der unser Herz so sehr berührt wie es ein Serpentin vermag. Er öffnet uns für die Gefühle, die in uns existieren. Er fördert das Feingefühl, die Zärtlichkeit, die Sinnesempfindungen ,  erst uns  und dann unseren Mitmenschen gegenüber.

Mit ihm kommen wir in einen ganz eigenen, ruhigen, besinnlichen Rhythmus in unserem Leben. Er fördert die Leichtigkeit in Herzensangelegenheiten, schult unsere Leichtigkeit und die Betrachtungsweise,  das Leben so zu nehmen wie es ist.

Serpentin zwei Serpentin drei

Mit dem Serpentin erkennen wir plötzlich das Schöne in einer Sache, Begebenheit, Handlung oder dem Zusammentreffen mit einem anderen Menschen.

Mit ihm lernen wir die Dinge zu sehen, wie sie sind und auch, immer das Beste für uns daraus zu ziehen. Wer zu streng mit sich selbst ist, wird durch ihn Sanftmut erfahren. Wer unruhig und unzufrieden ist, wird Gleichmut durch ihn erfahren. Wer in einer Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit lebt, wird mit ihm neues Vertrauen schöpfen und durch ihn neue Wege und Lösungen erkennen.

Wer mehr über diesen allseits sehr bekannten Stein nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1408598579222400/?type=3&theater

Serpentin vier

Eine Auswahl an Serpentin- Steinen findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/s…/s_4_79_nurxxSerpentin-1.html

 

BERNSTEIN – Stein der Lebensfreude

Bernstein eins

Wer Bernstein bei sich trägt, wird sich einer frischen und fröhlichen Ausstrahlung erfreuen. Dieser Stein verleiht Bodenständigkeit und macht den, der ihn bei sich hat, spontan, liebenswert, lebhaft und fröhlich.

Bernstein zwei Bernstein drei

Der Bernstein vermittelt Sorglosigkeit, Glück und Fröhlichkeit. Mit seiner friedliebenden Art beschenkt er uns mit einem tiefen Vertrauen zu uns selbst und verhilft uns zu ungeahnten Erfolgen im Beruf. Mit ihm werden wir weicher und nachgiebiger gegenüber unseren Mitmenschen.

Mit ihm kehrt nicht nur Licht und Wärme in unser Gemüt, sondern er lässt uns Wünsche in der Realität wahr werden. Er vermittelt uns mit seiner sanften, sonnigen Art die bedingungsvolle Liebe und öffnet unser Herz. Mit ihm geschieht eine Erneuerung aller unserer festgefahrenen Einstellungen zum Leben.

Wer mehr über den  Bernstein erfahren möchte, kann hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1419012531514338/?type=3&theater

Bernstein vier

Eine Auswahl an Bernsteinen aus Litauen und Polen findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/…/b_4_25_nurxxBernstein%3Egelb…

 

KOBALT-CALCIT – Stein der tiefen Liebe

Kobalt eins

Der Kobalt-Calcit ist einer der wenigen Steine, der die Liebe und die Zuneigung zu einem anderen Menschen fördert. Er zeigt die Liebe, die in der Luft schwebt, auf und fördert die Offenheit, diese zu betrachten und anzunehmen.

Dieser Stein der Liebe regt den Impuls der Gefühle an, die wir vor uns und besonders vor anderen verschließen.

Kobalt zwei Kobalt vier

Ein Kobalt-Calcit vermag es, Wunden zu heilen, die uns in Zeiten der Hingabe und Liebe verletzt haben. Er hilft bei Liebeskummer und öffnet wieder unser Innerstes..

Aber er hält noch viel mehr an Empfindungen, Hingabe, „Partner-Lehre“, Annahme, Geben, Harmonie, Treue und vieles mehr für uns bereit.

Wer mehr über diesen wunderschönen Stein aus Marokko nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1423187727763485/?type=3&theater

Kobalt drei

Eine Auswahl von Kobalt-Calcit-Steinen findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/…/k_4_71_nurxxKobalt-Calcit.ht…

 

RUBIN-ZOISIT – stärkt die Leistungsfähigkeit

Rubin eins

Der Rubin-Zoisit fördert unser schöpferisches Engagement, hilft unsere Vorstellungen, Ideen, Sehnsüchte und Wünsche in die Realität umzusetzen. Niedergeschlagenheit und hinderliche Einstellungen wie z.B. „das werde ich nie schaffen“  behebt er langsam, aber bestimmt. Er lässt uns diese Situationen genau betrachten und hilft uns diese zu überwinden.

Neben seiner optimistischen und realen Weltanschauung lehrt er uns das offene Geben und Nehmen. Er lenkt unsere Eigenbetrachtung auf die allgemeine Betrachtung  von Situationen und Begebenheiten im Alltag.

Rubin zwei Rubin drei

Dieser Stein steht uns zur Seite, unsere Kräfte richtig einzuteilen und uns nicht zu übernehmen. Mit Bedacht steigert er unsere Leistungsfähigkeit und klärt unsere Gedanken, wenn diese uns innerlich aufwühlen und für Verwirrung sorgen.

Wer mehr über diesen Rubin-Zoisit aus Tansania lesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/…/a.62800840394…/1415411955207729/…

Rubin vier

Eine Auswahl an Rubin-Zoisit- Steinen findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/…/r_4_78_nurxxRubin-Zoisit.html

 

TIGEREISEN- spendet neue Lebenskraft

Tigereisen eins

 

Ein Tigereisen ist eine Zusammensetzung von Tigerauge braun, Jaspis rot und Hämatit. Und diese Eigenschaften der drei Mineralien bringen  Kraft, Durchhaltevermögen, Energie, Stärke, und Mut.

Wer ein Tigereisen bei sich trägt, spürt  rasch eine gesteigerte Konzentration, den Mut, etwas Neues anzupacken und auszuprobieren. Er zeigt uns auf und lässt uns bewusst erkennen, für was es sich lohnt zu kämpfen.

Tigereisen zwei

Mit einem Tigereisen erkennen wir, – im Gegensatz zu anderen Steinen -, Gefahren und spüren brenzlige Situationen.  Er sensibilisiert uns für das, was kommt und erhöht unsere Aufmerksamkeit. Mit ihm achten wir auf die kleinen Dinge und Details, die genau in diesen Momenten von großer Wichtigkeit sind.

Gerade bei finanziellen Gesprächen oder Bankterminen sollte man ein Tigereisen bei sich tragen. Er unterstützt uns, das durchzusetzen, was wir uns vorgenommen haben.

Wer mehr über diesen hübschen Stein aus Australien nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1414628165286108/?type=3&theater

Tigereisen drei

Eine Auswahl an Tigereisen- Steinen findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/st…/t_4_80_nurxxTigereisen.html

Claudia Endres

1995 war in Barcelona die Welt noch in Ordnung

Barcelona_Cityscape_Panorama_-_Jan_2007

Vor 1 ½ Jahren habe ich auf meiner Homepage unter http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=1334    einiges über die Hallenweltmeisterschaften 1995 im spanischen Barcelona geschrieben. Dabei ging es vor allem um technische  Probleme bei der Übertragung der Berichte für die Zeitschrift „Leichtathletik“. Wie klein sind doch diese Probleme gewesen, in  Anbetracht des Terroranschlages vom 17. August 2017 mitten in Barcelona, auf der Prachtstraße „La Rambla“?

Gestern habe ich die schrecklichen Ereignisse viele Stunden am Fernseher und im Internet verfolgt. Manchmal denke ich, daß es vielleicht besser wäre, nicht so intensiv in den Medien zu berichten. Doch das ist wohl ein frommer Wunsch, denn im Zeitalter der digitalen Vernetzung und des Dauergebrauchs von Handys und Smartphones ist ein Verschweigen sowieso nicht mehr möglich.

Aber wie geht man damit um, im Augenblick des Sehens und danach? Live dabei wird man vom Geschehen gepackt, ernüchtert, ist entsetzt, fühlt sich hilflos.  Die wohl egoistische erste Reaktion: Wer ist von Verwandten und Bekannten gerade dort? Eine Tochter ist gerade im niederländischen Zeeland, die andere in Mexiko-Stadt, also weit weg vom Geschehen. Aber beide sind schon einige Male in Barcelona gewesen, könnten also auch diesmal dort gewesen sein.

Doch, was ist mit den anderen, den Betroffenen und den nochmal heil Davongekommenen? Man denkt an sie, trauert mit und dann geht die Zeit des Vergessens leider sehr schnell voran.

Erinnerungen an eine aufregende Stadt

Erinnern aber kann man sich, wenn man schon mal in der Stadt gewesen ist, in der der Terroranschlag stattfand.

Ich war das einzige und letzte Mal im Jahr 1995 in Barcelona. Zu lange her, um noch intensive Erinnerungen hervorkramen zu können. Leider hatte ich damals noch keine Homepage, führte kein Tagebuch und hatte auch keine Kamera, die mir das Fotografieren so leicht macht wie heute.

Erinnern kann ich mich, daß wir in ausgedehnten Stadtspaziergängen die Schönheit Barcelonas aufsaugten. Vor allem die Kirche Sagrada Familia, 1882 von Baumeister Antoni Gaudi begonnen, ist mir da in Erinnerung.

Barcelona Sagrada Familia

Gewohnt haben wir im Hotel (der Name wird mir noch einfallen). Von dort gingen wir zu Fuß zur Veranstaltungsstätte Palau Sant Jordi :

Barcelona Palau Sant Jordi

Diese imposante Halle liegt auf dem Montjuic, einem im Süden der Stadt gelegenen 173 m hohen Berg.   Ganz in der Nähe befindet sich das Olympiastadion, Austragungsort der Olympischen Spiele 1992.

Barcelona Olympia Vignette Barcelona Olympiastadion

 

An irgendwelche Bedrohungen dachten wir damals garantiert nicht. Auch unsere Gespräche mit Einheimischen ließen uns unbeschwert sein.  In einem Restaurant in der Nähe des Hotels stellte uns mein Kollege Karl-Heinz Bergmann, -der damals für die Berliner Zeitung schrieb und später, 2003, viel zu früh ohne Abschied aus dieser Welt verschwand-, einen Deutschen vor, der schon lange in Barcelona lebte und uns viel über die Mentalität, über die Lebensweise der Spanier erzählte. Solche Gespräche sind sicher eindrucksvoller als irgendwelche Texte in Reiseführern.

Sicherlich war mein Aufenthalt in Barcelona vor allem von meiner journalistischen Tätigkeit geprägt und ausgefüllt. Aber an den Schönheiten der Stadt kann man nicht vorbeisehen, vorbeigehen.

Um so mehr erschüttert mich dieser Terroranschlag. Wohin soll das nur führen?

Peter Grau

Viel Lob für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London

London WM Titelfoto

Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London sind Geschichte. Die die Nachbetrachtungen sind ähnlich interessant wie die normale aktuelle Berichterstattung während der Wettkämpfe.

Und sicher ist alles subjektiv. Wer während der zehn WM-Tage als Journalist oder als normaler Zuschauer im Londoner Stadion saß, hat  vor allem positive Eindrücke gesammelt.

London Olaf siebezehn London Olaf fünf Stadion

Mit der „ deutschen Brille“ betrachtet, gab es zwar zwischendurch nach der ersten Silbermedaille durch Mehrkämpferin Carolin Schäfer  eine Durststrecke und auch die Virus-Attacken verunsicherten. Aber der Super-Samstag rettete vieles, verschönte die Bilanz. Zwei weitere Mehrkampfmedaillen, nunmehr bei den Männern (Silber durch Rico Freimuth und Bronze durch Kai Kazmirek), die überraschende Bronzemedaille durch Hürdenkurzsprinterin Pamela Dutkiewicz

London Olaf vierundfünfzig Pamela

und die Goldmedaille im Speerwurf durch Johannes Vetter versöhnten.

London Olaf zweiundfünfzig Vetter

So kommen dann durchweg positive Bilanzen zustande. Stellvertretend für alle verweise ich auf den Kommentar meines FAZ-Kollegen Michael Reinsch vom 14. Oktober 2017, der unter  http://www.faz.net/aktuell/sport/leichtathletik-wm/leichtathletik-wm-london-legt-die-latte-hoch-15151058.html?GEPC=s2    nachzulesen ist.

Ähnlich positiv fällt das mediale Urteil in der Zeitschrift „Leichtathletik“ 33/2017  aus, die ich am heutigen Mittwoch (16. August) im Briefkasten vorfand und mit der mein erstmaliges Abonnement dieser Zeitung beginnt, für die ich so viele Jahre geschrieben habe.

Leichtathletik Haft 33 2017

Ich selbst habe die zehn WM-Tage ausgiebig am Fernseher und im Internet verbracht, mich teilweise sehr gut unterhalten. Doch teilweise war ich auch enttäuscht, weil ich eben von den deutschen Athleten und Athletinnen mehr erwartete, eher vielleicht erhoffte. Bei meinem Umfeld hielt sich das Interesse leider in Grenzen, weil die Leichtathletik nicht mehr so zieht wie früher.

Und schade ist es auch, daß nun für die deutsche Leichtathletik wieder eine Pause eintritt, der Schwung nicht direkt genutzt werden kann. Das ISTAF am 27. August in Berlin, die Veranstaltung „Berlin fliegt“ am 2. September vor dem Brandenburger Tor und der Berlin-Marathon am 24. September 2017 sind da die wesentlichen Ausnahmen, abgesehen von einigen Spezialmeetings in  Thum  und Bad Köstritz.

Ansonsten aber richten sich alle Augen der Leichtathletik-Fans auf den August 2018, auf die Tage der Europameisterschaften in Berlin.

Vielleicht kann ich dann dort auch mal wieder meinen Wiener Kollegen Olaf Brockmann begrüßen, mit dem ich ansonsten „nur“ übers Internet verbunden bin.

Olaf Brockmann Porträt mit Colin Jackson

Olaf Brockmann (links) mit dem britischen Ex-Hürdensprinter Colin Jackson

Doch das nicht zu knapp, denn Olaf Brockmann „versorgt“ mich und damit auch die Leser meiner Homepage von vielen leichtathletischen Höhepunkten mit exklusiven Fotos. So auch diesmal von der WM in London.  Nachfolgend eine kleine Auswahl der Fotos aus dem Stadion, beginnend mit dem Abschied Usain Bolts:

London Olaf vierzig London Olaf einundvierzig London Olaf zweiundvierzig London Olaf dreiundvierzig London Olaf vierundvierzig London Olaf fünfundvierzig

London Olaf sechsundiverzig London Olaf siebenundvierzig London Olaf achtundvierzig London Olaf neunundvierzig

London Olaf fünfzigLondon Olaf einundfünfzig

London Olaf dreiundfünfzig London Olaf fünfundfünfzig London Olaf sechsujndfünfzig London Olaf siebenundfünfzigLondon Olaf achtundfünfzig

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

Vom Speerwurf-Gold bis zum Bolt-Drama bei der WM in London

London WM Titelfoto

Das ist ein Sportwochenende am 12. und 13. August 2017, was viel bietet und mir auch wenig Zeit läßt, um alles zu Papier, sprich ins Internet zu bringen.

Linke London eins eins Stadion

Zunächst am Samstag das Medaillensammeln der deutschen Leichtathleten bei der Weltmeisterschaft in London, mit Gold für Speerwerfer Johannes Vetter,

Linke London drei

mit Silber und Bronze für die Mehrkämpfer Rico Freimuth und Kai Kazmirek

und überraschendes Bronze für die Hürdenkurzsprinterin Pamela Dutkiewicz (Vierte von links):

Linke London zwei Dut

Dann am Abend der traurige Abschied des Supersprinters Usain Bolt mit dessen Verletzungsschock als Schlußläufer der jamaikanischen 4×100-m-Staffel. Vor seinem Start war er noch optimistisch:

London Linke vier Bolt

Das war auch noch so, als er den Stab erhielt, aber nach wenigen Schritten bekam er einen Krampf in den Oberschenkel, mußte abstoppen und lag dann resigniert am Boden. So hatte er sich seinen letzten Lauf nicht vorgestellt:

Linke London fünf Bolt Linke London sechs Linke London sieben Linke London acht

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

Am Sonntagvormittag dann vier Stunden Fernsehunterhaltung beim 50-km-Gehen der Männer und Frauen. ARD-Mann Tim Tonder

Tim Tonder Porträt vor Londonstadion

und Ex-Spitzengeher André Höhne (Mitte)

Mitt Andre Höhne

vermitteln viel von einer Sportart, die seit langem um ihr Überleben kämpfen muß, aber immer noch genügend Anhänger hat. Und zu diesen Anhängern zähle ich mich auch seit langem. Viele Wettkämpfe habe ich seit 1985 beobachtet und darüber berichtet.

Am Sonntagnachmittag aber sollte es einen besonderen Höhepunkt geben, denn der Potsdamer Geher Christopher Linke wollte über 20 km mit um eine Medaille kämpfen.

Einen kleinen Anteil an seiner Vorbereitung hatte auch die Mentaltrainerin Katja Seyffarth, wie ich in meinem Beitrag für die Zeitschrift „Leichtathletik“ (Heft  30/2017) und auf meiner Homepage unter http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=7784  beschrieben habe.

Und lange Zeit sah es auch nach einer Medaille aus, doch am Ende wurde es für Christopher Linke wieder, wie im Vorjahr bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, „nur“ ein fünfter Platz.

Meine Kollegin Sandra Arm schickte mir noch am Abend einige Fotos vom Wettkampf:

London Linke eins London Linke WEigel

Das Spektakel auf dem Prachtboulevard  von London“, der „Mall“, dort, wo ich 1996 bei meinem letzten Marathon ins Ziel lief, tat allen Gehern gut.

London Linke zwei London Linke drei

(Fotos vom Gehen:  Sandra Arm)

Und was war mein persönlicher Höhepunkt an diesem Sonntag: mein Halbstundenlauf gab mir viel Optimismus für die nächsten Wochen.

Peter Grau

Auf Laufspuren am Goldfisch-Teich im Neuruppiner Stadtpark

 

Goldfisch sechs

Kürzlich war ich wieder mal mit dem Fahrrad im Neuruppiner Stadtpark. Es lockte mich die Natur, und nebenher wollte ich mich auch mal an Erinnerungen „berauschen“. Rund einen Kilometer entfernt war früher immer der Start unserer Laufgruppe und eine kleine Runde machten wir auch immer um diesen schönen Goldfisch-Teich.

Goldfisch eins

Goldfische schwimmen gegenwärtig dort nicht umher, der Teich ist mit einen dichten Schicht Entengrütze bedeckt. Aber die Enten sind noch da, wenn auch nicht an diesem Vormittag.

Goldfisch zwei

Und da ist auch noch das Grab von Alexander von Wulffen, auf dessen Initiative ab 1834 der Neuruppiner Stadtpark entstand. Der Teich wurde 1835 angelegt. In diesem Jahr rief Wulffen auch den Neuruppiner Verschönerungsverein ins Leben:

Goldfisch drei

Mein Fahrrad habe ich kurz abgestellt:

Goldfisch sieben

Diesen Blick hinunter zum Ruppiner See kenne ich auch noch von früher:

Goldfisch acht

Hier übten die Sprinter und Sprinterinnen des Neuruppiner Leichtathletikvereins, lange Zeit auch unter der Anleitung von Spitzengeher Bernd Gummelt.  Der ist heute zwar nicht am Werken, aber schnelle Läufer und Läuferinnen gibt es immer noch:

Goldfisch neun

Genug geschaut, zurück zum Birkenweg. Dorthin, wo früher immer der Start für unsere Laufgruppe war:

Goldfisch zehn Goldfisch elf

Ich nehme mir fest vor, daß ich von hier aus nochmals laufen werde. Vielleicht packe ich es sogar bald, rechtzeitig zur Vorbereitung des Hubertuslaufes, der am 29. Oktober stattfinden wird.

Auf der Rückfahrt mache ich noch einen kleinen Abstecher hinunter zum See, zum Bollwerk.  Dort lohnt es sich immer, den Fotoapparat herauszunehmen.

Dieses Bild kommt mir etwas bekannt vor. Es ist als Titelbild auf meiner Facebookseite zu sehen, allerdings dort mit Schnee. Und es sieht mit Schnee auch viel schöner aus.

Goldfisch zwölf Goldfisch Schnee

Aber schön wirkt hier unten alles. Es ist ein kleines Stückchen heile Welt:

Goldfisch dreizehn Goldfisch fünfzehn Goldfisch sechszehn Goldfisch siebzehn Goldfisch achtzehn Goldfisch neunzehn Goldfisch zwanzig Goldfisch einundzwanzig

Zur Doping – Berichterstattung im Zusammenhang mit den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2017 in London

London WM Titelfoto

Die ersten Tage meiner London-Beobachtungen sind von der Dopingberichterstattung beeinträchtigt worden. Es geht mir dabei manchmal so, als wolle man mir ein „Spielzeug“ nehmen, etwas, was ich gern mache, aber was mir zerredet oder zerschrieben wird.

So ging es mir vor einigen Jahren, als ich, – ein bekennender Freund der Tour de France-, durch die massiven Dopingfälle und den Boykott der Berichterstattung fast „auf dem Trockenen“ saß. Damals „rettete“ mich Eurosport, die weiter berichteten.

Wie es nun in der Leichtathletik werden wird, weiß ich nicht. Sicher ist es für eine Sportart, die immer mehr in Richtung einer Randsportart tendiert, schwer, sich allein durch Leistungen das Publikum zu erhalten, wenn andererseits massive Zweifel am ehrlichen Sport aufkommen.

Ich kann als normaler Zuschauer – der direkte Kontakt zur Leichtathletik-Szene, sprich, der Einblick in das „Innerste“ fehlt mir – nicht wissen, inwieweit die Berichte stimmen und inwieweit es nur Vermutungen sind.

London Bolt zehn Gatlin

Sieger über 100 m, Justin Gatlin (USA) – Foto: Brockmann

 

Natürlich habe ich auch meine Meinung bei solchen „einfachen“ Fällen wie beim WM-Erfolg über 100 m von Justin Gatlin. Da gehe ich mit der Mehrheit konform, die nach einem zweimaligen Dopingvergehen  eine lebenslange Strafe fordert. Doch ich weiß auch, wie die quasi Begnadigung des US-Sprinters erfolgte.

Sicher war es nicht angenehm für ihn, die Pfiffe, der 60.000 Zuschauer im Londoner Station zu ertragen. Generös vielleicht, wie Usain Bolt reagierte, Justin Gatlin ein wenig Mut zusprach und ihn umarmte.

London Bolt elf

Zieleinlauf 100 m Männer (Foto: Brockmann)

 

Ich habe nun aber danach auch wieder Stimmen gehört, die meinten:  Usain Bolt wird wohl wissen, was er tut. Sicher ist er auch nicht ganz sauber. Sei es wie es sei. Ich kann es nicht wissen, kann es nicht entscheiden. Deshalb muß ich meine eigene Lösung finden.

Die besteht einmal darin, zunächst  vor allem mich mit eigenem Sporttreiben „abzulenken“. So geschehen am heutigen Montag, als ich zwei Stunden mich im Fitneßstudio betätigte.

Zum anderen informiere ich mich natürlich weiter, was über das Thema Doping in den Medien geschrieben wird. Und weil ich weiß, wie tief mein Kollege Michael Reinsch (Frankfurter Allgemeine Zeitung –  FAZ) in diese Materie eingedrungen ist, lese ich besonders seine Artikel gründlich.

So hat er gerade jetzt zu der Niederlage von Usain Bolt gegen Justin Gatlin den folgenden Beitrag geschrieben:

http://www.faz.net/aktuell/sport/leichtathletik-wm/bolt-nur-zweiter-gatlin-gewinnt-wm-gold-ueber-100-meter-15138730.html

Gatlin und das Doping-Erbe

Unter dieser Überschrift schreibt Michael Reinsch einen Kommentar unter

http://www.faz.net/aktuell/sport/leichtathletik-wm/leichtathletik-wm-sprint-weltmeister-justin-gatlin-ausgebuht-15139550.html?GEPC=s2

Besonders nahe aber geht mir sein Kommentar zur nachträglichen Medaillenvergabe an Mehrkämpferin Jennifer Oeser. Ich kann ein wenig nachfühlen, wie ihr eigentlich zumute war. Sie hat das Beste darauf gemacht, das Positive gesehen. Andere, wie etwa Nadine Kleinert und Markus Esser, deren Karriere ich lange hautnah verfolgte, haben eine andere Meinung, fühlen sich geprellt und betrogen. Solche Einzelschicksale überzeugen mich dann mehr als allgemeine Kritik an afrikanischen Läufer u.ä.

Mehr zur Nachreichung der Medaille an Jennifer Oeser ist nachzulesen unter der Überschrift:  „Wie die Opfer des Dopingbetruges geehrt wurden“ unter:

http://www.faz.net/aktuell/sport/leichtathletik-wm/leichtathletik-wm-opfer-des-doping-betrugs-werden-geehrt-15138630.html

 

 

London: Die Leichtathletik-Weltmeisterschaft zwischen Usain Bolts Abschied, normalem Sport und unnormalem Doping

London WM Titelfoto

Diesmal bin ich nicht live dabei bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London, und eigentlich bin ich froh, alles zuhause im Fernsehen und im Internet beobachten zu können. Zwar würde ich auch gern inmitten von 60.000 Zuschauern im Stadion sitzen, weil ich weiß, daß solch eine Atmosphäre durch keine mediale Berichterstattung zu ersetzen ist. Gern verzichten kann ich aber auf die journalistische „Jagd“ um Stimmen und Stimmungen, denn das war immer das Anstrengendste.

An diesem Sonntag (6. August 2017) erfreue ich mich an zwei Wettbewerben. Zunächst freue ich mich, daß der deutsche 110-m-Hürden-Sprinter Matthias Bühler den Vorlauf übersteht und ins Halbfinale einzieht.

Erfurt DM neunundsechszig

Mit ihm habe ich zuletzt am Rande der Deutschen Meisterschaften in Erfurt gesprochen und einige Monate zuvor lange am Telefon. Daraus ist damals eine lange Geschichte geworden, praktisch die Lebensgeschichte des Matthias Bühler (nachzulesen unter   http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=3189 )

Auf Marathonkurs durch Londons City

Und dann lasse ich mich zunächst am Vormittag mit den Marathonmännern auf den 4-Runden-Kurs durch die Londoner Innenstadt mitnehmen, und am Nachmittag dann mit den Marathonfrauen. Unter ihnen auch Katharina Heinig, die Tochter von Kathrin Dörre-Heinig, die den London-Marathon (auf einem anderen Kurs) von 1992 bis 1994 dreimal gewonnen hat.

steffen-460

Beim Betrachten des Marathons kommen bei mir einige Erinnerungen hoch an meinen Start beim Londonmarathon im Jahr 1996. Zwar damals auf einem anderen Kurs, mit Start in Greenwich, aber zumindest Teile des heutigen Kurses passierte ich auch damals. Und 1996 herrschten ebenfalls für Marathonläufer zu hohe Temperaturen, genauso wie auch heute.

Endlich kann ich diese Weltmeisterschaft genießen. Das war einen Tag zuvor anders.

Das Hauptthema: Doping

Da hatte ich manchmal den Eindruck, daß Doping das Hauptthema dieser WM sei. Dabei waren noch gar keine positiven Dopingfälle aufgetaucht. Aber ob ARD oder ZDF, überall wurde mit Nachdruck das Bild aufgebaut, daß die Leichtathletik vor allem dopingverseucht sei. Ich kann mich erinnern, daß auch bei früheren internationalen Höhepunkten solche Berichte über Doping besonders am Anfang die Schlagzeilen bestimmten. Also alles wie gehabt…

Zunächst gab es einen langen Bericht über Doping und Menschenhandel mit afrikanischen Läufern. Es folgte eine Betrachtung über den britischen Laufhelden Mo Farah, über den  seit längerem Dopinggerüchte kursieren. Vor allem, weil er in der Trainingsgruppe des Alberto Salazar trainiert. Natürlich kann ich nicht nachvollziehen, was an dem Ganzen dran ist. Ich bin einfach auf Informationen aus den Medien angewiesen. Mehr nicht. Jedenfalls war meine Freude, das 10.000-m-Finale der Männer zu verfolgen, getrübt. Aber Mo Farah gewann:

London Bol tvierzehn London Bolt dreizehn

 

Der Abschied von Usain Bolt

Das Hauptthema des Samstags war neben dem 10.000-m-Lauf der Abschied des Supersprinters Usain Bolt von der Laufbahn. Oftmals als das Gesicht der Leichtathletik bezeichnet, drehte sich viel um ihn, flogen ihn die Herzen und Hände der Zuschauer zu.  Mein Wiener Kollege Olaf Brockmann hat wieder einiges im Bild festgehalten.

London Bolt drei

London Bolt acht London Bolt neun

 

Der Abschluß um 22.45 Uhr aber verlief nicht nach Wunsch. Usain Bolt wurde im 100-m-Finale nur Dritter hinter den US-Amerikanern Justin Gatlin und Christian   Coleman.

London Bolt sieben London Bolt sechs London Bolt elf

Viel Beifall erhielt Usain Bolt trotzdem. Gatlin aber war der Buhmann, wurde trotz seines Sieges aufgepfiffen:

London Bolt zehn Gatlin

Der Grund:  Gatlin war zuvor schon zweimal wegen Dopings erwischt worden, hätte eigentlich lebenslang gesperrt werden müssen. Doch weil er sich als Kronzeuge gegen andere „bewährte“ und zudem Fürsprecher für eine Verkürzung seiner Strafe fand, durfte er wieder laufen.  Das negative Echo aber war ihm sicher.

Allerdings noch nicht auf der Pressekonferenz nach seinem Erfolg:

London Bolt eins London Bolt zwei

Verpaßt habe ich am Abend den Film von Tim Tonder über Usain Bolt. Ich werde den Film in Ruhe noch in der ARD-Mediathek ansehen.

Erfurt DM dreiundsiebzig Tim lächelnd

Tim Tonder im Gespräch mit der Hindernisläuferin Gesa-Felicitas Krause in Erfurt

Und ich bin gespannt, wie weit da die Person Usain Bolt gewürdigt wird und welches Gewicht die seit langem schwelenden Dopinggerüchte über den Jamaikaner neue Nahrung erhalten.

Peter Grau

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

Die Papa Binnes Jazzband spielte in Boltenmühle

Bolte dreizehn

Natur pur und Jazzmusik, dazu Speis und Trank bei Sonnenschein im Freien – dieser letzte Sonntag im August bietet uns  alles zusammen.

Bolte vierzehn

Nur eine kleine Anzeige in der Zeitung kündigte an: Papa Binnes Jazz Band spielt in Boltenmühle. Ich erinnerte mich, daß ich diese Jazzband vor langer Zeit beim Unifasching an der Berliner Wiwifak (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)  gehört hatte. So rund 50 Jahre sind seitdem vergangen. Um so schöner, diese Band nun in Boltenmühle wiederzutreffen.

Bolte dreiunddreißig

Boltenmühle: Hier stand früher eine Mühle. Später, als ich erstmals hier war, existierte ein Gasthaus, in welchem sich ein Mühlrad im Gastraum drehte. Irgendwann brannte das Ganze leider ab. Nun aber ist es schöner als je zuvor entstanden. Rund drei Jahre war ich nicht dort gewesen, obwohl es nur rund 15 km nördlich von Neuruppin entfernt ist. Umso größer die  Neugier.

Für unser Auto finden wir einen schönen Parkplatz. Er ist noch leer, weil wir bereits 11 Uhr ankamen. Verändert sieht bereits hier alles aus. Die Natur hat ihr Werk getan. Früher machte meine Frau mit den Neuruppiner Ruderern hier unterhalb des Parkplatzes immer Rast, nach rund 20 km Bootsfahrt. Fast zugewachsen ist nun alles.

Den Einstieg zum malerischen Uferweg hin zur Boltenmühle aber finden wir noch.

Boltenmühle zwei

Wir sind begeistert. Viel Natur, ein wenig Urwald, links hügeliges Gelände, rechts der Tornowsee: Es gibt viel zu schauen:

Boltenmühle drei Bolte vier Bolte fünf Bolte sechs Bolte sieben Bolte acht

Und irgendwann sehen wir auch das Wirtshaus (was für ein schöner Name. Der Wirt erwartet uns).

Bolte neun Bolte zehn

Die ersten Gäste haben draußen Platz genommen. Später wird auch der Innengastraum restlos gefüllt sein.

Das Mühlrad steht nun nicht mehr im Gastraum, sondern im Freien:

Bolte elf

Die Treppe führt hinauf zum Schwimmbad und zu dem neu gebauten Hoteltrakt:

Bolte zwölf

Vorn aber baut sich langsam die Jazzband auf:

Bolte fünfzehn

Eine kleine Verzögerung gibt es noch, weil der Posaunist noch im Autobahn-Stau etwas aufgehalten wird. Doch dann kann  Bandgründer Lutz Binneboese das Signal zum Auftakt-Stück geben:

Bolte einundzwanzig

Lutz Binneboese spielt nicht nur exzellent Trompete, sondern kann das nun sehr zahlreiche Publikum gut unterhalten. Mit großem Interesse ist auch Peter Brüssow dabei (Mitte;  an seinem Tisch u.a. der Ruderer Johannes Dierasch, der mit dem Ruderboot von Neuruppin nach Boltenmühle gekommen ist):

Bolte fünfunddreißig

Peter Brüssow, viele Jahre Direktor der Neuruppiner Kreismusikschule, hat selbst einmal eine Band geleitet, die  Neuruppiner Swingtime-Dixieband. Jeweils im Sommer bei den Dixieland-Tagen konnte er  viele Jazzbands aus nah und fern begrüßen. So kennt Brüssow natürlich auch die Papa Binnes-Jazz Band.  Leider wurde seine Neuruppiner Swingtime-Band im Jahr 2014 aufgelöst (http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Swingtime-Dixieband-Neuruppin-Aufloesung).

Aber damit war das Interesse Peter Brüssows am Jazz nicht erloschen.

Und sicher jubelt heute innerlich sein Herz, als er bemerkt, mit welcher Spielfreude die sieben Bandmitglieder der Papa Binnes-Jazz Band agieren:

Bolte dreizehn Bolte zwanzig Bolte neunzehn  Bolte dreiundzwanzig Bolte zweiundzwanzig

Die Zeit vergeht wie im Fluge, die Hähnchenbrust schmeckt und ebenfalls – lange haben wir sie nicht getrunken – die Berliner Weiße, rot und grün gefärbt.

Nach vier Stunden räumen wir die gastliche Stätte und begeben uns in Richtung Parkplatz. Nicht, ohne vorher nochmals die nähere Umgebung der Gaststätte zu erkunden:

Bolte füfnundzwanzig Bolte siebenundzwanzig Bolte dreißig Bolte neunundzwanzig

Bolte einunddreißig Bolte zweiunddreißig

 

Bolte achtundzwanzig

Peter Grau

(Mehr zur Papa Binnes Jazzband auf deren Homepage http://www.papabinnesjazzband.de/   )

Die Färsen auf der Wiese in Schilksee bei Kiel

Wenn wir nach Kiel fahren, dann wird  Natur pur praktisch frei Haus geliefert. Mein Schwager Achim wohnt in Schilksee, dort, wo 1972 die Olympischen Segelwettbewerbe stattfanden.

Direkt vor seiner Wohnung kann man hinaus aufs Wasser blicken, genauer auf einen Teil der Kieler Förde.

Kanalfeuer eins

Und auf der Wiese tummeln sich in der Regel Kühe. „ Es sind keine Kühe, auch keine Kälber, sondern Färsen“, gibt mir mein Schwager Aufklärungsunterricht in Sachen Landwirtschaft.

Aber, ob Kuh, Kalb oder Färse, fotografieren lassen sich die Tiere:

Kanalfeuer zwei

Und manchmal sind sie sooo groß, daß sie garnicht aufs Bild passen:

Kanalfeuer drei

Schwierigkeiten gibt es in dieser Gegend seit Jahren mit der Steilküste. Immer weniger wird es, bröckelt es ab. Noch halten die Bäume ihren Platz, aber wie lange noch?

Kanalfeuer vier

So sieht es unten am Strand aus:

Kanalfeuer fünf

 

Badebetrieb ist hier selten, denn der spielt sich vor allem im ehemaligen Olympiazentrum ab.

Oben aber, auf dem Uferweg, herrscht ein reges sportliches Treiben. Vor allem Läuferinnen und Läufer trifft man hier an:

Kanalfeuer sechs

 

Abends am Nord-Ostsee-Kanal

Wasser dominiert diese Gegend in Schleswig-Holstein. Und ist es nicht die Förde oder die Ostsee, dann ist es eben ein Kanal. Der Nord-Ostsee-Kanal gehört zu den Großen seiner Art, ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße für Seeschiffe weltweit. Er verbindet  die Nordsee (Elbmündung) mit der Ostsee (Kieler Förde).

Wir sitzen im Restaurant „Kanalfeuer“ in Altenholz-Knoop, direkt am Nord-Ostsee-Kanal und nicht weit von der Schleusenanlage Kiel-Holtenau entfernt.

Blickfang sind hier die Frachtschiffe, die an uns vorbeiziehen:

Kanalfeuer zehn Kanalfeuer elf

Kanalfeuer zwölf Kanalfeuer dreizehn

Kanalfeuer sechszehn Kanalfeuer siebzehn

Kanalfeuer achtzehn

 

Ab und an ist auch ein kleines Segelboot dabei oder aber auch  „Wasservögel“:

Kanalfeuer vierzehn Kanalfeuer fünfzehn

Kanalfeuer acht Kanalfeuer neun

Nach unserer Mahlzeit verweilen wir einige Zeit auf dem Uferweg.

Kanalfeuer vieruundzwanzig

Anker und Steuerrad zeigen die Verbindung zur Seefahrt:

Kanalfeuer zwanzig Kanalfeuer neunzehn

Und ich erinnere mich daran, daß ich vor vielen Jahren, im Jahre 2003, dort laufenderweise vorbeikam. Damals absolvierte ich den 16. Kieler Hochbrückenlauf. Eine dieser Brücken,  über die wir liefen, kann ich von hier aus sehen. Es ist die Hochbrücke bei der Holtenauer Schleuse:

Kanalfeuer einundzwanziog

Wieder kommt von dort eines dieser großen Frachtschiffe:

Kanalfeuer zweiundzwanzig Kanalfeuer fünfundzwanzig Kanalfeuer sechsundzwanzig

 

Wir aber verlassen den Kanal, fahren zurück in unser Hotel „ Olympiazentrum“ in Schilksee. So sieht dort der Blick  vom Balkon aus:

Kanalfeuer siebenundzwanzig Kanalfeuer achtundzwanzig Kanalfeuer neunundzwanzig

 

Am nächsten Tag, dem 25. Juli 2017, erwartet uns abends im Kieler Konzertsaal neben dem Schloß ein Klavierkonzert.  Der russische Pianist Grigori Sokolow wird Werke von Mozart und Beethoven spielen.

Den ganzen Dienstag aber öffnet der Himmel seine Regenschleusen. Als ob er uns darauf vorbereiten würde, daß es ein sehr langes Konzert werden,  das von 20 Uhr bis 23 Uhr dauern und unsere Kondition auf eine harte Probe stellen würde. Aber wir bestanden sie, fuhren dann im strömenden Regen zurück ins unser Hotel.  Am nächsten Tag folgte die Heimfahrt nach Neuruppin.

Peter Grau

Aus der Welt der Steine: Von der Honigblende bis zum Aragonit

Meine Facebook-Freundin Claudia Endres ist weiterhin eifrig dabei, fast jeden Tag einen neuen Stein vorzustellen und darzulegen, welche Eigenschaften man ihm zumessen kann. Es wird also für mich Zeit, wieder einige dieser Steine hier vorzustellen. Ich habe die Ausführungen von Claudia Endres mit ihrem Einverständnis gekürzt.  Wer es länger mag, kann sich mit Claudia Endres in Verbindung setzen  ( http://www.moldavit-engel.de/).

Es folgt eine Auswahl von fünf Steinen:

Die  HONIGBLENDE – ein Stein der Magie und Fokussierung

Honigblende eins

Bereits in alten Überlieferungen wird die Honigblende als Ritualstein beschrieben, mit dessen Hilfe unsichtbare Götter, Engel oder Naturwesen angerufen werden.

In unserem jetzigen Leben läßt  uns dieser Stein „hinter die Kulissen“ blicken. Es ist, als ob alles aus Glas, also durchsichtig wäre. Wir lernen mit der Honigblende auf unser Bauchgefühl zu hören, lernen unsere Fähigkeiten anzunehmen und umzusetzen. Sie stärkt unsere Intuition, die geistigen Fähigkeiten, aber auch die Konzentration und das Erinnerungsvermögen.

Honigblende zwei

Die Honigblende löst geschickt unsere Minderwertigkeitskomplexe und läßt uns offener auf andere Menschen zugehen. Sie lenkt zudem unseren Blick auf die Gesundheit und auf das, was uns im Beruf  krank macht. Gleichzeitig hilft sie uns bei der Berufswahl oder der Umorientierung und läßt uns, wenn nötig, eine neue Lebensaufgabe finden.

Wer mehr über diesen seltenen Stein aus Spanien nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1401120533303538/?type=3&theater

Honigblende drei

Eine Auswahl an Honigblende- Steinen findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/s…/h_4_68_nurxxHonigblende.html

 

Die  TABASCO-GEODE stärkt unser Nervenkostüm

Tabasco eins

Kennt Ihr das, wenn Ihr gestreßt durch die vielen Reizüberflutungen seid? Wenn einem einfach alles zu viel wird?

Um dem entgegenzuwirken,  ist die seltene Tabasco-Geode zuständig. Sie schenkt Optimismus und Lebensfreude, Ruhe und Geduld. Sie sortiert für uns „unsere“ Gedanken und führt uns aus dem Labyrinth von Ausweglosigkeiten oder Problemen, bei denen wir von uns aus keine Lösung finden.

Tabasco vier Tabasco zwei

Sie unterstützt uns bei jeglichen Arbeiten mit Ausdauer, Tüchtigkeit, Konzentration und Redegewandtheit. Mit ihr merken wir rasch, daß  alles gar nicht so schlimm ist wie gedacht.

Wir lernen mit ihr nicht nur mehr Verantwortung für uns, sondern auch für andere zu übernehmen. Dabei lehrt sie uns das Feingefühl, die Wahrnehmungsfähigkeit und Kreativität und läßt uns immer gelassen eine neue Situation meistern.

Wer mehr über diesen seltenen Achat aus Mexiko nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1403972393018352/?type=3&theater

Tabasco drei

Eine Auswahl an Tabasco-Geoden findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/…/t_4_80_nurxxTabasco-Geode.ht…

 

Der  KORALLEN-ACHAT vermittelt Sicherheit und Bodenständigkeit

Korallen-Achat eins

Dieser hübsche Achat hat es in sich! Er unterstützt alle unsere Tätigkeiten, Planungen, Vorstellungen und deren Umsetzung.

Er lenkt unseren Blick weg vom Denken, wie andere Menschen uns sehen könnten oder wie sie unsere Handlungen oder gar uns selbst sehen.

Wir verfolgen nicht mehr die Ziele, die andere von uns erwarten oder die wir meinen, daß sie sie erwarten. NEIN – wir konzentrieren uns ganz und gar auf uns selbst.

Der Korallen-Achat klärt unsere Gedanken, löst die Knoten der Überlegungen „wie mache ich das…wie sollte ich jenes machen?“ Er widerspricht unrealistischen Wunschvorstellungen, zeigt uns aber gleichzeitig auf, was möglich ist.

Wer mehr über diesen Achat aus Indonesien nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1403063726442552/?type=3&theater

Korallen-Achat drei Korallen-Achat zwei

Eine Auswahl an Korallen-Achat findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/…/k_4_71_nurxxKorallen-Achat.h…

 

Der Azurit-Chrysokoll – Die Verbindung zu Menschen, Tieren und zur Natur

Azurit eins

 

Dieser Stein ist einzigartig in seiner Wirkung, Kontakt zu anderen Menschen aufzubauen. Er fördert das Verständnis und  die Harmonie untereinander. Wir beginnen nicht nur, uns selbst zu sehen oder weiterhin zurückgezogen zu leben – nein – ein Azurit-Chrysokoll möchte, daß wir auf andere Menschen offen zugehen.

Azurit drei

Er wägt für uns Zuneigung und Abneigung ab und eröffnet uns,  Menschen anzunehmen wie sie sind. Er revidiert  den ersten Eindruck, den wir uns oberflächlich von jemandem machen.

Wer mehr über den Stein der Woche nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1400322183383373/?type=3&theater

Azurit zwei

Eine Auswahl an Azurit-Chrysokoll-Steinen findet man hier:

http://www.moldavit-engel.de/…/a_4_24_nurxxAzurit-Chrysokol…

 

Der braune Aragonit fördert das geistige Wachstum

Aragonit eins

Dieser Aragonit vermittelt uns Ruhe, Gelassenheit und tiefe Entspannung, wenn es eine unerwartete Situation erfordert.

Ein brauner Aragonit regt uns zu Lernprozessen an, löst Verhaftungen, macht unser  Denken praktischer. Er lehrt uns, mehr Verantwortung für uns, unsere Umwelt und in unseren Handlungen und Tätigkeiten zu übernehmen. Er vermittelt uns, daß unsere Aufgaben disziplinierter und ernsthafter in Angriff genommen werden müssen, um letztendlich zu einem guten Ergebnis zu gelangen.

Aragonit zwei

Allgemein sorgt ein brauner Aragonit für mehr Wohlbefinden. Er macht uns geduldiger, verläßlicher und läßt uns Probleme von verschiedenen Seiten aus betrachten. Er zeigt uns damit auf, daß sie gar nicht so groß sind, wie von uns eigentlich vermutet.

In anstrengenden Arbeitsphasen baut er unseren Streß ab.
Während er seinem Träger Kraft und Stärke schenkt, vermittelt er die Einsicht  für das Bewußtsein des eigenen Körpers und seinen Energiereserven. Er zeigt auf, was wirklich wichtig ist und wofür es sich lohnt, Einsatz zu bringen.

Aragonit vier Aragonit drei

Eine Auswahl an braunem Aragonit findet man hier:

1.) http://www.moldavit-engel.de/…/a_4_24_nurxxAragonit%3Ebraun…

2.) http://www.moldavit-engel.de/…/a_4_24_nurxxAragonit%3Edunke…

Claudia Endres