Alle Artikel von Neuruppin

Hoch zu Roß – eine Reitstunde im Reiterhof Bert Deter in Wulkow bei Neuruppin

Deter sechszehn

Meine Enkeltochter Paulie lebt in Köln, und ist vielseitig interessiert. So nimmt sie beispielsweise schon fünf Jahre lang Reitunterricht. In Stommeln, 25 km vor den Toren von Köln, hat sie immer mehr Freude daran gefunden. Doch seit einem Jahr fand dort kein Unterricht mehr statt.

So liegt es auf der Hand, bei ihrem Ferienaufenthalt in Neuruppin nach einer Gelegenheit auszuschauen, wo man reiten kann. Wir bekommen den Tip, es in Wulkow bei Bert Deter zu versuchen.

Zunächst führt uns das Navi noch nicht zum Ziel, aber der Reiterhof Deter ist bekannt und eine freundliche Anwohnerin zeigt uns den Weg.

Als Erstes fallen uns die vielen Pferde auf der nahen Weide ins Auge.

Deter acht

Vier Jugendliche, die hier ihre Ferien aktiv verbringen, sitzen am Tisch, mittendrin ihre „Chefin“, die Pferdewirtschaftsmeisterin Dörthe Friedrichson. Paulie wird freundlich begrüßt und bald geht es auf die Weide, um die Pferde „einzufangen“:

Deter eins Deter zwei

 

In der Zwischenzeit taucht auch der Chef des Reiterhofes, Bert Deter auf, bietet meiner Tochter Petra und mir freundlich Kaffee an. Dann aber sind wir schnell im Fachgespräch. Offen erzählt uns Bert über Licht und Schatten auf seinem Reiterhof, läßt aber immer seine Liebe zum Pferd durchblicken. Wir erfahren in dieser kurzen Zeit sehr viel über den Reiterhof, der fast 50 Pferden eine Heimat bietet.  Rund 15 Pferde gehören Bert Deter, die anderen sind „Gastpferde“.

Später mache ich mich auf der Internetseite www.reiterhof-deter.de  sachkundig und nehme mir vor, später im Herbst mal wieder vorbeizuschauen und den Chef nochmals eingehend zu interviewen.

Beinahe hätte ich verpaßt, daß Paulie zunächst den ihr zugewiesenen „Andi“ gepflegt hat und dann mit einem Mal schon auf dem Pferd sitzt.

Deter fünf Deter vier Deter sechs Deter sieben

Dörthe gibt die letzten Anweisungen und flugs geht es Richtung Reitplatz.

Ich habe Paulie noch nie leibhaftig reiten gesehen. So bin ich sofort beeindruckt, wie gekonnt sie auf dem Pferd sitzt, und wie sie reitet, ohne Nervosität zu zeigen.  Ich bin sehr stolz auf meine Enkeltochter und halte alles mit der Kamera fest:

Deter neun Deter elf  Deter dreizehn Deter zwölf Deter vierzehn Deter achtzehn

Spätestens jetzt muß gesagt werden, daß an diesem Nachmittag sehr hohe Temperaturen herrschen. Mehr als eine Stunde reitet Paulie ohne Pause, eine physische Anstrengung für sie und natürlich auch für das Pferd.

Aber sie und die anderen jungen Reiterinnen kämpfen sich durch:

Deter zehn Deter siebzehn Deter vierundzwanzig

Vorteilhaft für Paulie ist, daß ihr mit Andi ein sehr ruhiges, 17 Jahre altes Pferd zugewiesen wurde. So hat sie wenig Mühe, es zu bändigen und auf die Hinweise von Dörthe zu reagieren. Die Pferdewirtschaftsmeisterin hat schnell gemerkt, daß Paulie schon mal geritten ist und lobt sie zwischenzeitlich auch.

Deter achtzehn Deter zweiundzwanzig Deter einundzwanzig Deter zwanzig Deter dreiundzwanzig

Paulie lobt ihr Pferd, auch wenn sie hinterher bemerkt, daß Andi manchmal in Galopp gefallen ist, wenn Paulie es noch garnicht gewollt hat. Aber insgesamt war es ein voller Erfolg.

Wir verabschieden uns von Dörthe und Bert und wissen, daß es nicht unser letzter Besuch auf dem Reiterhof gewesen ist.

Peter Grau

Deter Reiterhof Homepage eins

Deter Reiterhof zwei

Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin werfen ihre Schatten voraus

EM Meile drei

Lange Zeit hatte ich das Gefühl, daß es noch viel Zeit bis zu den Leichtathletik-Europameisterschaften im Berliner Olympiastadion und rund um den Breitscheidplatz in der City West sei. Und jetzt, zwei Wochen vor Beginn des Leichtathletikfestes, bin ich fast überrascht, daß die Zeit so schnell verging. Zwar wurde von den Organisatoren um Frank Kowalski schon lange viel Werbung betrieben, aber so richtig ernst wird es erst jetzt.

EM Meile zwei

Wer sich über die einzelnen Wettbewerbe informieren möchte, kann das unter  https://www.berlin2018.info/   tun.

EM Meile eins

Das Team um René Hiepen hat einige Kurzfilme produziert, so unter

https://www.focus.de/sport/leichtathletik/leichtatheltik-em-chef-kowalski-berlin-ist-weltoffen-berlin-ist-integration-berlin-wird-europa-feiern_id_9309091.html

 

 

Die Datenschutz-Grundverordnung bringt vor allem eines: Unruhe

Die erste Aufregung ist vorbei, die Datenschutz-Grundverordnung seit dem 25. Mai 2018 in Kraft. Aber das besagt noch nicht, daß nun alles „läuft“. Ich merke zumindest, daß diese Verordnung, die ich nicht gewollt habe und die mir nichts nützt, meine schöpferische Tätigkeit zunächst gebremst. Wenn man zuviel überlegen muß, ob man etwas schreibt oder nicht, ob eine Strafe droht oder nicht, dann ist es zunächst einfacher, nichts zu tun, aber die Lösung ist das auch nicht.

Glück habe ich gehabt, weil sich der Gestalter meiner Homepage meldete und mir vorschlug, einiges an meiner Seite zu verändern, um der Verordnung  zu „gehorchen“.

So baute er eine Extra-Seite  Datenschutz ins Impressum ein und löste das Problem „Cookies“. Außerdem sicherte er alle Daten meiner Homepage, damit später die neue Version von Word-Press heruntergeladen werden kann.

Wie ich es im Neuruppiner Montagssalon erfuhr (siehe  http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=13271 ), sollte das zunächst ausreichen,  zumindest für meine Homepage.

Doch meine beiden Facebook-Seiten müssen auch noch „bearbeitet“ werden. Wie ich das machen soll, weiß ich noch nicht. Vielleicht lasse ich eine oder auch beide Seiten „einschlafen“.

Das würde ich zwar bedauern, aber so ganz zufrieden bin ich mit der Resonanz beider Seiten sowieso nicht.  Bei immerhin über 2000 Facebook-Freunden  waren die „likes“ eher minimal. Vielleicht liegt es daran, daß nicht alle dieser Freunde meine kurzen oder längeren „Geschichten“ erhielten.

Gerade in den letzten Wochen häufen sich dazu die Klagen anderer Facebook-Freunde, die auf die Veränderung des Allgorithmuses durch Facebook (was immer das auch sein mag) anspielten. Und deshalb erhielt ich auch pausenlos solche Briefe, in den ich gebeten wurde, als Antwort irgendetwas zu posten, um wieder in den Allgorithmus hereinzukommen.

Soweit der Stand in Sachen Datenschutz. Ende offen!

Peter Grau

Beim Mehrkampfmeeting in Ratingen

Am 16. und 17. Juni 2018 war Olaf Brockmann Zuschauer und Fotograph beim Mehrkampfmeeting der Zehnkämpfer und Siebenkämpferinnen  in Ratingen:

Rati eins Rati zwei

 

Gemeinsam mit Christoph Leuchtenberg (sid/Mitte) und Andreas Schirmer (dpa/rechts) verfolgte er das Geschehen:

Rati fünfundzwanzig

Foto:  Christoph Leuchtenberg

 

Vor allem  war  Olaf Brockmann gespannt, wie sich seine beiden Landsfrauen aus Österreich, Ivona Dadic (rechts) und Karin Strametz, schlagen würden.

Rati einundzwanzig

Vieles nahm er mit seiner Kamera auf. Zunächst einige Fotos von Ivona Dadic:

Rati vier Rati fünf Rati drei Rati sieben Rati acht Rati zehn Rati elf Rati dreizehn Rati fünfzehn Rati siebzehn Rati achtzehn Rati zwanzig

 

Ivona Dadic gemeinsam mit ihrem Trainer Philipp Unfried:

Rati sechs

Eifrig fotographierte auch der Freund von Ivona Dadic, Dario Glavas:

Rati zwölf

 

Am Ende verfehlte  Ivona Dadic (links) mit 6413 Punkten nur knapp den östereichischen Landesrekord und wurde Zweite hinter der siegenden deutschen Siebenkämpferin Carolin Schäfer (6549 Punkte):

Rati neunzehn

 

Eine persönliches Bestleistung stellte als Achte Karin Strametz mit 5864 Punkten auf.  Auch sie wurde von Olaf Brockmann auf seinen „Film“ gebannt:

Rati zweiundzwanzig Rati dreiundzwanzig Rati vierundzwanzig  Rati neunundzwanzig Rati dreißig Rati einunddreißig Rati dreiunddreißig

Rati einunddreißig Rati dreißig  Rati siebenundzwanzig

Und Trainer Philipp Unfried war auch mit Karin Strametz zufrieden:

Rati sechsundzwanzig Rati zweiunddreißig

(alle Fotos: Olaf Brockmann)

Datenschutz im Montagssalon

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Es treibt viele um: die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Entsprechend rege war auch das Interesse am Montagssalon am 25. Juni 2018 im Predigerwitwenhaus in der Neuruppiner Fischbänkenstraße.

Was verbirgt sich hinter dem Wort Montagssalon? Unter der Regie der Brandenburger Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft  werden regelmäßig an Montagen vielfältige Themen angesprochen und diskutiert. Wie umfangreich der Zuhörerkreis sein kann, ist in der Ankündigung des neuen Projektes zu lesen:

Kategorien

Architekturmarkt, Buchmarkt, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Markt für darstellende Kunst, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software- und Games-Industrie, Werbemarkt.

Bisher war dieser Salon an mir vorbeigegangen, obwohl ich die lokale Presse regelmäßig verfolge. Nun aber wurde mein Interesse durch eine Notiz geweckt:

Zum 10. Montagssalon wird am 25. Juni ab 17 Uhr Rechtsanwalt Marco Fischer über die neuen Regelungen zum Datenschutz Auskunft geben.

Und diese Auskünfte gibt es dann zwei Stunden lang ausgiebig. Mitgebracht hat Marco Fischer den Diplomjuristen Jörn Dornbusch, beide arbeiten bei der Rechtsanwaltsgesellschaft Maslaton, mit Hauptsitz in Leipzig (Webseite: www.maslaton.de).

Die Zuhörer kommen aus unterschiedlichen Arbeits-und Lebensbereichen. Entsprechend unterschiedlich sind die Interessen.

Warum bin ich dabei? Ich habe eine Webseite (Homepage), und ich habe zwei Facebook-Konten. Ein allgemeines Konto unter meinem Namen und ein spezielles Konto, das ich ausschließlich dazu benutze, mit dem Einverständnis der Künstler deren Werke vorzustellen (Peter Grau, Journalist, Kunst-und Kulturseite). Mit keinem dieser drei Aktivitäten verdiene ich Geld, es ist also alles rein privat.

Nach dem 25. Mai 2018, dem Inkrafttreten der Datenschutzverordnung, habe ich zunächst alles von außen beobachtet. Natürlich verunsicherte mich manches, trug ich mich manchmal mit dem Gedanken, alle drei Objekte einfach stillzulegen und mich nur noch meinem Buchprojekt zu widmen. Doch mittlerweile setzt sich die Überlegung durch, daß es für mich möglich sein wird, den Datenschutz-Anforderungen nachzukommen. Dazu dienen auch solche Veranstaltungen wie der Montagssalon.

Klar wurde mir, daß es gegenwärtig viele Auslegungsmöglichkeiten gibt, und auch bei den Experten nicht Einigkeit herrscht. Das wurde bei dieser Veranstaltung deutlich, als einige Male die beiden Referenten betonten, zu einzelnen Aspekten unterschiedlicher Meinung zu sein.

Wichtig, so Herr Fischer, daß man auf seinen Seiten zu erkennen gibt, daß man sich mit der Datenschutzverordnung beschäftigt hat, ihren Bestimmungen folgen will. So werde ich auf meiner Webseite neben dem Impressum eine Extra-Rubrik Datenschutz einrichten. Von Word Press wurde mir dazu angeboten, eine neue Version aufzuladen, die einiges in Richtung Datenschutz enthält. Doch ich bin zunächst daran gescheitert, daß gefordert wurde, vor dem Herunterladen alle Daten zu sichern. Da muß ich mich erst sachkundig machen, wie das technisch geht.

Einzelaspekte:

Vieles wurde behandelt, angefangen vom Geltungsbereich der Verordnung (Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogner Daten natürlicher Personen), über spezielle Erfordernisse für Webseiten (Internet-Hosting-Dienste, IP-Adressen; Cookies, Social Plugings, Google Web Fonts) bis zu Vorschlägen, wo man mehr nachlesen kann (www.lda.bayern.de  –  Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht).  Diskutiert wurde auch, ob jeweils das Kunsturhebergesetz (KUG) oder die neue Datenschutz-Grundverordnung den Vorrang hat. Gerade darüber herrscht teilweise Uneinigkeit.  Und all das habe ich auch als Anstoß empfunden, mich weiter damit zu befassen, auch den vielen englischen Begriffen auf den Grund zu gehen.

Nach der Veranstaltung habe ich mich von Herrn Fischer noch einige Fragen beantworten lassen, die mich speziell betreffen:

Darf ich weiter Zuschauer bei Sportveranstaltungen fotographieren und sie auf meiner Webseite veröffentlichen?

Weil es öffentliche Veranstaltungen sind, darf ich das und muß nicht jeden Einzelnen fragen, ob er zustimmt. Es scheint so, daß es nicht stimmt, daß man nur nicht fragen muß, wenn es eine größere Gruppe von mehr als sechs oder sieben  Personen ist.

Muß man seine Webseite rückwärtig überprüfen, ob alles datenschutzrechtlich „sauber“ ablief?

Nein, erst ab 25. Mai 2018 muß man sich darüber Gedanken machen.

Sicher blieben auch nach diesem Montagssalon noch viele Fragen offen. Der Teufel liegt wie immer im Detail. Und die Veröffentlichungen in den „Sozialen Medien“ und in der normalen Presse reißen auch nicht ab. Erste Beispiele von Abmahnungen und Strafbescheiden tauchen auf und verunsichern.

Grund, noch mehr darüber nachzudenken. Wahrscheinlich werde ich zumindest eine meiner Facebook-Seiten stillegen. Die Homepage aber werde ich weiter behalten und sie mit einer entsprechenden Datenschutzrubrik  verordnungskonformer machen.

Peter Grau

P.S.: Eine Nachlese zu dieser Veranstaltung ist im Blog des Veranstalters unter https://www.kreativagentur-brandenburg.de/montagssalon-zehntes-date/  anzuschauen.

Dick Gnauck: Ein Geher beim Triathlon in Neuruppin

Jedes Jahr im Juni ruft Neuruppin die Triathlonfreunde aus nah und fern. Wie immer will ich an diesem Samstag (23. Juni) beim Start im Jahnbad dabei sein, doch ich komme drei Minuten zu spät. Der „Strand“, vor dem sich sonst die Athleten im Wasser sammeln, um die 1,5 km im Schwimmen zurückzulegen,  ist leergefegt:

Gnauck eins

Aber die Brücke am Sprungturm ist wie immer von den Zuschauern gefüllt:

Gnauck zwei

Und ich fotografiere von hinten und muß deshalb niemanden fragen, ob er damit einverstanden ist. Ich muß zugeben, daß mich die neue Datenschutzverordnung schon beeinflußt, zumal ich nicht weiß, was ich darf und was nicht.  Vielleicht bekomme ich da am Montag bei einem Vortrag im Predigerwitwenhaus in der Fischbänkenstraße Auskunft.

Jedenfalls sehe ich bald die Schwimmer im Wasser:

Gnauck drei Gnauck fünf Gnauck sechs Gnauck sieben

Nach zwei Wasserrunden über jeweils 750 m werden die Schwimmer wieder hinauskommen. Matthias Haack, der Sportredakteur von der lokalen Zeitung „Ruppiner Anzeiger“, bringt sich in Stellung:

Gnauck neun Gnauck zehn

Dann kommen die Triathleten heraus, laufen hin zu ihren Rennrädern:

Gnauck acht Gnauck elf

 

Wo ist Dick Gnauck?

Im Vorhinein habe ich die Meldelisten studiert und bin dabei auf den Namen Dick Gnauck gestoßen. Sofort erinnerte ich mich,  daß Dick früher mal Geher war. Allerdings hatte ich zu seiner aktiven Zeit nicht mit ihm gesprochen, obwohl ich seit DDR-Zeiten die Geherszene intensiv für die Leichtathletik-Zeitungen verfolgte. Um so mehr reizt es mich, mit ihm zu reden und zu erfahren, wie er die letzten Jahrzehnte verbracht hat.

Gnauck zwölf

Mit Startnummer 22 ist er an den Start gegangen, doch die Nummern auf den Schwimmkappen sind nur schwer zu erkennen. Der Sprecher nennt zwar  später den Namen Dick Gnauck, doch seinen Umstieg auf das Rennrad verpasse ich.  Dagegen kann ich den Start anderer Athleten beobachten:

Gnauck vierzehn Gnauck fünfzehn Gnauck dreizehn Gnauck sechszehn

Zwischendurch fahre ich mit meinem Rad zu meinem Lieblingssee im Stadtpark, dem Goldfischteich. Doch nichts ist von den Goldfischen zu sehen,  nichts von den Enten, die sonst hier herumschwimmen.  Nur eine grüne „Grütze“ breitet sich aus:

Gnauck siebzehn Gnauck neunzehn Gnauck zwanzig Gnauck achtzehn

Die Triathleten sind also auf ihrer 40-km-Fahrt, vorbei am Tierpark Kunsterspring, dem ich in drei Wochen  wieder mal einen Besuch abstatten werde.  Da nach dem Radfahren noch ein 10-km-Lauf folgt, fahre ich schnell nachhause, um zu Mittag zu speisen.

Rechtzeitig bin ich dann zurück, um den Einlauf der Triathleten mit zu erleben.

Gnauck zweiundzwanzig Gnauck einundzwanzig

Vor allem will ich ja Dick Gnauck abpassen. Und da hilft mir dann, als er verkündet: Dick Gnauck (ASV Erfurt) im Ziel. Das ist dann schon eine erste Gemeinsamkeit zwischen uns beiden. Er für einen Erfurter Verein startend und ich in Erfurt geboren.  Die zweite Gemeinsamkeit: Wir haben beide sehr lange in Berlin gewohnt, Dick lebt heute noch dort.

Nicht sehr abgekämpft sieht er aus, als er sich eine Banane gönnt:

Gnauck fünfundzwanzig

 

Wir verabreden uns zum Gespräch.  Zunächst aber spaziert er zu seinem Rad (Baujahr 1992), um sich umzuziehen:

Gnauck fünfunddreißig       Gnauck achtundzwanzig Gnauck siebenundzwanzig Gnauck sechsundzwanzig

Dann gönnt er sich ein Bier und eine Bratwurst. Aber natürlich interessiert ihn auch das Ergebnis des Triathlons.  Er nimmt Lesebrille, die gut verpackt in der Seitentasche seines Bonesta-Trikots steckt, heraus und liest: Platz 3 in seiner Altersklasse TR55, das reicht für den Platz auf dem Treppchen:

Gnauck einunddreißig Gnauck zweiunddreißig

Gnauck dreiunddreißig Gnauck vierunddreißig

Und danach setzen wir uns in Ruhe auf eine Bank im Bereich des Schwimmbades und plaudern über alte Zeiten, über seine Anfangsjahre im Gehsport, seine berufliche Entwicklung (er studierte Ingenieurpädagogik und arbeitete danach als Lehrmeister), seine berufliche Neuausrichtung nach dem Ende der DDR 1990 und seine lange Karriere als Triathlet.  Über all das berichte ich später hier in einer Extrageschichte.

Für diesen Samstag haben wir unser Redepensum ausgereizt. Noch zwei Abschiedsfotos:

Gnauck siebenunddreißig Gnauck sechsunddreißig

Und dann folgt für Dick Gnauck noch die 90-km-Radfahrt gen Berlin. Mir reichen die 5 km bis Nachhause.  So kann ich mich dann in Ruhe auf den Abend vorbereiten. WM-Fußball steht auf dem Plan, Deutschland und Schweden treffen sich in Sotschi. Und nach der erfrischenden Begegnung mit Dick Gnauck erwartet mich viel Spannung, viel Herzklopfen und in der 95. Minute das sensationelle Tor von Toni Kroos, dem gebürtigen Greifwalder und heutigen Star von Real Madrid, zum erlösenden 2:1 –Sieg der deutschen Mannschaft. Intensiver kann  ein Sport-Samstag nicht sein.

Peter Grau

Mit dem Mountainbike durch das Glockner-Gebiet

Wie es der Zufall wollte, war nicht nur Andreas Wiesinger im Glocknergebiet, sondern ein weiterer  Facebook-Freund,der mit der Kamera „spielt“. Jakob Werlberger  war dort auf Tour, zu Fuß und mit dem Mountainbike. Zunächst führte seine Tour zur Kalser Glocknerstraße, zum Lucknerhaus, zum Figerhorn und zum Tristacher See:

Luckner eins Luckner fünf Luckner zwei Luckner drei Luckner sechs Luckner sieben Luckner acht

 

Eine weitere Tour führte ihn in das Gebiet um den Dürrenstein (Plätzwiese):

Luckner neun Luckner zehn Luckner elf Luckner zwölf Luckner dreizehn Luckner vierzehn Luckner fünfzehn Luckner sechszehn Luckner siebzehn Luckner achtzehn

(alle Fotos: Jakob Werlberger)

Zwischen Murmeltieren und Steinböcken

Der Großglockner ist mit einer Höhe von 3798 Metern der höchste Berg Österreichs. Andreas Wiesinger kennt sich in dieser Gegend aus, auf vielen Touren hat er das Gebiet  erkundet. Auch kürzlich war er dort, „im Glocknergebiet abseits der lauten Straße“.

Und wie immer ist er nicht nur gewandert oder gelaufen, sondern hat vor allem seine Kamera mitgehabt:

Glockner zwei Glockner eins Glockner drei Glockner vier Glockner sechs Glockner fünf Glockner neun Glockner sieben Glockner acht Glockner zehn Glockner elf

(alle Fotos: Andreas Wiesinger)

Olaf Brockmann beim Leichtathletik-Meeting in Stockholm

Nachdem sich Olaf Brockmann die Stadt angeschaut hat, widmet er sich dem sportlichen Geschehen rund um das Leichtathletik-Meeting am 10. Juni 2018 im Olympiastadion von Stockholm.

Holm eins

In diesem Stadion fanden 1912 die Olympischen Sommerspiele statt. Damals war Olaf Brockmann zwar noch nicht dabei (er wurde erst 1953 geboren), aber es dauerte nur 26 Jahre, bis er erstmals als Journalist in diesem Stadion weilte. „ Ich kann mich daran noch sehr gut erinnern. Seitdem mag ich dieses Stadion besonders.“  Keine Überraschung, denn Brockmann interessiert sich sehr für die Historie, natürlich auch im Sport.

So schaute er sich auch diesmal bereits vorher das Stadion an:

Holm achtundzwanzig Holm dreißig Holm neunundzwanzig Holm zweiunddreißig Holm dreiunddreißig Holm vierunddreißig Holm siebenunddreißig Holm neun

Auf der  Pressekonferenz und im Stadion  lichtete er  einige Sportler ab:

Holm zwei Holm drei Holm vier Holm fünf Holm sechs Holm acht Holm sieben

Am Wettkampftag hat er dann eine eindrucksvolle Begegnung. Er trifft den Olympiasieger im Diskuswerfen von 1976, Mac Wilkins:

Holm zehn

Und natürlich hält er auch das Auftreten seiner österreichischen Landsleute, Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger und dessen Trainer Gregor Högler, fest:

Holm sechsundreißig Holm fünfunddreißig Holm achtunddreißig Holm elf Holm siebenundzwanzig

Dann aber widmet er sich dem sportlichen Geschehen. Nachfolgend ein Querschnitt (wer mehr über die abgebildeten Athleten wissen möchte, kann sich auf der Facebook-Seite von Olaf Brockmann sachkundig machen).

Holm neun Holm zwölf Holm dreizehn Holm vierzehn Holm sechszehn Holm fünfzehn Holm siebzehn Holm achtzehn Holm neunzehn Holm zwanzig Holm einundzwanzig Holm zweiundzwanzig holm dreiundzwanzig Holm fünfundzwanzig Holm sechsundzwanzig Holm vierundzwanzig

(alle Fotos: Olaf Brockmann)