Tagebuch

Erstes Training im Rückenzentrum

Rückenzentrum ich Ergeometer andere Größe

Das war ein erfolgreicher Vormittag. 9 Uhr begann die Trainingsstunde im Rückenzentrum mit dem Aufwärmen auf dem Ergometer. Nach 15 Minuten bat Toni, mein Cheftrainer, an die Geräte. Fünf an der Zahl standen für mich bereit, um meine Rücken-und Bauchmuskulatur zu stärken. Zuvor wurde noch die Analyse vom letzten Training übermittelt. Resümee: „Die meisten Werte waren recht gut, nur an der Bauchmuskulatur müssen wir kräftig arbeiten.“ Doch das scheint ein normales Faktum zu sein.
Die fünf Geräte forderten mich, vor allem mußte ich ständig auf das Display der Geräte schauen, um mich immer im grünen Bereich zu bewegen. Aber auch das packte ich. Zwischendurch wurde gedehnt, Wasser getrunken und über die Darts–WM am Sonntag gesprochen. Toni ist mehr für Snooker, für Handball oder Volleyball.
Fazit: Es machte mir Freude, ich fühlte mich nicht überfordert und hinterher, als ich das Rückenzentrum verließ und mich auf den Heimweg begab, war ich etwas stolz auf mich. So wie bei manchen Marathon-Zieleinläufen.

Die Leere nach Ally Pally

Dart Fotos

Es ist wie immer nach sportlichen Großereignissen. Dann fällt man als Zuschauer in ein mentales Loch, bedauert, daß das Spektakel nun vorbei ist. Und es war ein Spektakel, diese Darts –WM im Alexandra Palace in London, besser bekannt als Ally Pally. Das Finale am gestrigen Sonntag hielt an Spannung nochmal alles, was es versprach. Es war, wie ich heute in einem Kommentar der „Zeit“ las, ein ewiges Elfmeterschießen.
Bestaunenswert, mit welcher Konstanz die beiden Finalisten aus 2,37 m Entfernung ihre Pfeile auf die Darts-Scheibe warfen und dabei oft nur ein Ziel hatten: diesen schmalen, roten Streifen im 20er-Sektor, der das Triple, sprich 60 Punkte verhieß. Hervorzuheben die Fairneß beider Aktiven, die die gegenseitigen Leistungen anerkannten. Am Ende wiederholte der Schotte Gary Anderson seinen Vorjahressieg und setzte sich gegen den Engländer Adrian Lewis durch.
Und wie überwinde ich das mentale Loch? Erstens, indem ich selbst einmal die Pfeile fliegen lasse, doch da muß es auf dem Dachboden wieder wärmer als jetzt werden. Und zweitens mit der Arbeit an meiner Homepage. Der Start ist das eine, aber nun muß es auch mit Inhalt untersetzt werden. Die zwei nächsten größeren Geschichten sind in Arbeit, Michael aus Köln und Stefan aus Norwegen werden noch einiges beisteuern. Und außerdem krame ich in meinen Lauferinnerungen. Da findet sich noch viel Stoff.

Rückblick und Ausblick

Die ersten Stunden des neuen Jahres 2016 sind ins Land gegangen, und es ist Zeit, ein klein wenig auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Wie immer ist viel in einem Jahr geschehen, Positives und Negatives. Am besten ist es, wenn man sich an dem Positiven festhält, im Persönlichen, im Freundeskreis und in der Welt. Nach dieser Grundeinstellung versuche ich immer zu leben, auch wenn es manchmal schwerfällt. Doch auch Schicksalsschläge dürfen einen nicht aus der Bahn werfen, denn man selbst lebt ja weiter, kann die Freuden des Lebens genießen. Nur gesund muß man sein, das gilt für alle Altersbereiche. Und soviel für möglich dafür tun.
In Tageszeitungen, Zeitschriften, im Fernsehen, im Radio und vor allem im Internet wird man wahrlich mit Informationen überflutet. Da bringt es nichts, wenn man in einer Jahresbetrachtung auf einzelne Geschehnisse eingeht, denn diese nimmt jeder sowieso auf seine Weise wahr. Auffällig für mich war, daß teilweise die Toleranz abnimmt, man nicht mehr dem Anderen zubilligt, eigene Vorstellungen vom Leben zu haben und die Dinge anders zu werten, als man sie selbst sieht. Daran können wir alle arbeiten.
Viel Toleranz, aber vor allem auch Zuspruch habe ich gefunden, als ich am 14. Dezember 2015 eine Homepage ins Internet gestellt habe. Bewußt habe ich dabei Persönliches offengelegt, wohl wissend, daß der eine oder andere mit der Stirn runzeln könnte. Aber das muß man erdulden, wenn man in die Öffentlichkeit geht. Gemerkt habe ich schnell, daß der Hauptgedanke, auf der Homepage einen kleinen Treffpunkt für Ex-Leichtathleten nach ihrer Sportkarriere zu bilden, gut angenommen wird. Viele Jahr ist man im Sport eng zusammen, und dann reißt das Band ab, überwiegen neue Prioritäten. Da ist es schon viel wert, wenn man vom anderen hört, wie es ihm seitdem ergangen ist.
Meine Homepage ist weiter im Werden, täglich sprießen neue Gedanken. 2016 wird wieder viel Neues bringen und ich weiß, daß ich daraus auch viel für mich schöpfen kann. In diesem Sinne wünsche ich allen ein glückliches Neues Jahr.

Holländer-Gipfel im Ally Pally

Dart Fotos

Das war es an diesem Dienstag: Das erste aufregende Match bei der Darts-WM im „Ally Pally“ im Norden Londons. Zwei Holländer boten feinste Darts-Kunst. Am Ende dominierte der fünfmalige Weltmeister Raymond van Barneveld (Barney) knapp gegen den Turnierfavoriten Michael van Gerwen (Mighty Mike). Vor zwei Tagen wurde Barney Großvater und nun ist er im Viertelfinale.

Laufimpuls durch Laufzeitung

Gestern habe ich mir in meiner Kaufhalle eine Laufzeitung gekauft. Ich erwähne das, weil solche Zeitungen dort nicht oft aufzufinden sind. Abo oder Bahnhof, so dachte ich, sind die Möglichkeiten, eine Laufzeitschrift zu erwerben. In der folgenden Nacht um 5 Uhr, als ich nicht schlafen konnte, habe ich sie zunächst durchgeblättert.
Und bald stieß ich auf die Tips für Junggebliebene. Krafttraining, Übungen für die Beweglichkeit wurden da angeraten, und ich fühlte mich direkt angesprochen. Ab 5. Januar werde ich mich erstmals an Geräte wagen. Mal sehen, was es bringt. Und dabei gibt es in der jeweiligen Trainingsstunde auch Dehnübungen und Ergometer-Minuten.
Ein Nebeneffekt für mich: Ich werde mich sportlicher fühlen und mich eher wieder auf die Laufstrecke begeben.
Das Ergebnis der nächtlichen halben Lesestunde: Ich gab mir das Versprechen, heute am Dienstag eine halbe Stunde zu laufen, wohl wissend, daß auch Gehpausen darunter sein würden. Und ich hielt mein Versprechen!

Sprintknaller beim ISTAF Indoor 2016

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Das ISTAF INDOOR zündet zum Jahresende die Raketen:
Berlins schnellstes 60-Meter-Rennen aller Zeiten geplant

Berlin – Das ISTAF INDOOR hält zum Jahresende noch einen echten Kracher
parat: Bei der dritten Auflage des weltweit zuschauerstärksten Indoor-Meetings der Leichtathletik ist am 13. Februar 2016 in der Mercedes-Benz Arena Berlins schnellstes 60-Meter-Rennen aller Zeiten geplant. Fünf Wochen
vor den Hallen-Weltmeisterschaften in Portland (USA) und ein knappes halbes Jahr vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wollen auch die Weltklasse-Sprinter wissen, wo sie stehen.

Mit Marvin Bracy (USA), Henricho Bruintjies (Südafrika), Kim Collins (St. Kitts and Nevis) und Europameister James Dasaolu (Großbritannien) sind gleich vier Sprinter am Start, die 100 Meter unter 10 Sekunden laufen. Sean McLean (USA) bleibt in 10,01 Sekunden nur einen Augenaufschlag darüber. Dazu kommen mit Lucas
Jakubczyk (10,07), Christian Blum (10,20) und dem deutschen Rekordhalter Julian Reus (10,05) die schnellsten Deutschen auf den Sprintstrecken. Für Kim Collins wird es beim dritten ISTAF INDOOR der bereits dritte Start sein. Der 100-Meter-Weltmeister von 2003 hatte im Vorjahr seinen eigenen Meetingrekord von 6,52 auf 6,50 Sekunden verbessert und sich als schnellster Mann des Jahres
auf den ersten vier Plätzen der Weltjahresbestenliste platziert. Auf seinen Start in Berlin freut sich Kim Collins schon riesig: „Dieses Meeting ist anders, es ist wie ein Konzert oder eine Disco mit 12.000 Zuschauern. Ich liebe das ISTAF INDOOR.“

Erstmals ist der Brite James Dasaolu, amtierender Europameister über 100 Meter, beim ISTAF INDOOR dabei. Seine 100-Meter-Bestzeit steht bei 9,91 Sekunden, die über 60 Meter bei 6,47 Sekunden. Damit ist er gemeinsam mit Kim Collins schnellster Mann im Feld. Der Amerikaner Marvin Bracy ist amtierender Vizeweltmeister in der Halle, hat 6,48 Sekunden als persönliche Bestzeit stehen und
ist die 100 Meter erst im Sommer in 9,93 Sekunden gelaufen. Für den Südafrikaner Henricho Bruintjies, der schon nach 9,97 Sekunden über 100 Meter ins Ziel gekommen ist, wird 2016 die erste Hallensaison seiner Karriere sein.

Dass die Deutschen nicht nur hinterherlaufen wollen, haben Christian Blum und Julian Reus bei den Hallen-Europameisterschaften in Prag bewiesen, als sie Silber
und Bronze gewannen und nur dem Briten Richard Kilty den Vortritt lassen mussten. Auch der Berliner Lokalmatador Lucas Jakubczyk machte schon international auf sich aufmerksam. Er belegte bei den Freiluft-Europameisterschaften 2014 in Zürich einen glänzenden fünften Platz.

Neben dem Stabhochsprung der Männer mit Weltrekordler Renaud Lavillenie und Vizeweltmeister Raphael Holzdeppe sowie dem Diskuswurf mit dem Comeback von Olympiasieger Robert Harting ist das 60-Meter-Rennen der dritte Wettbewerb mit absoluten Weltklasse-Athleten beim ISTAF INDOOR.
Meetingdirektor Martin Seeber: „Ich freue mich sehr, dass wir ein so hochkarätiges Feld zusammen bekommen haben. Ich kann mich nicht erinnern, dass es so viele so schnelle Männer jemals bei einem Berliner Hallen-Meeting in einem Rennen gegeben hat. Für unser Publikum ist das 60-Meter-Rennen ganz sicher auch eines
der Highlights.“

Insgesamt gehen in den sieben Disziplinen 60 Meter (Frauen und Männer), 60 Meter Hürden (Frauen und Männer), Stabhochsprung (Männer), Weitsprung (Frauen) und Diskuswurf (Männer) etwa 60 Athletinnen und Athleten aus aller Welt an den Start.

Zum Jahreswechsel sind bereits über 7.000 Tickets für das dritte ISTAF INDOOR am 13. Februar 2016 verkauft. Noch sind Eintrittskarten in allen Preiskategorien verfügbar. Tickets gibt es ab 15,00 Euro unter www.istaf.de, der Tickethotline
01806/300 333 *(0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) oder an allen CTS-Vorverkaufsstellen.

Zweisamkeit am Heiligabend

Neuruppin Gymnasium Bredow
Zu zweit haben wir im Fernsehen das festliche Weihnachtskonzert mit dem Bundespräsidenten Joachim Gauck aus der Pfarrkirche St. Stephan in Mainz verfolgt. In dieser Kirche, in der die Fenster von Marc Chagall gestaltet sind, las Gauck die Weihnachtsgeschichte und seine Lebenspartnerin Daniela Schadt, eine ehemalige Journalistin, sprach sehr anrührend über die Mitmenschlichkeit in diesen Tagen, die über Konfessionen hinweg zueinander finden läßt. Und als Beispiel nannte sie eine kleine Begebenheit: Als Kinder gefragt wurden, wie sie mit den ausländischen Kindern klarkommen, meinten sie nur: Wir haben nur Kinder!
Die Kinder fehlen uns heute ein wenig am Heiligabend. Aber so ist es, wenn sie entweder in Köln und in Mexiko leben, oder schon im Himmel weilen. Und unsere Eltern sind allesamt schon dort oben, haben ihre Ruhe und den Frieden gefunden.
Wir aber sind glücklich, daß wir uns haben und zu zweit diesen Heiligabend verbringen dürfen.

Christina Schwanitz Sportlerin des Jahres

Diese ZDF-Übertragung der Wahl der Sportler des Jahres am Sonntag Abend (20.12.) habe ich genossen. Schon der 1. Platz von Jan Frodeno bei den Männern erfreute mich, denn ich bin seit ewig ein Freund des Triathlons und habe auch diesmal am 10. Oktober die Nacht über nach Hawaii geschaut und seinen Sieg beim Ironman mitbejubelt. Und danach, die Wahl bei den Frauen: 4 Punkte trennten die Erste von der Zweiten und beide sind Leichtathleten! Kugelstoßerin Christina Schwanitz gewann, und ihren Weg habe ich viele Jahre als Berichterstatter begleitet. Und es war immer sehr einfach, mit ihr ins Gespräch zu kommen, weil sie solch ein lebensfroher, aufgeschlossener Mensch ist. Genauso freute ich mich aber auch mit Speerwerferin Katharina Molitor, die lange Zeit im Schatten anderer Spitzenwerferinnen wie Steffi Nerius und Christina Obergföll stand und der ich ganz besonders den WM-Erfolg in Peking gönnte. Erinnern kann ich mich an ein einziges, sehr langes Gespräch am Rande der Halleschen Werfertage, mit dem sie bei mir einen sehr angenehmen Eindruck hinterließ.

Spektakuläres beim ISTAF Indoor 2016

Renaud Lavillenie beim 6.02-m-Satz 2015. (Foto: ISTAF-Indoor /Camera4)

Der Publikumsliebling vom 2. ISTAF-Indoor 2015 ,  Stabhochspringer  Renaud Lavillenie (Frankreich), kommt auch zur 3. Auflage des ISTAF-Indoor am 13. Februar 2016  in die Berliner Mercedes-Benz Arena. Herausgefordert wird er von Vizeweltmeister Raphael Holzdeppe. Der Deutsche kündigte für Februar bereits einen Angriff auf die 6-Meter-Marke an. Damit wäre Holzdeppe nach Tim Lobinger, Danny Ecker und Björn Otto erst der vierte deutsche Springer, dem dieses Kunststück gelingen würde.

Holzdeppe hatte nach einem durchwachsenen Jahr mit Verletzungsproblemen erst 2015 zu alter Stärke zurückgefunden. Bei den Weltmeisterschaften in Peking sprang er zur Silbermedaille hinter dem Kanadier Shawnacy Barber- aber vor Überflieger Renaud Lavillenie.

Der wiederum hatte bereits beim ISTAF-Indoor im Februar 2015  den 12.601 begeisterten Zuschauern versprochen, seinen eigenen Weltrekord von 6,16 Metern noch einmal angreifen zu wollen.  Superhöhen sind also vorprogrammiert.

Mit Carlo Paech (Bayer Leverkusen /Bestleistung 5,80 Meter) bringt ein Stabhochspringer sogar einen eigenen Fanclub mit. Mutter Kerstin, die bei Carlos Heimatverein vor den Toren der Hauptstadt, dem SV Electronic Hohen Neuendorf, Trainerin ist, wird wieder den ganzen Verein mobilisieren, um ihren Sohn anzufeuern.

Aber nicht nur der Stabhochsprung verspricht Weltklasseathleten beim ISTAF Indoor. Diskuswurf-Olympiasieger Robert Harting wird nach langer Verletzungspause sein Comeback feiern. Er will wieder voll angreifen und beim ISTAF Indoor eine Siegesserie starten, die erst nach den Olympischen Spielen enden soll.

Bei der Inszenierung der 60 Weltklasse-Athleten werden wieder alle technischen und räumlichen Möglichkeiten der Mercedes-Benz Arena genutzt: Pyrotechnik, Musik, Licht-und Feuereffekte. Im Zieleinlauf der Sprintstrecken und bei besonderen Leistungen in den Wurf- und Sprungdisziplinen kommen Feuerfontänen zum Einsatz.

Folgenden sieben Disziplinen werden angeboten:

60 m-Sprints (Frauen und Männer), 60 m Hürden (Frauen und Männer), Stabhochsprung (Männer), Weitsprung (Frauen) und Diskus (Männer).

6500 Tickets sind bereits verkauft. Erhältlich sind noch Eintrittskarten für alle Preiskategorien ab 15 Euro unter www.istaf-indoor.de  und in allen CTS-Vorverkaufsstellen.

ISTAF-INDOOR-Signatur[2]

Exzellenter Film über Neuruppin

DVD Neuruppin      Manche Schätze blühen…

im Verborgenen. So auch ein brillant gestalteter 30-Minutenfilm über die Stadt Neuruppin, der den Betrachter vom Stadtbrand 1787 bis zur Neuzeit Eckpunkte der Stadtgeschichte erleben und Fontane zu Wort kommen läßt und die wichtigsten Bauten zeigt.
Entstanden ist er im Sommer 2015 aus Anlaß eines Absolvententreffens in Neuruppin. Dort fand er großen Anklang, doch danach wurde er nicht so richtig bekannt. Das soll nun besser werden, denn Ähnliches gibt es bisher nicht.
Der Film von Ulrich Bredow ist auf DVD für 10 Euro zu haben. Bestellungen über meine email-Adresse: petergrau@aol.com