Erinnerung an Gisela May – mit Brecht um die Welt

Ganz früher, im vorigen Jahrhundert, waren wir mal Arbeitskollegen. Dann trennten sich unsere Wege. Bärbel Beuchler– ihren Namen las ich viele Jahre später in der Super-Illu, wo sie als Reporterin agierte, viele Porträts über  DDR-Prominente aus Kunst, Kultur und Sport schrieb.

Bärbel Beuchler- Porträt zwei

Bärbel Beuchler

 

Nun habe ich sie wiederentdeckt, über Facebook. Und wir haben entdeckt, daß wir weiter schreiben. Sie im Blog   (prominentimostblog), ich auf meiner Homepage. Beide leben wir von Erinnerungen, wollen aber auch darüber berichten, was diejenigen, über die wir früher mal schrieben, heute tun.

Leider bleibt es nicht aus, daß wir auch über das Ende von Leben berichten müssen. Doch auch solche Artikel können Vergangenes wieder zum Leben erwecken, sprich, informieren.

Erst im Dezember 2016 mußte Bärbel Beuchler über den Tod von Gisela May berichten.  Ich kannte Gisela May  vor allem von meinen Besuchen im Berliner Ensemble, dem Brecht-Theater.  Und hörte sie als wohl bekannteste Interpretin von Brecht-Liedern.

Gerade deshalb war für mich Bärbel Beuchlers  Nachruf für Gisela May so lesenswert. Ich hoffe, daß es meinen Lesern auch so geht:

„Alte Leute konnte ich noch nie leiden, und jetzt bin ich selbst alt…“ Sie hatte das stolze Alter von 92 Jahren, sechs Monaten und einem Tag erreicht, als sie in der dritten Morgenstunde des 2. Dezembers 2016 einschlief. Für immer. Fast fünf Jahrzehnte hat Gisela May weltweit Triumphe gefeiert mit Chansons und Liedern von Bertolt Brecht, Kurt Weill, Hanns Eisler, von Kurt Tucholsky und Erich Kästner.

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