Alle Artikel von Neuruppin

Neues von Diskusolympiasieger Christoph Harting

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Christoph Harting

Mit allen Dreien, mit Christoph Harting, mit seinem Bruder Robert Harting und mit deren gemeinsamen Trainer Torsten Lönnefors  (früher Schmidt) hatte ich früher direkten Kontakt gehabt. Zunächst mit Robert Harting, den ich als Jugendlichen zunächst im Wurfhaus des Sportzentrum in Berlin-Hohenschönhausen traf und einige Jahre später  bei den Berliner Meisterschaften im Stadion Lichterfelde in Berlin-Wilmersdorf , wo er mich in einem längeren Gespräch sehr tief in seine Seele blicken ließ.

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Robert Harting

Seitdem sind wir uns oft über den Weg gelaufen, und er hat, wie es so seine Art ist, immer offen auf meine /unsere Fragen geantwortet.

Etwas anders war es bei seinem Bruder Christoph Harting. Ihn hatte ich einmal bei der Vorstellung des Berlin-Teams in der Berliner Spielbank am Potsdamer Platz gesprochen. Ich erinnere mich, daß es nicht ganz einfach war, von ihm etwas zu erfahren, aber im Laufe unserer Unterhaltung erfuhr ich das, was ich wissen wollte. Danach ergab sich nicht mehr die Gelegenheit, mit ihm zu sprechen, aber das lag allein daran, daß er mit seinen Leistungen zunächst nicht ganz oben ankam und meistens im Schatten seines Bruders stand.

Dann aber, als sich Christoph Harting immer mehr nach vorn schob,  war ich nicht mehr in die aktuelle Berichterstattung eingebunden. So wurde mir auch das Jahr 2016 erspart, als Christoph, aus welchen Gründen auch immer, die Journalisten mit Nichtachtung strafte und keine Interviews mehr gab.

Die Sprache wiedergefunden hatte er dann einige Wochen nach seinem Olympiaerfolg von Rio.  Mein Kollege Jan-Henner Reitze von leichtathletik.de  gelang das erste Interview nach der „Sendepause“.

Trainerwechsel

Zwischen und mit beiden Diskusriesen agierte Trainer  Torsten Lönnfors (früher Schmidt). Ihn hatte ich früher in seiner aktiven Zeit vor allem deshalb in Erinnerung, als er im Winter keine Wettkämpfe für die Diskuswerfer im Freien gab und er sich deshalb an den Kugelstoßwettbewerben in der Halle beteiligte und ich ihn in der Rudolf-Harbig-Halle in Berlin sprechen konnte.

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Torsten Lönnfors (mit Sonnenbrille) bei den Hallenser Werfertagen

Nun, im Jahre 2017, ist alles etwas anders geworden.  Torsten Lönnfors trainiert zwar weiter Christoph Harting, aber Robert Harting und dessen Ehefrau Julia Harting (geb. Fischer) werden nun von Marko Badura betreut, der von Leipzig nach Berlin wechselte.

 

Über den aktuellen Stand hat sich mein Kollege Michael Reinsch von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)  mit Trainer Torsten Lönnefors unterhalten und am 3. Januar 2017 dazu einen Beitrag in der FAZ veröffentlicht.

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Michael Reinsch (FAZ)

 

Diskuswurf-Olympiasieger Harting plant das nächste verrückte Ding

Die Arbeit sei nicht leichter geworden, sagt Torsten Lönnfors. Vielleicht kann  man sagen, sie ist etwas entspannter geworden. Die Spannung ist raus aus dem täglichen Geschäft“. Der Berliner Diskus-Trainer betreut statt zwei Hartings nur noch einen, statt den einen Olympiasieger den anderen.

Lesen Sie weiter unter

http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/diskuswurf-olympiasieger-will-80-meter-weit-werfen-14592488.html

 

Jahresauftakt im Fitneßstudio Clever Fit

 

Der Beginn ist gelungen. Nach sechs Tagen Pause bin ich heute am Mittwoch erstmals in diesem Jahr 2017 im Fitneßstudio gewesen.  Es war meine nunmehr 41. Sitzung. Gespannt war ich, wie schwer es mir fallen würde. Der emotionale Auftakt war deshalb gut, weil ich zunächst von Studioleiter Alexander Redepenning und seiner Frau Jaqueline freundlich begrüßt wurde. Begrüßen, das ist mir im Studio sehr wichtig. Für Sportler in meinem Alter ist das kein Problem, denn wir kennen das seit unserer Jugend.  Die heutige Jugend ist da oft etwas reservierter. Warum, weiß ich nicht. Ein Guten Tag oder Guten Morgen kommt ihnen selten über die Lippen, am ehesten noch das unpersönliche, nichtssagende Hallo. Auch ein freundliches Zunicken, ein Lächeln ist nicht so leicht zu erhaschen. Jeder scheint mit sich beschäftigt, zudem oft abgeschirmt von eigener Musik.

Aber jeder Jahreswechsel bringt ja auch die Gelegenheit mit, daß man sich etwas vornimmt…

Da ich mich dank meiner Facebook-Freundin  Claudia Endres zuletzt ein wenig mit Steinen beschäftigt habe, nehme ich mir diesmal einen Stein mit, der mir Unterstützung beim körperlichen Tun gewähren soll. Es ist ein Katzenauge:

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Schon auf dem Fahrradergometer bemerke ich, daß es mir – hilft da schon das Katzenauge? – leicht von der Hand bzw. vom Fuß geht.  20 Minuten strampele ich, auf dem Display lese ich danach 7,3 km und verbrauchte 150  Kilokalorien ab.

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Dann geht es hinein ins Zirkeltraining. Jeweils zweimal eine Minute am gleichen Gerät, das bereitet mir keine Mühe. Gesellschaft leistet mir Wolfgang, den ich auch schon einige Zeit kenne. Jaqueline macht zur gleichen Zeit eine neue Sportlerin mit den Geräten vertraut, die hinterher meint:  „ Ich habe länger keinen Sport getrieben, bin nur etwas gelaufen. Aber nun hat mich mein Mann animiert, doch mal mitzukommen.“  Und sie gewinnt schnell die Freude am Sporttreiben wieder.

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Genauso ergeht es mir. Unerwartet wenig Mühe machen mir die Geräte, mein Körper scheint sich in drei Monaten Training schon an die Belastungen gewöhnt zu haben.

Zum Abschluß der 90 Minuten hänge ich diesmal eine Rudereinheit an.

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Dieser Rhythmus liegt mir irgendwie. Es ist eine fließende Bewegung, aber man merkt die Belastung. Am Ende notiere ich in den zehn Minuten immerhin einen Verbrauch von 80 kcal. Und später auf der Waage habe ich mit 74,6 kg (bei 1,70 m Körpergröße) das gleiche Gewicht wie vor den Weihnachtsfeiertagen erreicht. Aber da müssen noch einige Kilos herunter.

Peter Grau

Immer noch kein Schnee in Neuruppin

Kurz vor dem Jahreswechsel habe ich in Neuruppin nochmals einen Kurzspaziergang unternommen, einfacher, ich bin spazierengegangen. Und es war recht trübe, wie auch heute am 2. Januar. Wo bleibt der Schnee?  Zunächst nur auf meinem Titelfoto bei Facebook.

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Und dann zurück vom Ufer des Ruppiner Sees, in Richtung Schulplatz, wo immer noch der Weihnachtsbaum in voller Schönheit steht:

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Der Bernstein- Stein der Lebensfreude

Der Bernstein war in der DDR ein beliebter Schmuckstein.  In Ribnitz-Damgarten, in der Nähe von Rostock, wurde der VEB Ostseeschmuck zum bedeutendsten Produzenten und Exporteur von mit Bernstein verziertem Silberschmuck.

Ich kann mich gut erinnern, daß ich damals in Berlin  Bernsteinketten und anderen Bernsteinschmuck als Geschenk kaufte, in Geschäften in der Boxhagener Straße, den Rathauspassagen nahe des Alexanderplatzes und in der Friedrichstraße, kurz vor der Oranienburger Straße.

Nun war ich erfreut, als sich meine Facebook-Freundin Claudia Endres in ihrer täglichen Stein-Geschichte dem Bernstein widmete.

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Der Bernstein – Stein der Lebensfreude

Wer Bernstein bei sich trägt, wird sich einer frischen und fröhlichen Ausstrahlung erfreuen. Dieser Stein verleiht Bodenständigkeit und macht den, der ihn bei sich hat, spontan, liebenswert, lebhaft und fröhlich.

Bernstein aktiviert die Selbstheilungskräfte und vermittelt uns ein Gespür für unseren Körper und unsere Seele. Er erweckt in uns eine Freude, die uns vermittelt, uns endlich um uns selbst zu kümmern. Er steht uns bei Ratlosigkeit und schwierigen Phasen in unserem Leben zur Seite.

Neben seiner nervenstärkenden Kraft formt er auch die Persönlichkeit seines Trägers. Bernstein vermag es alle Energiezentren in Einklang zu bringen und fördert in uns das Denken von kosmischer Vollkommenheit. Er beschenkt uns mit seiner Kreativität, Spontaneität, Flexibilität und Ideenreichtum, die wir in dieser Art in unserem Leben  noch nie umgesetzt haben.

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Mit dem Bernstein kehrt nicht nur Licht und Wärme in unser Gemüt, sondern er läßt uns Wünsche in der Realität wahr werden. Er vermittelt uns mit seiner sanften, sonnigen Art die bedingungsvolle Liebe und öffnet unser Herz. Mit ihm geschieht eine Erneuerung aller  festgefahrenen Einstellungen zum Leben.

Bernstein vermittelt Sorglosigkeit, Glück und Fröhlichkeit. Mit seiner friedliebenden Art beschenkt er uns mit einem tiefen Vertrauen zu uns selbst und verhilft uns zu ungeahnten Erfolgen im Beruf. Mit ihm werden wir  unseren Mitmenschen gegenüber weicher und nachgiebiger.

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Bernstein  wurde bereits im Mittelalter für die Wund-und Brandheilung angewendet. Auch als Räucherwerk, – um Negatives zu verbrennen -, war er in dieser Zeit sehr begehrt.

In Griechenland war Bernstein „Zeus“ als „Sonnenstein des Lebens“ gewidmet. Von den Indianern und auch von Überlieferungen aus Indien ist bekannt, daß Bernstein „als heiliger Stein“ verehrt wurde. In ägyptischen Gräbern fand man Bernsteine und auch aus Keilschrifttexten der assyrischen Zeit geht hervor, daß es ganze „Bernstein-Straßen“ gab. Bernstein war zu dieser Zeit, – 3000 Jahre vor Christus -, ein Handels- sowie Geldobjekt.

Bis in die heutige Zeit erfreut sich der Bernstein großer Beliebtheit  und wird uns noch für viele tausend Jahre ein treuer Begleiter sein.

Claudia Endres

Moldavit-Engel, Edelsteine & Verlag

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Ein Stein hilft, die Vorsätze für das Jahr 2017 zu formulieren

Meine Facebook-Freundin Claudia Endres hat sich Gedanken zu den guten Vorsätzen gemacht, die man zu Silvester ausspricht. Sie meint, daß diese Vorsätze oft nach kurzer Zeit nicht mehr eingehalten werden.

Und weil sie sich lange schon mit Steinen beschäftigt, findet sie auch hier eine Lösung. Sie regt an, den Rauchquarz in die Hand zu nehmen, wenn die Vorsätze für 2017 formuliert werden. „Dieser Stein steht vehement dahinter, damit wir unsere Zusagen halten.“

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Rauchquarz – Stein der Versprechungen

Dieser braune Stein (dunkelbraun auch Maronenquarz genannt) ist ein Stein der Versprechungen, der Eide und Schwüre. Mit ihm überlegen wir uns zweimal, was wir versprechen – und auch einhalten können. Haben wir eine Zusage getan, ist er vehement dahinter, daß wir diese auch einhalten.

Rauchquarz löst zudem aufgestaute und unterdrückte Gefühle auf, er wandelt Störfelder in Räumen oder unserer Aura in helles Licht um. Er bringt eine neue positive Ausrichtung und läßt uns „stolz“ auf uns  und unsere Tätigkeiten sein.

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Allgemein stärkt Rauchquarz (Maronenquarz) unsere Nerven, läßt uns besser mit Widerständen umgehen und hilft uns, diese zu überwinden. Er macht uns belastbarer, vermindert Streßsituationen und löst innere Spannungen in uns auf.

Er fördert neue Erkenntnisse, verwirft verrückte Ideen, Gedankengänge und auch Verhaltensmuster,  denen wir nachlaufen. Dieser Stein vermittelt mit seiner Ruhe „eines nach dem anderen“. Mit ihm überdenken wir mit Gelassenheit jede neue Situation, neue Vorhaben oder Entschlüsse.

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Rauchquarz hilft besonders desorientierten, halt- und mutlosen und verzweifelten Menschen. Er steht ihnen bei Trauer und Enttäuschungen zur Seite und verleiht ihnen neue Kraft und Lebenslust.

Dieser braune Stein, unscheinbar wie er im ersten Moment scheint, hilft uns mit seiner Kraft „unsere eigene Selbstliebe“ zu finden – zu empfinden  und diese aufzubauen. Er steigert unseren Überlebenswillen in ausweglosen Situationen und fördert in uns das Streben nach geistiger Entwicklung und „unserem höherem Selbst“.

Allgemein wird er auch als „Stein der Meridiane“ bezeichnet, denn er vermag es, unsere Energieflüsse im Körper auszugleichen, in  Fluß zu bringen und zu stärken.

Claudia Endres

Moldavit-Engel, Edelsteine & Verlag

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Kathleen Friedrich: Eine Fotografin mit Leidenschaft

 

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Die Potsdamerin Kathleen Friedrich kenne ich vor allem als Leichtathletin. Das liegt aber schon einige Jahre zurück. Nun ist sie Fotografin, und ich habe mich mit ihr in ihrem Studio in der Innenstadt von Potsdam verabredet.

Die Jägerstraße 43 ist schnell gefunden. Von der anderen Straßenseite aus fotografiere ich das Haus, in dem sie die Ateliersräume gemietet hat.

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Vor dem Eingang fällt mein Blick auf das Firmenschild:

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Nicht nur auf ihre Homepage www.kathleen-friedrich.de macht sie darauf aufmerksam, sondern gibt auch einen kurzen Überblick ihres Angebotes: Portraits, Hochzeiten, Events, Werbung.

Und dann gehe ich hinein in die „heiligen Hallen“, sprich in das Studio.

Im ersten Raum werden die Atelier-Fotos gemacht:

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Von dort gehe ich eine  kleine Treppe hinauf, und sehe Kathleen Friedrich gerade telefonieren.

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Doch dann nimmt sie sich zwei Stunden Zeit, um mit mir über ihr Sportlerleben und ihre berufliche Entwicklung bis hin zur Fotografin zu plaudern.

Zehn Jahre Hochleistungssport

Zehn Jahre als Hochleistungssportlerin liegen hinter ihr. Die Potsdamer Mittelstrecklerin war von 2000 bis 2004 die beste deutsche Läuferin über die 1500 m, gewann in diesen Jahren alle fünf Freilufttitel bei Deutschen Meisterschaften. WM- und EM-Teilnehmerin, Juniorenvizeweltmeisterin und Weltcup-Dritte von 2002, auch international mischte sie gut mit. In ihrem besten Jahr 2001  stellte sie mit 4:04,27 eine Bestzeit auf, die seitdem von keiner deutschen Läuferin mehr erreicht wurde.

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Kathleen Friedrich (Foto: Theo Kiefner)

So ehrgeizig, wie sie sich auf der Laufbahn präsentierte, nahm sie danach auch ihre berufliche Entwicklung in Angriff. Dabei gab ein Besuch bei der Leichtathletik-WM in Paris im Jahr 2003 den entscheidenden Impuls. „ In jenem Jahr war ich verletzt, konnte nicht aktiv teilnehmen. Aber ich fuhr als Touristin hin“, erzählt sie. „ Es ergab sich, daß ich dort einige meiner heutigen Kollegen bei der ARD traf und eingeladen wurde, mich einmal bei ihnen umzuschauen.“  Kathleen fand alles so interessant, daß sie sich anschließend entschied, in Potsdam „Europäische Medienwissenschaften“ zu studieren.  „Ich zog zurück in meine Heimatstadt Potsdam, schrieb mich an der Uni ein und war fortan Studentin. Nebenher fotografierte ich bereits hobbymäßig“.

Schnell fand sie Gefallen an dem gewählten Studiengang. Oft auch philosophisch angelegt, war er nicht nur auf ein spezielles Gebiet  ausgerichtet, sondern bot viel Freiraum, sich in sämtlichen medialen Bereichen auszuprobieren. Dazu gehörten zum Beispiel das Gestalten und Programmieren von Websiten, das Verfassen von journalistischen Texten oder auch das Experimentieren mit Ton und Bild. Kathleen Friedrich hatte am Ende des Studiums zwei Titel in der Tasche: den Bachelor und den Master of Arts.

Noch während des Studiums knüpfte sie feste Bande zum Fernsehen.  „Seit 2005 bin ich durchgängig für die ARD als Kommentar-Assistentin innerhalb der Leichtathletik zuständig, als Assistentin der Kommentatoren Ralf Scholt und Wilfried Hark.“ Immer, wenn die ARD Leichtathletik überträgt, ist die 39-Jährige dabei. „Das Schöne daran ist, daß ich weiterhin die Verbindung zur Leichtathletik behalte, auch wenn ich mich aus dem aktiven Sport 2006 verabschiedet habe.  Meine Liebe zur Leichtathletik ist ja weiterhin ungebrochen. Mittlerweile kann ich meine beiden Berufsfelder auch miteinander verbinden. Zum Beispiel habe ich im Oktober Sprinterin Rebekka Haase porträtiert.“

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Sprinterin Rebekka Haase

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Und da sind wir bei ihrem Hauptberuf. Kathleen Friedrich ist Fotografin, mit Leib und Seele. Nach nunmehr zehn intensiven Jahren sagt sie voller Inbrunst: „Es ist mir eine Herzensangelegenheit“.

Wie in jedem selbständigen Beruf waren die Anfänge nicht leicht. „Ich hatte damals keinen ausgereiften Businessplan und habe sehr viel intuitiv gehandelt.“ Sie ging zum Gewerbeamt, meldete sich dort als Fotografin an und baute fortan ihre Selbständigkeit auf. Schnell fand sie ihre Spezialgebiete: Porträts, Hochzeiten, Werbeaufnahmen und Eventaufnahmen.

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Zunächst arbeitete sie von zuhause aus. Dann mietete sie Studios an, zog später in ein eigenes Studio auf einem Hinterhof und ist nun seit drei Jahren in diesem exzellenten Studio in Potsdams Innenstadt gelandet.

Kamen anfangs die Aufträge vor allem durch Mundpropaganda, ist das jetzt etwas einfacher geworden. „Ich habe mir ein sehr gutes Netzwerk aufgebaut,  mit Grafikern, mit Webdesignern, eben mit anderen kreativen Leuten und Geschäftspartnern.“ Man empfiehlt sich gegenseitig. Und sie betont ihre sehr gute Kundenbindung. „ Für viele bin ich die Haus-und Hoffotografin, sowohl für Firmen als auch für Familien.“

Ihre Referenzenliste ist groß. „ Einer meiner ersten Betriebe war die Mittelbrandenburgische Sparkasse, auch die Ärztekammer Berlin oder die Stadtwerke Potsdam sind dauerhafte Kunden von mir“. Aber auch für größere Unternehmen wie Vattenfall, Amazon oder Kärcher hat sie schon gearbeitet (weitere Referenzen auf der Homepage:  www.kathleen-friedrich.de).

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Eine der vielen Werbeaufnahmen

 

Getan hat sie viel dafür. Neben ihren Abschlüssen im Bereich Medienwissenschaft absolvierte sie ein Fernstudium Fotografie und eignete sie sich vieles im Arbeitsprozeß an. „Mit Blende arbeiten, mit  Belichtungszeiten, Farbtemperaturen, Isowerten, das sind ja nur die Grundvoraussetzungen,“ erzählt sie. „Die Arbeit mit einer Lampe, mit zwei oder drei Lampen, mit Dauerlicht, Blitzlicht, Reflektor, mit sehr unterschiedlichen Objektiven, all das gehört dazu und zeichnen dieses komplexe Handwerk aus.“  Ein Kunsthandwerk, möchte man hinzufügen.

Ganz allein aber ist sie nicht in ihrem Studio. „ Ich habe derzeit zwei junge, freie Mitarbeiterinnen, die mich bei der Bildverarbeitung unterstützen. Und neben mir sitzt mit Kathi Nicolaus eine Kollegin, die Web- und Grafikdesign macht, aber selbständig ist und ein eigenes Betätigungsfeld hat. Weil wir sehr spezialisiert sind, können wir uns, was unsere Produkte angeht, auch wirklich voneinander abheben. Ich halte nichts davon, wenn einer alles kann. So gut kann er es nie können.“

Kathleen Friedrich charakterisiert sich selbst so: „Ich will mich einfach immer verbessern, liebe es, näher an die Perfektion heranzukommen. Und das bedeutet keinen Druck für mich, sondern es ist einfach ein tolles Ziel.“

Und sie fügt auch hinzu, daß es Unterschiede zwischen dem Sport und dem Fotografen-Beruf gibt. „ Beim Sport ist die Verbesserung schon allein durch das Alter eingeschränkt. Irgendwann erreicht man körperlich den Zenit. Das ist beim Fotografieren einfach noch anders. Das Ende ist viel offener. Es kann sein, daß ich mein bestes Foto mit 90 Jahren machen werde. Es ist eben das Schöne, daß ich jetzt ein Feld gefunden habe, wo ich mich noch mehr austoben kann als im Sport.“

Laufbestzeit beim ISTAF 2001

 Zum Sport war sie durch ihre Eltern gekommen. Die Mutter war Sportlehrerin und der Vater ein guter 400-m-Läufer. „ Es kristallisierte sich sehr schnell heraus, daß ich Läuferin werden würde. Da war ich einfach am besten.“ So landete sie schnell bei den Mittelstrecken, bald auch bei Trainer Bernd Dießner. Doch ihre Entwicklung vollzog sich danach nicht reibungslos.

„Wenn die Wende nicht gekommen wäre, hätte ich nicht weiter Sport betrieben,“ erinnert sie sich. „ Vom DDR-System wurde ich 1988 aussortiert, hatte die Aufnahmeprüfung für die Kinder-und Jugendsportschule in Berlin nicht bestanden.“ Ein Jahr später kam die Wende. Ihr Trainer Bernd Dießner wechselte nach Chemnitz zum LAC Erdgas Chemnitz und sie ging mit. Von dann führte ihr sportlicher Weg nach oben.

Kathleen Friedrich holte sich in der Folgezeit fünf Deutsche Meistertitel über 1500 m, lief 2001 beim ISTAF in Berlin mit 4:04,27 min ihre Bestzeit. Seitdem ist keine deutsche Läuferin schneller gelaufen. Nur Corinna Harrer kam ihr 2012 mit 4:04,30 min recht nahe und jetzt schickt sich Constanze Klosterhalfen an, in diese Region hineinzulaufen. „ Sie halte ich gegenwärtig auch am ehesten in der Lage, mal ein 4:03 zu laufen“, meint Kathleen Friedrich.

Konnte mit der Weltspitze mithalten

2001 war jedenfalls ihr bestes Jahr. Doch die Krönung bei der Weltmeisterschaft im kanadischen Edmonton blieb aus. Im Halbfinale kam sie 150 m vor Schluß durch eine Konkurrentin zu Fall und stieg aus. „Das war ein Fehler, denn ich hätte nur ins Ziel kommen und dann Protest einlegen müssen. Das war mir zu dem Zeitpunkt leider nicht klar.“  Daß sie mit der Weltspitze mithalten konnte, wies sie 2001 mit vierten Plätzen eben beim ISTAF und in Zürich nach.

„ Auch wenn es neben der Silbermedaille bei der Juniorenweltmeisterschaft und dem dritten Platz beim Weltcup 2003 zu keiner weiteren internationalen Medaille gereicht hat, habe ich mit meiner Laufkarriere absolut Frieden geschlossen“.

Duale Laufbahn wäre besser gewesen

Rückblickend meint Kathleen Friedrich, daß es für sie besser gewesen wäre, wenn sie die duale Laufbahn eingeschlagen hätte. „Ich hätte etwas für den Kopf tun, mein Studium eher beginnen sollen. Ich bin einfach ein Denker und kann nicht aufhören zu denken. Deshalb muß ich meinem Kopf ständig „Futter“ geben. Ansonsten zerpflückt er Dinge, wo es nicht erforderlich ist.“ Doch sie räumt auch ein, daß das jeder für sich entscheiden muß. Um auch international ganz vorn zu landen, so mutmaßt sie im Nachhinein, wäre auch ein Mentaltrainer gut gewesen. „Doch damals war die Zeit dafür noch nicht reif oder erst in den Startlöchern. Es war eher ein bißchen verpönt“. Kathleen Friedrich betont, dass Bernd Dießner ein hervorragender Trainer gewesen ist. „Vielleicht hätten wir an ein bis zwei Stellschrauben drehen können, aber große Fehler haben wir nicht gemacht.“

Auf die Frage, ob vielleicht auch Doping der Konkurrenz ihr geschadet habe, antwortet sie vorsichtig. „Ich möchte dieses Thema nicht extra hervorheben, auf keinen Fall pauschal verdächtigen. Aber einiges gab mir doch zu denken“. Und sie führt den Fall der Türkin Süreyya Ayhan  an, die 2001 in Edmonton  als Achte hinter sieben Europäerinnen 4:08,17  min gelaufen war und ein Jahr später in München in 3:58,79 min  Europameisterin wurde. Zwei Jahre später wurde die Türkin des Dopings überführt.

Gelernt, über ihre Grenzen zu gehen

Aber weil sie mit ihrer aktiven sportlichen Karriere vor zehn Jahren abgeschlossen hat, schaut sie nicht mehr allzu sehr zurück und wenn, hebt sie das Positive von damals hervor: „ Ich habe vom Sport gelernt, über meine Grenzen zu gehen. Manche Aufgaben sind heute sehr anstrengend und ich kann dann auch durchziehen. Von mir wird ein Kunde nie hören, dass ich k.o. bin.“

Aber dafür muss sie sich auch fit halten. „Zehn Stunden lang eine Hochzeit fotografieren, mit einer Kamera plus schwerem Objektiv auf der Schulter bzw. in der Hand, ist auch körperlich anstrengend.“ Sie gibt mir eine solche Kamera in die Hand und ich kann es gut nachfühlen. Deshalb geht sie regelmäßig ins Fitneßstudio, joggt durch die Gegend und macht etwas ganz besonderes: einmal pro Woche geht sie mit ihrem Freund Ingo Opitz in die Tanzschule. „Da ist dann alles im Programm: Standard, Latein, Walzer , Foxtrott, Jive, Rumba, Chachacha. Und es gefällt mir, weil ich hier mit meinem Partner das Künstlerisch-Ästhetische in Kombination mit Bewegung ausleben kann.“

Vieles in ihrem Leben spielt sich aber rund um die Fotografie ab. „ Es ist ähnlich wie vorher beim Sport, es ist sehr ausfüllend. Ich arbeite viel und das sehe ich auch nicht als Belastung“. Aber trotzdem oder gerade deswegen genießt sie auch andere Momente. „ Wir gehen sehr gern zusammen esse. Ich bin auch ein Genußmensch. Ich würde auch in eine Stadt fahren, die eigentlich nichtssagend ist, wenn dort ein gutes Restaurant ist. Das Genießen hat sich bei mir durch den Sport verstärkt.“

Fotografie ist Miteinander

Zum Abschluß unseres zweistündigen Gespräches weist Kathleen Friedrich noch auf einen wesentlichen Unterschied hin: „ Der Leistungssport war eindeutig ein Gegeneinander. Die Fotografie aber ist ein Miteinander. Nur wenn ich meinem Gegenüber ein gutes Gefühl gebe, wird es auch ein gutes Foto.“

Und so glaubt man auch ihrer Philosophie, die sie auf ihrer Homepage kundtut: „Ich liebe es, das Schöne zu entdecken und es mit Gefühl und Einfühlungsvermögen zum Strahlen zu bringen. Die Begegnung auf Augenhöhe, das Gestalten mit Licht, Farbe und Form sowie das Einfangen von besonderen Momenten stehen im Fokus meiner Arbeit.“

Peter Grau

 

Der gelbe Rutilquarz – ein Stein der Hoffnung

Wieder lasse ich Claudia Endres über ihre Steine sprechen.  Heute stellt sie einen Stein der Hoffnung vor, passend zum bevorstehenden Jahreswechsel und den Erwartungen an das Jahr 2017:

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Gelber Rutilquarz lässt uns erkennen, dass wir ein Teil des Universums sind, dass wir Menschen einzigartig und ganz individuelle Wesen sind!

Rutilqarz steht uns zur Seite, wenn wir uns zur Wehr setzen müssen, er schützt uns vor unerwünschten Einflüssen und vor Mitmenschen „die uns die Luft zum Atmen nehmen“.
Mit ihm lernen wir, langsam aber bestimmt, uns wieder freier bewegen zu können!
Er bindet Mitmenschen in unsere Handlungen mit ein, grenzt uns aber vor denen ab, die uns zu erdrücken versuchen.

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Rutilquarz ist ein Stein der Aufrichtigkeit, der geistigen Größe, des seelischen Wachstums und fördert in uns eine neue Erkenntnis für unseren weiteren Weg der irdischen und spirituellen Entwicklung.
Er bringt Ruhe, Vernunft, Ordnung und Struktur in unser Leben und zeigt uns aus seinem Blickwinkel heraus neue Wege auf.

Dieser Stein stärkt unsere Liebe zu uns, zu Mitmenschen und Tieren. Er fördert die Leichtigkeit und unterstützt uns bei dem Wandel, der direkt vor uns steht. Mit ihm ist es möglich, hochgesteckte Ziele zu erreichen!

Er gleicht physische Ungleichgewichte in uns aus und stabilisiert besonders das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern!
Mit ihm erkennen wir die Ursache einer Situation – und er ermutigt uns,  „das Problem bei der Wurzel zu packen.“

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Rutilquarz ist ein Heiler-Stein unserer Aura, löst depressive Verspannungen, stimuliert unsere Kreativität und vermittelt uns positive Visionen, neue Ideen und Lebenskonzepte.

Innere Anspannungen, Sorgen – besonders Geldsorgen – bauen sich mit ihm ab und die Hoffnung auf einen neuen Partner, einen besseren Beruf oder mehr Verdienstmöglichkeiten hält Einzug und bestärkt uns, diese neuen Ziele mit Nachdruck zu verfolgen.

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Rutilquarz lässt uns die Zukunft mit mehr Zuversicht betrachten. Negative Gedanken und Hoffnungslosigkeit lösen sich auf  und geben unseren Weg zu dem Glück frei, das schon lange auf uns wartet.

Claudia Endres


(Moldavit-Engel, Edelsteine & Verlag)

Alexander Redepenning – Studioleiter im Fitneßstudio Clever Fit in Neuruppin

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Alexander Redepenning

 

Seit über zwei Jahren existiert das Fitneßstudio Clever Fit in der Neuruppiner Bilderbogenpassage. Seit drei Monaten bin ich dort Mitglied und genieße dreimal pro Woche das familiäre Ambiente.

Fitneßstudios gibt es viele in Deutschland und auch in Neuruppin ist die Konkurrenz groß. Da ist es wichtig, daß eine überzeugende Idee hinter dem Ganzen steht und man auf die Erfahrungen anderer zurückgreifen kann. Clever Fit: Der Name läßt vermuten, daß ein großes Unternehmen dahinter steht. Und genauso ist es auch.

Wenn man wie ich mehr über das Studio erfahren will, dann spricht man am besten mit dem Chef, respektive mit dem Studioleiter, wie sich der 34-Jährige Alexander Redepenning lieber ansprechen läßt.

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Wie wird man Chef eines solchen großen Studios? Und groß ist es wahrlich. In einem Gebäude, wo früher über lange Zeit eine Druckerei für die Verbreitung von Wissen, die Verbreitung der Neuruppiner Bilderbogen sorgte  und zuletzt die Stadtbibliothek ihre Leser beglückte, erstreckt sich das Studio über die gesamte 1. Etage und teilweise auch über die 2. Etage.

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Die Vielfalt der rund 50 Geräte beeindruckt. Hinzu kommen 6 Crosstrainer, 11 Fahrrad-Ergometer bzw. Sitz-Ergometer, 2 Rudergeräte und 2 Spinning – Räder (auf deutsch Rennräder).

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Alexander Redepenning hatte ganz früher sicher nicht daran gedacht, mal ein solches Studio zu leiten. Dabei war er schon von Jugend an ein sportlicher Typ, so erzählt er mir. „ Ich spiele schon immer Fußball, eigentlich, seitdem ich laufen kann. Und habe schon in der Jugend in Vereinen gespielt.“

Doch zunächst, und das war noch wichtiger, lernte er in der Schule, zunächst in der Puschkin-Schule, später im Schinkelgymnasium und legte dort im Jahr 2002 sein Abitur ab. Danach mußte er sich zwischen Zivildienst und Bundeswehr entscheiden, und wählte den Zivildienst. Bei der Volkssolidarität in Neuruppin betreute er alte Leute, holte sie morgens ab und brachte sie in die Tagesbetreuung, am späten Nachmittag wieder nachhause. Anderen brachte er das Mittagessen. „Aber es war keine Altenpflege, die Leute waren alle noch recht beweglich. Es war vielmehr eher ein „ Kindergarten für ältere Leute“. Und es war eine schöne Zeit“, erinnert er sich.

Ausbildung zum Sport-Assistenten

Anschließend begann er in den Ruppiner Kliniken, genauer in der Medizinischen Bildungsakademie Neuruppin (MBN), eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. „ Das ist ein wunderbarer Beruf, aber ich habe bald gemerkt, daß mir dieser Beruf nicht dynamisch genug war.“ Deshalb wechselte er nach 14 Monaten zur nahegelegenen Sportschule nach Lindow, um sich dort zwei Jahre lang zum Sport-Assistenten ausbilden zu lassen. Darin war auch die theoretische Lizenz des Fitneßtrainers enthalten, inclusive der A-Lizenz, der höchsten Lizenz im Fitneßsport.   „ Fitneß und Sport waren schon immer mein Hobby, und ich habe mich deshalb auch umgeschaut, ob ich mein Hobby zum Beruf machen kann. Ich wollte vor allem im Sportbereich bleiben. Wenn man eine Qualifizierung im Fitneßbereich hat, besitzt man auch gute Kenntnisse über den Körper und damit kann man danach in sämtliche Richtungen gehen, etwa in die Physiotherapie, in die Sportmedizin, man kann Lehrer werden. Man braucht eben Grundkenntnisse im Sport, um im Sport zu arbeiten. Und ich wollte im Sportbereich bleiben.“

Fitneßtrainer in der Fontane-Therme

2007 war die Ausbildung erfolgreich beendet und im gleichen Jahr eröffnete in Neuruppin nebst dem neuen Hotel die Fontane-Therme mit eigenem Sportbereich. Alexander fing dort an und baute mit anderen den Sportbereich auf. „ Zuerst war ich dort als angestellter Trainer tätig, später als freiberuflicher Trainer. Und außerdem habe ich für Privatkunden gearbeitet und für andere Studios.“ So bekam er einen guten Überblick über die Fitneßszene in Neuruppin, sowohl im Personaltraining als auch im Gruppentraining. „Eine „ Eins-zu Eins –Betreuung“ ist natürlich immer viel umfangreicher, auch viel persönlicher, aber eben für den Kunden auch teurer.“ Und die Preisfrage ist ein wesentliches Element, um sich am Markt durchsetzen zu können. Verbunden natürlich mit einer ständigen Weiterentwicklung des Studios und der Angebote.

„ Zu dieser Zeit entstand dann bei mir der Gedanke, mich selbständig zu machen und selbst ein Studio zu übernehmen, denn meine Einstellung ist: Fitneß darf kein Luxus sein. Gib jedem die Möglichkeit, etwas für sich tun, ohne ein schlechtes Gefühl dabei zu haben. Ich schaute mir den Markt an, sah, welche Systeme es gab, und überlegte, welches System ich hier in Neuruppin umsetzen könnte. Ich überlegte auch, ob es dafür eine passende Immobilie geben würde. Natürlich war auch das notwendige Kapital eine wichtige Frage. Dann hat sich das alles in zwei Jahren in meinem Kopf entwickelt.“ Und letztendlich gefiel ihm das System von Clever Fit am besten.

Das Credo von Clever Fit

Das Unternehmen Clever Fit wurde im Jahre 2004 in München gegründet. Mittlerweile tragen über 300 sogenannte Franchise-Unternehmen diesen Namen und etwa 540.000 Mitglieder haben sich eintragen lassen.

Das Franchise-Prinzip kennt man sonst auch bei McDonald oder bei Tankstellen. Das Unternehmen Clever Fit wirbt auf seiner Homepage www.clever-fit.com folgendermaßen um Franchise-Partner:

„ Clever Fit hat alles, was Sie für eine erfolgreiche Karriere auf dem Fitnessmarkt brauchen: die weltbesten Marken-Trainingsgeräte, qualifiziertes Personal, ein erfolgreiches Markenkonzept und 100 % Wohlfühlatmosphäre dank topmodernem Studiodesign… Angeboten werden Gebiets-und Markenschutz, Betreuung bei Studiogründung und –führung, Marketing-Leitfaden und Werbemittelkatalog, Projektbegleitung bei Baumaßnahmen und Erfahrungsaustausch.

„ Man mietet praktisch den Namen Clever Fit, kann auf die Erfahrungen des Unternehmens zurückgreifen. Ein riesiger Vorteil ist, daß man flächendeckend arbeiten und trainieren kann, d.h. jedes Mitglied aus Neuruppin kann auch in jedem anderen Studio der Kette in Deutschland trainieren.“, faßt es Studioleiter Alexander Redepenning kurz zusammen.

Studioeröffnung im Mai 2015

Am 28. Mai 2015 wurde das Fitneßstudio ( nach heutiger Schreibweise auch Fitnessstudio) eröffnet. Gemeinsam mit seiner Frau Jaqueline übernahm Alexander Redepenning die Leitung des Studios. „ Meine Frau Jaqueline ist für die gesamte Verwaltungsarbeit zuständig und ich bin für all das verantwortlich, was im Studio passiert. Dazu zählen das Equipment, das Zubehör, die Kurse, die neuen Angebote und vor allem auch die Zusammenstellung des Teams“. Das umfaßt einschließlich der beiden Redepennings 9 Leute. „ Das ist schon eine Herausforderung, denn es sind ja immerhin neun verschiedene Charaktere“. Der Chef hat zwar das Sagen, und eine Autorität muß er auch sein. Aber er sieht sich nicht so sehr als Chef, sondern mehr als sportlicher Leiter. Und es ist ihm gelungen, ein echtes Team zu bilden. Die größte Anerkennung seiner Arbeit ist für ihn, wenn „ die Leute mit einem Lächeln im Gesicht hierher kommen und sich wohl fühlen. Wir tun alles, um ihnen den Aufenthalt in unseren Räumen so angenehm wie möglich zu gestalten.“ Und allen kommt entgegen, daß es solch lange Öffnungszeiten gibt. In der Woche ist das Studio von 6.00 Uhr bis 23 Uhr durchgehend geöffnet, am Samstag und am Sonntag von 9 Uhr bis 21 Uhr und das 365 Tage im Jahr. „ So ist man als Sportler sehr flexibel, was das Training betrifft, „ meint der Studioleiter. „ Sehr wichtig ist jedenfalls für uns alle, daß hier ein familiäres Klima herrscht.“

Familiär, das ist nicht nur das Stichwort für das Studio. Alex Redepenning hat auch privat eine Familie, seine Frau Jaqueline und die beiden Kinder Joana und Jonathan. „ Das erfordert dann für mich ein besondere Organisation, denn meine Frau arbeitet auch noch in der „Rheinsberger Preußenquelle“, einem Unternehmen, was ursprüngliches, reines, natriumarmes und ausgewogen mineralisiertes Wasser herstellt. Sie hat dort also ein völlig anderes Arbeitsgebiet.“ Erschwerend kommt hinzu, daß sie jeden Tag zwischen Neuruppin und Rheinsberg pendelt, also 30 km hin und 30 km zurück fährt. Das klingt zwar nicht so weit, aber jeweils eine halbe Stunde muß sie schon aufwenden. Es muß alles gut koordiniert werden, aber dafür ist seine Frau die richtige Partnerin. „ Wir kennen uns seit der Schulzeit, seit der 7. Klasse war ich mit meiner Frau in einer Klasse. In der 13. Klasse sind wir auf der Abitur-Abschlußfahrt zusammengekommen. Vor zwei Jahren haben wir am 17. 9. geheiratet.  Damit schließt sich wieder der Kreis, denn mein Sohn Jonathan (3 Jahre) hat am 17. Geburtstag und meine Tochter Joana (5 Jahre) am 9.“

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Vergessen kann Alexander diese beiden Daten nicht, denn sie sind auf einem Arm-Tattoo festgehalten. Dieses Tattoo hat darüberhinaus eine Geschichte, die mir Alexander ausführlich erklärt. Drei Jahre hat er sich die Zeit genommen, um die für ihn wichtigen Motive auf seinen Körper zu bannen. Und ich habe noch nie so plausibel erklärt bekommen, was ein Tattoo dem Träger bedeuten kann.

Dreimal in der Woche Fußballtraining

Eigentlich wäre Alexander Redepenning mit Familie und Studio zeitlich voll ausgelastet. Aber das reicht ihm anscheinend nicht, denn er nimmt sich auch noch die Zeit, wöchentlich zweimal bis dreimal im Fußballverein zu trainieren und an den Wochenenden die Pflichtspiele zu absolvieren. „ Ich habe schon bei vielen Vereinen gespielt, in der A- und B-Jugend, bei den Junioren und auch im Männerbereich.“ Zu den Hoch-Zeiten des MSV Neuruppin, als der unter Trainer Christian Schreier ganz nach oben strebte, war er auch dort im Verein, damals in der zweiten Mannschaft.

„ Seit Jahren bin ich nun bei Union Neuruppin, und das ist mein Herzensverein geworden. Früher habe ich als Stürmer gespielt, jetzt bin ich mehr nach hinten in den Defensivbereich gerückt.“ Und auf den Zeitaufwand angesprochen, meint er: „ Ich nehme das gern auf mich, weil ich mich in dieser Männertruppe im Fußball wohl fühle. Beispielsweise ist eine richtige Männerfreundschaft, die sich in einer Fußballmannschaft entwickelt, durch nichts zu ersetzen. Und es entwickelt sich ein Wir-Gefühl, ein Teamgefühl, das man einfach mal erlebt haben muß.“

Und dieses Teamgefühl hat Alexander Redepenning auch in „seinem“ Fitneßstudio entwickelt.

Peter Grau

Mehr Informationen über das Clever Fit-Studio unter:

www.clever-fit.de

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Man redet am Tag 50.000 Mal mit sich

 

Viele Jahre habe  ich mich intensiv mit dem Gehsport befaßt. Viele Veranstaltungen besuchte ich, in Naumburg war ich Stammgast. Und mit Wehmut sah ich seit einiger Zeit, daß dieser Sport, der soviel Trainingsfleiß benötigt und der auch attraktiv ist, wenn man ihn begreift, immer mehr den Weg nach unten ging. So war es für mich eine große Freude,  als ich bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro aus der Ferne den Fast-Triumph des Potsdamer Gehers Christopher Linke miterleben durfte.  Ihn hatte ich zuletzt beim Training in Kienbaum beobachtet, und ich wußte um seine gute Form.

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Christopher Linke in Rio

 

Nur knapp verpaßte er eine Medaille, seinen fünften Platz über 20 km Gehen hatte ich im Internet verfolgt.  Später kommunizierte ich mit ihm über Facebook, und nun kam er kürzlich per Foto mit dem Zeitungsboten in mein Haus.

Am 27. September 2016 brachte die Märkische Allgemeine Zeitung ein Foto von ihm aus dem olympischen Finale und ergänzte damit ein Interview, das Stephan Henke mit Katja Seyffardt geführt hatte, einer Mentaltrainerin, die in Wustermark westlich von Berlin lebt und die u.a. auch Christopher Linke psychologisch  im Vorfeld der Olympischen Spiele betreut hat.

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Katja Seyffardt

Lesen Sie  das Interview, in welchem Katja Seyffardt nicht nur über ihre Zusammenarbeit mit den Gehern Christopher Linke und Hagen Pohle sowie dem Speerwerfer Bernhard Seifert  spricht, sondern auch über Motivation, eine richtige Zielsetzung und Konzentrationsübungen über Kopfhörer:

Frage: Der Fußballtrainer Christoph Daum hat einmal etwas verquer behauptet: „ Wenn der Kopf richtig funktioniert, dann ist er das dritte Bein“. Wie würden Sie die Bedeutung des Mentalen für den Sport beschreiben?

Katja Seyffardt: Der Kopf ist entscheidend. Ich würde sagen, er macht 50 Prozent der Leistung aus. Wenn die physischen Grundlagen da sind, dann ist der mentale Aspekt sehr wichtig. Leistungssportler stehen immens unter Druck. Sie müssen zu bestimmten Zeiten maximale Leistung abrufen – und das über viele Jahre.

Wie helfen Sie als Mentaltrainerin?

Seyffardt:  Es ist immens wichtig, dass Sportler mentale Techniken als Werkzeug an die Hand bekommen, damit sie lernen, wie sie sich besser fokussieren können. Wenn im Stadion beispielsweise 80.000 Menschen brüllen, macht das ja etwas mit einem. Die Frage ist, wie der Sportler in solchen Fällen bei sich bleiben und  sich auf seine Aufgabe konzentrieren kann und nicht etwa auf den Sound des Stadions hört und sich von der Masse ablenken lässt.

Wie sehen solche Techniken aus?

Seyffardt: Jeder ist da individuell, jeder spricht auf unterschiedliche Dinge an. Der eine ist mehr visuell, der andere auditiv, der andere fühlt lieber. Da gibt es unterschiedlichste Entspannungs-und Konzentrationstechniken, bei denen man sich auf das Ein-oder Ausatmen konzentriert. Das kann man auch mit aufgenommenen Mp3s machen und diese dann über Kopfhörer abspielen.  Oder es gibt die Progressive Muskelrelaxation. Dabei spannt man bestimmte Muskelgruppen an, angefangen vom Kopf über den Bauch bis zu den Füßen. Dadurch erreicht man eine Tiefenentspannung. Klar ist aber: Es bringt nichts, drei Wochen vor einem großen Wettkampf damit anzufangen, das wäre unprofessionell. Es ist wie mit dem physischen Training, es muss regelmäßig angewendet und trainiert werden.

Wie unterscheidet sich das in den verschiedenen Sportarten?

Seyffardt: Geher wie Christopher Linke oder Hagen Pohle haben über eine Strecke von 50 Kilometern ganz andere Herausforderungen als beispielsweise der Speerwerfer Bernhard Seifert, der nach einem Wurf eine Konzentrationsübung macht. Die Geher müssen einen Fokus setzen, gerade wenn es hart wird. Sie würden ihre brennenden Beine wahrnehmen und sagen, ich kann nicht mehr. Professionelle Sportler müssen die Fähigkeit besitzen, über Schmerzen hinwegzusehen und den Fokus auf etwas anderes zu legen, sich beispielsweise auf das klopfende Herz zu konzentrieren oder eine Visualisierung abspielen oder sich innerlich mit Worten zu motivieren.

 

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Christopher Linke in Rio

 

(Interviews, die Katja Seyffardt mit Christopher Linke, Hagen Pohle und Bernhard Seifert führte, sind auf You Tube zu finden. Mehr über die Mentaltrainerin auch auf ihrer Homepage www.seyffardt.de)

 Wie hört sich eine innere Ansprache an?

Seyffardt: Man redet am Tag 50.000 Mal mit sich selbst. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Dessen muß man sich erstmal bewusst werden. Da ist es wichtig, wie der Sportler mit sich selbst redet und motiviert. Ist er streng und gebieterisch, weil er gerade eine Sequenz schlecht bewältigt hat? Oder kann er das Negative sofort ablegen, umdrehen, den Fokus auf die nächste Sequenz legen und sich innerlich durch Worte motivieren? Diese Routinen sind unglaublich wichtig, sie geben dem Sportler Sicherheit, gerade wenn man Versagensängste hat.

2004 holte Jürgen Klinsmann einen Sportpsychologen für die Fußball-Nationalmannschaft, die Skepsis war groß. Hat sich das inzwischen geändert?

Seyffardt: In Amerika und England ist die Sportpsychologie ein supergroßes Thema. Die haben dort auch ein ganz anderes Feeling für den Sport. Das fängt dort ja schon viel früher und unglaublich professionell in der Highschool an. Seit aber die Nationalelf einen Sportpsychologen hat, haben auch andere Clubs ein Ohr dafür und ziehen nach. Leider gibt es aber sehr viele Randsportarten, die finanziell nicht so gut ausgestattet sind  und die sich eine Betreuung nicht leisten können.

Sie arbeiten auch mit den Brandenburger Fußball-Schiedsrichtern. Welche Tipps geben Sie ihnen?

Seyffardt: Schiedsrichter sind oft Beleidigungen, Anfeindungen oder sogar körperlicher Gewalt ausgesetzt, gerade im Amateursport. Da muss man als Person gefestigt und selbstbewusst sein und auch nicht über eine Entscheidung nachdenken, wenn sie gefällt ist und nicht einknicken. Eine Arbeit an den persönlichen Stärken kann hier sehr hilfreich sein, das Selbstbewusstsein stärken.

Ist ein Motivationstraining auch für Hobbysportler sinnvoll?

Seyffardt: Sobald man eine Leistung für sich erzielen will, ist das ein Thema, egal ob man beispielsweise einen Marathon gewinnen  oder einfach nur ankommen will. Außerdem gibt es immer mehr hochambitionierte Hobbysportler, die viel in ihren Sport und ihr Weiterkommen investieren. Auch in diesem Bereich habe ich schon Klienten betreut. Sobald es über den Freizeitgedanken hinausgeht, ist Mentaltraining auf jeden Fall sinnvoll. Außerdem unterstützt das Mentaltraining auch bei Verletzungen sehr stark die Heilung.

Interview:  Stephan Henke

(erschienen am 27. September 2016 in der „Märkischen Allgemeinen Zeitung)

Was Steine zu sagen haben

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Eine meine neuesten Facebook—Freundinnen, Claudia Endres, befaßt sich seit 17 Jahren mit Steinen und arbeitet bei  Moldavit-Engel, Edelsteine & Verlag.  „ Ich mag meine Arbeit und die Steine sowieso.“ Doch dabei beläßt sie es nicht. Sie macht sich Gedanken zur  Wirkung der Steine, und macht diese ihre Gedanken auch öffentlich. Dabei geht es ihr weniger um die körperlichen Heilwirkungen, sondern „ um die Wirkung auf unsere Seele, die mich fasziniert“.

Mit ihrem Einverständnis werde ich künftig ab und an ihre Gedanken zu einzelnen Steinen auf meiner Homepage bringen und meine Leser zum Nachdenken anregen.

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Der Aprikosenachat- ein Stein der weiblichen Harmonie

Dieser Achat ist ein sehr weiblich orientierter Stein, der sich harmonisch auf unsere Seele auswirkt. Er löst emotionale und physische Blockaden und richtet unseren Blickwinkel auf das Wesentliche in unserem Leben.

Aprikosenachat verstärkt unser eigenes Zentrum und fördert die Treue uns selbst gegenüber. Er vermag es, unser Leben Revue passieren zu lassen und fördert uns in diesen Momenten der Stille unseren eigenen Rückzug und die Verinnerlichung von Erlebnissen.

Er verleiht uns sanft seine Kraft und Stärke, jegliche Lebenssituation neutral zu betrachten und die besten Entscheidungen sowie Erfahrungen daraus zu ziehen. Mit ihm lernen wir eine neue Lebenserkenntnis an uns selbst kennen, die unsere Selbstachtung stärkt.

Seine Weisheit vermittelt uns tiefe Verbundenheit und Dankbarkeit unserem Leben gegenüber und fördert unsere Inspiration und Begeisterungsfähigkeit anderen Wesen gegenüber. Wie beispielsweise: Engeln, Naturwesen, Devas….

Dieser rosafarbene Achat fördert mit Leichtigkeit und Beschwingtheit  unsere Wahrnehmungsfähigkeit. Er lehrt uns, diese anzunehmen, ohne an ihr zu zweifeln!

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Aprikosenachat schenkt uns zudem eine innere Ruhe und Gelassenheit und hilft uns dabei, Situationen des Alltags mit Abstand zu betrachten. Er regt unser Gefühl des emotionalen Wohlbefindens an und gleicht  zudem unsere männlichen und weiblichen Anteile in uns aus.

Neben seiner Gabe der Leichtigkeit  regt er aber auch unsere analytischen Fähigkeiten an, die zur Genauigkeit in unseren Handlungen führen. Trotz seiner beruhigenden Art macht er uns aktiv und offen für unser Leben…

Claudia Endres

Moldavit-Engel, Edelsteine & Verlag