Alle Artikel von Neuruppin

Datenschutz und kein Ende

Die neue Datenschutzverordnung  ist nun zwei Wochen in Kraft, und irgendwie habe ich das Gefühl, daß sich viele der Facebook-Teilnehmer noch verbal zurückhalten, sowohl aus Angst als auch aus einer gewissen  Unsicherheit und Unkenntnis. Viele hoffen, daß es mit dem teilweise erwarteten Abmahnsturm bis hin zu Millionenstrafen  nichts wird. Aber sicher kann man da natürlich nicht sein.  Es häufen sich weiter die Angebote von Anwälten und anderen Sachkundigen, die ihre Dienste anbieten, um beispielsweise  die Homepages auf den neuesten Stand zu  bringen.  Und es wird auch immer mehr klar, welche absurden Auswüchse diese Verordnung mit sich bringt.  Wenn ich, wie heute geschehen, bei meiner Apotheke ein DIN-A4-Papier unterschreiben muß, auf dem zusammengefaßt steht, daß ich zustimme, daß die Apotheke meines Vertrauens meine Daten weiter verwenden darf, dann kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Bis heute ist mir noch nicht klar, wohin diese Datenschutzverordnung zielt. Sollen damit vor allem die internationalen Konzerne „erzogen“ werden? Sollen die privaten Daten der Bürger geschützt werden, gleich, ob die das wollen oder nicht?  Was ist überhaupt privat, schützenswert?

Eine meine Facebook-Freundinnen schrieb mir eine interessante Überlegung:  „Wenn ich mir die ganze Geschichte um dieses Gesetz auf der Zunge vergehen lasse und über den Tellerrand hinausblicke, komme ich zu dem Schluß: Es steckt etwas ganz anderes dahinter! Facebook hat die stärkste Verbindung zwischen den vielen Nationalitäten geschafft, die es jemals gegeben hat und einzigartig ist! Mitteilungen sind sofort für jedermann sichtbar und können gleichzeitig weitergeleitet werden! Was müssen die Mächtigen für Ängste haben!!! Facebook zu stoppen und den Informationsfluß zu unterbinden, geht nur über ein solches Gesetz!“

Die Verunsicherung greift um sich

Persönlich bin ich von der Verordnung natürlich beeinflußt. Und das betrifft nicht nur die Homepage, sondern auch meine beiden Facebook-Seiten. Ich überlege immer noch, ob ich eine der Facebook-Seiten (oder beide) ruhen lasse. Andererseits warte ich noch ab, denn ich habe mich natürlich an beides gewöhnt, mag es nach wie vor.

Meine Lust, sehr oft auf den Auslöser meiner Kamera zu drücken, hat auch einen Dämpfer bekommen.  Habe ich in den letzten Monaten sehr viel fotographiert, hält sich das nun in Grenzen. Und ich habe sogar zwei Leichtathletik-Meetings, den Werfertag in Halle/Saale und das Anhalt-Meeting in Dessau, nicht besucht, weil ich dort vor allem Eindrücke aus dem Publikum bringen wollte und das mir nun nicht mehr traue (bzw. nicht jeden einzelnen Zuschauer fragen möchte, ob er mir das erlaubt).

Ich bin gespannt, wie sich das alles entwickelt.

Peter Grau

Olaf Brockmann: Impressionen aus dem Rom des Jahres 2018

Ende Mai 2018 besucht Olaf Brockmann nicht nur das Leichtathletik-Meeting im Olympiastadion von Rom, sondern entdeckt auch in bewährter Weise mit seiner Kamera die „Ewige Stadt“. Angefangen beim Kolloseum, fortgesetzt auf den berühmten Plätzen und Straßen der Stadt scheinen ihm die Motive nur so zuzufliegen.  Und er drückt so emsig auf den Auslöser seiner Kamera, daß es mehr und mehr Fotos werden. Das erschwert natürlich für mich die Auswahl. Als ich bei 50 angekommen bin, stoppe ich. Und versuche dann, alles ein wenig zu raffen, indem ich wie zuletzt immer zwei Fotos nebeneinander in einer Reihe postieren will. Doch da spielt dann die Technik nicht mehr mit.  Ich kann die Fotos nur untereinander positionieren, so wie in den Anfängen dieser Homepage.

Warum aber habe ich dieses Problem? Ich glaube, daß ich es mir selbst eingehandelt habe, als ich mich darum mühte, einiges auf meiner Homepage zu verändern. So etwa die Möglichkeit, die Beiträge zu kommentieren. Und warum das Ganze? Aus „Angst“ vor der neuen Datenschutzverordnung. So richtig weiß ich noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Einmal möchte ich aus Verdruß meine Öffentlichkeitsarbeit völlig einstellen, wenige Minuten später schalte ich auf Widerstand und will alles so belassen, wie bisher.

Aber ob nebeneinander, oder untereinander, die Fotos von Olaf Brockmann wirken immer.

Roma eins Roma zwei

Roma vier Roma drei Roma fünf Roma sechs Roma sieben Roma acht Roma neun Roma zehn Roma elf

Roma dreizehn Roma vierzehn Roma fünfzehn Roma sechszehn Roma siebzehn Roma achtzehn Roma neunzehn Roma zwanzig Roma einundzwanzig Roma zweiundzwanzig Roma dreiundzwanzig Roma vierundzwanzig Roma fünfundzwanzig Roma sechsundzwanzig Roma achtundzwanzig Roma neunundzwanzig

Roma dreißig Roma einunddreißig Roma zweiunddreißig Roma dreiunddreißig Roma vierunddreißig Roma fünfunddreißig Roma sechsunddreißig Roma siebenunddreißig Roma achtunddreißig Roma neununddreißig Roma vierzig Roma einundvierzig Roma zweiundvierzig Roma dreiundvierzig Roma vierundvierzig Roma fünfundvierzig Roma sechsundvierzig Roma siebenundvierzig Roma achtundvierzig Roma neunundvierzig Roma fünfzig Roma eins

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

Olaf Brockmann beim Leichtathletik-Meeting in Rom

Olaf Brockmann nimmt wieder Fahrt auf. Die Meetings der Diamond League locken und der Wiener ist wieder bei einigen Veranstaltungen dabei. Zuletzt weilte er in Rom, beobachtete vor dem eigentlichen Wettkampftag am  31. Mai 2018   die Sportler im Hotel bzw. bei der Pressekonferenz:

Papst sechszehn Papst siebzehn

Papst eins Papst zwei Papst fünf Papst sechs Papst sieben Papst acht Papst neun Papst zehn Papst elf Papst zwölf Papst dreizehn Papst vierzehn

 

Als einige Sportler den Papst trafen, drückte Olaf Brockmann auf den Auslöser:

Papst fünfzehn Papst drei

Auch während der Veranstaltung im Olympiastadion von Rom

Papst zweiundzwanzig

lichtete er einige Sportler während des Wettkampfes bzw. in der Siegerpose hinterher ab:

Papst zwanzig Papst einundzwanzig Papst achtzehn Papst neunzehn Papst vierundzwanzig Papst dreiundzwanzig Papst fünfundzwanzig Papst sechsundzwanzig Papst achtundzwanzig Papst siebenundzwanzig

Wer genaueres über die einzelnen abgebildeten Sportler erfahren möchte, kann sich auf der Facebook-Seite von Olaf Brockmann sachkundig machen.

Peter Grau

(alle Fotos:  Olaf Brockmann

Wohin geht es mit Facebook?

Früher sang man ein Lied, ohne daran zu glauben: Am 30. Mai ist der Weltuntergang. Man sang, aber die Welt ging nicht unter. Heutzutage wird wieder viel über Weltuntergang geschrieben, doch alle klammern sich ans Leben. Es gibt viele Probleme auf der Welt, die der Lösung harren. Und wenn man nicht genug Probleme hat, dann schafft man sich künstlich welche.

Neuestes Beispiel: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) aus dem Brüsseler Amtstuben der EU. Oft bekommt die Allgemeinheit ja nicht direkt mit, was dort ausgeheckt wurde. Und wenn mal in den Medien darüber geschrieben wird, daß die Krümmung der Banane vorgeben wird, schüttelt man zwar den Kopf, aber nimmt es gelassen.

Ein wenig anders ist es diesmal, bei der Datenschutz-Grundverordnung. Nicht jeder wird sich zwar davon angesprochen fühlen, nicht jeder will seine Daten verheimlichen oder aber offenlegen. Viel wird dazu von den Medien vorgegeben, analysiert, gewertet.

Erstmals wurde ich direkt damit konfrontiert, als der ortansässige Ruderverein meiner Frau ein Schreiben zur Unterschrift vorlegte, in der sie einwilligen sollte, daß  ihre Telefonnummer zur Kommunikation mit dem Vorstand verwendet werden dürfe, ihr Geburtsdatum für die Mitgliederstatistik des Vereines und zur Ermittlung der Altersstruktur genutzt werden und das Datum des Eintritts in den Verein für Jubiläen und Ehrungen verwendet werden dürfe.

Mir war klar, daß das nicht auf Eigeninitiative der Vereins-Präsidentin geschah, sondern auf „höheren“ Befehl. Ich fand es rundheraus gesagt  puren Schwachsinn. Und es wurde auch nicht besser, als ich von anderen Vereinen ähnliches hörte.

Auch in meinem Fitneßstudio sprang man auf den Zug. Dort sind in einer offenen Kiste die Fitneßprogramme der einzelnen Sportler in alphabetischer Reihenfolge aufbewahrt. Jeder nimmt dann nach Bedarf sein Programm, und damit er auch das Richtige erwischt, steht sein Name drauf. Vor-und Zuname, mehr nicht. Doch das sind eben Daten, und die müssen geschützt werden. Jeder Sportler mußte nun unterschreiben, daß seine wichtigen Daten weiterhin offen zugänglich sein dürfen. Wenn er nicht unterschreiben würde, würde sein ganzes Sportprogramm vernichtet werden. Man kann sich vorstellen, wieviel „Spaß“ den Betreibern des Studios eine solche Anordnung macht.

Näher an mich rückte das Ganze, als ich mit einem Mal rund um den 25. Mai, dem Einführungstag der Datenschutzverordnung, diverse Emails erhielt, die einerseits mir gegen Geld anboten, meine Homepage auf den neuesten Stand des Datenschutzes zu bringen. Andererseits wabberten Millionenstrafen durch den Äther, wenn man sich nicht den neuen Bestimmungen unterwerfen würde.

Doch immer noch meinte ich, daß es mich und viele andere nicht so direkt betreffen würde. Heute nun, am 6. Juni 2018, wurde ich aber nachdenklich. Zunächst, als mein Facebook-Freund Kurt kundtat, daß er seine Fanpage stillegen werde.

Warum? Das las ich eben in einem Artikel unter https://allfacebook.de/policy/eugh-urteil.

Viele weitere Artikel werden wohl noch geschrieben werden…

Was ist eine Fanpage?

Ich schlug nach, was eigentlich Fanpage bedeutet. Ganz schlau wurde ich nicht, aber vielleicht ist meine zweite Facebook-Seite ( Peter Grau, Journalist, Kunst-und Kulturseite) auch eine Fanpage und ich muß sie stillegen. Diese Seite hatte ich auf Anraten meiner Facebook-Freundin Ines geschaffen, um die Künstler hervorzuheben und für sie zu werben. Diese Seite hat mir Spaß gemacht, und ich würde es bedauern, wenn ich sie wegen des Druckes von außen einstellen müßte.

Ähnliches gilt auch für meine normale Facebook-Seite, die mir vor allem den Kontakt zu Sportlern und Künstlern ermöglichte, die ich lange nicht getroffen bzw. noch nie persönlich erlebt hatte.

Meine Homepage werde ich zwar weiter pflegen und hegen, aber ein wenig ist mir auch da der Spaß vergangen. Aber dort habe ich in weiser Voraussicht keine Kommentare zugelassen, bin also weniger angreifbar. Doch wie hoch mein Schutzschild ist, weiß ich nicht. Wenn die Armada der Anwälte ins Rollen kommt, kann man sich schwer retten.

Und der Kampf der EU gegen Facebook, der Kampf der EU gegen US-Unternehmen, scheint nicht nur diese zu treffen, sondern auch viele, die beispielsweise bisher die kostenlosen Dienste von Facebook nutzten.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.

Peter Grau

Diskuswerfer Robert Harting beendet beim ISTAF in Berlin seine Karriere

R Harting zwei Logo

Normalerweise bin ich bei den Pressekonferenzen des Internationalen Stadionfestes (ISTAF) immer dabei, doch diesmal mußte ich darauf verzichten, weil am gleichen Tag in Neuruppin eine Bombe entschärft werden sollte.  Zwar erwies sich die Bombe später nur als ein altes Wasserleitungsrohr, aber nun war es zu spät, um noch nach Berlin zu fahren.

Doch wie gewohnt verschickte Sven Ibald nach der PK eine Pressemitteilung, die ich im folgenden zitiere:

Nur drei Wochen nach der Leichtathletik-EM gehen am 2. September 2018 beim 77. ISTAF im Berliner Olympiastadion Europas Beste und Top-Athleten aus aller Welt an den Start. Emotionaler Höhepunkt: Der Berliner Diskus-Olympiasieger und mehrfache Welt- und Europameister Robert Harting tritt in seinem „Wohnzimmer“ zum letzten Mal in den Diskusring und beendet am 2. September seine großartige Karriere. „Das ISTAF ist einfach seit Jahren mein Heimspiel, mein Zuhause“, so Robert Harting. „In extremen Situationen freue ich mich, bei meiner Familie, meinen Freunden zu sein – deshalb der Abschied beim ISTAF.“ Am 24.05.2018 informierten die Veranstalter gemeinsam mit Robert Harting und Top-Sprinterin Gina Lückenkemper über den Stand der Vorbereitungen.

 

Meeting-Direktor Martin Seeber: „Wir freuen uns riesig auf den Leichtathletik-Supersommer in Berlin. Wenn die EM das Sport-Festival ist, ist das ISTAF im Anschluss die Zugabe – mit den größten Hits, ausgelassener Stimmung und großen Emotionen. Kompakt an einem Sonntag-Nachmittag wollen wir den Fans möglichst alle deutschen Medaillengewinner im Duell mit Stars aus der ganzen Welt präsentieren. Im Mittelpunkt wird der letzte Wurf in der Karriere von Robert Harting stehen. Gemeinsam mit den Fans verabschieden wir nicht nur einen extrem erfolgreichen Athleten, sondern auch einen überragenden Kämpfer für die Werte des Sports. Das wird sicherlich emotional – aber auch ein großes Fest. Wir wollen mit Robert feiern, nicht trauern.“

Robert Harting feiert Abschied in seinem Wohnzimmer

Harting klein ISTAF 044

Robert Harting und das ISTAF – das gehört seit einem Jahrzehnt zusammen. 2008 geht er zum ersten Mal beim Internationalen Stadionfest in Berlin an den Start und wird bei seiner Premiere Dritter. 2009 folgt sein WM-Triumph in Berlin und ein umjubelter ISTAF-Auftritt (Platz 3). Von 2010 bis 2014 heißt der Sieger stets Robert Harting. 2015 und 2016 kann der Ausnahme-Athlet nicht starten, im Vorjahr wird er Fünfter. Sein neunter ISTAF-Start wird sein letzter Auftritt als Leistungssportler – und ein ganz besonderer: Ein offener Doppeldecker-Bus wird zum Diskuswurf ins Stadion gefahren und am Ring zur mobilen Bühne für Freunde, Familie und Weggefährten. Und den letzten Würfen der Diskus-Asse gilt die volle Aufmerksamkeit des gesamten Stadions – die übrigen Wettbewerbe werden so geplant, dass sie dann beendet sind. Zudem wird es einen Harting-Fanblock geben. „Mehr wollen wir noch nicht verraten. Wir werden Robert mit verschiedenen Aktionen überraschen“, kündigt Meeting-Direktor Martin Seeber an. „Robert hat für die deutsche Leichtathletik viel mehr gewonnen als Medaillen. Das wollen wir würdigen.“

Gina Lückenkemper: „Das ISTAF wird wieder eine richtig geile Party!“

Mar einundvierzig

Auch Gina Lückenkemper freut sich auf den Leichtathletik-Supersommer in der Hauptstadt – und geht mit großen Zielen in die Saison: „Ich möchte wie 2016 mit zwei EM-Medaillen nach Hause fahren“, sagt Deutschlands schnellste Sprinterin. „Und es gibt nichts Schöneres, als eine erfolgreiche Saison mit den tollen Fans beim ISTAF zu feiern. Das haben wir mit der Staffel im Vorjahr erlebt. Das ISTAF-Publikum hat uns gepusht, der Funke ist übergesprungen. Das war einfach super. Das ISTAF wird wieder eine richtig geile Party – insbesondere, wenn die deutsche Mannschaft bei der EM erfolgreich ist und weil Robert dann seinen Abschied feiert.“

Robert Harting ist für Gina Lückenkemper die „herausragende Persönlichkeit“ der deutschen Leichtathletik. „2012 hatte ich meinen ersten internationalen Start – und Robert ist nach seinem Olympiasieg zum Hürdenläufer geworden. Das werde ich nie vergessen“, sagt die heute 21-Jährige. „Wenn man ihm dann in den Athletenhotels beim Essen begegnet ist, hat die kleine Gina gedacht: Mein Gott, der große Robert Harting.“ Heute sei es wahrscheinlich anders herum, vermutet Gina Lückenkemper und schmunzelt: „Wahrscheinlich denkt Robert: Oh Gott, die Lückenkemper!“

Weitere Weltstars beim ISTAF / Auch Kim Collins feiert Abschied

Mit Stabhochsprung-Weltrekordler Renaud Lavillenie (Frankreich) und Weitsprung-Europameisterin Ivana Spanovic (Serbien) haben auch die ersten internationalen Stars bereits zugesagt. Am 2. September heißt es zudem ein zweites Mal Abschied nehmen: Publikumsliebling und Ex-Weltmeister Kim Collins (St. Kitts and Nevis) wird im Olympiastadion ein letztes Mal über die blaue Bahn sprinten und die Spikes im Anschluss an den Nagel hängen.

Die Disziplinen*

Männer: 100 m, 800 m, 110 m Hürden, 5.000 m, Dreisprung, Kugelstoßen, Stabhochsprung, Diskuswurf, Speerwurf.

Frauen: 100 m, 200 m, 100 m Hürden, 1.500 m, 3.000 m Hindernis, Weitsprung, 4 x 100 m.

 

Der Zeitplan*

Das ISTAF wird wieder an einem Sonntag veranstaltet. Los geht’s um 13:30 Uhr mit dem ISTAF SCHOOLS CUP.  Das Hauptprogramm beginnt gegen 15 Uhr und endet um 18 Uhr.

*Änderungen möglich

 

Für die jüngsten ISTAF-Fans: großer „Kids Club“ und bewachter „Kinderwagen-Parkplatz“

 

Fernsehen: 90 Minuten ISTAF im Ersten – Übertragung in über 100 Länder

Die ARD plant eine Übertragung von ca. 16:30 bis 19 Uhr im Ersten. Zudem ist das ISTAF auch international ein Renner. Schon jetzt steht fest, dass das Meeting in über 100 Ländern zu sehen sein wird.

Tickets ab 9 Euro

25.000 Eintrittskarten sind bereits verkauft. Alle Informationen und Ticket-Angebote unter www.istaf.de, www.tickets.istaf.de, der Tickethotline 01806 – 300333 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) oder an allen CTS-Vorverkaufsstellen.

 

Karsten Berlin: Ich nehme mir die Freiheit, zu malen, was mich bewegt und mir Freude macht

Karsten Berlin Profil eins

 

Karsten Berlin, Kunstmaler! Diese drei Worte machen mich neugierig. Ist Berlin sein echter Name oder „nur“ ein Künstlername?  Zunächst bekomme ich da keine Aufklärung.

Ein wenig führt mich sein Geburtsort  Gardelegen auf die Spur. Weit weg von Berlin, aber eben doch nicht so weit. Gardelegen ( vielleicht bekannt durch den berühmten Sohn der Stadt, dem Sänger Otto Reuter), liegt in der südwestlichen Altmark zwischen Berlin und Hannover, nördlich von Magdeburg.

Heute nun wohnt Karsten Berlin in dem kleinen ländlichen Ort Schwiesau bei Klötze, wo er seine meiste Freizeit verbringt. Er nutzt hier, so wie er sagt, die Weite und Stille, die das Landleben zu bieten hat, um seine Kreativität durch seine Malerei ausleben zu können.

Der Beruf als Banker hat ihn 2002 nach Hannover geführt. Dort hat er neben dem Leben auf dem Land auch wegen des kulturellen und künstlerischen Angebotes in der Stadt ein weiteres, inspirierendes Arbeitsumfeld gefunden.

Im Gespräch klärt er mich auch schnell auf, daß Berlin sein echter Familienname ist. Berlins gibt es, wie ich feststellte, in der Altmark sehr viele.

Soweit die Berlin-Story. 

Bruno vier

Und Kunstmaler?

Das darf sich Karsten Berlin heute ohne Zweifel nennen. Und irgendwie war es eine logische Entwicklung bis zu diesem Berufstitel. Wie man auf seiner Homepage http://www.karsten-Berlin-Kunstmaler.jimdo.com  nachlesen kann, beschäftigt er sich seit früher Jugend mit der Malerei. Aber erst seit 2005 hat er sich als Autodidakt der Ölmalerei genähert, und zehn Jahre später wurde das immer intensiver.

Die Teilnahme an einem Malkurs in der Nähe von Hannover erweckte in ihm die Leidenschaft zur Malerei. Man kann sagen: Die Malerei läßt ihn seitdem nicht mehr los.  Es entstehen kleine und großformative Bilder auf Leinwand, und erste Verkaufserfolge stellen sich ein. Viele Ausstellungen in der Altmark, im Harz, auf Rügen, in Niedersachsen und Westfalen folgen. Ganz aktuell wird er im Landtag in Magdeburg ab Juni 2018 seine Werke zeigen.

Karsten Berlin faßt sein Schaffen kurz und knackig so zusammen:

„Ich liebe die wunderbare Welt der Vielfalt und nehme mir die Freiheit, zu malen, was mich bewegt und mir Freude macht.“ 

Seine Ausdrucksweise ist sehr vielfältig. Sie reicht von der gegenständlichen Malerei bis zur Abstraktion. Anfänglich malte er mit Aryl- und später dann mit Ölfarben. Aktuell nutzt er aber auch diverse andere Materialien als Möglichkeit, Gefühle und Stimmungen auf seine individuelle Art festzuhalten.

Schauen wir uns eine wie immer willkürliche Auswahl seiner Werke an:

Bruno achtundzwanzig Bruno fünf Bruno drei Bruno zwei Bruno eins Bruno acht Bruno sechs Bruno neun Bruno zehn Bruno elf Bruno zwölf Bruno dreizehn Bruno vierzehn Bruno fünfzehn Bruno sechszehn Bruno siebzehn Bruno achtzehn Bruno neunzehn Bruno zwanzig Bruno einundzwanzig Bruno zweiundzwanzig Bruno dreiundzwanzig Bruno vierundzwanzig Bruno fünfundzwanzig Bruno sechsundzwanzig Bruno siebenundzwanzig  Bruno neunundzwanzig Bruno einunddreißig Bruno zweiunddreißig Bruno dreiunddreißig Bruno vierunddreißig Bruno fünfunddreißig Bruno sechsunddreißig  Bruno achtunddreißig Bruno neununddreißig Bruno vierzig Bruno einundvierzig Bruno zweiundvierzig Bruno dreiundvierzig Bruno vierundvierzig

Peter Grau

(mehr zu Karsten Berlin auch auf seiner zweiten Homepage  https://www.karsten-Berlin.menschkunst.de).

Petra Martini: Eine deutsche Künstlerin, die in Norwegen lebt

Martini eins

Unsere erste virtuelle Begegnung übers Internet war etwas außergewöhnlich.  Ich schrieb aus dem brandenburgischen Neuruppin auf meinem Computer, Petra Martini antwortete mit ihrem Smartphone von einem Berg. Aber nicht in den Alpen weilte sie, sondern in Norwegen.  Dort gibt es eben nicht nur  Wasser und Fjorde, sondern auch Hügel und Berge. „Ich bin gern auf dem Berg, denn dort bekommt man den Kopf frei“. Und sie schiebt gleich nach:  „Ich lebe seit 15 Jahren in Norwegen.“

Martini fünf

Petra Martini gehört also nicht zu den vielen deutschen Urlaubern, die oft und gern nach Norwegen reisen. Sie ist vielmehr nach 15 Jahren fast eine Einheimische, beherrscht die norwegische Sprache.

Das ist für mich nicht überraschend, denn eine Sprache lernt man am besten dort, wo sie gesprochen wird.  Überraschend für Petra Martini ist dann, als ich ihr schreibe, daß ich in Norwegen mit Stephan Plätzer einen deutschen Mittelstreckler kenne, der dort schon seit langem in Syfteland, Hordaland lebt (siehe auch auf meiner Homepage unter http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=805).

Petra schreibt zurück:   „Glaub ich nicht. Den kenne ich“.

Martini drei

Sie selbst wohnt in der Provinz Sogn og fjordane.  Und wie schön es dort und in der Umgebung ist, läßt sie ihre Facebook-Freunde mit herrlichen Fotos miterleben:

Martini neu acht Martini neu sieben Martini neu fünf Martini neu sechs Martini neu vier Martini neu drei Martini neu eins Martini neu zwei

Anfangs wollte ich noch mehr dieser Fotos hier vorstellen, doch das verschiebe ich auf später.

Zunächst aber möchte ich Petra Martini als Künstlerin vorstellen.

Mit dem Zeichnen hat sie schon in früher Jugend begonnen. Später bleibt sie dabei und wenn man allein das folgende Bild anschaut, merkt man, wie produktiv sie ist.

Martini vierunddreißig

So ist es für mich kein Probleme, in einer wie immer willkürlichen Auswahl einige Werke von ihr vorzustellen. Überwiegend sind es Aquarelle. Aber auch mit Öl- und Acrylfarben kann sie gut umgehen.

Aquarelle:

Martini sieben Martini sechs Martini neunzehn Martini neun Martini acht Martini zehn Martini elf Martini zwölf Martini dreizehn Martini vierzehn Martini fünfzehn Martini sechszehn Martini siebzehn Martini achtzehn Martini zwanzig Martini fünfundzwanzig Martini sechsundzwanzig Martini siebenundzwanzig Martini achtundzwanzig Martini neunundzwanzig Martini einunddreißig Martini zweiunddreißig

 

Ölbilder:

Martini einundzwanzig Martini vierundzwanzig Martini dreiunddreißig Martini sechsunddreißig Martini achtunddreißig Martini vierzig

 

Acrylbilder:

Martini siebenunddreißig Martini zweiundzwanzig Martini dreiundzwanzig Martini fünfunddreißig Martini neununddreißig

Peter Grau

Olaf Brockmann: Impressionen vom Leichtathletik-Meeting in Schanghai

Die Diamond League ist eine Serie von Leichtathletik-Meetings auf höchstem Niveau. Weltklasseathleten kämpfen dort um Siege und Prämien, locken viele Zuschauer in die Stadien. Doch einen großen Mangel hat diese Serie: Die Wettkämpfe sind für die Masse der Zuschauer in aller Welt nicht im Fernsehen oder im Internet zu verfolgen.  So konnte beispielsweise das Meeting in Doha mit dem spektakulären Dreifach-Sieg der deutschen Speerwerfer nur beim Bezahlsender Eurosport 2 Hd gesehen werden.  Und genau so sah es beim Meeting im chinesischen Schanghai aus.

Ich bekomme zwar die Resultate im Internet und auch in der Zeitschrift „Leichtathletik“ mit, aber wie vielen anderen fehlt mir das Visuelle.  Da kann ich dann glücklich sein, weil ich mit Olaf Brockmann befreundet bin. Und der besucht viele Meetings mit seiner Kamera und schickt dann die Fotos in alle Welt.

So auch aus Schanghai.

Zuerst traf er sich mit dem Doppel-Olympiasieger und Dreifach-Weltmeister im Dreispung, Chris Taylor:

Schanghai vierzehn Schanghai fünfzehn

 

Später besuchte er einen Tag vor dem Meeting die Pressekonferenz:

Schanghai siebzehn Schanghai neunzehn Schanghai achtzehn Schanghai zwanzig Schanghai zweiundzwanzig Schanghai einundzwanzig Schanghai vierundzwanzig Schanghai dreiundzwanzig Schanghai achtundzwanzig

Und am Wettkampftag ließ er sich auch nicht von dem Regen abhalten, eine Reihe von Fotos zu „schießen“:

Schanghai achtunddreißig Schanghai einunddreißig Schanghai dreiunddreißig Schanghai zweiunddreißig Schanghai dreißig Schanghai neunundzwanzig Schanghai vierunddreißig Schanghai fünfunddreißig Schanghai sechsunddreißig Schanghai siebenunddrerißig Schanghai sechsundvierzig Schanghai vierundvierzig Schanghai neununddreißig Schanghai vierzig Schanghai einundvierzig Schanghai zweiundvierzig Schanghai dreiundvierzig Schanghai fünfundvirezig Schanghai siebenundvierzig Schanghai achtundvierzig Schanghai neunundvierzig Schanghai fünfzig Schanghai einundfünfzig Schanghai zweiundfünfzig Schanghai dreiundfünfzig

 

Die Ergebnisse stammen aus einer Pressemitteilung des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF):

IAAF Diamond League Shanghai
Shanghai (SS), 12/05/2018

Men’s results

100 Metres – Men Wind: -0.5 m/s
Pts
1 Prescod , Reece GBR 10.04 8
2 Su , Bingtian CHN 10.05 7
3 Xie , Zhenye CHN 10.17 6
4 Ujah , Chijindu GBR 10.18 5
5 Young , Isiah USA 10.18 4
6 Guliyev , Ramil TUR 10.20 3
7 Gatlin , Justin USA 10.20 2
8 De Grasse , Andre CAN 10.25 1
9 Kiryu , Yoshihide JPN 10.26

400 Metres – Men
Pts
1 Gardiner , Steven BAH 43.99 8
2 Makwala , Isaac BOT 44.23 7
3 Haroun , Abdalleleh QAT 44.51 6
4 Kerley , Fred USA 44.71 5
5 Taylor , Christian USA 45.24 4
6 Cherry , Michael USA 45.60 3
7 Norwood , Vernon USA 45.82 2
8 Guo , Zhongze CHN 47.04 1
9 Francis , Javon JAM 47.06

800 Metres – Men
Pts
1 Kinyamal , Wycliffe KEN 1:43.91 8
2 Kitilit , Jonathan KEN 1:43.95 7
3 Lewandowski , Marcin POL 1:45.41 6
4 Gakeme , Antoine BDI 1:45.73 5
5 McBride , Brandon CAN 1:45.78 4
6 Murphy , Clayton USA 1:45.97 3
7 Osagie , Andrew GBR 1:46.36 2
8 van Rensburg , Rynardt RSA 1:46.57 1
9 Lekuta , Solomon KEN 1:47.51
10 Windle , Drew USA 1:47.77
11 Ma , Junyi CHN 1:50.00
Som , Bram NED DNF

1500 Metres – Men
Pts
1 Cheruiyot , Timothy KEN 3:31.48 8
2 Tefera , Samuel ETH 3:31.63 7
3 Iguider , Abdelaati MAR 3:32.72 6
4 Simotwo , Charles Cheboi KEN 3:33.54 5
5 Soget , Justus KEN 3:34.33 4
6 Wote , Aman ETH 3:34.43 3
7 Andrè , Thiago BRA 3:35.40 2
8 Birgen , Bethwell KEN 3:35.95 1
9 Kibet , Vincent KEN 3:36.44
10 Gregson , Ryan AUS 3:36.94
11 Taki , Kumari KEN 3:37.66
12 Sasínek , Filip CZE 3:41.24
13 Luo , Yuxi CHN 3:45.68
Bett , Reuben KEN DNF
Kiplangat , Cornelius KEN DNF

5000 Metres – Men

1 Balew , Birhanu BRN 13:09.64
2 Chelimo , Paul USA 13:09.66
3 Waithaka , Stanley Mburu KEN 13:10.14
4 Rutto , Cyrus KEN 13:10.79
5 Edris , Muktar ETH 13:10.98
6 Melak , Nibret ETH 13:10.99
7 Hadis , Abadi ETH 13:11.04
8 Rop , Albert BRN 13:12.72
9 Kiplangat , Davis KEN 13:13.55
10 Kissa , Stephen UGA 13:25.40
11 McSweyn , Stewart AUS 13:31.97
12 Ayeko , Joel UGA 14:08.39
Kangogo , Cornelius KEN DNF
Kazi , Tamás HUN DNF
Kipruto , Conseslus KEN DNF
Letting , Vincent KEN DNF
Liu , Hongliang CHN DNF
Gebrhiwet , Hagos ETH DNS

110 Metres Hurdles – Men Wind: +0.2 m/s
Pts
1 McLeod , Omar JAM 13.16 8
2 Ortega , Orlando ESP 13.17 7
3 Shubenkov , Sergey ANA 13.27 6
4 Levy , Ronald JAM 13.33 5
5 Parchment , Hansle JAM 13.48 4
6 Merritt , Aries USA 13.65 3
7 Darien , Garfield FRA 13.74 2
8 Zeng , Jianhang CHN 13.76 1
9 Manga , Aurel FRA 13.86

Pole Vault – Men
Pts
1 Lavillenie , Renaud FRA 5.81 8
2 Lisek , Piotr POL 5.81 7
3 Xue , Changrui CHN 5.71 6
4 Marschall , Kurtis AUS 5.71 5
5 Barber , Shawnacy CAN 5.61 4
5 Yao , Jie CHN 5.61 4
7 Holzdeppe , Raphael GER 5.61 2
8 Huang , Bokai CHN 5.61 1
9 Kendricks , Sam USA 5.46
10 Vloon , Menno NED 5.46
11 Wojciechowski , Pawel POL 5.31
Chapelle , Axel FRA DNS

Long Jump – Men
Pts Wind
1 Manyonga , Luvo RSA 8.56 8 +0.2
2 Shi , Yuhao CHN 8.43 7 +0.7
3 Frayne , Henry AUS 8.15 6 +1.5
4 Henderson , Jeff USA 8.11 5 +0.9
5 Huang , Changzhou CHN 8.03 4 -0.5
6 Gao , Xinglong CHN 8.00 3 +0.5
7 Forbes , Damar JAM 7.99 2 +1.1
8 Hartfield , Michael USA 7.88 1 +0.8
9 Gotch , Jarvis USA 5.74 +0.2

Women’s results

200 Metres – Women Wind: -0.4 m/s
Pts
1 Miller-Uibo , Shaunae BAH 22.06 8
2 Schippers , Dafne NED 22.34 7
3 Jackson , Shericka JAM 22.36 6
4 Ta Lou , Marie-Josée CIV 22.58 5
5 Kambundji , Mujinga SUI 22.72 4
6 Prandini , Jenna USA 23.02 3
7 Jefferson , Kyra USA 23.05 2
8 Stevens , Deajah USA 23.05 1
9 Wei , Yongli CHN 23.56

3000 Metres Steeplechase – Women

1 Chepkoech , Beatrice KEN 9:07.27
2 Jeruto , Norah KEN 9:09.30
3 Jepkemei , Daisy KEN 9:15.56
4 Chepngetich , Roseline KEN 9:21.05
5 Kirui , Purity KEN 9:21.34
6 Chepkemoi , Joan KEN 9:22.85
7 Chemutai , Peruth UGA 9:22.94
8 Yavi , Winfred Mutile BRN 9:44.02
9 Chebet , Caren KEN 9:46.58
10 Cherono , Fancy KEN 9:47.48
11 Gathoni , Ann KEN 9:47.71
12 Adamu , Birtukan ETH 9:48.38
13 Xu , Shuangshuang CHN 9:55.56
14 Ketema , Maritu ETH 10:05.61
15 Pease , Sarah USA 10:08.39
Gyürkés , Viktória HUN DNF
Tuigong , Caroline KEN DNF

100 Metres Hurdles – Women Wind: +0.9 m/s
Pts
1 McNeal , Brianna USA 12.50 8
2 Nelvis , Sharika USA 12.52 7
3 Harrison , Kendra USA 12.56 6
4 Stowers , Jasmin USA 12.71 5
5 Pedersen , Isabelle NOR 12.76 4
6 Visser , Nadine NED 12.81 3
7 Roleder , Cindy GER 12.81 2
8 Harper-Nelson , Dawn USA 12.94 1
9 Wu , Shujiao CHN 13.08

400 Metres Hurdles – Women
Pts
1 Muhammad , Dalilah USA 53.77 8
2 Russell , Janieve JAM 53.78 7
3 Watson , Sage CAN 55.23 6
4 Nel , Wenda RSA 55.63 5
5 Linkiewicz , Joanna POL 55.84 4
6 Nugent , Leah JAM 56.54 3
7 Xiao , Xia CHN 58.48 2
8 Moline , Georganne USA 59.51 1
Petersen , Sara Slott DEN DNS

High Jump – Women
Pts
1 Lasitskene , Mariya ANA 1.97 8
2 Demireva , Mirela BUL 1.94 7
3 Jungfleisch , Marie-Laurence GER 1.88 6
4 Okuneva , Oksana UKR 1.85 5
4 Spencer , Levern LCA 1.85 5
6 Treasure , Alyxandria CAN 1.85 3
6 Wang , Yang CHN 1.85 3
8 Tabashnyk , Kateryna UKR 1.85 1
9 McPherson , Inika USA 1.80
10 Kinsey , Erika SWE 1.80

Triple Jump – Women
Pts Wind
1 Ibargüen , Caterine COL 14.80 8 +0.1
2 Ricketts , Shanieka JAM 14.55 7 0.0
3 Williams , Kimberly JAM 14.35 6 0.0
4 Diallo , Rouguy FRA 14.21 5 -0.3
5 Knyazyeva-Minenko , Hanna ISR 14.19 4 +0.6
6 Prokopenko , Viktoriya ANA 13.93 3 -0.1
7 Dzindzaletaité , Dovilé LTU 13.73 2 +0.1
8 Jagaciak , Anna POL 13.67 1 -0.2
9 Wang , Wupin CHN 13.18 -0.6
10 Li , Yanmei CHN 13.01 +0.3

Shot Put – Women
Pts
1 Gong , Lijiao CHN 19.99 8
2 Thomas-Dodd , Danniel JAM 18.70 7
3 Saunders , Raven USA 18.63 6
4 Leantsiuk , Yuliya BLR 18.42 5
5 Guba , Paulina POL 18.25 4
6 Márton , Anita HUN 18.16 3
7 Gao , Yang CHN 18.12 2
8 Adams , Valerie NZL 18.01 1
9 Boekelman , Melissa NED 17.11
10 Guo , Tianqian CHN 17.05
11 Hill , Daniella USA 16.57

Javelin Throw – Women
Pts
1 Lyu , Huihui CHN 66.85 8
2 Witek , Marcelina POL 64.49 7
3 Tugsuz , Eda TUR 63.20 6
4 Khaladovich , Tatsiana BLR 62.15 5
5 Gleadle , Elizabeth CAN 61.53 4
6 Viljoen , Sunette RSA 60.79 3
7 Molitor , Katharina GER 59.38 2
8 Roberts , Kelsey-Lee AUS 57.47 1
9 Ratej , Martina SLO 56.46
10 Liu , Shiying CHN 54.60

Peter Grau

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

Olaf Brockmann: Rückkehr ins chinesische Schanghai

Es macht meinem Wiener Kollegen Olaf Brockmann Spaß, sich zu erinnern. Und er hat ein gutes Gedächtnis, kann viel erzählen, viel schreiben.

Kürzlich war er wieder in Sachen Leichtathletik unterwegs, besuchte das zweite Meeting der Diamond League, einer Serie von Meetings rund um die Welt. Diesmal ging es nach Schanghai (so wird es im Deutschen geschrieben, im Englischen schreibt man Shanghai).

Und noch vor den Wettkämpfen  erinnerte er sich, daß er schon vor 42 Jahren in Schanghai weilte.  Und er war gerade dort, als der Staatsführer Mao Tse Tung gestorben war. Wie hat er das erlebt?

Mao drei

Olaf Brockmann hat das Folgende so auf Facebook veröffentlicht, und dabei, wie meistens in Englisch. Warum in Englisch? „Weil ich so viele Kollegen und Freunde in der Welt habe, die eher englisch als deutsch verstehen“.  Und deshalb bringe ich seine Geschichte auch, entgegen meiner sonstigen Geflogenheit, in Englisch:

„Back to Shanghai! It’s already 42 years ago that I have been for the first time in this crazy city where this Saturday, May 12 the IAAF Diamond League will be held. Back in September 1976 I was working as a young journalist for the Düsseldorf news agency Sport-Informations-Dienst (sid) and had accompanied the German table tennis team (coach my friend Christer Johansson) to a friendly tournament in Shanghai. We just arrived in China when Mao Zedong had died on September 9, 1976. Because of the mourning ceremonies for Mao which we were able to experience in Shanghai, the tournament was postponed by a week. On the day that ceremonies for Mao were held across all of China, we were not allowed to leave the hotel. From the roof terrace, we saw the procession of millions of people streaming to the main square.

Mao vier Mao zwei

 

We were politely requested to follow the ceremonies on TV for nearly the whole day (with simultaneous translation for us) and also to bow three times before Mao.

Mao eins

A day or two before that, we had laid a wreath and signed a book of condolence in a park that had been decorated with large wreaths and a portrait of Mao. Communications with abroad had essentially been shut down, the borders were closed. With some luck, I was eventually be able to send my reports from a telex in the hotel to a colleague from Reuters, who forwarded them to Düsseldorf. After the tournament, we had to stop in Beijing where we waited for a flight back. There we stayed near Tian’anmen Square, and we found ourselves standing in front of the Gate of Heavenly Peace, the main entrance to the Forbidden City, which was also decorated with a portrait of Mao.”

Soweit die Erinnerung von Olaf Brockmann.

Drei deutsche Speerwerfer beim Meeting in Doha vorn

Olaf Brockmann, der Wiener mit deutschen Wurzeln (siehe auch meine Geschichte über ihn auf meiner Homepage unter  http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=12469) , hat den Boden bereitet. In einem speziellen Spaziergang mit Olympiasieger Thomas Röhler lockerte er ihn anscheinend so, daß er zwei Tage später beim Meeting der Diamond League den Speer im zweiten Durchgang auf die Siegweite von 91,78 m   fliegen ließ. Die weiteren Plätze belegten  Johannes Vetter (91,56 m) und   Andreas Hofmann (90,08 m) und machten damit den Triumph perfekt:

Doha dreiundfünfzig Doha vierundfünfzig Doha zweiundfünfzig

Solch ein Glück wünscht man sich als Journalist, wenn man mit den Sportlern sympathisiert und  nicht bei jedem Wettkampf das berühmte Haar in der Suppe suchen muß, um dann Negativschlagzeilen zu produzieren.

Da hat es Olaf Brockmann einfach. Er sucht die Nähe zu den Athleten und schreibt lieber positive Dinge (wie ich übrigens auch immer).  Während des Meetings am 4. Mai  sammelte er aber mit seiner Kamera noch andere Eindrücke (die handelnden bzw. abgebildeten Personen sind der Redaktion, sprich mir, bekannt und können auf Wunsch mitgeteilt werden):

Doha siebenundsechzig Doha siebenundfünfzig Doha fünfundfünfzig Doha sechsundfünfzig Doha achtundfünfzig Doha neundundfünfzig Doha sechszig Doha einundsechszig Doha zweiundsechswzig Doha dreiundsechszig Doha vierundsechszig Doha fünfundsechzig Doha sechsundsechzig Doha achtundsechszig

Die Fans waren begeistert:

Doha siebzig Doha einundsiebzig Doha zweiundsiebzig Doha dreiundsiebzig Doha vierundsiebzig

Peter Grau

(Fotos: Olaf Brockmann)