Tagebuch

Zwei Kölnerinnen auf dem Trampolin mitten in Neuruppin

Ein Tagebuch zu bestücken scheint manchmal eine einfache Angelegenheit. Es passiert viel, und ich kann mir oft aussuchen, welche Geschichte ich veröffentlichen will. Am einfachsten ist oft, rund um Bilder einiges zu erzählen. So hatte ich es mir auch gedacht, und sowohl bei der Ankunft meiner in Köln lebenden Tochter und Enkeltochter auf dem Berliner Flughafen Tegel als auch einen Tag später beim kleinen Rummel mitten auf dem Schulplatz in Neuruppin eifrig fotografiert.

Nun wollte ich heute am Dienstag, dem 11. April 2017, das Ganze zusammenbauen. Doch, die Tagesaktualität machte mir zunächst einen Strich durch die Rechnung.

Kurz vor dem Anpfiff des Fußballspiels BVB Dortmund gegen Monaco gingen bei der Anfahrt der Borussen-Mannschaft drei Sprengsätze vor dem Bus hoch, ließen Scherben zerbersten und  stoppten nicht nur den Bus, sondern führten auch zur Absage des Spiels. Die 65.000 Zuschauer verließen ohne Panik das Stadion, doch danach beginnen erst die Untersuchungen über die Motive des Anschlags.

Wie aber verhalte ich mich nun? Verzichte ich auf meine oben angekündigte Geschichte? Das hilft keinem. Und mir am wenigsten. Denn gerade einfache Geschichten aus dem normalen Leben helfen, Schlimmes zumindest zu verdrängen, es nicht die Oberhand gewinnen zu lassen.

Ankunft in Tegel

Ich bin ein Tegel-Fan, obwohl ich sehr viele Jahre viel näher zum Berliner Flughafen Schönfeld hatte, der Flughafen Tegel hinter der Mauer unerreicht schien. Doch mit der Wende änderte sich alles. Ich freundete mich schnell mit dem eher familiären, übersichtlichen Flughafen an. Zudem war er aus Neuruppin gut erreichbar, sprich, nach einer Stunde  Fahrzeit. Umsomehr war ich traurig, als vor einigen Jahren die baldige Schließung des Flughafens Tegel angekündigt wurde. Doch – zugegeben ein wenig egoistisch gedacht – bin ich froh, daß sich diese Schließung immer mehr verzögert.

So konnte ich auch vor einigen Tagen Tochter Petra und Enkeltochter Paulie

aus Köln komplikationslos abholen.

Trampo eins

Und wie gewohnt verspeisten wir zunächst eine Currywurst in einem S-Bahnwagen, der als Restaurant auf dem Flughafen gastfreundlich anzieht.

So gestärkt spazierten wir zum Parkplatz, vorbei an zwei Bäumen, die schwarz von Krähen waren:

Trampo zwei

Und dicht am Parkplatz parkte eines dieser großen Flugzeuge, die einen sonst durch die Lüfte tragen:

Trampo vier

Hoffentlich bleibt mir dieser Anblick noch lange erhalten:

Trampoviereinhalb

 

 

 

Mit dem Trampolin in  die Lüfte

Besser konnte es nicht geplant werden. Pünktlich zur Ankunft meiner Kölnerinnen eröffnete auf dem Neuruppiner Schulplatz, ganz in unserer Nähe, das Brandenburger Schlemmer- und Erlebnisdorf:

Trampo fünf

 

Trampo sechs

Trampo sieben

Trampo acht

Und schnell war die Attraktion ausgemacht:  das Trampolin!

Trampo zehn

Mutig wie immer bereitete sich Paulie auf ihren Auftritt vor (das Foto hat ungewollt einen Doppeleffekt):

Trampo sechsundzwanzig

Bald wird sie angeschnallt und dann geht es hoch hinaus:

Trampo zwölf

Trampo dreizehn

Trampo vierzehn

Trampo fünfzehn

Trampo siebzehn

Trampo achtzehn

Und nach immerhin 25 Minuten traut sie sich auch den Rückwärtssalto:

Trampo einundzwanzig

Mutig auch ihre Mutter Petra. Sicher erinnert sie sich an ihre Jugend, als sie viele Jahre als Turnerin aktiv war.  Irgendwie hat sie sich ihre Gelenkigkeit von damals erhalten:

Trampo vierundzwanzig

Trampo fünfundzwanzig

„Gern“ hätte ich mich auch auf dem Trampolin ausprobiert, aber leider war ich für dieses Trampolin etwas zu schwer. Nur bis 70 kg waren dafür zugelassen. Nochmal davon gekommen…

Peter Grau

Wie Steine gegen Sorgen und Nöte helfen sollen und können

 

Die Steinexpertin Claudia Endres hat, seitdem wir bei Facebook befreundet sind, fast jeden Tag einen anderen Stein vorgestellt und einiges zu jedem Stein geschrieben. Irgendwie hatte ich mich daran gewöhnt.

Amazonit eins

Auch am 18. März 2017 stellte sie einen Stein vor: Den AMAZONIT. Den sehr harmonischen und einfühlsamen Stein beschrieb sie wie folgt:

„ Nicht nur, daß veraltete Glaubensmuster , die bislang Verzweiflung und Sorgen hervorriefen, endlich Abschied nehmen – nein: Dieser Stein ist ein Schutzstein des Lebens!

Amazonit zwei

Ein Amzonit hilft uns, Entscheidungen leichter zu fällen, Blockaden einfühlsamer zu begutachten und Veränderungen zu nehmen, wie sie sind.

Er kontrolliert unsere Handlungen, motiviert uns in allem, was wir tun und verbessert deutlich unsere Kommunikation.

Wer mehr über diesen Stein nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/…/a.62800840394…/1276109089138017/…

Eine Auswahl an Amazonit-Steinen findest Du hier:

http://www.moldavit-engel.de/…/molda…/intellisys/intelly.pl…

Amazonit drei

 

 

Doch nach diesem Tag folgte eine „Sendepause“.  Die folgenden Tag mußten ich und viele andere Leser ohne die „Steine“ auskommen. Das wäre noch das geringere Übel gewesen, aber ich machte mir doch ernste Gedanken und malte mir manches aus, was geschehen sein könnte.  Aber wie verhält man sich in einem solchen Fall unter virtuellen Freunden?  Man schreibt einmal und hofft dann, daß sich alles zum Besten löst. Viele haben sich garnicht gemeldet. Es ist wie bei einem Schwerkranken… Man weiß nicht, wie man helfen soll.

Um so größer war meine Freude, als ich am 4. April 2017   endlich wieder „Claudia Endres“  unter meinen vielen aktiven Freunden entdeckte. Wie gewohnt in aller Herrgottsfrühe, 4 Uhr.

„ Mir ging es nicht gut. . Erst ein Virus und dann eine persönliche Sache, von der ich mich erst noch erholen muß, schrieb sie und man konnte ihre Sorgen nachfühlen.

Doch trotzdem oder eher gerade deswegen – um die Sorgen loszuwerden – beschrieb sie zunächst den Stein der Woche:

Plagioglas eins

 

Plagioklas – Sicherheit durch das Licht der Engel

Dieser Stein ist sehr mit Engeln verbunden.
Wenn wir Plagioklas tragen, so werden wir mit der Zeit die Klänge und Melodien der Engel hören.

Er hellt unsere Stimmung auf, wirkt anti-depressiv und fördert den Optimismus.

Plagioglas zwei

Plagioklas ist ein zarter Stein, der es aber schafft, uns beschwingt und lebensfroh zu machen.

Er hilft uns dabei, aktuelle Sorgen, Zweifel und Ängste zu überwinden. Und ich glaube, die kennt jeder von uns.

Wer mehr über diesen faszinierenden Stein nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1292509977497928/?type=3&theater

Plagioglas drei

Eine Auswahl an Plagioklas-Steinen findest Du hier:
http://www.moldavit-engel.de/st…/p_4_76_nurxxPlagioklas.html

 

 

Und danach fügte sie den Stein des Tages an:

Rhodonit eins

Der RHODONIT – der Stein des Mitgefühls!

Der Rhodonit fördert tatkräftiges Handeln und klärt unsere Emotionen, wenn unser Leben von Veränderungen (momentan) geprägt ist.

Rhodonit vermag es zudem, seelische Verletzungen und Schmerzen zu lindern und zeigt uns auf, wie wir uns selbst verzeihen und annehmen können, wie wir sind. Unsere Kraft und Ausdauer wird mit ihm erhöht, und er klärt unsere Gedanken, um bei Konflikten eine konstruktive Lösung zu finden.
Er beruhigt bei Ängsten und Depressionen und steht uns bei Panik, Schreckmomenten oder Schockzuständen zur Seite.

Rhodonit zwei

Aber der Rhodonit leistet  auch noch eine wundervolle Herzensarbeit:  Er lehrt uns Mitgefühl, Freundschaft, Geborgenheit, Liebe, Verständnis und das Engagement für unsere Mitmenschen.

Wer mehr über diesen Stein erfahren möchte, kann hier klicken:

https://www.facebook.com/Heilsteinengel/photos/a.628008403948092.1073741828.627998630615736/1292515507497375/?type=3&theater

Rhodonit drei

Eine Auswahl an Rhodonit-Steinen aus aller Welt findest Du hier:

http://www.moldavit-engel.de/stei…/r_4_78_nurxxRhodonit.html

Rhodonit vier

Man merkt sowohl bei der Beschreibung des Plagioklases  als auch des Rhodonits, wie sehr sich Claudia Endres diesmal vor allem selbst helfen will. Und man traut ihr zu, daß ihr das gelingt.

Wie aber können wir, ihre Freunde, das unterstützen? Worte lindern manchmal die Sorgen, aber vielleicht ist es auch mal die Zeit, sich noch mehr mit den Steinen  zu befassen, herauszufinden, welcher Stein einem persönlich helfen könnte.

Bei Claudia Endres wird man da sicher pfündig.

Peter Grau

Beim Berliner Halbmarathon 2017 dank René Hiepen live dabei

 Berliner Halbmarathon 2017 Titelfoto

Es war für mich wie eine  Rückkehr in alte Zeiten. Bei der  37. Auflage des Berliner Halbmarathons 2017 war ich live dabei. Aber nicht als Läufer, nicht als zuschauender Journalist, sondern zuhause am Computer-Bildschirm.

Leichtathletik Berlin 07.04.2013 scc events 33 Berliner Halbmarathon Start LAEUFER Alexanderstrasse Ecke Karl Liebknecht Hotel Park Inn Fernsehturm Foto Camera 4
2013 am Alexanderplatz ( Foto: SCC Events/ Camera 4)

René Hiepen nahm mich und viele andere Zuschauer mit auf die 21,0975   km lange Strecke durch Berlin.  Am Start in der Karl-Marx-Allee begrüßte er alle, rückwärts auf einem Motorradsitz plaziert und freundlich in seine eigene Kamera lächelnd. Und dann ging für ihn die wilde Jagd los. Sein einfühlsamer Fahrer Frank reagierte auf alle Kommandos von René (fahr mal vor, bleib etwas länger bei….) und René konnte informieren, schwärmen, den Läufern noch Mut zusprechen. Zwischendurch brachte er sich und seine Zuseher durch Fragen an Veranstaltungschef Mark Milde oder an den mitfahrenden Manager Christoph Kopp auf den aktuellen Zeitstand. René Hiepen, eben ein Mann für alle Fälle.

Berliner Halbmarathon Berlin 30.03.2014 Foto Camera 4

2014 am Berliner Dom (Foto: SCC Events /Camera 4)

 

Es war ein rauschendes Fest. Rauschend deshalb, weil das Mikrofon die Fahr-und Windgeräusche und die laute Musik am Straßenrand nicht völlig ausblenden konnte. Aber man sollte ja vor allem sehen, nicht hören. So sah man die Strecke durch die Berliner City, aber vor allem die Läufer. Und nicht nur die Spitze, sondern vor allem auch die besten deutschen Läufer Homiyu Tesfaye und Philipp Pflieger und die besten deutschen Frauen Sabrina Mockenhaupt und Katharina Heinig.

Wie René Hiepen das Ganze im Griff hatte, wie er das Motorrad nach vorn und dann wieder nach hinten dirigierte, war perfekt. Ich fühlte mich so, als ob ich direkt dabei war.  Und besser, als bei TV-Übertragungen. Dazu trug René auch mit seiner Nähe zu den Athleten bei.

René Hiepen selbst hat das hinterher bei Facebook so beschrieben:

„ Ich habe mehr als 20 Jahre im TV gearbeitet, bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften moderiert und  kommentiert. Heute aber hatte ich einfach nur Spaß auf der Strecke des Berliner Halbmarathons, weil  es nicht um die perfekte, glatte Übertragung ging, sondern um das Live- Feeling mit den sportbegeisterten Usern und  die Interaktivität. Ein IPhone 7 und ein Akku, sonst nix. Social Media Live ist die Zukunft und generiert schon bald mehr Reichweite als klassisches TV. Danke an Frank, meinen Motorradfahrer – großartig warst Du. Und vielen Dank an unsere Top-Athleten Philipp Pflieger, Sabrina Mockenhaupt, Homiyu Tesfaye und Katharina Heinig.“

Dem ist  nichts hinzuzufügen.

Peter Grau

Berliner Halbmarathon Berlin 30.03.2014 Foto Camera 4

 2014 an der Goldelse (Foto: SCC Events /Camera 4)

 

Videos und Fotos zum Halbmarathon 2017 sind u.a. zu sehen unter:

http://bit.ly/2n19zTz

https://www.facebook.com/sccevents/videos/1252514091470532/

www.berliner-halbmarathon.de

https://interaktiv.morgenpost.de/berliner-halbmarathon-2017/

Irgendjemand hat immer Geburtstag

 

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Wenn man bei Facebook ist, muß man sich irgendwann entscheiden: Will ich viele virtuelle Freunde oder wenige? Ich habe mich schnell für viele Freunde entschieden. Nicht weil ich einsam bin, sondern weil ich gern andere Menschen kennenlernen möchte, andere Berufe außerhalb des Sports. Und weil ich auch gern neue Leser für meine Homepage gewinnen möchte. Bei 1100 Freunden bin ich nun angelangt, 5000 ist die Obergrenze. Da ist noch viel Luft nach oben…    Doch mit mehr solcher Freunde kommen auch mehr Probleme. Es ist einfach, ein Freundschaftsgesuch zu versenden. Aber schon allen dafür dann Dank zu sagen, wenn sie das Gesuch annehmen, kostet viel Zeit. Zeit kostet auch, die vielen Wort-und Bildmeldungen der Freunde zu lesen.

 

Peter Geburtstag Nachbetrachtung fünf Krull

Mein Facebook-Freund Harald Krull schickte mir diesen persönlichen Geburtstagsgruß (Künstler haben es da manchmal einfacher)

 

Jeden Tag wird man frühmorgens daran erinnert, daß wieder Freunde Geburtstag haben. Nur wenigen schicke ich dann Grüße… Obwohl, ich selbst habe gerade 127 Glückwünsche bekommen. Wie verhält man sich dann?

Und da finde ich lesenswert, was mein Facebook-Freund Manfred Dechert dazu geschrieben hat:

 

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Liebes Geburtstagskind bei Facebook – irgendjemand hat immer Geburtstag. Ich freue mich, daß es Dich gibt, aber, da ich immer mehr Leute im Freundesnetz habe, kann ich leider nicht allen gratulieren. Das heißt nicht, daß Du – auch wenn wir uns meist nur wenig kennen – vergessen wärst.

Schön, daß es Dich gibt, auch, wenn wir uns im „Auge-Auge“ – Kontakt oder im unmittelbaren Gespräch manchmal nicht viel zu sagen hätten. Weil wir zu verschieden gestrickt sind, unsere Meinungen zu weit auseinandergehen, oder uns Welten trennen, oder etwas, das wir selber nicht benennen können.

Wir wollen denen, die wir mögen, auf jeden Fall gratulieren, und wir brauchen jene, denen wir gratulieren, damit sie sich freuen, oder auch, uns mal gratulieren. Oder uns einfach mal schreiben: Schön, daß Du mir zum Geburtstag geschrieben hast!
Einmal im Jahr ein Wort von Leuten, die sich sonst in Schweigen hüllen, weil sie auf ganz anderen Lebens- und Gedankenstraßen unterwegs sind.

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Liebes Geburtstagskind, als ich Deinen Namen las, fügte ich noch zwei, drei Worte mehr hinzu , über das „alles Gute“ hinaus.
Ich wollte Dich spüren lassen, warum es so wichtig ist, Dir zu
gratulieren. Du gehörst zu jenen, die mir auf meinem Weg hier begegnen, manchmal nur zuwinken, freundlich aus einer vorbeifahrenden Bahn.

Oder Du bist eines dieser Geburtstagskinder, bei der ein Zusammentreffen etwas Freundliches, Vertrautes, Offenes hat.
Auge in Auge, und mir scheint, als stammten wir aus einer ähnlichen Welt.
Das kann auch überraschend sein – ich treffe Dich, und Du wirkst mir vertrauter, als ein ehemaliger Schulfreund, der sich viel mehr von mir im Laufe langer Jahre entfernt hat.

Du wiederum hast Dich in kurzer Zeit FB-Bekanntschaft zum Gegenüber mit Tiefgang und Empathie entwickelt, und darum ist es so wichtig, daß es auch oder gerade deswegen diese Geburtstagskinder für mich gibt.
Schön, daß es die Geburtstagsgrüße bei FB gibt. Wenn ich Dich vergessen haben sollte, oder Du mich – es ist nicht so schlimm.

Doch fragst Du, was mit Geburtstagsgrüßen für jene ist, die bei FB immer mal hassen? Auch der mit Haß im Gesicht oder in seinen Mails hatte mal einen schönen Kindergeburtstag oder ein Strahlen im Gesicht, als man ihm sagte: Kind, alles Gute zum Geburtstag!
In den folgenden Monaten oder Jahren brachte man ihm von außen dann bei, daß Haß die bessere Lösung als liebe Geburtstagsgrüße ist. Alles Gute auch für die, die täglich etwas weniger hassen oder lieblos sein mögen!

Eine Geburtstagskerze für… die Geburtstagskinder und auch jene, die vor lauter Krieg und Verfolgt- oder Armsein nicht mehr
Zeit und Muße für eine Geburtstagskerze hatten. Die zünde ich an!

Manfred Dechert

Manfred Dechert Foto

Anrudern bei Sonnenschein auf dem Ruppiner See

Alle Jahre wieder ist Anrudern  angesagt. Auch in Neuruppin, auf dem Ruppiner See, wird das zelebriert. Und alle aktiven Ruderer des  Neuruppiner Ruderclubs (NRC)  sind froh, wenn endlich dieser Tag gekommen ist. Denn damit ist dann die Rudersaison 2017 offiziell eröffnet.

Schneeschauer, Regen, starke Winde, all das, was das Rudern auf dem Wasser schwierig macht, gab es schon in früheren Jahren. Da ist es 2017 viel, viel besser. Der  Wind ist nur ein Hauch, die Sonne lacht vom Himmel herab und der See lädt zum Rudern ein:

Anrudern 2017 eins

Anrudern 2017 zwei

Pünktlich zur Mittagszeit sammelt man sich vor dem schmucken Boothaus:

Anrudern 2017 vier

Anrudern 2017 fünf

Punkt 13.30 Uhr nimmt die Ruderschar diszipliniert Aufstellung:

Anrudern 2017 sechs

Anrudern 2017 sieben

Ruderpräsidentin Antje Schulz verkündet in ihrer lockeren Art als das, was für die kommende Rudersaison wichtig sein wird:

Anrudern 2017 acht

Und auch vergangene Leistungen werden geehrt. Hier beispielsweise  Helga Zahn (links)  und Reinhard Golz:

Anrudern 2017 neun

Bevor die Ruderer in die Boote steigen, schaue ich in die Werkstatträume und bin beeindruckt davon, was alles zur Pflege der Ruderboote notwendig ist:

Anrudern 2017 zehn

Anrudern 2017 elf

 

Und  dann sehe ich  noch nach unserem Faltboot, daß leider unbenutzt in der kleinen Halle ruht. Wir werden uns wohl in diesem Jahr von ihm  trennen:

Anrudern 2017 zwölf

Anrudern Faltboot zwei

 

Doch nun wieder zurück zum eigentlichen Anlaß, dem Anrudern. Es dauert wie immer einige Zeit, bis alle sieben Boote startklar sind:

Anrudern 2017 vierzehn

Anrudern 2017 fünfzehn

 

Und die Präsidentin Antje Schulz gibt das Kommando für den Achter:

Anrudern 2017 sechszehn

Anrudern 2017 sechszehnnull

Anrudern 2017 siebzehn

Anrudern 2017 achtzehn

 

Aber auch die anderen Boote finden langsam die Spur, bauen sich zum Start auf:

Anrudern 2017 zwanzig

Anrudern 2017 einundzwanzig

Anrudern 2017 zweiundzwanzig

Anrudern 2017 neunzehn

 

Ein Panorama-Foto von allen sieben Booten bekomme ich einfach nicht zusammen, da muß ich noch für nächstes Jahr üben. So folgt also ein Mix:

Anrudern 2017 dreiundzwanhzig

Anrudern 2017 vierundzwanzig

Anrudern 2017 fünfundzwaanzig

Aber, ein schönes Panorama-Foto sehe ich gerade auf der Facebook-Seite von Thomas Schulz. Warum aber hat er das bessere Foto? Weil er den besseren Standort wählte, ganz oben im Ruderhaus:

Anrudern 2017 Thomas Schulz in der Dachluke

Und so sieht sein Panorama-Foto vom Start aus:

Anrudern 2017 Thomas Schulz Foto

 

Bald verschwinden die sieben Boote am Horizont, suchen ihren Weg in der Lanke.  Es dauert einige Zeit, bis sie von dort wieder auftauchen:

Sie sind allerdings nicht mehr so gut zu erkennen,  mein Zoom reicht eben dafür nicht aus:

Anrudern 2017 sechsundzwanzig

Anrudern 2017 Lanke drei

Anrudern 2017 siebenundzwanzig

 

Aber alle sieben Boote kommen wohlbehalten aus der Lanke und wenden sich nun Richtung Altruppiner Schleuse.

Doch ich will ihre Rückkehr dann nicht mehr abwarten. Noch ein Blick in den Vereinsraum, in dem nachher bei Kaffee und Kuchen die Erlebnisse des Anruderns ausgewertet werden.

Anrudern 2017 neunundzwanzig

Und dann zurück nachhause, denn diese Fotos müssen alle zunächst auf den Computer und dann auf meine Homepage gelangen.

Der Anfang des Ruderjahres 2017 war jedenfalls erfolgreich.

Peter Grau

Andreas Wiesinger: Zwischen Schnee und Krokussen

Arbeser sechs

Arbeser zwanzig

 

Andreas Wiesinger  rennt und fotografiert. Wenn man dem Tiroler einige Zeit keine Bühne gegeben hat, dann ist es schwer, nachzuholen. Zu viel unternimmt er, zuviel fotografiert er.  Deshalb ist es Zeit, ihn wieder mal auf meiner Homepage zu Wort, eher wohl zu Bild kommen zu lassen.   Und weil in unseren Landen nun der Frühling, fast schon der Sommer an die Tür klopft, finde ich es gut, wenn man auch noch Schnee anbieten kann:

Zunächst war Andreas Wiesinger am Arbeser Köpfl:

Arbeser eins

Arbeser zwei

Arbeser drei

Arbeser vier

Arbeser fünf
Danach ging es zur Kellerjochhütte (2237 m)- aber nicht am gleichen Tag:

Arbeser sieben

Arbeser acht

Arbeser neun

Arbeser zehn

Arbeser elf

Arbeser zwölf

Arbeser dreizehn

Arbeser vierzehn

 

Am Brünnsteiner Gipfel  (1619 m) entstanden die folgenden Fotos, u. a. mit einem balzenden Auerhahn:

Arbeser achtzehn

Arbeser sechszehn

Arabeser neunundzwanzig

Arbeser Auerhahn hzwi

 

Arbeser siebzehn

Arbeser achtzehn

Arbeser neunzehn

Arbeser einundzwanzig

Arbeser zweiundzwanzig

 

Und im Nationalpark Berchtesgaden traf er, wie er schreibt, das erste Murmeltier des Jahres:

Arbeser dreiundzwanzig

Arbeser vierundzwanzig

Arbeser fünfundzwanzig

Arbeser sechsundzwanzig

Arbeser siebenundzwanzig

(alle Fotos: Andreas Wiesinger)

 

 

 

 

Sucht oder Sehnsucht – auf welcher Seite sieht sich Manfred Dechert, wenn er an Facebook denkt?

Manfred Dechert gehört zu meinen jüngsten Facebook-Freunden. Sicher nicht vom Alter her, aber eben vom Zeitpunkt, an dem ich auf ihn aufmerksam wurde. Beim kurzen Schauen über seine Text-Beiträge auf Facebook merke ich sofort, welch besondere Ausdrucksweise er sich zu eigen gemacht hat. Eine Ausdrucksweise, die heute nun nicht gerade häufig vorkommt. Umso mehr bin ich davon angetan. Und ich freue mich, wenn ich ab und an mal einen Text von ihm auf meiner Homepage publizieren darf. Wie eben den folgenden Text, der mir ein wenig oder eher mehr aus der Seele spricht. Ein wenig süchtig fühle ich mich schon, wenn ich an Facebook, an meine Facebook-Freunde und an meine und deren Aktivitäten denke…

Manfred Dechert Foto

Manfred Dechert hat seine Seelenlage so beschrieben:

„Nein, ich bin nicht FB-süchtig, nein, ich lebe ja mit viel Außenkontakt, war die Woche dreimal essen, mit netten Leuten, gute Gespräche. Warum denke ich dann immer mal, ob zuhause die Lichter angehen, wer schreibt? Nein, ich kann auch gut einen Tag ohne Computer sein, ich brauche nicht ständig die Bestätigung, komisch, daß mich wie ein Magnet der virtuelle Schaukasten anzieht…

Nein, man müßte so leben können, wie vor fünfzig Jahren, nur das Radio, Fernsehen schauen beim Nachbarn, Gemeinschaftserlebnis, oder abends mal ins Kino. Nein, nicht zuhause sitzen, warten, ob die Lichter blinken, sie mich meinen, oder jemand Anderes, der zu Projekten einlädt, mit tollen Bildern, mit Neuem, mit dem ich so nicht aufwarten kann…

Nein, ich könnte den „Kasten“ auch mal einen Tag auslassen, nur die Unruhe – ja, ich könnte lesen, habe ich in der Kur auch gemacht, aber, was machen die armen Poeten, die Friedens-Maler, was machen zweitausend FB-Freunde, haben sie an mich gedacht, oder nicht, nein, es gibt ja noch das Telefon, aber hier kannst Du schneller agieren..

Manfred Dechert Porträt drei

Nein, der Computer beherrscht mich nicht, ich kontrolliere das Geschehen, nein, ich klicke nicht zu schnell an, ich bin nur offen, kommunikativ, virtuell aktiv, wie so viele Andere hier auch…Haben sie eine Komparsenrolle für mich, brauchen sie vielleicht eine Leiche für den SWR-Tatort in „Lu“, und ich kann meinen Bekannten sagen: Der Tote im Bild, nach drei Minuten, das war ich. Nein, ich kann nicht diesen Toten spielen, weil ich ja nicht am Kasten saß, um zu sehen, daß ich mich auf diese Rolle melden könnte…

Nein, ich bin nicht Netzwerk-Abhängig, ich bin sozial autonom, ich lege mich drüben in den Fernsehsessel, und atme mich leer:“Ich brauche keinen Computer, ich denke an eine Blumenwiese“. – Es könnte ein Literaturagent am Schirm sitzen, ein Gedicht entdecken, und ich hätte reagieren müssen, während ich im Park ins Wasser starrte, um zu sehen, ob die Frösche schon abgetaucht sind… – Die Lösung wird die Zeit bringen, wenn ich das noch erlebe, zwanzig Jahre später, oder dreißig: ein menschenähnlicher Roboter sitzt hier für mich am Schirm, sendet mir Signale, ob der Wichtigkeit der Lichter.

So verpasse ich keine Statistenrolle, weil der Android – so nennt man sie glaub ich – für mich das Angebot prüft, entscheidet, und mir kurz eine SMS schickt. Ich bin also bewegungsfrei, der Kumpel im Sessel reagiert für mich – nur darf er sich nicht selbstständig machen. Agiert er ohne mich, oder gegen mich, will mich vielleicht gar nicht mehr auf seinen Stuhl lassen, was dann…

Würge ich ihn, weil er mittlerweile dreitausend Freundschaftsangebote einholt, und nicht mehr in die Foren geht, legt er mir vielleicht aus Rache meine ganzen Daten lahm…

Nein nein, Sucht ist es nicht, hier nicht wegzukommen – Sehnsucht, ist es das? Vielleicht.

Manfred Dechert

Manfred Dechert Porträt fünf

Die Leipziger Buchmesse: Besucheransturm, um das Lesen zu feiern

Vorausgeschickt:  ich bin, wenn es um die Zukunft des Buches geht, optimistisch, weil ich selbst gern Bücher kaufe und lese. Zwar weiß ich, daß es leider nicht mehr zum normalen Tages-und Abend-Ablauf gehört, Bücher zu lesen.

Ein kleines Beispiel: Als ich neulich bei meinem Hausarzt im Wartezimmer saß, warteten mit mir 10 weitere Patienten. Und wieviele hielten dabei ein Buch in der Hand? Einer. Und der war ich.   Da erinnerte ich mich beispielsweise an meine früheren U-Bahnfahrten in Berlin, wo sehr viele sich lesenderweise die Zeit vertrieben. Heute liest man dort auch, aber eben auf seinem Smartphone.

Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer.  Heute, am 27. März 2017,   las ich folgende Mitteilung:

„ Die Leipziger Buchmesse hat den bisher größten Besucheransturm ihrer Geschichte erlebt. Knapp 208.000 Menschen pilgerten in vier Tagen zur Leipziger Messe, um das Lesen zu feiern. Zählt man das Lesefest „Leipzig liest“ mit, kamen sogar 285.000 Besucher zu den Veranstaltungen.

Und Oliver Zille, der Direktor der Leipziger Buchmesse, schrieb:

„ Insgesamt hatten sich vom 23. bis zum 26. März 2017 knapp 2.500 Aussteller in den fünf Messehallen präsentiert  und Gespräche, Lesungen, Autogrammstunden, aber auch Mitmachaktionen und Wettbewerbe angeboten.

Als Fach- und Publikumsmesse gab die Leipziger Buchmesse auch 2017 wieder wichtige Impulse zur Literaturvermittlung für Verleger, Buchhändler, Autoren, Lektoren, Übersetzer, Blogger oder Leser.“

Es gibt also Hoffnung. Das Buch lebt.

Peter Grau

 

Zwei Buchtips (näheres dazu später):

Sergej Lochthofen Grau Eine Lebensgeschichte

Jutta Voigt Bohemes des Ostens Titelfoto

Wie man Kröten über eine belebte Straße führt

Mein Schulfreund Bernd wohnt in Grünheide bei Berlin direkt am Waldrand. Bewußt haben er und seine Frau Elfriede diese Lage gewählt. Nach vielen Jahrzehnten im belebten Berlin lockte die Natur. Die täglichen  Spaziergänge im Wald bringen ihnen viel Lebenskraft. Und welches Naturbewußtsein sie haben, erfuhr ich kürzlich, als mir Bernd folgendes schrieb:

„ Tagsüber haben wir uns im Moment einer zusätzliche Beschäftigung.  Wir helfen Kröten über unsere fast rund um die Uhr befahrene Straße, die durch den Wald am Ortsrand führt. Die Straße durchschneidet die traditionellen Wege der Kröten aus dem Wald in Richtung zum nahe gelegenen Möllensee.
An der Straße werden bei uns in der Nähe auf etwa 1 km Länge im Frühjahr
Krötenzäune aufgestellt, wo die Kröten in dort aufgestellte Eimer fallen. Wir holen sie dort heraus und bringen sie über die Straße in Richtung See.

Glücklicherweise tun wir das nicht allein, sondern teilen uns diese Tätigkeit mit
zwei anderen Sammlern.  Bei dem feuchtwarmen Wetter der
letzten Tage machen sich die Kröten in großer Zahl auf den Weg zum Laichen
im Möllensee. Da sind dann in den 55 Eimern, die wir abzusammeln haben,
morgens mehrere hundert Tiere zu finden.

Gestern waren wir wie jeden Montag beim Seniorentanz, sodaß ein anderer Sammler allein auf sich gestellt war. Er sammelte über 1700 Kröten ein.

Wir hatten es heute „nur“ mit etwa 650 Tieren zu tun, was uns aber auch gereicht hat.
Bei den kalten Nächten und dem fehlenden Regen der nächsten Tage wird der
Andrang erst mal wieder deutlich nachlassen.
Die Krötenwanderung wird aber wohl noch mindestens bis Ostern andauern, d. h.
wir werden noch einige Morgen- oder Abendwanderungen für ihre Rettung
unternehmen dürfen.
Wir tun diese Arbeit gern, aber wir freuen uns auch auf die Zeit danach, wenn wir wieder ohne vorhersehbares Ziel und nur zur eigenen Erbauung durch unseren Wald streifen werden und das möglichst fern der Straße.“
Soweit die Nachricht meines Schulfreundes.  Irgendwie aber kam das Ganze mir bekannt vor. Vor rund 30 Jahren hatte ich einen Lauffreund, der zufälligerweise auch Bernd hieß, und ebenfalls eine naturfreundliche Ader hatte. Er wohnte in Berlin-Marzahn und kümmerte sich dort um Kröten, sicherte ihnen den Weg über belebte Straßen.

Schön, daß es solche Naturfreunde gibt.

Später schickte mir Bernd noch einige Fotos von der Krötenaktion aus dem vorigen Jahr:

Kröte eins

Kröte zwei

Kröte drei

Kröte vier

Wie geht man mit 127 Glückwünschen zum Geburtstag um?

Die Vielzahl der Glückwünsche zu meinem Geburtstag hat mich überwältigt.  127 virtuelle Glückwünsche habe ich registriert. Nur gut, daß die Chronik endlos Raum bietet.  Es hätten bei meinen über 1000 FB-Freunden noch viel mehr werden können, aber das hätte mich dann wohl überfordert. Schon jetzt ist es mir nicht möglich, mich bei jedem Einzelnen zu bedanken. Sicher erwartet das auch niemand. Also, ein pauschales Dankeschön an alle.

Ich habe mich über alle Glückwünsche gefreut, seien sie nur ein kurzer Satz gewesen, oder auch ein wenig mehr. Einfacher haben es bei solchen  Anlässen wieder die Künstler. Sie  können mit ihren „Pfunden“ wuchern und mit ihren Produkten Freude bereiten.

Herausgreifen darf ich einige von ihnen, die mich beschenkt haben:

Gisela Hammer (über sie habe ich auch schon eine Geschichte geschrieben unter

http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=5982

Peter Geburtstag Nachbetrachtung eins Hammer

 

Angelika Hinkelmann:

Peter Geburtstag Nachbetrachtung zwei Hinkelmann

 

Volker Senzel:

Peter Geburtstag Nachbetrachtung drei Senzel

 

Monika Reiter:

Peter Geburtstag Nachbetrachtung vier Reiter

 

Harald Krull:

Peter Geburtstag Nachbetrachtung fünf Krull

 

Yvonne Loggen:

Peter Geburtstag Nachbetrachtung sechs Loggen

 

Duo Desafinados:

http://www.youtube.com/watch?v=Z1l_bkkw7xE

(Mehr Lieder des Duos sind unter you tube zu finden.)

 

Isabel Santol:

Die Jazzsängerin mit der coolen Stimme habe ich auf meiner Homepage schon mit einer Geschichte vorgestellt http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=6100

Als Hörprobe ein Stück, das mir besonders gefällt:

https://www.youtube.com/watch?v=qKy9u6qmecA

Und wenn alles funktioniert, folgen danach noch ein Sketch und weitere Musikstücke.

 

Soweit eine kleine Auswahl.  Nochmals vielen Dank und

Wir hören und sehen voneinander“!.

Peter Grau