Tagebuch

Per Rad rund um die Neuruppiner Lindenallee

Wenn man die üblichen Tagesthemen wie Böhmermann,  AfD, Flüchtlingsstrom  oder Doping im Sport einmal kurz hinter sich lassen will, dann muß man hinaus in die Natur, um den Kopf wieder freizubekommen.

Gesagt, getan. Diesmal geschah es nicht laufenderweise, sondern mit dem  Rad. Eine Stunde fuhr ich umher und hielt öfter mal an, um Fotos zu „schießen“. Die Motive drängten sich förmlich auf:

Blick von der Seedammbrücke, Birkengrund,  Lanke, Kirche in Wuthenow, Badewiese am Hotel „Waldfrieden“,  Uferweg in der Nähe der Lindenallee und immer wieder: Der Blick auf die Klosterkirche.

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Lindenallee klein von BrückeP1020532

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Lindenallee klein BirkengrundP1020538

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Lindenallee klein Wuthenower Kirche 544

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Lindenallee klein Kirche schönP1020547

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Laufbeginn im Neuruppiner Tempelgarten

Mein Gastspiel im Rückenzentrum ist vorerst vorbei, nach 20 Sitzungen an den Geräten. Nun besteht die Kunst darin, den Schwung  in  die weitere sportliche Betätigung mitzunehmen. Und was wäre da einfacher, als wieder das Läufergen zum Leben zu erwecken.

Das war zwischenzeitlich verschüttet, ohne äußere Gründe. Einfach aus Bequemlichkeit. Und es war einfacher,  zweimal wöchentlich an die Kraftgeräte zu gehen und auf dem Ergometer zu strampeln.

Nun also der Versuch, wieder ins Laufen zu kommen.  Eine Hilfe dabei sollen die Erinnerungen an frühere Lauferlebnisse sein. Ein anderes Hilfsmittel: Tips bei www.laufen.de, in der Zeitschrift  laufen.de oder bei anderen Zeitungen zu suchen.

Aber laufen muß man selbst. Eine Binsenwahrheit.

Der Samstag vor dem Hamburg-Marathon war der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang. Vormittags 11 Uhr nahm ich den kurzen Weg in den nahen Tempelgarten. Ein kleiner Park, mit ganz kleinen Runden und einem kleinen Anstieg zum Tempel.

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Weniger Zuschauer als einen Tag später beim Marathon in Hamburg waren zwar zugegen, aber einige standfeste  Gesellen säumten meine Runden:

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Und nicht nur „Erwachsene“ bewunderten mich. Auch deren „Kinder“ zollten mir Anerkennung:

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Blumen und Magnolienbäume sorgten außerdem für Freude für die Sinne:

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All das machte das Laufen leichter und eine halbe Stunde, mit Gehpausen, war wie im Fluge vergangen.  Und Lust auf mehr bekam ich allemal.

Zehn Kilometer durch den Neuruppiner Stadtpark

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Zum 17.  Mal rief der Kreissportbund Ostprignitz – Ruppin zum Stadtparklauf, und die Laufenthusiasten  kamen in Scharen.  Eine Runde (5 km) oder zwei Runden (10 km) konnten sie wählen. Der Kurs auf Waldboden führte vom Jahnbad in den Stadtpark, bis hin zum Hotel Hubertus, das seit vielen Jahren leer und trostlos dasteht und nach einem Investor sucht.

Investiert hatten alle Läuferinnen und Läufer ins Training, und alle wollten einen der geschmackvollen Pokale erkämpfen:

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Cheforganisator  Bernd Gummelt  gab vor dem Start letzte Hinweise:

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Das Läuferfeld sammelte sich vor dem Jahnbad:

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Punkt 11 Uhr wurde es auf die Laufreise geschickt:

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Mit dem Rad spielte dann Bernd Gummelt den Wegweiser für die Teilnehmer am Familienlauf auf einer kleinen 1 -km-Runde.

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Thomas Röper

Mit weitem Vorsprung kam Thomas Röper(LAC Ruppin) nach 5 km als Erster im Zielbereich vorbei, und diese Führung hielt er auch in der nächsten Runde (Ergebnisse sind unter www.kreissportbund-opr.de zu finden).

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Start – und Zielbereich

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Und für alle winkte hinterher noch eine warme Dusche im Volksparkstadion.

Ich aber brauchte keine Dusche, schwang mich wieder aufs Fahrrad und absolvierte eine kleine Runde durch den Stadtpark, vorbei am Goldfischteich.  Unübersehbar: die Natur erwacht langsam, zartes Grün zeigt sich hier und da.

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Im Preußen-Museum in Wustrau

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Die Bäume scheinen neben dem Preußen-Museum in den Himmel zu wachsen:

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Gleich um die Ecke grüßt die Dorfkirche Wustrau-Altfriesack:

Preußen klein Kirche

 

Doch dann geht es hinein in das Museum, das offiziell den Namen „Brandenburg-Preußen Museum in Wustrau“ trägt und sich rund 30 km von Neuruppin entfernt befindet:

Preußen klein Eingang

Im Herbst 2000 war dieses private Museum eröffnet worden, finanziert von Ehrhardt Bödecker, dem früheren Inhaber der privaten Weberbank.

Allgemein wird in den Schulen und in den Medien ein negativ geprägtes Bild Preußens dargestellt, und Begriffe wie „Militarismus“ und „Kadavergehorsam“ dominieren. Da ist es dem Museum hoch anzurechnen, daß es differenzierter herangeht und notwendige Korrekturen und Ergänzungen zu dieser einseitigen Sichtweise liefert.

Beim schnellen Rundgang durch das Museum beeindruckt vor allem die Vielfalt der Exponate.

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Beim Hamburg-Marathon 1987 getroffen – nun die Wiederbegegnung mit Steen

Wenn man viele Facebook-Freunde hat, dann bekommt man auch viele Geburtstagsglückwünsche. Und ich habe seit Dezember 2015, als meine Homepage „auf Sender“ ging, viele neue Freunde gewonnen. 51 meldeten sich grüßend und erhielten alle einzeln meine Dankesworte.
Auffällig, daß eine ganze Reihe Wünsche aus dem Ausland kamen, so aus Mobasa, Accra, Oslo, Kopenhagen, Kiew und Bukarest. Ein Wiedersehen dank Facebook feierte ich mit dem Dänen Steen, der heute in Odense wohnt. Wo lernte ich ihn kennen?
Im Mai 1987 übernachteten wir vor dem Start beim Hamburg-Marathon gemeinsam in einer Jugendherberge an den Landungsbrücken (siehe die damalige Ansichtskarte), dort wo der Marathonkurs nach rund 10 Kilometern vorbeiführte. Auch nach dem Lauf wechselten noch einige Zeit Briefe zwischen Ostberlin und Odense, doch dann riß der Kontakt ab. Nun nach 29 Jahren haben wir uns wiedergefunden. Und wollen weiter in Verbindung bleiben, was heutzutage mittels Internet natürlich viel einfacher ist.

Hamburg klein Landungsbrücken Jugendherberge

Sind wir wirklich zu dumm für Frieden?!

Sonnenaufgang klein in Safaga (Ägypten)

Wie schön kann die Natur sein, wie schön ist solch ein Sonnenaufgang im ägyptischen Safaga. Und wie grausam sind die Geschehnisse gerade auch in der letzten Zeit…

Dietmar Koszewski, in Berlin groß geworden, später als Hürdenkurzsprinter in der Weltklasse gelandet und nun seit 2002 am Roten Meer in Ägypten lebend, hat es nicht mehr ausgehalten. Er mußte sich äußern, gerade auch nach dem neuerlichen Bombenterror in Brüssel:

Sind wir wirklich zu dumm für Frieden?!

New York, Paris, Ouagadougou, Al-Baghalijeh, Istanbul, Ankara, Bamako, Brüssel, Irak, Syrien, Bangladesh, Nigeria, Kenia, Jemen etc. etc.
Die Liste der Länder, Städte und Regionen, welche von Terroraktionen betroffen sind, lässt sich leider beliebig fortsetzen. Allein hier vorsichtig zu selektieren oder sich auch nur einen Überblick verschaffen zu wollen – dieser Versuch ist von vorn herein zum Scheitern verurteilt.

John Kornblum ( amerikanischer Botschafter in Deutschland von 1997 bis 2001) sagte einmal in einem Interview anlässlich des Besuches von Barack Obama in Berlin, dass die Menschheit in ihrer Geschichte es nur wenige Tage ohne kriegerische Handlungen geschafft hat.

Ist der Gedanke an eine friedliche Koexistenz von Völkern, Religionen oder Weltanschauungen wirklich nur ein Traum?

Ist es wirklich eine Meldung wert, wenn syrische Flüchtlinge in Hessen einem verunfallten Autofahrer (zufälligerweise ein führendes NPD-Mitglied) Erste Hilfe leisten? Ist solch eine normale Menschlichkeit heutzutage eine Meldung wert?

Wenn dies der Fall sein sollte, dann lebe ich in der falschen Welt …
Meine Eltern, meine Schulen, alle haben meine ganze Erziehung immer geprägt mit Werten wie Weltoffenheit, Kompromissbereitschaft und Problemlösungen. OHNE Gewalt!

Ich bin beschämt darüber, wie viele Eiferer und Opportunisten jedweder Religion, Konfession oder politischer Ausrichtung diese Werte mit Füßen treten und sich anmaßen, ihre verqueren Vorstellungen durch Bomben und Kalaschnikows durchzusetzen.
Verwechselt nicht einen Muslim mit einem IS-Kämpfer, verwechselt nicht einen Christen mit einem Kreuzzugteilnehmer…

Das Töten von anderen Menschen ist für alle verboten und eine religiöse Verfehlung – egal, ob wir weiß, gelb, braun oder sonst was sind!

Verfasser: ein Mensch
(Dietmar Koszewski)

Drei Medaillen in Portland – unverhofft kommt oft

Nachklang 125

Die Leichtathletik kann auch in der Halle Spaß machen (wie hier beim ISTAF-Indoor 2016 in Berlin

Die Leichtathletik-Hallen-WM 2016 in Portland (USA) hat bisher leider nur wenig Medieninteresse entfacht. Und das liegt wohl weniger an den gegenwärtigen Problemen der Leichtathletik um Doping und Korruption oder an den nächtlichen Übertragungszeiten im Fernsehen, sondern vor allem am mit 14 Athleten nur kleinen und sehr jungen deutschen Aufgebot. Einige der Medaillenhoffnungen verzichteten aus unterschiedlichen Gründen auf diese WM, um dann bei der EM in Amsterdam und den Olympischen Spielen in Rio bessere Chancen zu haben, wie man meint. D.h. zwei Wochen mehr Training gleich bessere Vorbereitung auf den Sommer. Ob das aufgeht, wird man sehen.

Sehen kann man aber, was bei solch einer Hallen-WM möglich ist. Und die Öffentlichkeit, was immer das auch ist, wird in einigen Monaten oder Jahren nicht sagen: Kristin Gierisch (Dreisprung) und Max Heß (Dreisprung) sind nur Vizeweltmeister in der Halle geworden, und Mathias Burger (Siebenkampf) nur Bronzemedaillengewinner in der Halle.
Anders wird ein Schuh darauf. Alle drei, die vorher beileibe nicht allen Sportinteressierten bekannt waren, haben ihre Medaillen, können glücklich damit sein und gehen nun voller Optimismus in die Sommersaison. Und eine Alexandra Wester, die nach ihrem 6,95 –m-Satz beim ISTAF-Indoor in Berlin ebenfalls zu den Medaillenhoffnungen zählte, hat diese Medaille zwar klar verfehlt, auch weil sie ihren ersten Sprung übertrat und danach keinen optimalen Anlauf zuwege brachte. Aber sie weiß nun, wie es international zugeht und was noch zu tun ist.

Mein Glas ist immer halb voll

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Solch eine Reaktion wünscht man sich, wenn man eine Geschichte ins Internet stellt. Vor einigen Tagen habe ich mein Einstundengespräch mit Ex-Hürdensprinter Dietmar Koszewski in verkürzter Form auf meiner Homepage unter „Treffs mit Leichtathleten“ veröffentlicht, garniert mit zahlreichen Aufnahmen aus der „Unterwelt“.
Über Facebook angekündigt, klickten anfangs vor allem meine Facebook-Freunde an, weil sie eine Benachrichtigung bekommen hatten, also von der Veröffentlichung wußten. Aber nach kurzer Zeit kam plötzlich ein Strom von mir bisher unbekannten Leuten… Woher kam dieser Strom?
Ich brauchte nicht lange, um das kleine Geheimnis zu lösen. Das waren alles Taucher, die bereits auf der Tauchbasis von Dietmar Kosczewki im ägyptischen Safaga gewesen waren. Eine von ihnen, Manuela aus der Schweiz, schrieb mir: „ Ja, ich kenne Dietmar vom Tauchen und wußte natürlich von seinen sportlichen Erfolgen. Aber nicht so im Detail, und das fand ich nun spannend. Es ist ja immer etwas anderes, wenn man jemanden persönlich kennt“. Und Dietmar hatte sie kennengelernt, weil sie einige Zeit auf seiner Tauchbasis „Freedom Divers Safaga“ gearbeitet hat. Als ich ihr schrieb, daß ich lieber solche Geschichten verfasse, lieber Positives kommentiere, schrieb sie mir zurück: „ Ich denke ebenso, mag die schönen Dinge. Vom Negativen bekommt man genug zu hören und zu sehen, und ich bin grundsätzlich ein positiv denkender Mensch. Mein Glas ist immer halb voll und nicht halb leer.“

Dietmar klein Fisch acht

Die Busses – zwei Boykottschicksale

Für meine Homepage habe ich in den vergangenen zwei Wochen mit zwei Leichtathleten gesprochen, die beide den Nachnamen Busse tragen und in Bezug auf Olympia ein ähnliches Schicksal erleiden mußten.

Andreas Busse (Jahrgang 1959) ist Mittelstreckler mit einer Bestzeit von 1:34,10 min über 1500 m gewesen. Der gebürtige Dresdner lebte bis zur Wende in der DDR und wohnt jetzt in Karlsruhe.

Jochen Busse (Jahrgang 1954) ist Weitspringer mit einer Bestweite von 8,12 m gewesen, gebürtiger Duisburger, dann lange in Köln lebend und nun nach Neuruppin im Land Brandenburg umgezogen.
Ihre beiden Lebensverläufe werde ich in der nächsten Zeit auf meiner Homepage bringen.
Doch vorab eine Übereinstimmung, die traurig stimmt und zum Nachdenken anregt.

Politischer Boykott von Olympischen Spielen

Andreas Busse, der Dresdner, nahm 1980 an den Olympischen Spielen in Moskau teil. Damals boykottierten die USA und einige ihrer Verbündeten, so auch die Bundesrepublik, die Spiele. Andreas Busse hatte damit einige Konkurrenten weniger, aber viel beschäftigt wird er sich mit dem Thema wohl nicht haben. Im Vordergrund stand sein eigener Auftritt. Damals konnte er sich nicht vorstellen, wie nah ihm selbst mal ein Boykott kommen würde.

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Vier Jahre später, 1984, war Andreas Busse so schnell wie noch nie, und für die Olympischen Spiele in Los Angeles nominiert. „Ich war im bulgarischen Plowdiw im Trainingslager, als der Trainer uns den Boykott mitteilte. Da brach bei mir eine Welt zusammen. Dabei waren wir ein Jahr zuvor im Rahmen des Länderkampfes USA-DDR schon mal in Los Angeles gewesen, kannten also die Wettkampfanlagen und das olympische Dorf in der „University of Southern California“.“
Da war es dann nur ein schwacher Trost, als seine beste Jahresleistung, die in Potsdam erzielten 1:34:10 min über 1500 m, mit dem Ergebnis von Los Angeles verglichen wurden und für ihn ein dritter Platz errechnet wurde. „Ich war für die DDR nun Bronzemedaillengewinner, bekam den Vaterländischen Orden in Bronze und durfte nach Kuba fahren.“

Wie aber sah das bei Jochen Busse aus?
Für die Olympischen Spiele 1980 in Moskau war er nominiert worden und bereits komplett eingekleidet. Dann entschied sich die Bundesrepublik für den Boykott. Die Enttäuschung war natürlich groß. Als kleines Trostpflaster wurde eine Alternativveranstaltung in Philadelphia (USA) organisiert. Die Ergebnisse wurden, ähnlich wie bei dem anderen „Busse“, mit denen von Olympia verglichen und danach ein sechster Platz ausgerechnet. „Dafür bekam ich dann eine bescheidene Prämie und eine Reise für 14 Tage nach Vancouver/Kanada.“

Busse Jochen klein Autogrammkarte

1984 wurde zwar Olympia wieder boykottiert, aber nun vom Ostblock. Jochen Busse hätte also starten dürfen. Von den Leistungen her machte er sich auch große Hoffnungen. In den Jahren zuvor hatte er sich konstant in Bereichen über 8 m bewegt und auch 1984 lief für ihn gut. Er wurde deutscher Meister, schaffte die Norm für Olympia und wurde doch nicht mit nach Los Angeles genommen. „ Ich war 30 Jahre und sie haben mir gesagt, daß ich zu alt sei.“

Zwei Schicksale von zwei Ex-Leichtathleten, deren Lebensumfeld sehr verschieden war, die aber von einem politischen Boykott, dem sie hilflos ausgeliefert waren, gleichermaßen getroffen wurden.

Peter Grau

Lesenswertes über Neuruppin und Umgebung

Peter Pusch, Neuruppiner Urgestein und Geschichtskenner, hat seit Sonntag (6. März) endlich seine eigene Homepage im Netz. Endlich, weil er schon lange den Wunsch hatte, und endlich, weil es in Zusammenarbeit mit Ulrich Bredow nun gelang.

Unter www.regionalverlagruppin.magix.net ist sein Werk zu bestaunen.

Peter Pusch hatte gemeinsam mit seiner Frau 1990 den Regional-Verlag Ruppin gegründet und seitdem diverse heimatgeschichtliche Publikationen veröffentlicht. Außerdem produzierte er für andere Firmen diverse Materialien.
Auf seiner Homepage nimmt der Kreiskalender einen breiten Raum ein. Diesen Kreiskalender hat Peter Pusch von 1991 bis 2015 herausgebracht. Das war viel mehr als ein gewöhnlicher Kalender. Es bildet nun ein Nachschlagewerk zur Geschichte des Landkreises Ostprignitz-Ruppin und zu Neuruppin und Umgebung. Eine Reihe von Kreiskalendern ist heute noch käuflich zu erwerben. Entsprechende Angaben kann man auf der Homepage nachlesen.

Und auch die Festschrift zu „ 650 Jahre Ersterwähnung der Neuruppiner Lateinschule“ und die bisher aktuellste Produktion, das Buch „Neuruppin Das Album“ ist noch verfügbar.

Album Umschlag 1

Aber zur Ruhe setzen will sich Peter Pusch nicht. Deshalb kündigt er als nächstes Projekt auf seiner Homepage an, in diesem Jahr das Buch „ Neuruppin – Straßen, Häuser, Namen“ zu erarbeiten und bis zum 20. November 2016 fertigzustellen.
Und auch für seine Homepage plant er noch einiges. Wie sagt man doch so schön: Aller Anfang ist schwer. Nun, da endlich die Tücken der „Technik“ überwunden wurden, kann sich Peter Pusch wieder mehr mit Inhalten befassen.