Tagebuch

Die Datenschutz-Grundverordnung bringt vor allem eines: Unruhe

Die erste Aufregung ist vorbei, die Datenschutz-Grundverordnung seit dem 25. Mai 2018 in Kraft. Aber das besagt noch nicht, daß nun alles „läuft“. Ich merke zumindest, daß diese Verordnung, die ich nicht gewollt habe und die mir nichts nützt, meine schöpferische Tätigkeit zunächst gebremst. Wenn man zuviel überlegen muß, ob man etwas schreibt oder nicht, ob eine Strafe droht oder nicht, dann ist es zunächst einfacher, nichts zu tun, aber die Lösung ist das auch nicht.

Glück habe ich gehabt, weil sich der Gestalter meiner Homepage meldete und mir vorschlug, einiges an meiner Seite zu verändern, um der Verordnung  zu „gehorchen“.

So baute er eine Extra-Seite  Datenschutz ins Impressum ein und löste das Problem „Cookies“. Außerdem sicherte er alle Daten meiner Homepage, damit später die neue Version von Word-Press heruntergeladen werden kann.

Wie ich es im Neuruppiner Montagssalon erfuhr (siehe  http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=13271 ), sollte das zunächst ausreichen,  zumindest für meine Homepage.

Doch meine beiden Facebook-Seiten müssen auch noch „bearbeitet“ werden. Wie ich das machen soll, weiß ich noch nicht. Vielleicht lasse ich eine oder auch beide Seiten „einschlafen“.

Das würde ich zwar bedauern, aber so ganz zufrieden bin ich mit der Resonanz beider Seiten sowieso nicht.  Bei immerhin über 2000 Facebook-Freunden  waren die „likes“ eher minimal. Vielleicht liegt es daran, daß nicht alle dieser Freunde meine kurzen oder längeren „Geschichten“ erhielten.

Gerade in den letzten Wochen häufen sich dazu die Klagen anderer Facebook-Freunde, die auf die Veränderung des Allgorithmuses durch Facebook (was immer das auch sein mag) anspielten. Und deshalb erhielt ich auch pausenlos solche Briefe, in den ich gebeten wurde, als Antwort irgendetwas zu posten, um wieder in den Allgorithmus hereinzukommen.

Soweit der Stand in Sachen Datenschutz. Ende offen!

Peter Grau

Datenschutz im Montagssalon

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Es treibt viele um: die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Entsprechend rege war auch das Interesse am Montagssalon am 25. Juni 2018 im Predigerwitwenhaus in der Neuruppiner Fischbänkenstraße.

Was verbirgt sich hinter dem Wort Montagssalon? Unter der Regie der Brandenburger Agentur für Kultur und Kreativwirtschaft  werden regelmäßig an Montagen vielfältige Themen angesprochen und diskutiert. Wie umfangreich der Zuhörerkreis sein kann, ist in der Ankündigung des neuen Projektes zu lesen:

Kategorien

Architekturmarkt, Buchmarkt, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Markt für darstellende Kunst, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Software- und Games-Industrie, Werbemarkt.

Bisher war dieser Salon an mir vorbeigegangen, obwohl ich die lokale Presse regelmäßig verfolge. Nun aber wurde mein Interesse durch eine Notiz geweckt:

Zum 10. Montagssalon wird am 25. Juni ab 17 Uhr Rechtsanwalt Marco Fischer über die neuen Regelungen zum Datenschutz Auskunft geben.

Und diese Auskünfte gibt es dann zwei Stunden lang ausgiebig. Mitgebracht hat Marco Fischer den Diplomjuristen Jörn Dornbusch, beide arbeiten bei der Rechtsanwaltsgesellschaft Maslaton, mit Hauptsitz in Leipzig (Webseite: www.maslaton.de).

Die Zuhörer kommen aus unterschiedlichen Arbeits-und Lebensbereichen. Entsprechend unterschiedlich sind die Interessen.

Warum bin ich dabei? Ich habe eine Webseite (Homepage), und ich habe zwei Facebook-Konten. Ein allgemeines Konto unter meinem Namen und ein spezielles Konto, das ich ausschließlich dazu benutze, mit dem Einverständnis der Künstler deren Werke vorzustellen (Peter Grau, Journalist, Kunst-und Kulturseite). Mit keinem dieser drei Aktivitäten verdiene ich Geld, es ist also alles rein privat.

Nach dem 25. Mai 2018, dem Inkrafttreten der Datenschutzverordnung, habe ich zunächst alles von außen beobachtet. Natürlich verunsicherte mich manches, trug ich mich manchmal mit dem Gedanken, alle drei Objekte einfach stillzulegen und mich nur noch meinem Buchprojekt zu widmen. Doch mittlerweile setzt sich die Überlegung durch, daß es für mich möglich sein wird, den Datenschutz-Anforderungen nachzukommen. Dazu dienen auch solche Veranstaltungen wie der Montagssalon.

Klar wurde mir, daß es gegenwärtig viele Auslegungsmöglichkeiten gibt, und auch bei den Experten nicht Einigkeit herrscht. Das wurde bei dieser Veranstaltung deutlich, als einige Male die beiden Referenten betonten, zu einzelnen Aspekten unterschiedlicher Meinung zu sein.

Wichtig, so Herr Fischer, daß man auf seinen Seiten zu erkennen gibt, daß man sich mit der Datenschutzverordnung beschäftigt hat, ihren Bestimmungen folgen will. So werde ich auf meiner Webseite neben dem Impressum eine Extra-Rubrik Datenschutz einrichten. Von Word Press wurde mir dazu angeboten, eine neue Version aufzuladen, die einiges in Richtung Datenschutz enthält. Doch ich bin zunächst daran gescheitert, daß gefordert wurde, vor dem Herunterladen alle Daten zu sichern. Da muß ich mich erst sachkundig machen, wie das technisch geht.

Einzelaspekte:

Vieles wurde behandelt, angefangen vom Geltungsbereich der Verordnung (Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogner Daten natürlicher Personen), über spezielle Erfordernisse für Webseiten (Internet-Hosting-Dienste, IP-Adressen; Cookies, Social Plugings, Google Web Fonts) bis zu Vorschlägen, wo man mehr nachlesen kann (www.lda.bayern.de  –  Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht).  Diskutiert wurde auch, ob jeweils das Kunsturhebergesetz (KUG) oder die neue Datenschutz-Grundverordnung den Vorrang hat. Gerade darüber herrscht teilweise Uneinigkeit.  Und all das habe ich auch als Anstoß empfunden, mich weiter damit zu befassen, auch den vielen englischen Begriffen auf den Grund zu gehen.

Nach der Veranstaltung habe ich mich von Herrn Fischer noch einige Fragen beantworten lassen, die mich speziell betreffen:

Darf ich weiter Zuschauer bei Sportveranstaltungen fotographieren und sie auf meiner Webseite veröffentlichen?

Weil es öffentliche Veranstaltungen sind, darf ich das und muß nicht jeden Einzelnen fragen, ob er zustimmt. Es scheint so, daß es nicht stimmt, daß man nur nicht fragen muß, wenn es eine größere Gruppe von mehr als sechs oder sieben  Personen ist.

Muß man seine Webseite rückwärtig überprüfen, ob alles datenschutzrechtlich „sauber“ ablief?

Nein, erst ab 25. Mai 2018 muß man sich darüber Gedanken machen.

Sicher blieben auch nach diesem Montagssalon noch viele Fragen offen. Der Teufel liegt wie immer im Detail. Und die Veröffentlichungen in den „Sozialen Medien“ und in der normalen Presse reißen auch nicht ab. Erste Beispiele von Abmahnungen und Strafbescheiden tauchen auf und verunsichern.

Grund, noch mehr darüber nachzudenken. Wahrscheinlich werde ich zumindest eine meiner Facebook-Seiten stillegen. Die Homepage aber werde ich weiter behalten und sie mit einer entsprechenden Datenschutzrubrik  verordnungskonformer machen.

Peter Grau

P.S.: Eine Nachlese zu dieser Veranstaltung ist im Blog des Veranstalters unter https://www.kreativagentur-brandenburg.de/montagssalon-zehntes-date/  anzuschauen.

Dick Gnauck: Ein Geher beim Triathlon in Neuruppin

Jedes Jahr im Juni ruft Neuruppin die Triathlonfreunde aus nah und fern. Wie immer will ich an diesem Samstag (23. Juni) beim Start im Jahnbad dabei sein, doch ich komme drei Minuten zu spät. Der „Strand“, vor dem sich sonst die Athleten im Wasser sammeln, um die 1,5 km im Schwimmen zurückzulegen,  ist leergefegt:

Gnauck eins

Aber die Brücke am Sprungturm ist wie immer von den Zuschauern gefüllt:

Gnauck zwei

Und ich fotografiere von hinten und muß deshalb niemanden fragen, ob er damit einverstanden ist. Ich muß zugeben, daß mich die neue Datenschutzverordnung schon beeinflußt, zumal ich nicht weiß, was ich darf und was nicht.  Vielleicht bekomme ich da am Montag bei einem Vortrag im Predigerwitwenhaus in der Fischbänkenstraße Auskunft.

Jedenfalls sehe ich bald die Schwimmer im Wasser:

Gnauck drei Gnauck fünf Gnauck sechs Gnauck sieben

Nach zwei Wasserrunden über jeweils 750 m werden die Schwimmer wieder hinauskommen. Matthias Haack, der Sportredakteur von der lokalen Zeitung „Ruppiner Anzeiger“, bringt sich in Stellung:

Gnauck neun Gnauck zehn

Dann kommen die Triathleten heraus, laufen hin zu ihren Rennrädern:

Gnauck acht Gnauck elf

 

Wo ist Dick Gnauck?

Im Vorhinein habe ich die Meldelisten studiert und bin dabei auf den Namen Dick Gnauck gestoßen. Sofort erinnerte ich mich,  daß Dick früher mal Geher war. Allerdings hatte ich zu seiner aktiven Zeit nicht mit ihm gesprochen, obwohl ich seit DDR-Zeiten die Geherszene intensiv für die Leichtathletik-Zeitungen verfolgte. Um so mehr reizt es mich, mit ihm zu reden und zu erfahren, wie er die letzten Jahrzehnte verbracht hat.

Gnauck zwölf

Mit Startnummer 22 ist er an den Start gegangen, doch die Nummern auf den Schwimmkappen sind nur schwer zu erkennen. Der Sprecher nennt zwar  später den Namen Dick Gnauck, doch seinen Umstieg auf das Rennrad verpasse ich.  Dagegen kann ich den Start anderer Athleten beobachten:

Gnauck vierzehn Gnauck fünfzehn Gnauck dreizehn Gnauck sechszehn

Zwischendurch fahre ich mit meinem Rad zu meinem Lieblingssee im Stadtpark, dem Goldfischteich. Doch nichts ist von den Goldfischen zu sehen,  nichts von den Enten, die sonst hier herumschwimmen.  Nur eine grüne „Grütze“ breitet sich aus:

Gnauck siebzehn Gnauck neunzehn Gnauck zwanzig Gnauck achtzehn

Die Triathleten sind also auf ihrer 40-km-Fahrt, vorbei am Tierpark Kunsterspring, dem ich in drei Wochen  wieder mal einen Besuch abstatten werde.  Da nach dem Radfahren noch ein 10-km-Lauf folgt, fahre ich schnell nachhause, um zu Mittag zu speisen.

Rechtzeitig bin ich dann zurück, um den Einlauf der Triathleten mit zu erleben.

Gnauck zweiundzwanzig Gnauck einundzwanzig

Vor allem will ich ja Dick Gnauck abpassen. Und da hilft mir dann, als er verkündet: Dick Gnauck (ASV Erfurt) im Ziel. Das ist dann schon eine erste Gemeinsamkeit zwischen uns beiden. Er für einen Erfurter Verein startend und ich in Erfurt geboren.  Die zweite Gemeinsamkeit: Wir haben beide sehr lange in Berlin gewohnt, Dick lebt heute noch dort.

Nicht sehr abgekämpft sieht er aus, als er sich eine Banane gönnt:

Gnauck fünfundzwanzig

 

Wir verabreden uns zum Gespräch.  Zunächst aber spaziert er zu seinem Rad (Baujahr 1992), um sich umzuziehen:

Gnauck fünfunddreißig       Gnauck achtundzwanzig Gnauck siebenundzwanzig Gnauck sechsundzwanzig

Dann gönnt er sich ein Bier und eine Bratwurst. Aber natürlich interessiert ihn auch das Ergebnis des Triathlons.  Er nimmt Lesebrille, die gut verpackt in der Seitentasche seines Bonesta-Trikots steckt, heraus und liest: Platz 3 in seiner Altersklasse TR55, das reicht für den Platz auf dem Treppchen:

Gnauck einunddreißig Gnauck zweiunddreißig

Gnauck dreiunddreißig Gnauck vierunddreißig

Und danach setzen wir uns in Ruhe auf eine Bank im Bereich des Schwimmbades und plaudern über alte Zeiten, über seine Anfangsjahre im Gehsport, seine berufliche Entwicklung (er studierte Ingenieurpädagogik und arbeitete danach als Lehrmeister), seine berufliche Neuausrichtung nach dem Ende der DDR 1990 und seine lange Karriere als Triathlet.  Über all das berichte ich später hier in einer Extrageschichte.

Für diesen Samstag haben wir unser Redepensum ausgereizt. Noch zwei Abschiedsfotos:

Gnauck siebenunddreißig Gnauck sechsunddreißig

Und dann folgt für Dick Gnauck noch die 90-km-Radfahrt gen Berlin. Mir reichen die 5 km bis Nachhause.  So kann ich mich dann in Ruhe auf den Abend vorbereiten. WM-Fußball steht auf dem Plan, Deutschland und Schweden treffen sich in Sotschi. Und nach der erfrischenden Begegnung mit Dick Gnauck erwartet mich viel Spannung, viel Herzklopfen und in der 95. Minute das sensationelle Tor von Toni Kroos, dem gebürtigen Greifwalder und heutigen Star von Real Madrid, zum erlösenden 2:1 –Sieg der deutschen Mannschaft. Intensiver kann  ein Sport-Samstag nicht sein.

Peter Grau

Mit dem Mountainbike durch das Glockner-Gebiet

Wie es der Zufall wollte, war nicht nur Andreas Wiesinger im Glocknergebiet, sondern ein weiterer  Facebook-Freund,der mit der Kamera „spielt“. Jakob Werlberger  war dort auf Tour, zu Fuß und mit dem Mountainbike. Zunächst führte seine Tour zur Kalser Glocknerstraße, zum Lucknerhaus, zum Figerhorn und zum Tristacher See:

Luckner eins Luckner fünf Luckner zwei Luckner drei Luckner sechs Luckner sieben Luckner acht

 

Eine weitere Tour führte ihn in das Gebiet um den Dürrenstein (Plätzwiese):

Luckner neun Luckner zehn Luckner elf Luckner zwölf Luckner dreizehn Luckner vierzehn Luckner fünfzehn Luckner sechszehn Luckner siebzehn Luckner achtzehn

(alle Fotos: Jakob Werlberger)

Zwischen Murmeltieren und Steinböcken

Der Großglockner ist mit einer Höhe von 3798 Metern der höchste Berg Österreichs. Andreas Wiesinger kennt sich in dieser Gegend aus, auf vielen Touren hat er das Gebiet  erkundet. Auch kürzlich war er dort, „im Glocknergebiet abseits der lauten Straße“.

Und wie immer ist er nicht nur gewandert oder gelaufen, sondern hat vor allem seine Kamera mitgehabt:

Glockner zwei Glockner eins Glockner drei Glockner vier Glockner sechs Glockner fünf Glockner neun Glockner sieben Glockner acht Glockner zehn Glockner elf

(alle Fotos: Andreas Wiesinger)

Datenschutz und kein Ende

Die neue Datenschutzverordnung  ist nun zwei Wochen in Kraft, und irgendwie habe ich das Gefühl, daß sich viele der Facebook-Teilnehmer noch verbal zurückhalten, sowohl aus Angst als auch aus einer gewissen  Unsicherheit und Unkenntnis. Viele hoffen, daß es mit dem teilweise erwarteten Abmahnsturm bis hin zu Millionenstrafen  nichts wird. Aber sicher kann man da natürlich nicht sein.  Es häufen sich weiter die Angebote von Anwälten und anderen Sachkundigen, die ihre Dienste anbieten, um beispielsweise  die Homepages auf den neuesten Stand zu  bringen.  Und es wird auch immer mehr klar, welche absurden Auswüchse diese Verordnung mit sich bringt.  Wenn ich, wie heute geschehen, bei meiner Apotheke ein DIN-A4-Papier unterschreiben muß, auf dem zusammengefaßt steht, daß ich zustimme, daß die Apotheke meines Vertrauens meine Daten weiter verwenden darf, dann kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Bis heute ist mir noch nicht klar, wohin diese Datenschutzverordnung zielt. Sollen damit vor allem die internationalen Konzerne „erzogen“ werden? Sollen die privaten Daten der Bürger geschützt werden, gleich, ob die das wollen oder nicht?  Was ist überhaupt privat, schützenswert?

Eine meine Facebook-Freundinnen schrieb mir eine interessante Überlegung:  „Wenn ich mir die ganze Geschichte um dieses Gesetz auf der Zunge vergehen lasse und über den Tellerrand hinausblicke, komme ich zu dem Schluß: Es steckt etwas ganz anderes dahinter! Facebook hat die stärkste Verbindung zwischen den vielen Nationalitäten geschafft, die es jemals gegeben hat und einzigartig ist! Mitteilungen sind sofort für jedermann sichtbar und können gleichzeitig weitergeleitet werden! Was müssen die Mächtigen für Ängste haben!!! Facebook zu stoppen und den Informationsfluß zu unterbinden, geht nur über ein solches Gesetz!“

Die Verunsicherung greift um sich

Persönlich bin ich von der Verordnung natürlich beeinflußt. Und das betrifft nicht nur die Homepage, sondern auch meine beiden Facebook-Seiten. Ich überlege immer noch, ob ich eine der Facebook-Seiten (oder beide) ruhen lasse. Andererseits warte ich noch ab, denn ich habe mich natürlich an beides gewöhnt, mag es nach wie vor.

Meine Lust, sehr oft auf den Auslöser meiner Kamera zu drücken, hat auch einen Dämpfer bekommen.  Habe ich in den letzten Monaten sehr viel fotographiert, hält sich das nun in Grenzen. Und ich habe sogar zwei Leichtathletik-Meetings, den Werfertag in Halle/Saale und das Anhalt-Meeting in Dessau, nicht besucht, weil ich dort vor allem Eindrücke aus dem Publikum bringen wollte und das mir nun nicht mehr traue (bzw. nicht jeden einzelnen Zuschauer fragen möchte, ob er mir das erlaubt).

Ich bin gespannt, wie sich das alles entwickelt.

Peter Grau

Wohin geht es mit Facebook?

Früher sang man ein Lied, ohne daran zu glauben: Am 30. Mai ist der Weltuntergang. Man sang, aber die Welt ging nicht unter. Heutzutage wird wieder viel über Weltuntergang geschrieben, doch alle klammern sich ans Leben. Es gibt viele Probleme auf der Welt, die der Lösung harren. Und wenn man nicht genug Probleme hat, dann schafft man sich künstlich welche.

Neuestes Beispiel: Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) aus dem Brüsseler Amtstuben der EU. Oft bekommt die Allgemeinheit ja nicht direkt mit, was dort ausgeheckt wurde. Und wenn mal in den Medien darüber geschrieben wird, daß die Krümmung der Banane vorgeben wird, schüttelt man zwar den Kopf, aber nimmt es gelassen.

Ein wenig anders ist es diesmal, bei der Datenschutz-Grundverordnung. Nicht jeder wird sich zwar davon angesprochen fühlen, nicht jeder will seine Daten verheimlichen oder aber offenlegen. Viel wird dazu von den Medien vorgegeben, analysiert, gewertet.

Erstmals wurde ich direkt damit konfrontiert, als der ortansässige Ruderverein meiner Frau ein Schreiben zur Unterschrift vorlegte, in der sie einwilligen sollte, daß  ihre Telefonnummer zur Kommunikation mit dem Vorstand verwendet werden dürfe, ihr Geburtsdatum für die Mitgliederstatistik des Vereines und zur Ermittlung der Altersstruktur genutzt werden und das Datum des Eintritts in den Verein für Jubiläen und Ehrungen verwendet werden dürfe.

Mir war klar, daß das nicht auf Eigeninitiative der Vereins-Präsidentin geschah, sondern auf „höheren“ Befehl. Ich fand es rundheraus gesagt  puren Schwachsinn. Und es wurde auch nicht besser, als ich von anderen Vereinen ähnliches hörte.

Auch in meinem Fitneßstudio sprang man auf den Zug. Dort sind in einer offenen Kiste die Fitneßprogramme der einzelnen Sportler in alphabetischer Reihenfolge aufbewahrt. Jeder nimmt dann nach Bedarf sein Programm, und damit er auch das Richtige erwischt, steht sein Name drauf. Vor-und Zuname, mehr nicht. Doch das sind eben Daten, und die müssen geschützt werden. Jeder Sportler mußte nun unterschreiben, daß seine wichtigen Daten weiterhin offen zugänglich sein dürfen. Wenn er nicht unterschreiben würde, würde sein ganzes Sportprogramm vernichtet werden. Man kann sich vorstellen, wieviel „Spaß“ den Betreibern des Studios eine solche Anordnung macht.

Näher an mich rückte das Ganze, als ich mit einem Mal rund um den 25. Mai, dem Einführungstag der Datenschutzverordnung, diverse Emails erhielt, die einerseits mir gegen Geld anboten, meine Homepage auf den neuesten Stand des Datenschutzes zu bringen. Andererseits wabberten Millionenstrafen durch den Äther, wenn man sich nicht den neuen Bestimmungen unterwerfen würde.

Doch immer noch meinte ich, daß es mich und viele andere nicht so direkt betreffen würde. Heute nun, am 6. Juni 2018, wurde ich aber nachdenklich. Zunächst, als mein Facebook-Freund Kurt kundtat, daß er seine Fanpage stillegen werde.

Warum? Das las ich eben in einem Artikel unter https://allfacebook.de/policy/eugh-urteil.

Viele weitere Artikel werden wohl noch geschrieben werden…

Was ist eine Fanpage?

Ich schlug nach, was eigentlich Fanpage bedeutet. Ganz schlau wurde ich nicht, aber vielleicht ist meine zweite Facebook-Seite ( Peter Grau, Journalist, Kunst-und Kulturseite) auch eine Fanpage und ich muß sie stillegen. Diese Seite hatte ich auf Anraten meiner Facebook-Freundin Ines geschaffen, um die Künstler hervorzuheben und für sie zu werben. Diese Seite hat mir Spaß gemacht, und ich würde es bedauern, wenn ich sie wegen des Druckes von außen einstellen müßte.

Ähnliches gilt auch für meine normale Facebook-Seite, die mir vor allem den Kontakt zu Sportlern und Künstlern ermöglichte, die ich lange nicht getroffen bzw. noch nie persönlich erlebt hatte.

Meine Homepage werde ich zwar weiter pflegen und hegen, aber ein wenig ist mir auch da der Spaß vergangen. Aber dort habe ich in weiser Voraussicht keine Kommentare zugelassen, bin also weniger angreifbar. Doch wie hoch mein Schutzschild ist, weiß ich nicht. Wenn die Armada der Anwälte ins Rollen kommt, kann man sich schwer retten.

Und der Kampf der EU gegen Facebook, der Kampf der EU gegen US-Unternehmen, scheint nicht nur diese zu treffen, sondern auch viele, die beispielsweise bisher die kostenlosen Dienste von Facebook nutzten.

Ich bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.

Peter Grau

Diskuswerfer Robert Harting beendet beim ISTAF in Berlin seine Karriere

R Harting zwei Logo

Normalerweise bin ich bei den Pressekonferenzen des Internationalen Stadionfestes (ISTAF) immer dabei, doch diesmal mußte ich darauf verzichten, weil am gleichen Tag in Neuruppin eine Bombe entschärft werden sollte.  Zwar erwies sich die Bombe später nur als ein altes Wasserleitungsrohr, aber nun war es zu spät, um noch nach Berlin zu fahren.

Doch wie gewohnt verschickte Sven Ibald nach der PK eine Pressemitteilung, die ich im folgenden zitiere:

Nur drei Wochen nach der Leichtathletik-EM gehen am 2. September 2018 beim 77. ISTAF im Berliner Olympiastadion Europas Beste und Top-Athleten aus aller Welt an den Start. Emotionaler Höhepunkt: Der Berliner Diskus-Olympiasieger und mehrfache Welt- und Europameister Robert Harting tritt in seinem „Wohnzimmer“ zum letzten Mal in den Diskusring und beendet am 2. September seine großartige Karriere. „Das ISTAF ist einfach seit Jahren mein Heimspiel, mein Zuhause“, so Robert Harting. „In extremen Situationen freue ich mich, bei meiner Familie, meinen Freunden zu sein – deshalb der Abschied beim ISTAF.“ Am 24.05.2018 informierten die Veranstalter gemeinsam mit Robert Harting und Top-Sprinterin Gina Lückenkemper über den Stand der Vorbereitungen.

 

Meeting-Direktor Martin Seeber: „Wir freuen uns riesig auf den Leichtathletik-Supersommer in Berlin. Wenn die EM das Sport-Festival ist, ist das ISTAF im Anschluss die Zugabe – mit den größten Hits, ausgelassener Stimmung und großen Emotionen. Kompakt an einem Sonntag-Nachmittag wollen wir den Fans möglichst alle deutschen Medaillengewinner im Duell mit Stars aus der ganzen Welt präsentieren. Im Mittelpunkt wird der letzte Wurf in der Karriere von Robert Harting stehen. Gemeinsam mit den Fans verabschieden wir nicht nur einen extrem erfolgreichen Athleten, sondern auch einen überragenden Kämpfer für die Werte des Sports. Das wird sicherlich emotional – aber auch ein großes Fest. Wir wollen mit Robert feiern, nicht trauern.“

Robert Harting feiert Abschied in seinem Wohnzimmer

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Robert Harting und das ISTAF – das gehört seit einem Jahrzehnt zusammen. 2008 geht er zum ersten Mal beim Internationalen Stadionfest in Berlin an den Start und wird bei seiner Premiere Dritter. 2009 folgt sein WM-Triumph in Berlin und ein umjubelter ISTAF-Auftritt (Platz 3). Von 2010 bis 2014 heißt der Sieger stets Robert Harting. 2015 und 2016 kann der Ausnahme-Athlet nicht starten, im Vorjahr wird er Fünfter. Sein neunter ISTAF-Start wird sein letzter Auftritt als Leistungssportler – und ein ganz besonderer: Ein offener Doppeldecker-Bus wird zum Diskuswurf ins Stadion gefahren und am Ring zur mobilen Bühne für Freunde, Familie und Weggefährten. Und den letzten Würfen der Diskus-Asse gilt die volle Aufmerksamkeit des gesamten Stadions – die übrigen Wettbewerbe werden so geplant, dass sie dann beendet sind. Zudem wird es einen Harting-Fanblock geben. „Mehr wollen wir noch nicht verraten. Wir werden Robert mit verschiedenen Aktionen überraschen“, kündigt Meeting-Direktor Martin Seeber an. „Robert hat für die deutsche Leichtathletik viel mehr gewonnen als Medaillen. Das wollen wir würdigen.“

Gina Lückenkemper: „Das ISTAF wird wieder eine richtig geile Party!“

Mar einundvierzig

Auch Gina Lückenkemper freut sich auf den Leichtathletik-Supersommer in der Hauptstadt – und geht mit großen Zielen in die Saison: „Ich möchte wie 2016 mit zwei EM-Medaillen nach Hause fahren“, sagt Deutschlands schnellste Sprinterin. „Und es gibt nichts Schöneres, als eine erfolgreiche Saison mit den tollen Fans beim ISTAF zu feiern. Das haben wir mit der Staffel im Vorjahr erlebt. Das ISTAF-Publikum hat uns gepusht, der Funke ist übergesprungen. Das war einfach super. Das ISTAF wird wieder eine richtig geile Party – insbesondere, wenn die deutsche Mannschaft bei der EM erfolgreich ist und weil Robert dann seinen Abschied feiert.“

Robert Harting ist für Gina Lückenkemper die „herausragende Persönlichkeit“ der deutschen Leichtathletik. „2012 hatte ich meinen ersten internationalen Start – und Robert ist nach seinem Olympiasieg zum Hürdenläufer geworden. Das werde ich nie vergessen“, sagt die heute 21-Jährige. „Wenn man ihm dann in den Athletenhotels beim Essen begegnet ist, hat die kleine Gina gedacht: Mein Gott, der große Robert Harting.“ Heute sei es wahrscheinlich anders herum, vermutet Gina Lückenkemper und schmunzelt: „Wahrscheinlich denkt Robert: Oh Gott, die Lückenkemper!“

Weitere Weltstars beim ISTAF / Auch Kim Collins feiert Abschied

Mit Stabhochsprung-Weltrekordler Renaud Lavillenie (Frankreich) und Weitsprung-Europameisterin Ivana Spanovic (Serbien) haben auch die ersten internationalen Stars bereits zugesagt. Am 2. September heißt es zudem ein zweites Mal Abschied nehmen: Publikumsliebling und Ex-Weltmeister Kim Collins (St. Kitts and Nevis) wird im Olympiastadion ein letztes Mal über die blaue Bahn sprinten und die Spikes im Anschluss an den Nagel hängen.

Die Disziplinen*

Männer: 100 m, 800 m, 110 m Hürden, 5.000 m, Dreisprung, Kugelstoßen, Stabhochsprung, Diskuswurf, Speerwurf.

Frauen: 100 m, 200 m, 100 m Hürden, 1.500 m, 3.000 m Hindernis, Weitsprung, 4 x 100 m.

 

Der Zeitplan*

Das ISTAF wird wieder an einem Sonntag veranstaltet. Los geht’s um 13:30 Uhr mit dem ISTAF SCHOOLS CUP.  Das Hauptprogramm beginnt gegen 15 Uhr und endet um 18 Uhr.

*Änderungen möglich

 

Für die jüngsten ISTAF-Fans: großer „Kids Club“ und bewachter „Kinderwagen-Parkplatz“

 

Fernsehen: 90 Minuten ISTAF im Ersten – Übertragung in über 100 Länder

Die ARD plant eine Übertragung von ca. 16:30 bis 19 Uhr im Ersten. Zudem ist das ISTAF auch international ein Renner. Schon jetzt steht fest, dass das Meeting in über 100 Ländern zu sehen sein wird.

Tickets ab 9 Euro

25.000 Eintrittskarten sind bereits verkauft. Alle Informationen und Ticket-Angebote unter www.istaf.de, www.tickets.istaf.de, der Tickethotline 01806 – 300333 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz) oder an allen CTS-Vorverkaufsstellen.

 

Olaf Brockmann: Impressionen vom Leichtathletik-Meeting in Schanghai

Die Diamond League ist eine Serie von Leichtathletik-Meetings auf höchstem Niveau. Weltklasseathleten kämpfen dort um Siege und Prämien, locken viele Zuschauer in die Stadien. Doch einen großen Mangel hat diese Serie: Die Wettkämpfe sind für die Masse der Zuschauer in aller Welt nicht im Fernsehen oder im Internet zu verfolgen.  So konnte beispielsweise das Meeting in Doha mit dem spektakulären Dreifach-Sieg der deutschen Speerwerfer nur beim Bezahlsender Eurosport 2 Hd gesehen werden.  Und genau so sah es beim Meeting im chinesischen Schanghai aus.

Ich bekomme zwar die Resultate im Internet und auch in der Zeitschrift „Leichtathletik“ mit, aber wie vielen anderen fehlt mir das Visuelle.  Da kann ich dann glücklich sein, weil ich mit Olaf Brockmann befreundet bin. Und der besucht viele Meetings mit seiner Kamera und schickt dann die Fotos in alle Welt.

So auch aus Schanghai.

Zuerst traf er sich mit dem Doppel-Olympiasieger und Dreifach-Weltmeister im Dreispung, Chris Taylor:

Schanghai vierzehn Schanghai fünfzehn

 

Später besuchte er einen Tag vor dem Meeting die Pressekonferenz:

Schanghai siebzehn Schanghai neunzehn Schanghai achtzehn Schanghai zwanzig Schanghai zweiundzwanzig Schanghai einundzwanzig Schanghai vierundzwanzig Schanghai dreiundzwanzig Schanghai achtundzwanzig

Und am Wettkampftag ließ er sich auch nicht von dem Regen abhalten, eine Reihe von Fotos zu „schießen“:

Schanghai achtunddreißig Schanghai einunddreißig Schanghai dreiunddreißig Schanghai zweiunddreißig Schanghai dreißig Schanghai neunundzwanzig Schanghai vierunddreißig Schanghai fünfunddreißig Schanghai sechsunddreißig Schanghai siebenunddrerißig Schanghai sechsundvierzig Schanghai vierundvierzig Schanghai neununddreißig Schanghai vierzig Schanghai einundvierzig Schanghai zweiundvierzig Schanghai dreiundvierzig Schanghai fünfundvirezig Schanghai siebenundvierzig Schanghai achtundvierzig Schanghai neunundvierzig Schanghai fünfzig Schanghai einundfünfzig Schanghai zweiundfünfzig Schanghai dreiundfünfzig

 

Die Ergebnisse stammen aus einer Pressemitteilung des Internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF):

IAAF Diamond League Shanghai
Shanghai (SS), 12/05/2018

Men’s results

100 Metres – Men Wind: -0.5 m/s
Pts
1 Prescod , Reece GBR 10.04 8
2 Su , Bingtian CHN 10.05 7
3 Xie , Zhenye CHN 10.17 6
4 Ujah , Chijindu GBR 10.18 5
5 Young , Isiah USA 10.18 4
6 Guliyev , Ramil TUR 10.20 3
7 Gatlin , Justin USA 10.20 2
8 De Grasse , Andre CAN 10.25 1
9 Kiryu , Yoshihide JPN 10.26

400 Metres – Men
Pts
1 Gardiner , Steven BAH 43.99 8
2 Makwala , Isaac BOT 44.23 7
3 Haroun , Abdalleleh QAT 44.51 6
4 Kerley , Fred USA 44.71 5
5 Taylor , Christian USA 45.24 4
6 Cherry , Michael USA 45.60 3
7 Norwood , Vernon USA 45.82 2
8 Guo , Zhongze CHN 47.04 1
9 Francis , Javon JAM 47.06

800 Metres – Men
Pts
1 Kinyamal , Wycliffe KEN 1:43.91 8
2 Kitilit , Jonathan KEN 1:43.95 7
3 Lewandowski , Marcin POL 1:45.41 6
4 Gakeme , Antoine BDI 1:45.73 5
5 McBride , Brandon CAN 1:45.78 4
6 Murphy , Clayton USA 1:45.97 3
7 Osagie , Andrew GBR 1:46.36 2
8 van Rensburg , Rynardt RSA 1:46.57 1
9 Lekuta , Solomon KEN 1:47.51
10 Windle , Drew USA 1:47.77
11 Ma , Junyi CHN 1:50.00
Som , Bram NED DNF

1500 Metres – Men
Pts
1 Cheruiyot , Timothy KEN 3:31.48 8
2 Tefera , Samuel ETH 3:31.63 7
3 Iguider , Abdelaati MAR 3:32.72 6
4 Simotwo , Charles Cheboi KEN 3:33.54 5
5 Soget , Justus KEN 3:34.33 4
6 Wote , Aman ETH 3:34.43 3
7 Andrè , Thiago BRA 3:35.40 2
8 Birgen , Bethwell KEN 3:35.95 1
9 Kibet , Vincent KEN 3:36.44
10 Gregson , Ryan AUS 3:36.94
11 Taki , Kumari KEN 3:37.66
12 Sasínek , Filip CZE 3:41.24
13 Luo , Yuxi CHN 3:45.68
Bett , Reuben KEN DNF
Kiplangat , Cornelius KEN DNF

5000 Metres – Men

1 Balew , Birhanu BRN 13:09.64
2 Chelimo , Paul USA 13:09.66
3 Waithaka , Stanley Mburu KEN 13:10.14
4 Rutto , Cyrus KEN 13:10.79
5 Edris , Muktar ETH 13:10.98
6 Melak , Nibret ETH 13:10.99
7 Hadis , Abadi ETH 13:11.04
8 Rop , Albert BRN 13:12.72
9 Kiplangat , Davis KEN 13:13.55
10 Kissa , Stephen UGA 13:25.40
11 McSweyn , Stewart AUS 13:31.97
12 Ayeko , Joel UGA 14:08.39
Kangogo , Cornelius KEN DNF
Kazi , Tamás HUN DNF
Kipruto , Conseslus KEN DNF
Letting , Vincent KEN DNF
Liu , Hongliang CHN DNF
Gebrhiwet , Hagos ETH DNS

110 Metres Hurdles – Men Wind: +0.2 m/s
Pts
1 McLeod , Omar JAM 13.16 8
2 Ortega , Orlando ESP 13.17 7
3 Shubenkov , Sergey ANA 13.27 6
4 Levy , Ronald JAM 13.33 5
5 Parchment , Hansle JAM 13.48 4
6 Merritt , Aries USA 13.65 3
7 Darien , Garfield FRA 13.74 2
8 Zeng , Jianhang CHN 13.76 1
9 Manga , Aurel FRA 13.86

Pole Vault – Men
Pts
1 Lavillenie , Renaud FRA 5.81 8
2 Lisek , Piotr POL 5.81 7
3 Xue , Changrui CHN 5.71 6
4 Marschall , Kurtis AUS 5.71 5
5 Barber , Shawnacy CAN 5.61 4
5 Yao , Jie CHN 5.61 4
7 Holzdeppe , Raphael GER 5.61 2
8 Huang , Bokai CHN 5.61 1
9 Kendricks , Sam USA 5.46
10 Vloon , Menno NED 5.46
11 Wojciechowski , Pawel POL 5.31
Chapelle , Axel FRA DNS

Long Jump – Men
Pts Wind
1 Manyonga , Luvo RSA 8.56 8 +0.2
2 Shi , Yuhao CHN 8.43 7 +0.7
3 Frayne , Henry AUS 8.15 6 +1.5
4 Henderson , Jeff USA 8.11 5 +0.9
5 Huang , Changzhou CHN 8.03 4 -0.5
6 Gao , Xinglong CHN 8.00 3 +0.5
7 Forbes , Damar JAM 7.99 2 +1.1
8 Hartfield , Michael USA 7.88 1 +0.8
9 Gotch , Jarvis USA 5.74 +0.2

Women’s results

200 Metres – Women Wind: -0.4 m/s
Pts
1 Miller-Uibo , Shaunae BAH 22.06 8
2 Schippers , Dafne NED 22.34 7
3 Jackson , Shericka JAM 22.36 6
4 Ta Lou , Marie-Josée CIV 22.58 5
5 Kambundji , Mujinga SUI 22.72 4
6 Prandini , Jenna USA 23.02 3
7 Jefferson , Kyra USA 23.05 2
8 Stevens , Deajah USA 23.05 1
9 Wei , Yongli CHN 23.56

3000 Metres Steeplechase – Women

1 Chepkoech , Beatrice KEN 9:07.27
2 Jeruto , Norah KEN 9:09.30
3 Jepkemei , Daisy KEN 9:15.56
4 Chepngetich , Roseline KEN 9:21.05
5 Kirui , Purity KEN 9:21.34
6 Chepkemoi , Joan KEN 9:22.85
7 Chemutai , Peruth UGA 9:22.94
8 Yavi , Winfred Mutile BRN 9:44.02
9 Chebet , Caren KEN 9:46.58
10 Cherono , Fancy KEN 9:47.48
11 Gathoni , Ann KEN 9:47.71
12 Adamu , Birtukan ETH 9:48.38
13 Xu , Shuangshuang CHN 9:55.56
14 Ketema , Maritu ETH 10:05.61
15 Pease , Sarah USA 10:08.39
Gyürkés , Viktória HUN DNF
Tuigong , Caroline KEN DNF

100 Metres Hurdles – Women Wind: +0.9 m/s
Pts
1 McNeal , Brianna USA 12.50 8
2 Nelvis , Sharika USA 12.52 7
3 Harrison , Kendra USA 12.56 6
4 Stowers , Jasmin USA 12.71 5
5 Pedersen , Isabelle NOR 12.76 4
6 Visser , Nadine NED 12.81 3
7 Roleder , Cindy GER 12.81 2
8 Harper-Nelson , Dawn USA 12.94 1
9 Wu , Shujiao CHN 13.08

400 Metres Hurdles – Women
Pts
1 Muhammad , Dalilah USA 53.77 8
2 Russell , Janieve JAM 53.78 7
3 Watson , Sage CAN 55.23 6
4 Nel , Wenda RSA 55.63 5
5 Linkiewicz , Joanna POL 55.84 4
6 Nugent , Leah JAM 56.54 3
7 Xiao , Xia CHN 58.48 2
8 Moline , Georganne USA 59.51 1
Petersen , Sara Slott DEN DNS

High Jump – Women
Pts
1 Lasitskene , Mariya ANA 1.97 8
2 Demireva , Mirela BUL 1.94 7
3 Jungfleisch , Marie-Laurence GER 1.88 6
4 Okuneva , Oksana UKR 1.85 5
4 Spencer , Levern LCA 1.85 5
6 Treasure , Alyxandria CAN 1.85 3
6 Wang , Yang CHN 1.85 3
8 Tabashnyk , Kateryna UKR 1.85 1
9 McPherson , Inika USA 1.80
10 Kinsey , Erika SWE 1.80

Triple Jump – Women
Pts Wind
1 Ibargüen , Caterine COL 14.80 8 +0.1
2 Ricketts , Shanieka JAM 14.55 7 0.0
3 Williams , Kimberly JAM 14.35 6 0.0
4 Diallo , Rouguy FRA 14.21 5 -0.3
5 Knyazyeva-Minenko , Hanna ISR 14.19 4 +0.6
6 Prokopenko , Viktoriya ANA 13.93 3 -0.1
7 Dzindzaletaité , Dovilé LTU 13.73 2 +0.1
8 Jagaciak , Anna POL 13.67 1 -0.2
9 Wang , Wupin CHN 13.18 -0.6
10 Li , Yanmei CHN 13.01 +0.3

Shot Put – Women
Pts
1 Gong , Lijiao CHN 19.99 8
2 Thomas-Dodd , Danniel JAM 18.70 7
3 Saunders , Raven USA 18.63 6
4 Leantsiuk , Yuliya BLR 18.42 5
5 Guba , Paulina POL 18.25 4
6 Márton , Anita HUN 18.16 3
7 Gao , Yang CHN 18.12 2
8 Adams , Valerie NZL 18.01 1
9 Boekelman , Melissa NED 17.11
10 Guo , Tianqian CHN 17.05
11 Hill , Daniella USA 16.57

Javelin Throw – Women
Pts
1 Lyu , Huihui CHN 66.85 8
2 Witek , Marcelina POL 64.49 7
3 Tugsuz , Eda TUR 63.20 6
4 Khaladovich , Tatsiana BLR 62.15 5
5 Gleadle , Elizabeth CAN 61.53 4
6 Viljoen , Sunette RSA 60.79 3
7 Molitor , Katharina GER 59.38 2
8 Roberts , Kelsey-Lee AUS 57.47 1
9 Ratej , Martina SLO 56.46
10 Liu , Shiying CHN 54.60

Peter Grau

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

Drei deutsche Speerwerfer beim Meeting in Doha vorn

Olaf Brockmann, der Wiener mit deutschen Wurzeln (siehe auch meine Geschichte über ihn auf meiner Homepage unter  http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=12469) , hat den Boden bereitet. In einem speziellen Spaziergang mit Olympiasieger Thomas Röhler lockerte er ihn anscheinend so, daß er zwei Tage später beim Meeting der Diamond League den Speer im zweiten Durchgang auf die Siegweite von 91,78 m   fliegen ließ. Die weiteren Plätze belegten  Johannes Vetter (91,56 m) und   Andreas Hofmann (90,08 m) und machten damit den Triumph perfekt:

Doha dreiundfünfzig Doha vierundfünfzig Doha zweiundfünfzig

Solch ein Glück wünscht man sich als Journalist, wenn man mit den Sportlern sympathisiert und  nicht bei jedem Wettkampf das berühmte Haar in der Suppe suchen muß, um dann Negativschlagzeilen zu produzieren.

Da hat es Olaf Brockmann einfach. Er sucht die Nähe zu den Athleten und schreibt lieber positive Dinge (wie ich übrigens auch immer).  Während des Meetings am 4. Mai  sammelte er aber mit seiner Kamera noch andere Eindrücke (die handelnden bzw. abgebildeten Personen sind der Redaktion, sprich mir, bekannt und können auf Wunsch mitgeteilt werden):

Doha siebenundsechzig Doha siebenundfünfzig Doha fünfundfünfzig Doha sechsundfünfzig Doha achtundfünfzig Doha neundundfünfzig Doha sechszig Doha einundsechszig Doha zweiundsechswzig Doha dreiundsechszig Doha vierundsechszig Doha fünfundsechzig Doha sechsundsechzig Doha achtundsechszig

Die Fans waren begeistert:

Doha siebzig Doha einundsiebzig Doha zweiundsiebzig Doha dreiundsiebzig Doha vierundsiebzig

Peter Grau

(Fotos: Olaf Brockmann)