Es schlug Dreizehn

Manchmal verbirgt sich hinter einer Überschrift etwas ganz Normales. Auch hier ist das der Fall. Die Dreizehn ist für manche eine Glückszahl, für andere keine. Und für mich? Zum 13. Mal war ich am Freitag im Rückenzentrum. Also weder Glück, noch Pech, sondern ein ganz normaler Trainingstermin. Mein Rückentherapeut Toni ließ diesmal überall mehr Gewicht auflegen, als Bewährungsprobe gewissermaßen. Und damit ich das auch wirklich schaffen konnte, hatte er zuvor nach den 10 Minuten Ergometerstrampeln nicht nur ausgedehntes Dehnen auf der Isomatte angesagt, sondern auch eine neue Übung, die einiges von mir abverlangte. Vor allem das Balance-Gefühl wurde dabei getestet.

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Die rechte Hand vorn aufstützend, das gab mir mehr Sicherheit. Etwas wackliger war es mit der linken Hand. Und dann mußte ich alles mehrmals, gefühlte zehnmal wiederholen. Als Hinweis: So dick, wie es auf dem Foto den Anschein hat, bin ich nicht. Das Hemd hängt einfach nur herunter.

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Und in der zweiten Aufnahme sieht man, daß es ein Laufhemd ist. Es stammt vom 15-km-Lauf in Kiel im Jahre 2003.

Die nächste Übung war einfacher, auch wenn ich mich natürlich anstrengen mußte. Aber das ist ja der Sinn des Trainings.

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Das sollte die folgende Übung am Gerät erleichtern, wo die Rumpf-Rotation gefordert wird.

klein klein zehn 61

Ein wenig traurig war ich an diesem Tag, weil Andre, der Athlet mit dem Schwergewichtskörper, seine letzte Trainingsstunde im Rückenzentrum hatte. Mit ihm hatte ich mich sehr gut verstanden. Und er wollte es zum Abschied nochmals wissen, ließ fast an allen Geräten das Höchstgewicht von 100 kg auflegen und packte auch dieses Gewicht. Nun wird er wieder in ein „normales“ Fitneßstudio gehen.

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