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Leichtathletik im Züricher Letzigrund

Das Leichtathletikmeeting im Züricher Letzigrund hat seit vielen Jahrzehnten einen sehr guten Ruf, gilt als das „Mekka der Leichtathletik“. Olaf Brockmann ist dort Stammgast.  So ist er auch diesmal dort, erfreut sich am Sport und läßt seiner fotografischen Lust freien Lauf.

Letzi eins

Wie so oft nutzt er die Pressekonferenz im Vorfeld, um in Ruhe die Sportler  abzulichten:

Letzi sieben

Letzi vier Letzi zwei Letzi drei Letzi fünf Letzi sechs Letzi acht Letzi neun Letzi zehn Letzi elf Letzi zwölf Letzi dreizehn

 

Einen Tag vor der eigentlichen Veranstaltung im Stadion findet am 28. August der Stabhochsprung der Männer  im Züricher Bahnhof  statt:

Letzi einundzwanzig Letzi zwanzig Letzi achtzehn Letzi neunzehn Letzi vierzehn Letzi siebzehn Letzi sechszehn Letzi fünfzehn

 

Zürich bietet vom Wasser her schöne Ausblicke:

Letzi zweiundzwanzig Letzi dreiundzwanzig Letzi vierundzwanzig Letzi fünfundzwanzig Letzi sechsundzwanzig Letzi siebenundzwanzig Letzi achtundzwanzig Letzi neunundzwanzig Letzi dreißig

 

Der Höhepunkt folgt dann am 29. August. 25.000 Zuschauer jubeln im Letzigrund-Stadion den Sportlern zu:

Letzi zweiunddreißig Letzi dreiunddreißig Letzi vierunddreißig Letzi fünfunddreißig Letzi sechsunddreißig Letzi siebenunddreißig Letzi achtunddreißig Letzi neununddreißig Letzi vierzig Letzi einundvierzig Letzi fünfundvierzig Letzi sechsundvierzig Letzi siebenundvierzig

(alle Fotos: Olaf Brockmann)

Die Leichtathletik-Europameisterschaften im August 2018 in Berlin: Foto-Nachlese

EM 2018 zwei Thomas Röhler

Erinnerungen verblassen in unserer so schnellebigen Zeit sehr schnell. Da ist es hilfreich, wenn man sich in Nachbetrachtungen an große Ereignisse erinnern kann.

Speer zwölfs

Olaf Brockmann (rechts) war wie viele andere von den August-Tagen der Leichtathletik im Berliner Olympiastadion und am Breitscheid –Platz begeistert.

Begegnungen mit Sportlern und Funktionären, mit Journalisten und Freunden, hielt er mit seiner Kamera fest.

Berlin vier

Gemeinsames Lächeln mit dem Chef des Internationalen Leichtathletik-Verbandes Sebastian Coe (rechts)

 

 

Wie schon seit vielen Jahrzehnten beeindruckte ihn das Olympiastadion:

Berlin eins Berlin zwei Berlin zehn Berlin elf Berlin zwölf Berlin zwanzig Berlin einundzwanzig Berlin zweiundzwanzig Berlin dreiundzwanzig Berlin vierundzwanzig Berlin fünfundzwanzig Berlin sechsundzwanzig Berlin achtundzwanzig Berlin siebenundzwanzig

 

Die Atmosphäre am Breitscheidplatz gefiel ihm ebenfalls:

Berlin drei

 

Doch über allem standen  die Wettkämpfe und die Sportler (die Namen der einzelnen Sportler sind auf der Facebook-Seite von Olaf Brockmann nachzuschauen) :

Berlin zweiundvierzig Berlin vierundvierzig Berlin siebenundvierzig Berlin sechsundvierzig Berlin fünfundvierzig Berlin siebenunddreißig Berlin sechsunddreißig Berlin einunddreißig Berlin dreißig Berlin neunundzwanzig Berlin zweiunddreißig Berlin dreiunddreißig Berlin vierunddreißig Berlin fünfunddreißig Berlin neunzehn Berlin achtzehn Berlin siebzehn Berlin sechszehn Berlin fünfzehn Berlin vierzehn Berlin dreizehn Berlin neun Berlin acht Berlin sieben Berlin sechs Berlin fünf Berlin achtundvierzig Berlin neunundvierzig Berlin fünfzig Berlin einundvierzig Berlin vierzig Berlin neununddreißig Berlin achtundddreißig

(alle Fotos:  Olaf Brockmann)

 

Ein Treff mit Playmobil in der Neuruppiner Kulturkirche

Play fünf

In meiner Kindheit gab es keine Playmobilfiguren.  Der Grund ist zweifach:  Erstens wurde diese Figuren erst ab 1974 eingeführt und zweitens existierten sie in Westdeutschland und nicht dort, wo ich lebte, in Ostdeutschland.

Was aber sind Playmobilfiguren?  Etwas schwammig werden sie als System-Spielzeuge bezeichnet. Übersetzt heißt das, daß es Figuren sind, die Kinder darstellen sollen, deren Hände, Arme, Beine und der Kopf sich bewegen lassen.

Play vierzig

Geschaffen werden sie seit 1974  von der deutschen Firma geobra Brandstätter mit Sitz in Zirndorf bei Nürnberg. Damals konnte man noch nicht voraussehen, welches Ausmaß dieser Playmobil-Kult einmal  nehmen sollte. Inzwischen werden 100 Millionen Figuren pro Jahr hergestellt, und sie zieren viele Kinderzimmer.

Play fünfzehn Play sechszehn

 

So richtig erfahren habe ich von diesem Spielzeug durch meine Enkeltochter Paulie, die in Köln lebt. Seit einigen Jahren schwärmt sie für Playmobilfiguren, zählt schon viele zu ihrem Besitz.

Doch so viele, wie sie der Playmobil-Sammler Oliver Schaffer besitzt, hat sie natürlich nicht. Dieser Oliver Schaffer gastierte nun vom 5. August bis zum 9. September 2018  mit einem Teil seiner Figuren in der Neuruppiner Kulturkirche (früher Pfarrkirche).

Play drei

Oliver Schaffer (links) und Andreas Vockrodt

Neuruppins Kulturmanager  Andreas Vockrodt erfuhr davon, daß Oliver Schaffer nicht nur seine Sammelleidschaft zuhause frönt, sondern auch in Ausstellungen andere daran teilhaben läßt. Und Schaffer sagte zu, eine Ausstellung in Neuruppin zu gestalten.

Die gesamte Kirche durfte er mit seiner Sammlung belegen, sehr zum Vergnügen der insgesamt 9000 Besucher.

Play zwei

Voller Neugier spaziere ich zur Kulturkirche.  Vor der Kirche lädt eine Fontane-Figur zum  Hineingehen ein. Diese Figur ist extra für diese Ausstellung produziert worden und kann gleich am Eingang erstanden werden (und ist auch nach dem Ende der Ausstellung noch über   http://info@kulturkirche-neuruppin.de     zu bestellen):

Play neun

 

Die Orientierung wird durch einen Wegweiser erleichtert:

Play dreiundsechzig

Zunächst erblicke ich die Kulturkirche in klein:

Play sechs

Und dann lasse ich mich treiben, fotografiere alles und erfreue mich jetzt an allem, was ich gesehen habe und was nun andere sehen können:

Play sieben Play acht Play zehn Play elf Play zwölf Play dreizehn Play vierzehn Play siebzehn Play achtzehn

 

Play neunzehn Play zweiundzwanzig Play dreiundzwanzig Play vierundzwanzig Play fünfundzwanzig Play sechsundzwanzig Play siebenundzwanzig Play achtundzwanzig Play neunundzwanzig Play dreißig Play einunddreißig Play zweiunddreißig Play dreiunddreißig Play vierunddreißig Play fünfunddreißig Play sechsunddreißig Play achtunddreißig Play neununddreißig  Play einundvierzig play zweiundvierzig Play dreiundvierzig play vierundvierzig

Play fünfundvierzig Play sechsundvierzig Play siebenundvierzig Play achtundvierzig Play neunundvierzig Play fünfzig Play einundfünfzig Play zweiundfünfzig Play dreiundfünfzig Play vierundfünfzig Play fünfundfünfzig Play sechsundfünfzig Play siebenundfünfzig Play achtundfünfzig Play neunundfünfzig Play sechzig Play einundsechszig Play zweiundsechszig Play vierundsechzig Play fünfundsechszig Play sechundsechzig

Irgendwann aber habe ich genug Fotos „im Kasten“.  Viel Spaß beim Durchblättern!

Text und Fotos:  Peter Grau

Wie bekomme ich mehr Leser für meine Homepage? Rückblick auf den 11. Montagssalon in Neuruppin

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Der Anfangsgedanke für meine Homepage war 2015,  ein Tagebuch zu führen, Gespräche mit Ex-Leichtathleten festzuhalten  und außerdem Stoff für ein Buch (Erinnerungen an mein bisheriges Leben) zu sammeln. Zunächst  ging alles in Richtung Leichtathletik, später  kamen Kunst und Kultur hinzu. Um mehr Leser für meine Homepage zu gewinnen, habe ich mir zwei Facebook-Seiten geschaffen und 2100 Freunde auf Facebook „gesammelt“.   Doch seit einiger Zeit merke ich, daß die Resonanz meiner Geschichten relativ gering ist. Wenn von 2100 Freunden nur 20 liken und damit dokumentieren, daß sie meine Geschichte gelesen haben, ist das einfach zu wenig. Auch wenn es sicher  eine Dunkelziffer gibt über diejenigen,  die lesen und nicht liken.

Zu denken gab mir, daß seit einiger Zeit Kettenbriefe bei Facebook grassieren, die suggerieren, daß es bei Facebook einen Algorithmus gibt, der sich eine begrenzte Anzahl von Freunden aussucht, die die neuesten Nachrichten lesen können.

Irgendwie eine unbefriedigende Situation, denn ich muß schon Aufwand und Nutzen abwägen.

Da kam mir das Thema des 11. Montagssalons in Neuruppin gerade recht. (Zum Montagssalon im Predigerwitwenhaus in der Fischbänkenstraße sind Kulturschaffende und Kreative regelmäßig eingeladen, um bestimmte Themen zu diskutieren).

An diesem Montag, dem 27. August 2018, heißt das Thema:

Wie muss ich meine Webseite aufbauen, um meine Zielgruppe zu erreichen? Ist es wichtig, mich auf einer oder sogar mehreren Social-Media-Plattformen zu präsentieren?

Geleitet wird der Workshop vom Intensiv-Coach Dipl. Kommunikationswirt Henri Hartmann. Er ist als selbstständiger Berater und Projektentwickler auf Vermarktungskonzepte, die Positionierung von Produkten sowie die Identifizierung von Zielgruppen spezialisiert.

 

Soweit der Text aus der Einladung.

 

Schon vor dem Beginn der Veranstaltung spreche ich mit Henri Hartmann, erkläre ihm mein Problem und bekomme da schon den Hinweis, daß es eine Möglichkeit  (über robots) gäbe, auf meiner Homepage festzulegen, daß alle meine Beiträge auf Facebook erscheinen. Ob das aber mein Problem lösen würde, weiß ich noch nicht.

 

Montagssalon 27 August

Der  Vortrag von Henri Hartmann ist dann fesselnd, untersucht viele Aspekte und bringt allen 25 Zuhörern und Zuhörerinnen einen Zugewinn an Erkenntnissen.

 

Allerdings verstehe ich manchmal einzelne Worte nicht, die der Vortragende benutzt. Aber ich kann ja nicht jedesmal nachfragen. So habe ich den Begriff „Influencer“ bisher selten gehört. Ich kann mir zwar denken, was es bedeutet, aber mehr Informationen bekomme ich auf Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Influencer

Neu für mich ist die Information, daß die Industrie-und Handelskammer (IHK)  den Digital-Kaufmann ausbildet.

 

Ganz am Anfang erkundigt sich der Referenz sehr interessiert bei einem 16-jährigen Zuhörer nach seinem Umgang mit den Medien. Fast erwartungsgemäß erklärt dieser 16-Jährige, daß er keine Zeitung liest und sehr selten fernsieht ( dafür tritt netflix). Da tritt der Unterschied der Generationen deutlich zutage.

Im zweiten Teil der Veranstaltung analysiert der Referent einzelne Webseiten von Anwesenden und gibt dazu Hinweise und Ratschläge.

Das sind die Webseiten, über die gesprochen wird:

http://www.christhard-laepple.com

www.alexandra-weidmann.de

www.hochzeitsfotos-neuruppin.de/

www.susanneliedtke.de

www.romyrohling.de

www.walnussmeisterei.de

Soweit  einiges im Rückblick auf den 11. Montagssalon in Neuruppin.

Peter Grau

 

 

 

 

 

Wie werden meine Fotos besser? Ratschläge, gesammelt auf der IFA in Berlin

Foto sechsundzwanzig

Immer, wenn eine Pressekonferenz im Marshall-Haus auf der Berliner Elektronik-Messe  Ifa stattfindet, besuche ich hinterher einige Hallen dieser Messe. Diesmal  führt mich mein Spaziergang zunächst zur Präsentation der Fotoapparate  von Panasonic:

Foto drei

Die Mitarbeiter am Stand von Panasonic bemühen sich sehr um mich: Besonders einer von ihnen nimmt sich meiner an:

Foto zwei

Mich interessiert, ob ich meine Lumix-Digital-Kamera   DMC-FZ72  verbessern kann, wenn ich ein Teleobjektiv kaufe. Das geht zwar, aber man ist der Meinung, daß meine Kamera auch ohne Teleobjektiv gute Bilder machen kann und der Zoom ausreicht. Zoom, das ist meine Hauptfrage gewesen. Die Fotos, die ich von der sehr weit oben gelegenen Pressetribüne des Berliner Olympiastadions machte, bildeten die Sportler einfach zu klein ab.

Gesa zweiunddreißig

Bald sind wir an der Lösung des Problems. Der Mitarbeiter gibt mir gewissermaßen Unterricht, wie man fotografiert. Bisher habe ich nur „geknipst“, das weiß ich.  Ich soll, so der erste Ratschlag, bei jedem Foto zunächst leicht auf den Auslöseknopf drücken, damit das Motiv festzurren, justieren.  Wir versuchen das gemeinsam bei einem weit entfernten Hinweisschild und es wird scharf:

Foto eins

Und dann kommt der einfache Tip: Ich möge doch die Bedienungsanleitung studieren und dann würde ich noch viel Freude haben mit meinen Aufnahmen.   Dann würde beispielsweise die folgende Aufnahme von Robert Harting auch besser aussehen, d.h. das Gesicht würde scharf werden und der Hintergrund unscharf.

Robert sieben

Mit Dank verabschiede ich mich vom Stand von Panasonic:

Foto vier

Ich wandere nun eher ziellos durch die Hallen, nehme die Vielfalt auf und fühle mich doch fast überfordert. Nach zwei Stunden bin ich „ausgereizt“.

Es folgt  ein wahlloser Zusammenschnitt von dem, was an mir vorbeirauschte:

Foto fünf Foto sechs Foto sieben Foto acht Foto neun Foto zehn Foto elf Foto zwölf Foto dreizehn Foto vierzehn Foto fünfzehn Foto sechszehn Foto siebzehn Foto achtzehn Foto neun zehn Foto zwanzig Foto einundzwanzig Foto zweiundzwanzig Foto dreiundzwanzig

Ein letzter Blick zurück:

Foto fünfundzwanzig Foto siebenundzwanzig

Text und Fotos:  Peter Grau

Robert Harting: Seine letzte Pressekonferenz als aktiver Sportler

Robert sieben

Diskuswerfer  Robert Harting war nicht nur als Olympiasieger, Welt-und Europameister  sportlich herausragend, sondern auch für die Medien viele Jahre ein willkommener und gern befragter Sportler.  An diesem Freitag vor dem sonntäglichen ISTAF (Internationales Stadionfest) war deshalb auch ein wenig  Wehmut und Bedauern spürbar, weil jeder wußte: Eine Ära geht zu Ende, eine Vorzeigefigur der deutschen Leichtathletik tritt ab.

Robert zwei

Als Berichterstatter für Zeitungen und Agenturen habe ich den sportlichen Weg des Robert Harting seit seinen Jugendjahren aufmerksam und mit Wohlwollen verfolgt.

Erstmals sprach ich mit ihm länger bei Berliner Meisterschaften im Stadion Lichterfelde. Oft kreuzten sich seitdem unsere Wege.

 

Nun also die letzte Pressekonferenz mit ihm und den anderen Athleten.

Ort der Handlung: das Marshall-Haus auf dem Berliner Messegelände.

Auf dem Weg sehe ich vor mir zwei bekannte Journalisten, Ulrike Krieger und Philip Häfner:

Robert acht

Aber beide legen solch ein Tempo vor, daß ich ihnen nicht folgen kann.

Viel Trubel ist jenseits der Messehallen, die Messeleute nehmen ihre Mittagsmahlzeit ein:

Robert neun

Ich brauche das nicht mehr, denn ich habe in der Bäckerei Wiedemann am Theodor-Heuß-Platz schon ein wohlschmeckendes belegtes Brötchen zu mir genommen.

Vor dem Eingang des Marshall-Hauses  sehe ich die ARD-Kollegen Ralf Scholt (rechts) und Tim Tonder vor mir:

Robert zehn

 

Noch vor der Pressekonferenz  werden Gespräche geführt:

Robert elf Robert zwölf Robert fünfzehn Robert dreizehn Robert vierzehn Robert sechszehn

 

Dann aber beginnt die Pressekonferenz, geleitet von Ex-ZDF-Mann Wolf-Dieter Poschmann (rechts):

Robert siebzehn

Ausgefragt werden wollen vier Athleten und der Meetingdirektor Martin Seeber.

Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong:

Robert zwanzig

Speerwurf-Europameister Thomas Röhler:

Robert dreiundzwanzig

Sprinter Kim Collins (St. Kitts and Nevis) vor seinem letzten Lauf:

Robert vierundzwanzig

Robert Harting:

Robert vier

Meetingdirektor Martin Seeber:

Robert achtzehn

 

Am Ende werden die Tische weggeräumt, alles auf das anschließende Foto-Shooting vorbereitet. Die Unruhe ist groß, die Journalisten warten:

Robert dreißig

Zu früh das Ganze, denn ein Programmpunkt steht noch aus. Frank Lebert    will für das Spektakel „Berlin fliegt“ am Samstag werben. Er gibt sich zwar alle Mühe, aber die Aufmerksamkeit tendiert gegen Null.

Robert siebenundzwanzig Robert sechsundzwanzig Robert fünfundzwanzig

Schade, aber das Spektakel zwischen Berliner Fernsehturm und Neptunbrunnen wird trotzdem ein Erfolg.

Die vier Athleten stellen sich den Fotografen:

Robert neunundzwanzig

Robert einunddreißig

Und danach folgen die Einzelgespräche. Vor allem mit Robert Harting:

Robert zweiunddreißig Robert dreiunddreißig Robert fünfunddreißig Robert vierunddreißig Robert sechsunddreißig

Text und Fotos:   Peter Grau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dick Gnauck: Geher, Triathlet, Taxifahrer

Dick siebzehn

Dick Gnauck kannte ich schon lange, allerdings nur aus den Ergebnislisten von Gehwettbewerben oder Laufveranstaltungen. Persönlich gesprochen hatte ich ihn noch nie.  So freute ich mich um so mehr, als ich im Juni am Rande des Neuruppiner Triathlons dieses Gespräch hatte.  Auf meiner Homepage habe ich mich unter   http://www.petergrau-leichtathlet.de/?p=13226    dazu schon geäußert.

Gnauck siebenunddreißig Gnauck vierunddreißig

 

Nachdem er den Triathlon beendet hatte, setzten wir uns dann im Jahnbad auf eine Bank, abseits des turbulenten Geschehens.

Gnauck vier

Und  dann erfahre ich von ihm, was er so in den letzten Jahren und Jahrzehnten getan hat.

Um auszuloten, wie weit er noch am Gehen hängt, frage ich ihn eingangs, wo er in den Tagen der Leichtathletik-WM in Berlin sein werde. „Natürlich an der Strecke, um den Gehern  zuzuschauen“.

Hier der Beweis, daß er dieses Versprechen eingehalten hat:

Dick Gnauck an der EM Strecke

Dick Gnauck (links) an der EM-Strecke in Berlin (Foto:  Bernd Hölters)

Einmal Geher, immer Geher, könnte man dazu sagen.

 

Die Anfangsjahre als Geher in Berlin

Das Gehen bestimmte schon in jungen Jahren sein Leben.  Dick Gnauck, Jahrgang 1963, hatte 1977 als Geher bei der BSG Empor HO Berlin angefangen. Sein erster Trainer war Kurt Sakowski, der selbst einmal Spitzengeher war und nun mehr bald seinen 88. Geburtstag feiert.

Dick Sakowski

Kurt Sakowski (rechts) und Peter Selzer am 15. Oktober 1967 über 50 km beim Lugano-Cup in Bad Saarow

 

Dick Gnauck nahm 1978 mit mäßigem Erfolg an seinem ersten Wettkampf teil. „ Das richtige Talent brachte ich leider nicht mit“, schätzt er heute ein. Aber aufhören wollte er auch nicht. Und seine Mutter gab ihm dann einen Schub, als sie meinte: „Wenn Du mehr willst, dann mußt Du mehr trainieren.“   Gesagt, getan. Er sprach 1981 beim SC Dynamo Berlin vor, fragte an, ob er dort mittrainieren könne und wurde angenommen. Zweieinhalb Jahre gehörte er dem Sportclub an. Allerdings verlief der Anfang auch nicht wunschgemäß. „ In meinem ersten Männerjahr sollte ich die 50 km in Naumburg gehen. Wenn es nach meinem Trainer gegangen wäre, hätte ich aber gar nicht mitmachen sollen, zumal ich im Vorfeld mit Schienbeinproblemen zu tun hatte.“   Aber Gnauck trat an, und der Wettkampf fiel entsprechend schlecht aus. Nach 4:38 Stunden quälte er sich über den Zielstrich.

Und die großen Erfolge blieben auch danach aus. „Ich trainierte zwar 150 km pro Woche, lag aber damit weit unter dem Pensum von 250 bis 300 km, wie es beispielsweise Hartwig Gauder vertrug“.

Zudem wurde die Trainingsgruppe langsam aufgelöst. Der Hauptgrund dafür: Zwei Athleten, Nils Brand und Horst Mattern, flüchteten in den Westen. Zwar wurde das nicht an die große Glocke gehängt, aber die negativen Auswirkungen waren unverkennbar. Letztendlich verließ Dick Gnauck den Sportclub, trainierte aber weiter, weil er doch nicht ganz vom Gehen lassen wollte.

Wichtig wurde nun für ihn, daß er in Chemnitz ein Fachschul-Studium der Ingenieurpädagogik begann, mit dem Ziel, Lehrmeister zu werden und Lehrlinge ausbilden zu können. Doch es wurde für ihn schwierig, neben dem Studium und einem geringeren Trainingspensum als nun „BSGler“  noch Leistungen als Geher zu bringen.

 

Doch ohne Sport wollte er auch nicht durchs Leben gehen. Deshalb begann der 1986 mit dem Triathlon. „ Damals organisierte Dieter Gummelt in Berlin einen Drei-Tages-Triathlon, mit einem  Tag Schwimmen, einem Tag Radfahren und einem Tag Laufen.“

Dieter Gummelt? Mit ihm habe ich (Peter Grau) in diesen Jahren viele Laufveranstaltungen bestritten. So u.a. 1983 den 25-km-Lauf von Berlin-Weißensee:

Läufe 1983 25 km Quer durch Weißensee

Dieter Gummelt (Zweiter von rechts), Peter Grau (Dritter von rechts) in Weißensee

 

Dick Gnauck kann sich erinnern, daß damals beispielsweise auch  Achim Waschow  und Berthold Rämisch beim Triathlon dabei waren (die ich wiederum als Läufer kannte).  Und Gnauck lernte auch Peter Schlotte kennen, der später viele Triathlons organisierte.

Den 3-Tages –Triathlon mußte Dick Gnauck zwar wegen Knieproblemen beim Laufen aufgeben, aber er kam vom „Virus“ Triathlon nicht mehr los. „Ich habe in diesem Jahr 1986 noch andere Triathlons mitgemacht, so den in Waren an der Müritz, den ich gewann und an dem ich über zehnmal mitmachte.“

Damals waren 2 km Schwimmen, 38 km Radfahren und  18 km Laufen gefordert. Der Müritz-Triathlon hat sich bis heute gehalten, bietet nun den Mitteltriathlon mit 2/80/20 an. 2017 gab es mit Ironman  Michael Raelert (Rostock) einen prominenten Sieger.

 

Das Leben als Taxifahrer

Nach dem Abschluß des Studiums arbeitete Dick Gnauck als Lehrmeister Maschinenbau in Berlin, doch nach der Wende 1990 war das nicht mehr möglich. Was nun? „ Ich habe einiges versucht und bin dann irgendwann im Taxigewerbe gelandet. Und nun bin ich schon seit 25 Jahren Taxifahrer, angestellt bei der Berliner Firma Metrocab“. https://www.metrocab-taxi.de/?gclid=EAIaIQobChMI89-h5YOc3QIV4grTCh3y-gG8EAAYASAAEgJravD_BwE

Wie aber kann man sich das Zusammenspiel von Taxifahren und Sporttreiben vorstellen, frage ich. „Das Gute ist, daß bei mir die Interessen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer übereinstimmen. Ich kann mir meine Arbeit einteilen. Wenn ich eine Pause brauche oder mal nach Hawai zum Triathlon fliegen will, dann kann ich das. Zweimal war ich beim Hawai-Marathon dabei, aber das ist nichts, weil ich die Hitze nicht mag.“   Aber wann fährt Dick Gnauck in Berlin umher? „ Ich bin nur Nachtfahrer. Das kommt mir einerseits entgegen, weil  ich in meinem Leben nie gern früh aufgestanden bin. Und nachts macht das Fahren in Berlin noch mehr Spaß, weil da weniger Verkehr auf den Straßen ist.“

Dick Gnauck Taxi

Wichtig ist für einen Taxifahrer, daß er sich gut orientieren kann. Nicht so einfach für Dick Gnauck, denn früher kannte er nur die Ostberliner Straßen. Aber dieses Problem löste er schnell:  „ Ich bin zu einem Westunternehmen, bin dort einfach ins kalte Wasser geworfen worden und fuhr nur in Westberlin. Und jetzt bin ich in Ost und West Experte.“

Taxifahrer sein aber ist mehr, als nur die Kunden an ihr Ziel zu bringen.

„ Man hat Gespräche, die man als „normaler“ Sterblicher nicht haben würde. Man trifft Politiker, Manager, Künstler und viele andere Berufsgruppen und kann seinen Horizont erweitern.“

Auch die Schar der Taxifahrer ist sehr vielfältig zusammengesetzt. „ Ich habe Ärzte, Rechtsanwälte als Kollegen, die aus ihrem „normalen“ Leben ausgestiegen sind. Und gewissermaßen bin ich auch ein Aussteiger,  habe zumindest nun einen völlig  anderen Lebensrhythmus.“

Schwester Maxi turnte zu olympischem Gold

In den achtziger Jahren war der Name Gnauck für mich als „normalem“ Sportkonsumenten bekannt. Doch nicht den Geher Dick verband ich damit, sondern seine Schwester Maxi Gnauck. Maxi wurde 1980 bei den Olympischen Sommerspielen in Moskau Olympiasiegerin  am Stufenbarren. „„Nach ihr wurde ein Element am Stufenbarren benannt, die Gnauck-Kehre,“ erklärt ihr Bruder.“   Außerdem gewann Maxi Gnauck eine Silbermedaille im Einzelmehrkampf und zwei Bronzemedaillen am Boden und im Mannschaftsmehrkampf. Zwischen 1979 und 1985 wurde Maxi Gnauck insgesamt sechsmal Weltmeisterin und fünfmal Europameisterin.

Nach ihrer aktiven Karriere arbeitete sie als Trainerin. Von 1993 bis 2004 war sie in Norderstedt als Cheftrainerin des Kunst-und Geräteturnzentrums Harksheide tätig.  2005 wechselte sie in die Schweiz, arbeitet heute dort an einer Sportschule in Utzendorf und wohnt auch dort mit ihrem Freund. „ Unser Kontakt ist recht lose, auch wegen der räumlichen Trennung“, erzählt Dick Gnauck.

 

Die Rückkehr zu den Gehern

Einmal Geher, immer Geher, schrieb ich vorhin. Und das trifft auch auf Dick Gnauck zu.

Einige Fotos als aktiver Geher (hier in Naumburg):

Malaga sechs Malaga fünf Malaga vier

Dick Gnauck (151),  Reinhard Langhammer  (156) und Udo Schaeffer (168 / von links)

 

„ Als ich 2003   vierzig Jahre wurde, bin ich wieder bei den Gehern eingestiegen.  Ab dieser Altersgrenze kann man bei den Senioren an Welt-und Europameisterschaften teilnehmen.  2004 habe ich in Neuseeland zwei  WM-Titel bei den Gehern geholt und später mehrere Europameistertitel.“

Der Erfolg stellte sich ein und war ein wesentliches Motiv, weiter regelmäßig zu trainieren. „ Aber als ich 50 Jahre wurde, merkte ich, daß es  nicht mehr vorwärts ging. Ich stagnierte und damit war auch die Motivation weg.“

Doch ab und an einem Triathlon nimmt er immer noch teil. Irgendwie kommt er von Wettkämpfen nicht los. In diesem Jahr  2018 finden drei internationale Meisterschaften in Spanien statt:

Malaga drei Malaga zwei

Aktiv bei der Senioren-EM im Früjahr 2018 in Madrid

 

„Auch zur Senioren-WM im September 2018 werde ich nach Malaga fahren.  Da ich ein Liebhaber des spanischen Rotweins bin, kann ich es gleich verbinden:  den Geh-Sport  mit einem Urlaub und mit Genuß.“

Malaga sieben

Malaga acht

Der Beweis, daß Dick Gnauck bei der WM in Malaga dabei war.  Hier im Wettbewerb über 10 km (Fotos: Bernd Hölters)

 

Zwar räumt Dick Gnauck ein, daß es nun im Alter von 55 Jahren   manchmal körperliche Probleme gibt, er auch mal beim Laufen und Gehen eine Pause einlegen muß. „ Man darf es eben nicht übertreiben. Es reicht mir manchmal, nicht mehr jeden Tag zu trainieren, sondern nur jeden zweiten Tag. „ Aber normalerweise trainiere ich jeden Tag. Laufen, gehen, schwimmen, mit dem Mountainbike fahren oder im Winter Eisbaden, die Möglichkeiten sind vielfältig. Das Hauptziel ist aber heute die Gesunderhaltung.“

Peter Grau

 

Bildergalerie Dick Gnauck:

Bisher habe ich nur wenige Fotos mit Dick Gnauck in meinem Archiv gefunden, obwohl es dort ansonsten sehr viele Fotos aus den Zeiten eines Weigels, Gauders oder Frenkels gibt.

Da kommt mir zu Hilfe, daß Dick Gnauck meint, ich solle mich mal an Udo Schaeffer wenden, der sich sehr viel mit dem Gehsport befaßt ist, als aktiver Geher und als Statistiker für die Geher, aber auch mit einem riesigen Foto-Archiv in der Hinterhand.

Dick sechs

Udo Schaeffer (links) gratuliert Dick Gnauck zum 44. Geburtstag

 

Udo Schaeffer war gern bereit, mir einige Fotos von Dick Gnauck zu schicken. Nicht einfach war es dabei für ihn, aus den insgesamt  468 Fotos einige auszuwählen.

Dick eins

Es folgt eine willkürliche Auswahl von Fotos, die Dick Gnauck als aktiven Geher, bei Siegerehrungen und im Kreise seiner Geherfreunde zeigt.  Nähere Angaben zu den einzelnen Fotos sind bei Udo Schaeffer unter

info@racewalking24.com   zu erfragen.

Dick drei Dick zwei Dick fünf Dick sieben Dick acht Dick elf Dick zehn Dick neun Dick vierzehn Dick dreizehn Dick zwölf Dick fünfzehn

 

Wer  weitere Informationen über den Gehsport bekommen möchte, kann das auf  folgenden Webseiten:

www.geherpokal.de

www.geher-team.de

www.gehsportnetzwerk.de

 

In der Bordesholmer Klosterkirche: Mozart und Schumann mit Trompete und Streichquartett

Wenn wir Schwager Achim in Kiel besuchen, steht in der Regel auch ein Kunsterlebnis auf dem Programm. Diesmal am 22. August  sollte es in der Bordesholmer Klosterkirche unter dem Thema „Träumerei“  eine Darbietung in ungewöhnlicher Besetzung sein.  Extra bearbeitet waren einige Stücke von Mozart  und Schumann für ein Quintett, bestehend aus einer Trompete, zwei Violinen, einer Viola und einem Violoncello.

 

Träumerei

Auf der Homepage des Schleswig-Holstein Musik –Festivals waren das Programm und die fünf Künstler vorgestellt worden:

Programm:

Divertimento D-Dur KV 136 (bearbeitet für Trompete und Streichtrio)
Divertimento Es-Dur KV 563 für Violine, Viola und Violoncello
Quartett D-Dur KV 285 (bearbeitet für Trompete und Streichtrio)
Divertimento Es-Dur KV 563 für Violine, Viola und Violoncello
Quartett Es- Dur KV 160 (bearbeitet für Trompete und Streichtrio)
Robert Schumann:
Sechs Gesänge op. 107 (bearbeitet für Trompete und Streichquartett)
Kinderszenen op. 15 (Auswahl) (bearbeitet für Streichquartett)
Adagio und Allegro op. 70 (bearbeitet für Trompete und Streichquartett)

Bordes fünfzehn

Künstler:

Matthias Höfs, Trompete
Anke Dill, Violine
Luisa Höfs, Violine
Stefan Fehlandt, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello

Trompeter Matthias Höfs zu den Besonderheiten des Konzertes:

»Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hatte unheimlichen Respekt und war wirklich angespannt, mit so ausgewiesenen Kammermusikern wie Euch das zu spielen und mit Trompete auszuprobieren. Und als wir dann die erste Probe gemacht haben, da ging ein Traum für mich in Erfüllung, mal erste Geige in einem Streichquartett zu spielen.« So äußert sich Matthias Höfs im Rahmen der Einspielung der CD»Mozart con Tromba«. Trompeter sind in vielen Fällen auf Bearbeitungen angewiesen, da es für ihr Instrument nicht allzu viel Originalliteratur gibt, Kammermusik für Trompete und Streicher existiert quasi gar nicht. Auch die beiden Komponisten des heutigen Abends, Mozart und Schumann, haben kein einziges Werk für Trompete geschrieben. Schade! fand Matthias Höfs und ließ einfach einige Werke, die ihm geeignet erschienen, für die Besetzung mit Trompete und Streichtrio bzw. Trompete und Streichquartett bearbeiten. Ein wahrer Glücksgriff, wie sich schnell zeigte, denn der strahlend helle, brillante Ton der Trompete und der expressiv-sinnliche Klang der Streicher gehen eine wunderbare Symbiose ein.

Bordes siebzehn

 

Bordesholm und die Klosterkirche

Bordesholm ist ein kleiner Ort, ca. 35 km von Kiel entfernt. Gespannt  bin ich auf die Klosterkirche. Wegen ihrer Größe ist es schwierig, sie im Bild einzufangen:

Bordes drei

 

Am Schönsten wirkt sie dann im Abendlicht:

Bordes eins Bordes zwei

Vor Beginn des Konzertes aber nutze ich die Zeit, um mich in der Klosterkirche umzusehen:

Bordes vier Bordes fünf Bordes sechs Bordes acht Bordes neun Bordes zehn Bordes elf Bordes zwölf Bordes dreizehn Bordes vierzehn

Bordes sechszehn

In der Konzertpause gibt es vor der Kirche genügend Gelegenheit, sich mit Speis und Trank zu versorgen:

Bordes achtzehn

Und rund um die Kirche ist es in der Dunkelheit anheimelnd:

Bordes neunzehn Bordes einundzwanzig

Doch auch der zweite Teil des Konzertes mit Kompositionen von Robert Schumann erfordert dann unsere Aufmerksamkeit:

Bordes dreiundzwanzig

Irgendwann, nach zweieinhalb Stunden, ist dann nach einer Zugabe Schluß, und voller Eindrücke begeben wir uns auf den Weg zum Parkplatz. Oben auf der Straße sehen wir Gleichgesinnte:

Bordes vierundzwanzig

 

Doch Achim hat noch eine Überraschung parat. Er führt uns an den nahen See, bittet uns, gen Himmel zu schauen.  Den Mond erkennen wir ohne Mühe, er ist ja jede Nacht unser Gast.

Bordes fünfundzwanzig

Doch was verbirgt sich hinter dem kleinen Stern links?

Bordes sechsundzwanzig

Es ist der Mars!

Und um das Gesehene zu festigen, dürfen wir später kurz vor Mitternacht von Achims Balkon in Kiel -Schilksee  nochmals gen Himmel blicken und sehen wieder unser Paar:  den Mond und den Mars.

Bordes siebenundzwanzig Bordes achtundzwanzig

Text und Fotos:   Peter Grau

Kiel-Olympiazentrum: Treffpunkt der Segelboote

Dort in Kiel-Schilksee, wo im August 1972  die Olympischen Segelwettbewerbe stattfanden, waren wir kürzlich mal wieder zu Besuch. Ganz in der Nähe wohnt mein Schwager Achim.

Segel eins

Und wie damals  tummelten sich auch diesmal viele Segelboote auf dem Wasser.

Segel zwei Segel fünfundzwanzig Segel vierundzwanzig Segel vier Segel fünf

Aber nicht nur auf dem Wasser waren die Boote zu sehen. Auch direkt am ehemaligen Olympiazentrum    konnte man sie bewundern:

Segel zehn Segel zwölf Segel dreizehn Segel vierzehn Segel fünfzehn Segel sechszehn Segel siebzehn

Segel einundzwanzig

Wer nicht nur schauen wollte, konnte sich am Sandstrand vergnügen:

Segel elf

Und immer wieder gab es auch auf See neue Motive zu bewundern:

Segel drei  Segel achtzehn Segel neunzehn Segel zwanzig

Text und Fotos:  Peter Grau

 

Die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin: ein Rückblick

EM 2018 zwei Thomas Röhler

Kaum zu glauben, die Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin liegen bereits wieder eine Woche zurück. Im Nachhinein bedauere ich ein wenig, daß ich diese EM nicht voll ausgekostet habe, nicht jeden Tag im Olympiastadion und jeden Tag am Breitscheidplatz war.  Gerade die Stimmung mitten in der City West  habe ich am Fernseher nicht so richtig mitbekommen. Ich konnte mir erst am letzten Tag der EM ausmalen, was dort abgegangen sein muß.

Doch Gründe für meine Zurückhaltung habe ich auch. Vor allem setzte mir anfangs die Hitze zu und deshalb zog ich es auch vor, im kühlen Zimmer vor dem Fernseher zu sitzen.

Jetzt aber  möchte ich versuchen, mich anhand von Zeitungsartikeln zu erinnern, manches dadurch im Gedächtnis festzuhalten.

Eine erste gelungene Zusammenfassung fand ich in der Fachzeitschrift „Leichtathletik“.

Leichtathletik Titel

Sie ließ in bewährter Form alle Wettbewerbe Revue passieren und gab zudem die Super-Stimmung während der gesamten Europameisterschaft treffend in Kommentaren wieder.

Leichtathletik EM-Ausgabe 2018

ERIMA präsentiert: Die neue Ausgabe der „Leichtathletik“
Titelthema: Die große Analyse der Leichtathletik-EM in Berlin, natürlich mit allen deutschen Medaillengewinnern: Arthur Abele, Mateusz Przybylko, Malaika Mihambo, Thomas Röhler, Andreas Hofmann, Gesa Felicitas Krause, Gina Lückenkemper, Tatjana Pinto, Rebekka Haase, Lisa Marie Kwayie, Christin Hussong, Kristin Gierisch, Carolin Schäfer Official, Pamela Dutkiewicz, Cindy Roleder, Fabian Heinle, Marie-Laurence Jungfleisch, David Storl, Christina Schwanitz, Nadine Müller, Shanice Craft.

Ähnliches werde ich im Buch„LEICHTATHLETIK 2018 – Die großen Momente“  erleben, das ich noch während der EM-Tage bestellte und das Ende August fertiggestellt werden wird.

 

Christian Ermert hatte bei leichathletik.de  am 6. August 2018 dafür geworben:

Jetzt vorbestellen und kurz nach dem letzten Finale im Briefkasten haben: Das Buch zur EM. Das ist Berlin 2018 fürs heimische Bücherregal. Ein 144 Seiten starker Bildband. Mit den besten Fotos und allen Triumphen und Dramen.

Damit Ihre Freude an den spannenden EM-Tagen in Berlin noch länger anhält, wird kurz nach der letzten Entscheidung im Olympiastadion das große Buch zur EM erscheinen. In „LEICHTATHLETIK 2018 – Die großen Momente“ werden die Erfolge und Dramen der Athletinnen und Athleten für die Ewigkeit festgehalten.

Herausgegeben wird das 144 Seiten starke Buch mit fast 200 Fotos vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zusammen mit dem Kölner Verlag DLM RunMedia.

 

Rund um die Europameisterschaften

Viel ist während der EM-Tage in den einzelnen Pressemedien geschrieben worden.  Es ist nicht leicht, einzelne Geschichten hervorzuheben. So werde ich im folgenden links angeben, ungeordnet, einfach willkürlich herausgegriffen.  Das ist dann auch für mich eine Gedächtnisstütze.

 

Bertholt Mertes erzählte mir am Rande der EM im Berliner Olympiastadion, daß er für den Bonner Generalanzeiger mit Heike Drechsler vorher ein Interview geführt habe.  Nachzulesen ist dieses Interview unter http://www.general-anzeiger-bonn.de/sport/Heike-Drechsler-benennt-ihre-EM-Favoriten-article3909418.html

 

Achim Dreis, Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ):

http://www.faz.net/aktuell/sport/leichtathletik-em/leichtathletik-em-kommt-zu-fans-in-die-stadt-kommentar-15727185.html

 

Wenig wurde während der EM-Tage erwähnt, daß viele russische Athleten nicht dabei sein durfte. Vor allem wurde nicht erwähnt, daß damit naturgemäß die Chancen aller anderen Nationen stiegen.

Michael Reinsch, FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/sport/leichtathletik-em/wie-die-russen-bei-leichtathletik-em-mit-dem-status-umgehen-15730683.html

 

Hannah Bethke, FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-leichtathletik-em-es-lebe-der-sport-15734793.html

 

Michael Reinsch, FAZ:

http://www.faz.net/aktuell/sport/leichtathletik-em/leichathletik-em-auch-diesmal-wieder-doping-verdacht-15721735.html

 

Saskia Aleythe, Süddeutsche Zeitung:

https://www.sueddeutsche.de/sport/leichtathletik-em-meter-zum-perfekten-zeitpunkt-1.4089786

 

Joachim Mölter, Süddeutsche Zeitung:

https://www.sueddeutsche.de/sport/em-in-berlin-die-alte-tante-leichtathletik-kommt-in-der-neuen-welt-an-1.4092072

 

Saskia Aleythe, Süddeutsche Zeitung:

https://www.sueddeutsche.de/sport/leichtathletik-em-armand-duplantis-1.4091182

 

Martin Einsiedler, Tagesspiegel:

https://www.tagesspiegel.de/sport/leichtathletik-em-in-berlin-sport-statt-spektakel/22904082.html

(wird fortgesetzt)