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In den letzten Monaten habe ich die Anzahl meiner Facebook-Freunde spürbar aufgestockt. 2038 sind es im Moment, und es ist eine Zahl, die ziemlich schwer zu überschauen ist. In der Regel habe ich gezielt ausgewählt, besonders bei den Künstlern habe ich mir zuvor deren Infos angeschaut und ebenso ihre Werke. Fast hundertprozentig war die Reaktion, eine virtuelle Freundschaft einzugehen.
Das Aufregende an der Freundessuche ist, daß man manchmal Leute kennenlernt, die man ohne Facebook nie kennengelernt hätte. Als ich beispielsweise den Namen Albrecht Tübke las, hoffte ich, daß es der Sohn vom in der DDR sehr bekannten Maler Werner Tübke sein möge. Er war es! Aus einem ganz anderen Metier kommt Wang Wei Sherpa. Er organisiert Expeditionen im Himalaja und liefert von dort berauschende Bilder. Beim Wort „Sherpa“ dachte ich schon in diese Richtung und war erfreut, daß ich richtig gedacht hatte. Bergexpeditionen interessieren mich seit meiner Jugendzeit.
Seit meiner Jugend interessiert mich auch alles, was mit Büchern, überhaupt mit Geschriebenem zu tun hat. Claudio Michele Mancini ist ein deutsch- italienischer Schriftsteller, der nicht nur Romane schreibt, sondern auch brillante Artikel über aktuelle Zeitthemen.
Das sind nur drei willkürlich ausgewählte Facebook-Freunde, die aber zeigen, wie vielschichtig die Freundesschar sein kann, wenn man richtig sucht und findet.
Facebookfreunde- ja oder nein?
Mein Facebookfreund Manfred Dechert hat sich darüber Gedanken gemacht, ob man neue Freunde über Facebook gewinnen solle. Das bejahend kam er auch zum Schluß, daß er viele neue, interessante Leute kennengelernt hat. Lesen Sie seine Gedanken zu diesem Thema:
Manfred Dechert: Kennst Du diese Person?
Kennst Du diese Person – nein, ich kenne sie nicht. Wir empfehlen, nur Freundschaftsanfragen an Leute zu stellen, die Du kennst.
Ja, würde ich das tun, hätte ich eine Menge interessanter, netter Leute nicht kennengelernt. FB will, das man nur Leute in die Freundesliste aufnimmt, bzw. anfragt, die man persönlich kennt.
Andererseits wird immer wieder gefragt: „Vielleicht kennst Du?“
Ja, was denn jetzt? Bei denen bleiben, die man kennt, dann wären es etwa maximal dreißig, vierzig Leute. Freundschaftsanfragen stellen ist ein Wagnis – Du wirst auf Mißtrauen, kritische Blicke, aber auch immer mal auf positive Resonanz stoßen. Mit der Zeit lernst Du, einen geschärften Blick zu bekommen, wer passen könnte, wer nicht.
Es lohnt sich aber auch, virtuellen Kontakt zu wagen, zu jemandem, der – scheinbar – nicht in meine Facebook-Welt paßt.
Kennst Du diese Person – nein, ich kenne sie, noch, nicht.
Ich würde es aber bedauern, nie diesen Kontakt gewagt zu haben.
Ich würde in meinem sicheren Umfeld bleiben – und nichts Neues hören, aus einer fremden Nutzerwelt, einem fremden Facebook-Alltag, spannenden Geschichten, faszinierenden Bildern, neuen, interessanten Sichtweisen.
Ich habe umgekehrt gelernt, Sexbomben, Kredithaie, Love-Scammer oder Bettler auszuselektieren. Tut mir leid, es sind viele Ausländer dabei – aber, ich habe da die Erfahrung machen müssen, dass viele dieser Anfragen unseriös sind.
Fb ist ein Sammelbecken vieler Spiegel-gesichter und – schatten unserer globalen Welt, und die Regeln, die Umgangsformen sind manchmal noch härter wie draußen.
Hier kannst Du virtuell dem anderen eine reinhauen, gleich blocken, damit verhinderst Du eine Gegenreaktion. Du kannst einen blöden Spruch absondern, und mancher wird nicken, „so ist das halt im Internet“. Warum winken bei Facebook so viele ab – „nein, das ist nicht mein Ding“. Das hat sicher auch was mit dem „Bodensatz“ bei FB zu tun. Haßparolen, Beleidigungen, seichtes Niveau, Arroganz.
Ich fürchte diese Seite, und schätze die gute – lebendiger Austausch, Blick in fremde Lebenswirklichkeiten, Begegnung.
Kennst Du mich? Kenn ich Dich? Wahrscheinlich beides nicht, aber, es ist nicht ganz verkehrt, sich einen Schritt weiter raus aus der Deckung zu wagen. Vielleicht wissen wir ein paar Chats, ein paar intensive Posts, ein paar gute Gedankenwechsel mehr –
wer wir sind, wer wir sein könnten…
Manfred Dechert
Es ist wieder an der Zeit, im Steine-Reservoir von Claudia Endres zu stöbern. Fündig wird man dort immer. Schauen Sie auf diese neuerliche Auswahl und darauf, was Claudia Endres diesen Steinen zuordnet:
Der Larvikit – Stein der Dankbarkeit
Ist es nicht einmal angebracht, dass wir „DANKE“ sagen? Dass wir uns bei den Menschen bedanken, die uns helfen, die zu uns stehen, die uns in unserem Leben begleiten und uns helfen – weil sie einfach gute Freunde sind?
Ein Larvikit lenkt unsere Aufmerksamkeit auf andere. Er zeigt uns auf, wie viel wir anderen zu verdanken haben und lehrt uns, diese Dankbarkeit auch zu zeigen.
Oftmals fällt es uns schwer, einfach Danke zu sagen. Aber ein Larvikit bringt uns geschickt die richtigen Worte bei. Er weiß, was wir tun sollten, damit unsere Arbeitskollegen, Freunde und Familienmitglieder Dankbarkeit erfahren.
SCHUNGIT – Lehrmeister unserer Tugenden!
Dieser aus Russland kommende Stein steigert unsere Kräfte und Leistungen und mobilisiert Energiereserven. Er vitalisiert unseren Geist und fördert unsere Gesundheit.
Er schafft Ordnung in unserem Alltag und zeigt uns auf, wie wir am besten mit unseren Mitmenschen umgehen sollten…
Wenn wir bei der Arbeit müde werden, wenn wir schlecht geschlafen haben, gereizt und genervt sind, dann sollten wir einen Schungit zur Hand nehmen. Er hilft bei Schwäche, Müdigkeit und Gereiztheit und bringt eine tiefe Ruhe, Entspannung, Gleichmütigkeit. .. Mit seiner positiven Kraft, die er auf uns überträgt, lösen sich stressbedingte Situationen, innere Verkrampfungen und Blockaden…
Wer mehr über diesen Stein nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:
Eine Auswahl an Schungit-Steinen findet man hier: http://www.moldavit-engel.de/stei…/s_4_79_nurxxSchungit.html
SAPHIR VIOLETT-PINK – Du kannst jeden Tag aufs Neue beginnen!
Dieser seltene und sehr spirituell ausgelegte Stein tritt meist in der Blüte unseres Seins in unser Leben. Er kommt auf uns zu, wenn sich bewusst in unserem Leben etwas verändert. Beispielsweise, wenn wir ein Kind bekommen, wenn spirituelle Veränderungen an die Türe klopfen oder wir in unserer Realität so verfahren sind und nur noch einen Ausweg suchen.
Ein violett-pinker Saphir vertreibt belastende Gedanken, verfahrene Situationen, engstirnige Einstellungen, betrübte Erlebnisse, veralterte Vorstellungen. Auch Mutlosigkeit und die Einbildung, dass sowieso alles keinen Sinn habe. Er lenkt dabei geschickt unsere kommenden Entscheidungen in die richtige Richtung und lehrt uns etwas ganz deutlich:
Wir können jeden Tag aufs Neue ein neues Leben beginnen. Von ganz vorne anfangen. Alles hinter uns lassen und die Arme öffnen für das Kommende!
Doch er hält noch viel mehr an Gutem für uns bereit. Wer mehr über diesen Stein aus Madagaskar nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:
Eine Auswahl an violett-pinkem Saphir findet man hier:
http://www.moldavit-engel.de/…/s_4_79_nurxxSaphir%3Eviolett…
AKTINOLITH-QUARZ – Dein Engel zum richtigen Zeitpunkt!
Ein Aktinolith-Quarz schirmt den Besitzer vor unerwünschten Einflüssen und Energien ab, seien es Fremdenergien oder die eigene schlechte Laune, die uns den Tag erschwert.
Er hilft uns dabei, Unerwünschtes an Erlebtem, Eindrücken, Vorstellungen oder Erfahrungen abzutragen. Seine schützende Wirkung spüren wir auch, wenn wir uns unter Mitmenschen befinden. Er hilft uns, nicht von anderen „erdrückt“ zu werden. Sein Ziel ist ein harmonisches und ausgeglichenes Miteinander…
Er fordert uns zudem täglich auf, immer unsere eigene Haltung zu überprüfen. Er hilft uns, wenn wir uns schwer zu etwas entscheiden können und nimmt uns die Angst vor dem Neuen und Unbekannten. Dabei stärkt er unsere Geduld und unser Gespür für den richtigen Zeitpunkt.
Mehr über diesen Stein ist zu lesen unter:
Eine Auswahl an Aktinolith-Quarz Steinen findet man hier:
http://www.moldavit-engel.de/…/a_4_24_nurxxAktinolith-Quarz…
PREHNIT GRÜN – Unser freudiger Helfer vom Dienst!
Ein grüner Prehnit ist ein stetiger und treuer Begleiter, ein Helfer für alle Situationen im Alltag und im Leben überhaupt. Er bündelt unsere Energien, schenkt uns Mut, baut uns auf, stärkt, wenn wir schwach werden und motiviert, wenn wir aufgeben möchten.
Mit ihm kommt Geist und Handlung in Fluss. Er stärkt das Selbstbewusstsein. Menschen, die unselbständig sind und sich stetig auf andere verlassen, werden mit diesem Stein selbstständiger und nehmen ihr Leben selbst in die Hand.
Unser Denken wird mit ihm schneller. Unser Wille etwas zu erreichen, steigt.
Aber ein grüner Prehnit hält noch viel mehr Hilfestellungen bereit. Es sich lohnt sich, hier weiterzulesen:
Eine Auswahl an grünen Prehnit- Steinen findet man hier:
http://www.moldavit-engel.de/…/p_4_76_nurxxprehnit%3Egr%C3%…
KUPFERCHALCEDON – Stärkt Deinen Willen nach Unabhängigkeit!
Dieser Stein schafft es, uns das Leben so zu zeigen, wie es wirklich ist. Er ist lebens -verändernd, wenn es darum geht, neue Wege zu suchen und zu gehen.
Der Kupferchalcedon hält wie ein Schutzschild Negatives von uns. Das betrifft auch Mitmenschen, die nichts Gutes im Sinn haben.
Er zeigt uns das Schöne im Leben auf, weist uns auf die Kleinigkeiten hin, die wir so oft übersehen. Er fördert unsere Offenheit, Aufrichtigkeit und den Wunsch nach mehr Unabhängigkeit.
Doch dieser hübsche Kupferchalcedon aus der Türkei hält noch viel mehr bereit.
Wer nachlesen möchte, kann gerne hier klicken:
Eine Auswahl an Kupferchalcedon-Steinen findet man hier:
http://www.moldavit-engel.de/…/k_4_71_nurxxKupferchalcedon.…
Eine ganze Woche lang, vom 3. bis 9. September 2017, war ich auf dem „Ritt“ über die Alpen beim GORE-TEX Transalpine Run. Bei dessen 13. Auflage durch vier Länder waren für die Zweierteams auf insgesamt sieben Etappen rund 270 km und 15.500 Höhenmeter zu bewältigen. Dauerregen, Schneefall, Nebel, Sonnenschein, alles war im Angebot. Und die Wege waren entsprechend schwierig zu laufen, Geröll auf vielen Wegen, Unebenheiten und oft Bergpassagen, in denen man nur gehen konnte, erschwerten alles und waren eine harte Probe für Gelenke, Sehnen, Muskeln. Vor allem aber war der Kopf gefordert.
Anfangs habe ich geschrieben: Ich war auf dem Ritt. Das ist aber leicht übertrieben. Ich bringe zwar die Erfahrung von vielen Rennsteigläufen mit, wo ich in den thüringischen „Bergen“ jeweils die 45-km-Strecke bestritt. Aber, nur einmal im Jahr, und eben nur über Hügel. Ein Bergläufer aber war ich nie, ich mochte flache Asphaltstrecken.
So war ich heilfroh, daß ich beim Transalpine Run nicht aktiv dabei war, sondern das Geschehen nur passiv im Internet verfolgte. Und dabei hatte ich vor allem das Zweierteam Norbert Hensen/Frank Franky Bauknecht im Auge.
Wer sich zunächst orientieren möchte, um was es in diesem Lauf geht, dem sei ein Blick in die offizielle Homepage des Alpenlaufes http://transalpine-run.com/ angeraten.
Noch lächelnd vor dem Start: Norbert Hensen (rechts) und Franky Bauknecht
Viel gehörte zum Gepäck der Läufer:
Sieben Etappen von Fischen bis Sulden
In Fischen im Allgäu (Deutschland) begann das Abenteuer für Norbert und Franky und all die anderen rund 600 Läuferinnen und Läufer. Lech am Arlberg, St. Anton am Arlberg, Landeck, Samnaun, Scoul, Prad am Stilfserjoch hießen die einzelnen Etappenorte, ehe es am letzten Tag in den Zielort Sulden am Ortler (Italien) ging.
Norbert Hensen kenne ich seit gefühlten 50 Jahren, auch wenn er gerade erstmal 46 Jahre alt geworden ist. Unsere erste Bekanntschaft hatten wir als Mitarbeiter der Zeitschrift „Leichtathletik“ am Rande irgendeiner Deutschen Meisterschaft oder einer internationalen Meisterschaft. Welcher? Da müssen wir uns gemeinsam noch erinnern. Seitdem riß unsere Verbindung nie ab, auch wenn er in Köln wohnte und wohnt, und ich in Berlin bzw. nun in Neuruppin.
Zuletzt trafen wir uns 2016 am Rande des Berlin-Marathons.
Frank Franky Bauknecht kannte ich bisher noch nicht. Er war der Teampartner von Norbert Hensen beim Trans Alpine Run (TAR), wurde deshalb auch mein Facebookfreund und rückte mir durch eben dieses Laufabenteuer nahe.
Vom Starttag an habe ich jeden Tag verfolgt, wie beide die Strecken von ca. 30 bis 46 km bewältigten, wie sie das Auf und Ab der Alpen erlebten, bis auf Gipfel von 3000 m hochstiegen und wie sie als Team funktionierten.
Bei mynextfinish konnte ich in einem Blog nachempfinden, was beide erlebten.
Bald entdeckte ich auch einen Live-Monitor, auf dem bei den einzelnen Verpflegungspunkten (V1, V2, V3) und im Zielort die einkommenden Läufer registriert wurden. Ich kannte die Zeiten, bis zu denen sie an den Meßpunkten sein mußten, wenn sie nicht aus dem Rennen genommen werden wollten. Und je mehr das Endziel herbeirückte, desto spannender empfand ich das Ganze. Ich schrieb deshalb auch Norbert und Franky zwischendurch über Facebook: „Jedesmal, wenn ich Eure Namen aufblitzen sehe, springe ich vor Freude bis fast an die Decke“. Und den größten Sprung machte ich, als das Team mynextfinish am 9. September mit dem Wort „Finish“ aufgeführt wurde:
Jeden Tag berichteten Norbert und Franky am Abend aus dem Hotel, wie es ihnen ergangen war. Und man konnte mitfühlen, daß die Leiden und Strapazen immer größer wurden. Es wurde dann klar, daß der Kopf bald die Hauptrolle übernahm. Norbert meinte am vorletzten Tag: „ Es war schwer, sehr schwer. Mein Sprunggelenk schmerzt und auch sonst tut mir manches weh. So langsam gehen mir die Kinesio Tapes aus (Tapes: Klebebänder, die Verletzungen kurieren, Muskeln lockern und Entzündungen hemmen). Aber, und das schrieb mir seine Kollegin Verena Schwarz, die in Köln mit ihm auch einige Trainingsläufe absolviert hatte: „ Norbert ist mental stark!“ Und diese Stärke half ihm auch ins Ziel.
Meine beiden Helden, Franky Bauknecht und Norbert Hensen (rechts)
Wenige Stunden nach ihrem finalen Einlauf ins Ziel faßten beide ihre Eindrücke kurz zusammen.
Norbert Hensen:
Was für eine Woche. Mit Höhen, Tiefen, Schmerzen, wunderschönen Momenten und dem besten Teampartner Frank Franky Bauknecht. Er wurde am Ende jeden Tag stärker. Immerhin konnte ich nach dem Tief gestern heute nochmal den Aufstieg auf die Tabaretta-Scharte auf 2900 Meter genießen. Aber knapp 5000 Höhenmeter sind für diesen Lauf definitiv zu wenig in der Vorbereitung. Franky ist ein Tier am Berg. Hauptsache Finisher, etwas anderes war nie unser Ziel. Ausführlicher Bericht folgt – aber jetzt erstmal feiern. Danke an alle, die in dieser Woche mitgefiebert und gelitten haben!!
Franky Bauknecht:
WE ARE FINISHER ! 7 Tage gemeinsam über die Alpen. Als Team mynextfinish gemeinsam ins Ziel gekommen. Hammer. Wir müssen erstmal alles verarbeiten. Kleines Fazit: Aus einem Kölner Jung wird nicht so schnell eine Bergziege- dafür aber der beste Teampartner für diese Woche. Danke Norbert Hensen. Alles weitere wie Videos, Berichte und Bilder folgen die Tage. Lasst uns feiern und genießen. Danke auch vorab an alle fürs mitfiebern, kommentieren, motivieren und dabei sein. Es hat Euch hoffentlich auch Spaß gemacht.
Für den Internetdienst larasch ( www.larasch.de) begleiteten Robin Reich und Hermann Ziege das Zweierteam Hensen-Bauknecht und drehten jeden Tag kurze, aber aussagefähige Filme.
Eine Zusammenfassung der sieben Folgen ist unter
https://www.youtube.com/watch?v=Lt0N27ROYm4&list=PL27Blruj8EYu22XKLem2MuiPJls7shbzj
zu sehen.
Ein längerer Film wird folgen und viele Fotos sind inzwischen ins Internet gestellt worden. Wer mag, kann dort herumstöbern. Gern hätte ich auch hier schon mehr Fotos gezeigt, doch da muß ich erst mit den Fotografen klären, welche Fotos ich honorarfrei verwenden darf.
Mein nächstes Ziel: der Hubertuslauf
Ich aber habe für mich ganz persönlich ein kleines Fazit gezogen: Wenn Norbert und Franky solch ein Etappenrennen bewältigen können, dann sollte es mir doch nicht schwer fallen, nach einer längeren Laufpause, in der ich immer wieder um einen Neuanfang kämpfte, nun beim nächsten Hubertuslauf in Neuruppin am 29. Oktober 2017 die doch nur kurze Strecke von 8 km bewältigen zu können. Ich werde dabei an Norbert und Franky denken und nochmals laufenderweise ihre Leistung würdigen.
Peter Grau
Mein Facebook-Freund Manfred Dechert hat mir dazu mit einem klugen Text gewissermaßen aus der Seele gesprochen. Gerade im vorgerückten Alter sucht man sich an Vergangenes intensiv zu erinnern, vor allem auch an Menschen, denen man irgendwann und irgendwo mal begegnet ist und die dann aus dem eigenen Gesichtskreis verschwunden sind. Dazu beigetragen haben Ortswechsel, Abschied von der Schule, Abschied vom Studium, Wechsel des Arbeitsplatzes u.a. Und wenn man nun jemanden sucht, dann gibt es vielfache Hindernisse. Mal hat die Person, so sie weiblich ist, durch eine Heirat den Namen geändert, mal hat sie kein Telefon und steht also nicht im Telefonbuch, mal ist sie durch einen Ortswechsel einfach verschwunden.
Was tun? Google bringt selten einen Erfolg, ähnlich ist es auch bei Facebook. Bestünde für jeden auf dieser Erde die Pflicht, sich bei Facebook anzumelden (so wie man sich beispielsweise im Einwohneramt anmeldet), dann wäre es viel leichter. Doch das ist wohl ein Wunschtraum.
Manchmal helfen Behörden und Institutionen. So etwa, als ich bei der Deutschen Kriegsgräberfürsorge nach dem Grabe meines im 2. Weltkrieg gefallenen Vaters nachfragte und eine umfassende Antwort bekam.
Aber wie ist es bei meinem Studienfreund Klaus Fricke, mit dem ich in den Jahren 1961 bis 1965 eng zusammen war, mit dem ich danach noch lockeren Kontakt hatte (weil ich wußte, auf welcher Arbeitsstelle er gelandet war)? Doch dann trennten sich unsere Wege…
Bei manchen ist man froh, wenn man sie nicht wiedertrifft (wie etwa bei den IMs, die mich in den Jahren 1987 bis 1989 beschatteten). Andere aber möchte man wiedertreffen. Da hilft dann ab und an der Zufall, wie kürzlich, als ich in unserer Lokalzeitung einen Bericht über eine Druckerei las und dabei mitbekam, daß dort eine ehemalige Kollegin tätig ist.
Sei es wie es sei. Ich suche weiter nach Wegen, Verschwundene aufzuspüren.
Nun aber der eigentliche Anlaß dieser Tagebuch-Notiz: die Kolumne von Manfred Dechert:
An die Verschwundenen
Da gibt es verschiedene Sorten von Verschwundenen – die in der Politik, in zwielichtigen Ländern, wo Beamte und Politiker korrupt sind. Da verschwinden Menschen – das ist bei uns seltener der Fall. Da weißt Du in der Regel, wenn jemand gestorben ist.
Wenn Leute sich verabschieden, kündigen sie das vorher an, den Kontakt-Abbruch. Oder auch nicht. Die gehen einfach.
Das tut weh, weil die Erinnerung an sie ja bleibt, trotzdem. In Freundschaft, Begegnung, oder Liebe, oder erst recht im Zorn.
Dann sind jene, die hast Du früher mal mehr gekannt, ich sehe sie noch, im Cafe, in der Schule, auf dem Sportplatz, im Betrieb.
Die sind auch weg, und sie aufzufinden, wäre nicht so leicht.
Hallo, ich bin der, zwei Plätze neben Dir, auf der Schulbank, Hallo, ich bin der, mit den kalten Händen im Auto, als Du sagtest: Laß es, ich mag Dich, aber nicht mehr.
Da kannst Du Dich erst recht nicht melden. Obwohl, ich könnte ja fragen, was sie heute machen….Dann legen die entweder auf, oder sind genervt – oder schweigen erstmal. Dann erinnern sie sich, und dann kommt ein Gespräch in Gang, langsam, aber immer flüssiger.
Was machst Du, ach so.
Habe sogar mal an Dich gedacht, sogar mehrfach. Aber, ich konnte mich ja nicht so melden, einfach so.
So könnte ein Gespräch ablaufen, Andere, ehemalige Arbeitskollegen, die mich nicht mochten, oder ich sie nicht, würden einfach auflegen. Oder es wäre eine Art Schockstarre, sie rechnen nicht mit dem Anruf.
Immerhin wüßtest Du – sie leben noch. Im Hintergrund ein mißtrauischer Mann, eine mißtrauische Frau, Kindergeschrei, oder laute Jugendliche.
Bei Anderen weißt Du, über Bekannte wieder- sie sind gestorben.
Es ist unwahrscheinlich, daß jemand von denen hier mitliest, könnte aber doch sein, dann hört mal: Ihr könnt doch nicht einfach so gehen, früher, da wart Ihr das blühende Leben. Wo andere dumme Witze machten, habt Ihr mich wirklich zum Lachen gebracht, auf einem Arbeitsplatz, wo es nun wirklich nichts zu Lachen gab. Jetzt hattet ihr Krebs, oder fielt tot um – und einer sprang aus dem Fenster – der, der immer am meisten lachte.
Dann sind jene, von denen gesagt wird: die sind verstummt. Die machen nichts mehr, die leben nur noch für sich. Traurig, aber, da kann ich ja schlecht eine Detektei beauftragen, klingeln, weil die kein Telefon mehr haben, fragen: Wie geht es Dir? Fünfunddreißig Jahre keinen Kontakt, dann klingelst Du.
Einfach so, um zu schauen, ob er wirklich nur noch für sich lebt, oder vielleicht nicht doch noch etwas Leben in sich hat.
Dann sind jene, die sind hier weg, entweder hier ganz, oder ich bin auf ihrer Block-Liste. Dann posten sie sonstwo Gedichte, Sprüche, oder lassen dumme Sprüche los.
Die sind eine Erleichterung, wenn die verschwunden sind.
Bei anderen denke ich, wo sie wohl sind, was sie heute sagen, ob sich wer noch an mich erinnert, oder gar schon einmal eine Gedanken-Mail geschickt hat.
Vielleicht geht es – an jemand denken, und das ist dann wie ein Brief,
oder eine Mail.
Also Verschwundene – im Guten wie im Schlechten – einen Guten-Morgen-Gruß – egal wo, oder in welcher Lage.
Ihr habt hier noch ein paar Worte und Erinnerungen hinterlassen – wollt Ihr die nicht abholen. Oder soll ich sie behalten?
Manfred Dechert
Ein wenig blüht sie im Verborgenen, die deutsche Kriegsgräberfürsorge. Um so erfreuter war ich, als ich am 11. August 2017 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. einen dicken Brief mit viel Material zum Verbleib meines Vaters Walter Grau bekam.
Angefragt hatte ich zuvor, ob die Kriegsgräberfürsorge auch im ungarischen Mór tätig gewesen ist. Diesen Ort hatte ich im Gedächtnis, weil dort mein Vater von seinen Kameraden auf dem Rückzug der Deutschen Wehrmacht letztmals gesehen worden sei. So hatte es mir meine Mutter erzählt und mit einigen Fotos untermauert.
Mein Vater im März 1945 im ungarischen Mor und in Seregelyes:
Die Antwort brachte für mich viel Neues.
Zunächst die kurze Mitteilung der Deutschen Dienststelle (ehemalige Wehrmachtsauskunftsstelle), Berlin:
Name: Walter Grau, Dienstgrad Leutnant, geboren 20.8.1903 Lichte (Thüringen); Erkennungsmarke: -18-2.Res.Flak.Abt.433; Todesort: bei Mor/Ungarn (nahe der Grenze zu Österreich); Grablage: Friedhof Mor.
Weiter hieß es im Schreiben der Kriegsgräberfürsorge:
„Ihr Vater verstarb nach unseren Aufzeichnungen im März oder April 1945. Das genaue Datum geht aus den Unterlagen leider nicht hervor.
Im Rahmen der in Ungarn stattgefundenen Umbettungsmaßnahmen deutscher Soldaten konnten aus dem Gelände des Gemeindefriedhofes in Mor die Gebeine von 22 Soldaten exhumiert und auf die Kriegsgräberstätte Székesfehérvár überführt werden.
Nicht alle für die Ortschaft Mor registrierten Soldaten konnten bei den Exhumierungen geborgen werden. Dies trifft leider auch auf Ihren Vater zu. Die Grablagen waren zum Teil mit Ziviltoten überbettet. Die Lage des Ortes Mor entnehmen Sie bitte dem beigefügten Kartenausschnitt:
Um das Schicksal Ihres Vaters vor dem Vergessen zu bewahren, haben wir seine persönlichen Daten in das Gedenknamenbuch Székésfehérvár übernommen. Einen entsprechenden Auszug aus dem Namenbuch können Sie gern bei uns bestellen. (ist von mir bestellt worden):
Auf der Suche nach einer weiteren Gedenklösung haben wir seine persönlichen Daten zusätzlich auf der deutschen Kriegsgräberstätte Székésfehérvár verzeichnet. Das Todesdatum erscheint hier jedoch nicht.“
Soweit das Schreiben der Kriegsgräberfürsorge, genauer der Abteilung Gräberdienst. Angeboten wurde mir noch, Fotowünsche zu Kriegsgräberstätte Székésféhérvár zu äußern und bei Interesse mich für eine vom Volksbund organisierten Gemeinschaftsfahrt zum Friedhof anzumelden.
Beigefügt waren dem Brief neben der Lageskizze diverses Material über die Kriegshandlungen in den Jahren 1944 /45 in Ungarn, speziell rund um Budapest. Ebenso war Material über die Kriegstoten des 1. und des 2. Weltkrieges in Ungarn beigelegt und eine ausführliche Darstellung über die deutsche Kriegsgräberstätte in Székésféhérvár:
Alles in allem: eine umfassende Antwort, die mich nun anregt, weiter über meinen Vater nachzuforschen. Dabei werde ich sowohl private Fotos meines Vaters (den ich, Geburtsjahr 1940, nur wenig sehen konnte) als auch Fotos seiner Wehrmachtszeit und Auszüge aus seinen Feldpostbriefen an meine Mutter sichten. Das bin ich meinem Vater schuldig!
Inzwischen habe ich einige Fotos meines Vaters gefunden, die ihn im Kreise seiner Wehrmachtskameraden zeigen und die einiges vom Kriesgeschehen abbilden:
Eine Zusammenstellung von Fotos, die meine Mutter aufbewahrt hatte, sind typisch für die Kriegsjahre:
Vereidigung – Nachsinnnen – Grab:
Es hat lange gedauert, bis ich mich nun mehr mit der Vergangenheit beschäftige. Meine Mutter hat mir über alles, was mit meinem Vater zusammenhing, wenig bis garnichts erzählt. Sicherlich, weil sie wegen der Geheimhaltung in den Kriegszeiten wenig von ihm wußte, aber später wohl mehr, um zu vergessen. Mein Vater galt viele Jahre als vermißt. Zu DDR-Zeiten spielte das Kapitel Wehrmacht und Kriegsgräberfürsorge praktisch keine Rolle. Entsprechend wenig wurde geforscht, getrauert, erinnert.
Und das wurde mir so mitgegeben. Ich wuchs faktisch ohne Vater auf. Meine Mutter war Mutter und Vater zugleich, meine Hauptbezugsperson. Sie hielt immer ihre Hand über mich, wollte mir alles Unangenehme fernhalten.
Im Nachhinein bedauere ich, daß ich mich nicht schon Jahre eher um das Leben meines Vaters gekümmert habe. Als meine Mutter noch lebte (verstorben ist sie im Jahr 1998), bekam ich nur n mit, daß sie dem „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge“ Spenden zukommen ließ. Ich selbst habe als kleine Aufmerksamkeit eine ganze Zeit lang auf der Gedenkstätte für die Gefallenen des 1. und 2. Weltkrieges auf dem Neuruppiner Friedhof ein willkürlich ausgewähltes Grab gepflegt. Nun aber bin ich froh, daß ich regelmäßig dem Volksbund eine Spende zukommen lassen kann.
Ich weiß nun, wie nötig diese Spenden sind und wie sinnvoll sie verwendet werden.
Peter Grau
Zwei Wochen nach den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London war ich gespannt, wie die Zuschauer diesmal das Leichtathletik-Meeting im Berliner Olympiastadion annehmen würden. London ließ für die deutsche Leichtathletik nicht alle Blütenträume reifen, doch nach wie vor zieht die Leichtathletik in Berlin.
Entsprechend frohgestimmt machte ich mich auf den Weg nach Berlin.
Gleich am Osteingang das nach wie vor beliebte Fotomotiv mit den fünf Ringen. Leider werde ich sicherlich keine Olympischen Spiele mehr hier erleben. Da bleibt mir nur die Erinnerung meines Vaters, der 1936 im Olympiastadion als Zuschauer dabei war. (Demnächst werde ich auf meiner Homepage seine Erinnerungen in Bildern nachvollziehen).
Der erste Blick von der Pressetribüne ins weite Rund verhieß um 15.15 Uhr Gutes, sprich ein gut gefülltes Stadion. Am Ende wurden es 42.500 Zuschauer.
Und auffällig war sofort der Tunnelbau. Nicht wie zu Mauerzeiten ein Fluchttunnel, sondern die Ostkurve der blauen Laufbahn war mit einem Podest überbaut worden, daß später zur Vorstellung der Sportler und teilweise auch für ausgewählte Leichtathletik-Fans als Bühne diente.
Neu war es für die Sportler, durch diesen Tunnel zu laufen, aber beschwert hat sich niemand. Man spricht ja sowieso oft vom „Tunnelblick“, den die Sportler haben, um sich nicht ablenken zu lassen.
Zunächst durften die Schulstaffeln durch den Tunnel laufen, und es machte ihnen und den Zuschauern Spaß.
Als erste Läufer bei den Erwachsenen probten die 5000-m-Läufer den Tunnellauf. Und einer kam dabei aus deutscher Sicht besonders gut zurecht: Richard Ringer.
Richard Ringer an siebenter Position:
Nach einer wenig berauschenden Saison durfte er sich im Ziel als Fünfter nach 13:13,46 min über die zweitbeste Zeit seiner Karriere freuen. (einfügen möchte ich hier, daß Zahlen und Verläufe der Wettkämpfe bei leichtathletik.de nachzulesen sind. Für die Texte war dort mein Kollege Jan-Henner Reitze verantwortlich, dessen Arbeit ich die ganze Zeit aus nächster Nähe verfolgen konnte.).
Die Fotos habe ich wie schon im Vorjahr direkt von der Pressetribüne „geschossen“. Zwar sind die Athleten oft recht klein geraten, weil ich bisher kein Teleobjektiv besitze, aber sie bilden etwa das ab, was die Zuschauer gesehen haben, die in etwa dieser Höhe ihren Sitzplatz hatten.
Gleich am Anfang treffe ich Ulrike Philipp (links), die sich voll konzentriert auf ihre Arbeit als Chefin der Pressegespräche im nahen „Mini“-Raum, der gleichzeitig Getränke und Snacks für die Journalisten anbietet, vorbereitet.
Ulrike Philipp und Peter Grau im Berliner Olympiastadion:
Begonnen hat inzwischen das Speerwerfen der Männer:
Und auch das Kugelstoßen der Männer mit David Storl:
Der erste Lauf der Frauen über 100 m (Siegerin Tianna Bartoletta in 11,04 s):
Die Stadion-Innenraum-Moderatorin Julia Nestle interviewt zwischendurch Zehnkämpfer Kai Kazmirek, der gerade im Stabhochsprung seine Künste gezeigt hat:
Eine neue Weltbestzeit wird über die selten gelaufene Strecke von 600 m durch die Südafrikanerin Caster Semenya angestrebt und steht nach 1:21,77 auf der Zeitleiste.
Spannung liegt über dem nächsten Rennen, den 1500 m der Frauen. Konstanze Klosterhalfen hat immer noch Lust, schnell zu laufen:
Die schnelle Zeit von 3:58,92 min durch Konstanze Klosterhalfen wird von Jan-Henner Reitze für leichtathletik.de sofort verbreitet. Das ist immerhin die drittbeste Zeit in der Ewigen deutschen Bestenliste:
Ihr Lächeln will nicht enden:
Sprint ist angesagt. Die schnellsten Frauen stehen für die 100 m bereit (Gina Lückenkemper Bahn 4, Lisa Mayer Bahn 7):
Gelungener Start:
Und den Lauf gewinnt Lisa Mayer (auf der Videowand neben Berlino) in 11,14 s vor Gina Lückenkemper in 11,16 s:
Das Kugelstoßen ist inzwischen beendet, David Storl hat zweimal über 21 m gestoßen und endlich mal wieder mit 21,11 m gewonnen. Nun darf er eine halbe Ehrenrunde laufen:
Am Start bereiten sich die Männer auf den Hürdenkurzsprint über 110 m vor:
Unter ihnen auch der siebenfache Deutsche Meister Matthias Bühler (Bahn 1):
Doch dessen Form reicht zum Ende der Saison nicht mehr aus, um vorn zu landen. Aber seine Trainingspartner aus den USA, Aries Merritt (Bahn 4), setzt sich durch:
Julia Nestle unterhält sich inzwischen mit der leider verletzten Hürdenkurzsprinterin Pamela Dutkiewicz , und muß vor allem Trost aussprechen. Zu gern wäre die Bronzemedaillengewinnerin von London hier dabei gewesen:
Zwischendurch wieder mal ein Blick ins Stadionrund:
Dann gehe ich mal die paar Meter in den Presseraum und lausche, was Speerwurfsieger Johannes Vetter ( 89,85 m) den Journalisten zu erzählen hat. Man sieht ihm an, daß er nach der langen, intensiven, aber mit dem Weltmeistertitel sehr erfolgreichen Saison nun die Ruhe braucht:
Dagegen scheint Konstanze Klosterhalfen noch nicht genug zu haben. Ihr Lächeln ist einfach mitreißend:
Und Ulrike Philipp macht es auch sichtlich Spaß, mit der gerade mal 20- Jährigen zu plaudern:
Dann wieder hinaus ins Freie, sprich auf die Pressetribüne. Inzwischen steht dort auch Konstanze Klosterhalfen, um sich den Lauf von Gesa Felicitas Krause über 3000 m Hindernis anzuschauen.
Ich will wieder fotografieren, aber da läßt mich mein Akku in Stich. Aber es gibt ja genügend Leute, die den Lauf aufnehmen, den Gesa Felicitas Krause mit dem neuen deutschen Rekord von 9:11,85 min als Zweite abschloß :
Nun habe ich den Ersatzakku gefunden und komme gerade noch zum Siegerinterview mit Gesa Felicitas Krause zurecht:
Es reicht auch noch für einen Schnappschuß vom Start der Männer über 100 m:
Ein wenig untergegangen bei meiner Foto-Tour ist das Diskuswerfen der Männer (durch das Wurfnetz werden die Bilder meistens schlecht), die 4×100-m-Staffel der Frauen und auch der Stabhochsprung der Männer. Aber auch so bilden die 74 Bilder vom ISTAF einen guten Querschnitt und lassen nacherleben, was alles los war im Olympiastadion. Und vor allem machte es Lust auf das Jahr 2018. Auf das nächste ISTAF und vor allem auch auf die Europameisterschaften der Leichtathleten in eben diesem Olympiastadion.
Bis zum nächsten Jahr!
Peter Grau
Nachklang: https://www.istaf.de/de/0/index.html
https://www.istaf.de/de/128/istafnews2.html
http://www.leichtathletik.de/news/news/detail/gesa-felicitas-krause-ein-versoehnlicher-abschluss/
Generalprobe, große Bühne und Premieren-Schauplatz: Die 76. Auflage des ISTAF am kommenden Sonntag (27. August 2017) hat wieder viel zu bieten. Beim Internationalen Stadionfest werden im Berliner Olympiastadion 180 Spitzensportler an den Start gehen. Darunter sind acht Weltmeister aus London sowie zahlreiche deutsche Spitzen-Leichtathleten, für die das traditionsreichste Meeting der Welt zur Generalprobe für die Heim-EM im kommenden Jahr an gleicher Stelle wird. Neu für alle Aktiven und Fans: Erstmals haben die ISTAF-Organisatoren über der Laufbahn eine 250 Quadratmeter große Fanbühne installiert, die gleichzeitig zum Tunnel für die Athleten wird. Los geht’s am Sonntag um 14.30 Uhr mit dem SCHOOLS CUP. Die „großen Stars“ greifen ab 16 Uhr ins Geschehen ein.
Zwei Wochen nach der WM gehen im Olympiastadion 21 Medaillengewinner aus London an den Start, darunter acht Weltmeister: Ramil Guliyev (Türkei / ISTAF-Disziplin: 100 m), Adam Gemili (Großbritannien / 100 m), Sam Kendricks (USA / Stabhochsprung), Andrius Gudzius (Litauen / Diskus), Caster Semenya (Südafrika / 600 m), Dafne Schippers (Niederlande / 4×100 m), Phyllis Francis (USA / 200 m) und Johannes Vetter (Offenburg / Speerwurf).
Die deutschen Fans können sich unter anderem auch auf die Olympiasieger Thomas Röhler (Speerwurf) und Robert und Christoph Harting (Diskus) sowie 1.500-m-Shootingstar Konstanze Klosterhalfen, Gesa Krause (3.000 m H), die DLV-Staffel um Gina Lückenkemper und Lisa Mayer und den zweifachen Kugelstoß-Weltmeister David Storl freuen.
Der Zeitplan
Los geht’s am kommenden Sonntag im Berliner Olympiastadion um 14.30 Uhr mit dem ISTAF Schools Cup (Tageskasse und Stadionöffnung ab 13 Uhr). Das Hauptprogramm beginnt um 15.30 Uhr mit dem Opening.
ISTAF im TV
In Deutschland zeigt das ZDF das ISTAF im Rahmen der Sendung „SPORT EXTRA“ (Sonntag, 15:45 – 19 Uhr). Weltweit ist das ISTAF in mehr als 160 Ländern live oder zeitversetzt im Fernsehen zu empfangen. Für die TV-Produktion werden 7,5 Kilometer Kabel im Berliner Olympiastadion verlegt, 35 Kameras und 15 Schnitt- und Grafikmobile sowie Übertragungswagen sind im Einsatz.
Ein Tunnel für die Läufer, eine Bühne für die Fans: ISTAF baut das Berliner Olympiastadion um
Das gab es noch nie! Beim 76. ISTAF am 27. August 2017 im Berliner Olympiastadion müssen die Weltklasse-Leichtathleten erstmals durch einen Tunnel laufen. Die ISTAF-Organisatoren installieren in der Ostkurve der Arena über der berühmten blauen Bahn eine rund 250 Quadratmeter große Fan-Bühne.
Das 76. ISTAF ist für das deutsche Staffel-Team und viele weitere Sportler der letzte Härtetest im Berliner Olympiastadion vor der Leichtathletik-EM im kommenden Jahr an gleicher Stelle. Gleichzeitig wird das älteste Meeting der Leichtathletik für viele Stars zur Premiere: Die Läufer sprinten in der Ostkurve erstmals durch einen Tunnel, weil die blaue Bahn mit einer neuen Fan-Bühne „überdacht“ wird. Mit der zehn Meter breiten, 25 Meter langen und rund vier Meter hohen Konstruktion wollen die ISTAF-Macher „die Distanz zwischen Sportlern und Fans weiter abbauen“. Meeting-Direktor Martin Seeber: „Wir wollen in der Leichtathletik Stars und Vorbilder zum Anfassen. Wir möchten mitten im Stadion einen Platz schaffen, wo sich kleine und große Fans mit ihren Idolen treffen, Autogramme bekommen und Selfies mit Blick aufs Marathontor machen können. Deshalb werden wir erstmals eine Fan-Bühne in die Ostkurve bauen, die über die blaue Bahn reicht und so gleichzeitig zum Tunnel für die Athleten wird.“
Disziplinen – Überblick
16:00 Uhr I SPEERWURF – MÄNNER
Thomas Röhler:
Weltklasse-Auftakt beim ISTAF: Gold, Silber, Bronze und der Olympiasieger – mit den besten Speerwerfern der Welt beginnt das 76. ISTAF. Neben Weltmeister Johannes Vetter und Olympiasieger Thomas Röhler, der in London Vierter wurde, werfen auch der WM-Zweite Jakub Vadlejch und der WM-Dritte Petr Frydrych (beide Tschechien). Vetter (Offenburg) hatte in London bereits im ersten Versuch 89,89 m erzielt. In einem hochklassigen WM-Finale verwies der 24-Jährige damit die beiden Tschechen Jakub Vadljech (89,73) und Petr Frydrych (88,32) auf die Plätze zwei und drei. Thomas Röhler (Jena/88,26) fehlten ganze sieben Zentimeter zu Bronze – der Olympiasieger wurde Vierter. Wer der „großen Vier“ triumphiert beim ISTAF? Oder jubelt ein Außenseiter? Im Vorjahr siegte Johannes Vetter. Sein Speer flog ihm im Olympiastadion auf 89,57 m.
Meeting-Rekord: 91,30 m (1995, Jan Zelezny, CZE)
16:10 Uhr I KUGELSTOSSEN – MÄNNER
David Storl:
Fünf WM-Finalisten sind am Start – und mittendrin David Storl. Deutschlands bester Kugelstoßer musste sich in London mit dem zehnten Platz begnügen. Beim ISTAF hat der zweimalige Welt-, dreimalige Europameister, Olympia- und WM-Zweite bereits mehrfach sein Ausnahme-Können unter Beweis gestellt. Zwei Siege und ein zweiter Platz stehen in seiner Bilanz. Gelingt ihm beim 76. ISTAF die Generalprobe für die Leichtathletik-EM im kommenden Jahr an gleicher Stelle? Die Konkurrenz um Michal Haratyk (Polen), Ryan Whiting (USA), Darrell Hill (USA) und O´Dayne Richards (Jamaika) wird versuchen, das zu verhindern.
Meeting-Rekord: 21,61 m (2011, Ryan Whiting, USA)
16:20 Uhr I 200 M – FRAUEN
Sprintet 400m-Weltmeisterin Phyllis Francis (USA) auch über die halbe Distanz zum Sieg? Die Konkurrenz beim ISTAF ist prominent und verdammt schnell. Allen voran Marie-Josée Ta Lou. Die Ivorerin holte in London WM-Silber über 100 m und 200 m. Auch die amtierende Europameisterin und britische Rekordhalterin über 200 m, Dina Asher-Smith, die beim „WM-Heimspiel“ mit der Staffel Silber gewann, gehört zu den großen Favoritinnen. Von allen Teilnehmerinnen die schnellste Zeit in diesem Jahr ist die US-Amerikanerin Kyra Jefferson (22,02) gelaufen. Rebekka Haase und Laura Müller gehen mit Außenseiter-Chancen ins Rennen.
Meeting-Rekord: 21,96 Sek. (1991, Katrin Krabbe, GER)
16:20 Uhr I STABHOCHSPRUNG – MÄNNER
Gold, Silber und Bronze auch bei den ISTAF-Überfliegern: Im Stabhochsprung kommt es im Berliner Olympiastadion zur WM-Revanche zwischen dem US-Amerikaner Sam Kendricks, dem Polen Piotr Lisek und dem Franzosen Renaud Lavillenie. In einem spektakulären Weltmeisterschafts-Finale siegte der Weltjahresbeste Kendricks mit übersprungenen 5,95 m vor Lisek (5,89) und dem Weltrekordler Lavillenie (5,89). Ebenfalls beim ISTAF dabei ist der Zehnkämpfer Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied), der in London Bronze holte. Meeting-Rekord: 6,05 m (1994, Sergej Bubka, UKR)
16:30 Uhr I 5.000 M – MÄNNER
Gelingt Richard Ringer beim ISTAF die Generalprobe für die Leichtathletik-EM 2018 im Berliner Olympiastadion? Der Bronze-Gewinner über 5.000 m bei der EM in Amsterdam im vergangenen Jahr verpasste bei der WM in London das Finale. Beim ISTAF will er es besser machen. „Ich will dort unbedingt nochmal ein sehr gutes Rennen machen und zeigen, was in mir steckt“, sagt der vielfache Deutsche Meister. Das ist ihm in Berlin bereits gelungen. 2015 wurde er beim ISTAF Vierter, nur acht Sekunden über seiner herausragenden Bestzeit von 13:10,94 Minuten. Lediglich drei Deutsche waren jemals schneller. Im Olympiastadion trifft er starke Konkurrenz – unter anderem tritt Paul Tanui an. Der Kenianer holte in London WM-Bronze über 10.000 Meter. Meeting-Rekord: 12:50,55 Min. (2008, Masai Moses Ndiema, KEN)
16:50 / 17:25 UHR I 100 M – FRAUEN
Gina Lückenkemper und Frank Kowalski:
Schallmauer durchbrochen und in die Geschichtsbücher gerast – den 5. August 2017 wird Gina Lückenkemper nie vergessen. In ihrem WM-Vorlauf sprintete die 20-Jährige in 10,95 Sekunden ins Ziel. 100 Meter unter elf Sekunden. Die letzte Deutsche, die das geschafft hat, war Katrin Krabbe vor 26 Jahren (10,99 Sekunden). Und noch schneller als Gina Lückenkemper waren neben Katrin Krabbe (Bestzeit 10,89/1988) ohnehin nur Heike Drechsler (10,91/1986), Silke Gladisch (10,86/1987), Marita Koch (10,83/1983) und Rekordhalterin Marlies Göhr (10,81/1983). Beim ISTAF trifft Gina Lückenkemper u.a. auf ihre schnelle Teamkollegin Lisa Mayer – und die WM-Dritte im Weitsprung Tianna Bartoletta (USA), die in Rio Doppel-Gold gewonnen hatte (Weitsprung, 4x100m). Meeting-Rekord: 10,78 Sek. (2000, Marion Jones, USA)
17:05 Uhr I 600 M – FRAUEN
Caster Semenya (vorn)
ISTAF-Premiere: Auf Wunsch der südafrikanischen 800m-Weltmeisterin und Olympiasiegerin Caster Semenya steht in Berlin erstmals ein 600-m-Rennen auf dem Programm. „Berlin ist meine Stadt – und ich möchte dort meine Saison mit einer Super-Zeit abschließen“, sagt die 26-Jährige. „Ich bin beim ISTAF auch in schweren Zeiten immer sehr herzlich empfangen und toll unterstützt worden.“ Caster Semenya, deren 600m-Bestzeit bei 1:25,56 Minuten liegt, muss sich auf hochklassige Konkurrenz einstellen. Die Südafrikanerin trifft unter anderem auf Francine Niyonsaba aus Burundi, die in London und Rio Silber gewann.
17:15 Uhr I 1.500 M – FRAUEN
800 Meter unter zwei Minuten. 1.500 Meter unter vier Minuten. 5.000 Meter unter 15 Minuten: Als jüngste Läuferin der Geschichte schaffte Konstanze Klosterhalfen dieses Triple. Die 20-Jährige eilt in diesem Jahr von Rekord zu Rekord. Bei der WM in London hatte Konstanze Klosterhalfen noch den Endlauf über 1.500 Meter verpasst, am vergangenen Woche trumpfte die Leverkusenerin dann in Birmingham wieder groß auf und verbesserte den 17 Jahre alten deutschen Rekord über 3.000 m (8:28,90). Ihre Bestzeit über 1.500 m liegt bei 3:59,30. Ebenfalls beim ISTAF am Start sind u.a. Angelika Cichocka (Polen) und Gudaf Tsegay (Äthiopien).
Meeting-Rekord: 3:58,43 Min. (2002, Süreyya Ayhan, Türkei)
17:15 Uhr I WEITSPRUNG – FRAUEN
In London flog Darja Klischina in einem hochklassigen Wettkampf auf den WM-Silberrang (7,00 m). Die zweimalige russische Hallen-Europameisterin darf bei IAAF-Wettbewerben trotz des Ausschlusses des russischen Verbandes als „neutrale Athletin“ starten, weil sie den Nachweis erbracht hat, außerhalb des Anti-Doping-Systems ihres Landes getestet worden zu sein. Darja Klischina lebt und trainiert seit vier Jahren in den USA. Bei ihrer ISTAF-Premiere trifft die 26-Jährige unter anderem auf Ivana Spanovic. In Rio holte die 27-jährige Serbin Olympia-Bronze – bei der WM in London wurde sie Vierte. In Berlin ganz vorn dabei sein will auch Claudia Salman-Rath. Die Frankfurterin landete in London im Weitsprung auf dem zehnten Rang.
Meeting-Rekord: 7,08 m (1993, J. Joyner-Kersee, USA)
17:40 Uhr DISKUS – MÄNNER
Robert Harting:
Die Berliner Olympiasieger Robert und Christoph Harting treffen in ihrem „Wohnzimmer“ u.a. auf den Überraschungs-Weltmeister Andrius Gudzius (Litauen) und den WM-Dritten Mason Finley (USA). Ebenfalls beim ISTAF am Start sind u.a. Martin Wierig (Magdeburg), ISTAF-Vorjahressieger Lukas Weißhaidinger (Österreich) und Piotr Malachowski. Der Welt- und Europameister aus Polen lieferte sich schon zahlreiche Duelle mit Robert und Christoph Harting. Bei der WM 2009 und 2013 holte er Silber hinter Robert Harting. Bei der EM 2010 verwies Malachowski Robert Harting auf den zweiten Platz. Und im vergangenen Jahr bei Olympia in Rio gewann der Pole, der beim ISTAF 2015 vor Christoph Harting siegte, dann Silber – hinter Christoph Harting. Seinen „Lebenskontrahenten“ nannte Robert Harting Piotr Malachowski kürzlich. Meeting-Rekord: 70,60 m (1996, Lars Riedel, GER)
17:45 Uhr I 110 M HÜRDEN – MÄNNER
Matthias Bühler:
Der Weltrekordhalter Aries Merritt (12,80 Sekunden) geht als Mit-Favorit ins Rennen. Der 32 Jahre alte US-Amerikaner wurde in London WM-Fünfter, drei Hundertstel fehlten zu Bronze. Merritt ist nach schwerer Krankheit wieder auf dem Weg zu alter Stärke, 2015 war ihm eine Niere seiner Schwester transplantiert worden. Beim ISTAF hält Aries Merritt, der von dem Deutschen Andreas Behm trainiert wird, noch immer den Meeting-Rekord (12,97). Der Olympiasieger von 2012 trifft heute u.a. auf drei Deutsche: Matthias Bühler, Erik Balnuweit und Maximilian Bayer. Schneller als Merritt war in diesem Jahr schon Ronald Levy (13,05).
Meeting-Rekord: 12,97 Sek. (2012, Aries Merritt, USA)
18:00 Uhr I 100 M HÜRDEN – FRAUEN
Carolin Schäfer:
Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt) hatte bei der Leichtathletik-WM in London die erste Medaille für Deutschland geholt. Die 25-Jährige gewann Silber im Siebenkampf mit starken 6.696 Punkten. Sie ist in diesem Jahr auch die fünftschnellste deutsche Hürdensprinterin (13,07 Sekunden). Beim ISTAF mischt sie am Sonntag bei den Spezialistinnen mit. Favoritinnen sind die US-Amerikanerinnen Dawn Harper-Nelson (SB 12,63) und Christina Manning (SB 12,58).
Meeting-Rekord: 12,37 Sek. (1986, Yordanka Donkova, BUL)
18:10 Uhr I 3.000 M HINDERNIS – FRAUEN
Gesa Felicitas Krause:
Manchmal gewinnt man auch, wenn man als Neunte ins Ziel rennt. So wie Gesa Felicitas Krause bei der WM in London. Gerade einmal etwas mehr als zwei Runden waren im Finale über die 3.000 Meter Hindernis absolviert, als eine Konkurrentin stürzte und nicht mehr ausweichen konnte. Gesa Felicitas Krause strauchelte, fiel, bekam einen Schlag gegen den Kopf und einen Tritt auf den Knöchel. Die 25-Jährige machte trotzdem weiter – kämpfte bravourös, stürmte noch an der Hälfte des Feldes vorbei auf Rang neun. Tosender Applaus von den Rängen. „So ist eben der Sport, Stürze gehören dazu“, bilanzierte sie und kämpfte mit den Tränen. Die deutsche Rekordhalterin (9:15,70 Min.) trifft beim ISTAF u.a. auf die WM-Zweite Courtney Frerichs (USA, 9:03,77 Min.).
Meeting-Rekord: 9:21,64 Min. (2012, Sofia Assefa, ETH)
18:30 Uhr I 100 M – MÄNNER
Julian Reus:
2009, 2011, 2013 und 2015 sicherte sich stets Superstar Usain Bolt den WM-Titel über 200 m – in diesem Jahr jubelte Ramil Guliyev. Der 27 Jahre alte gebürtige Aserbaidschaner, der seit 2013 für die Türkei sprintet, gewann in London vor dem Topfavoriten Wayde van Niekerk aus Südafrika. Beim ISTAF startet Bolt-Nachfolger Guliyev über die 100 m – und trifft auf einen weiteren Weltmeister: Der Brite Adam Gemili gewann in London mit der 4x100m-Staffel Gold. Ebenfalls am Start sind der schnelle Franzose Christophe Lemaitre und der deutsche Rekordhalter Julian Reus. Gleich sieben Sprinter sind die 100 Meter schon „unter Zehn“ gelaufen.
Meeting-Rekord: 9,82 Sek. (2011, Yohan Blake, JAM)
18:45 Uhr I 4X100 M – FRAUEN
Das gab es seit sieben Jahren nicht mehr! Erstmals steht wieder ein spektakuläres Staffelrennen im ISTAF-Programm. Mittendrin: das deutsche 4x100m-Team. Und auch wenn den DLV-Sprinterinnen bei der WM der erhoffte Sprung aufs Treppchen verwehrt blieb, gibt es heute genug zu feiern. Ein extrem erfolgreiches Jahr liegt hinter ihnen: Rang vier bei Olympia, Bronze bei der EM, der Sieg bei der Team-EM – und als absoluter Höhepunkt Gold bei den World Relays. Auf den Bahamas gewannen die Deutschen im April 2017 in 42,84 Sekunden vor Jamaika und China. Beim ISTAF trifft die DLV-Staffel u.a. auf die Niederlande mit Weltmeisterin Dafne Schippers und die USA mit Olympiasiegerin Tianna Bartoletta, die deutsche U20, die in diesem Jahr U20-Weltrekord gelaufen ist und EM-Gold holte, sowie eine Berliner Auswahl.
Meeting-Rekord: 41,55 Sek. (USA, 1987)
Ausblick auf die EM 2018:
(Fotos: Peter Grau und Olaf Brockmann)
Allgäu – das klingt nach Urlaub, Ruhe, Beschaulichkeit, fernab von den Sorgen dieser Welt. Und ich kann mich erinnern, daß ich einige Male dort war und daß mir besonders ein Bild gefiel: Vom Balkon der Pension schauend schweifte mein Auge über ausgedehnte grüne Wiesen mit „glücklichen“ Kühen, danach folgten große Waldstücke und ganz weit entfernt lag eine alpine Bergkette im Frühnebel.
Dieses Zusammenspiel der Natur machte mich glücklich. Und meiner Facebook-Freundin Sonja E. Nusser scheint es ähnlich zu gehen. Sie, die mir mit brillanten Fotoaufnahmen seit langem Freude bereitet, hat in ihrem Album „Allgäu“ die Schönheit dieser Region einfangen. Sie kommt aus dieser Gegend, ist in Wangen zur Schule gegangen.
Eine Auswahl ihrer Bilder soll das dokumentieren:
(alle Fotos: Sonja E. Nusser)