Tagebuch

Wie schön war es, als man noch Briefe schrieb

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Ich gebe zu: Ich habe immer gern geschrieben. Mit der Hand, auf Papier. Und ich habe auch gern Briefe verschickt, immer mit schönen und weniger schönen Briefmarken. Schon seit meiner Kindheit sammelte ich Briefmarken, lernte dadurch Länder und Leute kennen. Die Marken sammelten sich in Alben, und heutzutage liegen sie immer noch dort und warten darauf, daß sie wiederentdeckt werden. Den materiellen Wert haben sie verloren, aber den ideellen Wert noch lange nicht.

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Zurück zum Brief. Ich merke auch heute an den Reaktionen der Brief-Erhalter, daß es ihnen Freude macht. Und gerade in Konkurrenz zum Internet, das ich gern und viel nutze, aber dessen Grenzen ich auch sehe. Versende ich über Facebook eine Nachricht an alle, rutscht sie ganz schnell im Wust der gefühlten Millionen Nachrichten wieder nach unten, einfach weg.

Schicke ich per Internet über Facebook oder einfach per email eine Nachricht, kann ich nie sicher sein, ob sie den Adressaten wirklich erreicht. Und wenn er ihn oder sie erreicht, dann bin ich abhängig davon, ob er die Geduld und Muße findet, mir zu antworten.

Was tun?  Ab und an Briefe schreiben. Auch da ist es keinesfalls garantiert, daß ich Antwort bekomme. Aber ich weiß, daß der Brief ankommt (wenn die Adresse noch stimmt und der Briefträger den Brief nicht „verliert“.)

Ich fühle mich in meiner Pro-Brief –Haltung bestätigt, wenn ich lese, daß es auch anderen so geht. Am 29. November 2016 schrieb Udo Röbel, seines Zeichens Publizist und Autor in Berlin, in der Märkischen Allgemeinen Zeitung dazu ein:

Loblied auf den Brief

Zunächst lobte er, wie schnell doch die Reaktionen im Netz sind. Aber er monierte, daß er auf eine Antwort wartete, von einem ehemaligen Ministerpräsidenten. „ Keine Antwort auf eine Mail zu kriegen..   nagt irgendwie an meinem Selbstwertgefühl“. Das kann ich uneingeschränkt nachvollziehen.  Aber dann, so fährt Udo Röbel fort, kam die Antwort. „Ein Brief!  Echte Buchstaben. Auf schwerem Papier und handschriftlich unterzeichnet mit blauer Tinte. Wie schön ein Brief doch aussieht“.  Und wieviel persönlicher er aussieht. Da spricht er mit voll aus der Seele.

Der Ex-Ministerpräsident hat ihm geschrieben, daß er sogar mal ein Jahr kein Fernsehen geschaut habe. Kein Vorbild für mich, aber immerhin ein Experiment. Und der Ex stellte fest: „Verpaßt habe ich nichts. Je schneller sich unsere Welt dreht, umso wichtiger ist es, auch mal vom Gas zu gehen“.  Und, so Udo Röbel zum Abschluß: „ Dazu gehört, mal wieder einen Brief zu schreiben.

Peter Grau

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Mein Umweg zurück in die Laufspur

 

Es ist lange her, seit ich regelmäßig gelaufen bin. Mir fehlte einfach der nötige Antrieb, und je länger ich aussetzte, desto schwerer fiel es mir, wieder zu beginnen.

Viel leichter fiel es mir dagegen, seit September 2016 regelmäßig in das Fitneß-Studio direkt vor meiner Tür zu gehen und dort dreimal pro Woche zu trainieren.  Zehn Minuten Fahrradergometer zur Erwärmung, danach 1 bis 2 Zirkelkreise an zehn Geräten und zum Abschluß nochmals zehn Minuten auf dem Fahrrad, das war einfach und machte mir Spaß.

Aber ich wollte ja auch wieder laufen… So versuchte ich mich auf dem Laufband. Mein Trainingskollege Manfred wies mich in das Laufband ein, fünf Minuten lief ich und dachte, daß ich es wieder packen würde. Aber wenige Stunden danach tat mir die Kniescheibe weh. Da hatte ich noch nie.  Ob der harte Laufschuh daran die Schuld hatte?

Zwei Tage danach ging ich ins Sportgeschäft, probierte  Asics-Laufschuhe aus.  Größe 45 war zu eng, Größe 46 zu weit. Eine Zwischengröße 45,5 wird von Asics nicht angeboten.  Was tun?

Mein Kopf sagte: Probier` es doch im Freien aus. Fit fühlte ich mich, denn die 30 Trainingstage zu 60 bis 90 Minuten im Fitneßstudio hatten mir gut getan. Und so zog ich am Sonntag (4. Dezember) meine alten Laufschuhe an und begab mich auf meine Stadtrunde. Und, oh Wunder, es lief. Zwar legte ich die obligatorischen Gehpausen ein, aber es kam mir alles so vor, als habe ich nie ausgesetzt. 30 Minuten war ich unterwegs und fühlte mich anschließend wie ein Sieger. Nun muß ich das nur noch in der nächsten Zeit oft wiederholen, im Wechsel mit dem Fitneßtraining im Studio.

Peter Grau

Neuruppin am 1. Advent im Lichterschein

Die Zeit rast wieder einmal, und langsam bekommen es alle mit, daß Weihnachten vor der Tür steht. Und Weihnachten ist auch viel Tradition. Eine solche ist am 1. Advent der 17- Uhr-Treff auf dem Hof des Up -Hus, dieses außergewöhnlichen Gebäudes samt Hotel plus Siechenhauskapelle. Da scharen sich immer die Leute, um weihnachtliche Chormusik zu hören.

Wir haben es nicht weit bis dahin. 100 m, schon sind wir in der Poststraße, laufen auf Plastersteinen und erinnern uns daran, daß wir hier vor einigen Monaten mit unserer Entenschar hinunter zum See spazierten.

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Doch diesmal sind keine Enten dabei. Vielmehr kommen uns schon viele Leute auf ihrem Adventsspaziergang entgegen. Auf dem Klosterhof ist wie jedes Jahr ein Märchenwald aufgebaut, aber wir gehen zielbewußt weiter Richtung Up-Hus.

Ehe wir in die Siechenstraße einbiegen, werden noch die beiden Türme der Klosterkirche abgelichtet:

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Dann aber sind wir schon auf dem Hof, inmitten einer Menschentraube:

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Nachdem man sich mit Wurst und Glühwein gestärkt hat, schaut man auf die Empore. Bald wird dort der vielstimmige Chor stehen:

Die Weihnachtsmelodien versetzen uns in vorweihnachtliche Stimmung.

Und dann wird weiter gegangen und geschaut:

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In der Siechenhauskapelle brennt das Licht, nachher gibt der Chorisma Kammerchor dort ein Konzert:

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Unser Rundgang führt uns weiter zum Neuen Markt.

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Das hat nichts mit der Börse zu tun. Den Neuen Markt gibt es ja schon viele Jahre nicht mehr, nachdem er alle zunächst verzückte und dann enttäuschte.

Dieser Neue Markt ist ein normaler Platz, der auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Heute liegt er noch im Dunkeln. In zwei Wochen findet hier ein dreitägiger Weihnachtsmarkt statt.

Gewissermaßen zur Probe lädt vor dem Stehcafe Teetraum der Chef Sven Stirnemann zum Glühwein ein:

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Vorbei am Museumshof, der ebenfalls einige Überraschungen bietet:

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Die Pfarrkirche ist erleuchtet, einen Tag zuvor gab hier die Kult-Band Karat ein Konzert:

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Die Hauptstraße liegt ruhig und beschaulich vor uns:

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Kein Wunder, wenn sich alles weiter unten und am See konzentriert.

Auch der Schulplatz mit dem schicken Weihnachtsbaum strahlt Ruhe aus:

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Unsere Straße macht dank der Lichterketten einen weihnachtlichen Eindruck:

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Es hat schon seine Vorteile, wenn man im Stadtzentrum wohnt und die Weihnachtsbeleuchtung praktisch vor das Fenster „geliefert“ bekommt.

Peter Grau

 

Der Weihnachtsbaum steht auf dem Schulplatz von Neuruppin

 

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Jedes Jahr wird ein Weihnachtsbaum für die Neuruppiner Stadtmitte gebraucht, und immer melden sich viele Spender, die einen solchen Baum auf ihrem Grundstück haben und die sich von ihm trennen wollen. Diesmal machte eine Spenderfamilie aus dem nahen Dabergotz das Rennen. Dank Kran und Riesen-LKW gelangte er unfallfrei auf den Schulplatz, nur wenige Schritte von uns entfernt.

Und so sieht er aus der Nähe aus:

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Am Donnerstag um 17 Uhr werden die Lichter am Baum „angezündet“, und gleichzeitig auch Lichterketten im Zentrum.

Die ersten Stände mit Heißgetränken werden eröffnet:

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Der Schnee wird zumindest auf einem farbigen Aufsteller „vorgegaukelt“:

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In der Tageszeitung „ Ruppiner Anzeiger“ und im „Märker“ wird der das Aufstellen des Weihnachtsbaumes ausgiebig gewürdigt. Schließlich läutet dieses Ereignis die weihnachtliche Vorsaison ein.

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Lichterketten in der Hauptstraße:

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Lichterketten auch in manchen Nebenstraßen:

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Lene Krämer – eine vielseitige Sängerin, die uns mit ihrem Lächeln beglückte

Überraschungen mag ich. Und manchmal ist es besser, wenn man sich eine Einladung nicht ganz genau anschaut und eher mit fröhlicher Erwartung anreist.

Schwager Achim hatte uns zu einer Dampferfahrt in der Kieler Förde eingeladen. Dauer drei Stunden, Speis und Trank garantiert.  Livemusik, das hatte ich übersehen oder aber nicht echt gewürdigt. Denn: Livemusik, das steht und fällt mit den Interpreten. Und natürlich auch damit, ob einem die Musikrichtung gefällt.

Wir hatten Glück. Das Trio gefiel uns und die Musik ebenfalls.

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Ich mag Leute, die lächeln. So hatte die Sängerin Lene Krämer bei mir gleich einen Stein im Brett.

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Sie kam einfach freundlich herüber. Man spürte, daß es von Herzen kam. Und wir saßen ja nur zwei Meter vom Trio entfernt, bekamen alles hautnah mit.

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Lene Krämer dominierte natürlich als Sängerin das Trio, aber auch ihre beiden Mitstreiter, der Jazz-und Bluespianist Stephan Scheja und der Kieler Schlagzeuger Georg von Kügelgen trugen einen gehörigen Teil zum Gelingen bei.

Pianist  Stephan Scheja:

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Schlagzeuger Georg von Kügelgen:

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Das Musikangebot war vielfältig, reichte von Jazz, Swing, Blues über Pop und Folk bis hin zu nordischen Liedern.

Und fleißig waren die Drei, die Spielpausen waren knapp bemessen. In einer solchen Pause habe ich das gesamte Equipment (so nennt man es wohl heute) fotografiert:

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Wenn Lene Krämer gerade mal nicht sang, gab sie den Rhythmus mit ihren Stiel-Kastagnetten an.

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Bei besinnlichen Liedern schloß sie auch mal die Augen, sang dann um so intensiver:

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In den drei Stunden hatte ich jedenfalls reichlich Gelegenheit, die Musiker zu fotografieren:

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Unser Gastgeber, mein Schwager Achim, war ebenfalls begeistert. Mal hörte er nur glücklich zu,

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mal unterhielt er sich mit den Musikern:

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Vielleicht bereitete er damit schon eine neue Überraschung für uns vor.  Zum 90. Geburtstag im Jahre   2024?

Doch bis dahin ist ja noch viel Zeit. Vielleicht können wir Lene Krämer und ihre Musiker schon früher mal wieder live erleben.

Dieses Mal haben sie uns jedenfalls wunderbar unterhalten und die Dampferfahrt zu einem echten Erlebnis werden lassen.

Peter Grau

(mehr zu Dampferfahrt ist in einer anderen Geschichte nachzulesen unter:  Mit dem Raddampfer „Freya“ in der Kieler Förde)

 

 

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Auf ihrer Internetseite   www.lene-kraemer.de  hat sie kundgetan, wie sie zur Musik gekommen ist, wer ihre wichtigsten Musikpartner sind. Man kann aber auch lesen, wo sie künftig auftreten wird und welche Musikprogramme sie anbietet.

Biographie   Lene Krämer:

Ich bin …

… 1960 in Dänemark geboren, lebe aber seit 1982 in Malente, im Herzen der schönen Holsteinischen Schweiz. Hier fühle ich mich sehr wohl. In meinem Elternhaus wurde viel gesungen. Nach dem Abendessen wurden häufig die Gesangsbücher hervorgeholt, um gemeinsam fröhliche Lieder zu singen. Das hat mein Leben sehr geprägt.

1995 begann meine „Gesangskarriere“ und zwar auf einem Kinderfest in Timmdorf bei Malente. Dort habe ich das erste Mal über ein Mikrofon vor Publikum gesungen. Das kam so gut an, dass ich gleich das erste Angebot bekam, auf einer Geburtstagsfeier zu singen. Mit anderen Musikern gründete ich die Gruppe „Knust“, die mit einem bunten Programm aus Folk, Pop, Kinderliedern und Tänzen bis 2004 viele erfolgreiche Auftritte hatte. Bis auf die Bühnen von NDR und R.SH auf der Kieler Woche haben wir es gebracht.

2004 lösten wir die Gruppe Knust auf und ich startete das Duo Lene & Ludger mit dem Sänger und Gitarristen Ludger Horstkamp aus Malente, der auch schon bei Knust dabei war. 2005 kam dann meine Tochter Gesi dazu mit ihrer schönen dritten Gesangsstimme. Im Trio sind wir jetzt erfolgreich unterwegs mit gemischtem Folk, Pop und Oldies in verschiedenen Sprachen. Bei einigen Veranstaltungen, besonders in der Vorweihnachtszeit, kommt noch der „Mäusechor“ aus Timmdorf mit dazu, drei kleine Mädchen im Alter von sieben bis neun Jahren. Mit diesen Mädchen übe ich seit vier Jahren, sodass wir jetzt ein ein sehr schönes und beliebtes skandinavisches Weihnachtsprogramm anbieten.

2006 lernte ich den Jazz- und Bluespianisten Stephan Scheja aus Westensee kennen. Wir beide bieten als „Lene Krämer Duo“ ein Programm aus Jazz, Swing, Bossa, Blues, Pop und Folk in verschiedenen Sprachen an. Ergänzt werden wir, je nach Anlass, von den bekannten Kieler Musikern Georg von Kügelgen (Schlagzeug) und Volker Linde oder Moritz Zopf (Bass) zum Trio oder Quartett. So sind wir viel unterwegs – von Berlin bis Kopenhagen.

Meine weiteren musikalischen Partner sind:

  • Enzo Galli (Kiel), Gitarre
  • Christian Krauss (Neuwittenbek), Klavier
  • Bertram Scholz (Neustadt), Gitarre
  • Albrecht Giseler (Eutin/Berlin), Klavier
  • Tim Reese (Kiel), Geige
  • Wolfgang Dreller (Braak), Gitarre
  • Frank Lorenz (Eutin), Akkordeon
  • Jan Herz Klemtow (Rodenbek), Gitarre
  • Michael Neher (Kiel), Percussion
  • Tim Reese (Bordesholm), Schlag

 

Rund um die Mercedes-Benz Arena in Berlin wird viel gebaut

Als ich kürzlich bei einer Pressekonferenz zum ISTAF Indoor Meeting 2017 in der Mercedes- Benz Arena war, staunte ich nicht schlecht. Es wird viel gebaut, rund um die Arena.

Das sah ich bereits aus der Ferne, als ich mein Auto in der Mühlenstraße, direkt an der East Side Gallery, abstellte.

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Der direkte Weg zum Haupteingang war versperrt, ein großer Zaun zwang mich zu einem Umweg.

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Doch meine Neugierde war entfacht. Was verbirgt sich hinter dem Zaun?

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So sieht es dort aus, wo vor einem Jahr noch eine weite, unbebaute Rasenfläche mit Betonwegen war:

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Eine große Baugrube breitet sich aus. Im Hintergrund sind die Türme der Oberbaumbrücke zu sehen, und ein wenig auch Teile der „Mauer“.

Ein Rundgang um den Zaun bietet mir einige Einblicke:

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Und auf einem großen Plakat wird aufgelistet, was hier US-Bauherr Anschutz entstehen läßt:

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Die Mercedes- Benz Arena, auch von Anschutz gebaut, bleibt nicht allein. Bürogebäude, Hotel, Restaurants werden entstehen, ein Kino, Bowlingbahnen und eine Veranstaltungshalle weitere Besucher anziehen.

Das Baugeschehen ist in vollem Gange.

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Mein Interesse ist geweckt. Nach der Pressekonferenz unternehme ich noch einen Spaziergang Richtung Warschauer Straße.

Erster Eindruck: der große Parkplatz östlich der Arena existiert nicht mehr. Auch hier sind Bauleute am Werke:

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2018 soll hier die „East Side Mall“ entstehen, so lese ich:

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Blick von der Warschauer Brücke:

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Aber von dieser Brücke gibt es noch mehr zu entdecken:

Der S-Bahnhof Warschauer Straße wird im großen Rahmen umgebaut:

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Wenn ich nicht irre, soll man von dort aus später einfacher zur Endstation der U-Bahn gelangen.

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Jetzt wälzt sich der Menschenstrom über die Warschauer Brücke:

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Meistens herrscht viel Betrieb auf der Brücke. Straßenbahnen, Busse, LKWs und PKWs teilen sich die Fahrbahn:

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Weitere Eindrücke sammle ich auf meinem Rundgang:

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Und dann bin ich wieder in der Nähe der Arena angekommen. Peter Maffay lädt zu „Tabaluga“ ein:

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Trotz des immensen Baugeschehens geht also der Veranstaltungs-Betrieb in der Mercedes-Benz Arena weiter. Auch dem ISTAF Indoor Meeting am 10. Februar 2017 steht nichts im Wege. Nur kleine Umwege sind vonnöten und die Parkplatzkapazität ist geringer geworden. Aber das ist zu verkraften. Denn mit ein wenig Phantasie kann man sich ausmalen, wie diese Gegend durch die neuen Bauten attraktiver werden wird.

Peter Grau

Sonntagsspaziergang bei Sonnenschein – der Schnee läßt auf sich warten

Wer im Süden Deutschland wohnt und ganz nahe an hohen Bergen, der hat in diesem Jahr sicher schon einige Schneeflocken gesehen. In Neuruppin können wir das nur ahnen. Ich sehe den Schnee, wenn ich mein Titelfoto auf Facebook betrachte. Das lasse ich so das ganze Jahr stehen, um wenigstens ein wenig mich erinnern zu können, wie Schnee aussieht.

Wo kein Schnee ist, ist oft Sonne. So auch an diesem Sonntag. Ein Spaziergang im Stadtzentrum von Neuruppin macht bei Sonne auch Spaß.

Majestätisch liegt die Pfarrkirche, auch als Kulturkirche bekannt, vor uns:

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So schön können ganz normale Bäume wirken:

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Und das Landratsamt sitzt in einem Gebäude, daß sein Alter erahnen läßt, aber auch seine Schönheit wirken läßt:

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Schinkel, neben Fontane der berühmteste Sohn der Stadt, thront auf dem Sockel und schaut in die Sonne. Und hinten lugen die beiden Türme der Klosterkirche hervor:

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Weiter auf der Virchowstraße, vorbei am Bäcker Gröpler, bei dem auch heute noch die Leute nach Brötchen anstehen, weil sie dort so gut und nach alten Rezepten gebacken werden. Und dann liegt der Ruppiner See vor uns. Schon oft habe ich ihn abgebildet, aber er beeindruckt immer wieder:

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Geradeüber ist das attraktive Wohngebiet rund um die Lindenallee zu sehen, links ein Stück der See-Sauna des Fontanehotels:

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Vor dem Hotel, zwischen der Glasfassade und dem See, steht diese Dame. Zwar in der Sonne, aber kühl wird es ihr schon sein. Aber sie kann nicht weglaufen, kann sich auch nicht wärmere Kleidung anziehen:

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Kunst gehört einfach zum Hotel:

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Und ein Dampfer, der für Festivitäten gemietet werden kann. 40 Personen finden darauf Platz.

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Vorn der Parzifal, in frischem Glanze. Dahinter wieder die Klosterkirche:

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Zum Verschnaufen kann man auf dieser Bank Platz nehmen:

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Parzifal vom Bollwerk fotografiert. Das Bollwerk ist die beeindruckende Uferpromenade:

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Solche Bäume mag ich, sie geben einem Bild Halt:

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Wasservögel gehören zum See. Oft werden sie gefüttert. Sie scheinen immer Hunger zu haben.

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Die beiden Ruderer dürfen bald etwas essen und trinken. Sie haben es sich nach ihrer Bootstour verdient:

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Der Abschluß des kurzen Spazierganges: Die Klosterkirche.

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Das Geheimnis der zwei Pferdchen auf dem Martinimarkt von Neuruppin

 

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Der Martinimarkt in Neuruppin ist jedes Jahr ein Besuchermagnet für jung und alt. Man spricht vom größten Jahrmarkt zwischen Rostock und Berlin,  und das haben auch diesmal die insgesamt 60.000 Besucher bewiesen. Dicht an dicht reihten sich die Fahrgeschäfte, die Stände mit Speis und Trank aneinander. Auf dem Schulplatz, auf dem Bernhard-Brasch-Platz und auf dem beide verbindenden Teil der Karl-Marx-Straße lebte der Rummel.

Wie immer sind wir ganz dicht dabei, sehen aus unserem Badezimmer das Riesenrad.

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Tradition ist auch, daß wir am ersten Tag zu unserem Lieblingskiosk gehen und uns ein warmes Kirschglühbier bestellen. Der „Wirt“ ist auch immer zu einem Schwätzchen bereit:

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Am letzten Tag bin ich dann nochmals über den Martinimarkt gegangen, um die Karussells abzulichten. Die Vielfalt ist erneut überzeugend.

Doch der Anfang ist nicht so, wie ich es mir gedacht habe. Ich fotografiere diese beiden Pferdchen, die zu einem Kinderkarussell gehören:

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Doch dann erscheint ein Angestellter dieses Fahrgeschäftes und bedeutet mir mit Gesten: nicht fotografieren. Was mag der Grund sein? Ist in den Pferden etwas Verbotenes versteckt? Ich verweise den Angestellten auf meinen Presseausweis, frage ihn nach dem Grund. Doch gleich merke ich, daß er der deutschen Sprache nicht mächtig ist, mir es deshalb auch nicht erklären kann.

Für den Moment bin ich sauer, denn um mich herum fotografieren die Besucher ausdauernd mit ihren Handys. Vielleicht sehe ich zu professionell aus.

Aber ich habe mir vorgenommen, auf Fotopirsch zu gehen, und lasse mich durch diesen Zwischenfall nicht beirren. Es bleibt auch ein einmaliger Vorfall.

Karussells auf dem Schulplatz:

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Die Berliner Rutsche, direkt am Eingang zum Bernhard-Brasch-Platz:

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Auto-Scooter gehörte früher zu meinen Favoriten. Heute bevorzuge ich größere Autos.

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Und dann stehe ich vor einer Neuheit, dem Monster:

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Bis auf 45 Meter hoch werden die Fahrgäste geschleudert. So hoch hinaus möchte ich nicht fliegen. Aber fotografieren ist von überall möglich:

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Woanders geht es gemäßigter zu. So etwas beim kleinen Riesenrad:

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Oder beim Kinderkarussell:

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Schneller geht es zu bei diesem „normalen“ Karussell:

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Und ich erinnere mich dabei daran, daß wir damals, während der Schulzeit in Erfurt, auf dem Platz zwischen Thüringenhalle und Stadion, ebenfalls einen großen Rummel hatten und wir lange auf ähnlichen Karussells standen. Nicht, um zu fahren, sondern um Musik zu hören. Das waren meine ersten Begegnungen mit Elvis Presley und Bill Halley. Leider höre ich heute solche Musik auf dem Martinimarkt nicht.

Die Petersburger Schlittenfahrt:

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Für Spaß und Gruseln ist auch gesorgt:

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Wie Hühner auf der Stange sitzen die jungen Leute, ehe sie in die Luft geschleudert werden:

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Das Kettenkarussell. Früher bin ich da gern mitgefahren.

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Genug der Fahrgeschäfte. Nun drehe ich auf dem Brasch-Platz noch eine Runde, um mir anzusehen, was an Essen und Trinken angeboten wird:

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Auf der Hauptstraße reihen sich dann ebenfalls viele Stände aneinander:

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Und so sieht unser Lieblingsstand aus, wo es das Kirschglühbier gibt:

 

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Auf dem Schulplatz geht die Ess-und Trinkorgie weiter, wenn man denn will:

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Über allem thront das Riesenrad. Auch im Dämmerlicht noch ein Blickfang:

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„Verbotenerweise“ fotografiere ich nochmals das Karussell mit den anrüchigen Pferden. Diesmal aber in ganzer „Pracht“, und ohne Einwände des Personals:

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Musik rundet meinen Spaziergang der Sinne ab:

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Nochmals das Riesenrad abgelichtet, denn bald schließt der Martinimarkt für dieses Jahr und schon in der Nacht wird es abgebaut.

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Dann müssen wir wieder ein Jahr warten. Aber der Martinimarkt 2017 kommt bestimmt.

Peter Grau

Cindy Roleder und Christoph Harting auf einer Pressekonferenz – drei Monate vor dem ISTAF-Indoor in Berlin im Februar 2017

 

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Noch drei Monate werden vergehen, und dann steigt das 4. ISTAF Indoor in Berlin. „ Die Diskusasse, Lavillenie und Roleder rocken die Mercedes-Benz Arena“. So steht es über der Presseinformation, die uns vor der Pressekonferenz zu eben diesem Event schon am Eingang überreicht wird.

Zuvor aber muß ich einen weiten Bogen schlagen, vom Parkplatz direkt an der Mauer-Galerie bis zu diesem Eingang. Der Grund: vor der Mercedes-Benz-Arena wird gebaut:

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US-Bauherr Anschutz, der schon die Mercedes-Benz-Arena bauen ließ, will nun weiter Spuren in den Sand setzen:

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Und auf dem Parkplatz östlich der Arena, wo ich noch im vorigen Jahr mein Auto abstellte, dominieren die Betonmischmaschinen-LKWs:

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Es wird spannend sein, zu beobachten, wie es wächst und vor allem, was dann daraus wird.

Doch das ist alles außerhalb der Mercedes-Benz Arena. Auf der Pressekonferenz sollen wir erfahren, was uns am 10. Februar 2017 beim ISTAF-Indoor in der Arena erwartet.

Schon schon vor Beginn der PK kann ich erste Fotos „schießen“. Ich mag es immer, wenn die „Objekte“ freundlich lächeln. Perfekt praktizieren das Wolf-Dieter Poschmann (links) , der die PK moderieren wird, und Frank Kowalski, der Geschäftsführer für die EM 2018 in Berlin.

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Wie immer dabei sind auch Ralf Jarkowski (links), der für dpa schreibt und Jan-Henner Reitze, der für leichtathletik.de   berichtet:

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Ralf Jarkowski enthüllt schon vor Beginn „Geheimnisse“ aus dem Netz, und Diskusolympiasieger Christoph Harting ist ganz Auge.

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Lächelnd kommt auch Michael Reinsch (FAZ) zur Tür hinein:

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Wenn man ihn so sieht, kann man fast nicht glauben, welche „scharfen“ Beiträge zur Sportpolitik er manchmal zu Papier bringt. Und vielleicht bekommt er auch heute wieder genug Stoff.

Stoff liefern sollen die Dame und die vier Herren auf dem Podium (von links: Frank Kowalski, Christoph Harting, Cindy Roleder (Hürdensprinterin), Martin Seeber (Chef des ISTAF Indoor) und am Stehtisch Wolf-Dieter Poschmann:

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Aber nicht nur gesprochen wird auf der Pressekonferenz, sondern es werden auch Kurzfilme auf der Videowand gezeigt, vom letzten ISTAF-Indoor,

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und von den Auftritten von Christoph Harting bei Olympia und von Cindy Roleder bei ihrem Goldlauf von der EM Amsterdam.

Gespannte Aufmerksamkeit allüberall:

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Es macht Spaß, in Ruhe die Athleten ablichten zu können.

Cindy Roleder:

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Christoph Harting:

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Und zum Abschluß der Vorführung auf dem Podium noch ein gemeinsames Foto:

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Christoph Harting und Cindy Roleder posieren:

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Und Christoph hält sich und die Sponsorenwand auf seinem Smartphone fest:

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Nach dem offiziellen Teil bleibt noch Zeit für Einzelgespräche:

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Am längsten aber drängt man sich um Christoph Harting. Im vorigen Jahr gab er ja nur wenig von sich nach außen. Nun scheint er sich zu öffnen, zu seinem Vorteil und zum Vorteil für die Leichtathletik-Interessierten.

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Leider kann ich ihn nicht verstehen, weil er recht leise spricht. Doch diejenigen, die ihm nahe genug kommen können, erfahren mehr.

Einen ersten Beitrag über Christoph Harting lese ich abends im Tagesspiegel (10.11.). Lars Spannagel hat dort seine Eindrücke wiedergegeben.

Diskus-Olympiasieger Christoph Harting „Wie ein kleiner Filmriss“

Christoph Harting versucht, seine bizarre Darbietung nach dem Diskus-Olympiasieg von Rio zu erklären…

Und über die gesamte Pressekonferenz ist wesentliches bei leichtathletik.de (10.11.) zu lesen, zusammengetragen von Jan-Henner Reitze:

| ISTAF Indoor

Erstes Harting-Duell als Olympiasieger

Jan-Henner Reitze

Beim ISTAF Indoor (10. Februar) geht Christoph Harting nicht nur erstmals seit seinem Goldwurf von Rio in den Wettkampfring, er trifft außerdem erstmals als Olympiasieger auf London-Olympiasieger und Bruder Robert Harting. Auch Hürdensprinterin und Vorjahressiegerin Cindy Roleder fiebert ihrem Start in der Berliner Mercedes-Benz Arena schon entgegen…

Peter Grau