Kultur und Geburtstag ist für mich eine sehr gute Kombination. Und so hielt ich es auch an diesem 21. März 2018.
Ziel ist für uns die etwa 30 km nördlich von Neuruppin gelegene Gemeinde Rheinsberg. Der Hauptanziehungspunkt ist dort das Schloß.
Vorab lesen wir uns ein wenig kundig:
Das malerisch am Ufer des Grienericksees gelegene Schloß Rheinsberg war von 1736 bis 1740 die Kronprinzenresidenz des späteren preußischen Königs Friedrich des Großen. Friedrich Wilhelm I. erwarb den Landsitz für seinen ältesten Sohn im Jahr 1734 nach dessen Heirat mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern. Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erweiterte das Gebäude zu einer Dreiflügelanlage und gestaltete die Innenräume im Stil des frühen Rokoko. Der Kronprinz schuf hier einen Musenhof, an dem er sich fernab von Berlin seinen philosophischen, literarischen und musischen Interessen widmen konnte.
Nach seinem Regierungsantritt schenkte Friedrich das Schloß seinem Bruder Heinrich. Der Prinz, ein Diplomat von europäischem Rang, führte die Tradition des Musenhofes ab 1752 glanzvoll fort. Der friderizianische Park wurde erweitert und zu einem der frühesten empfindsamen Landschaftsgärten Deutschlands umgestaltet.
Die Umbauten, die Heinrich über ein halbes Jahrhundert hinweg an seiner Residenz vornahm, fanden mit der Einrichtung der Paraderäume und der Sommerwohnung als frühklassizistische Raumkunstwerke einen krönenden Abschluß. Aus der Kronprinzenzeit Friedrichs hat sich unter anderem der prachtvolle Spiegelsaal erhalten:
Soweit einige geschichtliche Bezüge.
Die Sonne lacht
Für unseren Besuch haben wir Sonnenschein bestellt und Petrus erfüllt den Wunsch. Schnee und Sonnenschein bilden einen interessanten Kontrast:
Und noch bevor wir das Schloß erreichen, haben wir eine kurze Begegnung mit einem Eichhörnchen.
Dann aber spazieren wir weiter Richtung Schloß, schauen auf den Grienericksee:
Weil unsere Führung durch das Schloß erst um 12 Uhr beginnt, erkunden wir weiter das Umfeld:
Dann aber schließen wir uns 15 Leuten an und lassen uns die Schönheiten des Schlosses von der Fremdenführerin erläutern.
Zu schauen gibt es sehr viel. Hier nur ein kurzer Eindruck:
Nach einer Stunde verabschieden wir uns vom Schloß und fahren ins zwei Kilometer entfernte Hafendorf Rheinsberg. Dort im Hotel erwartet uns ein leckeres Mittagessen. Anschließend werfen wir noch einen Blick ins eigentliche Hafendorf:
Peter Grau