Alle Artikel von Neuruppin

Vorweihnachtliche Stimmung im Fitneßcenter

Wir haben am Vortag des 24. Dezembers unsere sieben kleinen Päckchen unter den Weihnachtsbaum im Fitneßstudio Clever Fit in der Neuruppiner Bilderbogenpassage gelegt. Viele andere Spender haben sich an dieser Aktion beteiligt, und mittags holten Vertreter des Roten Kreuzes die Päckchen ab, um sie in bedürftigen Familien an hoffentlich glückliche Kinder zu verteilen.

An Andere denken  ist auch ein Teil der Weihnachtsbotschaft.

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Bilder aus Tirol – wo die Welt noch in Ordnung zu sein scheint

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Foto: Andreas   Werlberger

 

Irgendwie macht es Spaß, bei Facebook neue Freunde zu gewinnen. Man kann sie sich ja aussuchen, wenn man ein wenig in den Chroniken und Infos blättert. Natürlich lasse ich mich auch vom äußeren Erscheinungsbild beeindrucken, aber das  betrifft eher die holde Weiblichkeit.

„ Personen, die Du vielleicht kennst“, so steht es über den einzelnen Porträts und dann geht das Suchen los. Zunächst hatte ich vor allem in der Leichtathletik „gegrast“, getreu des Anfangsmottos meiner Homepage. Aber nicht alle Leichtathleten und Leichtathletikfreunde sind im Internet aktiv.

Und leider hat da vor allem die etwas ältere Generation Nachholebedarf.

So eröffnete ich neue Berufsräume, zunächst noch sportnah.  Kraftsportler (zu ihnen habe ich neuerdings durch meine Besuche im Fitneßstudio ein engere Beziehung), Yogaexperten (da kannte ich bisher nur Tine Bielecki, die auch mal für die Zeitschrift „Leichtathletik“ und den Internetdienst  leichtathletik.de  gearbeitet hat.)  Es ist auffällig, wie sich Yoga viele Freunde geschaffen hat.

Schon lange habe ich auch wohlwollendes Interesse am Radsport und am Triathlon. Bei der Tour de France und beim Ironman in Hawaii bin ich Stammgast am Fernsehen. So suche ich auch in diesem Kreis gern und werde fündig.

Weil ich mich auch für Kunst und Kultur interessiere, knüpfe ich  gern Freundschaften zu Malern, Grafikern, Fotografen,  Galeristen.  Und auch über sie werde ich auf meiner Homepage berichten bzw. sie mit ihren Werken zu Wort oder zu Bild kommen lassen.

Die Werke von   Christiane Treu gefielen mir, und ich erfreute sie damit, ihr eine Geschichte auf der Homepage zu widmen.  Reiner Zufall, daß ich vorher über die Ausstellungseröffnung eines Neuruppiner Malers und Grafikers, Robert W. Wagner, berichtete.

Gestern habe ich viele schöne Bergfotos gesehen, und zwei Fotografen aus Tirol,  Jakob Werlberger und Andreas Wissinger, als FB-Freunde gewonnen. Und gefragt, ob ich ihre Fotos auch auf meiner Homepage publizieren könne, gaben sie  mir sehr schnell ihr Einverständnis. Ich würde zwar lieber gern selbst dorthin fahren, aber Neuruppin ist weit von solchen Bergen entfernt. So betrachte ich mir die Fotos eben im Computer und nun auch auf meiner Homepage und träume von der heilen Tiroler Bergwelt.

Peter Grau

(P.S.:  Die Überschrift habe ich wenige Minuten vor dem Unglück am Berliner Breitscheidplatz  gewählt)

Fotos von Jakob Werlberger:

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Fotos von Andreas Wissinger:

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500 Facebook-Freunde: Vielfalt der Persönlichkeiten und der Berufe

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An Facebook scheiden sich die Geister. Die einen mögen es, die anderen nicht. Diejenigen, die es nutzen, finden es in der Regel gut.

Meine Aktivitäten auf Facebook korrespondierten stark mit dem Entstehen und Entwickeln dieser meiner Homepage, die seit nunmehr einem Jahr im Internet ist.

Suchte ich anfangs nur Freunde im Leichtathletik-Milieu, habe ich jetzt diese Einschränkung aufgegeben. Und ich bin begeistert davon, wieviel Wissenszuwachs,  visuelle Vielfalt und natürlich auch Vielfalt der Persönlichkeiten als Ergebnis herauskommen. In schnellem Tempo habe ich in den vergangenen Wochen die Zahl meiner Facebook-Freunde auf 500 gesteigert. Nicht viel, werden manche sagen, aber für mich ist es zunächst viel.

Ein Zufall, wer nun von mir als 500. Freundschaft registriert wurde: Christiane Treu – ihres Zeichens freiberufliche Künstlerin – kam auf diesem Platz ein. Eine kurze Korrespondenz auf dem Nachrichtenkanal, ein kurzer Blick in ihre Schaffensfülle, und ich meine, daß der Zufall eine gute Wahl getroffen hat.  Und es schließt fast nahtlos an die Geschichte an, die ich kürzlich über die Ausstellungseröffnung für den Neuruppiner Maler  Robert W. Wagner geschrieben habe, auch wenn beide Künstler auf ganz unterschiedlichen Pfaden unterwegs sind.

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Wer sich ein wenig den Werken der Künstlerin nähern will, dem sei folgender Link angeboten:

https://www.facebook.com/CHRISTIANE-TREU-KUNST-SKULPTUREN-BILDER-SCHMUCKDESIGN-162243153867220/?ref=settings&__mref=message_bubble

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Clever Fit – 33 x in drei Monaten im Fitneßstudio

Es hat sich eingespielt, mein sportliches Leben im Fitneßstudio Clever Fit in der Neuruppiner Bilderbogenpassage. Seit dem 19. September 2016 bin ich dort Stammgast, und es macht mir nach wie vor Freude.

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Die Vielfalt der Übungsgeräte überzeugt mich. Über 50 habe ich am Sonntag bei meinem Rundgang gezählt. Hinzu kommen 6 Crosstrainer, 11 Fahrrad-Ergometer bzw. Sitz-Ergometer, 2 Rudergeräte und 2 Spinning- Räder (auf deutsch Rennräder).

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Eingespielt hat sich der Ablauf meines Trainings. Nach dem Passieren der Eingangspforte – mein rotes Mitgliedsband gibt sie frei – geht es zunächst geradeaus Richtung Umkleideräume:

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Die Umkleideschränkchen stehen in ausreichender Zahl bereit. Man muß nur auswählen. Anfangs bevorzugte ich die  99, nun wähle ich auch andere Zahlen. Um sie nicht zu vergessen, notiere ich sie mir auf einen Zettel. Ein Journalist ist immer (oder fast immer) am Schreiben….

Dann fülle ich meine Getränkeflasche am Automaten:

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Bisher habe ich immer „Stilles Wasser“ gewählt, obwohl ich ansonsten sehr für Farbe bin. Aber Experimente wollte ich nicht wagen.

Erwärmung auf dem Fahrradergometer

Um mich in Schwung zu bringen, erwärme ich mich auf dem Fahrradergometer. Rund zehn Minuten reichen mir. Abwechslung bietet dabei der Blick auf die Fernsehbildschirme.

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Am Sonntag habe ich den Wechsel ausprobiert: 5 Minuten Fahrrad, 5 Minuten Rudern. Letzteres gefällt mir wegen seiner fließenden Bewegung. Ich erinnere mich dabei an meine Ruder-Vergangenheit, die leider nicht allzu lange anhielt.

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Das Zirkeltraining

Zweiter Trainingspunkt: Das Zirkeltraining. Zehn Geräte stehen in einem Kreis (Zirkel), das Einstellen des Schwierigkeitsgrades ist einfach. Angefangen habe ich mit der 4, nun bin ich fast überall auf 6 angekommen. Nur das 6. Gerät lasse ich aus, weil es mir nicht gut bekommen ist und zudem mein Trainer-Freund Henry gemeint hat, daß ich das nicht nehmen solle. Deshalb habe ich es auch nicht fotografiert. Aber die anderen 9 Geräte folgen jetzt:

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Einmal je eine Minute an einem Gerät, das war das Anfangspensum. Die Minute wurde dabei vom Zeit- Ampel angegeben, die über allem schwebt und die ich auch den ganzen Tag über von meiner Wohnung aus sehen kann.

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Mit Grün beginnt es – ist ja logisch -, bei Gelb ist eine halbe Minute vorbei und bei Rot die ganze Minute. Neuerdings „rase“ ich aber nicht durch den Geräte-Parcour, sondern bringe Ruhe in den Ablauf, indem ich an jedem Gerät zweimal eine Minute verbringe.

Wenn ich damit noch nicht genug habe, suche ich mir noch einige der „großen“ Geräte aus. Favoriten sind bisher die 8 und die 9, beide für Bauch-und Rückenmuskulatur.

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Im nächsten Jahr will ich mich dann noch an mehr „große“ Geräte wagen. Vor allem deshalb, um noch mehr Abwechslung in den Trainingsablauf zu bekommen. Auf was ich mich dann einlassen könnte, habe ich schon mal in Bildern festgehalten. Hier aber nur eine kleine Auswahl:

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Und einen Blick habe ich auf die „Gewichte-Abteilung“ geworfen. Aber Stand jetzt habe ich nicht vor, dort aktiv zu werden. Das überlasse ich der Jugend bzw. den alterprobten Gewichthebern.

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Da werde ich mich schon eher mal in eine andere Abteilung begeben, die Vibrations-Abteilung. Mein Trainingskollege Manfred hat mir das schon schmackhaft gemacht.

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Abschluß der „normalen“ Trainingsrunden an den Geräten bildet dann immer die Fahrt auf den Fahrradergometern, unterstützt von den Ruder-Runden.

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Auch an die Rennräder werde ich demnächst wagen, wobei das Wagnis da nicht allzu hoch ist.

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Versucht habe ich mich schon mal an einem Crosstrainer, aber damit bin ich nicht so richtig klargekommen. Das wird wohl für mich nichts werden.

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Da werde ich wohl eher auf das Laufband gehen, auch wenn ich beim ersten Laufversuch, der nur 5 Minuten währte, leichte Beschwerden an der Kniescheibe bekam. Aber das kam sicherlich von der ungewohnten Bewegung.

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Noch nicht ausgereizt habe ich das Angebot an Trinkbarem und Eßbarem an der „Theke“. Aber das kommt auch noch. Ich muß mich ja langsam an alles herantasten.

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Aber einen Cappucino   habe ich dort schon genossen. Und nicht zu vergessen die „ganz persönlichen“ Massagen. Die binde ich aber nicht direkt an das Training an, sondern genieße sie, wenn ich mal auf einem Spaziergang durch die Innenstadt bin. Dann mache ich einfach einen Abstecher ins Studio, gehe in den Massageraum, wähle eines der vielen Programme und dann überlasse ich mich für zehn oder zwölf oder vierzehn Minuten dem Massagesessel.

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Das ist ein wahrer Genuß. Nicht nur das Abschalten bringt meiner Seele Ruhe, sondern auch die Massage als solche bringt meinem Körper Gewinn. Nebenan wird mir auch das Solarium angeboten:

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Aber das ist nicht mein Fall. Da bleibe ich doch lieber bei der Massage.

Noch nicht ausgekundschaftet habe ich den Kursraum, der eine Etage über dem Fitneßcenter liegt. Aber den Kursplan habe ich mir schon angeschaut, auch wenn ich keine Kurse belegen will.

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Soweit meine Erlebnisse von den ersten 33 Trainingseinheiten.

Peter Grau

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Wie schön war es, als man noch Briefe schrieb

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Ich gebe zu: Ich habe immer gern geschrieben. Mit der Hand, auf Papier. Und ich habe auch gern Briefe verschickt, immer mit schönen und weniger schönen Briefmarken. Schon seit meiner Kindheit sammelte ich Briefmarken, lernte dadurch Länder und Leute kennen. Die Marken sammelten sich in Alben, und heutzutage liegen sie immer noch dort und warten darauf, daß sie wiederentdeckt werden. Den materiellen Wert haben sie verloren, aber den ideellen Wert noch lange nicht.

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Zurück zum Brief. Ich merke auch heute an den Reaktionen der Brief-Erhalter, daß es ihnen Freude macht. Und gerade in Konkurrenz zum Internet, das ich gern und viel nutze, aber dessen Grenzen ich auch sehe. Versende ich über Facebook eine Nachricht an alle, rutscht sie ganz schnell im Wust der gefühlten Millionen Nachrichten wieder nach unten, einfach weg.

Schicke ich per Internet über Facebook oder einfach per email eine Nachricht, kann ich nie sicher sein, ob sie den Adressaten wirklich erreicht. Und wenn er ihn oder sie erreicht, dann bin ich abhängig davon, ob er die Geduld und Muße findet, mir zu antworten.

Was tun?  Ab und an Briefe schreiben. Auch da ist es keinesfalls garantiert, daß ich Antwort bekomme. Aber ich weiß, daß der Brief ankommt (wenn die Adresse noch stimmt und der Briefträger den Brief nicht „verliert“.)

Ich fühle mich in meiner Pro-Brief –Haltung bestätigt, wenn ich lese, daß es auch anderen so geht. Am 29. November 2016 schrieb Udo Röbel, seines Zeichens Publizist und Autor in Berlin, in der Märkischen Allgemeinen Zeitung dazu ein:

Loblied auf den Brief

Zunächst lobte er, wie schnell doch die Reaktionen im Netz sind. Aber er monierte, daß er auf eine Antwort wartete, von einem ehemaligen Ministerpräsidenten. „ Keine Antwort auf eine Mail zu kriegen..   nagt irgendwie an meinem Selbstwertgefühl“. Das kann ich uneingeschränkt nachvollziehen.  Aber dann, so fährt Udo Röbel fort, kam die Antwort. „Ein Brief!  Echte Buchstaben. Auf schwerem Papier und handschriftlich unterzeichnet mit blauer Tinte. Wie schön ein Brief doch aussieht“.  Und wieviel persönlicher er aussieht. Da spricht er mit voll aus der Seele.

Der Ex-Ministerpräsident hat ihm geschrieben, daß er sogar mal ein Jahr kein Fernsehen geschaut habe. Kein Vorbild für mich, aber immerhin ein Experiment. Und der Ex stellte fest: „Verpaßt habe ich nichts. Je schneller sich unsere Welt dreht, umso wichtiger ist es, auch mal vom Gas zu gehen“.  Und, so Udo Röbel zum Abschluß: „ Dazu gehört, mal wieder einen Brief zu schreiben.

Peter Grau

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Mein Umweg zurück in die Laufspur

 

Es ist lange her, seit ich regelmäßig gelaufen bin. Mir fehlte einfach der nötige Antrieb, und je länger ich aussetzte, desto schwerer fiel es mir, wieder zu beginnen.

Viel leichter fiel es mir dagegen, seit September 2016 regelmäßig in das Fitneß-Studio direkt vor meiner Tür zu gehen und dort dreimal pro Woche zu trainieren.  Zehn Minuten Fahrradergometer zur Erwärmung, danach 1 bis 2 Zirkelkreise an zehn Geräten und zum Abschluß nochmals zehn Minuten auf dem Fahrrad, das war einfach und machte mir Spaß.

Aber ich wollte ja auch wieder laufen… So versuchte ich mich auf dem Laufband. Mein Trainingskollege Manfred wies mich in das Laufband ein, fünf Minuten lief ich und dachte, daß ich es wieder packen würde. Aber wenige Stunden danach tat mir die Kniescheibe weh. Da hatte ich noch nie.  Ob der harte Laufschuh daran die Schuld hatte?

Zwei Tage danach ging ich ins Sportgeschäft, probierte  Asics-Laufschuhe aus.  Größe 45 war zu eng, Größe 46 zu weit. Eine Zwischengröße 45,5 wird von Asics nicht angeboten.  Was tun?

Mein Kopf sagte: Probier` es doch im Freien aus. Fit fühlte ich mich, denn die 30 Trainingstage zu 60 bis 90 Minuten im Fitneßstudio hatten mir gut getan. Und so zog ich am Sonntag (4. Dezember) meine alten Laufschuhe an und begab mich auf meine Stadtrunde. Und, oh Wunder, es lief. Zwar legte ich die obligatorischen Gehpausen ein, aber es kam mir alles so vor, als habe ich nie ausgesetzt. 30 Minuten war ich unterwegs und fühlte mich anschließend wie ein Sieger. Nun muß ich das nur noch in der nächsten Zeit oft wiederholen, im Wechsel mit dem Fitneßtraining im Studio.

Peter Grau

Die Europameisterin von 2016 und Olympia-Sechste über 3000 m Hindernis Gesa Felicitas Krause wechselt von Frankfurt/Main nach Trier

 

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Mit Gesa Felicitas Krause sprach der Mitarbeiter der Tageszeitung „Trierischer Volksfreund“, Holger Teusch,  über die Hintergründe des Vereinswechsels von Frankfurt nach Trier, die anfängliche Enttäuschung nach den Olympischen Spielen und ihre Ziele für das nächste Jahr.
Als Europameisterin gehen Sie vom großen Frankfurt in die Provinzstadt Trier. Was  hat den Ausschlag für den Wechsel zum Silvesterlauf-Verein gegeben?

Gesa Krause: Ich habe mich im Laufe der Saison immer schon mal umgehört, was ich für Optionen habe. In Frankfurt war es eine tolle Zeit. Ich bin glücklich über die letzten Jahre und dankbar für alles. Aber es war jetzt Zeit für etwas Neues. Ich glaube, dass es wichtig ist, sich  immer mal wieder zu orientieren,  was es noch für Möglichkeiten gibt. Eigentlich wollte ich nicht aus Hessen weg, weil ich ja von dort komme. Ich habe aber von Trier ein Angebot bekommen, bei dem es nicht nur primär ums Finanzielle geht, sondern um mich als Person. Wo ich Teil einer Laufbewegung, Teil des Silvesterlauf-Vereins bin, in dem ich mich mittlerweile auch heimisch fühle, nachdem ich hier fast jedes Jahr meinen Jahresabschluss und Saisonauftakt gefeiert habe. Es ist ein Gesamtpaket, von dem ich überzeugt bin, dass ich damit als Sportler wachsen kann. Aber auch etwas an eine Region zurückgegeben kann, wo nicht so viel an geballtem Sport stattfindet. In Frankfurt war ich Teil einer großen Menge. Ich hoffe und denke, dass ich hier als Sportlerin und Läuferin wahrgenommen werde. Ich glaube, dass die Anerkennung hier sehr, sehr groß ist und das ist etwas, was mir sehr viel Motivation gibt…

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Gesa Krause (2. v.r.) bei der Trikotübergabe durch den neuen geschäftsführenden Vorstand des Trierer Silvesterlauf-Vereins mit Egbert Ries, Pia Bösen und Christian Brand (v.l.).  Foto: Holger Teusch

 
Was ändert sich durch den Wechsel für Sie?

Gesa Krause: Prinzipiell erst einmal gar nicht so viel. Ich bleibe in Frankfurt wohnen. Ich habe dort eine schöne Wohnung gemeinsam mit meinem Freund. Meine Eltern wohnen in Mittelhessen, mein Trainer im Odenwald. Das ist ein Gefüge, das gut funktioniert. Ich bin froh, dass ich vom DLV weiterhin die Unterstützung für die Trainingslager erhalte. Ich muss mir aber drumherum ein Netzwerk aufbauen, in dem ich mich wohlfühle und gut arbeiten kann. Ich glaube, dass es mir nur so möglich ist, eine optimale Leistung zu erbringen. Dazu gehört auch der Verein, der mich stärkt. Es nicht so wichtig, ob das in der Stadt ist, in der ich wohne. Es ist viel, viel wichtiger, wie groß der Kontakt ist. Wenn die Harmonie stimmt, sind räumliche Distanzen klein.
Kommende Saison werde ich von Januar bis Mai ganz normal in meine Trainingslager fahren. Dann fangen die Wettkämpfe an. In der Zeit bin ich kaum zu Hause. Ich habe zwar meinen Wohnsitz in Frankfurt, bin aber eigentlich ständig auf Achse. Aber wenn ich zurückkomme, ist es wichtig, dass ich weiß: Ich habe mein Umfeld, in dem ich gut arbeiten kann.

Wolfgang Heinig ist nicht mehr Bundestrainer, bleibt aber Ihr Trainer. Welche Bedeutung hat er für Sie?
Gesa Krause: Er ist neben meinem Freund und meiner Familie die wichtigste Bezugsperson für mich. Der Sport nimmt sehr viele Stunden am Tag ein. Das sind einmal die Trainingsstunden, aber auch viele Gedanken drehen sich um den Sport. Ernährung, Lebensweise, alles dreht sich um meinen Trainingsalltag. Da ist Wolfgang Heinig mein Ansprechpartner Nummer eins. Er steht auf dem Platz, wenn ich Tempoläufe mache, ob es regnet oder schneit, ob es Minusgrade sind oder ob wir in Kenia in der Hitze schwitzen. Wenn ich ein offenes Ohr brauche, ist er da. Neben dem Trainerjob ist er zu einem Freund geworden, mit dem ich auch über etwas anderes reden kann. Ich bin sehr, sehr froh, dass er mir zur Seite steht. Er macht das aus Leidenschaft für den Sport. Ich möchte ihm natürlich auch etwas zurückgeben. Das ist primär die Leistung, aber auch ein harmonisches Verhältnis zwischen Trainer und Athlet.

2017 sind die Weltmeisterschaften in London. Was sind Ihre Ziele für die kommende Saison?

Gesa Krause: Ich habe mich bisher gar nicht so mit der WM beschäftigt. Dieses Jahr ging alles um Olympia und die EM – und dann sprechen alle schon von den Europameisterschaften 2018 in Berlin. Deswegen war London für mich immer ein bisschen aus den Augen, aus dem Sinn. Ich habe immer gesagt: 2017 mache ich viele Wettkämpfe. Da will ich tolle Zeiten laufen. Da will ich präsent sein, sodass die Leute sagen: Oh, die Gesa ist im Rennen! Dass ich eine große Breite an guten Wettkämpfen habe, das ist mir persönlich sehr, sehr wichtig. Aber am Ende wird natürlich auf den Höhepunkt geschaut. Das heißt, ich darf eine WM nicht außer Acht lassen. Die Wettkämpfe drumherum werde ich benutzen, um mir persönliche Stärke zu holen und hoffentlich meine Bestzeit (Anmerkung: 9:18,41 Minuten, gleichzeitig deutscher Rekord) zu verbessern. In London werde ich alles aus mir herausholen.
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Gesa Krause bei der DM 2016 in Kassel (Foto: Dirk Gantenberg)

Das gesamte Interview können Sie unter  volksfreund.de  am 30.11. 2016 unter dem Titel:  „Ich will in Trier als Sportlerin wachsen“ nachlesen.

Lesen Sie außerdem, warum es zum Wechsel von Gesa Felicitas Krause kam,  unter http://www.volksfreund.de/nachrichten/sport/laufen/berichte/Berichte-Gesa-kommt-Weltklasse-Laeuferin-Krause-wechselt-nach-Trier;art165506,4563872

 

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Pressekonferenz in Trier:  Berthold Mertes, Sportchef des Bonner General-Anzeigers, Gesa Krause, Christian Brand, Trierer Silvesterlauf  (von links). Foto:  Holger Teusch

Neuruppin am 1. Advent im Lichterschein

Die Zeit rast wieder einmal, und langsam bekommen es alle mit, daß Weihnachten vor der Tür steht. Und Weihnachten ist auch viel Tradition. Eine solche ist am 1. Advent der 17- Uhr-Treff auf dem Hof des Up -Hus, dieses außergewöhnlichen Gebäudes samt Hotel plus Siechenhauskapelle. Da scharen sich immer die Leute, um weihnachtliche Chormusik zu hören.

Wir haben es nicht weit bis dahin. 100 m, schon sind wir in der Poststraße, laufen auf Plastersteinen und erinnern uns daran, daß wir hier vor einigen Monaten mit unserer Entenschar hinunter zum See spazierten.

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Doch diesmal sind keine Enten dabei. Vielmehr kommen uns schon viele Leute auf ihrem Adventsspaziergang entgegen. Auf dem Klosterhof ist wie jedes Jahr ein Märchenwald aufgebaut, aber wir gehen zielbewußt weiter Richtung Up-Hus.

Ehe wir in die Siechenstraße einbiegen, werden noch die beiden Türme der Klosterkirche abgelichtet:

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Dann aber sind wir schon auf dem Hof, inmitten einer Menschentraube:

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Nachdem man sich mit Wurst und Glühwein gestärkt hat, schaut man auf die Empore. Bald wird dort der vielstimmige Chor stehen:

Die Weihnachtsmelodien versetzen uns in vorweihnachtliche Stimmung.

Und dann wird weiter gegangen und geschaut:

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In der Siechenhauskapelle brennt das Licht, nachher gibt der Chorisma Kammerchor dort ein Konzert:

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Unser Rundgang führt uns weiter zum Neuen Markt.

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Das hat nichts mit der Börse zu tun. Den Neuen Markt gibt es ja schon viele Jahre nicht mehr, nachdem er alle zunächst verzückte und dann enttäuschte.

Dieser Neue Markt ist ein normaler Platz, der auf eine lange Geschichte zurückblicken kann. Heute liegt er noch im Dunkeln. In zwei Wochen findet hier ein dreitägiger Weihnachtsmarkt statt.

Gewissermaßen zur Probe lädt vor dem Stehcafe Teetraum der Chef Sven Stirnemann zum Glühwein ein:

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Vorbei am Museumshof, der ebenfalls einige Überraschungen bietet:

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Die Pfarrkirche ist erleuchtet, einen Tag zuvor gab hier die Kult-Band Karat ein Konzert:

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Die Hauptstraße liegt ruhig und beschaulich vor uns:

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Kein Wunder, wenn sich alles weiter unten und am See konzentriert.

Auch der Schulplatz mit dem schicken Weihnachtsbaum strahlt Ruhe aus:

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Unsere Straße macht dank der Lichterketten einen weihnachtlichen Eindruck:

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Es hat schon seine Vorteile, wenn man im Stadtzentrum wohnt und die Weihnachtsbeleuchtung praktisch vor das Fenster „geliefert“ bekommt.

Peter Grau

 

Der Weihnachtsbaum steht auf dem Schulplatz von Neuruppin

 

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Jedes Jahr wird ein Weihnachtsbaum für die Neuruppiner Stadtmitte gebraucht, und immer melden sich viele Spender, die einen solchen Baum auf ihrem Grundstück haben und die sich von ihm trennen wollen. Diesmal machte eine Spenderfamilie aus dem nahen Dabergotz das Rennen. Dank Kran und Riesen-LKW gelangte er unfallfrei auf den Schulplatz, nur wenige Schritte von uns entfernt.

Und so sieht er aus der Nähe aus:

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Am Donnerstag um 17 Uhr werden die Lichter am Baum „angezündet“, und gleichzeitig auch Lichterketten im Zentrum.

Die ersten Stände mit Heißgetränken werden eröffnet:

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Der Schnee wird zumindest auf einem farbigen Aufsteller „vorgegaukelt“:

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In der Tageszeitung „ Ruppiner Anzeiger“ und im „Märker“ wird der das Aufstellen des Weihnachtsbaumes ausgiebig gewürdigt. Schließlich läutet dieses Ereignis die weihnachtliche Vorsaison ein.

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Lichterketten in der Hauptstraße:

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Lichterketten auch in manchen Nebenstraßen:

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